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Bau des Hines Turmes am Alexanderplatz
geschrieben von Mont Klamott 
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schallundrausch
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Jay


Das Betriebskonzept für die U5 steht noch nicht fest. Das geht auch gar nicht, weil bisher kein Baubeginn festgelegt ist. Einen Inselbetrieb zwischen Alex und Hauptbahnhof halte ich ohne Waisentunnel oder Passierbarkeit der Baustelle für ausgeschlossen.

Wieso? Es gibt doch noch die Betriebswerkstadt Hbf-Nord. :D

Die aber nächstens Jahr geschlossen wird. Irgendwo müssen ja die Kehr- und Aufstellgleise hin.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay
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schallundrausch
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Jay


Das Betriebskonzept für die U5 steht noch nicht fest. Das geht auch gar nicht, weil bisher kein Baubeginn festgelegt ist. Einen Inselbetrieb zwischen Alex und Hauptbahnhof halte ich ohne Waisentunnel oder Passierbarkeit der Baustelle für ausgeschlossen.

Wieso? Es gibt doch noch die Betriebswerkstadt Hbf-Nord. :D

Die aber nächstens Jahr geschlossen wird. Irgendwo müssen ja die Kehr- und Aufstellgleise hin.

Jaja, schon recht, deswegen auch der Grinser.

unabhängig vom Hines Turm haben übrigens die bauvorbereitenden Maßnahmen für den gegenüber entstehenden Covivio-Turm zur größten denkbaren Aufwertung des Platzes geführt: Die Alex-Oase wurde plattgemacht. Die Abwesenheit dieser billigen, ordinären Ballermannspelunke macht diese Platzecke ein ganzes Stück weniger asozial. Ich benutze dieses Wort sonst nicht, aber es hat mich auf dem Platz nichts so angewidert wie Bummsmusik und Publikum aus dieser Krawallschachtel.
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schallundrausch
unabhängig vom Hines Turm haben übrigens die bauvorbereitenden Maßnahmen für den gegenüber entstehenden Covivio-Turm zur größten denkbaren Aufwertung des Platzes geführt: Die Alex-Oase wurde plattgemacht. Die Abwesenheit dieser billigen, ordinären Ballermannspelunke macht diese Platzecke ein ganzes Stück weniger asozial. Ich benutze dieses Wort sonst nicht, aber es hat mich auf dem Platz nichts so angewidert wie Bummsmusik und Publikum aus dieser Krawallschachtel.

Das sind ja mal gute Neuigkeiten! Wenn man nun noch den Hüttenwahnsinn beenden oder zumindest auf ein absolutes Minimum (= Montag nach dem Totensonntag bis Heiligabend) reduzieren könnte, wähnte man sich wieder im Zentrum einer Millionenstadt und nicht in einem sterbenden Dorf, dessen Bürgermeister erfolglos versucht, den Marktplatz zu beleben...

So konstant, wie der Alex an irgendwelche Weihnachts-, Winter-, Oster-, Frühlings-, Sommer-, Herbst-, sonstwas-Märkte verscherbelt wird, frage ich mich wirklich, wer da mit wem geschlafen hat und/oder mitverdient...
Als wenn der Platz ohne diese Märkte irgenwie leer wäre. Überall irgendwelche Straßenkunst, mal besser mal weniger, aber immer besser als was in den Buden geboten wird.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Als wenn der Platz ohne diese Märkte irgenwie leer wäre. Überall irgendwelche Straßenkunst, mal besser mal weniger, aber immer besser als was in den Buden geboten wird.

Eben. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wie lebendig der Alex sein kann, wenn ich mal einen der wenigen Zeiträume erwische, an denen er nicht mit Hütten zugemüllt ist. (MIT den Hütten wähne ich mich in einem Dorf, ohne im Zentrum einer Großstadt.)
Zitat
def
So konstant, wie der Alex an irgendwelche Weihnachts-, Winter-, Oster-, Frühlings-, Sommer-, Herbst-, sonstwas-Märkte verscherbelt wird, frage ich mich wirklich, wer da mit wem geschlafen hat und/oder mitverdient...

Oh, Beischlafdienste als Begründung hatten wir in diesem Forum schon länger nicht mehr... ;-)

Hier mehr Informationen zur Thematik des gefühlt ewigen Budenwahnsinns auf dem Alexanderplatz.
Es sind übrigens auch immer die gleichen Buden, nur mit abwechselnder Dekoration.

Bezirk Mitte vs. Gesamtberliner Regelungen:
[www.morgenpost.de]

Andererseits verdient der Bezirk daran mit:
[www.berliner-woche.de]

Die Chancen auf weniger als 120 Tage Budenzauber im Jahr sind allerdings gering:
[www.abendblatt-berlin.de]

Ingolf
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def
Eben. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wie lebendig der Alex sein kann, wenn ich mal einen der wenigen Zeiträume erwische, an denen er nicht mit Hütten zugemüllt ist.

Ach? Und ich dachte, die ganzen Buden sind da von irgendeinem Weihnachtsmarkt übrig geblieben. So selten, wie ich da vorbei komme, habe ich in den letzten Jahren keinen budenfreien Zeitraum erwischt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
So wird es ja wohl auch meistens sein. Irgendwas müssen die Budenbetreiber anderer Weihnachtsmärkte ja den Rest des Jahres machen. Ein paar davon besetzen einfach rund ums Jahr den Alex.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Ach am Dresdener Altmarkt geht der Weihnachtsmarkt auch nahtlos in den Wintermarkt über...
Durch die Übernutzung des Platzes haben die Granitplatten des Platzes auch sehr gelitten. Vor einigen Jahren hatte Galeria Kaufhof mal eine Reinigung spendiert, aber inzwischen sehen sie einfach nur noch unansehnlich aus.

Was für die Straßenbahn sehr hilfreich wäre, ist ein Tunnel unter der Alexanderstrasse. Sowas geht in Budapest innerhalb weniger Jahre. Gut, hier geht es sicher auch wegen dem Untergrund nicht.
Zitat
Mont Klamott
Was für die Straßenbahn sehr hilfreich wäre, ist ein Tunnel unter der Alexanderstrasse. Sowas geht in Budapest innerhalb weniger Jahre. Gut, hier geht es sicher auch wegen dem Untergrund nicht.

Unter der Alexanderstraße wurde vor vielen Jahren innerhalb kurzer Zeit bereits ein Tunnel gebaut, er enthält ein Parkhaus, was die Oberfläche vom ruhenden Verkehr freihält und - besonders hilfreich für die Straßenbahn in der Liebknechtstraße - ein Gleichrichter-Unterwerk der Fahrstromversorgung.

so long

Mario
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Mont Klamott
Was für die Straßenbahn sehr hilfreich wäre, ist ein Tunnel unter der Alexanderstrasse. Sowas geht in Budapest innerhalb weniger Jahre. Gut, hier geht es sicher auch wegen dem Untergrund nicht.

In Berlin gibt es aber schon viele unterirdische U-Bahnstrecken. Es gibt meines Wissens keine Stadt, wo U- und Straßenbahn unterirdisch sind.
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Henning
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Mont Klamott
Was für die Straßenbahn sehr hilfreich wäre, ist ein Tunnel unter der Alexanderstrasse. Sowas geht in Budapest innerhalb weniger Jahre. Gut, hier geht es sicher auch wegen dem Untergrund nicht.

In Berlin gibt es aber schon viele unterirdische U-Bahnstrecken. Es gibt meines Wissens keine Stadt, wo U- und Straßenbahn unterirdisch sind.

Doch, in Wien z.B. Paris wäre auch ein Beispiel.
Köln, Bonn, Essen...
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Henning
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Mont Klamott
Was für die Straßenbahn sehr hilfreich wäre, ist ein Tunnel unter der Alexanderstrasse. Sowas geht in Budapest innerhalb weniger Jahre. Gut, hier geht es sicher auch wegen dem Untergrund nicht.

In Berlin gibt es aber schon viele unterirdische U-Bahnstrecken. Es gibt meines Wissens keine Stadt, wo U- und Straßenbahn unterirdisch sind.
Nun, selbst wenn dem so wäre, inwiefern wäre ein Straßenbahntunnel weniger sinnvoll, wenn nebenan auf einer vollkommen anderen Relation eine U-Bahn in einem anderen Tunnel fahren würde?

Nebenbei hatte Berlin auch mal 2 Straßenbahntunnel (Lindentunnel und Spreetunnel) und trotzdem zeitgleich ein U-Bahnnetz. Straßenbahntunnel wären für Berlin also nichts neues.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Henning
Es gibt meines Wissens keine Stadt, wo U- und Straßenbahn unterirdisch sind.
Berlin, 1914 - 1951. Stichwort Lindentunnel sowie Straßenbahntunnel Stralau - Treptow

~ Mariosch
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Henning
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Mont Klamott
Was für die Straßenbahn sehr hilfreich wäre, ist ein Tunnel unter der Alexanderstrasse. Sowas geht in Budapest innerhalb weniger Jahre. Gut, hier geht es sicher auch wegen dem Untergrund nicht.

In Berlin gibt es aber schon viele unterirdische U-Bahnstrecken. Es gibt meines Wissens keine Stadt, wo U- und Straßenbahn unterirdisch sind.

München, Wien, Budapest, Paris, Nürnberg und je nach Definition von "U-Bahn" auch noch Bochum, Essen, Duisburg... :-)

@Mont Klamott:
Und wo sollte dieser "Tunnel unter der Alexanderstraße" dann genau enden bzw. beginnen? Möchtest Du etwa die Außenkanten der U5-Bahnsteige am Alex für Deine U-Strab nutzen oder wie stellst Du Dir das vor? Da halte ich die Nachrüstung der dortigen LZA mit Vorrangschaltung für deutlich effizienter.

Viele Grüße
Arnd
Wieso muss denn eigentlich immer das Schienenverkehrsmittel unter die Erde verlegt werden, warum nicht mal andersherum machen?

Ich habe hier im Forum in letzter Zeit des öfteren die polnische Stadt Lodz erwähnt und als Beispiel für diverse Sachverhalte herangezogen. Sorry, wenn es euch mittlerweile nervt, aber ich verbringe hier momentan mein Auslandssemester und habe die Beispiele direkt vor den Augen.

Zum Thema: Hier gibt es eine Ost-West-Verkehrsader, eine regelrechte MIV-Schneise (bis zu 5 Streifen pro Richtung) mit Straßenbahn in Mittellage. Im Bereich der äußerst wichtigen Haltestelle Piotrkowska-Centrum, de facto der wichtigste Umsteigepunkt im Tramnetz (weil sich hier die Ost-West-Achse und die Nord-Süd-Achse treffen), wurden jeweils zwei MIV-Streifen des durchgehenden Verkehrs pro Richtung in einen Tunnel verlegt, übrig blieben je 1-2 Streifen in Randlage für den lokalen Verkehr, Taxen usw. Dadurch wurden die benachbarten zwei Kreuzungen deutlich entspannt (insbesondere für die Tram sehr vorteilhaft!), andererseits konnte dadurch genügend Platz geschaffen werden, um die erwähnte Tram-Haltestelle entsprechend ihrer Bedeutung recht großzügig zu gestalten: vier Gleise mit vier Bahnsteigen mit jeweils etwa 120 Metern Länge, sodass pro Gleis bis zu drei Bahnen hintereinander halten können, macht insgesamt 12 Trams gleichzeitig.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.2019 01:42 von J. aus Hakenfelde.
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Henning
Es gibt meines Wissens keine Stadt, wo U- und Straßenbahn unterirdisch sind.

Neben den schon genannten Städten fällt mir noch in Nürnberg der Tunnel Bayerstraße ein, der allerdings nicht mehr mit Fahrgästen befahren wird.
Auch in München gab es gleichzeitig U-Bahn und Straßenbahntunnel, die aber nicht mehr befahren werden.

In Marseille wird der alte Straßenbahntunnel auch wieder genutzt.

In Amerika fallen mir noch Boston, Philadelphia, San Franzisco und Toronto ein.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Henning
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Mont Klamott
Was für die Straßenbahn sehr hilfreich wäre, ist ein Tunnel unter der Alexanderstrasse. Sowas geht in Budapest innerhalb weniger Jahre. Gut, hier geht es sicher auch wegen dem Untergrund nicht.

In Berlin gibt es aber schon viele unterirdische U-Bahnstrecken. Es gibt meines Wissens keine Stadt, wo U- und Straßenbahn unterirdisch sind.

Aktuell in Nürnberg und auch Berlin hatte ja bekanntlich schon Straßenbahntunnel.

Ein Straßenbahntunnel unter der Alexanderstraße wäre natürlich an Idiotie nicht mehr zu überbieten.

x--x--x--x

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