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Verkehrslösung Schöneweide (nicht Bahnhof) - Bauzeitraum ab Januar 2022
geschrieben von krickstadt 
Zitat

"T6Jagdpilot" am 17.8.2022 um 11.20 Uhr:

Wie beschrieben, Reste der Begrenzungsmauer am Schwarzen Weg.

Die Begrenzungsmauer oder eine Begrenzungsmauer? Sollte man diese Mauer kennen oder war das für Ostberliner ein bekannter Ort?

Zitat

Für Elemente der Berliner Mauer sind die viel zu klein.

Die Größe der Mauersegmente hatte mich auch davon abgehalten, sie im Zusammenhang mit der Veröffentlichung meiner Bilder zu erwähnen.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Zitat

"T6Jagdpilot" am 17.8.2022 um 11.20 Uhr:

Wie beschrieben, Reste der Begrenzungsmauer am Schwarzen Weg.

Die Begrenzungsmauer oder eine Begrenzungsmauer? Sollte man diese Mauer kennen oder war das für Ostberliner ein bekannter Ort?



Viele Grüße, Thomas

Nö, das war einfach eine simpel gestaltete Grundstücksabgrenzung, nicht weiter.

T6JP
Ich glaube dass es hier ein Missverstädnis gibt. Die Mauerteile in Fertigbautechnik waren DDR-weit zu finden. Vornehmlich in Industriegebieten um Baustoffe zu lagern. Also die frühere Form der heutigen Legoblöcke wie auf der Baulogistik A100 an der Sonnenallee. Findet man in Schöneweide übrigens auch auf den Gewerbegrundstücken auf der anderen Seite der Görlitzer Bahn. Oder zwischen S Gehrenseestraße und S Springpfuhl in der Funktion einer Stützwand.

Dass die Dinger auch zum Einsperren ihrer Erbauer missbraucht wurden, war nur ein Teil der Verwendungsmöglichkeiten. Wofür die Segmente an der Südostallee gebaucht wurden, weiß ich nicht. Da sie, wie von T6JP erkannt, zu klein sind und der typische zylinderförmige Umgreifschutz bzw. deren Dreckränder fehlen, dürfte die Verwendung als antifaschistischer Schutzwall eher ausscheiden. Nichts desto trotz wurden 1989 viele solcher Elemente tatsächlich einer zweiten Verwendung zugeführt, sodass Eure Annahme, es handele sich um alte Berliner Mauerelemente ein Stück weit nachvollziehbar ist. Ich halte es aber für eher unwahrscheinlich.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.08.2022 12:18 von Florian Schulz.
Zitat
Florian Schulz
Wofür die Segmente an der Südostallee gebaucht wurden, weiß ich nicht.

Einen Beitrag vorher die Antwort:

Zitat
T6Jagdpilot

Nö, das war einfach eine simpel gestaltete Grundstücksabgrenzung, nicht weiter.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Nö, das war einfach eine simpel gestaltete Grundstücksabgrenzung, nicht weiter

Ich nehme an, dass es sich um diese Mauer handelt: [www.bahninfo-forum.de] (das Bild stammt aus diesem Posting von Harald Tschirner aus dem Juni 2013)

hier noch eine andere Ansicht [www.bahninfo-forum.de] aus einem Beitrag von Tramler ebenfalls vom Juni 2013

Die Graffiti passen zwar nicht zu den aktuellen Bildern, aber in den knapp 10 Jahren zwischen den Aufnahmen können die ja auch übermalt worden sein. Oder die zur Abholung bereitstehenden Segmente sind aus einem Bereich, der auf den alten Fotos nicht zu sehen ist.
Diese Elemente ähnlich der Berliner Mauer waren auch auf LPGn und Industriebetrieben zu Hause. Auch die NVA hatte sowas als Sichtschutz für ihren Fuhrpark, z. B in Hagenow.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.08.2022 18:44 von Nordender.
Zitat

"Jumbo" am 17.8.2022 um 18.24 Uhr:

Ich nehme an, dass es sich um diese Mauer handelt: [www.bahninfo-forum.de] (das Bild stammt aus diesem Posting von Harald Tschirner aus dem Juni 2013).

Hier noch eine andere Ansicht: [www.bahninfo-forum.de] aus einem Beitrag von Tramler ebenfalls vom Juni 2013.

Hey, das Fehlen der Mauer an dieser Stelle ist mir garnicht aufgefallen (es stehen dort sogar noch ein paar Segmente). Hier das dazu passende Foto vom Sonntag. den 14.8.2022:


(Webseite)

Warum schreibt man nicht gleich, dass das die nordwestliche Abgrenzungsmauer der Wendestelle SOA war? Es wurde auch kein "40-Tonner" gebraucht, um sie gesammelt abzuholen.

Viele Grüße, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Na dann lag ja fast jeder ein Stück daneben. Ist doch auch schön :o)

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.
Zitat
krickstadt
Warum schreibt man nicht gleich, dass das die nordwestliche Abgrenzungsmauer der Wendestelle SOA war?

Es wurde mehrfach versucht zu erläutern:

Zitat
ECG7C
Das sind die Reste vom der Mauer entlang des Schwarzen Weg.

Zitat
ECG7C
Die stehen da rum und warten auf Abholung. Der Schwarze Weg befindet sich direkt neben der Endstelle.

Zitat
T6Jagdpilot
Nö, das war einfach eine simpel gestaltete Grundstücksabgrenzung, nicht weiter.
Zitat

"ECG7C" am 18.8.2022 um 11.28 Uhr:

Es wurde mehrfach versucht zu erläutern: [...]

Ja, aber Dein "in die Nähe"-Bringen des Schwarzen Wegs ist eher irreführend. Ich möchte Dir 'mal grafisch zeigen warum ...



Das ist ein Ausschnitt aus dem Stadtplan auf "berlin.de" (andere von mir verwendete Stadtpläne haben nicht den Schwarzen Weg dargestellt). Die abgetragene Mauer habe ich mit einem roten Strich eingezeichnet und das Gebäude, zu dessen "Grundstücksumfriedung" die Mauer gehört (hat), mit einer roten Elipse umrundet. Wäre es da für die Beschreibung des vorherigen Standorts der Mauersegmente nicht viel deutlicher, meine gestern Abend gewählte Formulierung zu verwenden?

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Ich hab da jetzt eine viel bessere Idee: Krickstadt-Mauer ;-)
In der Baugrube ist jetzt Wasser drin, 4 Meter. Da drin ein Taucher. Er macht etwas mit den Verankerungen, zwei davon kann man sehen.

Abriss wird fortgesetzt. Und ein Rohr für einen Fahrleitungsmast wurde gerammt. Im Tunnel der Straßenbahn wird an der Bodenbewehrung gearbeitet.


Zitat
krickstadt
Und mit einem Blick in die Brückenstraße (inklusive Vergrößerung der beiden dortigen Gleise) möchte ich noch einmal die Frage verbinden, ob diese Gleise von zwei Straßenbahnen des Typs Flexity im Gegenverkehr befahren werden können oder ob dafür die Gleise etwas auseinandergerückt werden müssen.

Können im Gegenverkehr befahren werden. Gleise bleiben so.

PS: Das verbliebene Reststück vom Tunnel wird übrigens in zwei Abschnitten gebaut, wegen einer zusätzlichen Bauwerksfuge.
Zitat
ECG7C
Das verbliebene Reststück vom Tunnel wird übrigens in zwei Abschnitten gebaut, wegen einer zusätzlichen Bauwerksfuge.

...was wiederum den Grund haben dürfte, die auf der Ostseite eingezogenen Aussteifungen irgendwie mit dem Rohbau "umschiffen" zu müssen. Die kann man nämlich nicht vor Aufbau der nördlichen Seitenwand demontieren, weil sonst das Stellwerk dem Kölner Stadtarchiv nachfolgt.

Wie man da diesbezüglich genau vorgehen möchte, weiß ich aber auch nicht.

Viele Grüße
Arnd
Zitat

"ECG7C" am 24.8.2022 um 17.17 Uhr:

Können im Gegenverkehr befahren werden. Gleise bleiben so.

Danke für diesen Hinweis! Könntest Du auch etwas Klarheit über den "Rest" der Strecke zwischen dem südlichen Widerlager der Treskowbrücke und der Kreuzung Wilhelminenhof- und Edisonstraße bringen?

Zitat

PS: Das verbliebene Reststück vom Tunnel wird übrigens in zwei Abschnitten gebaut, wegen einer zusätzlichen Bauwerksfuge.

Das konnte man schon am Betonboden erkennen, als ich mich dort umgesehen habe. Spannend finde ich, wie die Baumeister das anscheinend denkmalgeschützte Stellwerksgebäude Swn abfangen wollen, wenn die Aussteifung des Bauplatzes wegen der Betonierung der Seitenwände entfernt werden muss. Offensichtlich konnte man an genau dieser Stelle keine seitlichen Bodenanker einsetzen (eventuell wegen eines Untergeschosses des Stellwerks?):


(Webseite)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Hallo Thomas!

Wow, ein grandioses Foto! Danke!

Viele Grüße
Manuel


Zitat
krickstadt
Das konnte man schon am Betonboden erkennen, als ich mich dort umgesehen habe. Spannend finde ich, wie die Baumeister das anscheinend denkmalgeschützte Stellwerksgebäude Swn abfangen wollen, wenn die Aussteifung des Bauplatzes wegen der Betonierung der Seitenwände entfernt werden muss. Offensichtlich konnte man an genau dieser Stelle keine seitlichen Bodenanker einsetzen (eventuell wegen eines Untergeschosses des Stellwerks?):
Zitat
krickstadt
Spannend finde ich, wie die Baumeister das anscheinend denkmalgeschützte Stellwerksgebäude Swn abfangen wollen, wenn die Aussteifung des Bauplatzes wegen der Betonierung der Seitenwände entfernt werden muss. Offensichtlich konnte man an genau dieser Stelle keine seitlichen Bodenanker einsetzen (eventuell wegen eines Untergeschosses des Stellwerks?):

Eine Möglichkeit wäre:
* Bau des Teils links der Fuge
* Verkürzung der Spundwand auf die neue Länge und Abstützung an den neuen Beton-Wänden (mit zusätzlichen Horizontalen Trägern)
* Bau des Teils rechts der Fuge, da nun die langen quer-Aussteifungen weg sind.
Moin,

30 Tage nach meinen letzten Fotos habe ich gestern 'mal von "vor'm Zaun" mit meinem Smartphone ein paar Eindrücke eingefangen. "ECG7C" schrieb am 22.8.2022 um 17.19 Uhr:

Zitat

[...] Abriss wird fortgesetzt. Und ein Rohr für einen Fahrleitungsmast wurde gerammt. [...]

Es wurden sogar vier Fahrleitungsmasten eingesetzt, davon einen in der ehemaligen Ein- und Ausfahrt für die Busse und einen anderen in der ehemaligen "Ein- und Ausfahrt" für die Straßenbahnen:


(Webseite)


(Webseite)


(Webseite)

Zwei der neuen Masten haben auch schon "Verspannungsdrähte" von den beiden alten Masten übernommen, die in der neuen Ein- und Ausfahrt für Busse und Straßenbahnen stehen. Vermutlich wird demnächst auch die Stromversorgung der Strecke im Sterndamm nach Verlegung der Stromleitungen zu den neuen Masten von diesen übernommen:


(Webseite)

In der Wendestelle SOA selbst sind mittlerweile große Sandhaufen aufgeschüttet und die Segmente der Mauer zum Kindergarten abtransportiert worden. Der "Abriss" der Straßenbahngleise ist jedoch nicht sonderlich weit vorangeschritten (ich vermute, dass ersteinmal die Stromversorgung zum Mast in der ehemaligen Straßenbahneinfahrt fertiggestellt und der Umzug der Stromversorgung erfolgt sein muss, bevor "drumherum" die Gleise bis zum Sterndamm abgeräumt werden können):


(Webseite)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.2022 01:26 von krickstadt.
Kaum war der Pool fertig wird auch schon wieder das Wasser abgepumpt ;-)


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"Hmmm...Das Heimatland der Schokolade..."
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