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Schwarzfahren soll straffrei werden
geschrieben von Bäderbahn 
Zitat
Nicolas Jost
Ok. Und was ist mit dem Kinoticket, dass man sich nicht löst, slndern sich die Vorstellung schleicht? Der Film wird ja sowieso gezeigt, zusätzliche Kosten entstehen nicht. (Nur die Rechnung des Kinobetreibers geht am Ende nicht mehr auf.)

Was die Grenzkostenfrage angeht, ist es natürlich genauso. Da die Kosten des Kinobetreibers entweder Fixkosten sind oder von der Zahl der verkauften Tickets abhängen, entstehen ihm keine oder minimale Zusatzkosten durch einen einzelnen Schwarzseher. Entsprechend sind viele Multiplexkinobetreiber ja auch dazu übergegangen, so zu kontrollieren, als würden sie Tageskarten verkaufen. Wer einmal die Ticketkontrollen hinter der Kasse betreten hat, kann faktisch zwischen den Sälen wechseln wie er will und dies bis zur letzten Vorstellung.

Anders als bei Verkehrsbetrieben ist es für Kinobetreiber allerdings so, dass sie keine weitere gleichwertige Einnahmequelle haben, so dass es hier stärker ins Gewicht fällt, wenn durch einen zu hohen Anteil an Schwarzsehern deutliche Einbrüche bei den zahlenden Kunden gibt.

Wenn eine höhere Besucherzahl abseits der Eintrittskarten nachweisbar wäre, könnte sogar mehr Geld für die Kinowerbung verlangt werden, so dass die Grenzkosten nicht nur nahe 0 lägen sondern sogar im negativen Bereich. Gleiches gilt z.B. bei Digitalabos von Zeitungen und Zeitschriften, auch diese haben so niedrige Grenzkosten, dass es sich offenbar lohnt, Digitalabos zu verschenken, um die Werbung teurer verkaufen zu können.
Zitat
Lopi2000
Wer einmal die Ticketkontrollen hinter der Kasse betreten hat, kann faktisch zwischen den Sälen wechseln wie er will und dies bis zur letzten Vorstellung.

Auf so eine Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Erstmal allen hier ein glückliches 2019! Bleibt gesund und munter.


Zitat
Philipp Borchert

Auf so eine Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen...

Was dich durchaus ehrt. Würden das nämlich viele so machen und das Problem wäre nicht so marginal, würde man wieder mehr Kontrollpersonal einstellen und die Preise fürs Kino entsprechend der Personalkosten anheben. Etwas, das viele derjenigen, die sich durchs Leben mogeln und nur schauen, wo sie einen persönlichen Vorteil haben, nicht bedenken. Und ja, solche Faktoren beeinflussen die Preise, wenn auch nicht ausschließlich.


Zitat
Philipp Borchert
soll 60€ bezahlen, wer womöglich nicht mal die 3€ für den Fahrschein entbehren konnte.

Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen und ich wage mal zu bezweifeln, dass z.B. einige unserer Obdachlosen, die ständig für lau und mitunter volltrunken mit der S-Bahn fahren und sie vollkotzen, vollpinkeln und vollsch.... *, auch in der Regel tatsächlich diejenigen sind, die vor dem Richter landen oder vom VU belangt werden. Die gängigen Schwarzfahrer sind doch die, die es sich leisten könnten, aber nicht wollen oder die, die das "System" ablehnen, daher vermutlich auch kein Hartz 4 beantragen, aber erwarten, dass andere Menschen für sie arbeiten. Kurz: Schmarotzer.

*: Diese Aussage basiert nicht auf Vorurteilen. Im Nachtverkehr erlebe ich es beim Räumen der Züge nahezu jede Nacht. Es gibt aber natürlich auch andere.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.2019 05:48 von Railroader.
Zitat
Lopi2000

Wenn eine höhere Besucherzahl abseits der Eintrittskarten nachweisbar wäre, könnte sogar mehr Geld für die Kinowerbung verlangt werden, so dass die Grenzkosten nicht nur nahe 0 lägen sondern sogar im negativen Bereich. Gleiches gilt z.B. bei Digitalabos von Zeitungen und Zeitschriften, auch diese haben so niedrige Grenzkosten, dass es sich offenbar lohnt, Digitalabos zu verschenken, um die Werbung teurer verkaufen zu können.

Soweit ich weiß, richten sich Preise für Kino- und Fernsehwerbung erstmal nach dem gezeigten Format/Film und einer daraus resultierenden Schätzung der Durchschnitts-Zuschauerzahl. Man verhandelt vorab einen Vertrag mit einer Laufzeit, eine dann unerwartet höhrere oder niedrigere auftretende Besucheranzahl ändert für den Auftraggeber nichts am Preis. Die Kinos rechnen nicht anhand der tatsächlichen Besucheranzahl ab und selbst wenn, dürfte eine marginale Anzahl an Schwarzsehern hier nicht ins Gewicht fallen. Es ist eben ein Unterschied, ob ich pro Tag und Kino 5 Schwarzseher habe oder aus jedem der täglich verkehrenden tausenden Züge in der Regel mehrere Schwarzfahrer ziehe. Geschenkte Gutscheine dürften hier, ebenso wie bei deinem Beispiel mit den Zeitschriften, bereits vorab in die Kalkulation mit eingeflossen sein, da es ja ein geplanter Faktor ist. Hinzu kommt, dass Kinowerbung ohenhin verhältnismäßig sehr billig ist, die Lizenzgebühren für die Filme aber nicht. Ich bezweifle daher, dass man hier wirklich etwas reißen kann. Letztendlich muss dennoch auch ein Kino bei der Werbung günstig für die Auftraggeber bleiben, weil es sonst für eben jene unattraktiv wird und das Kino von dieser Einnahmequelle eben auch lebt. Von daher kann man auch nicht sagen, dass ein Kino keine andere Einnahmequellen hat als die von seinen Gästen.

[www.marketingimpott.de]



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.2019 05:35 von Railroader.
Auch von meiner Seite ein fröhliches und unfallfreies 2019!

Zitat
Railroader
Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen und ich wage mal zu bezweifeln, dass z.B. einige unserer Obdachlosen, die ständig für lau und mitunter volltrunken mit der S-Bahn fahren und sie vollkotzen, vollpinkeln und vollsch.... *, auch in der Regel tatsächlich diejenigen sind, die vor dem Richter landen oder vom VU belangt werden. Die gängigen Schwarzfahrer sind doch die, die es sich leisten könnten, aber nicht wollen oder die, die das "System" ablehnen, daher vermutlich auch kein Hartz 4 beantragen, aber erwarten, dass andere Menschen für sie arbeiten. Kurz: Schmarotzer.

Auch wenn ich deine Beiträge sonst sehr schätze, aber hier geht mMn einiges durcheinander. Um wen geht es jetzt eigentlich in diesem Absatz? Um die Obdachlosen, also Leute die sich eine Wohnung nicht mehr leisten konnten - man könnte sagen, die vom System ausgespuckt wurden, weil sie nicht (mehr) produktiv genug waren - oder um "die gängigen Schwarzfahrer"? Und wer sind die letzteren denn jetzt eigentlich? Ja, natürlich hast du immer Leute bei, die das ganz bewusst aus Systemkritik machen - aber wie viele sind das denn? (Und wie viel dieser Systemkritik kommt inzwischen von Leuten die vielleicht vieles sind, aber nicht links?) Die Mehrheit in dieser Stadt dürften aber Jugendliche und Touristen sein; letztere oft sogar mit gekauften, aber falschen oder nicht entwerteten Tickets. Und dann gibt es auch noch so Sonderfälle: Pendler die mir Brief und Siegel schwören, dass B doch einschließlich der Ringbahn gültig sei oder Aboinhaber-AB, die sich für eine Fahrt nach Potsdam den falschen Anschlussfahrschein kaufen (nämlich den mit Aufdruck Potsdam). Diese Fälle seien selten? Aber immerhin häufig genug, dass dein Unternehmen da Kontrollschwerpunkte setzt.

Um aber nochmal auf den ersten Teil zurück zu kommen: All das was du oben beschreibst, passiert durchaus, bestreitet keiner. Aber die Ursachensuche ist wieder arg verkürzt. Übergeben sich nicht vielmehr die Schnapsleichen am Wochenende, wenn sie wieder nach B oder C nach Hause fahren? Und wie viele Urinlachen gehen denn nicht auf das Konto von Pissfetischisten? Als es tumblr noch (ernsthaft) gab, war es voll mit entsprechenden Videos aus Berlin.

Zitat
Railroader
Ich habe eben nach erfolgten Vorschlägen zu Legalisierung von Drogenhandel und nun dem den Eindruck, dass die Tendenz aber zunehmend in diese Richtung geht. Das macht mir eben Sorgen.

Und mir macht es viel mehr Sorgen, dass wir hier solche Scheindebatten führen, aber eben nicht, wie @Nic schon schrieb, im gleichen Ausmaß über das körperliche Selbstbestimmungsrecht diskutieren. Oder über Cum-Ex. Oder über rechte Gruppen in Bundeswehr und Polizei, die nicht davor zurückschrecken Opferanwälte anzugreifen. Das finde ich deutlich relevanter als zu geifern, wer sich jetzt welche Drogen kauft und einschmeißt (die viel wichtigere Frage hier wäre: warum) oder wer wann ohne Fahrschein den ÖPNV nutzt - den ÖPNV, der eh nur fährt, weil wir ihn alle finanzieren. Und um jetzt mal den "kleinen Mann" heranzuziehen: Es ist also fair, dass der für eine Dienstleistung doppelt zahlen muss? Und das verteidigt ihr hier auf Biegen und Brechen?

PS: @Nemo: Natürlich braucht der Kapitalismus heute kaum noch Menschen - aber darum ging es nicht. Das Menschenbild dient zur Legitimation dieser Wirtschaftsweise: Der Homo oeconomicus ist auf seinen Vorteil aus - also könne ein System doch gar nicht falsch sein, dass genau so handelt.
Zitat
Railroader
Erstmal allen hier ein glückliches 2019! Bleibt gesund und munter.


Zitat
Philipp Borchert

Auf so eine Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen...

Was dich durchaus ehrt. Würden das nämlich viele so machen und das Problem wäre nicht so marginal, würde man wieder mehr Kontrollpersonal einstellen und die Preise fürs Kino entsprechend der Personalkosten anheben. Etwas, das viele derjenigen, die sich durchs Leben mogeln und nur schauen, wo sie einen persönlichen Vorteil haben, nicht bedenken. Und ja, solche Faktoren beeinflussen die Preise, wenn auch nicht ausschließlich.

Nein, genau das würde nicht passieren. Die Kinobetreiber können sich höhere Preise gar nicht leisten, daher wäre die Richtung dann eine Andere: Die Schließung des Hauses. Die "abgelegenen" Kinos gehen nach und nach ein. Landsberger Allee, Treptower Park (und schon vor Jahren das Kosmos als 1. Berliner Multiplex).

@eiterfugel: Wir sind hier aber kein Gesellschafts- sondern ein Nahverkehrsforum und daher diskutieren wir hier über den Nahverkehr und dessen Randerscheinungen und üblicherweise nicht über die grundlegenen Gesellschaftsprobleme. Auch dafür gibt es entsprechende Diskussionsforen, bzw. Kommentarspalten bei Zeitungen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Nein, genau das würde nicht passieren. Die Kinobetreiber können sich höhere Preise gar nicht leisten, daher wäre die Richtung dann eine Andere: Die Schließung des Hauses. Die "abgelegenen" Kinos gehen nach und nach ein. Landsberger Allee, Treptower Park (und schon vor Jahren das Kosmos als 1. Berliner Multiplex).

Wobei sich diese Kinos schon auch fragen könnten, ob das nicht an ihrer Filmauswahl liegt. Aber auch das ist eine andere Debatte, zumal wir in Berlin ja zum Glück genug gute Kinos haben.

Zitat
Jay
@eiterfugel: Wir sind hier aber kein Gesellschafts- sondern ein Nahverkehrsforum und daher diskutieren wir hier über den Nahverkehr und dessen Randerscheinungen und üblicherweise nicht über die grundlegenen Gesellschaftsprobleme. Auch dafür gibt es entsprechende Diskussionsforen, bzw. Kommentarspalten bei Zeitungen.

Ich habe geahnt, dass dieser Kommentar kommen wird und mich dann doch gegen einen entsprechenden Satz entschieden. Nun also hier: Das Problem ist, dass diese Debatten so gut wie gar nicht ernstaft stattfinden, egal wie wir das "hier" definieren. Stattdessen gibt eine (eigentliche relative kleine) Anzahl Leute den Ton an und bestimmt, was wirklich wichtig ist und was nicht - wird in diesem Baum sogar wunderschön an Verkehrsthemen durchexzerziert. Und das nervt, hier wie gesamtgesellschaftlich.
Zitat
eiterfugel
Du hast noch die Schwanzverlängerungen der Forenpöbler vergessen in deiner Abhandlung; und die Schrottkisten der Bahn-Fuzzies.

PS: Ich habe nichtmal einen Führerschein ;-)

Nein die habe ich nicht vergessen, denn wie du anmerkst bist du ja nicht befähigt ein Fahrzeug zu führen, wozu dann aufzählen?
Zitat
Havelländer
Zitat
eiterfugel
Du hast noch die Schwanzverlängerungen der Forenpöbler vergessen in deiner Abhandlung; und die Schrottkisten der Bahn-Fuzzies.

PS: Ich habe nichtmal einen Führerschein ;-)

Nein die habe ich nicht vergessen, denn wie du anmerkst bist du ja nicht befähigt ein Fahrzeug zu führen, wozu dann aufzählen?

Für den hast du jetzt aber lange gebraucht! :-D
Zitat
Lopi2000
Entsprechend sind viele Multiplexkinobetreiber ja auch dazu übergegangen, so zu kontrollieren, als würden sie Tageskarten verkaufen. Wer einmal die Ticketkontrollen hinter der Kasse betreten hat, kann faktisch zwischen den Sälen wechseln wie er will und dies bis zur letzten Vorstellung.

Wobei man bei den aufgerufenen Ticketpreisen ja durchaus auf die Idee kommen könnte, eine Tageskarte erworben zu haben.
Zitat
eiterfugel
Auch von meiner Seite ein fröhliches und unfallfreies 2019!

Vielen Dank. :-)

Zitat
eiterfugel
Auch wenn ich deine Beiträge sonst sehr schätze, aber hier geht mMn einiges durcheinander.

Ich tausche mich auch gerne mit dir aus und mir geht es letztendlich um einen respektvollen Diskurs, bei dem man ja auch nicht immer einer Meinung sein muss.

Zitat
eiterfugel
Um wen geht es jetzt eigentlich in diesem Absatz?

Es ging um die Aussage von @Philipp Borchert, diejenigen, die sich nicht mal ein Ticket leisten könnten, würden dann auch noch mit 60 EUR belangt. Das Beispiel der Obdachlosen sollte darauf hinweisen, dass dem zwangsläufig nicht immer so ist, da sie das EBE eh nicht bezahlen können. Ebenso werden sie in der Regel nicht für Verunreinigungen belangt und die S-Bahn spendete kürzlich auch an eine Obdachlosenstiftung und ist Teil einer Kampagne, die sich für Obdachlose einsetzt. Zudem beschäftigt sie Sozialarbeiter, wenn auch nicht in ausreichender Anzahl. Es sind letztendlich leider nur 2.

Zitat
eiterfugel
Um die Obdachlosen, also Leute die sich eine Wohnung nicht mehr leisten konnten - man könnte sagen, die vom System ausgespuckt wurden, weil sie nicht (mehr) produktiv genug waren - oder um "die gängigen Schwarzfahrer"? Und wer sind die letzteren denn jetzt eigentlich?

Ich bin der Meinung, dass man nicht nur in eine Richtung von Pauschalisierungen Abstand nehmen sollte. So eine sehr soziale Argumentation hat immer das Gschmäckle, dass man den Mensch als Individuum völlig aus der Verantwortung nimmt. Am Ende heißt es dann, Schwarzfahrer gibt es nur wegen eines unverständlichen Tarifsystems und weil Menschen so arm sind, dass sie sich kein Ticket leisten können. Das ist eben falsch. Und auch wenn es sicherlich sehr viele Obdachlose gibt, die sehr viel Unglück im Leben hatten und nun von der Gesellschaft fallen gelassen werden, gibt es ebenso welche, die sich selbst in diese Situation gebracht haben oder auch nicht sehr bemüht sind, diesem Zustand trotz Möglichkeiten zu entfliehen.

Schwarzfahrer gibt es in allen gesellschaftlichen Schichten. Natürlich habe ich häufig erlebt, dass Touristen vergaßen, das Ticket zu entwerten, den Anschlussfahrschein vergessen haben usw. und so fort. Ich glaube aber kaum, dass Touristen i. d. R. zu den Menschen gehören, die sich irgendwann wegen des Erschleichen von Leistungen vor dem Richter wiederfinden.

Ebenso häufig erlebe ich aber auch, dass ganz durchschnittliche Fahrgäste bei einer Kontrolle dann gar nicht erst so tun, als würden sie ihr Ticket suchen, sondern gleich sagen, sie haben keins und mit aussteigen. Das sind auch nicht nur Jugendliche. Ganz zu schweigen von den Gesprächen, die man manchmal in der S-Bahn unter anderen mitbekommt, die dann immer so den Inhalt haben, jetzt würde eh keiner mehr kontrollieren, oder für die 3 Stationen kommt schon keiner usw. Und das ist eben auch nicht selten.

Zitat
eiterfugel
Um aber nochmal auf den ersten Teil zurück zu kommen: All das was du oben beschreibst, passiert durchaus, bestreitet keiner. Aber die Ursachensuche ist wieder arg verkürzt. Übergeben sich nicht vielmehr die Schnapsleichen am Wochenende, wenn sie wieder nach B oder C nach Hause fahren?

Definitiv nein, wenn du das Wort "vielmehr" nutzt. Ich habe sicherlich auch mal ne Schnapsleiche im Zug, die da ihre Wurfpizza verteilt, aber weitaus mehr Probleme mit Obdachlosen, teils in Gruppen, die sich im Zug ordentlich vollgelötet haben, sich auf den Sitzen einkoten und einpinkeln, ich sie zum Abstellen des Zuges nicht aus dem Wagen bekomme und sie teils noch aggressiv werden. Übrigens ein Grund, warum ich absolut nicht verstehe, dass die S-Bahn weiter auf Stoffsitze setzt. Es ist ekelhaft, was da oft passiert. Du kannst dir davon ja auch selbst ein Bild machen, in dem du dich am Wochenende einfach mal zwischen 1 und 4 Uhr in Halensee oder Westend auf den Bahnsteig stellst und das Szenario bei den aussetzenden Zügen beobachtest.

Ich habe je bereits schon in anderen Threads geschrieben, dass ich gegen eine konsequente Aussprerrung von Obdachlosen bin, da man sich dieses gesellschaftlichen Problems auch aus meiner Sicht annehmen muss. Aber es gibt eben auch Grenzen. Ein VU ist nicht geeignet, politische Missstände auszugleichen.

Zitat
eiterfugel
Und mir macht es viel mehr Sorgen, dass wir hier solche Scheindebatten führen, aber eben nicht, wie @Nic schon schrieb, im gleichen Ausmaß über das körperliche Selbstbestimmungsrecht diskutieren. Oder über Cum-Ex. Oder über rechte Gruppen in Bundeswehr und Polizei, die nicht davor zurückschrecken Opferanwälte anzugreifen. Das finde ich deutlich relevanter als zu geifern, wer sich jetzt welche Drogen kauft und einschmeißt (die viel wichtigere Frage hier wäre: warum)

Da bin ich völlig bei dir. Natürlich gibt es weitaus wichtigere Dinge und die hinterfrage ich genau so kritisch, das kannst du mir glauben. Das heißt doch aber nicht, dass man über andere Sachen nicht mehr reden sollte. Wenn mittlerweile Passanten von Dealern niedergestochen werden, weil sie nichts kaufen wollten, halte ich das für keine Scheindebatte. Mir geht es hierbei nicht um einzelne Probleme oder Lockerungen von Gesetzen, sondern um eine Tendenz, die aus meiner Sicht zur gesellschaftlichen Verrohung beiträgt. In was für einem Umfeld jemand leben möchte, bleibt aber am Ende subjetiv.

Selbstverständlich würde ich gerne im gleichen Maß über den Paragraphen 219a, rechts- und linksextreme Gewalt, die Spaltung Deutschlands in Rechtsradikale (das bösere Wort dafür wurde von der Software verändert) und "Gutmenschen" (das bösere Wort dafür habe ich dann der Fairness halber selbst geändert) oder die zunehmenden Übergriffe auf Rettungs- und Polizeikräfte, letzte Nacht wieder erschreckend viele, diskutieren. Diesen Rahmen haben wir aber in diesem Forum nur begrenzt, wenn es einen ÖPNV-Bezug gibt. Es gibt aber sicher Politikforen, wo genau das diskutiert wird. Ansonsten kann ich hier nur anbieten, sich über Email oder PN auszutauschen.

Zitat
eiterfugel
oder wer wann ohne Fahrschein den ÖPNV nutzt - den ÖPNV, der eh nur fährt, weil wir ihn alle finanzieren. Und um jetzt mal den "kleinen Mann" heranzuziehen: Es ist also fair, dass der für eine Dienstleistung doppelt zahlen muss? Und das verteidigt ihr hier auf Biegen und Brechen?

Das verteidige ich nicht auf Biegen und Brechen. Bei diesem Argument müsste es aber um die Frage gehen, ob der ÖPNV nicht kostenfrei angeboten werden sollte und wie das realisiert werden kann, weil nur das dazu führen kann, den von dir als Missstand empfundenen Sachverhalt in halbwegs gerechter Weise auszuräumen. In dieser Diskussion hier wurde aber mitunter die Akzeptanz von Dreistigkeit gefordert und da werde ich dann innerlich wirklich nen bisschen fuchsig, weil ich es absolut ablehne, ehrliche Menschen zu benachteiligen. Der ehrliche Fahrgast soll zahlen, wer es nicht tut, soll dann auch ruhig einfach unbehelligt gehen dürfen und die Kosten dafür soll dann der Steuerzahler ausgleichen und der Fahrgast zusätzlich dann ggf. mit steigenden Ticketpreisen. Wie hier bereits geschrieben wurde, gibt es in Berlin sehr günstige Sozialtickets und nicht jeder, der wirklich keine Kohle für ein Ticket hat, wird auch bis zum Ende konsequent belangt, viele nicht mal anfänglich. Zudem stellen Gerichte Verfahren auch wegen geringer Schuld ein.



7 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.2019 21:47 von Railroader.
Zitat
eiterfugel
Stattdessen gibt eine (eigentliche relative kleine) Anzahl Leute den Ton an und bestimmt, was wirklich wichtig ist und was nicht - wird in diesem Baum sogar wunderschön an Verkehrsthemen durchexzerziert. Und das nervt, hier wie gesamtgesellschaftlich.

Gesamtgesellschaftlich nerven mich die ausbleibende Debattenkultur und die ständigen Pauschalisierungen abseits des Forums ebenfalls, aber hier im Forum empfinde ich es eigentlich recht ausgewogen. Hier kommen doch Fahrrad- und MIV-Fürsprecher, Straßenbahn- und U-Bahnbefürworter, Befürworter und Gegner der Abschaffung des Straftatbestandes bei Schwarzfahrern gleichermaßen zu Wort.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.2019 21:17 von Railroader.
Warum schmeißt du eigentlich nach wie vor die angedachte Abschaffung des Straftatbestandes Schwarzfahren mit einer von niemandem gewollten Abschaffung des EBE durcheinander? Leute, die beim Schwarzfahren erwischt werden, sollen doch weiterhin belangt werden.

Und dann warte ich noch auf eine Antwort, von wie vielen Fällen wir eigentlich reden. Also wie viele Schwarzfahrer versuchen sich einer Kontrolle durch Flucht zu entziehen?
Zitat
VvJ-Ente
Warum schmeißt du eigentlich nach wie vor die angedachte Abschaffung des Straftatbestandes Schwarzfahren mit einer von niemandem gewollten Abschaffung des EBE durcheinander? Leute, die beim Schwarzfahren erwischt werden, sollen doch weiterhin belangt werden.

Und dann warte ich noch auf eine Antwort, von wie vielen Fällen wir eigentlich reden. Also wie viele Schwarzfahrer versuchen sich einer Kontrolle durch Flucht zu entziehen?

Ich gebe zu, meine Texte sind manchmal etwas lang, da hat man dann vielleicht nicht die Lust, das genau zu lesen. Beantwortet habe ich das aber alles schon. Kurzfassung:

Wie viele es genau sind weiß ich nicht, kommt aber regelmäßig vor. Streicht man den Straftatbestand, hat man keine Grundlage mehr, die Leute festzuhalten. Wird das bekannt, werden es mE mehr, die sich entziehen. Ohne Feststellung der Personalien kein EBE, Dreistigkeit siegt, Ehrlichkeit wird bestraft. Argumentation: Leute alle ehrlich, wird nicht passieren, scheint mir nicht plausibel, dann würden sie nicht ständig schwarzfahren und es würde strafrechtlich gar nicht verfolgt. Daher bin ich contra Abschaffung.
Zitat
VvJ-Ente
Warum schmeißt du eigentlich nach wie vor die angedachte Abschaffung des Straftatbestandes Schwarzfahren mit einer von niemandem gewollten Abschaffung des EBE durcheinander?

Zumindest ich für mich kann dazu sagen, dass ich den Zusammenhang hergestellt habe, weil ich sowohl das Inhaftieren notorischer Schwarzfahrer als auch das in meinen Augen vollkommen überhöhte "Erhöhte Beförderungsentgelt" (EBE) für eine einzelne, erwischte Schwarzfahrt als absolut unverhältnismäßig empfinde.

Es muss ja nicht komplett auf Ahndung des Vergehens verzichtet werden, aber derzeit ist's schlicht albern überzogen, was einem im Zweifel blüht. Ein EBE vom zehnfachen des lokalen Einzelticketpreises und eine - idealerweise nach einem stark vereinfachten Prozess vollstreckte - Strafe in Form von z.B. unfreiwilligen Arbeitsstunden im Stadtgebiet für mehrfach Erwischte hielte ich für deutlich angemessener. Die zwangsweise Datenerhebung kann meiner Meinung nach so bestehen bleiben.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
als auch das in meinen Augen vollkommen überhöhte "Erhöhte Beförderungsentgelt" (EBE) für eine einzelne, erwischte Schwarzfahrt als absolut unverhältnismäßig empfinde.

Hier könnte ich mir sogar vorstellen, mich auf die Argumentation einzulassen. 60 EUR sind für nen Touristen, der vergessen hat zu stempeln, auch aus meiner Sicht unverhältnismäßig viel. Kulanz wäre hier das Zauberwort, aber es erscheint mir schwer, da eine Grenze zu ziehen, gerade in der Situation in einem Zug, wo man es dem Einen dann erlässt, beim Anderen aber das Ticket ausstellt. Allerdings weiß ich auch nicht, in wie weit hier nicht im Nachgang doch Kulanz besteht.

Ich hatte vor etlichen Jahren mal diese 10-Uhr (oder 9 Uhr?)-Monatskarte. Es gab auf der U5 eine Störung, der nächste Zug kam zur Minute 55, also 5 Minuten bevor ich fahren durfte, der darauf aber erst 20 Minuten später, statt zur Minute 0. Ich musste zur Arbeit und den Regio am Alex kriegen, bin also in den Zug 5 Minuten vor der Berechtigung für meine Karte eingestiegen und wurde natürlich prompt kontrolliert und hab das EBE bekommen. Nach kurzem Schriftwechsel mit der BVG wurde es dann aber erlassen.
Zitat
Railroader
Wie viele es genau sind weiß ich nicht, kommt aber regelmäßig vor. Streicht man den Straftatbestand, hat man keine Grundlage mehr, die Leute festzuhalten. Wird das bekannt, werden es mE mehr, die sich entziehen. Ohne Feststellung der Personalien kein EBE, Dreistigkeit siegt, Ehrlichkeit wird bestraft. Argumentation: Leute alle ehrlich, wird nicht passieren, scheint mir nicht plausibel, dann würden sie nicht ständig schwarzfahren und es würde strafrechtlich gar nicht verfolgt. Daher bin ich contra Abschaffung.

Tut mir leid, aber um mich zu überzeugen braucht es mehr als nur dein Gefühl. Gehen wir es mal logisch an: Alle Touristen und sonstigen Fahrgäste, die fälschlicherweise glauben, dass sie ein gültiges Ticket haben, werden auch weiterhin versuchen das ganze mit Reden zu klären. Da werden nicht viele notorische Schwarzfahrer dabei sein, und nur diese landen heute vor Gericht. Alle Leute, die auf dem Weg zur Arbeit oder sonstigen Terminen sind, können sich eine zeitraubende Flucht gar nicht leisten. Wenn ich aus der U- oder S-Bahn springe, ist egal, ob der nächste Zug in 2 oder 20 Minuten kommt - so lange ich damit rechnen muss, das die Kontrolleure noch suchen, kann ich nicht zurück auf den Bahnsteig.

Der zweite Punkt ist, dass ein Schwarzfahrer, der flüchten will, erstmal aus der Bahn rauskommen muss. Dabei darf er niemanden angreifen oder wegschubsen (Körperverletzung = Straftat = er darf festgehalten werden), und auch die Türen nicht gewaltsam öffnen (Sachbeschädigung, dito). Es dürfte schwierig bis unmöglich sein, an einem mitten im Gang oder im Türraum stehenden Menschen vorbeizukommen, ohne den mindestens anzurempeln. Um sich da den Weg im Wortsinn freizuboxen, muss man schon ein gewisses Gewaltpotenzial mitbringen.

Dritter Punkt: Hier werden regelmäßig Leute, die den Personalmangel bei BVG und S-Bahn anprangern angemuffelt, von wegen was das arme Verkehrsunternehmen denn machen soll, wenn niemand Bock auf Schichtarbeit bei mieser Bezahlung hat. Woher nimmst du die Gewissheit, dass plötzlich genug Richter, Staatsanwälte und Justizvollzugsangestellte vom Himmel fallen, damit der real existierende Aktenberg abgearbeitet werden kann? Die Justiz ist nicht erst seit gestern so überlastet, dass teilweise Gewalttäter mit Minimalstrafen davonkommen, weil kein Platz in den Gefängnissen ist, bzw. sie werden aus der U-Haft entlassen, weil der Prozess nicht rechtzeitig stattfinden kann. Ja, das ist Mist, aber es ist die Realität. Und wir ballern diese Justiz noch zusätzlich mit Prozessen gegen Schwarzfahrer zu? Wo ein zehnfacher "Straftäter" einen Schaden von 33 Euro "verursacht" hat? Ernsthaft?
Zitat
Railroader
Zitat
Philipp Borchert
als auch das in meinen Augen vollkommen überhöhte "Erhöhte Beförderungsentgelt" (EBE) für eine einzelne, erwischte Schwarzfahrt als absolut unverhältnismäßig empfinde.

Hier könnte ich mir sogar vorstellen, mich auf die Argumentation einzulassen. 60 EUR sind für nen Touristen, der vergessen hat zu stempeln, auch aus meiner Sicht unverhältnismäßig viel. Kulanz wäre hier das Zauberwort, aber es erscheint mir schwer, da eine Grenze zu ziehen, gerade in der Situation in einem Zug, wo man es dem Einen dann erlässt, beim Anderen aber das Ticket ausstellt. Allerdings weiß ich auch nicht, in wie weit hier nicht im Nachgang doch Kulanz besteht.

Ich hatte vor etlichen Jahren mal diese 10-Uhr (oder 9 Uhr?)-Monatskarte. Es gab auf der U5 eine Störung, der nächste Zug kam zur Minute 55, also 5 Minuten bevor ich fahren durfte, der darauf aber erst 20 Minuten später, statt zur Minute 0. Ich musste zur Arbeit und den Regio am Alex kriegen, bin also in den Zug 5 Minuten vor der Berechtigung für meine Karte eingestiegen und wurde natürlich prompt kontrolliert und hab das EBE bekommen. Nach kurzem Schriftwechsel mit der BVG wurde es dann aber erlassen.

Meines Erachtens liegt das Problem auch in den Beförderungsbedingungen selbst. Mit dem EBE soll ja eigentlich das vorsätzliche Schwarzfahren sanktioniert werden.

Durch den z.B. in § 9 Abs. 1 Nrn. 1 -5 der VBB-Beförderungsbedingungen aufgeführten "Katalog" von unterschiedlichen Sachverhalten, die allesamt zur Erhebung des EBE führen, wird über dieses Ziel deutlich hinausgeschossen (Verstoß gegen das sogenannte "Übermaßverbot").

Würde es sich nicht um Bagatellen handeln, wäre diese Art von Beförderungsbedingungen gerichtlich längst gekippt worden. Eine rechtssichere Anpassung der Beförderungsbedingungen erscheint mir nicht nur beim VBB geboten. Bei der Gelegenheit sollte man auch die im § 9 Abs. 2 erwähnte Möglichkeit der Beauftragung von Inkassounternehmen überdenken. Die Methoden, mit denen solche "Firmen" gelegentlich "arbeiten", sollten eine "Zusammenarbeit" eigentlich verbieten.

Der geschilderte "BVG-Fall" mit dem Erlaß des zunächst geforderten EBE ist ein gutes Beispiel für einen am Ende vernünftigen Umgang mit den Regelungen zum EBE,

meint Marienfelde.
@VvJ-Ente: Ich möchte dich nicht überzeugen, da ich das auch gar nicht kann. Ich finde es nur wichtig, auch die andere Seite aufzuzeigen. Wenn wir regelmäßig Kontrollen haben, die in Flucht und Übergriffen enden, dann ist das kein Gefühl, es ist real und zu viel. Da bringt auch eine rein theoretische Diskussion nichts, weil die von der Praxis sehr abweicht. Jemand, der heute einfach sagt: "lass mich, ich gehe", kann man mit Wegfall des Strafttatbestands nicht mehr davon abhalten. Man müsste ihn ziehen lassen. Und wie dürfte sich da auch noch jemand in den Weg stellen und ihn an der Flucht hindern? Wäre das dann nicht Freiheitsberaubung? Er hat ja keine Straftat begangen, also kann man denjenigen doch -wie auch immer- nicht irgendwie festsetzen, ohne selbst eine Anzeige zu riskieren?

Im Übrigen bist du mir auch noch eine Antwort schuldig: Bist du für Nummernschilder bei Radfahrern und für den Straftatbestand des Fahrens ohne Licht? Ist ja schließlich lebensgefährlich, Einige mussten es bereits leidvoll erfahren.


Zu deinem 3. Punkt: Dann verrate du mir doch mal, wie viele Straftäter wegen Schwarzfahrens in Haft sitzen. Auch der Personalmangel bei den VU wird den Unternehmen nicht mildernd ausgelegt, im Gegenteil. Und Einsparungen bei Polizei und Behörden kamen garantiert nicht zustande, weil sich kein Personal mehr hat finden lassen. Das war Politikversagen und nun resigniert man. Wo soll das denn hinführen? Straffreiheit für einen Ladendieb, der ein Brötchen klaut, obwohl man ja weiß, dass ohnehin viele Brötchen am Ende des Tages im Müll landen? Wo willst du eine gerechte Grenze ziehen? Es ist fatal, politische Fehlentscheidungen der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte mit der negativen Anpassung von Gesetzen auszugleichen. Oder willst du weniger Rechte als Kunde der BVG oder DB, weil es nunmal einen Personalmangel gibt? Man stelle sich vor die Fahrgastrechte würden aufgrund des Personalmangels geändert, na dann wäre hier aber was los.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.2019 01:41 von Railroader.
Zitat
VvJ-Ente
dass teilweise Gewalttäter mit Minimalstrafen davonkommen, weil kein Platz in den Gefängnissen ist

Das ist übrigens 'ne sehr krasse und gewagte These, es sei denn, du bist in dem Bereich beruflich tätig und kennst die Missstände. Es würden also mehr Gewalttäter eingesperrt, wären es weniger Schwarzfahrer?

Wenn du diese Aussage nachweisen kannst, unterschreibe ich dein Begehren nach Straffreiheit für Schwarzfahrer sofort.

Jetzt sag aber nicht, dass sowas Leute wie Frau Kipping oder Frau Roth behauptet hätten. Fakenews gibt es eben nicht nur von einer Seite...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.2019 02:09 von Railroader.
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