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Uferbahn Grünau - unsanierte Abschnitte
geschrieben von Arnd Hellinger 
Och, einfach den Waldweg Eichwalde, Stubenrauchstr. - Bunkerberg auf beiden Seiten des Adlergestells barrierefrei ausbauen und ihr bekommt einen wackeren Mitbürger, der sämtliche Postfächer, von denen der BVG über die diversen Ämter bis zu allen möglichen Medienschaffenden, täglich mit 3-5 Mails bombardiert, in denen er einen barrierefreien Übergang fordert... 0:-)
Freilich kann man über die Notwendigkeit der Überwege streiten. Allerdings kann ich es zum einen nicht nachvollziehen, dass man sie - nach meinem Dafürhalten - ohne Not und vor allem doch recht überraschend entfernt hat.

Zum anderen sehe ich Betriebe wie die Rheinbahn, wo man beispielsweise entlang der 706 in Düsseldorf-Hamm auch Bahnübergänge unterhält, die eine vergleichbare Frequentation haben dürften.


Foto: Überweg über die Gleise der Straßenbahnlinie 706 in Düsseldorf-Hamm
Zitat
Christian Linow
Freilich kann man über die Notwendigkeit der Überwege streiten. Allerdings kann ich es zum einen nicht nachvollziehen, dass man sie - nach meinem Dafürhalten - ohne Not und vor allem doch recht überraschend entfernt hat.

Sie wurden ja nicht aus lange Weile ausgebaut. Man musste die Schienenbefestigungen unter den Betonplatten reparieren. Um diese dort wieder einzubauen, lag nach Rücksprache mit der Straßenverkehrsbehörde keine Notwendigkeit vor.
In der Zeit der Rücksprache hätte man die Platten auch einfach wieder einheben können.

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Serviervorschlag
Zitat
Philipp Borchert
In der Zeit der Rücksprache hätte man die Platten auch einfach wieder einheben können.

Die "Rücksprache" erfolgte aber lange vor dem Entfernen der Platten... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Marienfelde
In einer Demokratie gibt es immer auch einen Minderheitenschutz: Es gibt in unserem Land sicherlich Bahnübergänge, die von genau einem Bauern für die Bewirtschaftung seiner Flächen benötigt werden.

Die gibt es aber nur dort, wo der Bauer und das liebe Vieh objektiv keine andere Möglichkeit haben, auf die entsprechende Fläche zu gelangen, aber nicht, jedenfalls auf Hauptbahnen nicht mehr, um ihnen 200m Umweg zu ersparen. Da wurde übrigens auch im Rahmen von Flurbereinigung, Elektrifizierung und Streckenausbau für höhere Geschwindigkeiten in den letzten 6 Jahrzehnten viel unternommen, solche Privat-BÜ zu beseitigen.

Zitat
Marienfelde
Minderheitenschutz ist für viele Foristen in Schmöckwitz offensichtlich kein Thema. Ich denke, auf längere Sicht wäre eine Fußgängerlobby, die sich massiv zu Wort meldet (so wie die Fahrradaktivisten) für die Entwicklung einer Verkehrswende, die diesen Namen verdient, äußerst hilfreich. Was hier zu einem Teil abgezogen wird, ist alles mögliche - aber keine Verkehrswende.

Der Bedarf für diese Querungen entfiel, als beschlossen wurde, die Liegenschaft des Reifenwerkes zu renaturieren, statt sie für Gewerbe, Schulen, Wohnungsbau, Kleingärten, Freizeitpark oder sonstwas nachzunutzen. Welche Minderheit soll hier also konkret vor welcher Mehrheit geschützt werden?

Nein. Erstens geht es um drei weiterhin relevante Querungen, nicht "nur" um zwei. Zweitens möchte ich Dich mal erleben, wenn ich z.B. "anregen" würde, künftig auf einen Busersatzverkehr zwischen Attilastraße und Marienfelde zu verzichten, weil a) die S-Bahn doch immerhin alle 20 Minuten nach Marienfelde fährt, b) der Ersatzverkehr ohnehin noch länger braucht als die S-Bahn des nächsten Takts und c) der Aufwand für die paar Leute, die evtl. Probleme mit den 58 Stufen in Marienfelde haben könnten, unvertretbar hoch ist (oder der SEV wird zum S-Bf Lankwitz geführt, dort gibt es ja eine Rampe, wenn auch nicht gerade dorthin, wo der SEV enden würde).

Vielleicht sollte man sich für eine Klagemöglichkeit im Mobilitätsgesetz engagieren, um mit einer verkehrspolitisch reaktionären BVG und entsprechend agierenden Bezirksämtern besser fertig zu werden.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2020 09:09 von Marienfelde.
Wird es dir nicht langsam selbst zu billig?

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
B-V 3313
Wird es dir nicht langsam selbst zu billig?

Ich gebe Marienfelde auf jeden Fall Recht. Es geht weniger um so etwas Profanes wie allgemein eine Querung, sondern speziell darum, dass:

  • ohne Not drei höhengleiche Kreuzungen entfernt wurden, die das Hinüberwechseln am vierspurigen Adlergestell ermöglicht haben, auf dem zu alledem auch noch Tempo 60 gilt.
  • sich gerade Berlin mit seinem einzigartigen Mobilitätsgesetz rühmt, das eigentlich justament die Belange der Verkehrsmittel des Umweltverbunds - so auch der Fußgänger - stärken soll!
  • die ob der Kritik nun aufseiten der BVG in Erwägung gezogenen künftigen Querungsstellen sehr wahrscheinlich mit Umlaufsperren ausgestattet sein müssen, was für Radfahrende eine Verschlechterung darstellt.


Hört diese Fußgänger und Radfahrergetanze hier irgendwann mal auf??... das ist ein Nahverkehrsforum-
normalerweise sollte man hier zufrieden sein, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Bimmel erhöht werden können...
wie schon mehrmals gesagt-es sind von fünf Querungen drei ex die Einfahrten des Reifenwerks, die keine Sau mehr braucht...

T6JP
Die 68 wird doch nicht schneller weil einige hervorragend einsehbare Querungen entfallen sind. Oder wurde - es war ja passenderweise gerade Fahrplanwechsel - die Durchfahrzeit in dem Abschnitt um eine oder zwei Minuten reduziert (immerhin verschwanden fünf Querungen, da sollten sich minimale Einsparmöglichkeiten ja wohl summieren)?

Wir würden uns sehr freuen, wenn die Straßenbahnbeschleunigung von der BVG vernünftig forciert und durchgesetzt wird. Das passiert aber nicht. Die BVG verkriecht sich kleinlaut, wenn seitens der Autofahrer argumentiert wird oder mutmaßlich einflussreiche Anwohner die Faust in die Höhe recken. Wenn die BVG hier konsequent wäre und auch hin und wieder mal ernst zu nehmende Erfolge vorweisen könnte, wären wir vielleicht etwas weniger angepisst, auch wenn das die Querungen nicht wieder installieren würde.

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Serviervorschlag
Zitat
T6Jagdpilot
Hört diese Fußgänger und Radfahrergetanze hier irgendwann mal auf??... das ist ein Nahverkehrsforum-
normalerweise sollte man hier zufrieden sein, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Bimmel erhöht werden können...
wie schon mehrmals gesagt-es sind von fünf Querungen drei ex die Einfahrten des Reifenwerks, die keine Sau mehr braucht...

T6JP

Nein, ich tanze gerne weiter mit meinem Rad, sogar auf Motorhauben, wenn mich abbiegende Autofahrer wie vor Kurzem übersehen. Darüber hinaus soll es, habe ich mir sagen lassen, eine Korrelation zwischen Radfahrern und öffentlichen Verkehrsmitteln geben. Völlig verrückt ist, dass es Leute geben soll, die mit ihrem Fahrrad in U-, S- oder Straßenbahn fahren, um ab der Zielhaltestelle in die Pedale zu treten. So wie Robert aus Charlottenburg, der mit seinem Mountainbike aus der Straßenbahn an der Vetschauer Allee aussteigt, um einen kleinen Abstecher durch den Forst zum Irrgarten sowie zu den Schmöckwitzer Wassersportlern zu machen.

Blöd nur, dass Robert einen Umweg machen muss, weil man die Querungsstellen mir nichts, dir nichts entfernt hat ...
Zitat
Philipp Borchert
Die 68 wird doch nicht schneller weil einige hervorragend einsehbare Querungen entfallen sind. Oder wurde - es war ja passenderweise gerade Fahrplanwechsel - die Durchfahrzeit in dem Abschnitt um eine oder zwei Minuten reduziert (immerhin verschwanden fünf Querungen, da sollten sich minimale Einsparmöglichkeiten ja wohl summieren)?

Die 68 gehört zu den Linien deren Fahrzeiten sich mit den Fahrplanwechsel nochmal verlängert haben.

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Tugäsa ägänst caurona!
Zitat
Logital
Die 68 gehört zu den Linien deren Fahrzeiten sich mit den Fahrplanwechsel nochmal verlängert haben.

Das liegt aber an den stark gestiegenen Durchfahrzeiten in der erneuerten Bahnhofstraße. Dennoch in der Summe gut für den sogenannten Umweltverbund - hunderte Fahrradfahrer kommen jetzt besser und sicherer durch diesen Engpass.

so long

Mario
Zitat
Christian Linow
Völlig verrückt ist, dass es Leute geben soll, die mit ihrem Fahrrad in U-, S- oder Straßenbahn fahren, um ab der Zielhaltestelle in die Pedale zu treten. So wie Robert aus Charlottenburg, der mit seinem Mountainbike aus der Straßenbahn an der Vetschauer Allee aussteigt, um einen kleinen Abstecher durch den Forst zum Irrgarten sowie zu den Schmöckwitzer Wassersportlern zu machen.

Blöd nur, dass Robert einen Umweg machen muss, weil man die Querungsstellen mir nichts, dir nichts entfernt hat ...

Moment, an allen Haltestellen gibt es eine, meist sogar zwei regelgerecht ausgebaute, barrierefreie, sichere Querungen der Straßenbahngleise für alle Fußgänger. Da darf Robert aus Charlottenburg sein Mountainbike gern drüber schieben.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Logital
Die 68 gehört zu den Linien deren Fahrzeiten sich mit den Fahrplanwechsel nochmal verlängert haben.

Das liegt aber an den stark gestiegenen Durchfahrzeiten in der erneuerten Bahnhofstraße. Dennoch in der Summe gut für den sogenannten Umweltverbund - hunderte Fahrradfahrer kommen jetzt besser und sicherer durch diesen Engpass.

Aber warum ist dann nur die 60 und 68 betroffen und nicht die 62 und 63?

Die Radfahrer fahren in der Bahnhofstraße weiterhin Hochbord. Was hat sich für sie verbessert?

Edit: Ein Vergleich der Fahrzeiten vor und nach dem Fahrplanwechsel zeigt dass dort in beide Richtungen für alle Linien 4 Minuten zwischen S Köpenick und Bahnhofstr Lindenstraße vorgesehen sind.

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Tugäsa ägänst caurona!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.12.2020 08:10 von Logital.
Zitat
Mario
Moment, an allen Haltestellen gibt es eine, meist sogar zwei regelgerecht ausgebaute, barrierefreie, sichere Querungen der Straßenbahngleise für alle Fußgänger.

Jetzt gibt es aber in der Gegend keine Haltestelle mehr, die hat man vor Jahren aufgegeben (womit keiner wirklich ein Problem hatte). Nicht alles, was die BVG so treibt halte ich persönlich für daneben, keinesfalls. Aber in diesem Fall eben doch.

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Serviervorschlag
Zitat
der weiße bim

Moment, an allen Haltestellen gibt es eine, meist sogar zwei regelgerecht ausgebaute, barrierefreie, sichere Querungen der Straßenbahngleise für alle Fußgänger. Da darf Robert aus Charlottenburg sein Mountainbike gern drüber schieben.

Interessant! Und wie macht Robert das, wenn er von der Vetschauer Alle links ins Adlergestell biegt und dann in Höhe des früheren Reifenwerks noch mal links rüber möchte? Wie früher auf der stadteinwärts gelegenen Seite entgegen der Fahrtrichtung darf er jedenfalls nicht mehr fahren. Das Zeichen 240 ist abgeordnet. Ganz im Gegenteil: Radfahren ist hier ab der Schappachstraße sogar dezidiert untersagt. Berlin ist eben eine echte Fahrradstadt!



Zitat
der weiße bim
Das liegt aber an den stark gestiegenen Durchfahrzeiten in der erneuerten Bahnhofstraße. Dennoch in der Summe gut für den sogenannten Umweltverbund - hunderte Fahrradfahrer kommen jetzt besser und sicherer durch diesen Engpass.

so long

Mario

Ja, wirklich prima, wie sich die erneuerte Bahnhofstraße für den Umweltverbund bezahlt macht. Vor allem um aufs Gehen umzusteigen! Die ist nämlich so gut, dass ich Mitte November vier Mal die Strecke zwischen Freiheit und Bahnhof Köpenick gelaufen bin und mit der Straßenbahn immer noch mithalten konnte! Zu Fuß!

Zitat
Logital
Die Radfahrer fahren in der Bahnhofstraße weiterhin Hochbord. Was hat sich für sie verbessert?

Das würde ich auch gerne wissen! Nicht mal breiter ist der Weg geworden. Lieber lässt man die Raumaufteilung inklusive Parkhäfen unverändert in der Bahnhofstraße. Aber sicherlich prüft man im Hause SenUVK bereits ausgiebig, arbeitet an der Grundlagenermittlung, um in der übernächsten Legislatur dann die Vorplanung in Angriff zu nehmen, damit man in 20 Jahren mit der Machbarkeitsstudie beginnen kann.
Zitat
der weiße bim
Zitat
Logital
Die 68 gehört zu den Linien deren Fahrzeiten sich mit den Fahrplanwechsel nochmal verlängert haben.

Das liegt aber an den stark gestiegenen Durchfahrzeiten in der erneuerten Bahnhofstraße. Dennoch in der Summe gut für den sogenannten Umweltverbund - hunderte Fahrradfahrer kommen jetzt besser und sicherer durch diesen Engpass.

Die 68 ist zwischen Grünau und Schmöckwitz trotz Beseitigung der gefährlichen Übergänge nicht schneller geworden, weil die Züge in der Bahnhofstr. langsamer geworden sind? *staun*
Zitat
T6Jagdpilot
Hört diese Fußgänger und Radfahrergetanze hier irgendwann mal auf??... das ist ein Nahverkehrsforum-
normalerweise sollte man hier zufrieden sein, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Bimmel erhöht werden können...
wie schon mehrmals gesagt-es sind von fünf Querungen drei ex die Einfahrten des Reifenwerks, die keine Sau mehr braucht...

T6JP

Ich versuche, meine Grundposition noch einmal anders herzuleiten. Nach meiner Überzeugung werden erfolgreiche Lösungsstrategien für die sogenannten "Globalen Fragen" (Frieden, Armut, Unterentwicklung, Umwelt usw., wobei alle diese Fragen zusammenhängen) immer dringlicher.

Selbstverständlich kann mit dem Erhalt (oder der Wiedereinrichtung) von drei Überwegen in Schmöckwitz nicht die Welt gerettet werden, aber wenn alle Menschen so handeln würden, wie in diesem Fall die BVG und der Bezirk, würden wir uns von der Vorstellung eines verantwortlicheren Umgangs mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen immer weiter entfernen.

Jede einzelne verkehrspolitische Entscheidung sollte auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten bestehen - davon kann in Schmöckwitz aber keine Rede sein.

Vielleicht noch einmal eine Darstellung der Modal-Split-Anteile im Berlin der Jahre 1998, 2008 und 2018 (Angaben in %):

zu Fuß: 25 - 28 - 30,
mit dem Velo: 10 - 13 - 18,
mit dem ÖV: 27 - 27 - 27 und
mit dem MIV: 38 - 32 - 26

Unter wahrlich nicht immer einfachen Handlungsbedingungen hat Berlin in zwanzig Jahren große Fortschritte gemacht: Die beiden "gesunden Verkehrsarten" haben enorm zugelegt, der ÖV entwickelt sich stabil - aber vor allem konnte die sich im Jahr 1998 ergebene klare Vorherrschaft des MIV bei den Personenkilometerleistungen dank der günstigeren Verteilung zwischen ÖV und MIV in nur zwei Jahrzehnten gebrochen werden. Ein bißchen Stolz auf den erreichten Stand im Berliner Verkehr können wir uns daher durchaus gestatten.

Für sich genommen mag die Beseitigung von drei (nicht zwei) fußgängerrelevanten Überwegen über eine Straßenbahnstrecke im Wald unwichtig erscheinen. Sie geht aber dennoch in die falsche Richtung - vor allem aber: Wenn derlei falsche verkehrspolitische Entscheidungen widerspruchslos durchgehen, häufen sie sich womöglich. Wenn über die Jahre dutzende solcher fußgängerfeindlichen Entscheidungen getroffen werden könnten, wären Verschiebungen der Modal-Split-Anteile in Richtung der Werte des Jahres 1998 jedenfalls nicht unvorstellbar.

BVG und Bezirk haben in Schmöckwitz einen Fehler gemacht - wenn sie zu dieser Einsicht gelangen könnten, wäre das schon ein erster, erfreulicher Schritt,

Marienfelde.
Zitat
Marienfelde

Vielleicht noch einmal eine Darstellung der Modal-Split-Anteile im Berlin der Jahre 1998, 2008 und 2018 (Angaben in %):

zu Fuß: 25 - 28 - 30,
mit dem Velo: 10 - 13 - 18,
mit dem ÖV: 27 - 27 - 27 und
mit dem MIV: 38 - 32 - 26

Unter wahrlich nicht immer einfachen Handlungsbedingungen hat Berlin in zwanzig Jahren große Fortschritte gemacht: Die beiden "gesunden Verkehrsarten" haben enorm zugelegt, der ÖV entwickelt sich stabil - aber vor allem konnte die sich im Jahr 1998 ergebene klare Vorherrschaft des MIV bei den Personenkilometerleistungen dank der günstigeren Verteilung zwischen ÖV und MIV in nur zwei Jahrzehnten gebrochen werden. Ein bißchen Stolz auf den erreichten Stand im Berliner Verkehr können wir uns daher durchaus gestatten.

Diese Entwicklung ist zwar auf den ersten Blick erfreulich, jedoch eher eine allgemeine Tendenz in den großen Metropolen bzw. Ballungsräumen. Zum Vergleich Hamburg:

                    2002       2008       2017

ÖV                  19%        18%        22%

Rad                 9%         12%        15%

MIV                 47%        42%        36%

Fuß                 25%        28%        27%

Verkehrsmittelwahl in Hamburg (Modal Split)/ Anteil der Hauptverkehrsmittel an allen Wegen
Quelle: infas, DLR: MiD 2008/ MiD 2017

Hinsichtlich des MIV darf man nicht vergessen, dass sich Berlin - auch historisch bedingt - von vornherein auf einem sehr niedrigen Level befindet.
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