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Teslaansiedlung in Grünheide (Mark) bei Erkner bei Berlin
geschrieben von Nemo 
Zitat
angus_67

Moin moin,

Zitat:
"Das hat damit zu tun, dass man die drei Phasen bei optimaler Ausnutzung nicht gegen Erde betreibt ("Sternschaltung"), sondern gegeneinander ("Dreiecksschaltung"). Nur in der Dreieckschaltung hat man auch die 400 V."

...und das ist so nicht korrekt bzw. irreführend weil es eben in Bezug auf haushaltsübliche Elektrogeräte nicht ganzrichtig ist.

Doch. Das ist so korrekt. Nur zwischen den drei Phasen liegt aufgrund der Phasenverschiebung zwischen den Phasen die 400V an. Zwischen den Phasen und dem N liegen immer die 230V an. Wo soll denn sonst die 230V aus der Steckdose herkommen? Das hat überhaupt gar nichts mit dem Verbraucher zu tun, sondern eben mit dem, was aus der Leitung kommt.

Zitat
angus_67

Man kann 400V sowohl in Stern als auch in Dreieck betreiben. Das kommt darauf an wie der "Verbraucher" konstruiert bzw. verschaltet ist und was man für ein Netz hat.

Klar kann man 400V auch im Stern betreiben. Aber nicht mit unserem öffentlichen Netz, da eben zwischen den Phasen und dem N nur 230V anliegen.

Zitat
angus_67
Handelsübliche Elektroherde/Kochfelder/Kombigeräte sind sowohl an 1Phasen-Wechselstrom (L/N) als auch an 3Phasen-Wechselstrom zu betreiben. Entsprechend müssen die Brücken geschaltet werden. Das hat aber nichts mit Stern-oder Dreiecksschaltung zu tun.

Hat man nur einen Aussenleiter zur Verfügung werden die Heizelemente parallel geschaltet. Damit muss zwangsläufig höher abgesichert und der Leitungsquerschnitt erhöht werden. Bei 11kW und 48A wäre immerhin ein Kabel mit 10qmm nötig.
Hat man 3 Aussenleiter zur Verfügung werden die Heizelemente(Platten, Ofen) dementsprechend aufgeteilt. Aber sie werden immer gegen N betrieben. Ob der N geerdet oder isoliert betrieben wird lass ich jetzt mal aussen vor. Somit werden die einzelnen Aussenleiter zB. bei je 3,6kW nur mit 15,6A belastet und der N-Leiter auch nur 15,6A...egal ob in Summe die 11kW abgerufen werden.

Ich könnte zB. 3 gleiche Herdplatten durchaus im Stern schalten und an 400V betreiben...nur das dann immer alle Platten an wären. Genausogut kann man die Heizelemente der Platten so konstruieren, dass sie sowohl an 230V(3ph) im Dreieck als auch bei 400V(3ph) im Stern zu betreiben sind.

Nein, du kannst in unserem öffentlichen Netz die Herdplatten nicht im Stern mit 400V betreiben. Und genausowenig kannst du in unserem öffentlichen Netz die Platten mit 230V im Dreieck betreiben. Und zwar, weil das Netz das nicht hergibt.

Man kann Züge auch mit 25kV / 50Hz betreiben, aber nicht bei uns bzw. nur auf ausgewählten Strecken.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.02.2020 10:42 von DerMichael.
Zitat
eiterfugel
Zitat
Wutzkman
Das glaube ich dir gern, ist aber auch wieder sehr subjektiv. Es ist halt nicht immer einfach, als Appleuser die naheliegenden Lösungen zu erkennen. Nicht weil es sie nicht gibt - die gibt es immer, sondern weil sie aus Applesicht oft zu trivial sind.
Allerdings muss ich dich enttäuschen - bitte sei mir nicht böse: Apple mag ja viele Sachen zugegebenermaßen wirklich toll können, keine Frage. Aber eines können sie aufgrund der eigenen Restriktionen im Prinzip gar nicht: IT...

Um mal ein wahlloses Beispiel zu nennen, was ich unter der von Manuel benannten Notwendigkeit der Administration verstehe: [...][Um die Scrollrichtung zu ändern musste ich irgendwo die Registrierung des Geräts verändern - bei Apple gibt’s da die Auswahlmöglichkeit im Menü.

Sorry, das ist definitiv nicht böse gemeint, aber die Registrierung? Ich ahne, warum du Punkt nicht gefunden hast. Auf gut deutsch: Weil du etwas von Apple gewohnt warst, was du exakt so bei Windows tun wolltest. ;) So könnte ich auch sagen, dass ich wieder auf Windows umsteigen musste, weil ich die Minimieren- und Schließen-Buttons oben rechts nichts gefunden habe und extra in der Library unnötig die entsprechende .plist anpassen musste ;)
Und genau das ist der Punkt, du musstest nicht die Registrierung des Geräts verändern (das wäre auch dumm, so würdest du deine Garantie verlieren), sondern du musstest in der Registry eine Einstellung setzen. Genau dafür ist die Registry gemacht, sie ist eine Datenbank, die alle getätigten Einstellungen speichert und zur Verfügung stellt, eben doch so wie die .plists in den Libraries.


Zitat
eiterfugel
Und das ist idR eben nicht IT im technischen Sinne, sondern Usebility.

Volle Zustimmung, aber dann sollte man sich aber den angeblichen Grund mit der IT eben auch klemmen ;)


Zitat
eiterfugel
Am Ende ist es mir aber auch egal, wer was kauft.

Absolut. Man sollte sich nur keine Bären aufbinden lassen, dass Android und Windows nur Billo-Schrott wären, wie es weiter oben sinngemäß stand. Nichts weiter habe ich ursprünglich geschrieben, mussste man mich dann aber dem Kollegen von Lopi, der jetzt auch ein Iphone hat, geschlagen geben ;)


Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
Wutzkman
als Appleuser

Oh man ... Habe gerade lange gerätselt, ob es in der Schweiz o.ä. die Gemeinde Appleus gibt...
;-D

Die liegt im Santa Clara County in Kalifornien ;)


Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Nemo
Zitat
T6Jagdpilot
...und natürlich nur wenn Sonne scheint und/oder Wind weht...

T6JP

Er weiß aber wie man gute Batterien baut, daher kann er auch zeitversetzt zur Energieerzeugung kochen.

Ein Glück sonst gibts Nachts nichts warmens ;-)))

T6JP

War bei dir letzte Nacht kein Sturm? Beneidenswert...
Zitat
Wutzkman




Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Nemo
Zitat
T6Jagdpilot
...und natürlich nur wenn Sonne scheint und/oder Wind weht...

T6JP

Er weiß aber wie man gute Batterien baut, daher kann er auch zeitversetzt zur Energieerzeugung kochen.

Ein Glück sonst gibts Nachts nichts warmens ;-)))

T6JP

War bei dir letzte Nacht kein Sturm? Beneidenswert...

War gut windig, das wäre eine Nacht für warmes Essen ;-) Sieht im Sommer aber wieder ganz anders aus,da ist oft Flaute.
Problem bei stürmischen Wetterlagen ist allerdings, das Windkraftanlagen vom Netz genommen werden,
weil das Netz die erzeugten Mengen nicht aufnehmen kann, und es keine gleichmäßige Erzeugung ist wo man kurzfristig Einspeisung und Verbräuche regeln kann .

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Wutzkman




Zitat
T6Jagdpilot
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Nemo
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T6Jagdpilot
...und natürlich nur wenn Sonne scheint und/oder Wind weht...

T6JP

Er weiß aber wie man gute Batterien baut, daher kann er auch zeitversetzt zur Energieerzeugung kochen.

Ein Glück sonst gibts Nachts nichts warmens ;-)))

T6JP

War bei dir letzte Nacht kein Sturm? Beneidenswert...

War gut windig, das wäre eine Nacht für warmes Essen ;-) Sieht im Sommer aber wieder ganz anders aus,da ist oft Flaute.
Problem bei stürmischen Wetterlagen ist allerdings, das Windkraftanlagen vom Netz genommen werden,
weil das Netz die erzeugten Mengen nicht aufnehmen kann, und es keine gleichmäßige Erzeugung ist wo man kurzfristig Einspeisung und Verbräuche regeln kann .

T6JP

Bei Sturm dreht man die Windkraftanlagen aus dem Wind, damit die Flügel nicht abfallen. Grundsätzlich werden zu jeder Zeit Windkraftanlagen abgeschaltet, da man mit ihrer Energie nichts anfangen kann, da träge Großkraftwerke die Leitungen verstopfen! Deswegen setzt man zur Sicherung gegen Flaute und zu wenig Licht auch eher auf flinke Gaskraftwerke (oder auch Biomassekraftwerke).

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
T6Jagdpilot
War gut windig, das wäre eine Nacht für warmes Essen ;-) Sieht im Sommer aber wieder ganz anders aus,da ist oft Flaute

Nö, denn die Berliner Windgeschwindigkeiten bleiben ganzjährig weitestgehend gleich. Es kommt hier und da zu kurzen Spitzen, aber für die Windkraft relevante Flauten sind nicht erkennbar.

Quelle: [www.niederschlagsradar.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Nemo
..., da träge Großkraftwerke die Leitungen verstopfen!
ja, in Zeiten des Überschusses an erneuerbarer Energie stimmt das. Allerdings nicht in Zeiten der nicht nur gelegentlich auftretenden Dunkel-Flaute, da braucht man (bisher) die konventionellen Kraftwerke nun mal.

Zitat
Nemo
Deswegen setzt man zur Sicherung gegen Flaute und zu wenig Licht auch eher auf flinke Gaskraftwerke (oder auch Biomassekraftwerke).
Das wäre schön, macht aber kaum einer, weil Gaskraftwerke im Betrieb wesentlich teurer als andere sind.

Mit besten Grüßen

phönix
nix

--
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.02.2020 16:19 von Florian Schulz.
Zitat
Florian Schulz
Zitat
T6Jagdpilot
War gut windig, das wäre eine Nacht für warmes Essen ;-) Sieht im Sommer aber wieder ganz anders aus,da ist oft Flaute

Nö, denn die Berliner Windgeschwindigkeiten bleiben ganzjährig weitestgehend gleich. Es kommt hier und da zu kurzen Spitzen, aber für die Windkraft relevante Flauten sind nicht erkennbar.

Quelle: [www.niederschlagsradar.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

Warum nimmt man als Nachtschichtarbeiter das völlig anders war?
Klar das es in der Stadt etwas anders weht als auf dem Flachen Land,
trotzdem erlebt man auch im Urlaub-abends wird der Wind ruhiger, und die Propeller stehen...

T6JP
Zitat
Nemo
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Wutzkman




Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Nemo
Zitat
T6Jagdpilot
...und natürlich nur wenn Sonne scheint und/oder Wind weht...

T6JP

Er weiß aber wie man gute Batterien baut, daher kann er auch zeitversetzt zur Energieerzeugung kochen.

Ein Glück sonst gibts Nachts nichts warmens ;-)))

T6JP

War bei dir letzte Nacht kein Sturm? Beneidenswert...

War gut windig, das wäre eine Nacht für warmes Essen ;-) Sieht im Sommer aber wieder ganz anders aus,da ist oft Flaute.
Problem bei stürmischen Wetterlagen ist allerdings, das Windkraftanlagen vom Netz genommen werden,
weil das Netz die erzeugten Mengen nicht aufnehmen kann, und es keine gleichmäßige Erzeugung ist wo man kurzfristig Einspeisung und Verbräuche regeln kann .

T6JP

Bei Sturm dreht man die Windkraftanlagen aus dem Wind, damit die Flügel nicht abfallen. Grundsätzlich werden zu jeder Zeit Windkraftanlagen abgeschaltet, da man mit ihrer Energie nichts anfangen kann, da träge Großkraftwerke die Leitungen verstopfen! Deswegen setzt man zur Sicherung gegen Flaute und zu wenig Licht auch eher auf flinke Gaskraftwerke (oder auch Biomassekraftwerke).

Tja da die erneuerbaren Energien wieder planbar noch speicherbar sind, muss zur Erhaltung der Grundlast konventionelle Energie her.
Und die schaltet man eben nicht an oder aus wie ein Kinderkarrussel, genauso wie Gas oder Kuhpupsanlagen nicht mit einen Schalterklick an Netz gehen können.
Die (nicht)Speicherbarkeit der Erneuerbaren Energien sind halt die Achillesferse.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Florian Schulz
Zitat
T6Jagdpilot
War gut windig, das wäre eine Nacht für warmes Essen ;-) Sieht im Sommer aber wieder ganz anders aus,da ist oft Flaute

Nö, denn die Berliner Windgeschwindigkeiten bleiben ganzjährig weitestgehend gleich. Es kommt hier und da zu kurzen Spitzen, aber für die Windkraft relevante Flauten sind nicht erkennbar.

Quelle: [www.niederschlagsradar.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

Warum nimmt man als Nachtschichtarbeiter das völlig anders war?
Klar das es in der Stadt etwas anders weht als auf dem Flachen Land,
trotzdem erlebt man auch im Urlaub-abends wird der Wind ruhiger, und die Propeller stehen...

Das Diagramm von Florian bildet aufgrund des extrem rausgezoomten Bereichs nicht einmal einzelne Tage ab, geschweige denn Stunden und Minuten. Von daher sagt es eben NICHT aus, dass es keine Flauten und keine Wind-freien Stunden und Tage gibt. Die Aussage, die Florian daraus liest, ist schlicht falsch.

Geht man auf die verlinkte Webseite und wählt als Diagrammbereich einen beliebigen Tag oder eine beliebige Woche aus, dann sieht man natürlich, dass es windstille Zeiten gibt. Dies deckt sich dann auch mit der Beobachtung in der realen Welt ;-)

Insgesamt sind Stromerzeuger, die man nicht gezielt steuern kann (Sonne, Wind), aus energiewirtschaftlicher Sicht keine Erzeuger, sondern negative Verbraucher. Für diese muss und wird man IMMER ein steuerbares konventionelles Kraftwerk mit exakt der gleichen Leistung benötigen. Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergieanlagen führt "lediglich" dazu, dass man über das Jahr weniger konventionelle Energie, schlimmstenfalls aus Kohle, erzeugen muss. Jedoch führt der Ausbau eben NICHT dazu, dass konventionelle Kraftwerkskapazitäten (hierzu zählen natürlich auch Gaskraftwerke) überflüssig werden und abgebaut werden könne.

Viele Grüße
André
@André: Einverstanden. Der Ausschnitt war eher als Kontrapunkt gedacht, bevor T6Jagdpilot messbare Daten wieder anhand seiner individuellen Beobachtungen in Köpenick oder Jugoslawien in Frage stellt. Wie man inzwischen sieht, hat es nicht funktioniert :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Florian Schulz
Da würde mich mal deine Fahrtroute Berlin-Harz interessieren, denn die Hälfte der Strecke beträgt ca 140 km. Die durchschnittliche Reichweite bei Tesla liegt inzwischen bei 500km+x, beim Leaf 350km.
Florian Schulz
Ihr glaubt auch sonst der Werbung?
Ich habe erst am letzten WE von einem (ehemals begeisterten) Teslanutzer wieder die Realität gehört: Tesla S mit 90 tkm auf der Uhr -> Reichweite nur noch 330 km. Für sein tägliches Fahrprofil reicht das nicht mehr sicher, so dass er nun wieder mit dem Verbrenner fährt und den S nutzt bis zum Leasingende seine Frau zum Brötchenholen. Die anderen Krankheiten von dem Computer auf Rädern erzähle ich hier lieber nicht, glaubt ihr mir sowieso nicht.
... Soviel Geld hätte ich auch gerne...
Zitat
ralf51
Zitat
Florian Schulz
Da würde mich mal deine Fahrtroute Berlin-Harz interessieren, denn die Hälfte der Strecke beträgt ca 140 km. Die durchschnittliche Reichweite bei Tesla liegt inzwischen bei 500km+x, beim Leaf 350km.
Florian Schulz
Ihr glaubt auch sonst der Werbung?
Ich habe erst am letzten WE von einem (ehemals begeisterten) Teslanutzer wieder die Realität gehört: Tesla S mit 90 tkm auf der Uhr -> Reichweite nur noch 330 km. Für sein tägliches Fahrprofil reicht das nicht mehr sicher, so dass er nun wieder mit dem Verbrenner fährt und den S nutzt bis zum Leasingende seine Frau zum Brötchenholen. Die anderen Krankheiten von dem Computer auf Rädern erzähle ich hier lieber nicht, glaubt ihr mir sowieso nicht.

Interessant ist die Erfahrung schon, denn sie steht im Gegenteil zu den Auswertungen von 350 Fahrzeugen, wie sich die Ladezyklen auf die Kapazität auswirken: "Die Trends der Berechnungen zeigen, dass ein Tesla voraussichtlich mehr als 300.000 Kilometer fahren muss, um die Kapazität der Batterie auf 90 Prozent zu senken." Das wirft die Frage auf, was dein Bekannter anders macht als der ermittelte Durchschnitt. Auch weil tägliche Fahrten von über 330 km sehr ungewöhnlich sind. Der MiD-Bericht hält fest, dass "die durchschnittliche Wegelänge [...] bei zwölf Kilometern [liegt], die insgesamt zurückgelegte Tages-strecke pro Person bei 39 Kilometern. Die mobilen Personen kommen mit 3,7 Wegen pro Tag auf eine durchschnittliche Tagesstrecke von 46 Kilometern."

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
PassusDuriusculus
... Soviel Geld hätte ich auch gerne...
Es trifft zum Glück keinen Armen, er kann sich das locker leisten.
(man kann das aber auch anders sehen, er senkt nämlich vorrangig nur seine Steuerschuld, womit letztlich alle Steuerzahler den E-Autowahn mitfinanzieren müssen)

Den Tesla S hatte er sich angeschafft, weil er nicht mehr dieseln wollte. Ich weiß noch gut, wie er das vor 2 Jahren stolz erzählt hat. Laut Werbung hätte die Reichweite auch für seine täglichen Bedürfnisse gereicht. Und hat sie anfangs auch, wenn auch knapper, als die Werbung erzählt hat. Nur verschwieg die Werbung halt die Kapazitätsverluste. Der kalte Winter in Mitteleuropa mit seinen Problemen für E-Autos wird in der Ami-Werbung ebenfalls gern vergessen.
Und was er vorher auch nicht so richtig überlegt hatte, ist das Nachladeproblem. Für um den Kirchturm reicht die Haussteckdose. Bei seinem Fahrprofil, war aber fast täglich ein längerer Aufenthalt in Heilstätten bis zum Vollladen nötig, sonst wäre er nicht über den nächsten Tag gekommen. Inzwischen reicht aber auch der nicht mehr. Die ganzen Computerprobleme bei dem Ding kamen dann noch dazu, Zitat: "Ich hatte noch nie ein so unzuverlässiges Auto!"

Übriges noch ein anderes praktisches Beispiel (auch den kenne ich persönlich gut - also nich hörensagen oder so). Tesla X bei unfallbedingter Rückgabe nach knapp drei Jahren und 110 tkm - laut Aussage des Besitzers unter 80% der Ursprungsreichweite. Nicht die aus dem Prospekt, das sind sowieso nur Märchen, sondern die Reichweite, die das Ding anfangs noch angezeigt hat. Und in dem Fall ist der Fahrer eher ein Verkehrshindernis, also gemütlich durch die Gegend fahren. Bei dem Tesla S kann auch die eher sportliche Fahrweise zum Akkuverschleiß beigetragen haben, ist halt Geschäftsmann und muss Termine halten. Der X war eher ein Opa-Auto.

Ich könnte noch mehr erzählen, bin selbst schon X und S gefahren. Aber lassen wir das, sonst fangen hier die E-Auto-Fans noch an zu weinen.
Auf jeden Fall solltet ihr nich soviel der Werbung und gekauften Studien glauben! Redet mit ehrlichen, antriebsneutralen und markenunabhängigen Langzeitnutzern!
Nebenbei: Ich war mit meinem Diesel-Passat heute tanken - 1130 km bei 67,x Liter
Deine Horrorstories kann ich nicht bestaetigen. Bei mehr als 1Mio verkauften Autos hier in den USA wuerden die Verbraucher sofort die Gerichte einschalten, wenn die Autos nicht den Spezifikationen entsprechen. Jedenfalls haben meine Freunde bisher noch keine nennenswerte Kapazitaetsverluste erlitten. Ich verfolge das sehr genau, da ich auch einen Tesla gekauft haette, wenn ich nicht aus familiaeren Gruenden nach Deutschland zurueckkehren wuerde.
Henner
Jeder Autohersteller kann natürlich mit schönen Statistiken seine Zuverlässigkeit und Haltbarkeit ausmalen.
Bekannter von mir hat auch ein Montagsauto erwischt, auch Premiummodell ( ist Verbrenner) egal ist ne Leasingkarre,
als Privatmann wär man schon verzeifelt..beim Händler ist man bass erstaunt, solche Ausfälle kenne man sonst nicht.
Es gibt also immer Ausreisser nach oben und unten, die Statistik zeigt das halt nicht.
Ist wohl bei Flachtelefoniergeräten genauso, einige halten ewig, manche haben nach zwei Jahren einen Akku der hin ist.

T6JP

PS: Noch ein schöner Zyniker zum Thema E-Auto:
Was haben Durchfall und ein E-Auto gemeinsam?
: Die Angst nicht rechtzeitig nach Hause zu kommen... ;-)
Zitat
Nemo
Bei Sturm dreht man die Windkraftanlagen aus dem Wind, damit die Flügel nicht abfallen. Grundsätzlich werden zu jeder Zeit Windkraftanlagen abgeschaltet, da man mit ihrer Energie nichts anfangen kann

Du meinst also, man hat die Windkraftanlagen völlig sinnlos in die Landschaft gesetzt? Zur Befriedigung der Windkraftanlagenbaumafia? Spannend... ;)


Zitat
ralf51
Ich könnte noch mehr erzählen[...] Aber lassen wir das, sonst fangen hier die E-Auto-Fans noch an zu weinen.

Weinen muss man vor allem bei deinem Bekannten, vielleicht aber auch bei dir.


Zitat
ralf51
Und was er vorher auch nicht so richtig überlegt hatte, ist das Nachladeproblem. [...] Bei seinem Fahrprofil, war [...] fast täglich ein längerer Aufenthalt in Heilstätten bis zum Vollladen nötig, sonst wäre er nicht über den nächsten Tag gekommen.

Dein "repräsentatives" Beispiel hat also vorher nicht geschaut, ob Fahrzeugreichweite zum Fahrprofil passt? Verstehe...
Und wenn er - der Geschäftsmann mit seinen wichtigen Terminen, der das Ding eigentlich nur hat, um keine Steuern zahlen zu müssen (der arme Mann) - nicht täglich in Heilstätten volltankt, kommt er nicht über den nächsten Tag? Ich habe (rein fiktiv versteht sich) einen Polo, muss damit täglich nach Stuttgart fahren und habe nicht bedacht, dass ich zwischendurch volltanken muss. Deiner Logik folgend gehören also all diese Verbrenner auf den Müll ;)

Fragen, wie sie sich mir unweigerlich aufzwängen bei deiner Horrorgeschichte:
1) Wenn er es nicht "über den nächsten", also bis zum Ende des Folgetages schafft, könnte er doch aber mindestens am zweiten Tag erst nachladen?
2) Wenn das Problem eh erst am nächsten Tag auftritt, könnte er doch locker über Nacht aufladen?
3) Warum lässt er sich keine Schnellladestation installieren? Die könnte er doch absetzen und damit Steuern sparen, der arme Geschäftsmann.
Zitat
Wutzkman
Zitat
Nemo
Bei Sturm dreht man die Windkraftanlagen aus dem Wind, damit die Flügel nicht abfallen. Grundsätzlich werden zu jeder Zeit Windkraftanlagen abgeschaltet, da man mit ihrer Energie nichts anfangen kann

Du meinst also, man hat die Windkraftanlagen völlig sinnlos in die Landschaft gesetzt? Zur Befriedigung der Windkraftanlagenbaumafia? Spannend... ;)

Nö, es geht natürlich darum, dass sich die Energiemafia weigert ihre Kraftwerke aus ökologischen Gründen zu drosseln.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Wutzkman
Zitat
Nemo
Bei Sturm dreht man die Windkraftanlagen aus dem Wind, damit die Flügel nicht abfallen. Grundsätzlich werden zu jeder Zeit Windkraftanlagen abgeschaltet, da man mit ihrer Energie nichts anfangen kann

Du meinst also, man hat die Windkraftanlagen völlig sinnlos in die Landschaft gesetzt? Zur Befriedigung der Windkraftanlagenbaumafia? Spannend... ;)

Nö, es geht natürlich darum, dass sich die Energiemafia weigert ihre Kraftwerke aus ökologischen Gründen zu drosseln.

Völliger Unsinn...es gibt klare Direktiven in welcher Reihenfolge welche "Energieerzeuger" abgeschaltet werden. Vor einigen Jahren mussten wir unsere KWK-Anlage abschalten weil diese unsäglichen Windräder zu viel Energie "erzeugten. Weiterhin spielt rein welche Anlagen zur Energie"erzeugung" man wie regeln bzw. runterfahren kann. Eine Gasturbine kann man zB. wie ein Fahrfusshebel beim Automobil hoch und runter jubeln. Bei Dampf sieht das schon etwas anders aus. Ein Kohlekraftwerk kann man nur bedingt beliebig rauf und runterfahren...beinem KKW geht so etwas schon mal gar nicht. Eine Solaranlage kann man schlecht nachts um 0Uhr hochfahren oder mittags um 12Uhr abschalten.#
...und wenn kein Wind weht kann man auch keine Windkraftanlagen hochfahren...und wenn eben zu viel Wind weht und einfach zu viel Energie "erzeugt" wird muss man eben dies abschalten.
Die Energie"erzeugung" und deren Verteilen ist ein hochkomplexes System...die Stabilität von 50Hz bzw. das Jin und Jan von "Erzeugung" und "Verbrauch" zu halten ist sehr komplex.
Leider fehlt den Ökofuzzis und 90% der Bundesbevölkerung jegliche physikalische Grundbildung um dieses äusserst sensible Sytem auch nur annähernd zu begreifen.

Gruß
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