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S3 mit mehr Zügen ab 12/19
geschrieben von phönix 
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andre_de
Ich sehe es auch so, dass dies nebenbei ein Testballon ist, wie so ein Expresszug-Konzept sowohl betriebstechnisch als auch aus Fahrgast-Sicht funktioniert. Schließlich hat man ähnliches ja Richtung Falkensee vor. Und da ist es zunächst Mal zu begrüßen, neue Dinge auszuprobieren und zu bewerten, statt zu sagen "jeht nich, jibt's nich, ham wa noch nie so jemacht"

Auf der S5 Ost Richtung Strausberg gab es dazu auch schon einmal Überlegungen. Dort lässt es sich aber im Moment wegen der Eingleisigkeiten nicht umsetzen.
Zitat
andre_de
"

Bzgl. Ring: Eine Verlängerung der Züge dort auf 8 Wagen bringt erst dann einen signifikanten Effekt, wenn genug Wagen da sind, um zumindest der Großteil der Ringbahnzüge entsprechend verlängern zu können. Wenn nur gerade mal drei Züge verlängert sind und die anderen nicht, ist das völlig witzlos. Dagegen schaffen die Verdichterzüge auf der S3 Ost ein regelmäßiges und planbares Zusatzangebot.

Viele Grüße
André


Mit den 6 Viertelzügen könnte man immerhin den 10 Minutentakt der S41 die von 5 bis 19 Uhr fährt auf 8 Wagen bringen. Fände ich sinnvoller.

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Logital
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andre_de
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Bzgl. Ring: Eine Verlängerung der Züge dort auf 8 Wagen bringt erst dann einen signifikanten Effekt, wenn genug Wagen da sind, um zumindest der Großteil der Ringbahnzüge entsprechend verlängern zu können. Wenn nur gerade mal drei Züge verlängert sind und die anderen nicht, ist das völlig witzlos. Dagegen schaffen die Verdichterzüge auf der S3 Ost ein regelmäßiges und planbares Zusatzangebot.

Viele Grüße
André


Mit den 6 Viertelzügen könnte man immerhin den 10 Minutentakt der S41 die von 5 bis 19 Uhr fährt auf 8 Wagen bringen. Fände ich sinnvoller.

Das sind dann 50% der Fahrten der S41, und 0% der Fahrten in der Gegenrichtung, also gerade mal 25%. Und in der HVZ mit 5-Minuten-Takt nochmal die Hälfte davon. Fällt für mich nicht unter "Großteil", sodass ich Deine Einschätzung zur Sinnhaftigkeit nicht teilen kann. Eine Asymmetrie zwischen Hin- und Rückrichtung (S41/S42) kann per se schonmal nicht sinnvoll sein.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
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Logital
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andre_de
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Bzgl. Ring: Eine Verlängerung der Züge dort auf 8 Wagen bringt erst dann einen signifikanten Effekt, wenn genug Wagen da sind, um zumindest der Großteil der Ringbahnzüge entsprechend verlängern zu können. Wenn nur gerade mal drei Züge verlängert sind und die anderen nicht, ist das völlig witzlos. Dagegen schaffen die Verdichterzüge auf der S3 Ost ein regelmäßiges und planbares Zusatzangebot.

Viele Grüße
André


Mit den 6 Viertelzügen könnte man immerhin den 10 Minutentakt der S41 die von 5 bis 19 Uhr fährt auf 8 Wagen bringen. Fände ich sinnvoller.

Das sind dann 50% der Fahrten der S41, und 0% der Fahrten in der Gegenrichtung, also gerade mal 25%. Und in der HVZ mit 5-Minuten-Takt nochmal die Hälfte davon. Fällt für mich nicht unter "Großteil", sodass ich Deine Einschätzung zur Sinnhaftigkeit nicht teilen kann. Eine Asymmetrie zwischen Hin- und Rückrichtung (S41/S42) kann per se schonmal nicht sinnvoll sein.

Viele Grüße
André

Du hast einen Rechenschritt 2x gemacht...

Es sind also 100% der Fahrten der S41 , also zusammen mit der S42 50%...

Nur in der HVZ hast du die 50 bzw. 25%
Zitat
Logital
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andre_de
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Bzgl. Ring: Eine Verlängerung der Züge dort auf 8 Wagen bringt erst dann einen signifikanten Effekt, wenn genug Wagen da sind, um zumindest der Großteil der Ringbahnzüge entsprechend verlängern zu können. Wenn nur gerade mal drei Züge verlängert sind und die anderen nicht, ist das völlig witzlos. Dagegen schaffen die Verdichterzüge auf der S3 Ost ein regelmäßiges und planbares Zusatzangebot.

Viele Grüße
André


Mit den 6 Viertelzügen könnte man immerhin den 10 Minutentakt der S41 die von 5 bis 19 Uhr fährt auf 8 Wagen bringen. Fände ich sinnvoller.

Oder aber man verstärkt die 5 Umläufe der S85 auf 3/4-Züge und erreicht damit einen echten Mehrwert für den Ringabschnitt, auf dem es am Meisten drückt - den Ostring.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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PassusDuriusculus
Du hast einen Rechenschritt 2x gemacht...

Es sind also 100% der Fahrten der S41 , also zusammen mit der S42 50%...

Nur in der HVZ hast du die 50 bzw. 25%

Stimmt, sorry. Um die HVZ geht's allerdings, nur dann sind ja bereits jetzt alle verfügbaren Züge unterwegs und weitere Verstärkung erforderlich.
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Jay
Zitat
Logital
Mit den 6 Viertelzügen könnte man immerhin den 10 Minutentakt der S41 die von 5 bis 19 Uhr fährt auf 8 Wagen bringen. Fände ich sinnvoller.

Oder aber man verstärkt die 5 Umläufe der S85 auf 3/4-Züge und erreicht damit einen echten Mehrwert für den Ringabschnitt, auf dem es am Meisten drückt - den Ostring.
Das wären aber tolle 5 Umläufe. Jeweils ein Halbzug BR485 mit einem Viertelzug BR481 dran :D
Eine etwaige Verstärkung der S85 ist abhängig davon, ob eine weitere Stabilisierung der BR485 möglich ist, um die zusätzlichen fünf Viertelzüge in den Einsatz zu bringen. Grundsätzlich wären schon genug Fahrzeuge vorhanden. Auf einer der wenigen Linien, auf denen die 485er noch fahren können, wird man eher keine ZBS-fähigen 481er verpulvern. Meiner Meinung nach sind die HVZ-Expressfahrten auf der S3 und eine denkbare Erhöhung der Zugstärke der S85 (oder S47) unabhängig voneinander.
Zitat
les_jeux
Zitat
Jay
Zitat
Logital
Mit den 6 Viertelzügen könnte man immerhin den 10 Minutentakt der S41 die von 5 bis 19 Uhr fährt auf 8 Wagen bringen. Fände ich sinnvoller.

Oder aber man verstärkt die 5 Umläufe der S85 auf 3/4-Züge und erreicht damit einen echten Mehrwert für den Ringabschnitt, auf dem es am Meisten drückt - den Ostring.
Das wären aber tolle 5 Umläufe. Jeweils ein Halbzug BR485 mit einem Viertelzug BR481 dran :D
Eine etwaige Verstärkung der S85 ist abhängig davon, ob eine weitere Stabilisierung der BR485 möglich ist, um die zusätzlichen fünf Viertelzüge in den Einsatz zu bringen. Grundsätzlich wären schon genug Fahrzeuge vorhanden. Auf einer der wenigen Linien, auf denen die 485er noch fahren können, wird man eher keine ZBS-fähigen 481er verpulvern. Meiner Meinung nach sind die HVZ-Expressfahrten auf der S3 und eine denkbare Erhöhung der Zugstärke der S85 (oder S47) unabhängig voneinander.

Zur S85: Auch diesen Vorschlag finde ich gut. Man kann auch zwei Umläufe aus 481er und den Rest aus 485er fahren.

Zur S41: Finde ich dennoch sinnvoll. Die Wagen kommen genau da rauf wo es richtig knirscht. Komme mal zwischen 7 und 8 in Hermannstr mit der S47 an. Die Leute werden da raus geworfen und sollen in eine bereits volle S41 wieder rein. Dort bleiben im Regelfall Leute zurück, selbst wenn alles pünktlich läuft. An den folgenden Stationen gibt es dann regelmäßig wegen der längeren Haltezeiten Verspätungen.

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Nemo
Was ist eigentlich für den RE-Halt in Köpenick für eine Taktdichte vorgesehen? Sollen da alle RE halten? Also in der HVZ alle 20min* ein RE oder nur die beiden "langsamen". Wäre ja eigentlich sinnvoll, wenn der Express-RE dann in Köpenick durchrauschen würde...

Interessante Frage. Da bisher keine Antwort kam, habe ich mal eine Stunde im Netz gewühlt. Leider nüscht Konkretes gefunden. Aber:

Da zwischen Potsdam Hbf und Erkner ein sauberer 20-Minuten-Takt für den RE1 geplant ist, dürfte auch der "Express-RE" in Köpenick halten. Außerdem hält der 3. stündliche RE1 auf allen Grafiken zum Netz Elbe-Spree von Wannsee bis Ostkreuz an allen Berliner RE-Halten. Ich fürchte, da wird man für Köpenick keine Ausnahme planen. Die CDU-Landtagsfraktion hatte die geplanten Fahrpläne 2023-2034 (pdf) mal veröffentlicht. In dieser Veröffentlichung halten alle drei RE-Zuggruppen in Köpenick. Allerdings sagt die Partei, dass sie den Ausschreibungsunterlagen nur die Abfahrts- und Ankunftszeiten an wichtigen Knoten entnehmen konnte und die Zwischenfahrzeiten interpoliert wurden.
Zitat
andre_de
Hier macht man das aber auf einer linienreinen Strecke, da ist also die Betriebsqualität und das Vorhandensein der Lücke zum vorausfahrenden Takt-Zug gut einzuschätzen. Wir reden hier von einer 10-Minuten-Lücke, in die gerade mal ein zusätzlicher Zug eingepasst wird, und der in der Lücke gerade mal vier Minuten aufholt. Dass da ständig Züge aufeinander auflaufen, ist kaum zu erwarten. Und selbst im "worst-case" des direkten Hinterherfahrens schafft der Express-Zug zusätzliche (benötigte) Kapazitäten ab/nach Friedrichshagen und Köpenick, und um die geht es ja vordergründig.

Ich sehe es auch so, dass dies nebenbei ein Testballon ist, wie so ein Expresszug-Konzept sowohl betriebstechnisch als auch aus Fahrgast-Sicht funktioniert. […]

Echt, linienrein? Eine Express-S3 bis Rummelsburg würden viele hier der S-Bahn nach dem "Ostkreuzchaos" 2018 sicher zutrauen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man damit die Leistungsfähigkeit für solche Konzepte unter Beweis stellt.

Regelmäßige Verspätungen sind natürlich wegen der zustätzlichen Zuggruppe zu erwarten. Stabil funktioniert bei der S-Bahn bei entsprechenden Blockabstand vielleicht knapp eine Zugfolge von 2 Minuten (Zugfolge heißt nicht das selbe wie Takt!).

Die S3 kommt in der HVZ regelmäßig mit 2 bis 3 Minuten Verspätung in Ostkreuz aus Köpenick an. Bei zwei Minuten Verspätung des vorausfahrenden Regelzuges und vier Minuten Fahrzeitgewinn würde der Express also gerade so noch ohne Betriebshalt auf die Ostbahn in Ostkreuz einfahren können. Allerdings hat der S3 die Gleise dort nicht zur exklusiven Nutzung zur Verfügung. Sollte der Express vor dem Zug aus Erkner fahren, müsste die Regel-S3 auf das äußere Gleis fahren, die Express-S3 dann wohl auf das innere Gleis. Das würde beim derzeitigen Fahrplangefüge die S75 aus Lichtenberg verspäten, und damit würde auch recht schnell die S5 auf die S75 auflaufen. Auf die S5 folgt in kurzem Abstand die S7. Wir hätten dann die tolle "anstellen am Ostkreuz"-Situation wieder, wie es 2018 der Fall war, als man auf Biegen und Brechen die S3 und S9 unbedingt wieder auf die Stadtbahn bringen musste.

Alternativ fährt die Express-S3 auf das äußere Gleis. Dann hätte man Luft, um den "Zeitslot" der S75 von Lichtenberg kommenden im Verspätungsfall mitzunutzen. Allerdings kann man dann wegen der kreuzenden Fahrwege nicht sinnvoll in Warschauer Straße enden. In Ostbahnhof fällt mir anhand des Gleisplanes auch nichts sinnvolles ein, also müsste dann mindestens die S75 bis Warschauer Straße zurückgezogen werden, damit die Express-S3 in Ostbahnhof auf dem inneren Gleis eine Bahnsteigwende vollziehen kann oder in die Kehre könnte. Ungünstig ist dabei, dass dann die die Weichen auf dem äußeren Gleis vor und nach der Express-S3 gestellt werden müssen, damit die vorherige S3 über das äußere Bahnsteiggleis Richtung Mitte fahren kann und die nach der Express-S3 fahrende S5 ebenso, was die Leistungsfähigkeit wieder einschränkt.

Insgesamt ist der 5-Minuten-Takt auf der S3 und S5 schon so ein Problem für die vorhandene Infrastruktur (die fehlende höhenfreie Fahrmöglichkeit vom inneren Gleis stadtauswärts Richtung Köpenick wurde ja schon angesprochen). Durch das Express-Konzept baut man sich da aber weitere Unwägbarkeiten ein, die nicht gerade betriebsstabilisierend wirken. Auch wenn hier einige Enthusiasten bei Eilzugkonzepten bei S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn leuchtende Augen bekommen, hilft das alles nichts, wenn die vier Minuten Fahrzeitersparnis bei einem Halbzug aus Köpenick dann effektiv nur zwei Minuten betragen und dafür ein bis zwei Vollzüge aus Lichtenberg (die bis unter das Dach voll sind) regelmäßig zwei Minuten Verspätung bekommen. Dann hat man effektiv Schäden angerichtet und mit dem Expresskonzept nur tolles Futter für die Marketingabteilung produziert.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2019 15:49 von Arec.
@Arec: Die S3X soll bis Ostbahnhof fahren und dort eine Bahnsteigwende machen, ohne dass die S75 zurückgezogen wird. Soweit mir bekannt, ist die Nutzung der inneren Gleise vorgesehen.

--- Signatur ---
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2019 20:52 von Jay.
denke auch, daß die Express S-Bahn aus Friedrichshagen in Gleis 5 einfährt. z.Zt. halten dort 3x S3 und 6x S75 pro Stunde. Zukünftig dann 3x mehr (nur in der HVZ) heißt 12x pro Stunde = 5 Min.
Frage in die Runde. Kann eine S75 aus Wartenberg kommend vor dem Ostkreuz in dem kurzen Gleisstück vor EinfSig 1132 halten, ohne nachfolgende Züge, die nach Gleis 6 fahren, zu blockieren ? Falls ja, würde das, was Arec vermutet (auflaufende S5 auf S75) ja nicht vorkommen.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2019 22:22 von Jim Knopf vom Niederrhein.
Also ich habe das Ostkreuz schon lange nicht mehr gesehen, hab mir gerade Mal die Gleise auf der Karte angeschaut. Nach Augenmaß würde ich sagen, dein halbzug würde bestimmt passen, der Rest könnte vielleicht schwer werden, zumal ja die Frage ist, ob das dann überhaupt machbar ist. Es gibt bestimmt genug Gegenargumente, das da kein zug warten darf.
Mal sehen, wie die Praxis dann ausfällt...
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