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Reaktivierung Wrist - Kellinghusen
geschrieben von Railjet 
stimmt und danke. Zu früh geärgert :-)
Zitat
Railjet
Die fordern doch keine Verlängerung bis Hohenlockstedt, sondern unterstützen (lediglich) die aktuellen Reaktivierungspläne bis Kellinghusen.

Wobei ich die Idee einer Tropfenlinie (kein Ring) Hamburg - Wrist - Itzehoe - Hamburg eigentlich gut finde. Beide Städte gehören zur Metropolregion Hamburg und die Ortschaften dazwischen freuen sich bestimmt auch über die Bahn und damit einhergehenden neuen Bewohner...

Zitat
Dirk Assen
stimmt und danke. Zu früh geärgert :-)

Jetzt bitte im voraus ärgern. :p

--
Moi, moi,
kiitos
Also erstmal muss die Reaktivierung der Strecke nach Kellinghusen kommen. Dann muss diese ein grosser Erfolg werden (Fahrgastzahlen bedeutend groesser als vorrausgesagt, Parkplatzprobleme am Bahnhof Kellinghusen). Dann wird es sicher auch Forderungen zur Weiterfuehrung geben. Die wichtigste Frage waere dann ob das betrieblich geht - deshalb jetzt mal meine Frage, wie lang wird denn so die Ueberliegezeit in Kellinghusen sein, reich die um noch nach Hohenlockstedt und zurueck zu fahren und dort immernoch 10 Minuten zum Verspaetungsausglecih zu haben?
Der Ringschluss steht doch auf der Wunschliste des LNVP-Entwurfs aber wenn das Land kein Geld hat dann wird das vielleicht nicht mal 2050 was.
Die Betonung liegt dabei ja auch auf "Wunschliste".
Zitat
Glinder
Der Ringschluss steht doch auf der Wunschliste des LNVP-Entwurfs aber wenn das Land kein Geld hat dann wird das vielleicht nicht mal 2050 was.

Auf welcher Seite steht das der Ringschluss auf der Wunschliste der LVS ist? Ich kann die Seite nicht finden...

Danke.

--
Moi, moi,
kiitos
In Hamburg Tiefstack wird jetzt die Werkstatt für die Stadler Flirt-Züge gebaut und die müssen Anfang August 2014 fertig sein. Was glaubt Ihr schaffen die es nämlich bis dahin fertig zusein?
Gruss Lancelot
Die Unterschriftenaktion des Kaufmännischen Vereins Kellinghusen (KVK) für die Reaktivierung der (Teil-)Bahnstrecke von Wrist nach Kellinghusen läuft noch bis zum 20.01.2014 (Montag).

Wer das Anliegen unterstützen möchte, kann dies jetzt noch in zahlreichen örtlichen Geschäften und an anderen zentralen Stellen in Kellinghusen und Hohenlockstedt tun.

Näheres dazu hier:
"Bahn-Unterschriften - Frist verlängert" (Norddeutsche Rundschau, 15.01.2014)

| Bahnfahren | Das Leben in vollen Zügen genießen ... |
Der Kaufmännische Verein Kellinghusen (KVK) hat 600 Unterschriften für die Wiederherstellung der Bahnverbindung von Wrist nach Kellinghusen gesammelt und an den schleswig-holsteinischen Verkehrs-Staatssekretär Frank Nägele übergeben. 200-300 Unterschriften aus Hohenlockstedt sollen noch folgen. Mehr dazu hier:

"Pro-Bahn-Unterschriften übergeben"
"Norddeutsche Rundschau", 24.01.2014

| Bahnfahren | Das Leben in vollen Zügen genießen ... |
Im Juni 2012 veröffentlichte die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) ein bemerkenswertes und aufsehenerregendes Faltblatt: "Eine Bahn für Kellinghusen" [KLICK!]

Vorgestellt wurde seinerzeit auf einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung in Kellinghusen auch das LVS-Hintergrundpapier mit Konzept und Zeitplan [KLICK!].

Die zunächst schon fast sicher geglaubte Reaktivierung der Strecke Wrist-Kellinghusen lässt indessen noch länger auf sich warten. Ein Abschied auf Raten?

Die "Norddeutsche Rundschau" berichtet am 10. März 2014: "Verzögerung durch Gutachten" [KLICK!].

| Bahnfahren | Das Leben in vollen Zügen genießen ... |
Moin aus Kiel,

so sah es am 15.02.2014 in Wrist aus:





Blick vom ehem. Bahnübergang Wittenkampsweg Richtung Bahnhof



Und hier der Blick Richtung Kellinghusen.

Von der Bahnsteigseite Gleis 3 hatte ich bereits am 07.03.2009 ein paar Fotos gemacht:







Das ehemalige Fahrdienstleiter-Stellwerk “Wm” an der Strecke Richtung Itzehoe wird als Wohnhaus genutzt.



Gruss aus Kiel vom

D-Zug-Schaffner
Na, da braucht man ja nur noch den Fahrdraht aufzuhängen und los geht's. *fg*
Endlich hat Meyer klar gesagt dass der Ausbau von SPNV an den Regionalisierungsmittel scheitert. Die Trassenpreise steigen stärker als die Regionalisierungsmittel und am Ende auch die Drohung "Alle Wünsche nach neuen Strecken können wir dann einfach nicht erfüllen weil uns die Finanzen dafür fehlen." Das lässt nicht gerade Hoffen.

Welt


Auch bei der Nachfolge von GVFG ist man nun schon bei 2016 und da es an eine Neuregelung von Länderfinanzausgleich gekoppelt ist da wird der Kampf zwischen den Ländern immer schärfer.

Eigentlich kann man sich ausrechnen dass es mit Kellinghusen und Rendsburg nichts mehr wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.2014 12:21 von Glinder.
Warum starten die länder keine Bundesrats-Initiative, welche ein Gesetz vorbereitet, wonach der Bund:

1. mehr Regionalisierungsmittel bereitstellen muss,
2. von der Bahn keine Gewinnabführung mehr verlangt (die 500000 müssen genau entgegengesetzt fließen)
3. Ein hinreichendendes bedarfsdeckendes GVFG verabschiedet
4. Die Länder (und Kommunen) finanziell entlastet entlastet, indem er alle Finanzierungen übernimmt, deren Projekte er beschlossen hat (Harz IV, Kindergartenplätze)
?

Die füpr den Bund damit notwendeigen Einnahmen, können durch eine anpassung der Einkommenssteuer (und Körperschaftssteuer) sichergestelt werden. Die Länder können ja keine Steuererhöhung alleine machen.
Zitat
Computerfreak

Die füpr den Bund damit notwendeigen Einnahmen, können durch eine anpassung der Einkommenssteuer (und Körperschaftssteuer) sichergestelt werden. Die Länder können ja keine Steuererhöhung alleine machen.

Wie unattraktiv willst du Arbeit in Deutschland noch machen? Erhöhe die Gewerbesteuer und die Firmen die man mit vielen Fördermitteln angelockt hat ziehen um nach Osteuropa. Gab genug Beispiel in der Vergangenheit. Beim Windenergiebeschluss sieht man auch dass die Industrie aus dem Grund geschont wird. Erhöhe die Einkommenssteuer und die Bürger haben weniger Geld und kaufen weniger.

Es wäre schon ein Erfolg wenn die Regiomittel und GVFG auf gleicher Höhe erhalten werden trotz Schuldenbremse.


In der shz ist Meyer noch deutlicher geworden dass es auch um Leistungsreduzierungen geht. Die Ausweitung des Schienenangebots ist in unserem Land an der Grenze angekommen. Wenn es im Hamburger Umland mehr Züge geben muss und die Trassenpreise steigen kann man nicht auch noch an fünf anderen Strecken das Angebot immer weiter erhöhen. Die Grünen in Baden-Württemberg mussten das schon eher verstehen und fahren die Förderung zurück. Auch betonten die Verkehrsminister schon dass künftig Erhalt vor Neubau gilt. Das spricht gegen Reaktivierungen.

shz
Zitat
Glinder
Wie unattraktiv willst du Arbeit in Deutschland noch machen? Erhöhe die Gewerbesteuer und die Firmen die man mit vielen Fördermitteln angelockt hat ziehen um nach Osteuropa. Gab genug Beispiel in der Vergangenheit. Beim Windenergiebeschluss sieht man auch dass die Industrie aus dem Grund geschont wird. Erhöhe die Einkommenssteuer und die Bürger haben weniger Geld und kaufen weniger.

Man muss ja nicht unbedingt die Arbeit stärker besteuern. Allein, wenn man alle Einkommensarten gleich stark besteuern würde und nicht die Kapitaleinkünfte durch niedrige Steuersätze und den Verzicht auf eine Vermögenssteuer subventionieren würde, wäre schon viel gewonnen. Stattdessen sieht man zu, wie die Kapitalisten ihr Kapital weiter vermehren, während die Mittel für dringend notwendige staatliche Maßnahmen in zahlreichen Bereichen immer mehr zusammengestrichen werden.
Der Charme der Einkommenssteuer besteht darin, dass sie die besser und gut verdienenden stärker belastet, als die anderen. Das gelingt mit einer Vermögenssteuer nicht. Trotzdem haben die Leute noch Geld zum kaufen. Die Beser- und Gutverdiener legen es eh nur beiseite oder an um nochmehr zu verdienen. Letztenendes sollen die Leute ja auch mehr Geld für Bahn als für Auto ausgeben,
Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (shz) berichtet am 23.04.2014 - wie ich finde, sehr einseitig - in allen seinen Ausgaben über die in Schleswig-Holstein geplante Reaktivierung von Bahnstrecken:

Artikel "Sanierung stillgelegter Strecken - Die Renaissance der Bummelzüge" [klick!]

Kommentar "Totes Gleis" [klick!]

Erwähnung findet auch die geplante Wiederherstellung der Verbindung von Wrist nach Kellinghusen, die sich entgegen den schwülstigen Andeutungen im shz-Beitrag in der Bevölkerung und in der Öffentlichkeit der Region im Osten des Kreises Steinburg bisher einer sehr breiten und zudem parteiübergreifenden Unterstützung erfreut. Die wenigen bisher in Erscheinung getretenen Gegner des Projektes waren hauptsächlich Trassenanlieger, die um die Ruhe und Beschaulichkeit ihrer Grundstücke fürchteten.

Historische Bahnstrecke Wrist-Itzehoe [klick!]

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Im Kreis Steinburg werben u.a. die "Kellinghusener Liste" (KeLi) und der stellvertretende Bürgermeister der Störstadt Kellinghusen weiter für eine Reaktivierung der stillgelegten Eisenbahn-Teilstrecke zur Gemeinde Wrist an der Strecke Flensburg/Kiel-Neumünster-Hamburg:

"Neue Chance für die Bahn - Bahn frei für künftige Entwicklung" [klick!]
"Norddeutsche Rundschau" vom 04.05.2014

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Sinnvoll ist nur ganz (Itzehoe - Wrist) oder gar nicht.
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