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Vom 13. - 26.09.21: Bundesweite Dankeschön-Aktion für ÖPNV-Stammkunden
geschrieben von Marienfelde 
Barkauf heißt für mich, man zahlt sofort und cash, also mit Geldscheinen/Münzen und nicht mit Karte.
Zitat
Alter Köpenicker
Diese ganzen Regelungen sind sowieso etwas unausgegoren und widersprüchlich. Da will man sich bei den Abokunden für die Treue bedanken und schließ jene in das Angebot mit ein, die erst jetzt ein Abo abschließen. Wer soll das verstehen?

Zum einen wäre es wohl rechtlich etwas schwierig, dies mit einem Abo aus 2020 zu machen, zum anderen ist es so gleich eine Chance für Neuverträge zu werben. Und insgesamt wird niemandem etwas weggenommen, nur weil das Angebot auf Neukunden ausgeweitet wird.
Ich finde die Aktion klasse, konnte meine BVG-Jahreskarte jetzt einige Tage im HVV-Bereich nutzen und werde in meinem Urlaub noch einige Ausflüge unternehmen.

Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.
Zitat
DaniOnline
Ich finde die Aktion klasse, konnte meine BVG-Jahreskarte jetzt einige Tage im HVV-Bereich nutzen und werde in meinem Urlaub noch einige Ausflüge unternehmen.

Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.

Was ich mir vorstellen könnte, wäre die Aktion einfach jährlich zu wiederholen, müssen ja keine zwei Wochen sein. Ein Wochenende oder so würde ja schon viel Kundenbindung erzeugen würde ich meinen.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, geiler.
Zitat
Bumsi
Zitat
DaniOnline
Ich finde die Aktion klasse, konnte meine BVG-Jahreskarte jetzt einige Tage im HVV-Bereich nutzen und werde in meinem Urlaub noch einige Ausflüge unternehmen.

Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.

Was ich mir vorstellen könnte, wäre die Aktion einfach jährlich zu wiederholen, müssen ja keine zwei Wochen sein. Ein Wochenende oder so würde ja schon viel Kundenbindung erzeugen würde ich meinen.

Wie wäre es wenn der Kunde diesen Termin frei wählen dürfte? Mir passt es nämlich gerade nicht - habe aber auch kein Abo.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.2021 16:46 von Nemo.
Zitat
Bumsi
Zitat
DaniOnline
Ich finde die Aktion klasse, konnte meine BVG-Jahreskarte jetzt einige Tage im HVV-Bereich nutzen und werde in meinem Urlaub noch einige Ausflüge unternehmen.

Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.

Was ich mir vorstellen könnte, wäre die Aktion einfach jährlich zu wiederholen, müssen ja keine zwei Wochen sein. Ein Wochenende oder so würde ja schon viel Kundenbindung erzeugen würde ich meinen.

Eine Roamingfunktion im fairen Maße im Urlaub wäre schom schön. Immerhin nutzt man in der Zeit seine Monatskarte ja nicht in der Heimatstadt.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Zitat
DaniOnline
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Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.

Ach die Preise sind hier so hoch um die Autoindustrie zu schützen! Auf die Idee bin ich ja noch nie gekommen und ich halte sie für äußerst abwegig.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alter Köpenicker
Diese ganzen Regelungen sind sowieso etwas unausgegoren und widersprüchlich. Da will man sich bei den Abokunden für die Treue bedanken und schließ jene in das Angebot mit ein, die erst jetzt ein Abo abschließen. Wer soll das verstehen?

Zum einen wäre es wohl rechtlich etwas schwierig, dies mit einem Abo aus 2020 zu machen, zum anderen ist es so gleich eine Chance für Neuverträge zu werben. Und insgesamt wird niemandem etwas weggenommen, nur weil das Angebot auf Neukunden ausgeweitet wird.

Da bin ich sicherlich ganz und gar bei Dir und ich gönne es auch Neukunden, von der Aktion zu profitieren. Nur soll man das ganze dann nicht als Dankeschön für treue Stammkunden bewerben - das käme mir als Neukunde befremdlich vor.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
DaniOnline
Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.

Mit dem Generalabonnement (GA) gibt es in der Schweiz ein ähnliches Angebot, mit dem man den kompletten öffentlichen Nah- und Fernverkehr im ganzen Land nutzen kann: Straßenbahn, Bus, Schiff, Zug und sogar den Aufzug in Bern. Ausnahme bilden nur einige Bergbahnen, die man als GA-Inhaber zum halben Preis nutzen kann. Diese Angebot gibt es auch als Tageskarte ab 52 Franken und es ist einfach toll, wie unbeschwert man damit fahren kann. Aber ich glaube, in Deutschland würde sich so etwas nicht umsetzen lassen, da das Land einfach zu groß dafür ist. Mit der BahnCard100 ist man zwar schon einen großen Schritt in diese Richtung gegangen, aber es fehlt halt auch noch eine ganze Menge. So ein GA für Deutschland wäre für den Einzelnen einfach nicht sinnvoll zu finanzieren.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
DaniOnline
Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.

Aber ich glaube, in Deutschland würde sich so etwas nicht umsetzen lassen, da das Land einfach zu groß dafür ist. Mit der BahnCard100 ist man zwar schon einen großen Schritt in diese Richtung gegangen, aber es fehlt halt auch noch eine ganze Menge. So ein GA für Deutschland wäre für den Einzelnen einfach nicht sinnvoll zu finanzieren.

Und selbst im viel kleineren Österreich verläuft die Einführung der nun als Klimaticket bezeichneten bundesweiten Jahreskarte alles andere als problem- und reibungslos. Vom 1-2-3-Prinzip (1 EUR pro Tag für ein Bundesland, 2 EUR für zwei Bundesländer, 3 EUR für ganz Österreich) ist man schon abgerückt. Dann gab und gibt es vor allem in der Ostregion (Wien, Niederösterreich, Burgenland) Diskussionen: erst fühlte der Landeshauptmann ("Ministerpräsident") seine wienpendelnden Landeskinder gegenüber den niederösterreichischen Nachbarn benachteiligt, weil sie für teils längere Strecken weniger zahlen müssten, dann kam man mit den Verhandlungen zwischen VOR (Verkehrsverbund Ostregion) und Bund nicht wirklich voran.

Ergebnis: die österreichische Verkehrsministerin kündigte nun die Einführung des Klimatickets zum 26. Oktober (Nationalfeiertag) an - vorerst ohne den VOR. Sogleich kamen nicht nur erregte Diskussionen auf, ob dieses Klimaticket überhaupt Sinn hätte, sondern auch, ob es in der Ostregion in ÖBB- und Westbahn-Zügen gilt. Hier hat sich der Bund letztlich durchgesetzt, es wird in den Zügen gelten. Das wiederum ist für den VOR natürlich ein Problem, weil er befürchtet, dass viele Pendler/innen dann aufs österreichweite Ticket umsteigen und ihre Einnahmen in der Ostregion fehlen. Inzwischen strebt man wohl den Dezember als Einführungsdatum des Tickets auch im VOR an.

Nun möchte ich mir wahrlich nicht das Gezanke im wesentlich größeren und entsprechend noch komplexer organisierten Deutschland vorstellen. Allein im VBB gibt es ja wohl regelmäßig Konflikte zwischen Berlin und Brandenburg (bzw. brandenburgischen Aufgabenträgern) - und dann stelle man sich vor, wie das ganze aussieht, wenn man es auf 14 andere Bundesländern mit unzähligen Aufgabenträgern, Verkehrsverbünden, Landkreisen und Kommunen überträgt. Dagegen dürfte die Leitung von Friedensverhandlungen im Nahen Osten ein Kinderspiel sein.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
DaniOnline
Ideal wäre eine Jahreskarte für den gesamten ÖPNV in Deutschland, analog zu Österreich. Da dies zulasten der Automobilindustrie geht, dürfte dies von der Politik leider nicht gewünscht sein.

Mit dem Generalabonnement (GA) gibt es in der Schweiz ein ähnliches Angebot, mit dem man den kompletten öffentlichen Nah- und Fernverkehr im ganzen Land nutzen kann: Straßenbahn, Bus, Schiff, Zug und sogar den Aufzug in Bern. Ausnahme bilden nur einige Bergbahnen, die man als GA-Inhaber zum halben Preis nutzen kann. Diese Angebot gibt es auch als Tageskarte ab 52 Franken und es ist einfach toll, wie unbeschwert man damit fahren kann. Aber ich glaube, in Deutschland würde sich so etwas nicht umsetzen lassen, da das Land einfach zu groß dafür ist. Mit der BahnCard100 ist man zwar schon einen großen Schritt in diese Richtung gegangen, aber es fehlt halt auch noch eine ganze Menge. So ein GA für Deutschland wäre für den Einzelnen einfach nicht sinnvoll zu finanzieren.

Warum sollte es nicht finanzierbar sein?
Nur weil das Land größer ist, fahre ich ja nicht automatisch mehr, deshalb kostet eine BC100 auch nicht wesentlich mehr als ein GA. Bei der BesserWeiter Aktion hat man ja schon mal den FV außenvor gelassen, der als eigenwirtschaftlicher Betrieb einen enormen Kostenfaktor bei einem Netzticket darstellt. Ich denke für um die 1.000€ pro Jahr sollte ein Deutschlandticket Analog des BesserWeiterTicket gut finanzierbar sein.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, geiler.
Für das Geld kann man ja nicht mal ein Jahr lang das gesamte VBB-Netz nutzen...

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"Hmmm...durchsichtige Cola!"
Zitat
micha774
Barkauf heißt für mich, man zahlt sofort und cash, also mit Geldscheinen/Münzen und nicht mit Karte.

Naja, vielleicht beim Abschluss eines Abos im Kundencenter, aber zukünftig wird ja dann immer abgebucht,
denn Abos sind ja meistens an monatliche/jährliche Abbuchung vom Konto gebunden.
Aber wenn ich mir eine Jahreskarte im Barkauf erwerbe, dann ist es ja eigentlich keine Abo,
denn keiner wird doch monatlich oder jährlich ins Kundencenter rennen, damit er sein Abo in bar bezahlen kann. (?)
Nur mal so Zektor...


Zitat
Bumsi
Zitat
Alter Köpenicker
So ein GA für Deutschland wäre für den Einzelnen einfach nicht sinnvoll zu finanzieren.

Warum sollte es nicht finanzierbar sein?
Nur weil das Land größer ist, fahre ich ja nicht automatisch mehr, deshalb kostet eine BC100 auch nicht wesentlich mehr als ein GA.

Natürlich klingt Deine Argumentation aus dieser Sichtweise plausibel. Aber ich glaube, man muß das Ganze genau von der anderen Seite betrachten. Da will dann jeder beteiligte Verkehrsbetrieb ein Stück vom Kuchen abhaben, ganz unabhängig davon, wieviel im Einzelnen gefahren wird. Wenn man nun sämtliche Leistungen des schweizerischen GA in die BahnCard100 inkludiert, würde diese nochmal ein ganzes Stück teurer werden. Und ob sich überhaupt deutschlandweit alle Verkehrsbetriebe unter einen Hut bringen lassen, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Siehe SRS vs. Brandenburg-Berlin-Ticket.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Mit dem Wochenendticket der DB hatte man ja schon ein Angebot, das auch in den meisten Bussen und Bahnen der Verkehrsverbünde galt. Dieses zu erhalten war ja offenbar nicht gewünscht.
Viel früher musste man auch für jedes einzelne Verkehrsmittel in Berlin jeweils eine eigene Fahrkarte lösen, die ausschließlich dort galt. Irgendwann kam dann der Verkehrsverbund, seitdem kann man mit einem Ticket alles darin nutzen.

Nun haben wir eine vergleichbare Situation: Jeder Verkehrsverbund mit eigenem Ticket und komplizierte Regelungen. Jetzt fehlt der Verkehrsverbund 2.0 (deutschlandweit gültig), mit dem die Verkehrswende gelingen kann, weil dieser sehr attraktiv werden könnte.
Zitat
DaniOnline
Viel früher musste man auch für jedes einzelne Verkehrsmittel in Berlin jeweils eine eigene Fahrkarte lösen, die ausschließlich dort galt. Irgendwann kam dann der Verkehrsverbund, seitdem kann man mit einem Ticket alles darin nutzen.

Nun haben wir eine vergleichbare Situation: Jeder Verkehrsverbund mit eigenem Ticket und komplizierte Regelungen. Jetzt fehlt der Verkehrsverbund 2.0 (deutschlandweit gültig), mit dem die Verkehrswende gelingen kann, weil dieser sehr attraktiv werden könnte.

Dieser Verkehrsverbund ist zumindest für den Bahnverkehr im Aufbau. Früher gab es den auch schon unter den sperrigen Namen "TBNE". Ab Januar 2022 startet dieser als "Deutschlandtarif" (inahltlich der alte DB Tarif der Kategorie C).

[deutschlandtarifverbund.de]

Vielleicht kümmert sich dieser neue Verbund, der auf seiner Webseite sehr freundlich daher kommt ja eines schönen Tages auch um öffentliche Verkehrsmittel die nicht nur nach Eisenbahnbau- und Betriebsordnung fahren.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Zitat
VvJ-Ente
Mit dem Wochenendticket der DB hatte man ja schon ein Angebot, das auch in den meisten Bussen und Bahnen der Verkehrsverbünde galt. Dieses zu erhalten war ja offenbar nicht gewünscht.

Mit diesem stark ermäßigten Angebot plante man eine gewisse Lenkungswirkung, nämlich, die bis dahin an Wochenenden leeren Züge zu füllen. Da dieses Ziel um Längen übertroffen wurde und die Geister, die man damit rief auch nach teilweise verhältnismäßig recht heftigen Preisanstiegen nicht wieder los wurde, konnte das "Schönes-Wochenende-Ticket" wieder abgeschafft werden. Immerhin findet man fast die gleichen Konditionen im "Quer-durchs-Land-Ticket" wieder, das an allen Wochentagen gilt. Vor allem als Alleinreisender ist man inzwischen jedoch mit einem Sparpreisticket besser beraten.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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Alter Köpenicker
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Bumsi
Zitat
Alter Köpenicker
So ein GA für Deutschland wäre für den Einzelnen einfach nicht sinnvoll zu finanzieren.

Warum sollte es nicht finanzierbar sein?
Nur weil das Land größer ist, fahre ich ja nicht automatisch mehr, deshalb kostet eine BC100 auch nicht wesentlich mehr als ein GA.

Natürlich klingt Deine Argumentation aus dieser Sichtweise plausibel. Aber ich glaube, man muß das Ganze genau von der anderen Seite betrachten. Da will dann jeder beteiligte Verkehrsbetrieb ein Stück vom Kuchen abhaben, ganz unabhängig davon, wieviel im Einzelnen gefahren wird. Wenn man nun sämtliche Leistungen des schweizerischen GA in die BahnCard100 inkludiert, würde diese nochmal ein ganzes Stück teurer werden. Und ob sich überhaupt deutschlandweit alle Verkehrsbetriebe unter einen Hut bringen lassen, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Siehe SRS vs. Brandenburg-Berlin-Ticket.

Aber dieses Problem gibt es doch bei jedem neuen Verkehrsverbund. Gelöst wurde es, indem die Politik die sich aus der Durchtarifierung ergebenden Mindereinnahmen - die, soweit ich weiß, alle in einem vertretbaren Rahmen lagen - durch Bereitstellung zusätzlicher Mittel abgefangen hat.

Der erste Schritt wäre für mich aber der, überhaupt überall Verbünde zu schaffen, was den ÖV auch schon ein wenig stärken würde. In den Verbundtarifen selbst gibt es natürlich auch Handlungsbedarf: Mit dem Preis von 4,20 € für eine Einzelfahrt mit der S-Bahn von Offenbach, Ledermuseum nach Frankfurt-Mühlberg (genau 2 S-Bahnstationen, 4 Minuten Fahrt) braucht man eigentlich nicht anzutreten. Bei solchen Preisbildungen frage ich mich immer, ob das wirklich ein Verbundtarif ist, oder eben doch eher ein Tarif mit zusätzlicher Eintrittsgebühr für die jeweilige Nachbarstadt.

Vielleicht sollten unsere Leute an den Hochschulen versuchen, die Frage nach den Kosten einer bundesweiten Durchtarifierung des Nahverkehrs im Rahmen der entsprechenden Studiengänge zu klären bzw. klären zu lassen. Auf der dann gegebenen fundierten Basis ließe sich die "Preisfrage" eines bundesweiten "GA für den ÖPNV" abschätzen.

Ich glaube, Antworten für die Beantwortung der "Fernverkehrsfrage" könnten sinngemäß auch durch so eine Herangehensweise gewonnen werden.

Den Preis der jetzigen BahnCard 100 (die teurer ist als das Schweizer GA) hielte ich bei den deutschen Einkommensverhältnissen auch dann für zu hoch, wenn sie ein GA nach dem Vorbild der Schweiz wäre.
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