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Reaktivierung Wrist - Kellinghusen
geschrieben von Railjet 
Ich denke mal das hängt auch mit der Vertaktung zusammen.
Wenn der Zug nach Kellinghusen auf den RE angepasst sein wird, wird dieser bestimmt verkürzt (oder gibts dazwischen noch irgendwelche Dörfchen?)

Gruß Cedric
Zitat
bahnnutzer
Weiß eigentlich jemand, ob der Bus Itzehoe - Wrist nach Inbetriebnahme der Bahn Wrist - Kellinghusen nur noch Kellinghusen - Itzehoe fahren soll? Oder wird auch Kellinghusen mit dem Bus weiterhin an die RE in Wrist angebunden?

Ich hoffe ja nicht, denn ich möchte ja weiter mit dem Bus nach Wrist zum RE fahren aus Richtung IZ.
Zitat
cedric30003
Ich denke mal das hängt auch mit der Vertaktung zusammen.
Wenn der Zug nach Kellinghusen auf den RE angepasst sein wird, wird dieser bestimmt verkürzt (oder gibts dazwischen noch irgendwelche Dörfchen?)
Keine, nur die Ausläufer von Kellinghusen.
Könnte der Zug mit einem Extrahalt erschlagen.

Schulbusse und wenige Autokraft-Busse (die über
Wittenbergen) sollten aber weiter verfügbar sein.
In letzter Zeit gab es wohl Gerüchte, wonach es Verzögerungen bei den Planungen für die Wiederherstellung der Bahnstrecke zwischen Wrist und Kellinghusen gegeben haben soll.

Verschiedene Politiker aus der Stadt an der Stör und aus dem Land haben dies zum Anlass genommen, sich auf einer Informationsveranstaltung zum Thema zu äußern. Danach wurde "Entwarnung" gegeben, denn laut dem Geschäftsführer der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS), Herrn Bernhard Wewers, sei das Projekt im Zeitplan:

"Alles im grünen Bereich" (Norddeutsche Rundschau, 18.05.2013) [KLICK!]

| Bahnfahren | Das Leben in vollen Zügen genießen ... |
Das Neueste zum Thema mit weiteren Einzelheiten steht im Newsletter Nahverkehrhamburg.de :
[www.nahverkehrhamburg.de]

Gruß von Biene
War es das jetzt erst einmal mit den ehrgeizigen Plänen für die Wiederherstellung der Bahn-Teilstrecke von Wrist nach Kellinghusen?

In der "Norddeutschen Rundschau" vom 04.09.2013 ist dazu ein besorgniserregender Artikel erschienen:

'Keine Entscheidung für Bahnanschluss' [KLICK!]

| Bahnfahren | Das Leben in vollen Zügen genießen ... |
Moin,
ich habe mal im Internetauftritt der LVS gestöbert und festgestellt, dass
von der LVS die letzte Publikation zu diesem Thema im November 2012 erfolgte.
Gruß
Jens
Zitat
CARPE DIEM
War es das jetzt erst einmal mit den ehrgeizigen Plänen für die Wiederherstellung der Bahn-Teilstrecke von Wrist nach Kellinghusen?

In der "Norddeutschen Rundschau" vom 04.09.2013 ist dazu ein besorgniserregender Artikel erschienen:

'Keine Entscheidung für Bahnanschluss' [KLICK!]

Schade dass die konkreten Antworten nicht zitiert werden, ein guter Journalist hätte das getan. So kann man leider nicht nachvollziehen, wie die Interpretation im Artikel zu bewerten ist. Es wäre auch durchaus sinnvoll gewesen, wenn die Journalistin/der Journalist sich mal die Mühe gemacht hätte, bei der LVS nach dem Stand der Dinge zu fragen, um dann darüber zu schreiben.

Sollten die Informationen in dem Artikel stimmen, dass es mit der Anbindung derzeit schlecht aussieht, würde das auf das Land in der Tat ein dunkles Licht werfen. Bisher hatte das Land das Projekt sehr offensiv vertreten und quasi nur der Stadt Kellinghusen die Entscheidung über das "Ob" überlassen.

Da diese das Projekt stark unterstützt wäre ein Rückzieher des Landes eine echte Blamage - der "echte Norden" lässt grüßen.

Selbst wenn die Investitionsmittel vom Minister persönlich für Reparaturen im Straßenbau abgezogen sein sollten, müsste es selbstverständlich sein, die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
Auch der nächste Schritt zur AKN-Elektrifizierung kommt nicht voran und wurde inzwischen um fast ein halbes Jahr verschoben. Hat die LVS sich übernommen?
Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut....
Aber hätten sie so schnell geplant und gebaut wie die (Nord-) Deutschen, dürfte das Colloseum heute noch nicht fertig sein...
Unter den Bedingungen eines unumschränkt herrschenden Kaisers, der Verfügbarkeit von Sklaven und der Finanzierung durch mehrere Kriege, darunter die Plünderung des Goldschatzes des Tempels in Jerusalem, könnten wir das Colosseum sicherlich schneller fertigstellen als die Römer.

Ist die Frage, ob wir das wollen..



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.2013 09:39 von jwn.
Also, als ich 2009 in Rom war, war das Collosseum noch nicht fertig. Wir sind also absolut im Zeitrahmen. :-)

Zurück zum Thema, ich Persönlich glaube nicht das Kellinghusen jemals wieder einen Bahnanschluß bekommen wird, dazu müsten die Bürger nähmlich Einschränkungen wärend der Bauzeit in kauf nehmen, ganz zu schweigen von denen die an der Strecke Wohnen und zusätzlich um den Wert ihrer Imobilie fürchten. Da können Politiker noch so schöne Reden schwingen, wenn es um deren Wiederwahl geht ist auf einmal wieder alles anders und war nicht so gemeint.
Zitat
STZFa
Also, als ich 2009 in Rom war, war das Collosseum noch nicht fertig. Wir sind also absolut im Zeitrahmen. :-)

Zurück zum Thema, ich Persönlich glaube nicht das Kellinghusen jemals wieder einen Bahnanschluß bekommen wird, dazu müsten die Bürger nähmlich Einschränkungen wärend der Bauzeit in kauf nehmen, ganz zu schweigen von denen die an der Strecke Wohnen und zusätzlich um den Wert ihrer Imobilie fürchten. Da können Politiker noch so schöne Reden schwingen, wenn es um deren Wiederwahl geht ist auf einmal wieder alles anders und war nicht so gemeint.

Das ist fast so off-topic wie das Collosseum - die Politiker in Kellinghusen haben naemlich keineswegs nur schoene reden geschwungen sondern bereits Naegel mit Koepfen gemacht und maechtig Geld ausgegeben und verplannt.

Darum ja gerade der Aerger ueber die Antwort der Landesregierung - die in Kellinghusen haben gerade das getan was man sich von guten Lokapolitikern wuenscht, nicht erst darauf warten dass jemand anders was tut sondern ordentlich dafuer zu sorgen dass der eigene Beitrag am Gesamtprojekt auch stattfindet. Deine allgemeine Politikerbeschimpfung ist also in diesem Fall einfach falsch und total unangebracht.

Im uebrigen glaube ich dass selbst wenn sich das Projekt wegen Finanzproblemen in Kiel aufgehalten wird (so wie angedeutet ist, ich habe keine Ahnung of das stimmt), dies nur eine Verzoegerung und kein Ende des Projektes ist. Der Grund dafuer ist die sehr einfache technische Realisierbarkeit, insbesondere im Betrieb. Dadurch das die Zuege sowieso in Wrist enden und genug Ueberliegezeit vorhanden ist, ist ein bei Eisenbahnprojekten normalerweise grosses Problem - die Betriebskosten neuer Fahrten und deren Auswirkungen auf das Netz - praktisch geloest.
Offenbar gerät die beabsichtigte Wiedereröffnung der Bahnstrecke von Wrist nach Kellinghusen tatsächlich ins Stocken:

"Unklare Aussagen zu Bahnplänen"
Norddeutsche Rundschau vom 10.09.2013

Da fragt man sich doch wirklich, wer hier wen verschaukelt. Und: Ein engagierter Einsatz für die Steinburger Heimatregion sieht für mich anders aus. Anstatt sich mit Volldampf und gemeinsam mit den anderen Abgeordneten für die Reaktivierung der Strecke von Wrist nach Kellinghusen einzusetzen, wird von Frau Herdejürgen beschwichtigt, schöngefärbt, und am Ende war alles nur ein großes Missverständnis?

Indessen geben die Kellinghusener so schnell nicht auf, und das ist auch gut so:

"Neuer Halt - Unterschriften für Bahnprojekt"
Norddeutsche Rundschau vom 11.09.2013

| Bahnfahren | Das Leben in vollen Zügen genießen ... |
"Die Anfangseuphorie ist vorbei", sagte Dennis Fiedel zu Nahverkehrhamburg und das Kabinett hätte längst entscheiden können und hat nicht.

Nahverkehrhamburg.de

Wenn schon eine so billige Verlängerung kein Selbstläufer mehr ist sehen hoffentlich alle wie knapp das Geld ist denn es geht nicht alles und das merkt jetzt Kellinghusen. Wenn die Kieler im März die SRB beerdigen dann ist Geld genug da um Kellinghusen und Fockbek Flensburg - Niebüll und Geesthacht und die S21 zu machen und trotzdem die Schienenstruktur um Kiel zu verbessern. Wenn die SRB kommt dann gehen diese Projekte alle in den Papierkorb. Wie man so liest das Land bekommt aus den Ausschreibungen für Mitte weniger Geld als geplant und das ist wie Baden-Württemberg wo viele Projekte werden auch gebremst. Die DB hält wohl auch die Hand auf für Streckenausbauten und Trassengebühren weil wir alle Stuttgart 21 bezahlen müssen. Würde mich nicht wundern wenn die Kostenansätze für die signalmäßige Einbindung der Kellinghuser Strecke plötzlich teurer wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.2013 11:58 von Glinder.
Ach, die gehen das alle nur falsch an.

1. Kellinghusen müsste einen sechsstöckigen Kreuzungsbahnhof, entworfen durch von Gerkan pp., bekommen. Liegt zu sehr im Niemandsland? Egal, bauen wir erstmal den Bahnhof, da wird schon was entstehen.

2. Das Projekt braucht einen tollen Namen. Da die 21 durch Stuttgart zu negativ behaftet ist, wird ein fünfköpfiges Gremium unter Vorsitz von Herrn Mehdorn nach intensiven Beratungen "Kellinghusen22" vorschlagen! Passt auch besser zum Fertigstellungsdatum...

Es ließen sich auch mit Sicherheit noch irgendwelche EU-Fördergelder für krumme Bahnstrecken nach der Krumme-Schienen-Norm finden. Hach, was für Möglichkeiten...
Bin gerade durch Wrist gefahren, da lagen kurz vor dem Bahnhof zwischen den Gleisen ein Haufen Schienen rum. Hat das schon was mit dem kommenden Ausbau bzw. Einbau einer Weiche in den noch vorhandenen Gleisstummel zu tun? Soweit ich weiß, sollte dieser Gleisstummel doch für die Wendung der ab Ende 2014 dort endenden Regionalbahnen reaktiviert werden...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.2013 10:00 von Matze015.
Nein, da werden - nach Beendigung der Gleisbauarbeiten zwischen Pinneberg und Tornesch - u.a. die vorhandenen Weichen erneuert. Es kann ja noch gar nichts neues gebaut werden, wenn es keinen Planfeststellungsbeschluss gibt. Dazu müsste es logischerweise eine Vor- und Genehmigungsplanung sowie eine gesicherte Finanzierung geben - und daran mangelt es derzeit (noch), s.o..
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