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Kurzmeldungen im Oktober 2017 [ohne Bilder!]
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
nicolaas
Die BVG hat wohl schon fest mit Ik17 gerechnet, oder wie sind die deutlichen Ausfälle zu erklären?

Mit den ersten Fahrgasteinsätzen der IK17 wird nicht vor November gerechnet. Bei den Prototypen HK00 und IK15 dauerte es rund 6 Monate zwischen Lieferung und Ersteinsatz, bei den ersten Serienwagen HK06 sogar ein Jahr.
Das eigentliche Problem sollen die F74E sein, die beim Fahrzeugtausch im August kurz vor Fristablauf aus Britz kamen und jetzt nach und nach durch die (chronisch unterbesetzte) Werkstatt müssen.

so long

Mario
Zitat
Flexist
Der Zustand auf der U5 wird zusehends schlechter.
Wenn ein F in den Bahnhof einfährt gehe ich schon automatisch davon aus, dass es nur ein Kurzzug ist.
Selbst wenn es nicht dran steht, kann es trotzdem der Fall sein.

Dann funktioniert der Daisy nicht mehr ordnungsgemäß.
Der Daisy?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
kuwe73
Auch heute Abend keine Besserung auf der U5. Auf dem Ankunftsgleis übrigens gerade ein Kurzzug, auf den die fröhlichen Menschenmassen gleich losgelassen werden: Klick

Insbesondere in den Abendstunden erfahren die U5 und U6 im 10-Minuten-Takt eine recht hohe Fahrzeugauslastung. Dort ist es üblich, dass man auch um 21 Uhr noch eine Vielzahl von Fahrgästen stehen müssen. Auf der U5 werden meinen Beobachtungen nach viele Umläufe auch abends noch mit H-Züge gefahren, auf der U6 sind demgegenüber fast ausschließlich 4-Wagen-F-Züge mit hoher Besetzung unterwegs.

Besonders prekär war die Situation während der S-Bahn-Bauarbeiten, wo Abends keine Taktverdichter mehr fuhren. Dort gab es dann die Möglichkeit, auch zu später Stunde noch einmal das Gefühl des Berufsverkehrs Live zu erleben. Vielleicht haben auch einige Fahrgäste nach den Bauarbeiten die U-Bahn als Alternative für sich entdecken können.

Sofern es die Fahrzeugsituation zulässt, sollte man zumindest kurzfristig das Schwächen der F-Züge weiter nach hinten verschieben, um den Fahrgästen nicht ohne Not nur Stehplätze anzubieten und vorhandene Fahrzeuge vorzeitig abzustellen. Es ist aber vorstellbar, dass früher oder später auch das wohl nicht ausreichen wird und der Fünf-Minuten-Takt wird weiter ausgedehnt werden muss, vor allem, da auch heute schon schon teilweise Sechs-Wagen-Züge fahren.

Zur teilweise Ehrenrettung der BVG kann ich aber berichten, dass die am Anzeiger angekündigten Kurzzüge auf der U5 oft gar keine sind. Regelmäßig, wenn nicht sogar in den meisten Fällen wurden dort Kurzzüge angekündigt, die aber als Vollzug einfuhren. Das ist aus Kapazitätsgründen natürlich schön, aus Sicht der Fahrgastinformation allerdings ärgerlich und entwertet den Hinweis "Kurzzug hält hinten" noch weiter.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.2017 01:25 von Arec.
Zitat
Arec

[...] auf der U6 sind demgegenüber fast ausschließlich 4-Wagen-F-Züge mit hoher Besetzung unterwegs.

Wie geht das eigentlich? Personalmangel an allen Enden, aber immer genug Personal, um Züge zu schwächen und wieder zusammenzustellen.
Zitat
B-V 3313
Der Daisy?

Vielleicht die Daisy?

.
Der Daisy-Anzeiger (man muss auch mal Ehrenrettung für Henning ...)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Reko58
Zitat
B-V 3313
Der Daisy?

Vielleicht die Daisy?

.

Die Daisy ist glaube ich eine Micky Mouse Figur: Daisy Duck, Freundin von Donald, Duck, nicht Trump!

Vielleicht: das = Anzeige System?
;-)

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
KT4
Zitat
Arec

[...] auf der U6 sind demgegenüber fast ausschließlich 4-Wagen-F-Züge mit hoher Besetzung unterwegs.

Wie geht das eigentlich? Personalmangel an allen Enden, aber immer genug Personal, um Züge zu schwächen und wieder zusammenzustellen.

Rangier bzw. Werkstattpersonal muß nicht zwangsläufig Fahrpersonal bedeuten.
Ebenso wie man tagsüber voll verkehrende Züge nicht vollständig nachts warten kann-Stichwort: Kilometerleistung.
Wenn der Fahrzeugbestand schon derart knapp ist, kann man die Wartungsintervalle nicht ausreizen bis zum geht nicht mehr.
Natürlich ist es bitter für die Kundschaft, als Sardine transportiert zu werden, schlimmer wären Ausfälle von Umläufen,die über spontan defekt werdende Züge hinausgehen.
Die jahrelangen Einsparverfügungen schlagen in solchen Fällen umso stärker zu Buche-das Lied singt die S-Bahn samt ihren Werkstätten schon lange.
Mario hat oben schon auf unterbesetzte Werkstätten hingewiesen-das ist nicht nur Problem bei der U-bahn...

T6JP
Ich sehe auf der U7 auch immer öfter Werkstattpersonal die Züge fahren.

Und Samstag früh fuhr ein vollgesprayter Zug leer von Britz-Süd nach Rudow, da nehme ich an das sie den auf Strecke schickten sonst wäre er Britz-Süd raus zur Werkstatt.
Ein zweiter verzierter Zug stand zudem in der Abstellanlage Britz-Süd.
Zitat
micha774
Ich sehe auf der U7 auch immer öfter Werkstattpersonal die Züge fahren.

.

Da geht das gezerre der zu kurzen Decke weiter-Schlosser die fahren können keine Züge warten..

T6JP
Zitat
micha774
Ich sehe auf der U7 auch immer öfter Werkstattpersonal die Züge fahren.

Das ist nicht mehr unterscheidbar, seit die Tragepflicht für Dienstkleidung aufgrund richterlicher Fehlentscheidungen nicht mehr verbindlich vorgeschrieben werden darf ...

Zitat
micha774
Ein zweiter verzierter Zug stand zudem in der Abstellanlage Britz-Süd.

Durch die neue Bereichsleiterin U-Bahn wurde zur Belohnung der Graffitischmierer verfügt, dass demnächst auch stärker umgefärbte U-Bahnwagen bis zur nächsten technischen Wartung im Betrieb verbleiben sollen. Man wartet nur noch auf die Lieferung der gelben Liebesherzen, die entschuldigend auf die "Kunstwerke" aufgeklebt werden.
Damit entsteht mehr Kapazität mit dem vorhandenen Fahrzeugpark, so dass der Senat das nächste Mehrleistungspaket bestellen kann. Be Berlin!

so long

Mario
Zitat
Harald Tschirner
Vielleicht: das = Anzeige System? ;-)

Iwo, wo denkst du nur wieder hin...


Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Reko58
Zitat
B-V 3313
Der Daisy?

Vielleicht die Daisy?

Die Daisy ist glaube ich eine Micky Mouse Figur: Daisy Duck, Freundin von Donald, Duck, nicht Trump!

Die Ideen gehen in die richtige Richtung, aber der Daisy ist doch offensichtlich einer der beiden Lebensabschnittsgefährten in der Dreiecksbeziehung von Daisy, dementsprechend also Gustav ;)
[deutschebahn.yesspress.com]

Zitat
PM Deutsche Bahn
Schallschutzwände in Berlin-Pankow

Gesamtlänge der Wände 5.086 Meter • Gesamtinvestitionen betragen rund 8,2 Millionen Euro

Im Rahmen des Programms Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes errichtet die Deutsche Bahn in Berlin-Pankow neun Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 5.086 Metern und einer Höhe von zwei bis drei Metern. Der Bund investiert dafür rund acht Millionen Euro. Über diese aktiven Maßnahmen hinaus werden an etwa 500 Wohnungen passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt, beispielsweise der Einbau von schalldämmenden Fenstern und Lüftern. Hierfür stellt der Bund weitere rund 170.000 Euro zur Verfügung.
Dr. Jens Klocksin, Leiter Lärmschutz, Umweltschutz und Forschungsangelegenheiten im Eisenbahnbereich, Deutschlandtakt, übergreifende Aufgaben im Schienenverkehr im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin, und Daniel Krüger, Bezirksstadtrat für Umwelt und Öffentliche Ordnung von Berlin-Pankow, sprachen zu den Gästen. Anschließend wurden die Arbeiten mit dem symbolischen Einheben eines Wandelements begonnen.
„Mit dem Programm zur freiwilligen Lärmsanierung stellt der Bund seit 2016 jährlich 150 Millionen Euro für mehr Lärmschutz an bestehenden, besonders belasteten Bahnstrecken zur Verfügung. Ich freue mich, dass jetzt auch der Berliner Stadtbezirk Pankow davon profitiert“, sagte Dr. Jens Klocksin.

Auch Alexander Kaczmarek begrüßte die Umsetzung der Maßnahme: „Die Schallschutzwände entlasten viele Wohneinheiten entlang der Eisenbahnstrecke. Auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der zwei bis drei Meter hohen Wände aus hochabsorbierenden Leichtmetallelementen.“

„Der verbesserte Schallschutz bedeutet künftig mehr Lebensqualität für viele Bürgerinnen und Bürger von Pankow“, sagte Bezirksstadtrat Daniel Krüger.

Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,2 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.600 Kilometer Schienenstrecke und 56.750 Wohneinheiten investiert. Etwa 650 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden weitere rund 100 Kilometer Strecke Schallschutz erhalten.
Daten & Fakten

Aktiver Schallschutz

Maßnahme: 9 Schallschutzwände (SSW) mit einer Höhe von je 2-3 Metern über Schienenoberkante
Gesamtlänge: 5.086 Meter
SSW 1: Dolomitenstraße, 788 Meter Länge
SSW 2: Florastraße, 238 Meter Länge
SSW 3: Granitzstraße, 598 Meter Länge
SSW 4: Hadlichstraße, 428 Meter Länge
SSW 5: Damerowstraße, 830 Meter Länge
SSW 6: Vesaliusstraße, 320 Meter Länge
SSW 7: Rostsperlingweg, 1.192 Meter Länge
SSW 8: Rotkardinalweg, 546 Meter Länge
SSW 9: Rudelsburgstraße, 146 Meter Länge

Bauzeit: September 2017 bis Mai 2018
Investitionskosten: rund 8 Millionen Euro


Passiver Schallschutz
Umfang: Einbau von schalldämmenden Fenstern und Lüftern in ca. 500 Wohnungen

Umsetzung: vsl. ab II. Quartal 2018
Investitionskosten: rund 170.000 Euro

Beste Grüße
Harald Tschirner


Zitat
der weiße bim
Zitat
micha774
Ich sehe auf der U7 auch immer öfter Werkstattpersonal die Züge fahren.

Das ist nicht mehr unterscheidbar, seit die Tragepflicht für Dienstkleidung aufgrund richterlicher Fehlentscheidungen nicht mehr verbindlich vorgeschrieben werden darf ...

So ganz stimmt es nicht. Die Tragepflicht wurde nur für das Fahrpersonal aufgehoben. Andere Berufsgruppen haben weiterhin die Tragepflicht.

Im Gegensatz zur Straßenbahn kommt bei der U-Bahn kein Werkstattpersonal im Fahrdienst zu Einsatz. Das scheitert an der fehlenden Streckenkenntnis.

Was aber zum Einsatz kommt sind die Zugprüfer. Auch wenn diese kleinere Reparaturen erledigen zählen sie nicht zum Werkstattpersonal.

Zitat
der weiße bim
Zitat
micha774
Ein zweiter verzierter Zug stand zudem in der Abstellanlage Britz-Süd.

Durch die neue Bereichsleiterin U-Bahn wurde zur Belohnung der Graffitischmierer verfügt, dass demnächst auch stärker umgefärbte U-Bahnwagen bis zur nächsten technischen Wartung im Betrieb verbleiben sollen. Man wartet nur noch auf die Lieferung der gelben Liebesherzen, die entschuldigend auf die "Kunstwerke" aufgeklebt werden.
Damit entsteht mehr Kapazität mit dem vorhandenen Fahrzeugpark, so dass der Senat das nächste Mehrleistungspaket bestellen kann. Be Berlin!

Diese Verfügung ist aber noch nicht in Kraft. Auch danach sind weiterhin umgefärbte Fahrzeuge aus dem Fahrgastverkehr zu nehmen oder nicht einzusetzen wenn bestimmte Teile ebenfalls einen neuen Anstrich bekommen haben.

Die neue Regelung betrifft in der Regel nur Graffiti bis zu einer Größe von 4 qm pro Fahrzeug.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.2017 17:27 von Bd2001.
Ist diese Regelung aus Not entstanden und geht wieder sobald neue Züge den Verkehr stabil halten?
Ich würde ja eher nach künstlerischer Qualität gehen, nicht nach Größe!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Ich würde ja eher nach künstlerischer Qualität gehen, nicht nach Größe!

Wie willst Du künstlerische Qualität bewerten?
(A+B)*C*D=X
A:handwerkliche Fähigkeit (saubere Linienführung usw) (0=Praktikant, 5=Meister)
B:Ästhetische Konzeption (0=Krakel, 5=Wow)
C:Gusto des Bewerters (Mist=0,10=kewl)
D:Motiv(sofern vorhanden) passend zur BVG 0=nee, 1=ja, 0,5=keine Ahnung, was der da gemalt hat

Der errechnete Wert ist dann die Verweildauer in Stunden im Netz...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
der weiße bim
Zitat
micha774
Ich sehe auf der U7 auch immer öfter Werkstattpersonal die Züge fahren.

Das ist nicht mehr unterscheidbar, seit die Tragepflicht für Dienstkleidung aufgrund richterlicher Fehlentscheidungen nicht mehr verbindlich vorgeschrieben werden darf ...

Natürlich darf sie verbindlich vorgeschrieben werden. Nur muss die Umziehzeit vergütet werden und (vermutlich) muss es nen Raum geben zum Umziehen.

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