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BVG-Streik am 14. März 2019
geschrieben von B-V 3313 
Hallo,

gleich wird es bekanntgegeben:
Ver.di hat das Tarifangebot der BVG abgelehnt und ruft für den kommenden Donnerstag zum Streik auf. Die Arbeit soll von Betriebsbeginn bis 22Uhr niedergelegt werden.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2019 19:28 von B-V 3313.
Gilt aber vorerst nur beim Bus dieser Streikaufruf.
Zitat
B-V 3313
Ver.di hat das Tarifangebot der BVG abgelehnt und ruft für den kommenden Donnerstag zum Streik auf. Die Arbeit soll von Betriebsbeginn bis 22Uhr niedergelegt werden.

Der rbb berichtete zuerst [www.rbb24.de], das ist auch gut so, damit sich die Kundschaft auf das eingeschränkte Verkehrsangebot der BVG einstellen kann. Beim letzten Warnstreik war die frühzeitige Information überwiegend positiv aufgenommen worden.

Und natürlich macht nicht die BVG Tarifangebote, sondern der Kommunale Arbeitgeberverband KAV. Und da kam bislang nichts substantiielles zu den berechtigten Forderungen. Es geht nicht um Entgeltprozente, sondern um den Manteltarif. Also die Verkürzung der Wochenarbeitszeit (auf den Stand der Altbeschäftgten), kürzere Stufenaufstiege, Weihnachtsgeld für übernommene Azubis, Bonus für Gewerkschaftsmitglieder.

so long

Mario
Zitat
Mario
(...) das ist auch gut so, damit sich die Kundschaft auf das eingeschränkte Verkehrsangebot der BVG einstellen kann.

Durch die Netzstruktur wird dieses Mal auch eine verhältnismäßig gute Flächendeckung erreicht, das finde ich gut. Zusammen mit der S-Bahn und den Subunternehmer-Buslinien wird kaum ein Ortsteil ausgelassen.Betrieblich interessant ist wieder das gewählte Streikende - ich nehme an, dass keine Tagesbuslinie am Donnerstagabend nochmal den Betrieb aufnehmen wird, aber der Einsatz der Nachtlinien müsste gewährleistet sein. Ich denke, dass auf dieser Grundlage auch ein richtiger Streik ausreichend Rückhalt in der Bevölkerung hätte.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Zusammen mit der S-Bahn und den Subunternehmer-Buslinien wird kaum ein Ortsteil ausgelassen.

Das erkläre mal den Menschen im westlichen Teil Spandaus oder in Tegelort.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Philipp Borchert
Zusammen mit der S-Bahn und den Subunternehmer-Buslinien wird kaum ein Ortsteil ausgelassen.

Das erkläre mal den Menschen im westlichen Teil Spandaus oder in Tegelort.

Oh, wieder ein Argument mehr für die Wiedereinführung der Straßenbahn ... ;-)

so long

Mario
Moin,

und wieder einmal denkt Verdi nicht daran, dass Flughafen Tegel als sehr wichtiger Standort nur mit Bussen erreicht werden kann! :-((
Wenn die "nette" Verdi wenigstens einen Bus-Shuttle Jungfernheide - Jakob Kaiser Platz - Flughafen fahren lassen würde, aber neeee!!!
So macht ihr euch nur Feinde "liebe" Verdi!!
Ich bin wirklich auf Seiten der Personale und begrüße den Streik, aber wenigstens an diesem Punkt könnt ihr euch mit der BVG kurzschließen, dass macht nun wirklich keine Mühe!


Felix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2019 21:42 von Elster56.
Zitat
Philipp Borchert
Betrieblich interessant ist wieder das gewählte Streikende - ich nehme an, dass keine Tagesbuslinie am Donnerstagabend nochmal den Betrieb aufnehmen wird, aber der Einsatz der Nachtlinien müsste gewährleistet sein.

Erstens nehmen die Metrolinien den normalen Betrieb auf, da kann man ohnehin nicht von Tages- oder Nachtlinie sprechen.
Die Fahrzeuge der N-Linien werden zum Teil durch Wagenübergänge und Kopplungsfahrten gestellt. Auch diese werden daher nach Streikende zunächst auf ihre normalen Linien einsetzen.

so long

Mario
Zitat
Elster56
Moin,

und wieder einmal denkt Verdi nicht daran, dass Flughafen Tegel als sehr wichtiger Standort nur mit Bussen erreicht werden kann! :-((
Wenn die "nette" Verdi wenigstens einen Bus-Shuttle Jungfernheide - Jakob Kaiser Platz - Flughafen fahren lassen würde, aber neeee!!!
So macht ihr euch nur Feinde "liebe" Verdi!!
Ich bin wirklich auf Seiten der Personale und begrüße den Streik, aber wenigstens an diesem Punkt könnt ihr euch mit der BVG kurzschließen, dass macht nun wirklich keine Mühe!


Felix

Verdi soll eigentlich eine Buslinie betreiben, während sie einen Busbetrieb bestreikt?...

Es steht dem Flughafenbetreiber ja durchaus frei wie beim letzten Mal einen Busshuttle einzurichten. Die Leute aber auch beim letzten Mal kein großes Problem die Füße oder Taxis zu nutzen.
Zitat
Elster56
Moin,

und wieder einmal denkt Verdi nicht daran, dass Flughafen Tegel als sehr wichtiger Standort nur mit Bussen erreicht werden kann! :-((
Wenn die "nette" Verdi wenigstens einen Bus-Shuttle Jungfernheide - Jakob Kaiser Platz - Flughafen fahren lassen würde, aber neeee!!!
So macht ihr euch nur Feinde "liebe" Verdi!!
Ich bin wirklich auf Seiten der Personale und begrüße den Streik, aber wenigstens an diesem Punkt könnt ihr euch mit der BVG kurzschließen, dass macht nun wirklich keine Mühe!


Felix
Sei mir nicht böse. Aber ein Streik ist nun mal ein Streik. Dass der Flughafen Tegel bis heute nicht an das Schienennetz angebunden ist, ist leider Fakt und Pech. Dennoch muß sich ganz sicherlich nicht die Verdi Gedanken darum machen wie etwaige Fluggäste zum Terminal kommen. Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur annähernd die Hälfte der Fluggäste mit dem Bus dorthin fahren. Ich denke das Taxi oder private Fahrmöglichkeiten haben da eher Vorrang.
Hier einen dringenden Not-Shuttle einzurichten halte ich doch etwas für zu vermessen bzw. übertrieben.
Zitat
der weiße bim
..., Bonus für Gewerkschaftsmitglieder.
Zu den anderen Forderungen kann ich jetzt nichts sagen, aber diese Forderung geht gar nicht. Das ist ja eine Quasisubventionierung der Gewerkschaftsbeiträge seitens Arbeitgebers und im Endeffekt des Steuerzahlers.
Zitat
Barnimer
Zu den anderen Forderungen kann ich jetzt nichts sagen, aber diese Forderung geht gar nicht. Das ist ja eine Quasisubventionierung der Gewerkschaftsbeiträge seitens Arbeitgebers und im Endeffekt des Steuerzahlers.

Die Forderung ist legitim und rechtens. Bei der Hamburger Hochbahn (deren Vorstandschef früher im BVG-Vorstand diente) ist das bereits umgesetzt, guckstdu hier: [verkehr-hamburg.verdi.de]. Alle Klagen dagegen liefen ins Leere.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2019 23:07 von der weiße bim.
Ob legitim oder rechtens ist mir egal. Ich finds scheiße. Punkt.

Witzig, die Gewerkschaft die sonst immer gleiches Geld und gleiche Arbeitsbedingung fordert, stellt solche Forderung auf.
Zitat
Barnimer
Ob legitim oder rechtens ist mir egal. Ich finds scheiße. Punkt.

Sehe ich auch so. Gewerkschaftsbeiträge können bei der Steuer geltend gemacht werden. Eine Bevorzugung von Gewerkschaftsmitgliedern, die übrigens auch in vielen Betriebsräten besteht, halte ich für ungerecht und falsch. Ich kann mich da an Aussagen von Azubis damals erinnern, deren Vertretung durch den Betriebsrat daran geknüpft war, dass sie auch in die mehrheitlich im BR vertretene Gewerkschaft eintreten.
Zitat
Barnimer
Ob legitim oder rechtens ist mir egal. Ich finds scheiße. Punkt.

Witzig, die Gewerkschaft die sonst immer gleiches Geld und gleiche Arbeitsbedingung fordert, stellt solche Forderung auf.

Warum findest du die Forderung scheiße?
Zitat
Railroader
Ich kann mich da an Aussagen von Azubis damals erinnern, deren Vertretung durch den Betriebsrat daran geknüpft war, dass sie auch in die mehrheitlich im BR vertretene Gewerkschaft eintreten.

Da hast du falsche Argumente bei der Mitgliederwerbung überbewertet. Die Hamburger haben bei den Azubis nun bessere Karten, denn "ökonomischen Hebel" wirken recht zuverlässig.


Was soll denn dieser Unsinn, seitens Verdi schon wieder, nicht die Ganze BVG zu bestreiken?
Bei den Vehandlungen zum TVN damals wurde damit nicht genug Druck aufgebaut, das nur Teilgewerke bestreikt wurden.
Das haben die Mitarbeiter heute noch auszubaden. Dem Arbeitgeber muss es richtig weh tun um ein vernünftiges Angebot vorzulegen. Dazu sollte auch der letzte Aktenträger und Bleistiftanspitzer in der Konzernzentrale in den Streik treten. Das schmerzt der Führungsriege mehr, als das nur die Busfahrer und Werkstätten zeitweise ihre Arbeit zu Lasten der Bevölkerung nicht verrichten. Wenn Verdi so weiter in Verhandlungen eintritt wird es seitens der Mitarbeiter eine große Austrittswelle aus DIESER Gewerkschaft geben und der nächste Verhandlungspartner mit dem Arbeitgeber wird einen anderen Namen führen.
Es brodelt überall in der Firma angesichts diese Verhandlungsführung.

mfg alf1136.
Zitat
der weiße bim

Da hast du falsche Argumente bei der Mitgliederwerbung überbewertet.

Das waren leider keine Argumente bei der Werbung. Zwei Azubis hatten Probleme bei der Prüfung und der BR hat denen gesagt, entweder ihr tretet in die Gewerkschaft ein oder wir können euch nicht helfen. Leider keine Seltenheit, aber krieg mal nen Azubi dazu, dagegen vorzugehen.
Zitat
alf1136
Was soll denn dieser Unsinn, seitens Verdi schon wieder, nicht die Ganze BVG zu bestreiken?
Bei den Vehandlungen zum TVN damals wurde damit nicht genug Druck aufgebaut, das nur Teilgewerke bestreikt wurden.
Das haben die Mitarbeiter heute noch auszubaden. Dem Arbeitgeber muss es richtig weh tun um ein vernünftiges Angebot vorzulegen. Dazu sollte auch der letzte Aktenträger und Bleistiftanspitzer in der Konzernzentrale in den Streik treten. Das schmerzt der Führungsriege mehr, als das nur die Busfahrer und Werkstätten zeitweise ihre Arbeit zu Lasten der Bevölkerung nicht verrichten. Wenn Verdi so weiter in Verhandlungen eintritt wird es seitens der Mitarbeiter eine große Austrittswelle aus DIESER Gewerkschaft geben und der nächste Verhandlungspartner mit dem Arbeitgeber wird einen anderen Namen führen.
Es brodelt überall in der Firma angesichts diese Verhandlungsführung.

Ja es brodelt in der Firma. aber nicht wegen der Verhandlungsführung. Es brodelt, weil man befürchtet, daß ein 2006 wiederholt.

Dein Wunsch das auch der letzte Aktenträger und Bleistiftanspitzer in den Streik treten wird sich nicht erfüllen. In der Verwaltung ist die Streikbereitschaft sehr gering. Wie willst Du da einen Druck auf die Arbeitgeber aufbauen?
Moin,

sag das mit dem Busshuttle etc mal den ganz Passagieren, die ihre Flüge nicht kriegen. Abgesehen davon, dass wir die Leute nicht einchecken können, wenn wir nicht hinkommen...es fahren a) eine Menge Leute und Kollegen mit den Bussen und b) ist für die vielen Autos gar kein Platz zum Vorfahren an den Terminals..
Meiner Meinung nach sollte Verdi lieber U-Bahn und Tram bestreiken...



Felix
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