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Teslaansiedlung in Grünheide (Mark) bei Erkner bei Berlin
geschrieben von Nemo 
Zitat
VvJ-Ente
Tut mir echt leid, wenn ich hier schon wieder Traumwelten zerstören muss,
aber sowohl Dampflokverfolgungsjagden im Harz als auch 1-Stopp-Autofahrten nach Lörrach sind keinesfalls lebensnotwendig.
...

Wir können natürlich auch wie unsere Vorfahren mit der Pferde ( oder wer es sich nicht leisten konnte mit der Kuhkutsche) fahren.
Elektrisches Licht schaffen wir ab, wenns dunkel ist ist eben Schluß.
Nachrichten gibts nur wenn der Minnesänger gelaufen kommt,oder was der Pfaffe am Sonntag von der Kanzel verkündet.
Die ganze Wirtschaft brauchen wir dann auch nicht mehr, gewaschen wird am Fluß wo man praktischerweise gleich reinscheisst...usw.

Ach was wird das Leben wieder lebenswert sein...

T6JP
Zitat
VvJ-Ente
Tut mir echt leid, wenn ich hier schon wieder Traumwelten zerstören muss...

Entschuldigung, aber da bin ich ganz anderer Meinung - Ein Leben ohne Auto ist möglich, aber sinnlos!

Klar, es gibt eine Verbindung Berlin -> Lörrach (Fahrtzeit 7,5h mit ein oder zweimal Umsteigen), aber diese wird halt zu wenig genutzt und wäre daher aktuell preislich unattraktiv. Ob es in der Region Carsharing gibt weiß ich nicht, mir ist aber gerade auch nicht danach, das nachzugucken. Mein Bauchgefühl sagt mir aber: Nein, gibt es nicht.

Gleichermaßen unattraktiv ist übrigens die Verbindung Berlin -> Budapest (Fahrtzeit knapp unter 14h per Nachtzug). Einfach zu unattraktiv. Solange andere Bürger nicht vortreten und ihr Nutzungsverhalten umstellen, wird diese Verbindung unattraktiv bleiben - da bleibe ich doch lieber beim Auto!

Ich komme übrigens gerade von einem kurzen Trip zurück aus Porto, heute geht es übers Wochenende auf eine Spritztour nach Wladiwostok und übernächstes Wochenende nach Kapstadt. Sorry, aber das geht halt nur mit der Flexibilität, die der Benziner bietet.

Das Dilemma, in dem wir als Industriestandort stecken, nennt sich PFADABHÄNGIGKEIT - führende weise Männer der Ingenieursnation Deutschland haben dereinst beschlossen, dass das Auto auf dem Verkehrssektor eben die Nummer 1 zu sein hat - und so soll es doch bitte auch bleiben. Die werden sich schon was dabei gedacht haben, diese weisen Funktionäre. Wer von diesem einmal gewählten Pfad abkommt, und dazu noch in einem Forum namens "Bahninfo", dem ist eindeutig nicht mehr zu helfen. Soll er vom bösen Wolf gefressen werden!

*ironie off. ;)
Zitat
Andreas Rauch
Ein Leben ohne Auto ist möglich, aber sinnlos!

Also gut, verzichten wir auf unser Leben...

Es dürfte jedem klar sein, dass die notwendige Einsparung von Energie das tägliche Leben von uns allen berühren wird. Das hat schon in den 1970ern Helmut Schmidt im Zusammenhang mit den Ölkrisen dargestellt. Und dass dazu auch die bisher außerordentlich umfangreiche Mobilität aller Einwohner gehört, sollte auch unbestritten sein.
Wie extrem sich das auswirken wird , werden die nächsten Jahre zeigen. Ob ich zur Pflege der Eltern diese in meine Wohnung nehmen muss, weil Mobilität zum alten Wohnsitz nicht mehr möglich oder zu teuer ist? Oder ob es noch eine Genehmigung für max. zwei Bahnreisen von je 500 km im Jahr gibt - und ansonsten ist Urlaub auf Balkonien angesagt? Und vielleicht fahren auch die S-Bahnen und Busse auf allen Linien nur noch im 30 Minuten-Takt, um Energie zu sparen? (Die S-Bahn Berlin GmbH hat im Jahr 2009 sehr wenig Energie verbraucht! ;-))

Mit besten Grüßen

phönix
Sagen wir mal so. Es gibt sehr viele Abstufungen.

Zwischen einer Allinklusive-Flugreise nach Tansania, wo dann Essen aus jwd miteingeflogen wird, weil sich die Leute zu fein für das regionale Essen sind

und einer Bahnfahrt an die Nord/Ostsee, Prag, Frankreich macht ja schon mal einen Schritt aus.


Zwischen einem Wochenendtrip nach Helsinki und einer Ausflugstour mit Bahn und Fahrrad an die Elbe.


Man muss nicht gleich zu Hause bleiben. ^^
Ein typisches Phänomen ist doch folgende weit verbreitete Logik:

Salzstangen helfen beim Abnehmen, also esse ich extra viele Salzstangen bis zum Erbrechen.



Genauso Elektroautos sind umweltfreundlicher als derzeitige Kraftstoffautos. Also hey, wenn wir nun doppelt so viel E-Auto fahren wie vorher mit dem Diesel sind wir doppelt umweltfreundlich...


Was für eine Dummheit. ;-D
Zitat
Andreas Rauch
Klar, es gibt eine Verbindung Berlin -> Lörrach (Fahrtzeit 7,5h mit ein oder zweimal Umsteigen),

Einmal umsteigen in Basel Bad Bf.

Zitat
Andreas Rauch
aber diese wird halt zu wenig genutzt und wäre daher aktuell preislich unattraktiv.

Eigentlich ein Widerspruch, da wenig genutzte Verbindungen preislich attraktiver sind, als viel genutzte Verbindungen. Sowohl die ICE-Linie 12 Berlin - Basel - Interlaken als auch die S6 Basel - Lörrach - Zell erfreuen sich indessen großer Beliebtheit und wirkliche Schnäppchenpreise findet man nur in äußersten Tagesrandlagen oder man nimmt einen Umweg in Kauf.

Zitat
Andreas Rauch
Ob es in der Region Carsharing gibt weiß ich nicht, mir ist aber gerade auch nicht danach, das nachzugucken. Mein Bauchgefühl sagt mir aber: Nein, gibt es nicht.

Dein Bauchgefühl trügt. Sowohl in Basel als auch in Lörrach gibt es Carsharing und Mietwagen. Ich persönlich bin jedoch mit dem ÖPNV dort ganz zufrieden auch wenn er vor allem nachts ausbaufähig ist.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
PassusDuriusculus
Salzstangen helfen beim Abnehmen, also esse ich extra viele Salzstangen bis zum Erbrechen.

Dann klappt das doch auch.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Hallo Mariosch,

kannst Du denn am E-Herd alle Kochplatten und den Backofen gleichzeitig bei voller Leistung betreiben? Typischerweise wird ein Dreiphasen-Herdanschluss so genutzt, dass je zwei Kochpatten und der Backofen an je einer der drei Phasen des Hausanschlusses angeschlossen sind und gegen Erde betrieben werden. 25 Ampere pro Phase sind bei Drehstrom-Steckdosen üblich, aber nicht für normale Haushaltssteckdosen zulässig (dort max. 16 Ampere).

Das hat damit zu tun, dass man die drei Phasen bei optimaler Ausnutzung nicht gegen Erde betreibt ("Sternschaltung"), sondern gegeneinander ("Dreiecksschaltung"). Nur in der Dreieckschaltung hat man auch die 400 V. Für einen E-Herd ist die Dreieckschaltung allerdings irrelevant.

Anscheinend hat man bei Dir die Elektrik nie wirklich komplett erneuert?

In Altinstallationen sind typischerweise nur 10 A zulässig, was heute etwas knapp ist. Daher werden gerne unter der Hand 10 A-Sicherungen gegen 16 A-Sicherungen ausgetauscht. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass davon bei mehr als nur kurzzeitiger Belastung in dieser Höhe insbesondere ein erhöhtes Brandrisiko ausgeht.


Zum eigentlichen Thema:

Inzwischen hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg entschieden, dass die Rodungen rechtmäßig sind und dementsprechend fortgesetzt werden dürfen. Die Genehmigungsbehörde konnte darlegen, dass den ihr vorliegenden Informationen nach nichts gegen die Erteilung der gewünschten Baugenehmigung spricht und diese nur aus Zeitgründen noch nicht verfasst und erteilt werden konnte. So mancher private Bauherr würde sich ein solches Tempo wohl auch wünschen.

Unterdessen hatten zwei Aktivistinnen Bäume bestiegen und mussten heruntergeholt werden: Tagesspiegel.

Sehr beeindruckend ist (wie auch immer man das bewertet), dass es mit moderner Forsttechnik heute möglich ist, eine Fläche dieser Größe in nur sechs Tagen zu roden. Holzvollernter (Harvester). Solche Maschinen hatte ich erstmals vor einigen Jahren im Taunus bei Wiesbaden selbst beobachtet (dort wurden aber nur gezielt einzelne Bäume "geerntet"). Die Maschinen sind dazu in der Lage, das gesamte Gewicht des Baums nach dem "Absägen" aufzunehmen, was diese Arbeitsweise erst möglich macht. Allerdings auch eben nur bei typischen Nutzholzbeständen wie hier - Fichten oder Kiefern, "schlanker" Stamm, kaum Masse in der Baumkrone. Der Stamm wird umgriffen, unten abgesägt, dann kontrolliert niedergelegt und in der Horizontalen in transportable Stücke zerlegt. Das geht rasend schnell.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Mariosch
Zitat
manuelberlin
Für große Verbraucher wie E-Herd, Boiler oder Durchlauferhitzer werden davon unabhängig meist alle drei Phasen in jede Wohnung zu einem entsprechenden Anschluss geführt.

Ist das nicht vorgesehen, ist klar, dass wie von Mariosch beschrieben, nur zwei Adern in die Wohnung führen [...]
Das ist bei mir auch so, da Herd und Heizung mit Gas betrieben werden.

Bei mir wird der Herd sogar elektrisch betrieben, wie im ganzen Haus - pro Wohnung gibt es trotzdem nur eine Phase.
Allerdings ist das Haus auch aus den 30er Jahren und ursprünglich hatten viele Wohnungen einen Gasherd und auch Gasheizungen (bzw, Original war wohl einen Kochofen und Ofenheizung :D).
Jetzt haben alle E-Herd, denn mit dem Umbau auf Zentralheizung vor gut 10 Jahren wurde die Gasversorgung im Haus fast vollständig zurückgebaut. Glücklicherweise ist wohl die Hauptleitung durchs Treppenhaus leistungsfähig genug für E-Herde, ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass damals was neu verlegt wurde.
Der Herd ist somit einphasig angeschlossen - leider kann ich nicht sagen, mit wieviel er abgesichert ist, denn anders als der Rest ist das eine Schmelzsicherung (und ich habe keine Lust, die rauszudrehen um nachzusehen :D). Ich tippe aber mal auf 25A.

~ Mariosch



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.2020 01:31 von manuelberlin.
Zitat
manuelberlin
Der Stamm wird umgriffen, unten abgesägt, dann kontrolliert niedergelegt und in der Horizontalen in transportable Stücke zerlegt.

Dabei wird der Stamm auch gleich abgeschält und das daran befindliche Geäst blitzschnell zu Kleinholz verarbeitet, womit in einem Arbeitsgang der umliegende Waldboden gemulcht wird. Ich konnte das vor einiger Zeit direkt bei mir vor der Haustüre beobachten, als der Wald hier mal etwas ausgedünnt wurde. Sehr eindrucksvoll fand ich dann aber, daß die so bearbeiteten Stämme im Anschluß mit Pferden aus dem Wald gezogen wurden. Uralte Verfahren gingen Hand in Hand mit hochmoderner Technik einher.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.2020 06:54 von Alter Köpenicker.
Wir haetten die Staemme auch mit unserem Equipment beseitigen koennen, Gleisanschluss ist ja vorhanden ;-).
Henner
Zitat
manuelberlin
Hallo Mariosch,

kannst Du denn am E-Herd alle Kochplatten und den Backofen gleichzeitig bei voller Leistung betreiben? Typischerweise wird ein Dreiphasen-Herdanschluss so genutzt, dass je zwei Kochpatten und der Backofen an je einer der drei Phasen des Hausanschlusses angeschlossen sind und gegen Erde betrieben werden. 25 Ampere pro Phase sind bei Drehstrom-Steckdosen üblich, aber nicht für normale Haushaltssteckdosen zulässig (dort max. 16 Ampere).

Das hat damit zu tun, dass man die drei Phasen bei optimaler Ausnutzung nicht gegen Erde betreibt ("Sternschaltung"), sondern gegeneinander ("Dreiecksschaltung"). Nur in der Dreieckschaltung hat man auch die 400 V. Für einen E-Herd ist die Dreieckschaltung allerdings irrelevant.

Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich,

woher nimmst du bitteschön deine Weisheit?
Ein E-Herd und Backofen wird immer an 230V betrieben. Die einzelnen Kochplatten und Heizspiralen des Ofens werden immer Aussenleiter gegen N betrieben. Bei einem handelsüblichen Elektroherd/ofen gibt es kein Element was 400V abkann.

Ob man einen elektrischen Verbraucher in Stern oder Dreiecksschaltung betreib hat damit zu tun ob er für die entsprechende Spannung ausgelegt ist. Einen Drehstrommotor zB. kann man je nach Ausführung der Wicklungen zB. an 230V Dreieck-/400V Sternschaltung oder 400V Dreieck-/690V Sternschaltung betreiben...oder 110V Dreieck-/230V Sternschaltung...je nach Ausführung und vorhandenem Netz.

Einzig und allein deine Aussage "E-Herd ist die Dreieckschaltung allerdings irrelevant." ist zutreffend.

Gruß
Angus
Hallo Angus,

ich bin absolut für Korrekturen und Ergänzungen aufgeschlossen - aber hier frage ich mich jetzt schon, was das soll. Ich habe zuvor nichts anderes beschrieben, als das, was Du hier nochmal korrekterweise herausstellst.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
angus_67
Zitat
manuelberlin
Hallo Mariosch,

kannst Du denn am E-Herd alle Kochplatten und den Backofen gleichzeitig bei voller Leistung betreiben? Typischerweise wird ein Dreiphasen-Herdanschluss so genutzt, dass je zwei Kochpatten und der Backofen an je einer der drei Phasen des Hausanschlusses angeschlossen sind und gegen Erde betrieben werden. 25 Ampere pro Phase sind bei Drehstrom-Steckdosen üblich, aber nicht für normale Haushaltssteckdosen zulässig (dort max. 16 Ampere).

Das hat damit zu tun, dass man die drei Phasen bei optimaler Ausnutzung nicht gegen Erde betreibt ("Sternschaltung"), sondern gegeneinander ("Dreiecksschaltung"). Nur in der Dreieckschaltung hat man auch die 400 V. Für einen E-Herd ist die Dreieckschaltung allerdings irrelevant.

Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich,

woher nimmst du bitteschön deine Weisheit?
Ein E-Herd und Backofen wird immer an 230V betrieben. Die einzelnen Kochplatten und Heizspiralen des Ofens werden immer Aussenleiter gegen N betrieben. Bei einem handelsüblichen Elektroherd/ofen gibt es kein Element was 400V abkann.

Ob man einen elektrischen Verbraucher in Stern oder Dreiecksschaltung betreib hat damit zu tun ob er für die entsprechende Spannung ausgelegt ist. Einen Drehstrommotor zB. kann man je nach Ausführung der Wicklungen zB. an 230V Dreieck-/400V Sternschaltung oder 400V Dreieck-/690V Sternschaltung betreiben...oder 110V Dreieck-/230V Sternschaltung...je nach Ausführung und vorhandenem Netz.

Einzig und allein deine Aussage "E-Herd ist die Dreieckschaltung allerdings irrelevant." ist zutreffend.

Gruß
Angus
Worauf kocht eigentlich der Elon? Heiße Luft geht ja nur im Backofen!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
...und natürlich nur wenn Sonne scheint und/oder Wind weht...

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
...und natürlich nur wenn Sonne scheint und/oder Wind weht...

T6JP

Er weiß aber wie man gute Batterien baut, daher kann er auch zeitversetzt zur Energieerzeugung kochen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
manuelberlin
kannst Du denn am E-Herd alle Kochplatten und den Backofen gleichzeitig bei voller Leistung betreiben?
Ich würde sagen: ja.

Zitat
manuelberlin
25 Ampere pro Phase sind bei Drehstrom-Steckdosen üblich, aber nicht für normale Haushaltssteckdosen zulässig (dort max. 16 Ampere).
Der Herd hat natürlich keine SchuKo-Dose, sondern eine Herdanschlussdose. :)


Zitat
manuelberlin
Anscheinend hat man bei Dir die Elektrik nie wirklich komplett erneuert?
Doch, als ich eingezogen bin. Da wurde die komplette Elektrik inkl dem Sicherungskasten und Zähler abgebaut und vollständig neu gemacht (außer dem alten Zähler, der kam danach wieder ran). Ist alles vom Fachmann auf den (vor 10-15 Jahren) aktuellen Stand gebracht worden.

~ Mariosch
Zitat
manuelberlin
Hallo Angus,

ich bin absolut für Korrekturen und Ergänzungen aufgeschlossen - aber hier frage ich mich jetzt schon, was das soll. Ich habe zuvor nichts anderes beschrieben, als das, was Du hier nochmal korrekterweise herausstellst.

Viele Grüße
Manuel

Moin moin,

Zitat:
"Das hat damit zu tun, dass man die drei Phasen bei optimaler Ausnutzung nicht gegen Erde betreibt ("Sternschaltung"), sondern gegeneinander ("Dreiecksschaltung"). Nur in der Dreieckschaltung hat man auch die 400 V."

...und das ist so nicht korrekt bzw. irreführend weil es eben in Bezug auf haushaltsübliche Elektrogeräte nicht ganzrichtig ist.

Man kann 400V sowohl in Stern als auch in Dreieck betreiben. Das kommt darauf an wie der "Verbraucher" konstruiert bzw. verschaltet ist und was man für ein Netz hat.
Handelsübliche Elektroherde/Kochfelder/Kombigeräte sind sowohl an 1Phasen-Wechselstrom (L/N) als auch an 3Phasen-Wechselstrom zu betreiben. Entsprechend müssen die Brücken geschaltet werden. Das hat aber nichts mit Stern-oder Dreiecksschaltung zu tun.
Hat man nur einen Aussenleiter zur Verfügung werden die Heizelemente parallel geschaltet. Damit muss zwangsläufig höher abgesichert und der Leitungsquerschnitt erhöht werden. Bei 11kW und 48A wäre immerhin ein Kabel mit 10qmm nötig.
Hat man 3 Aussenleiter zur Verfügung werden die Heizelemente(Platten, Ofen) dementsprechend aufgeteilt. Aber sie werden immer gegen N betrieben. Ob der N geerdet oder isoliert betrieben wird lass ich jetzt mal aussen vor. Somit werden die einzelnen Aussenleiter zB. bei je 3,6kW nur mit 15,6A belastet und der N-Leiter auch nur 15,6A...egal ob in Summe die 11kW abgerufen werden.
Ich könnte zB. 3 gleiche Herdplatten durchaus im Stern schalten und an 400V betreiben...nur das dann immer alle Platten an wären. Genausogut kann man die Heizelemente der Platten so konstruieren, dass sie sowohl an 230V(3ph) im Dreieck als auch bei 400V(3ph) im Stern zu betreiben sind.


Gruß
Zitat
Nemo
Zitat
T6Jagdpilot
...und natürlich nur wenn Sonne scheint und/oder Wind weht...

T6JP

Er weiß aber wie man gute Batterien baut, daher kann er auch zeitversetzt zur Energieerzeugung kochen.

Ein Glück sonst gibts Nachts nichts warmens ;-)))

T6JP
Zitat
Nemo
Worauf kocht eigentlich der Elon? Heiße Luft geht ja nur im Backofen!

Es gibt viele Leute mit dem Namen Elon. Siehe [de.wikipedia.org]ärung)
Welchen meinst du damit?
Zitat
Henning
Zitat
Nemo
Worauf kocht eigentlich der Elon? Heiße Luft geht ja nur im Backofen!

Es gibt viele Leute mit dem Namen Elon. Siehe [de.wikipedia.org]ärung)
Welchen meinst du damit?

Nun, um den untersten... Also um den, der hinter Tesla (s.Threadtitel) steckt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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