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Störungsmeldungen Berlin ABC
geschrieben von PassusDuriusculus 
Zitat
Fahrgast1414
Zitat
Philipp Borchert
Das Problem liegt offenbar an derselben Ecke wie letzte Woche...

Sind das nicht eigentlich neue Gleise? Da war doch "neulich" erst einen Sommer lang SEV.

2015 wurden die Gleise erneuert.

Am Wochenende sah es für mich so aus, als ob der Schaden in der Kurve zur Einfahrt in den Bahnhof Hohenzollerndamm war.
Dort hatte das Gleis (der Rost) einen etwas anderen Farbton. Deckt sich mit der Störungsmeldung "bei km 28.5"
(Auf dem Bild blau markiert)

_____________

Guten Tag !


Neben diversen anderen Anpassungen fährt mittlerweile die S45 Schönefeld - Plänterwald - Blankenburg.

Somit sind auf dem Ostring (Schönhauser Allee - Treptower Park) immerhin 5 von 6 Zuggruppen unterwegs.
In der heutigen RBB-Abendschau war der misslungene Schleifzugeinsatz heute die Topmeldung. Auch zwei Stopfmaschinen von Spitzke sind prominent in Bild und Ton zu sehen.
Zitat
PassusDuriusculus
Oder ist es in allen Fällen immer nur eine Bahnsteigwende, weil es für die Fahrdienstleiter zu aufwendig wäre alle Züge noch durch die Kehren zu schicken?

Die Kehren waren doch bestimmt von den Verstärkerzügen blockiert, wo diese von Ihren Fahrern hinbewegt und zu Vierteln entkuppelt wurden um dann jeweils die am Bahnsteig eintrudelnden Stammzüge während der Bahnsteigwende auf 8 Wagen zu verstärken. Natürlich nur, sofern es die passende Baureihe war...

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Rein technisch gesehen habe ich mir bisher immer vorgestellt, dass ein Schleifzug nur die Oberfläche der vorhandenen Gleise bearbeiten kann. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass er den Abstand der Gleise verändern kann, da diese ja fest auf den Schwellen befestigt sind. Wie funktioniert denn das Ganze?

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Salzfisch
Zitat
PassusDuriusculus
Oder ist es in allen Fällen immer nur eine Bahnsteigwende, weil es für die Fahrdienstleiter zu aufwendig wäre alle Züge noch durch die Kehren zu schicken?

Die Kehren waren doch bestimmt von den Verstärkerzügen blockiert, wo diese von Ihren Fahrern hinbewegt und zu Vierteln entkuppelt wurden um dann jeweils die am Bahnsteig eintrudelnden Stammzüge während der Bahnsteigwende auf 8 Wagen zu verstärken. Natürlich nur, sofern es die passende Baureihe war...

Gruß
Salzfisch

Was? Fuhren Vollzüge auf dem Ring? Obwohl ich heute vier Fahrten in der Ringbahn hatte ist mir das nicht aufgefallen?
Zitat
PassusDuriusculus
Was? Fuhren Vollzüge auf dem Ring? Obwohl ich heute vier Fahrten in der Ringbahn hatte ist mir das nicht aufgefallen?

Mit "... waren doch bestimmt ..." habe ich das Ganze als Vermutung gekennzeichnet, also welche Erwartung ich hätte, wie der Betrieb seine Personal- und Fahrzeugressourcen einsetzen sollte, um den Schaden für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Ob es so gemacht wurde, weiß ich nicht...

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Es gab natürlich keine Vollzüge....
Zitat
Salzfisch
Zitat
PassusDuriusculus
Oder ist es in allen Fällen immer nur eine Bahnsteigwende, weil es für die Fahrdienstleiter zu aufwendig wäre alle Züge noch durch die Kehren zu schicken?

Die Kehren waren doch bestimmt von den Verstärkerzügen blockiert, wo diese von Ihren Fahrern hinbewegt und zu Vierteln entkuppelt wurden um dann jeweils die am Bahnsteig eintrudelnden Stammzüge während der Bahnsteigwende auf 8 Wagen zu verstärken. Natürlich nur, sofern es die passende Baureihe war...

Gruß
Salzfisch

Das wäre ja eine geradezu grandiosen Idee und würde bedeuten, dass man die Flexibilität vom gekuppelten Zügen tatsächlich ausnutzen würde. Alsk das geht doch nun wirklich nicht.

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Die Signatur ist zu kurz um sie mit Inhalten zu verstopfen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2020 13:44 von Logital.
Das geht ja nicht mal wenn die Stadtbahn planmässig gesperrt ist und der Ring als Umleitung empfohlen wird. Da wartet man dann 10 Minuten auf überfüllte verspätete Züge.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2020 14:17 von Nordender.
Zitat
Logital


Das wäre ja eine geradezu grandiosen Idee und würde bedeuten, dass man die Flexibilität vom gekuppelten Zügen tatsächlich ausnutzen würde. Alsk das geht doch nun wirklich nicht.

Dazu mal ein paar Fragen.

1. Wo wurde gekehrt?
2. Wie lang war die Kehrzeit?
3. Wie viele Tf standen tatsächlich zur Verfügung?
4. Wie viele Fahrzeuge standen tatsächlich zur Verfügung? Wenn du einfach nur nen Viertel 481 abhängst, hast du den Rangierführerstand an der Spitze.
5. Wer kuppelt nachts die Fahrzeuge wieder zurück und verbringt sie an den Ort, wo sie morgens eingesetzt werden müssen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2020 16:02 von Railroader.
Zitat
Railroader

1. Wo wurde gekehrt?

Westend, Halensee und Tempelhof. Und dann standen noch irgendwo Züge rum, da das dichteste ja der 10 statt des 5 Minutentaktes war.
2. Wie lang war die Kehrzeit?

Wie lang die auch immer war, es wäre wohl eher ne einmaloige Geschichte morgens und abends.

3. Wie viele Tf standen tatsächlich zur Verfügung?
Das weiß allein die S-Bahn, Wenn die aber weniger als die Hälfte des Taktes fährt auf weniger als dem ganzen Ring und am Ende nicht mal zwei drei Tfs über sind wäre das erstaunlich.

4. Wie viele Fahrzeuge standen tatsächlich zur Verfügung? Wenn du einfach nur nen Viertel 481 abhängst, hast du den Rangierführerstand an der Spitze.
In der Zugbildungsanlage Tempelhof (wurden da jemals operativ Züge gebildet?) läße sich ein Viertel sicher je nach dem vorne oder hinten ran kuppeln.

5. Wer kuppelt nachts die Fahrzeuge wieder zurück und verbringt sie an den Ort, wo sie morgens eingesetzt werden müssen?
Vermutlich niemand, weil sich jeder in der Nachtpause gegen diesen zusätzlichen Arbeitsauftrag wehren wird.

Meine Antworten im freundlichen grün.

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Die Signatur ist zu kurz um sie mit Inhalten zu verstopfen.
Zu 2.: Ich finde das schon entscheidend, da sich die "einmalige" Geschichte bei zu wenig Zeit über den ganzen Tag hinzieht. Betrug die Kehrzeit 10 Minuten, gehe ich zumindest bei dem Punkt mit. Bei schnellem Wechsel und gleich wieder abfahren nicht.

Zu 3.: Auf dem Ring werden nicht eingesetzte Tf in der Regel zur Pausenablösung eingesetzt. 2, 3 waren sicher erstmal über, die hätten es aber nicht geschafft, während einer Runde alle Züge zu verstärken. Man hätte das natürlich über 3, 4 Runden hinziehen können, dann wäre aber der 10-Minutentakt zusätzlich im Eimer. Später wurden Tf zum Fahren und zur Pausengebung auf die S45 geschickt, da diese nach Blankenburg geleitet wurde. Hier wurden zusätzliches Personal und Züge erforderlich.

Zu 4.: Ja, in Tempelhof ginge das und wird auch bei Störungen am Zug regelmäßig so praktiziert. Wie praktikabel das dann war, hängt maßgeblich von Frage 2 ab.

Zu 5.: Pause ist Pause und oft hat man im Nachtverkehr eben auch nur diese Pause. Nun ist aber nicht die ganze Betriebsruhe eine Pause und ein Mitarbeiter kann sich nicht wehren, in der Arbeitszeit zusätzliche Aufgaben zu erfüllen. Nur : in Tempelhof hat keiner Pause, die Züge sind unbesetzt. In Südkreuz in der kleinen Kehre steht einer für 2 Stunden, 30 Minuten davon hat er Pause.

In Tempelhof werden auch keine Züge der Stammzuggruppe abgestellt, da stehen die Einsetzer, wo nun die Viertel fehlen. Diese hängen an den Zügen in Greifswalder Straße, Westend usw. Wie sollen die nun zurück nach Tempelhof kommen? Zumal sich das mit einem Viertel 481 auch recht schwierig gestaltet.

Hinzu kommt noch ein anderer Faktor : Transportleitung, Fahrdienstleiter etc haben in so einer Situation den Kopf voll, weil die auch chronisch unterbesetzt sind. Selbst wir erreichen sie dann oft nicht. Ich muss also mit den Kapazitäten planen, die ich habe.

Antworten verfasst in freundlichem Schwarz.
Hallo,
war gestern dienstlich zwischen 10.30 h und ca. 12 h auf Luisen III im Einsatz und konnte von der BAB 100 FR Berlin-Schöneberg beobachten, das die beiden Spitzke Maschinen im Bereich des S-Bf-Berlin-Witzleben neu Berlin Messe Nord in Rtg. Berlin-Westkreuz auf dem Gleis FR Berlin-Westend im Einsatz waren. Gependelt hatte ein recht leerer 485/885 Vollzug auf dem Richtungsgleis FR Berlin-Schöneberg.

Verblüffend war für mich die Erklärung, das eine Gleisschleifschleifmaschine Kilometer Weise die Gleislage verändert haben und letzte Woche einen Schienenbruch fabriziert haben soll.

Nicht erklärlich ist mir, wie die gleiche Maschine mit dem vmtl. gleichen Bediener so gravierende Gleisschäden fabrizieren konnte und warum nach dem ersten fabrizierten Schienenbruch, keine Ursachenforschung betrieben wurde.. ?

Bin wie alle Fahrgäste und S-Bahn Berlin GmbH Chef Peter Buchner, BVG und VBB gespannt, wie das passieren konnte?

FR: Polizeibezeichnung für Fahrtrichtung

Gruß
Bernd
Zitat
Railroader
Dazu mal ein paar Fragen.

1. Wo wurde gekehrt?
2. Wie lang war die Kehrzeit?

Jeder zweite der schon in Gesundbrunnen völlig überfüllten Nordringzüge der Ost-West-Richtung wechselte vor Wedding die Gleisseite und kehrte dort am Bahnsteig mit geschätzten 5 bis 6 Minuten Aufenthalt. Zwar verkündeten die blauen Displays in Laufschrift einen angeblichen 10-Minutentakt zwischen Wedding und Westend, praktisch war es wegen der überfüllungsbedingt erheblich längeren Fahrgastwechselzeiten mit stets mehrfachen Türschließversuchen bei jedem Halt eher 15 Minuten.
Für ein Kehren aller Nordringzüge in der südlichen zweigleisigen Kehre Westend hatte die GmbH wohl nicht genug Fahrzeuge und Lokführer im Einsatz. Der Ausbau des Bahnhofs Westend wenigstens auf zwei Bahnsteige (ursprüglich waren es drei) ist lange überfällig. Sonst wird auch weiterhin jede kleine Unregelmäßigkeit auf einem Halbring die Kapazität auch auf der anderen Hälfte stark verringern.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Der Ausbau des Bahnhofs Westend wenigstens auf zwei Bahnsteige (ursprüglich waren es drei) ist lange überfällig. Sonst wird auch weiterhin jede kleine Unregelmäßigkeit auf einem Halbring die Kapazität auch auf der anderen Hälfte stark verringern.

Da verweise ich direkt mal hierauf:
https://www.bahninfo-forum.de/read.php?9,445440,658510#msg-658510

Nach nur 6 Jahren des Nachdenkens bei der Senatsverwaltung kommt die dritte Bahnsteigkante (vielleicht) in diesem Jahr auf den Entwurf (!) der Projektliste.

Und wenn man dann das folgende Beispiel dran hängt, wo nach jahrelangen Diskussionen der Bau von zwei Aufzügen am Bahnhof Fürstenberg / Havel nun weitere 7 (!) Jahre dauert, dann weiß man, wie lange man von der Erweiterung des Bahnhofs Westend noch weiterträumen darf:

https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/serien/unterwegs-mit-dem-robur/Robur-fuerstenberg.html
(Filmbeitrag leider nicht mehr online abrufbar)

Viele Grüße
André
[youtu.be]

Hier findet sich der von Andre erwähnte RBB-Beitrag über Fürstenbergs Bahnhof-Aufzüge.


Zum Ring: Naja defacto bestand zwischen Beusselstr. und Westend ein 20-Minuten-Takt.
Die Hoffnung auf planmäßige Vollzüge wird ja an 2-3 Jahren erfüllt. Das ist ja in Zeiten von Ausschreibungen, PFV, Bürgerinitiativen und Polit-Bürokratie eine fast schon kurze Zeit.

Können auf der S45 ab November eigentlich noch 485er fahren? Wenn ja dann hoffe ich, das mit Einführung der ersten neuen Züge auf S46/S8 schonmal die ersten Ringumläufe verlängert werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.2020 06:32 von PassusDuriusculus.
Auf der S47 fehlt ein Umlauf.

08 ab Spindlersfeld
44 ab Hermannstr.

EDIT: EIne S85 wird dafür ab Schöneweide nach Spindlersfeld gelenkt. Aber bei diesem Zug ist ein Wagen verschlossen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.2020 11:44 von micha774.
Zitat
micha774
Auf der S47 fehlt ein Umlauf.

08 ab Spindlersfeld
44 ab Hermannstr.

EDIT: EIne S85 wird dafür ab Schöneweide nach Spindlersfeld gelenkt. Aber bei diesem Zug ist ein Wagen verschlossen.

Ah, in das verlängerte Kehrgleis nach oben Spindlersfeld. Richtung Spindlersfeld passt das gut vom Fahrplan. Nur in Gegenrichtung nicht.

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