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Nachrüsten von U-Bahn-Stationen mit Fahrstühlen
geschrieben von HHNights 
Seit 15.04.2021 ist dann auch die U1 Jungfernstieg fertig barrierefrei

[www.ndr.de]

Der U-Bahnhof Jungfernstieg ist seit Donnerstag barrierefrei. Der Bahnsteig der U1 hat nun einen gläsernen Aufzug, der an der Ecke Jungfernstieg/Ballindamm an die Oberfläche kommt.
mal von den (beseitigten?) Wasser-Schäden abgesehen gefällt mir Jungfernstieg richtig gut. Irgendwie wie ne Disco in den 70er.
Zitat
Kirk
mal von den (beseitigten?) Wasser-Schäden abgesehen gefällt mir Jungfernstieg richtig gut. Irgendwie wie ne Disco in den 70er.

Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden :) Ich finde es furchtbar. Durch das schwarz auch eng und beklemmend.
Da war mir das echte 70er mit den bunten Kacheln lieber.
Leider habe ich noch keine farbige Aufnahme finden können; um zu sehen, wie der Bahnsteig im Original aussah.
Vermutlich ja ähnlich Klosterstern?!
U-Haltestelle Jungfernstieg sah 1931 auf alle Fälle angenehm hell aus:


Tatsächlich sieht es jetzt ursprünglicher aus, als vorher


Zitat
Wilhelmsburg36
Tatsächlich sieht es jetzt ursprünglicher aus, als vorher

Bis auf das schwarz ja (wenn es denn echten Farben sind :)
Sogar die Wasserpfützen gab es damals schon ;)
Moin,

Zitat
zurückbleiben-bitte
...
Sogar die Wasserpfützen gab es damals schon ;)

Und nicht nur das, selbst die Reklame ist "original-retro"....
Interessant finde ich das Schild "Nicht stehen bleiben". Ich dachte immer das gehen auf der bewegten Rolltreppe ist eine Erfindung der gehetzten jüngeren Jahre. Demontiert Das ja im Prinzip die Idee einer selbst fahrenden Treppe. Gabs vielleicht auch auf der Autobahn das Schild "Lichthupe benutzen!" :-D ?

Vielen Dank auf jeden fall für die historischen Bilder.
Zitat
Kirk
Interessant finde ich das Schild "Nicht stehen bleiben".
Insbesondere in Kombination mit "Nur rechts stehenbleiben, links überholen". Da wusste wohl schon damals die linke Hand nicht, was die rechte tut.
Zitat
Kirk
Interessant finde ich das Schild "Nicht stehen bleiben".

Ich glaube, dass sich diese Aufforderung auf die Stelle bezog, über der es aufgehängt ist: man sollte nicht vor der Rolltreppe stehen bleiben.

Erklärung: Damals gab es noch relativ viele Menschen, für die Rolltreppen ungewohnt waren; die mussten sich (wie manche auch heute noch) erst innerlich einen Ruck geben, bevor sie die Rolltreppe betraten, was dann natürlich schnell einen kleinen Stau hervorrief.
Genau genommen war es die erste Rolltreppe Hamburgs im öffentlichen Raum... Da war man sicher vor der Benutzung ehrfürchtig ;-)
Zitat
Kirk
... Ich dachte immer das gehen auf der bewegten Rolltreppe ist eine Erfindung der gehetzten jüngeren Jahre. ...

Schon in meiner Jugend vor rund 40 Jahren kannte ich den Spruch "rechts stehen, links gehen".

Interessanterweise gilt das auch in London, trotz Linksverkehrs auf der Straße. Auch dort steht man rechts und überholt links auf er Rolltreppe. Wer links steht wird freundlich aber bestimmt vom Hintermann nach rechts geschoben.
Was ich an dem Foto viel interessanter finde ist der Bereich hinter dem Gleis links im Hintergrund. Sieht aus wie eine Nische, durch die Tageslicht von oben in die Haltestelle fällt. Oder doch nur von der Verteilereben darüber? In jedem Fall eine Nische, die es in der Form heute nicht mehr gibt.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Was ich an dem Foto viel interessanter finde ist der Bereich hinter dem Gleis links im Hintergrund. Sieht aus wie eine Nische, durch die Tageslicht von oben in die Haltestelle fällt. Oder doch nur von der Verteilereben darüber? In jedem Fall eine Nische, die es in der Form heute nicht mehr gibt.


Ich denke, das Licht in der Nische kommt aus der Zwischenebene. Ich habe irgendwo anders schon einmal solche Nische gesehen. Da konnten von Bauwagen der Hochbahn mit einer Art Flaschenzug schwere Teile hochgezogen oder herabgelassen werden. Alternativ hätte es ja nur die Treppen für solche Transporte gegeben.

Eine Lichtschacht-Öffnung zur Straßenebene gab es definitiv nicht ...

Im Übrigen bin ich immer noch am Grübeln, in welche Richtung wir eigentlich schauen? Nach dem Zughalteschild "6" (mit anschließender Zugwende) müssten wir Richtung Bergstraße blicken, doch dann macht die weiter hinten liegende Treppe nicht so richtig Sinn.
Sind die Nische(n) durch Krieg oder umbau geschlossen worden? Lustig noch heute wenn man den Zugfahrer "über die Schulter schaut" und aus richtung Stephansplatz kommt, da hat man immer bisschen "Achterbahnfeeling" da der Zug von obenhalb fast in die Haltestelle "Stürzt".
Die Hochbahn hat den Aufzug an der Straßburger Straße laut [www.facebook.com] am 17. Dezember 2020 eröffnet.

Heute 4 Monate später siehts immer noch nach Rohbau aus.

Was ist denn da los? Nur an Corona wirds ja wohl nicht liegen.




Zitat
NVB
Im Übrigen bin ich immer noch am Grübeln, in welche Richtung wir eigentlich schauen? Nach dem Zughalteschild "6" (mit anschließender Zugwende) müssten wir Richtung Bergstraße blicken, doch dann macht die weiter hinten liegende Treppe nicht so richtig Sinn.

Das Foto zeigt in Richtung Bergstraße. Dazu ein Zitat aus der ehemaligen Website von Marcus Schomacker: "Auch Jungfernstieg erhielt zwei Vorhallen über den Gleisen. An beiden Vorhallen schließen sich je zwei Treppen an die Oberfläche an. Die südliche Vorhalle besitzt eine gewendete feste Treppe und eine Rolltreppe zum Bahnsteig, darüber hinaus ist sie galerieartig zum Bahnsteig geöffnet."

Das Zitat ist enthalten in [web.archive.org]

Der andere Ausgang führt zum Neuen Wall. Es gibt ein Foto das die dort anno 1934 ebenfalls vorhandene Fahrtreppe zeigt. Zudem ist am linken Bildrand ein Teil der Lichtschranke der Rolltreppe Richtung Bergstraße sichtbar.

Fredrik

[fredriks.de]
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