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So könnte es weitergehen . . .
geschrieben von elixir 
Hallo,

was haltet ihr von dieser Planung?


Außer die S-Bahn wird zwischen Überleitstelle Fürth-Klinikum und Eltersdorf überhaupt nicht mehr geplant und ausgebaut.

Durch die langen Planungs- und Realisierungszeiträume (siehe auch den Zeitraum seit 2018, für die IBN der Interims-Lösung Eltersdorf) der S-Bahn über Vach, der Güterzugtunnel auch bald fertig sein wird und sich bei der Bahn deshalb den ganzen unerwünschten Ausbau auf den paar Kilometern, gar nicht mehr für nötig hält.

Durch den teilweisen Wegfall der Güter- und Fernverkehrszüge, würden dann die beiden noch vorhandenen Gleise auch ausreichen.

Das würde auch die von der Bahn sehr üppig ausgebauten Interims-Lösungen in Fürth und Eltersdorf erklären - also für die Ewigkeit.

Das herauslösen der S-Bahn-Strecke aus den Plänen für den Güterzugtunnel, könnte evtl. auch auf einen Verzicht des S-Bahn-Baus hindeuten, dann aber würde die "Soda"-Brücke wirklich für die Katz gebaut worden.


Skizze 1 - Bei Verwendung der seit Jahren "Soda"-Brücke über die Regnitz und eine Überwerfung in dem Abschnitt in dem die seit Jahren baufällige Straßenüberführung sowieso ersetzt werden muß.


Skizze 2 - wenn ganz auf das zusätzliche 3. Gleis für die S-Bahn verzichtet wird.


Gruß



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.2023 20:58 von elixir.


Ich werde mal das Infoforum in Erlangen zum Güterzugtunnel besuchen. Vielleicht lässt sich da ja einer der Planer was entlocken, was sie sich in Kleingrüdlach so denken.
Vor allem: Wie könnte das alles zum ICE-Tunnel von Nürnberg her passen? Und den Weiterführungen Richtung Bamberg und Würzburg.
Auch die Interimslösungen nehmen diese Brücke nicht in Betrieb. Aber die Weiche dafür und ein Stück Gleis ist da. Wozu könnten diese und die Brücke dienen, wenn es keinen weiteren Ausbau für die S-Bahn mehr gibt?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.2023 09:13 von HansL.
Zitat
HansL
Auch die Interimslösungen nehmen diese Brücke nicht in Betrieb. Aber die Weichen dafür sind da. Wozu könnten diese und die Brücke dienen, wenn es keinen weiteren Ausbau für die S-Bahn mehr gibt?

Brücke als Teil einer RSV
(Radschnellverbindung) Fürth Erlangen
Zitat
HansL
Auch die Interimslösungen nehmen diese Brücke nicht in Betrieb.

Welchen Sinn oder Vorteil sollte das haben?

Zitat
HansL
Aber die Weichen dafür sind da.

Auf der Brücke sind keine Schienen verlegt, auch Richtung Eltersdorf nicht. Weichen schon gar nicht. Von was sprichst du?

Zitat
HansL
Wozu könnten diese und die Brücke dienen, wenn es keinen weiteren Ausbau für die S-Bahn mehr gibt?

Diese Brücke wird für ein drittes Gleis gebraucht. Das kommt, entweder entlang der Bestandsstrecke im Zuge eines D-Takts Ausbau oder doch über den Verschwenk.

Nur wenn der Schnellfahrtunnel doch gebaut werden sollte, was bei der aktuellen politischen Situation eher unwahrscheinlich ist, braucht man kein drittes Gleis.

Es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass die beim Infoforum zum Güterzugtunnel etwas zum ICE Tunnel wissen oder sagen.
Es gibt keinen Planungsauftrag für die Schnellfahrstrecke N - WÜ. Und ohne ein Trassenfindungsverfahren mit anschließendem Raumordnungsverfahren gibt es keine Trasse. Der Knotenpunkt Bislohe ist bisher reine Theorie.

Und einen Tunnel zur Querung des Regnitzgrunds und durch die Wassergewinnungsgebiete zwischen Stadeln und Eltersdorf halte ich nicht für genehmigungsfähig.
Zitat
Stanze

Zitat
HansL
Aber die Weichen dafür sind da.

Auf der Brücke sind keine Schienen verlegt, auch Richtung Eltersdorf nicht. Weichen schon gar nicht. Von was sprichst du?
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Vor der Brücke gibt es ein Stück Gleis, das mit einer Weiche bereits angeschlossen ist. Beides bleibt nutzlos, solange auf der Brücke und weiter Richtung Erlangen nicht weitergebaut wird. Ob und wie es ein S-Bahn-Gleis von der Regnitzbrücke bis Eltersdorf jemals geben wird? Im Moment legt die Bahn dazu keine Pläne mehr vor. Die Notwendigkeit sinkt, wenn der Güterzugtunnel kommt. Ich fürchte, das sitzt die Bahn einfach aus.
Zitat
Mezzo
Zitat
HansL
Auch die Interimslösungen nehmen diese Brücke nicht in Betrieb. Aber die Weichen dafür sind da. Wozu könnten diese und die Brücke dienen, wenn es keinen weiteren Ausbau für die S-Bahn mehr gibt?

Brücke als Teil einer RSV
(Radschnellverbindung) Fürth Erlangen

Für den Radverkehr gibt es unten schon eine neue zweite Brücke. Die bisher nutzlose Bahnbrücke hätte man dafür auch kaum nutzen können. Denn wie sollte es dort Richtung Fürth-Zentrum weitergehen?
Zitat
Manfred Erlg
Es gibt keinen Planungsauftrag für die Schnellfahrstrecke N - WÜ. Und ohne ein Trassenfindungsverfahren mit anschließendem Raumordnungsverfahren gibt es keine Trasse. Der Knotenpunkt Bislohe ist bisher reine Theorie.

Und einen Tunnel zur Querung des Regnitzgrunds und durch die Wassergewinnungsgebiete zwischen Stadeln und Eltersdorf halte ich nicht für genehmigungsfähig.

Den Planungsauftrag für diese Trasse gibt es noch nicht. Aber sie ist fester Bestandteil der Planungen für den Deutschlandtakt. Im Moment klärt man, wie solche Projekte nachträglich in den BVWP aufgenommen werden könnten. Nürnberg-Würzburg wurde als einer der größten Engpässe im Netz identifiziert, die Planung dafür soll möglichst weit vorgezogen werden.

Bislohe ist zumindest in den Vorüberlegungen gesetzt, denn der Knoten trennt die angedachte Planung in zwei Teile.

Wenn es einen ICE-Tunnel Nbg-Hbf - Bislohe geben sollte, wird er kaum einen Bogen über Stadeln durch das Wasserschutzgebiet machen.

Man kann sicher bezweifeln, ob es diesen ICE-Tunnel jemals geben wird. Aber er ist immerhin Teil der offiziellen Planung für den Deutschlandtakt. Und da ist die Frage durchaus berechtigt, wie er zu den anderen beiden Projekten passen könnte.
Zitat
HansL
Vor der Brücke gibt es ein Stück Gleis, das mit einer Weiche bereits angeschlossen ist. Beides bleibt nutzlos, solange auf der Brücke und weiter Richtung Erlangen nicht weitergebaut wird.

"Angeschlossen" ist das Gleis bereits vor dem Fürther HBF. Da geht die S-Bahntrasse dann 2 spurig über Klinikum Richtung dieser Brücke und wird zwischen Peter-Flöter-Str und Vacher Str. in die Stammstrecke geleitet. Erst das 4. dann das 3. Gleis.

Nutzlos ist der Anschluss sicherlich nicht.

Zitat
HansL
Im Moment legt die Bahn dazu keine Pläne mehr vor. Die Notwendigkeit sinkt, wenn der Güterzugtunnel kommt. Ich fürchte, das sitzt die Bahn einfach aus.

Der Verschwenk Plan liegt immer noch vor und wurde bislang noch nicht offiziell aufgegeben. Nach meiner Ansicht auch der sinnvollste Verlauf für die S-Bahn.

Die beiden D-Takt Ideen (keine Pläne) brauchen einfach viel Vorlaufszeit. Darum gibt es da nichts greifbares. Und wie geschrieben, bei D-Takt auf Bestandsstrecke, wird die Brücke für das 3 Gleis gebraucht. Bei ICE-Tunnel kann man auch vermuten dass der S-Bahn Haltepunkt Vach aufgelöst und nach Süden verlegt wird, wie es beim Verschwenk geplant war. Auch dafür kann man die Brücke brauchen.

Von 6 - 22 Uhr fährt auf dieser Strecke 1 Güterzug pro Stunde und Richtung. Soviel Entlastung bringt der Güterzugtunnel für den Abschnitt nicht. Und die Bahn wird vermutlich eher einen zusätzlichen ICE fahren lassen.

Irre finde ich ja, dass der Nordzulauf für den Güterzugtunnel exakt auf der Stelle ist, gegen die der BN beim Verschwenk geklagt hat. Nun stört ihn das nicht.
Zitat
HansL
Ich werde mal das Infoforum in Erlangen zum Güterzugtunnel besuchen. Vielleicht lässt sich da ja einer der Planer was entlocken, was sie sich in Kleingrüdlach so denken.

In Fürth haben sie gleich von Anfang an klargemacht, das es keine Neuigkeiten zum Verschwenk gibt, sie keine Fragen dazu beantworten können und wer nur deswegen gekommen ist, gleich wieder gehen kann. Die Idee da zu Fragen hatten viele.
Zitat
kukuk
Zitat
HansL
Ich werde mal das Infoforum in Erlangen zum Güterzugtunnel besuchen. Vielleicht lässt sich da ja einer der Planer was entlocken, was sie sich in Kleingrüdlach so denken.

In Fürth haben sie gleich von Anfang an klargemacht, das es keine Neuigkeiten zum Verschwenk gibt, sie keine Fragen dazu beantworten können und wer nur deswegen gekommen ist, gleich wieder gehen kann. Die Idee da zu Fragen hatten viele.

Zum Verschwenk nehmen die keine Stellung, klar. Aber was sie jetzt an der Stelle planen, wo der Verschwenk bisher gescheitert ist, dieser Frage können sie kaum ausweichen. Die Planfeststellung lässt immer noch sich warten. Aber ein Gutachten brauchen sie, was aus den Kibitzen, den Schmetterlingen und den Fledermäusen werden soll, wenn der Tunnel wie geplant südlich Eltersdorf verknüpft werden soll.
Zitat
kukuk
Zitat
HansL
Ich werde mal das Infoforum in Erlangen zum Güterzugtunnel besuchen. Vielleicht lässt sich da ja einer der Planer was entlocken, was sie sich in Kleingrüdlach so denken.

In Fürth haben sie gleich von Anfang an klargemacht, das es keine Neuigkeiten zum Verschwenk gibt, sie keine Fragen dazu beantworten können und wer nur deswegen gekommen ist, gleich wieder gehen kann. Die Idee da zu Fragen hatten viele.

In Nürnberg war es nicht so schlimm, aber auf meine Nachfrage dazu ist die Projektleiterin sehr schnell sauer geworden und hat in Bezug auf das Gerichtsurteil nur mit „Wir haben nur den Auftrag bekommen, die Pläne zu überarbeiten. Einen Pfosten zu versetzen ist auch eine Überarbeitung“ geantwortet. Mehr Infos hab ich nicht bekommen können.
Zitat
Lieblingsfranke


In Nürnberg war es nicht so schlimm, aber auf meine Nachfrage dazu ist die Projektleiterin sehr schnell sauer geworden und hat in Bezug auf das Gerichtsurteil nur mit „Wir haben nur den Auftrag bekommen, die Pläne zu überarbeiten. Einen Pfosten zu versetzen ist auch eine Überarbeitung“ geantwortet. Mehr Infos hab ich nicht bekommen können.

Wow, da ist die Bahn ja richtig pfiffig…
Ja, aber nur wenn die Wert drauf legen wieder und wieder 'ne Klatsche zu kriegen...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
HansL
Zitat
Stanze

Zitat
HansL
Aber die Weichen dafür sind da.

Auf der Brücke sind keine Schienen verlegt, auch Richtung Eltersdorf nicht. Weichen schon gar nicht. Von was sprichst du?
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Vor der Brücke gibt es ein Stück Gleis, das mit einer Weiche bereits angeschlossen ist. Beides bleibt nutzlos, solange auf der Brücke und weiter Richtung Erlangen nicht weitergebaut wird.

Komplett nutzlos ist das Stück Gleis wohl auch derzeit nicht. Stichworte "Flankenschutz" und "Durchrutschweg".

Die Brücke hätte man dafür aber natürlich nicht gebraucht.
Zitat
elixir
Hallo,

was haltet ihr von dieser Planung?


Außer die S-Bahn wird zwischen Überleitstelle Fürth-Klinikum und Eltersdorf überhaupt nicht mehr geplant und ausgebaut.

Durch die langen Planungs- und Realisierungszeiträume (siehe auch den Zeitraum seit 2018, für die IBN der Interims-Lösung Eltersdorf) der S-Bahn über Vach, der Güterzugtunnel auch bald fertig sein wird und sich bei der Bahn deshalb den ganzen unerwünschten Ausbau auf den paar Kilometern, gar nicht mehr für nötig hält.

Durch den teilweisen Wegfall der Güter- und Fernverkehrszüge, würden dann die beiden noch vorhandenen Gleise auch ausreichen.

Das würde auch die von der Bahn sehr üppig ausgebauten Interims-Lösungen in Fürth und Eltersdorf erklären - also für die Ewigkeit.

Das herauslösen der S-Bahn-Strecke aus den Plänen für den Güterzugtunnel, könnte evtl. auch auf einen Verzicht des S-Bahn-Baus hindeuten, dann aber würde die "Soda"-Brücke wirklich für die Katz gebaut worden.


Skizze 1 - Bei Verwendung der seit Jahren "Soda"-Brücke über die Regnitz und eine Überwerfung in dem Abschnitt in dem die seit Jahren baufällige Straßenüberführung sowieso ersetzt werden muß.


Skizze 2 - wenn ganz auf das zusätzliche 3. Gleis für die S-Bahn verzichtet wird.


Gruß

Ich finde es schade, dass niemand auf die eigentliche Frage von @elixir eingegangen ist.

In Skizze 2 wird eigentlich nur der Anschluss des Güterzugtunnels an das angebliche Provisorium dargestellt. Ich fürchte, darauf läuft es hinaus. Für die S-Bahn gibt es keinen weiteren Ausbau mehr. Man begnügt sich damit, dass es halbwegs reicht, wenn auf der Altstrecke weniger Güterzüge afahren.

Die Idee mit der Überwerfung im Bereich Dambach Süd aus Skizze 1 würde zumindest das Problem lösen, wie die S-Bahnen kreuzungsfrei aus der Seitenlage in die Mittellage kommen könnten. Ein paar Probleme gibt es allerdings, wenn die S-Bahn-Gleise durchgängig neben die Bestandsstrecke kommen sollen:
1. Wo genau soll die Überwerfung hin? Im Bereich der Straßenüberführung sollte ja der Haltepunkt Dambach Süd kommen. Wenn der noch realisiert werden sollte, dann muss die Überwerfung vor oder hinter die Brücke kommen. Reicht da der Platz? Oder die Bahnsteige lägen sehr hoch über dem Straßenniveau. Das wären aufwändige teure Zugänge.
2. Bis zum jetzigen Bahnhof Vach wäre das dritte Gleis dann wohl machbar. Aber danach kommt das Wasserschzugebiet, wo jeder Neubau problematisch wäre.
3. Eine weitere Unterführung unter der A73 will Bahn und Autobahngesellschaft unbedingt vermeiden. Man fürchtet den Aufwand und die Komplikationen während der Bauzeit.
4. Die Verknüpfung dann mit der Güterzugstrecke wäre dann wieder genau in dem sensiblen Bereich, wo der Verschwenk gescheitert ist. Aber genau hier muss auch für die Güterzugstrecke noch nach einer gerichtsfesten Lösung gesucht werden. Die Bahn muss endlich eine vernünftige Untersuchung bezüglich Artenschutz vorlegen. Mit akzeptablen Lösungen für die bedrohten Arten.

Wenn das gelingt, steht aber auch dem bisherigen Verschwenk kaum mehr etwas entgegen. Dafür sind die Pläne ansonsten da. Deren Realisierung halte ich nach wie vor für die beste Alternative. Wird aber so schnell nicht kommen. Ebensowenig wie die Lösung aus Skizze 1.

Was vielleicht kommen könnte, wäre ein drittes Gleis für die S-Bahn auf der Ostseite bis Bahnhof Vach. Aber dann nach wie vor nicht kreuzungsfrei weiter auf den bestehenden 2 Gleisen bis Eltersdorf. Ein drittes Gleis bei Kleingründlach wäre ohnehin kaum möglich, ohne dass bestehende Gebäude betroffen wären. Aber groß wäre der Nutzen nicht. Der zweigleisige Abschnitt wäre kürzer, die SODA-Brücke bliebe nicht auf Dauer nutzlos. Zwischen Unterfarrnbach und Vach hätte man dann 2 Weichenanlagen, über die Engpasssituationen flexibler behandelt werden könnten. Aber die Bahn wird den Aufwand für derart viele Weichen scheuen.

Und deshalb wird in Sachen S-Bahn in diesem Bereich auf lange Zeit alles so bleiben, wie es ab Jahresende sein wird.
Zitat
elixir

was haltet ihr von dieser Planung?

Skizze 1 - Bei Verwendung der seit Jahren "Soda"-Brücke über die Regnitz und eine Überwerfung in dem Abschnitt in dem die seit Jahren baufällige Straßenüberführung sowieso ersetzt werden muß.


Skizze 2 - wenn ganz auf das zusätzliche 3. Gleis für die S-Bahn verzichtet wird.

Denkbar wäre für Skizze 1 auch die S-Bahn eingleisig über die Soda Brücke zu führen und an das Gleis 3 im Bahnhof Vach anzuschließen.
Bei Skizze 2 hätte man halt das Problem, das S Bahnen nach Fürth die Güterzugstrecke kreuzen.

Eventuell wäre da auch eine Mischung aus Skizze 1 und 2 dann denkbar. Sprich, das S Bahngleis fädelt erst hinter dem bestehenden Überwerfungsbauwerk bei Eltersdorf aus. Dann folgt ein neues Kreuzungsbauwerk und das S Bahngleis Richtung Fürth schließt nach unterqueren des Gütergleises (welches selbst ja auf die Höhe der Autobahn ansteigen muss um die Bestandsstrecke zu kreuzen) an das Streckengleis Richtung Fürth an.
Zitat
HansL
Ich finde es schade, dass niemand auf die eigentliche Frage von @elixir eingegangen ist.

Naja, wie du selbst sagst, ist Skizze 2 trivial. So oder so ähnlich wird es beim Güterzug Tunnel kommen. Du willst ja auf die Anhörung, evtl. wird ein grober Gleisplan vorgestellt.

Skizze 1 hat eigentlich wenig Sinn. Da findet ein Seitenwechsel des 3.Gleis gegenüber der Bestandsstrecke statt. Aber nicht mit einer Überwerfung, sondern mittels Weichen. die 2x3 S-Bahnen pro Stunde blockieren also 6x die Bestandsstrecke in beiden Richtungen. Damit hat man weniger Kapazität auf der Bestandsstrecke als jetzt. Dann besser kein 3. Gleis.

Auch die Aussagen von "Egsberte" (sic! Zitat) elixir von einem "teilweisen Wegfall der Güter- und Fernverkehrszüge" ist so nicht richtig. Dass von 6-22 Uhr nur ein Güterzug die Strecke nutzt habe ich oben bereits geschrieben. Wobei klar ist, dass einzelne Güterzüge, z.B. Gefahrgut, immer noch über Fürth HBF fahren. Fernverkehrszüge fallen durch den G-Tunnel gar nicht weg. Elixir schreibt zwar öfters davon, dass man durch diesen Tunnel auch ICE schicken kann, nur wird das nicht passieren.



Zitat
HansL
2. Bis zum jetzigen Bahnhof Vach wäre das dritte Gleis dann wohl machbar. Aber danach kommt das Wasserschzugebiet, wo jeder Neubau problematisch wäre.

Unter anderem der Bund Naturschutz hat das 3. Gleis entlang der Bestandsstrecke als Alternative propagiert. War das Dummheit, weil sie diese Strecke nicht mal grob geprüft haben oder Absicht weil ihnen klar war, dass dies noch mehr Probleme als der Verschwenk aufwirft?

Ziel des BN, war ja ursprünglich die ganze Schnellfahrstrecke zu verhindern. Dazu haben sie sich einzelne Abschnitte herausgesucht und dagegen geklagt. Die SFS ist mittlerweile realisiert und erfolgreich, auch was Umsteiger von Auto und Flugzeug betrifft. Übrig geblieben von der ganzen klagerei ist ein verhunzter Nahverkehr.

Zitat
HansL
4. Die Verknüpfung dann mit der Güterzugstrecke wäre dann wieder genau in dem sensiblen Bereich, wo der Verschwenk gescheitert ist. Aber genau hier muss auch für die Güterzugstrecke noch nach einer gerichtsfesten Lösung gesucht werden. Die Bahn muss endlich eine vernünftige Untersuchung bezüglich Artenschutz vorlegen. Mit akzeptablen Lösungen für die bedrohten Arten.

Die Planung/Genehmigung der G-Strecke ist ein eigener Vorgang, da spielt erstmal der Gerichtsbeschluss gegen einen anderen Vorgang keine Rolle. Es reicht ein formal richtiges Gutachten zu erstellen. Solange Stadt Fürth oder BN nicht dagegen klagen, wird es reichen. Anlieger werden vermutlich nicht die Ressourcen haben, um dagegen vorzugehen. Der BN und Fürth haben den Gütertunnel zugestimmt. Wenn sie doch dagegen vorgehen, werden sie endgültig unglaubwürdig.


Zitat
HansL
Und deshalb wird in Sachen S-Bahn in diesem Bereich auf lange Zeit alles so bleiben, wie es ab Jahresende sein wird.

Die Bahn plant mit dem D-Takt grundlegende Änderungen, erst wenn diese klar sind, wird es weitergehen. Wäre der BN vor ein paar Jahren nicht so unsozial gewesen, gäbe es bereits ein 3. Gleis.
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