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Die unendliche Geschichte... Stadt Fürth vs. S-Bahnverschwenk
geschrieben von Christian0911 
Die Interimslösung soll sowohl in Unterfarrnbach wie in Eltersdorf am 15. April 2022 anfahrbar sein.

Der Steinacher Verschwenk scheint tot zu sein. Es gibt eine neue Lösung von DB Netz im Zusammenhang mit der weiteren Geschwindigkeitserhöhung für den Fernverkehr zwischen München und Berlin (neue Situation aus BVWP 2030).

Zukünftig (2029 ?) dreigleisiger Ausbau über Vach. Wiederaufbau des zweiten Gleises an der Ostseite des Eltersdorfer Bauwerks für die S-Bahn (Richtung Nord) mit Weiche an der Südseite der Rampe. S-Bahn Richtung Süd über Rampe. Danach S-Bahn eingleisig in Mittellage nach Vach. Danach Wechsel auf Ostseite. Der Fernverkehr Richtung Süd an der Westseite der Rampe mit anschließender neuer Autobahnquerung.

Baurecht für die Güterzugstrecke (Tunnel) wird für Dezember 2021 erwartet. Fertigstellung bis Ende 2029 geplant.

Quelle: Stadt Erlangen, Anlage (Ausschnitt aus einer Präsentation des VGN) zu TOP Ö 6.3 in der Sitzung des UVPA am 15. Juni



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.2021 20:09 von Manfred Erlg.


Danke dir für diese Info!

Aber welche neue Rahmenbedingungen ergeben sich dadurch für die S-Bahn?
Es gibt in dem Ausschnitt aus der Präsentation des VGN noch eine zweite Seite zu den 'Geschwindigkeitserhöhenden Maßnahmen'. Dort heißt es:

>> Ziel ist (vorbehaltlich der Finanzierung) ein gemeinsamer Planfeststellungsbeschluss für den Fernverkehr und die S-Bahn. Ein konkreter Zeitplan wurde jedoch nicht kommuniziert. <<

Aus einer dort eingefügten Aufstellung von DB Netz ergibt sich, dass durch vier Optimierungen insgesamt eine Minute Fahrzeit zwischen Erlangen und Nürnberg eingespart werden kann, eine weitere durch Optimierungen zwischen Erfurt und Erlangen.

Zwischen Erlangen und Nürnberg sind das:
- 200 km/h zwischen Erlangen und Eltersdorf
- Optimierung im Nordkopf Hp Vach und Wegfall von drei Bahnübergängen (Kleingründlach, Herboldshof, Stadeln - Steinach)
- Gleisoptimierung zwischen Fürth und Nürnberg
- Gleisoptimierung im Westkopf Nürnberg HBf

Der ganz große Wurf für den idealen Deutschlandtakt ist dies nicht. Mir scheint, dass dies eher eine politische Maßnahme ist, die es allen Parteien erlaubt ohne Gesichtsverlust aus der verfahrenen Lage herauszukommen.
Hi Manfred,

Sind die Fahrzeitoptimierungen auf Fernverkehr oder die S-Bahn bezogen? Das wird mir aus der Präsentation nicht klar.
.
Hallo,

zwischen FÜ-Hbf bis kurz vor Unterfarrnbach und weiter ab kurz hinter Unterfarrnbach bis "Höhe Finkenschlag" werden derzeit die für beide Gleise die Tragseile der Oberleitung montiert. Ausgespart ist der Bereich des zukünftigen Haltepunktes Unterfarrnbach/FÜ-Klinikum.

Heute war bei der Sieben-Bogen-Brücke ein 2-Wege-Unimog im Einsatz.

Es grüßt
TomF
Zitat
Manfred Erlg
Die Interimslösung soll sowohl in Unterfarrnbach wie in Eltersdorf am 15. April 2022 anfahrbar sein.

Der Steinacher Verschwenk scheint tot zu sein. Es gibt eine neue Lösung von DB Netz im Zusammenhang mit der weiteren Geschwindigkeitserhöhung für den Fernverkehr zwischen München und Berlin (neue Situation aus BVWP 2030).

Zukünftig (2029 ?) dreigleisiger Ausbau über Vach. Wiederaufbau des zweiten Gleises an der Ostseite des Eltersdorfer Bauwerks für die S-Bahn (Richtung Nord) mit Weiche an der Südseite der Rampe. S-Bahn Richtung Süd über Rampe. Danach S-Bahn eingleisig in Mittellage nach Vach. Danach Wechsel auf Ostseite. Der Fernverkehr Richtung Süd an der Westseite der Rampe mit anschließender neuer Autobahnquerung.

Baurecht für die Güterzugstrecke (Tunnel) wird für Dezember 2021 erwartet. Fertigstellung bis Ende 2029 geplant.

Quelle: Stadt Erlangen, Anlage (Ausschnitt aus einer Präsentation des VGN) zu TOP Ö 6.3 in der Sitzung des UVPA am 15. Juni



Im Planungsabschnitt 17 sind noch nicht alle Bauwerke erstellt worden.

Die Eisenbahnbrücke Gz in km 16,847 könnte unverändert gebaut werden.

Da ist der Bahnübergang in Kleingründlach noch nicht beseitigt, der bei der Geschwindigkeitserhöhung wohl aufgelöst werden wird, evtl. gleich beim Bau der Straßenbrücke (220) über die 3 neuen Gleise, die zurückgestellt wurde, über Fernbahngleise.

Diese Brücke bäuchte auch die geplante Ortsumgehung von Eltersdorf.


Wie allerdings bis April 2022 der Holzbahnsteig ersetzt werden kann, ist mir unklar, oder man verbaut die eine Weiche (von Freistaat Bayern bezahlt) kurz vor dem Bahnsteig.

Diese alte Interims-Lösung dürfte bis April zu schaffen sein, da die neue Lösung wohl noch einige Jahre Zeit braucht, bis der von dir gezeigte Plan verwirklicht werden wird.


Beim neuen Plan 2021 fällt da die Station Stadeln oder gar Vach einfach weg?

Warum die neue Fernbahn in Richtung Fürth über den Frankenschnellweg geführt werden soll, kann ich nicht erkennen.

Eine weitere Unterführung unter dem FS müsste doch auch möglich sein. Der Höhenunterschied vom Bahnhof Vach bis über die Fahrbahn des FS, dürfte so um die 10-12 Meter sein - ein gehöriges Gefälle auf der kurzen Strecke.
Ich habe mal einen Vorschlag aus 2019 heraus gesucht.

Warum nun die S-Bahn in die Mitte soll?

So bräuchte im Abschnitt 17 nichts geändert werden, nur der demnächst abzubauende Holzbahnsteig bräuchte die schon zugesagte Weiche vor dem Bahnsteig.

In Anbetracht, dass diese Interimslösung wohl mindestens 5 Jahre in Betrieb bleiben dürfte, sollte nun endlich gehandelt werden.

Der Behelfsbahnsteig in Richtung Fürth kann für diese Zeit noch bleiben.


Hier ein Vorschlag bei dem in Planfeststellungsabschnitt 17 keine Veränderungen nötig wären - nur der in der Abbildung gepunktete S-Bahn-Bahn-Verschwenk, müßte später (2029) wieder zurückgebaut werden, wenn die beiden neuen S-Bahn-Gleise von Vach her, Eltersdorf erreicht haben.

Der Behelfsbahnsteig ist dadurch auch obsolet.

Die beiden Interimsweichen für Eltersdorf (Nord und Süd) wurden schon vom Land Bayern genehmigt.


Zitat
elixir
Hier ein Vorschlag bei dem in Planfeststellungsabschnitt 17 keine Veränderungen nötig wären - nur der in der Abbildung gepunktete S-Bahn-Bahn-Verschwenk, müßte später (2029) wieder zurückgebaut werden, wenn die beiden neuen S-Bahn-Gleise von Vach her, Eltersdorf erreicht haben.

So wie ich das herausgelesen habe will man auch eine Fahrzeit Kürzung für den Fernverkehr erreichen.
Daher wohl das Personenverkehrsgleis neu Westlich der Rampe, einzeln über die A73, und erst im Nordkopf Bach wieder in den Bestand einfädelnd. So könnte man die Beschränkung der Geschwindigkeit im Bestand auf 130km/h vermeiden, und bis Städel mindestens noch 160km/h fahren. Mit der oben gezeigten Lösung ginge das nicht, da dort der Fernverkehr ja weiterhin auf der Bestandstrasse fahren würde.
Zitat
Manfred Erlg
Die Interimslösung soll sowohl in Unterfarrnbach wie in Eltersdorf am 15. April 2022 anfahrbar sein.

Der Steinacher Verschwenk scheint tot zu sein. Es gibt eine neue Lösung von DB Netz im Zusammenhang mit der weiteren Geschwindigkeitserhöhung für den Fernverkehr zwischen München und Berlin (neue Situation aus BVWP 2030).

Zukünftig (2029 ?) dreigleisiger Ausbau über Vach. Wiederaufbau des zweiten Gleises an der Ostseite des Eltersdorfer Bauwerks für die S-Bahn (Richtung Nord) mit Weiche an der Südseite der Rampe. S-Bahn Richtung Süd über Rampe. Danach S-Bahn eingleisig in Mittellage nach Vach. Danach Wechsel auf Ostseite. Der Fernverkehr Richtung Süd an der Westseite der Rampe mit anschließender neuer Autobahnquerung.

Baurecht für die Güterzugstrecke (Tunnel) wird für Dezember 2021 erwartet. Fertigstellung bis Ende 2029 geplant.

Quelle: Stadt Erlangen, Anlage (Ausschnitt aus einer Präsentation des VGN) zu TOP Ö 6.3 in der Sitzung des UVPA am 15. Juni


Hi,

im Bild ist eine ganz grobe Skizze der Variante 4 (option) zu sehen.

Die Varianten 1-3 wären sicher auch ganz interessant anzusehen.

Gibt es die im Netz zu sehen?

Gruß elixir
Das Dokument für den Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Erlanger Stadtrats enthält die Seiten 3 bis 7 und 12 aus einer Präsentation des VGN. Inhalt:

Anbindung "Fürther Bogen" (3, 4)
Geschwindigkeitserhöhende Maßnahmen (5, 6)
Güterzugtunnel (7)
BahnhofskonzeptPlus des BMVI (12)

Es geht in dem Dokument um Auswirkungen auf die S-Bahn und nicht um bahninterne Planungsprozesse. Die ausgewählten Seiten enthalten Details, die Erlangen betreffen.

[ratsinfo.erlangen.de];

Eine der mindestens vier Varianten dürfte die mit dem Steinacher Verschwenk sein.
Weshalb bekommt man nicht mehr Folien/Info von der Sitzung des VGN Grundvertragsausschusses ?
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