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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin II (ab 01/21)
geschrieben von B-V 3313 
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Henning
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der weiße bim
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Jay
Und was ist eigentlich aus dem Umbau der Oderbruchstraße geworden?

Die ist für das kommende Jahr in die Planung aufgenommen. Ob es finanziell und verkehrlich genehmigt wird, muss man abwarten.
Hier reicht wohl die Plangenehmigung, wie auch in der Warschauer Straße oder Scharnweberstraße in Friedrichshain.

In diesen Straßen verkehren schon Straßenbahnen. Was sollte dort noch umgebaut werden?

Wie Jay schon schrieb, handelt es sich um einen Umbau.
Da für den Individualverkehr, Wirtschaftsverkehr, Lieferanten, Feuerwehr u.s.w. heutzutage ein Fahrstreifen ausreicht, bekommen die Oderbruchstraße und die Hohenschönhausener Straße einen besonderen Bahnkörper (Rasengleis) für die Straßenbahn.
In der Scharnweberstraße wird außer einer Gleiserneuerung die Anlage neuer und barrierefreier Haltestellen vorgenommen, derzeit im Bau.
Die Warschauer Straße erhält ein zweites Kehrgleis statt der zweiten Fahrspur, gegenwärtig in Bauvorbereitung.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Henning
Zitat
der weiße bim
Zitat
Jay
Und was ist eigentlich aus dem Umbau der Oderbruchstraße geworden?

Die ist für das kommende Jahr in die Planung aufgenommen. Ob es finanziell und verkehrlich genehmigt wird, muss man abwarten.
Hier reicht wohl die Plangenehmigung, wie auch in der Warschauer Straße oder Scharnweberstraße in Friedrichshain.

In diesen Straßen verkehren schon Straßenbahnen. Was sollte dort noch umgebaut werden?

Wie Jay schon schrieb, handelt es sich um einen Umbau.
Da für den Individualverkehr, Wirtschaftsverkehr, Lieferanten, Feuerwehr u.s.w. heutzutage ein Fahrstreifen ausreicht, bekommen die Oderbruchstraße und die Hohenschönhausener Straße einen besonderen Bahnkörper (Rasengleis) für die Straßenbahn.
In der Scharnweberstraße wird außer einer Gleiserneuerung die Anlage neuer und barrierefreier Haltestellen vorgenommen, derzeit im Bau.
Die Warschauer Straße erhält ein zweites Kehrgleis statt der zweiten Fahrspur, gegenwärtig in Bauvorbereitung.

Und wo genau halten zukünftig Wirtschaftsverkehr und Lieferanten? Sind da Ladezonen ausgewiesen worden?
Ladezonen? Polizei fährt vorbei und das Ordnungsamt schreibt in ruhigen Nebenstraßen Falschparker auf. Alltag in Pankow.
Ist doch auch richtig, dass das Ordnungsamt sich um echte Falschparker kümmert anstatt um Leute, die sichtbar am Fahrzeug arbeiten weil sie liefern oder empfangen. Bedenke: Kein Mensch hat ernsthaft etwas gegen direkten Wirtschaftsverkehr, auch wenn dieser Gedanke von überzeugten, um ihre individualmobile Existenz fürchtenden Autofahrenden deren Gegnern gern abgesprochen wird.

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BITTE AUF KEINEN FALL EINFACH BÄUME ANZÜNDEN!
Zitat
Slighter
Und wo genau halten zukünftig Wirtschaftsverkehr und Lieferanten? Sind da Ladezonen ausgewiesen worden?

Dort wird künftig absolutes Halteverbot angeordnet. Auf der östlichen Seite der Warschauer Straße gibt es außer der BVG keine Anlieger. Deren Räume sind vom Warschauer Platz aus zugänglich.

so long

Mario
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der weiße bim
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Slighter
Und wo genau halten zukünftig Wirtschaftsverkehr und Lieferanten? Sind da Ladezonen ausgewiesen worden?

Dort wird künftig absolutes Halteverbot angeordnet. Auf der östlichen Seite der Warschauer Straße gibt es außer der BVG keine Anlieger. Deren Räume sind vom Warschauer Platz aus zugänglich.

Trotzdem stehen gerne Lieferfahrzeuge auf der rechten Spur oder auf dem Radweg oder so dass beides blockiert ist. Unten an der Ecke gibt es nämlich noch etwas Gastronomie.

Diese könnte aber auch vom Warschauer Platz beliefert werden - denke ich.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.2022 23:33 von Nemo.
Zitat
der weiße bim
Zitat
Slighter
Und wo genau halten zukünftig Wirtschaftsverkehr und Lieferanten? Sind da Ladezonen ausgewiesen worden?

Dort wird künftig absolutes Halteverbot angeordnet. Auf der östlichen Seite der Warschauer Straße gibt es außer der BVG keine Anlieger. Deren Räume sind vom Warschauer Platz aus zugänglich.

Ich dachte tatsächlich eher an die Oderbruchstraße.

Und war da an der Warschauer nicht auch so ein Club? Das Matrix, oder so? Aber ja, der wäre sicher auch von der anderen Seite belieferbar.
Zitat
Slighter
Und war da an der Warschauer nicht auch so ein Club? Das Matrix, oder so? Aber ja, der wäre sicher auch von der anderen Seite belieferbar.

Ja, zur Warschauer Straße hin sind eigentlich nur die Abluftschächte des Matrix. Das riecht man auch gut, wenn man während der Öffnungszeiten am Viadukt entlang läuft.
Es gibt mehrere Clubs, da kenne ich mich aus, aber die gehen alle zur anderen Seite der U-Bahn.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
😂 🤮 😉😝🤦👍🤔 🙄😏
Zitat
Philipp Borchert
Ist doch auch richtig, dass das Ordnungsamt sich um echte Falschparker kümmert anstatt um Leute, die sichtbar am Fahrzeug arbeiten weil sie liefern oder empfangen. Bedenke: Kein Mensch hat ernsthaft etwas gegen direkten Wirtschaftsverkehr, auch wenn dieser Gedanke von überzeugten, um ihre individualmobile Existenz fürchtenden Autofahrenden deren Gegnern gern abgesprochen wird.

Guck Dir mal an wer die Ladezonen nutzt...oder die LKW-Fahrer sitzen beim Bäcker.
Offensichtlich möchte die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen die Normen an Parkplatzmaße mal wieder an immer größere Autos anpassen. Aus diesem Anlass führte der DLF Kultur gestern Abend ein Interview mit dem Mobilitätsforscher Oliver Schwedes, der in diesem Zusammenhang u.a. von einem "Gewohnheitsrecht" beim Parken spricht, von dem viele Parkende offensichtlich ausgingen.

Man muss sich einmal vorstellen, wie absurd das Ganze ist: in jedem anderen Bereich würde man abwägen, welche Vorgaben sinnvoll sind, um einen Kompromiss zu finden, mit dem möglichst viele Menschen zufrieden sind. Bei der Straßenraumgestaltung entscheidet eine Betroffenengruppe, dass sie nun mehr Ressourcen braucht (hier: Platz), und ohne weitere Diskussionen werden die Vorgaben um diese Anforderungen herum gebastelt.

Hoffentlich übertragt man diese Logik nicht auf andere Bereiche: man könnte ja auch Diebstahl erstmal prinzipiell legalisieren, dann so schauen, wieviel im Schnitt gestohlen wird, und nur alles darüber hinaus unter Strafe stellen.
Zitat
Philipp Borchert
Ist doch auch richtig, dass das Ordnungsamt sich um echte Falschparker kümmert anstatt um Leute, die sichtbar am Fahrzeug arbeiten weil sie liefern oder empfangen. Bedenke: Kein Mensch hat ernsthaft etwas gegen direkten Wirtschaftsverkehr, auch wenn dieser Gedanke von überzeugten, um ihre individualmobile Existenz fürchtenden Autofahrenden deren Gegnern gern abgesprochen wird.

Es stellt sich allerdings die Frage, was es bedeutet etwas gegen den direkten Wirtschaftsverkehr zu haben oder nicht zu haben. Wenn dieser Rad- oder Busspuren blockiert und zu Behinderungen oder Gefährdungen führt, ist das ja nun auch nicht zielführend. Für das einzelne Fahrzeug ist es ein "mal kurz halten", aber das nächste Fahrzeug folgt meist schon nach wenigen Minuten. Auch wenn man nichts gegen den Wirtschaftsverkehr hat, muss es Lösungen für diesen geben, der nicht zu laufenden Behinderungen oder Gefährdungen führt - vermutlich am ehesten, in dem man die temporären Lieferzonen massiv ausweitet, so dass auch ein Paketzusteller von Ladezone zu Ladezone fahren kann.
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