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Planungen zum Fahrplan 2020
geschrieben von Cabinentaxi 
Hier übrigens der Fahrplan der 856:

[shmh.de]

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Es wird auch zum August eine neue Xpressbuslinie geben, die man jedoch mit der Liniennummer 544 als Stadtbuslinie tarnt.

Hierbei handelt es sich um Fahrten, die bisher als 340 liefen und von Harburg direkt nach Kiekeberg und Wildpark Schwarze Berge gehen.
Moin,

hat jemand Kenntnis über eine Verlängerung
der Linie 114 über die aktuelle Endstelle
U-Klosterstern bis Bf. Dammtor angeblich
zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 ?

Gruß
Kay Ganz
Zitat
HAM023
Vorschau Dezember 2020
Schnellbus 34:
Ersatz zwischen Lufthansa-Basis und Hauptbahnhof durch folgende Linien:
• Verlängerung XpressBus X35 von Messe über U Hoheluftchaussee und UKE bis Groß Borstel
• Verlängerung StadtBus 114 bis Bf. Dammtor
SchnellBus 36: Ersatz durch folgende Linien:
• Verlängerung StadtBus 271 bis Bf. Rahlstedt
• Neuer MetroBus 16 Rentenversicherung Nord – S Friedrichsberg – Eilbek – Hauptbahnhof – Altona – Elbe-Einkaufszentrum
• Verlängerung StadtBus 112 bis Blankenese (StadtBus 111 dann nur noch bis Bf. Altona)
SchnellBus 37: Reduktion auf 20-Minuten-Takt (Verstärkerfahren zwischen Hauptbahnhof und Elbe-Einkaufszentrum werden ersetzt durch MetroBus 16)
StadtBus 283: Ersatz durch folgende Linien:
• Neuer MetroBus 16 (siehe oben)
• Neuer StadtBus 115 Klein Flottbek – Altona – Langenfelder Damm
StadtBus 113: Verlängerung bis Neumühlen (als Ersatz für StadtBus 112) im Süden und im Laufe des Jahres 2021 bis Gärtnerstraße im Norden (nach Fertigstellung Harkortstraße)

Quelle: intern

Evtl. sind Details hiervon bereits in anderen Stellen des Forums erwähnt worden.
Dann bitte einfach überlesen!

Siehe hierzu Planungen 2021 (!)
Zitat
Andreas1
Vorschau Dezember 2020
Schnellbus 34:
Ersatz zwischen Lufthansa-Basis und Hauptbahnhof durch folgende Linien:


Das heißt der 34er fährt dann nur noch von Hauptbahnhof(/ZOB) bis Kirchdorf (Süd)?

Verstehe nicht, warum man den Rest nicht auch gleich ersetzt und die ganze Linie killt, in dem man z.B. die 111 sowie die X3 Richtung Veddel/Wilhelmsburg verlängert!?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.2020 22:28 von rocco83.
Zitat
rocco83
Das heißt der 34er fährt dann nur noch von Hauptbahnhof(/ZOB) bis Kirchdorf (Süd)?

Korrekt.

Zitat
rocco83
Verstehe nicht, warum man den Rest nicht auch gleich ersetzt und die ganze Linie killt, in dem man z.B. die 111 sowie die X3 Richtung Veddel/Wilhelmsburg verlängert!?

Ganz einfach: Weil das Schnellbus-Netz laut Machbarkeitsstudie vom Frühjahr 2018 nicht in einem Zuschlag-frei gemacht werden kann bzw. von einem solchen Schritt eindringlich abgeraten wird. Für jede einzelne der 5 durch die Innenstadt verlaufenden Linien muss ein neuer Weg durch die Innenstadt gesucht werden. Für den 35 ist das seit Dezember 2019 der Weg über Jüthornstraße, Sievekingdamm, Borgfelder Straße, Steinstraße. Für den 36 wird dieses möglicherweise (meine Vermutung) Ring 1, Spalding-/Nordkanalstraße, Bürgerweide, Steinhauerdamm (nicht mehr über Mönckebergstraße, nicht mehr direkt parallel zur U1) und für den 34 wird das der Bruch zwischen Bf. Dammtor und Hauptbahnhof. Somit bleiben nur noch 34-Süd, 37 und 31. Der 37 dürfte höchstwahrscheinlich durch die Neuordnung des Bus-Verkehrs im Westen durch die Inbetriebnahme von S Ottensen und der Bus-Freimachung des Jungfernstiegs fallen. Für den 31 ist laut eines Gespräches mit einem VHH-Busfahrer auch etwas vorgesehen (zuschlagfrei über Steinstraße).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.2020 14:53 von Jan Gnoth.
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
rocco83
Das heißt der 34er fährt dann nur noch von Hauptbahnhof(/ZOB) bis Kirchdorf (Süd)?

Korrekt.

Zitat
rocco83
Verstehe nicht, warum man den Rest nicht auch gleich ersetzt und die ganze Linie killt, in dem man z.B. die 111 sowie die X3 Richtung Veddel/Wilhelmsburg verlängert!?

Ganz einfach: Weil das Schnellbus-Netz laut Machbarkeitsstudie vom Frühjahr 2018 nicht in einem Zuschlag-frei gemacht werden kann bzw. von einem solchen Schritt eindringlich abgeraten wird. Für jede einzelne der 5 durch die Innenstadt verlaufenden Linien muss ein neuer Weg durch die Innenstadt gesucht werden. Für den 35 ist das seit Dezember 2019 der Weg über Jüthornstraße, Sievekingdamm, Borgfelder Straße, Steinstraße. Für den 36 wird dieses möglicherweise (meine Vermutung) Ring 1, Amsinck-/Nordkanalstraße, Bürgerweide, Steinhauerdamm (nicht mehr über Mönckebergstraße, nicht mehr direkt parallel zur U1) und für den 34 wird das der Bruch zwischen Bf. Dammtor und Hauptbahnhof. Somit bleiben nur noch 34-Süd, 37 und 31. Der 37 dürfte höchstwahrscheinlich durch die Neuordnung des Bus-Verkehrs im Westen durch die Inbetriebnahme von S Ottensen und der Bus-Freimachung des Jungfernstiegs fallen. Für den 31 ist laut eines Gespräches mit einem VHH-Busfahrer auch etwas vorgesehen (zuschlagfrei über Steinstraße).


Ich weiß nicht ob ich der Logik ganz folgen kann.
Vielleicht mögen aus der Machbarkeitsstudie so seltsame Handlungsempfehlungen abgeleitet worden sein, Fahrgast-Dialog-technisch ist das doch aber alles andere als nachvollziehbar. Den Schnellbus als Produkt betrachtet langsam sterben zu lassen, indem man still und heimlich alle 2 Jahre 1 1/2 Linien ersetzt und am Ende ist er einfach so verschwunden!?
Ich finde man sollte mit einer Gesamtkommunikation den Fahrgast abholen und vorallem für Gleichberechtigung bei den (noch wenig vorhandenen) Schnellbus-Gewohnheitsrechtsentzugsopfern sorgen.
Mal aus dieser Brille betrachtet: Warum muss sich denn der Bewohner der noblen Eilenau oder Rothenbaumchaussee künftig in eine Stadtbuslinie setzen oder gar in die U1 quälen und der Bramfelder Schnellbus-Gewohnheitsrechtler kommt noch drumrum mit der 8 zu fahren oder der Wilhelmsburger um die S3?
Das versteht doch niemand was da passiert.
Vermutet man bei den vielleicht 150 täglichen Stammnutzern der 34-Süd Konfusion oder einen endgültigen Kollaps der S3 durch die paar mehr People?
Sorry Leute, Studien, Empfehlungen, Konzepte... Kommunikation und das Schaffen vernünftiger Alternativen - Punkt!
2 Wochen später redet niemand mehr über Schnellbusse.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.2020 08:30 von rocco83.
Zitat
Jan Gnoth
Ganz einfach: Weil das Schnellbus-Netz laut Machbarkeitsstudie vom Frühjahr 2018 nicht in einem Zuschlag-frei gemacht werden kann bzw. von einem solchen Schritt eindringlich abgeraten wird.

Diese Aussage finde ich interessant. Dies bedeutet also, dass die Schnellbuslinien nach der Empfehlung niemals 1:1 abgelöst wird.

Bei der 34-Süd ist dies ja auch bereits schon meisten der Fall. Zwischen Veddel und Kirchdorf Süd fährt ja bereits der Metrobus 13. Bleibt also noch Veddel und Hauptbahnhof. Zwischen Veddel und Hauptbahnhof gibt es den Ersatz ab Berliner Tor mit der Linie 154. Somit scheint es für mich fast so, als würde die Linie einfach ganz abgeschafft wird, weil für einen Metrobus ist hier meines Wissen nicht genug Auslastung.

Dann haben wir die Linie 37. Hier kann ich mir eine Xpress-Linie und zwar die Linie X8 für den Ost-Teil ab Hauptbahnhof. Der West-Teil wird ja bereits größtenteil durch die X3 abgelöst. Neben der Linie 2 wird es dann vielleicht eine Linie X2 geben, der dann als Expressbus an Altona angebunden wird.

Und die Linie 31 wird für mich sehr interessant...
Zwischen Hauptbahnhof und Billstedt kann ich mir vorstellen, dass hier die Linie komplett eingestellt wird.
Ab Billstedt fährt dann die Linie X31 über Boberg und dann nicht über Lohbrügge, sondern auf dem direkten Wege der B5 in Richtung Bergedorf. Hier kann es jedoch auch sein, dass die Linie 12 und 29 hier schon als "ausreichend" definiert werden, obwohl die Linie 31 ab Billstedt immer sehr gut gefüllt ist.
Jedoch der Teil zwischen Bergedorf und Lauenburg würde mich wundern, wenn dieser verändert wird. Dies ist in Moment einer der attraktivsten Strecken für diese Linie, da viele Pendler aus Lauenburg und Geesthacht diese Linie nutzen, wenn sie sich dies leisten können.

Zusätzlich finde ich die Linie 31 ideal, da sie auch von vielen Pendler genutzt wird, wenn es Sperrungen auf der S21 zwischen Berliner Tor und Bergedorf gibt. Die Linie 31 ist dann sogar schneller am Hbf als wenn man den Schienenersatzverkehr nutzt.

Ich wünsche mir wirklich sehr, dass diese Linie Zuschlagfrei wird und nur als Xpress-Linie eingestuft wird!
Zitat
rocco83
Ich weiß nicht ob ich der Logik ganz folgen kann.

Du nicht, ich schon.

Zitat
rocco83
Vielleicht mögen aus der Machbarkeitsstudie so seltsame Handlungsempfehlungen abgeleitet worden sein, Fahrgast-Dialog-technisch ist das doch aber alles andere als nachvollziehbar. Den Schnellbus als Produkt betrachtet langsam sterben zu lassen, indem man still und heimlich alle 2 Jahre 1 1/2 Linien ersetzt und am Ende ist er einfach so verschwunden!?

Genau so. Es wird für jede Linie ein neuer Weg abseits bestehender Schnellbahn-Trassen gesucht und die Linien, die an Schnellbahnstationen vorbei kommen, werden dort gebrochen. Für Fahrgäste des 34-Nord bedeutet dies der Umsteige-Zwang zur U1 in Lattenkamp, für 34-Süd zur S-Bahn in Veddel, für den 36-Ost zur U1 in Wartenau und für den 37-West ab Dezember 2021 in Bahrenfeld zur S1.

Zitat
rocco83
Ich finde man sollte mit einer Gesamtkommunikation den Fahrgast abholen und vorallem für Gleichberechtigung bei den (noch wenig vorhandenen) Schnellbus-Gewohnheitsrechtsentzugsopfern sorgen.

Der Schnellbus-Nutzer soll mit dem X-Bus zur nächsten Schnellbahn-Haltestelle fahren und dann mit der Schnellbahn weiter in die Stadt fahren!

Zitat
rocco83
Mal aus dieser Brille betrachtet: Warum muss sich denn der Bewohner der noblen Eilenau oder Rothenbaumchaussee künftig in eine Stadtbuslinie setzen oder gar in die U1 quälen und der Bramfelder Schnellbus-Gewohnheitsrechtler kommt noch drumrum mit der 8 zu fahren oder der Wilhelmsburger um die S3?
Das versteht doch niemand was da passiert.

Du nicht, ich schon. Die Bewohner der Eilenau sollen ab Dezember 2020 mit der U1 ab Wartenau fahren und die Bewohner von Kirchdorf (Süd) sollen ab Dezember 2021 ab Wilhelmsburg mit der S-Bahn fahren!

Zitat
rocco83
Vermutet man bei den vielleicht 150 täglichen Stammnutzern der 34-Süd Konfusion oder einen endgültigen Kollaps der S3 durch die paar mehr People?
Sorry Leute, Studien, Empfehlungen, Konzepte... Kommunikation und das Schaffen vernünftiger Alternativen - Punkt!
2 Wochen später redet niemand mehr über Schnellbusse.

Den Bewohnern der Eilenau wird es gut tun, wenn sie ab Dezember 2020 in Wartenau zur U1 umsteigen müssen! Gleiches gilt für die Bewohner von Kirchdorf (Süd) ab Dezember 2021, von den Bewohnern des Hamburger Westens einmal ganz zu schweigen!
Zitat
Koschi1988
Diese Aussage finde ich interessant. Dies bedeutet also, dass die Schnellbuslinien nach der Empfehlung niemals 1:1 abgelöst wird.

Richtig. Für den 35 ist ein neuer Weg gesucht und über Jüthornstraße - Sievekingdamm - Borgfelder Straße - Steinstraße gefunden worden. Gleiches gilt jetzt auch für den 36, auch wenn dieser Weg bislang noch nicht öffentlich kommuniziert worden ist. Ich vermute jedoch stark über Ring 1 - Deichtorplatz - Spalding-/Nordkanalstraße - Bürgerweide - Steinhauerdamm, um den 36 von Jungfernstieg - Mönckebergstraße - U1 runter zu nehmen.

Zitat
Koschi1988
Bei der 34-Süd ist dies ja auch bereits schon meisten der Fall. Zwischen Veddel und Kirchdorf Süd fährt ja bereits der Metrobus 13. Bleibt also noch Veddel und Hauptbahnhof. Zwischen Veddel und Hauptbahnhof gibt es den Ersatz ab Berliner Tor mit der Linie 154. Somit scheint es für mich fast so, als würde die Linie einfach ganz abgeschafft wird, weil für einen Metrobus ist hier meines Wissen nicht genug Auslastung.

Beim 34-Süd könnte ich mir noch einen X13 zwischen Kirchdorf (Süd) und S Veddel vorstellen, damit dieser noch etwas schneller als der M13 ist. Aber zwischen S Veddel und Hauptbahnhof wird es keinen Ersatz für den 34-Süd geben.

Zitat
Koschi1988
Dann haben wir die Linie 37. Hier kann ich mir eine Xpress-Linie und zwar die Linie X8 für den Ost-Teil ab Hauptbahnhof. Der West-Teil wird ja bereits größtenteil durch die X3 abgelöst. Neben der Linie 2 wird es dann vielleicht eine Linie X2 geben, der dann als Expressbus an Altona angebunden wird.

Genau so sehe ich das auch. Bramfeld/Steilshoop werden X-Busse nach Barmbek und Rübenkamp, aber nicht zum Hauptbahnhof bekommen. Für den West-Teil könnte ich mir noch einen X2 nach S Ottensen und Umverschwenkung des X3 nach S Bahrenfeld vorstellen.

Zitat
Koschi1988
Und die Linie 31 wird für mich sehr interessant...
Zwischen Hauptbahnhof und Billstedt kann ich mir vorstellen, dass hier die Linie komplett eingestellt wird.
Ab Billstedt fährt dann die Linie X31 über Boberg und dann nicht über Lohbrügge, sondern auf dem direkten Wege der B5 in Richtung Bergedorf. Hier kann es jedoch auch sein, dass die Linie 12 und 29 hier schon als "ausreichend" definiert werden, obwohl die Linie 31 ab Billstedt immer sehr gut gefüllt ist.
Jedoch der Teil zwischen Bergedorf und Lauenburg würde mich wundern, wenn dieser verändert wird. Dies ist in Moment einer der attraktivsten Strecken für diese Linie, da viele Pendler aus Lauenburg und Geesthacht diese Linie nutzen, wenn sie sich dies leisten können.

Zusätzlich finde ich die Linie 31 ideal, da sie auch von vielen Pendler genutzt wird, wenn es Sperrungen auf der S21 zwischen Berliner Tor und Bergedorf gibt. Die Linie 31 ist dann sogar schneller am Hbf als wenn man den Schienenersatzverkehr nutzt.

Ich wünsche mir wirklich sehr, dass diese Linie Zuschlagfrei wird und nur als Xpress-Linie eingestuft wird!

Die Linie 31 wird in der Tat sehr interessant. Bislang habe ich etwas von einer zuschlagfreien Führung über die Steinstraße gehört. Aber ob das auf Dauer so bleiben wird, wird sich zeigen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.2020 14:52 von Jan Gnoth.
Zitat
Jan Gnoth
Die Linie 31 wird in der Tat sehr interessant. Bislang habe ich etwas von einer zuschlagfreien Führung über die Steinstraße gehört. Aber ob das auf Dauer so bleiben wird, wird sich zeigen.

Dann wäre wohl folgende Route möglich:
U-Rödingsmarkt -> Steinstraße -> Kurt-Schumacher-Allee -> Nagelsweg (Hammerbrookstraße) -> Nordkanalstraße (Spaldingstraße) -> Eiffestraße und dann direkt auf die B5 Richtung Bergedorf.

Mit dieser Strecke wird auch neues Gebiet mit angeschlossen und vielleicht baut man dann sogar eine Bushaltestelle bei Kurt-Schumacher-Allee hin, da das zentrale Arbeitsamt noch kein Busanschluss hat
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
rocco83
Ich weiß nicht ob ich der Logik ganz folgen kann.

Du nicht, ich schon.

Zitat
rocco83
Vielleicht mögen aus der Machbarkeitsstudie so seltsame Handlungsempfehlungen abgeleitet worden sein, Fahrgast-Dialog-technisch ist das doch aber alles andere als nachvollziehbar. Den Schnellbus als Produkt betrachtet langsam sterben zu lassen, indem man still und heimlich alle 2 Jahre 1 1/2 Linien ersetzt und am Ende ist er einfach so verschwunden!?

Genau so. Es wird für jede Linie ein neuer Weg abseits bestehender Schnellbahn-Trassen gesucht und die Linien, die an Schnellbahnstationen vorbei kommen, werden dort gebrochen. Für Fahrgäste des 34-Nord bedeutet dies der Umsteige-Zwang zur U1 in Lattenkamp, für 34-Süd zur S-Bahn in Veddel, für den 36-Ost zur U1 in Wartenau und für den 37-West ab Dezember 2021 in Bahrenfeld zur S1.

Zitat
rocco83
Ich finde man sollte mit einer Gesamtkommunikation den Fahrgast abholen und vorallem für Gleichberechtigung bei den (noch wenig vorhandenen) Schnellbus-Gewohnheitsrechtsentzugsopfern sorgen.

Der Schnellbus-Nutzer soll mit dem X-Bus zur nächsten Schnellbahn-Haltestelle fahren und dann mit der Schnellbahn weiter in die Stadt fahren!

Zitat
rocco83
Mal aus dieser Brille betrachtet: Warum muss sich denn der Bewohner der noblen Eilenau oder Rothenbaumchaussee künftig in eine Stadtbuslinie setzen oder gar in die U1 quälen und der Bramfelder Schnellbus-Gewohnheitsrechtler kommt noch drumrum mit der 8 zu fahren oder der Wilhelmsburger um die S3?
Das versteht doch niemand was da passiert.

Du nicht, ich schon. Die Bewohner der Eilenau sollen ab Dezember 2020 mit der U1 ab Wartenau fahren und die Bewohner von Kirchdorf (Süd) sollen ab Dezember 2021 ab Wilhelmsburg mit der S-Bahn fahren!

Zitat
rocco83
Vermutet man bei den vielleicht 150 täglichen Stammnutzern der 34-Süd Konfusion oder einen endgültigen Kollaps der S3 durch die paar mehr People?
Sorry Leute, Studien, Empfehlungen, Konzepte... Kommunikation und das Schaffen vernünftiger Alternativen - Punkt!
2 Wochen später redet niemand mehr über Schnellbusse.

Den Bewohnern der Eilenau wird es gut tun, wenn sie ab Dezember 2020 in Wartenau zur U1 umsteigen müssen! Gleiches gilt für die Bewohner von Kirchdorf (Süd) ab Dezember 2021, von den Bewohnern des Hamburger Westens einmal ganz zu schweigen!



Du gehst kein bisschen auf die unverständlichen Dinge ein, die ich in meinem Beitrag hinterfragt habe.

1. WARUM werden zeitversetzt die Schnellbuslinien umgewandelt/eingestellt bzw. welche Idee/Logik steckt dahinter? Versetzt euch doch nicht immer nur in die Lage der Planer, sondern auch mal in die Lage der Fahrgäste.
Es macht doch mehr Sinn, den Schnellbus in einem Rutsch zu begraben und zu kommunizieren, dass der Zuschlag Schnee von gestern ist. Somit vereinfacht man die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ungemein und gerade im Innenstadtbereich werden beispw. Touristen nicht mehr vor das Rätsel gestellt, warum da (dann noch) 3 Linien sind, die mehr Fahrgeld bzw. Zuschlag kosten.

2. Was du schreibst stimmt nicht! Es wird nicht jeder Fahrgast zwangsläufig „dazu gezwungen“ die U-Bahn zu nutzen. Da es ja auf jeder (Ex-) Schnellbus-Strecke Stadt-, X- oder MetroBusse gibt, die den identischen Linienweg fahren, gibt es doch einen 1:1-Ersatz. Nur im Fall der 36 auf der Eilenau wird ein besserer Anschluss zur Bahn und damit eine Umsteigmöglichkeit hergestellt, die es so heute noch nicht gibt. Dein Prinzip bezieht sich also auf einen einzigen Fall. Für Kirchdorf (Süd) bietet doch die 13 heute schon direkten Anschluss an die S-Bahn. Hier wird doch mit einem Ersatz für die 34 nicht viel dazugewonnen, wenn es lediglich um den Zubringer zur S3 geht. Die die in die S-Bahn umsteigen wollen tun es also heute (bzw. seit Jahrzehnten) schon mit der 13 und nicht erst ab 2021. Kompletter Käse den du hier schreibst.

Es ging mir lediglich darum, dass ich die Logik hinter der Entscheidung nicht erkenne, warum man 31, 37 und 34 (zur Hälfte) aufrechterhält und den Rest schon umwandelt.
Aber da du es nicht schlüssig erklären kannst, gehe ich davon aus, dass du es auch nicht tust ;)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.2020 18:50 von rocco83.
Das die Xpressbusse die Fahrgäste schneller nächsten Schnellbahnstation bringen sollen stimmt so nicht.

Sieh dir mal die jetzigen X Buslinien an.

Die X35 macht vor dem Knoten Wandsbek Markt ein Knick.

Die Linien X30 und X32 verbinden zwar unterschiedliche Bezirke mit einander.

Mfg

Sascha Behn
In einem Schritt alle Schnellbusse umwandeln ist ein zu großes Risiko, da man nicht exakt vorhersehen kann, wie sich Verkehrsströme neu einstellen werden. Muss dann nachgesteuert werden, hat man ein Problem, wenn man alles auf einmal verändert hat. Schlimmstenfalls hat man dann nicht genügend Fahrzeuge und Personal um nachzusteuern.

Zudem muss man bedenken, dass es neben Schnellbusumstellung auch andere Bedürfnisse gibt, die entsprechend umgesetzt werden müssen (z.B. Taktverdichtungen, Neuerschließungen, Verstärkerfahrten, neue Angebote), die ebenfalls Fahrzeuge und Personal kosten, die Infrastruktur benötigen, die organisatorisch umgesetzt werden müssen und auch noch politisch und behördenseits gewünscht sind bzw. sein sollten.

Deshalb kann man nicht alles auf einmal machen.
Zitat
Sascha Behn
Das die Xpressbusse die Fahrgäste schneller nächsten Schnellbahnstation bringen sollen stimmt so nicht.

Korrekt, X-Busse haben mehrere Funktionen:

- Klassische Zubringer (als Nachfolge des Eilbusses)
- Tangentialverbindungen auf neuen Relationen (wie X22)
- Direktverbindungen aus der Peripherie zum Zentrum (als Nachfolge des Schnellbusses)
- Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (wie X30, X32)

Natürlich ggf. auch Kombinationen davon (z.B. wird die X22 Zubringer von Jenfeld auf Wandsbek Markt/Wandsbeker Chausee sein und gleichzeitig Tangentialverbindung von Wandsbek bis Lokstedt)
Hallo,

Zitat
rocco83
WARUM werden zeitversetzt die Schnellbuslinien umgewandelt/eingestellt bzw. welche Idee/Logik steckt dahinter?

Du liest doch hier mit, wurde alles ausführlich in den letzten Wochen dargelegt.


Zitat
rocco83
... sondern auch mal in die Lage der Fahrgäste.

Diese Probleme gibt es nur hier im Forum, wie auch die Sache mit den alphanumerischen Liniennummern. Im realen Leben läuft's anders.


Zitat
rocco83
... beispw. Touristen nicht mehr vor das Rätsel gestellt, ...

Die haben die Hamburg CARD und da ist alles mit drin - die Touris sind also vollkommen sorgenfrei in der Hinsicht.


Man macht jetzt eben, was geht, ganz pragmatisch und nicht so ideologisch aufgeladen wie hier. Alles eine noch recht neue Entwicklung, siehe meine sonstigen Ausführungen.

Grüße
Boris
Zitat
Boris Roland

Zitat
rocco83
... beispw. Touristen nicht mehr vor das Rätsel gestellt, ...

Die haben die Hamburg CARD und da ist alles mit drin - die Touris sind also vollkommen sorgenfrei in der Hinsicht.

Boris, ganz so einfach ist es nicht. Gerade Tagestouristen oder andere Besucher sind schon schnell verunsichert, wenn irgendwo etwas von Zuschlag steht oder unterschiedliche "Produkte" aussehen, als würden sie verschiedene Tickets benötigen. Von daher bleibt tatsächlich eine Verunsicherung, wenn man sowohl Schnell- als auch Expressbusse sieht.

Und seien wir ehrlich: Das dürfte auch vielen Hamburger Gelegenheitsfahrern so gehen. Von daher ist ein schnelles Ende des Zuschlags schon wünschenswert.

Trotzdem: Ich glaube kaum, dass die schrittweise Ablösung der Schnellbusse durch die Expressbusse die Fahrgäste mehr verwirrt, als wenn man alles auf einmal machen kann. Wer Schnellbusse nutzt, wird sich mit den wegfallenden Linien und derem Ersatz beschäftigen (das muss er sowieso). Und wo eine neue Linie erscheint, da wird man sich ebenfalls anschauen, ob sie für einen vorteilhaft ist. Kritisch wäre es nur, wenn es _reine_ Schnellbusnutzer gäbe, die auf keinen Fall in einen anderen Bus einsteigen würden. Vielleicht gibt es den einen oder anderen - aber die dürften ein ganz anderes Problem als die schrittweise Ausdünnung des Schnellbusnetzes haben.

Ein Punkt bleibt aber durchaus: Bisher gibt es einen Schnellbusnetzplan und einen Metrobusnetzplan (und natürlich einen Schnellbahnnetzplan). Vermutlich würde es Sinn machen, die Expressbusse in den Metrobusnetzplan zu integrieren (sofern der dadurch nicht zu unübersichtlich wird).

Tobias
Zitat
Koschi1988
Dann wäre wohl folgende Route möglich:
U-Rödingsmarkt -> Steinstraße -> Kurt-Schumacher-Allee -> Nagelsweg (Hammerbrookstraße) -> Nordkanalstraße (Spaldingstraße) -> Eiffestraße und dann direkt auf die B5 Richtung Bergedorf.

Nein. Der 31 wird nur wie der 35 zwischen Rathausmarkt und Hauptbahnhof/ZOB auf die Steinstraße umgeschwenkt, bleibt aber ansonsten vorerst auf dem alten Linienweg. Die Umschwenkung des 35 von der Mönckebergstraße auf die Steinstraße ist laut Buschhüter der Versuch, wie es sich auf dem 35 verhält, wenn dieser ab/seit Dezember 2019 nicht mehr zuschlagpflichtig über die Mönckebergstraße, sondern zuschlagfrei über die Steinstraße fährt. Bei einer zuschlagfreien Führung über die Steinstraße wurde laut Buschhüter bei der Planung des X35 mit weniger Abwanderungen von der U1 als bei einer zuschlagfreien Führung über die Mönckebergstraße gerechnet.

Zitat
rocco83
1. WARUM werden zeitversetzt die Schnellbuslinien umgewandelt/eingestellt bzw. welche Idee/Logik steckt dahinter?

Weil bei JEDER Schnellbuslinie einzeln geprüft werden muss, wie sich die Fahrgastzahlen auf der betreffenden Linie bei Zuschlag-Freiheit verhalten! Eine wichtige Prämisse der X-Busse ist, dass diese keine Fahrgäste von den Schnellbahnen abziehen! Aus diesem Grunde auch die Umlegung des 35 von der Wandsbeker Chaussee auf Jüthornstraße - Sievekingdamm - Borgfelder Straße - Steinstraße. Gleiches Prozedere beim 36 und auch bei 34 und 37, vom 31 einmal ganz zu schweigen.

Zitat
rocco83
Es macht doch mehr Sinn, den Schnellbus in einem Rutsch zu begraben und zu kommunizieren, dass der Zuschlag Schnee von gestern ist.

Eben nicht! Der Zuschlag ist zweifelslos Schnee von gestern. Trotzdem hat es keinen Sinn, den Schnellbus in einem Rutsch zu begraben, damit es keine Abwanderungen von Schnellbahnen zu nun zuschlagfreien Schnellbussen gibt!

Zitat
rocco83
2. Was du schreibst stimmt nicht! Es wird nicht jeder Fahrgast zwangsläufig „dazu gezwungen“ die U-Bahn zu nutzen. Da es ja auf jeder (Ex-) Schnellbus-Strecke Stadt-, X- oder MetroBusse gibt, die den identischen Linienweg fahren, gibt es doch einen 1:1-Ersatz. Nur im Fall der 36 auf der Eilenau wird ein besserer Anschluss zur Bahn und damit eine Umsteigmöglichkeit hergestellt, die es so heute noch nicht gibt. Dein Prinzip bezieht sich also auf einen einzigen Fall.

Das stimmt wohl! Der X35 fährt ab AK Wandsbek nicht mehr den alten Weg über die Wandsbeker Chaussee, sondern über Jüthornstraße - Sievekingdamm - Borgfelder Straße - Steinstraße und das aus gutem Grund! Beim 36 gehe ich ebenfalls davon aus, dass der M16 dann nicht mehr über Hbf/ZOB - Steindamm, sondern über Deichtorplatz - Spalding-/Nordkanalstraße - Steinhauerdamm fahren wird.

Zitat
rocco83
Für Kirchdorf (Süd) bietet doch die 13 heute schon direkten Anschluss an die S-Bahn. Hier wird doch mit einem Ersatz für die 34 nicht viel dazugewonnen, wenn es lediglich um den Zubringer zur S3 geht. Die die in die S-Bahn umsteigen wollen tun es also heute (bzw. seit Jahrzehnten) schon mit der 13 und nicht erst ab 2021. Kompletter Käse den du hier schreibst.

Der kann aber noch beschleunigt werden, wenn ein anzunehmender X13 zwischen Kirchdorf (Süd) und S Veddel nur die Haltestellen des 34 bedient. Folglich kann mit einem Ersatz für den 34 sehr wohl noch etwas dazu gewonnen werden. Von daher ist das kein Käse, wenn ab Dezember 2021 auch noch eine zuschlagfreie Beschleunigung des M13 dazu kommt.

Zitat
rocco83
Es ging mir lediglich darum, dass ich die Logik hinter der Entscheidung nicht erkenne, warum man 31, 37 und 34 (zur Hälfte) aufrechterhält und den Rest schon umwandelt.

Das habe ich dir aber jetzt schon mehrfach erklärt, dass es seine Gründe hat, warum das Schnellbus-Netz nicht per Knopfdruck im Dezember 2018 1:1 Zuschlag-frei gemacht worden ist.

Zitat
rocco83
Aber da du es nicht schlüssig erklären kannst, gehe ich davon aus, dass du es auch nicht tust ;)

Das habe ich hier aber die ganze Zeit schon getan und wenn du das in deinem Kopf nicht umsetzen kannst, dann ist das dein Problem.

Nochmal zum Verständnis:
1:1 Zuschlag-Freimachung aller Schnellbus-Linien zum Dezember 2018 gibt es nicht, damit es keine Abwanderung von den Schnellbahnen zu nun Zuschlag-freien Schnellbussen gibt!
Ist das jetzt klar so weit?!

Zitat
Sascha Behn
Das die Xpressbusse die Fahrgäste schneller nächsten Schnellbahnstation bringen sollen stimmt so nicht.

Noch nicht. Später vielleicht schon. Warten wir ab, worüber wir nächstes Jahr hier um diese Zeit schreiben. Wenn nächstes Jahr das Schnellbus-Netz eliminiert ist, dann kann es nächstes Jahr auch schnellere Busse von Osdorf/Lurup nach Bahrenfeld/Ottensen im Westen und in Osten von Rahlstedt/Tonndorf nach Farmsen/Wandsbek-Markt geben.
Zitat
Jan Gnoth
Genau so. Es wird für jede Linie ein neuer Weg abseits bestehender Schnellbahn-Trassen gesucht

Ist das jetzt eine Info die du von irgendwoher hast, oder ist das Spekulation? (Denn wenn letzteres, wäre dann nicht irgendwie ein Satz wie 'ich denke dass für jede Linie...' korrekter?)
Hallo,

Zitat
McPom
Boris, ganz so einfach ist es nicht.

Doch, Tobias, es ist so vollkommen einfach. Da braucht man sich nichts groß zu konstruieren. Gerade Tagestouristen interessiert das nicht die Bohne. Die steigen ein, zahlen und setzen sich. Und wenn es Fragen gibt, sind es die selben wie auf anderen Linien auch. Also kein Drama, nichts.

Grüße
Boris
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