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Erhöhtes Beförderungsgeld
geschrieben von Chris97 
Guten Abend :)
Ich hatte heute eine sehr unangenehme Situation im RE4:
Ich wollte in Großbeeren in den Zug steigen, um 2 Stationen bis Lichterfelde Ost zu fahren. Am Bahnhof in Großbeeren gibt es keinen Fahrkartenautomaten. Ich hätte noch eine Fahrrad Karte gebraucht, als ich diese bei der Schaffnerin im Zug kaufen wollte, fiehl mir auf, dass ich nur noch 1,50€ Bar hatte. Die Karte Kostet 2,50 für Berlin ABC, für 2 Stationen in BC. Andere Fahrrad Karten für den C Bereich gibt es nicht. Die Schaffnerin meinte dann, dass ich ab 8€ mit Karte zahlen könnte und ich sollte doch einfach auf Vorrat noch Fahrrad Karten kaufen, hätte ihr aber dafür das Gültigkeitsdatum nennen müssen, obwohl ich normalerweise gar keine Fahrrad Karten brauche. Wenn ich das nicht mache, würde sie mir ein erhöhtes Beförderungsgeld von 60€ berechnen. Im Enteffekt musste ich dann bis Südkreuz mitfahren, weil sie meine Daten aufnehmen wollte.

Ich werde dagegen Widerspruch einlegen.
Glaubt ihr, dass ich eine Chance habe? Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Danke im voraus :)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.2019 20:58 von Chris97.
Du bist in den Zug gestiegen ohne imstande zu sein, für deinen Fahrschein zahlen zu können. Die Zugbegleiterin kommt dir entgegen und bietet dir eine Lösung an, um für EUR 8 doch noch einen gültigen Fahrschein zu erwerben. Du lehnst ihr Entgegenkommen ab und möchtest nun das erhöhte Beförderungentgelt nicht bezahlen?

Viel Erfolg.
Von Großbeeren bis Lichterfelde Ost hätte die Fahrradkarte lt. [www.vbb.de] nur 2,20 € (Berlin BC) gekostet und nicht 2,50 €. So steht es auch im Tarif in Anlage 3, Tabelle 3.1 (Tarifstufe B2F).

Da das aber auch mehr als die 1,50 € sind, die du noch in bar dabei hattest, würde ich erstmal wenig Chancen sehen, dass der Widerspruch Erfolg hat.
Die Beförderungsbedingungen sehen unbare Zahlung (=Kartenzahlung) nur für Fahrkartenautomaten (dort aber auch nicht zwingend) vor, sodass die Akzeptanz der Karte vom Personal eine freiwillige Leistung der ODEG ist. Dafür kann die ODEG dann natürlich auch die Bedingungen wie die Untergrenze von 8€ bestimmen.

Was mich allerdings wundert, ist, dass du über dein Ziel hinaus mitfahren musstest. Dadurch ist ja für die Rückfahrt nach Lichterfelde Ost noch eine weitere Fahrkarte notwendig, abgesehen vom Zeitverlust. Hier könnte sich vielleicht doch ein Ansatz für Kulanz ergeben.

Soweit meine Meinung als Nicht-Anwalt.
Also laut der Zugbegleiterin gibt es nur Fahrrad Karten für Berlin AB oder Berlin ABC. Von BC meinte sie nichts.
Und ich habe tatsächlich genau 2,23€ an Kleingeld, hab jetzt gerade alles nochmal genau nach gezählt Incl. 5er, 1ern und 2ern. Also hätte ich diese ominöse Fahrrad Karte Berlin BC bezahlen können.
Zitat
Chris97
Also laut der Zugbegleiterin gibt es nur Fahrrad Karten für Berlin AB oder Berlin ABC. Von BC meinte sie nichts.
Und ich habe tatsächlich genau 2,23€ an Kleingeld, hab jetzt gerade alles nochmal genau nach gezählt Incl. 5er, 1ern und 2ern. Also hätte ich diese ominöse Fahrrad Karte Berlin BC bezahlen können.

Schön, dass du jetzt zählst!

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Also wenn mir jemand realistische Optionen vorenthält und ich grob weiß, dass das Geld nicht reichen wird, würde ich auch nicht auf den Cent zählen...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Eventuell hat die ODEG nur ein eingeschränktes Fahrkartenangebot.
Ich hatte doch gar nicht die Wahl, ob 2
,20 oder 2,50, denn die hat mir ja nur das Ticket für 2,50 angeboten und ich konnte sehen, dass das Geld in meinem portemonnaie keine 2,50 mehr waren, deshalb habe ich die Cents nicht gezählt. Ich hätte es gemacht, wenn ich gewusst hätte, dass ich auch ein Ticket für 2,20 kaufen kann.
Zitat
VvJ-Ente
Eventuell hat die ODEG nur ein eingeschränktes Fahrkartenangebot.

Habe ich gerade Mal auf der ODEG-Seite nachgelesen, dort steht: [...Für Fahrten innerhalb von Verkehrsverbünden (VBB und ZVON) gelten die Tarifstimmungen und Beförderungsbedingungen des jeweiligen Verkehrsverbundes. ...]

Weiter unten steht: [... Bitte informieren Sie sich bei den unten stehenden Links nach dem für Sie gültigen Tarif....]

Sonst keine Hinweise auf bestimmte Ausnahmen...
Meine Güte, ich kann es nicht verstehen wie einige Kandidaten hier auf die Tarifbestimmungen pochen und auf eine Wortgetreue Auslegung des Bibeltextes bestehen wie religiöse Fanatiker. Ich kann sehr wohl verstehen, dass wir alle hier was gegen berufsmäßige Schwarzfahrer haben, die dem Staat und der Gesellschaft einen lange Nase drehen. Ich mag nicht verstehen, warum man einen normalen, zahlungswilligen Kunden unnötig drangsalieren muss. Auch wenn man formal im Recht sein sollte (was hier noch zu diskutieren sei).
Exkurs - ich habe mir gestern erst die Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des VBB reingezogen. Weil ich eine simple Frage hatte. Jetzt bin ich genau so schlau wie vorher, nirgendwo wars' erklärt. Soviel zu Komplexität und Klarheit der Faktenlage.

@Chris97, bitte lege Widerspruch ein, wenn dann doch eine Zahlungsaufforderung mit Inkasso kommt, schick den ganzen Sachverhalt an die SÖP
>>
E-Mail: kontakt@soep-online.de
Internet: [www.soep-online.de]

...und dann wird sich gütlich geeinigt oder die Sache wegen Geringfügigkeit fallen gelassen. Aber bitte wirf der ödeg nicht auch noch für das seltsame Verhalten ihrer Zubine auch noch 60 Euro hinterher. Das ist doch lächerlich.
Zitat
Chris97
Guten Abend :)
Ich hatte heute eine sehr unangenehme Situation im RE4:
Ich wollte in Großbeeren in den Zug steigen, um 2 Stationen bis Lichterfelde Ost zu fahren. Am Bahnhof in Großbeeren gibt es keinen Fahrkartenautomaten. Ich hätte noch eine Fahrrad Karte gebraucht, als ich diese bei der Schaffnerin im Zug kaufen wollte, fiehl mir auf, dass ich nur noch 1,50€ Bar hatte. Die Karte Kostet 2,50 für Berlin ABC, für 2 Stationen in BC. Andere Fahrrad Karten für den C Bereich gibt es nicht. Die Schaffnerin meinte dann, dass ich ab 8€ mit Karte zahlen könnte und ich sollte doch einfach auf Vorrat noch Fahrrad Karten kaufen, hätte ihr aber dafür das Gültigkeitsdatum nennen müssen, obwohl ich normalerweise gar keine Fahrrad Karten brauche. Wenn ich das nicht mache, würde sie mir ein erhöhtes Beförderungsgeld von 60€ berechnen. Im Enteffekt musste ich dann bis Südkreuz mitfahren, weil sie meine Daten aufnehmen wollte.

Ich werde dagegen Widerspruch einlegen.
Glaubt ihr, dass ich eine Chance habe? Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Danke im voraus :)

Ich denke, wenn du ein Angebot von einem Kontrolleur ablehnst, musst du die 60 € schon bezahlen. Es wäre wesentlich günstiger gewesen, das Angebot anzunehmen.
Zitat
schallundrausch
Meine Güte, ich kann es nicht verstehen wie einige Kandidaten hier auf die Tarifbestimmungen pochen und auf eine Wortgetreue Auslegung des Bibeltextes bestehen wie religiöse Fanatiker. Ich kann sehr wohl verstehen, dass wir alle hier was gegen berufsmäßige Schwarzfahrer haben, die dem Staat und der Gesellschaft einen lange Nase drehen. Ich mag nicht verstehen, warum man einen normalen, zahlungswilligen Kunden unnötig drangsalieren muss. Auch wenn man formal im Recht sein sollte (was hier noch zu diskutieren sei).
Exkurs - ich habe mir gestern erst die Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des VBB reingezogen. Weil ich eine simple Frage hatte. Jetzt bin ich genau so schlau wie vorher, nirgendwo wars' erklärt. Soviel zu Komplexität und Klarheit der Faktenlage.

@Chris97, bitte lege Widerspruch ein, wenn dann doch eine Zahlungsaufforderung mit Inkasso kommt, schick den ganzen Sachverhalt an die SÖP
>>
E-Mail: kontakt@soep-online.de
Internet: [www.soep-online.de]

...und dann wird sich gütlich geeinigt oder die Sache wegen Geringfügigkeit fallen gelassen. Aber bitte wirf der ödeg nicht auch noch für das seltsame Verhalten ihrer Zubine auch noch 60 Euro hinterher. Das ist doch lächerlich.

Ich danke dir für diesen ausführlichen und verständnisvollen Text.
Und nur nebenbei: ich habe immer ein gültiges Ticket, für mich sowieso, da ich Schwerbehindert bin und ein Beiblatt besitze und wenn ich das Rad Mal in die Bahn nehme, löse ich selbstverständlich ein Ticket, sofern ein Automat vorhanden. Ich bin noch nie schwarz gefahren, in meinem ganzen leben nicht.
Und ich werde definitiv Widerspruch einlegen!
Zitat
Henning
Zitat
Chris97
Guten Abend :)
Ich hatte heute eine sehr unangenehme Situation im RE4:
Ich wollte in Großbeeren in den Zug steigen, um 2 Stationen bis Lichterfelde Ost zu fahren. Am Bahnhof in Großbeeren gibt es keinen Fahrkartenautomaten. Ich hätte noch eine Fahrrad Karte gebraucht, als ich diese bei der Schaffnerin im Zug kaufen wollte, fiehl mir auf, dass ich nur noch 1,50€ Bar hatte. Die Karte Kostet 2,50 für Berlin ABC, für 2 Stationen in BC. Andere Fahrrad Karten für den C Bereich gibt es nicht. Die Schaffnerin meinte dann, dass ich ab 8€ mit Karte zahlen könnte und ich sollte doch einfach auf Vorrat noch Fahrrad Karten kaufen, hätte ihr aber dafür das Gültigkeitsdatum nennen müssen, obwohl ich normalerweise gar keine Fahrrad Karten brauche. Wenn ich das nicht mache, würde sie mir ein erhöhtes Beförderungsgeld von 60€ berechnen. Im Enteffekt musste ich dann bis Südkreuz mitfahren, weil sie meine Daten aufnehmen wollte.

Ich werde dagegen Widerspruch einlegen.
Glaubt ihr, dass ich eine Chance habe? Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Danke im voraus :)

Ich denke, wenn du ein Angebot von einem Kontrolleur ablehnst, musst du die 60 € schon bezahlen. Es wäre wesentlich günstiger gewesen, das Angebot anzunehmen.

Das Angebot der Begleiterin war ja, dass ich noch andere Fahrkarten zu buchen soll, damit ich auf die 8€ komme. Aber da ich, wie gerade im vorigen Post geschrieben, einen Schwerbehindertenausweis mit Beiblatt habe und nicht weiß, wann ich wieder Mal eine Fahrrad Karte brauche, denn sie meinte, ich muss die Daten angeben, an denen die Fahrkarten gültig sein sollen, da sie keine Fahrkarten zum entwerten verkaufen kann, nur mit bestimmten Datum. Wer weiß denn, wann genau er irgendwann Mal eine Fahrrsdkarte braucht??
Klar, ich kaufe mir im Zug dann drei Fahrrad Karten für den 12.02., 15.03. und 24.12.?
Dann muss ich mir an dem Tag aber auch echt gut überlegt sein, dass ich da das Fahrrad mit in den zug nehme. Vielleicht ja auch 2020? Sarkasmus aus...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.2019 23:50 von Chris97.
Zitat
Chris97
Guten Abend :)
Ich hatte heute eine sehr unangenehme Situation im RE4:
Ich wollte in Großbeeren in den Zug steigen, um 2 Stationen bis Lichterfelde Ost zu fahren. Am Bahnhof in Großbeeren gibt es keinen Fahrkartenautomaten. Ich hätte noch eine Fahrrad Karte gebraucht, als ich diese bei der Schaffnerin im Zug kaufen wollte, fiehl mir auf, dass ich nur noch 1,50€ Bar hatte.

Das wäre der ideale Momemt gewesen, die BVG Ticket App zu installieren und die Fahrradkarte BC für 2.20 EUR unbar zu erwerben.

Grüße und viel Erfolg,
Nic
@Chris97:

Hmm, und warum hast Du das Fahrrad nicht unter Hinweis auf den SBA mit Wertmarke als behinderungsbedingt notwendiges Hilfsmittel bezeichnet? In diesem Fall hätte die ODEG nämlich genau gar keinen Anspruch auf Bezahlung einer Fahrradkarte anmelden können...

Viele Grüße
Arnd
Von sowas habe ich noch nie gehört (Fahrrad als notwendiges Hilfsmittel) - sowas gibt's?

Ja, und die Sache mit den 8€ für taggebundene Fahrradkarten - das wäre so wie wenn Du eine 8€-"Strafe" hättest zahlen müssen. Hättest Du Dir ein paar Tage im Frühling ausgesucht, vielleicht hättest Du sie dann ja tatsächlich nutzen können - ansonsten sind 8€ zum Fenster rausgeworfenes Geld weniger als 60€ zum Fenster rausgeworfenes Geld.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Chris97
Zitat
VvJ-Ente
Eventuell hat die ODEG nur ein eingeschränktes Fahrkartenangebot.

Habe ich gerade Mal auf der ODEG-Seite nachgelesen, dort steht: [...Für Fahrten innerhalb von Verkehrsverbünden (VBB und ZVON) gelten die Tarifstimmungen und Beförderungsbedingungen des jeweiligen Verkehrsverbundes. ...]

Weiter unten steht: [... Bitte informieren Sie sich bei den unten stehenden Links nach dem für Sie gültigen Tarif....]

Sonst keine Hinweise auf bestimmte Ausnahmen...

Beim Verkauf im Fahrzeug sind eigentlich nie alle Fahrkarten vorhanden. Ich würde z.B. meinem Lieblingsfährmann gerne regelmäßigen Umsatz mit meiner Monatskarte Fahrrad bescheren, aber der kann mir diese Karte nicht verkaufen. In Bus und Bahn weiß ich es wegen meines Abos nicht genau, welche Karten kaufbar sind, aber ich glaube nur Einzel- und Tageskarten. Wenn die ODEGine sagt, sie könne keine Karten zum Entwerten verkaufen, dürfte sie keine 4er-Karten im Angebot haben, usw..

Dazu kommt eine ziemlich große Zahl von Nicht-Wissenden im Verkauf. So gibt es einige Vorverkaufsstellen, die hartnäckig behaupten, sie hätten keine Gruppentageskarten für Schüler im Angebot und wollen dir dafür die Kleingruppenkarte Ermäßigt andrehen. Es könnte also auch sein, dass die ODEGine genau so wenig gewusst hat wie du, dass eine Fahrradkarte Berlin BC existiert.

Ich würde es über diese Schiene bei der ODEG, und falls da taube Ohren sitzen, bei der Schlichtungsstelle versuchen: Du hattest genug Geld für die Fahrradkarte Berlin BC dabei, aber sie wurde dir vom Personal nicht angeboten, sondern nur die teurere Berlin ABC-Karte. Mit der ehrlichen Schilderung, dass du von der Karte auch erst im Nachhinein erfahren hast und deshalb im Zug deine Centstücke nicht ausgezählt hast.
Zitat
Chris97
Im Enteffekt musste ich dann bis Südkreuz mitfahren, weil sie meine Daten aufnehmen wollte.

Dass du das getan hast ehrt dich. Soll ja Leute geben, die in solchen Fällen einfach Lichterfelde Ost aussteigen.
Mal meine bescheidene Meinung dazu: Wenn dir gesagt wurde es gäbe nur Fahrrad Ab und ABC ist das schonmal eine Falschauskunft. Aufgrund dieser Falschauskunft hast du erkannt, dass nicht benug Geld hattest und wolltest mit Karte zahlen. Ob nun nettes "Angebot" hin oder her, hätte man dir auch das Fahrradtciket zu 2,20€ angebiten hättest du es ja zahlen können.

Und natürlich muss ein Verkehsunternehmen alle Einzelfahrscheine auf den Relationen, die es anbietet auch verkaufen. Was soll das für eine Tarifdatenbank im Handverkaufsgerät des Zugbegleiters sein, wo zwar Fahrrad ABC und AB verkaufbar ist aber nicht BC?

Ich finde du hast dich richtig verhalten und dass du nach Südkreuz mitgekommen bist, zeigte, dass du kooperativ warst.

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Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Zitat
Logital
Mal meine bescheidene Meinung dazu: Wenn dir gesagt wurde es gäbe nur Fahrrad Ab und ABC ist das schonmal eine Falschauskunft. Aufgrund dieser Falschauskunft hast du erkannt, dass nicht benug Geld hattest und wolltest mit Karte zahlen. Ob nun nettes "Angebot" hin oder her, hätte man dir auch das Fahrradtciket zu 2,20€ angebiten hättest du es ja zahlen können.

Und natürlich muss ein Verkehsunternehmen alle Einzelfahrscheine auf den Relationen, die es anbietet auch verkaufen. Was soll das für eine Tarifdatenbank im Handverkaufsgerät des Zugbegleiters sein, wo zwar Fahrrad ABC und AB verkaufbar ist aber nicht BC?

Ich finde du hast dich richtig verhalten und dass du nach Südkreuz mitgekommen bist, zeigte, dass du kooperativ warst.

Die Zugbegleiterin meinte sogar zu mir, als wir kurz vor Lichterfelde Ost waren und ich meinte, dass ich jetzt eigendlich aussteigen müsste, dass ich mich dann aber beeilen solle. Sie meinte, dass ich doch schnell aus dem zug steigen könnte, das hab ich aber nicht so verstanden. Ich habe verstanden, wenn ich aussteigen will, muss ich mich beeilen, um zu zahlen. Also bin ich drin geblieben, weil ich mir nicht auch noch anhängen lassen wollte, ich würde versuchen ab zu hauen. Wäre ich mal einfach gegangen, aber dafür bin ich zu gut erzogen...

Also eigendlich hat sie mich sogar dazu angestiftet zu Türmen.
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