Deshalb sagte ich ja wenn...es nutzt ja nicht die knappen Lagerflächen mit Zeug vollzustellen was eh nicht mehr zu gebrauchen ist.
Die Zeiten wo wir früher aus drei kaputten ein ganzes Teil zusammengefummelt haben sind eh vorbei.
Wenn das Teil nicht so exotisch ist das es nichtmehr anders zu beschaffen ist, lohnt der Aufwand nicht.
Dafür sind Handwerkerstunden zu teuer geworden.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Die Zeiten wo wir früher aus drei kaputten ein ganzes Teil zusammengefummelt haben sind eh vorbei.
Wenn das Teil nicht so exotisch ist das es nichtmehr anders zu beschaffen ist, lohnt der Aufwand nicht.
Dafür sind Handwerkerstunden zu teuer geworden.

Nicht ganz.
Bei der U-Bahn (wo der Fahrzeugmangel aus der Sparwutphase extrem drückt) wird sowas noch gemacht. Beispiele sind neu zusammengestellte Doppeltriebwagen der Reihe A3L71. Bereits im Jahr 2000 wurde die Einheit 786/787 von der HU zurückgestellt und als Ersatzteilspender verwendet. 2003 konnte der Wagen 787 dann den später verunfallten Wagen 737 ersetzen. Der Doppeltriebwagen 736/737 ging wieder in Betrieb, während die Wagen 786 und 737(alt) zum Schrotthändler gingen.
Das wiederholte sich 2016 mit der "Hochzeit" der Wagen 674 und 663 (662 und 675 verschrottet) und zuletzt Ende 2018 mit Wagen 788 und 751, die als 788/789 wieder im Rennen sind. Seit kurzem ist der Doppeltriebwagen 752/753 wieder instandgesetzt und im Einsatz, der über ein Jahr auf dem Grunewalder Schrottgleis zubrachte und durch Organspenden wiederbelebt werden konnte.

Zu DDR-Zeiten war dieses Verfahren aber noch beliebter. So wurden vom RAW Schöneweide GI-Doppeltriebwagen nach Zusammenstoß neu kombiniert, auch mehrere KT4D- und KT4Dt-Straßenbahnwagen aus verschiedenen A- und B-Teilen neu vereinigt. Noch in den 1990ern betraf es zwei GT6 nach einer Kollision. Mit dem intakten A-Teil von Wagen 1045 kam der Wagen 1007 schnell wieder in Fahrt, während Wagen 1045 aus zusätzlich hergestellten Wagenkästen neu aufgebaut wurde.

so long

Mario
Zitat
Henning
Ich benutze schon seit einiger Zeit keine reguläre Kamera mehr zum Fotografieren, sondern nur Handy. Was findest du am richtigen Kamera besser als Handy?

Mach mal Zoom mit richtiger Kamera und dann mit einem Flachfon..am Ergebnis sieht man es sofort.
Zitat
der weiße bim
Zitat
T6Jagdpilot
Die Zeiten wo wir früher aus drei kaputten ein ganzes Teil zusammengefummelt haben sind eh vorbei.
Wenn das Teil nicht so exotisch ist das es nichtmehr anders zu beschaffen ist, lohnt der Aufwand nicht.
Dafür sind Handwerkerstunden zu teuer geworden.

Nicht ganz.
Bei der U-Bahn (wo der Fahrzeugmangel aus der Sparwutphase extrem drückt) wird sowas noch gemacht. Beispiele sind neu zusammengestellte Doppeltriebwagen der Reihe A3L71. Bereits im Jahr 2000 wurde die Einheit 786/787 von der HU zurückgestellt und als Ersatzteilspender verwendet. 2003 konnte der Wagen 787 dann den später verunfallten Wagen 737 ersetzen. Der Doppeltriebwagen 736/737 ging wieder in Betrieb, während die Wagen 786 und 737(alt) zum Schrotthändler gingen.
Das wiederholte sich 2016 mit der "Hochzeit" der Wagen 674 und 663 (662 und 675 verschrottet) und zuletzt Ende 2018 mit Wagen 788 und 751, die als 788/789 wieder im Rennen sind. Seit kurzem ist der Doppeltriebwagen 752/753 wieder instandgesetzt und im Einsatz, der über ein Jahr auf dem Grunewalder Schrottgleis zubrachte und durch Organspenden wiederbelebt werden konnte.

Zu DDR-Zeiten war dieses Verfahren aber noch beliebter. So wurden vom RAW Schöneweide GI-Doppeltriebwagen nach Zusammenstoß neu kombiniert, auch mehrere KT4D- und KT4Dt-Straßenbahnwagen aus verschiedenen A- und B-Teilen neu vereinigt. Noch in den 1990ern betraf es zwei GT6 nach einer Kollision. Mit dem intakten A-Teil von Wagen 1045 kam der Wagen 1007 schnell wieder in Fahrt, während Wagen 1045 aus zusätzlich hergestellten Wagenkästen neu aufgebaut wurde.

Bei der Bimmel war das mit den mod Wagen und G6x vorbei.
Da ist auch ruckartig mit dem Verkauf der Tatra der Bedarf an Lagerkapazität zurückgegangen, weil das alte Zeug nicht mehr gelagert werden musste.
Wären adäquat zur U-Bahn die Altbauwagen noch immer in Betrieb, würden heute noch Nockenelemente,Sitzgestelle und Schaltwalzen repliziert werden müssen...
weils keiner mehr herstellt.

T6JP
Wo ist eigentlich der bunte DTW, welcher eine Weile an der Warschauer Straße stand, hin? Ist der noch im Netz abgestellt oder bereits verwertet?
Zitat
Slighter
Wo ist eigentlich der bunte DTW, welcher eine Weile an der Warschauer Straße stand, hin? Ist der noch im Netz abgestellt oder bereits verwertet?

Der zog nur wieder auf seinen alten Stellplatz um.
Zitat
der weiße bim
Zitat
T6Jagdpilot
Die Zeiten wo wir früher aus drei kaputten ein ganzes Teil zusammengefummelt haben sind eh vorbei.
Wenn das Teil nicht so exotisch ist das es nichtmehr anders zu beschaffen ist, lohnt der Aufwand nicht.
Dafür sind Handwerkerstunden zu teuer geworden.

Nicht ganz.
Bei der U-Bahn (wo der Fahrzeugmangel aus der Sparwutphase extrem drückt) wird sowas noch gemacht. Beispiele sind neu zusammengestellte Doppeltriebwagen der Reihe A3L71. Bereits im Jahr 2000 wurde die Einheit 786/787 von der HU zurückgestellt und als Ersatzteilspender verwendet. 2003 konnte der Wagen 787 dann den später verunfallten Wagen 737 ersetzen. Der Doppeltriebwagen 736/737 ging wieder in Betrieb, während die Wagen 786 und 737(alt) zum Schrotthändler gingen.
Das wiederholte sich 2016 mit der "Hochzeit" der Wagen 674 und 663 (662 und 675 verschrottet) und zuletzt Ende 2018 mit Wagen 788 und 751, die als 788/789 wieder im Rennen sind. Seit kurzem ist der Doppeltriebwagen 752/753 wieder instandgesetzt und im Einsatz, der über ein Jahr auf dem Grunewalder Schrottgleis zubrachte und durch Organspenden wiederbelebt werden konnte.

Zu DDR-Zeiten war dieses Verfahren aber noch beliebter. So wurden vom RAW Schöneweide GI-Doppeltriebwagen nach Zusammenstoß neu kombiniert, auch mehrere KT4D- und KT4Dt-Straßenbahnwagen aus verschiedenen A- und B-Teilen neu vereinigt. Noch in den 1990ern betraf es zwei GT6 nach einer Kollision. Mit dem intakten A-Teil von Wagen 1045 kam der Wagen 1007 schnell wieder in Fahrt, während Wagen 1045 aus zusätzlich hergestellten Wagenkästen neu aufgebaut wurde.

Wann und wo war der Unfall mit dem U-Bahnwagen 737?

Ich meine als Kind irgendwo gelesen zu haben, dass die GT6-Wagen 1007 und 1045 im Jahr 1997 an der Warschauer Straße zusammenstießen. Wie konnte es dazu kommen?
Zitat
der weiße bim
Noch in den 1990ern betraf es zwei GT6 nach einer Kollision.

Von denen konnte ich damals ein paar Amateur-Schnappschüsse in Hennigsdorf machen. Da stand auch ein angeblich an Warschau ausgeliehener ausgebrannter GT6 rum. Stimmte diese Geschichte, jetzt mal im Nachhinein gefragt?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2019 00:45 von Railroader.


Weitere Bilder:



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2019 00:39 von Railroader.


@Der weiße Bim:

Der H-Zug 5023 fährt doch auch nicht mehr in seiner ursprünglichen Kombination nach der Entgleisung in Hönow und wurde mit dem 5004 (?) nach Entgleisung in der BwFi wagentechnisch teilweise getauscht? Stimmt das?
Zitat
Railroader
Der H-Zug 5023 fährt doch auch nicht mehr in seiner ursprünglichen Kombination nach der Entgleisung in Hönow und wurde mit dem 5004 (?) nach Entgleisung in der BwFi wagentechnisch teilweise getauscht? Stimmt das?

Ja. 5023 entgleiste mit Wagen -1 in Hönow am 27.3.2000 und wurde abgestellt. Am 10.1.2001 überfuhr 5004 mit Wagen -1 auf dem Prüfgleis BwFi den Prellbock und wurde ebenfalls zur Reparatur abgestellt. Der intakte Endwagen 5004-6 wurde gedreht und in 5023-1 umgezeichnet, so dass Zug 5023 schon am 15.1.2001 wieder eingesetzt werden konnte.
Der Wagentausch wurde aber nach Reparatur des originalen 5023-1 im August 2001 wieder rückgängig gemacht. Das bewies, dass auch durchgehende Züge gar nicht so unflexibel sind.

Und vielen Dank für das Zeigen der seltenen Bilder der GT6-Teile. Das waren sicherlich die drei, die nach Ausbau aller Teile verschrottet wurden und mit neu hergestellten Kästen als 1045 wieder aufgebaut wurden.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2019 02:24 von der weiße bim.
Beim Bus geht die Verschrottung auch weiter, per Tieflader gingen am 15. Juli 3160 und 3165 vom Betriebshof Spandau zum Verwerter.
Zitat
Railroader
Zitat
der weiße bim
Noch in den 1990ern betraf es zwei GT6 nach einer Kollision.

Von denen konnte ich damals ein paar Amateur-Schnappschüsse in Hennigsdorf machen.
Da stand auch ein angeblich an Warschau ausgeliehener ausgebrannter GT6 rum. Stimmte diese Geschichte, jetzt mal im Nachhinein gefragt?

Nach Warschau war mal ein Gt6 ausgeliehen ( 1004 ??) der kam aber dort auf Grund des damaligen opulenten Gleiszustandes nicht weit...
won ausgebrannt in dem Zusammenhang weis ich allerdings nichts.

T6JP
Nachdem 2646 nun gestern verschrottet wurde, ging es heute 2647 an den Kragen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2019 21:39 von UndergroundBerlin.


Alle Achtung. Hast Du Dir ein erste Reihe-Ticket beim Verwerter erkauft?
Hat nun die BVG oder der Verwerter vorher alle Scheiben und die Scheinwerfer ausgebaut?
Zitat
GraphXBerlin
Alle Achtung. Hast Du Dir ein erste Reihe-Ticket beim Verwerter erkauft?

Nix erkauft. Die Aufnahmen sind im Rahmen eines aktuellen Filmprojektes entstanden.


Zitat
Bd2001
Hat nun die BVG oder der Verwerter vorher alle Scheiben und die Scheinwerfer ausgebaut?

Die BVG hat recht wenig vorher ausgebaut. Die Scheiben, Scheinwerfer, Sitze und co. wurden alle erst beim Verwerter ausgebaut. Siehe meinen beitrag auf der vorherigen Seite zum Wagen 2646.
Zitat

Nix erkauft. Die Aufnahmen sind im Rahmen eines aktuellen Filmprojektes entstanden.

War ironisch und verwundert da bei Fa. Bender wo die DB-Loks verschrottet werden das Gelände ziemlich eingezäunt ist und nicht so locker fotografieren kann.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Henning
Ich benutze schon seit einiger Zeit keine reguläre Kamera mehr zum Fotografieren, sondern nur Handy. Was findest du am richtigen Kamera besser als Handy?
DAs ist ja eine klasse Frage. Kein Smartphone der Welt kommt an eine digitale teure / professionelle Spiegelreflexkamera heran. [...] Mit Deinem Smartphone kriegst Du nie die wirkliche Schärfe und Auflösung einer richtigen Kamera hin. Auch wenn die Handy-Hersteller noch so tolle Werbung machen.

Diese Aussage gilt so eben auch nur für hochwertige (nicht zwingend hochpreisige) Kameras.
Ganz im Gegenteil, ohne Objektive zählt fast allein die Empfindlichkeit der Sensoren für die Bildqualität und die kann heutzutage in den Handys durchaus mithalten. Insbesondere wenn man die Flaggschiffe unter den Smartphones mit gängigen Modellen von Digitalkameras (auch Spiegelreflex-) vergleicht.


Zitat
GraphXBerlin
Allein schon die größe der Objektive ist schon ein Grund.

Die Größe ist einfach nur ein Faktor für den optischen Zoom, sonst nichts.


Zitat
GraphXBerlin
Die Bilder und Videos von Smartphones bleiben rein physikalisch von der Qualität her begrenzt tauglich.

Abgesehen davon, dass bei Digitalkameras das Physikalische überhaupt keine Rolle spielt, gilt dieser Satz allgemein für Alles, also auch für die "grundsätzlich immer und in allem überlegene Spiegelreflexkamera".

Bilder und Videos bleiben rein von der Qualität her begrenzt tauglich.
Zitat
Bd2001
Hat nun die BVG oder der Verwerter vorher alle Scheiben und die Scheinwerfer ausgebaut?

Der Ausbau ist mit dem Verwerter vertraglich geregelt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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