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Abschaffung Schnellbus
geschrieben von zurückbleiben-bitte 
Re: Abschaffung Schnellbus
12.06.2019 18:49
Selten so 'nen Kram gelesen! Die E30 nach Lauenburg - ja nee, ist klar.
Laß mal schön die Finger von der 31, die bleibt bestehen! Viele der auch hier gemeldeten User benutzen sie zwischen City und Bergedorf. Bei der unzuverlässigen S-Bahn ist das eine gute Alternative, wenn man nicht mit der U2 nach Mümmel und von dort weiterfahren will.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Ich wäre eher für eine Weiterführung der E30 Richtung Mölln über Schwarzenbek und in der anderen Richtung nach Buchholz.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.06.2019 18:54 von Wolf Tiefenseegang.
Es ist doch immer wieder interessant zu lesen, wie das Forum für Mutmaßungen einiger Teilnehmer mißbraucht wird.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Ich wäre eher für eine Weiterführung der E30 Richtung Mölln über Schwarzenbek und in der anderen Richtung nach Buchholz.

Das findet Ich ebenfalls sehr schön nämlich, aber dafür macht der Kreis Stormarn leider nicht mit, weil Schwarzenbek zum Stormarner Kreis gehört, als Geesthacht und Lauenburg, weil diese genannten Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg gehört und deswegen wird das für den Kreis Herzogtum Lauenburg keinen Probleme darstellen, im Gegenzug zum Kreis Stormarn nämlich, weil das ein Riesengroßes Unterschied daraus gemacht wird nämlich! Gruss Lanci
Zitat
Lanci
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Ich wäre eher für eine Weiterführung der E30 Richtung Mölln über Schwarzenbek und in der anderen Richtung nach Buchholz.

Das findet Ich ebenfalls sehr schön nämlich, aber dafür macht der Kreis Stormarn leider nicht mit, weil Schwarzenbek zum Stormarner Kreis gehört...

Ach tatsächlich? Wann hat denn die Kreisgebietsreform statt gefunden? Am 33. Mai? Was ist denn mit Buchholz? Gehört das jetzt zu Rheinland-Pfalz?
Hes
Re: Abschaffung Schnellbus
17.06.2019 11:53
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Zitat
Lanci
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Ich wäre eher für eine Weiterführung der E30 Richtung Mölln über Schwarzenbek und in der anderen Richtung nach Buchholz.

Das findet Ich ebenfalls sehr schön nämlich, aber dafür macht der Kreis Stormarn leider nicht mit, weil Schwarzenbek zum Stormarner Kreis gehört...

Ach tatsächlich? Wann hat denn die Kreisgebietsreform statt gefunden? Am 33. Mai? Was ist denn mit Buchholz? Gehört das jetzt zu Rheinland-Pfalz?

Aber selbstverständlich, das gehörte schon immer zu Rheinland-Pfalz. >8-)

SCNR, Michi
[vhhbus.de]

Passend zur letzten Fahrt der Linie 31 ist eine schöne Zusammenfassung der Schnellbus-Geschichte der VHH in deren Blog zu finden, inkl. einem SchnellBus-Netzplanm aus dem Winterfahrplan 1976/77.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.12.2021 13:26 von Andreas1.
Zitat
Andreas1
[vhhbus.de]

Passend zur letzten Fahrt der Linie 31 ist eine schöne Zusammenfassung der Schnellbus-Geschichte der VHH in deren Blog zu finden, inkl. einem SchnellBus-Netzplanm aus dem Winterfahrplan 1976/77.

Wo ich da gerade nochmal drüber stolper: Ich hab mir 51 Jahre meines Lebens nie Gedanken darüber gemacht, aber jetzt kommt in mir die Frage auf, ob es einen historischen oder sonstigen Grund gab, warum von allen schnellbahnfreien Umland-Städten ausgerechnet Lauenburg mit einem (Schnell-)Bus direkt an die Hamburger Innenstadt angebunden wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass Ausflugsverkehr oder die Nähe zur früheren DDR eine Rolle gespielt haben. Aber vielleicht gab es auch andere "Ursachen" oder es hat sich ohne echten Grund einfach zufällig ergeben und trotzdem rentabel bewährt..?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2022 11:24 von Thomy71.
Auch Glinde hatte vor ewigen Zeiten einen Schnellbus nach Hamburg.

Und Schenefeld vor kurzem noch, aber das zählt wohl nicht :-)

Zu deiner eigentlichen Frage kann ich leider nichts beitragen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2022 20:44 von Wolf Tiefenseegang.
Zitat
Wolf Tiefenseegang

Und Schenefeld vor kurzem noch, aber das zählt wohl nicht :-)

Richtig. Endhaltestelle war knapp 100m hinter der Hamburger Stadtgrenze, nicht in Schenefeld Mitte.
Und die Bezeichnung "Schnellbus" war irreführend.
Der 2er fährt ab Altona auf direktem Weg nach Schenefeld (25 Min.), der "Schnellbus" fuhr auf Umwegen dahin (28Min.).
Nur für schönere Sitzbezüge lohnte es sich nicht, den Zuschlag zu bezahlen.
Es gab (und gibt?) mehrere Buslinien die von weit aus dem Umland bis nach Hamburg fuhren (fahren?), z.B. Innenstadt-Trittau, Innenstadt-Bad Bramstedt(-Hohenwestedt), Altona-Marne. Aber ich glaube nur Lauenburg-Hamburg wurde bei der Gründung des HVV von einem HVV-Unternehmen betrieben. Und es war schon immer die Stammstrecke der VHH, wenn die VHH also bei der Gründung auch eine Schnellbuslinie wollte war es die logische Wahl. Es wurde im Laufe der Zeit ja auch mehrmals darüber nachgedacht die Linie aufzuspalten bzw. teilweise stillzulegen. Aber es gab und gibt anscheinend genug Fahrgäste...
Moin,

Zitat
Thomy71

Wo ich da gerade nochmal drüber stolper: Ich hab mir 51 Jahre meines Lebens nie Gedanken darüber gemacht, aber jetzt kommt in mir die Frage auf, ob es einen historischen oder sonstigen Grund gab, warum von allen schnellbahnfreien Umland-Städten ausgerechnet Lauenburg mit einem (Schnell-)Bus direkt an die Hamburger Innenstadt angebunden wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass Ausflugsverkehr oder die Nähe zur früheren DDR eine Rolle gespielt haben. Aber vielleicht gab es auch andere "Ursachen" oder es hat sich ohne echten Grund einfach zufällig ergeben und trotzdem rentabel bewährt..?

ist ja komisch, genau die selben Gedanken waren mir auch schon öfter gekommen.
Rückblickend betrachtet spricht viel für eine "Hamburgeigene Zonenrandförderung" - über Lauenburg (B5) verlief bis November 1982 (durchgängige Befahrbarkeit der Autobahn A 24) die Transitstrecke Hamburg - Berlin (West); Der Übergang Lauenburg / Horst war damals eine der wenigen Möglichkeiten für die reiseberechtigten Rentner aus der Täterä in die Bundesrepublik zu kommen und über diesen Übergang konnten (anders als bei der Autobahn) auch Fußgänger, Radfahrer usw. reisen.
Der gesamte Kreis Herzogtum Lauenburg ist erst seit 2002 im HVV, vorher war es nur der südliche Teil.
Zitat
Sonnabend

Der gesamte Kreis Herzogtum Lauenburg ist erst seit 2002 im HVV, vorher war es nur der südliche Teil.

Das kann man so nicht sagen. Die Autokraftlinien in den Bereichen Wentorf, Geesthacht und Lauenburg waren vor 2002 auch nicht im HVV, obwohl südliches Kreisgebiet.

Nach Basthorst kam man dagegen schon zum HVV-Tarif.

Richtig ist, dass vor 2002 die Linien im Kreis, die der VHH gehörten, im HVV waren.

Übrigens waren vor langer Zeit sogar schon mal Gemeinden im Landkreis Lüneburg zum HVV-Tarif erreichbar, lange, bevor dieser dem HVV beigetreten ist, und zwar südlich von Lauenburg mit den VHH-Linien 431 (Lauenburg - Artlenburg - Tespe - Geesthacht) und 531 (Lauenburg - Hittbergen).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.2022 00:40 von Wolf Tiefenseegang.
Zitat
Wolf Tiefenseegang

Übrigens waren vor langer Zeit sogar schon mal Gemeinden im Landkreis Lüneburg zum HVV-Tarif erreichbar, lange, bevor dieser dem HVV beigetreten ist, und zwar südlich von Lauenburg mit den VHH-Linien 431 (Lauenburg - Artlenburg - Tespe - Geesthacht) und 531 (Lauenburg - Hittbergen).

Das war bis zum Sommerfahrplan 1997 der Fall, ab da wurde auch ein neues Stadtbusnetz in Lauenburg in Betrieb genommen.

Mfg

Sascha Behn
Etwas off-topic, aber mit ein paar Kumpels haben wir mal in den 80ern die Eckpunkte des (Alt-)HVV abgefahren - was, da viele Querverbindungen halt nicht im HVV waren, nicht ganz einfach war: Wedel-Elmshorn ging am schnellsten über Bf. Altona, Basthorst-Worth ist 12km Luftlinie aber über Trittau, S Bergedorf und Geesthacht fast 50km - und Hittbergen/Marschacht-Holtorfsloh ging über den Hbf!
Re: Abschaffung Schnellbus
20.03.2022 13:05
Zitat
Sonnabend
Moin,

[...]
Der Übergang Lauenburg / Horst war damals eine der wenigen Möglichkeiten für die reiseberechtigten Rentner aus der Täterä in die Bundesrepublik zu kommen und über diesen Übergang konnten (anders als bei der Autobahn) auch Fußgänger, Radfahrer usw. reisen.
(...)

Das ist so nicht ganz richtig. Wie hier zu lesen ist, gab es einen Buspendelverkehr, um Fußgänger sicher über die Grenze zu bringen (und ich kann mir schwer vorstellen, dass das arme alte Mütterlein ihren Koffer die 15km von Boizenburg nach Lauenburg quer durch die Kontrollstelle und die Grenzstrecke ohne Fuß- oder Radweg, dafür aber mit Schnellstraßensperre schleppt).

Was tatsächlich ging, war der Fahrradtransit nach West-Berlin im Sommerhalbjahr: Nach Sonnenaufgang über Lauenburg / Horst rein und dann vor Sonnenuntergang in Staaken raus bzw. in umgekehrter Richtung wurde geduldet.

Übergänge von West-Berlin nach Ost-Berlin waren auch für Fußgänger nutzbar, sofern man zur richtigen Personengruppe gehörte (Bürger der DDR, Bürger der Bundesrepublik, Bürger aus West-Berlin, Ausländer, Diplomaten)

---
Gregor Jacobs
root@127.0.0.1 <-- Don't send mail or else!
Moin,

da muss ich wohl doch noch etwas geradedengeln

Zitat
root
[...

Das ist so nicht ganz richtig. Wie hier zu lesen ist, gab es einen Buspendelverkehr, um Fußgänger sicher über die Grenze zu bringen (und ich kann mir schwer vorstellen, dass das arme alte Mütterlein ihren Koffer die 15km von Boizenburg nach Lauenburg quer durch die Kontrollstelle und die Grenzstrecke ohne Fuß- oder Radweg, dafür aber mit Schnellstraßensperre schleppt)...

Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

Wenn du freundlicherweise des ersten Satz deiner Verlinkung mit zitiert hättest
("Nach Einführung des kleinen Grenzverkehrs mit der DDR wurde 1973 eine Linie von Lauenburg zur nahen Grenzübergangsstelle Horst an der innerdeutschen Grenze eröffnet.),
wäre der Erkenntnisgewinn für alle hier Mitlesenden ungleich größer...

Zum einen geht es um die Zeit vor der Einführung des "kleinen Grenzverkehrs",
zum zweiten darf man nicht vergessen, dass sämtliche Hamburgerinnen und Hamburger - trotz der 50 Km-Regel - niemals am "kleinen Grenzverkehr" teilnehmen konnten und drittens wird das "Mütterchen mit Koffer" sich wohl bevorzugt der Deutschen Reichsbahn anvertraut haben und dafür den nördlich gelegenen Übergang Büchen / Schwanheide genutzt haben.
Re: Abschaffung Schnellbus
20.03.2022 19:50
Das mag sein. Meine Intention war die Feststellung, dass es einen grenzüberschreitenden Busverkehr ab Lauenburg gab. Der Schnellbus aus Hamburg und dieser Bus waren als Zubringerlinien zu einander denkbar. Inwieweit das tatsächlich im Zubringerverkehr genutzt wurde, mag Ergebnis von nachträchlichem Philosophieren sein.

Falls jemand den Fahrplan der Linie 20 findet, könnte man das ja ggf. mit den Ankunfts- und Abfahrzeiten der Linie 21 (später 31) abgleichen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es beim Schnellbus 21 bzw. 31 keine Fußnote im HVV-Fahrplanbuch gab In Lauenburg, ZOB Anschluß an Linie 20 in die "DDR".

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Gregor Jacobs
root@127.0.0.1 <-- Don't send mail or else!
Hamburg war am Schluß auch im kleinen Grenzverkehr. Den Bus habe ich nicht benutzt, wohl aber den Zug nach Schwerin bestehend aus je einem N-Wagen aus Hamburg und Kiel, die ab Lübeck von einer 218 gezogen wurden. Bei der Rückfahrt mußte ich sogar mein Geld vorzählen.

Wenn mich mein photographisches Gedächtnis nicht täuscht, war der Bus nach Horst (-Boizenburg) im HVV-Fahrplanbuch abgedruckt, obwohl HVV-Fahrkarten nicht galten.

------------------
Hans-Uwe Kolle
Kolle@PRO-BAHN-SH.de
Moin,

Zitat
huk001
Hamburg war am Schluß auch im kleinen Grenzverkehr. ...
(Bahnforum bildet..)

Ups - tatsächlich, das ist vollständig an mir vorbeigegangen - das muss dann ja so spät gewesen sein, dass es schon absehbar belanglos war:

"Wenige Monate vor dem Fall der Mauer wurde Hamburg in den „Kleinen Grenzverkehr“ mit der DDR einbezogen, was Hamburgerinnen und Hamburgern unbürokratische Kurzbesuche in 57 grenznahen Kreisen im Osten ermöglichte..."
(Geschichtsbuch Hamburg.de)

So schließt sich dann der Kreis: Die Deutsche Teilung und damit die DDR und der (kleine) Grenzverkehr sind ebenso Geschichte wie mittlerweile auch das Schnellbusangebot.
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