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DT6-Modell
geschrieben von Der Hanseat 
DT6-Modell
23.12.2019 12:12
Im Filmstudio Babelsberg entstand ein Modell des DT6:

[www.abendblatt.de]

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Re: DT6-Modell
23.12.2019 16:31
Moin,

leider hinter einer Bezahlschranke. Kann ich nicht lesen.
Ein Beitrag wurde wegen einer Urheberrechtsverletzung entfernt. Ein Vollzitat von Medienbeiträgen (ohne ausdrückliche Autoren-Zustimmung) ist nicht zulässig!

Gruß, Tom Gerlich - stv. Forumleiter
Ein Fahrzeug der neuen Baureihe DT 6 wird aus vier durchgängigen, insgesamt 40 Meter langen Wagen bestehen – beim DT 5 sind es drei Wagen. Drei DT-6-Fahrzeuge können zu einem 120 Meter langen Zug verbunden werden. Die neue Fahrzeuggeneration hat Platz für bis zu 900 Passagiere und insgesamt 174 Sitzplätze. Zurzeit passen bis zu 800 Fahrgäste in einen DT 5.

[www.google.com].
Re: DT6-Modell
24.12.2019 10:16
Wie auch immer 800 Fahrgäste in einen DT5 passen sollen. Gemeint ist vermutlich eine Zugkomposition aus drei DT5.
Re: DT6-Modell
24.12.2019 23:24
Zitat
zurückbleiben-bitte
Ein Fahrzeug der neuen Baureihe DT 6 wird aus vier durchgängigen [...] Wagen bestehen – beim DT 5 sind es drei Wagen. Drei DT-6-Fahrzeuge können zu einem 120 Meter langen Zug verbunden werden.

Ich verstehe den modulare Gedanken mit den "kurzen" Zügen die als zweier oder dreier Konstellation einen zug bilden.

Aber ich Frage mich, die häufig wird hier eigentlich aktuell variiert? Also ja klar auf der U1 fahren meiste 3 DT5 und auf der U3 nur 2. Aber rechtfertigt dies wirklich die hohen Kosten von vollausgestatteten Fahrerkabinen und co? Oder könnte man nicht einfach ein paar Fahrzeuge bauen die wirklich vollständig durchgängig sind und nur wenige (flexiblere) Varianten die zu längeren Zügen zusammen gekoppelt werden?
Re: DT6-Modell
24.12.2019 23:41
Beim DT6 soll es diese voll ausgestatteten Fahrerkabinen ja gar nicht geben.
Re: DT6-Modell
25.12.2019 10:12
Ergänzend kommt hinzu, dass die Betriebswerkstätten für 120 oder 80 Meter lange Züge teilweise zu kurze Gleise haben.

Und gerade bei der U5 ist ja durch die Automatisierung die Idee, geringere Nachfrage nicht durch eine geringere Taktfolge, sondern primär durch kürzere Fahrzeuge abzubilden.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Re: DT6-Modell
25.12.2019 14:53
Die Frage ist auch: Wieviel Zug fällt aus, wenn an einem Wagen etwas wichtiges kaputt geht? Fällt nur der eine Teil aus, oder gleich der ganze Zug?
Re: DT6-Modell
25.12.2019 20:53
Zitat
MisterX
Beim DT6 soll es diese voll ausgestatteten Fahrerkabinen ja gar nicht geben.

In dem Abendblatt-Artikel stand drin, dass es den DT6-A als vollautomatische Variante nur mit einem Notführerstand im Fahrgastraum geben soll. In dem Mock-up im Artikel soll es an der Position wo sich normalerweise der Führerstand befindet, beim DT6-A normale Fahrgastsitze befinden. Dazu soll es dann auch den DT6-F mit Führerstand geben, welche dann ein paar Jahre später die DT4 ersetzen sollen. Diese Variante soll halbautomatisiert genutzt werden wie die DT5 irgendwann auch, also Anfahren, Fahren und Abbremsen übernimmt der Computer, die Fahrgastabwicklung übernimmt der Zugführer. Dazu wird er wohl eine echte Fahrerkabine bekommen.

In dem Abendblattartikel waren Bilder zu sehen, dass es Quersitze geben könnte. Es waren mindestens 4 Quersitze (evtl. mehr) nebeneinander. Es dürfte sich daher nicht um die 3er-Quersitze an den Wagenübergängen handeln, sondern um den Wagenmittelteil. Gefällt mir nicht und ist mal wieder eine Vernichtung von Sitzplatzkapazität. Gleichzeitig wird gesagt, man wolle das Stehen im Türenbereich unattraktiv machen und die Fahrgäste aus den Türbereichen fernhalten, indem man dort Haltestangen und Anlehnpolster wegnimmt. Ich finde es deutlich angenehmer in so einem 4er-Abteil einen Sitzplatz zu haben als bei einem Quersitz, wo bei jeder Kurve oder Bremsung oder Beschleunigung die stehenden Fahrgäste den Sitzenden versehentlich auf die Füße steigen.

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Re: DT6-Modell
26.12.2019 13:36
Zitat
FoxMcLoud


In dem Abendblattartikel waren Bilder zu sehen, dass es Quersitze geben könnte. Es waren mindestens 4 Quersitze (evtl. mehr) nebeneinander. Es dürfte sich daher nicht um die 3er-Quersitze an den Wagenübergängen handeln, sondern um den Wagenmittelteil. Gefällt mir nicht und ist mal wieder eine Vernichtung von Sitzplatzkapazität.

mfg fox

Schon in der normalen HVZ bleiben auf der U3 Fg's auf den Bahnsteigen zurück, obwohl dort alle 2 bis 3 Minuten gefahren wird, eine Erhöhung der Fahrgastkaperzität ist ganz dringend erforderlich, also braucht man mehr Stehplätze in den Zügen.
Re: DT6-Modell
27.12.2019 09:17
Zitat
MisterX
Beim DT6 soll es diese voll ausgestatteten Fahrerkabinen ja gar nicht geben.

Nur bedingt richtig - es wird auch eine Variante mit Fahrerkabine geben - die Fahrzeuge sollen dann ja auch die DT4 ersetzen
Re: DT6-Modell
27.12.2019 09:19
Zitat
FoxMcLoud
Zitat
MisterX
Beim DT6 soll es diese voll ausgestatteten Fahrerkabinen ja gar nicht geben.

In dem Abendblatt-Artikel stand drin, dass es den DT6-A als vollautomatische Variante nur mit einem Notführerstand im Fahrgastraum geben soll. In dem Mock-up im Artikel soll es an der Position wo sich normalerweise der Führerstand befindet, beim DT6-A normale Fahrgastsitze befinden. Dazu soll es dann auch den DT6-F mit Führerstand geben, welche dann ein paar Jahre später die DT4 ersetzen sollen. Diese Variante soll halbautomatisiert genutzt werden wie die DT5 irgendwann auch, also Anfahren, Fahren und Abbremsen übernimmt der Computer, die Fahrgastabwicklung übernimmt der Zugführer. Dazu wird er wohl eine echte Fahrerkabine bekommen.

In dem Abendblattartikel waren Bilder zu sehen, dass es Quersitze geben könnte. Es waren mindestens 4 Quersitze (evtl. mehr) nebeneinander. Es dürfte sich daher nicht um die 3er-Quersitze an den Wagenübergängen handeln, sondern um den Wagenmittelteil. Gefällt mir nicht und ist mal wieder eine Vernichtung von Sitzplatzkapazität. Gleichzeitig wird gesagt, man wolle das Stehen im Türenbereich unattraktiv machen und die Fahrgäste aus den Türbereichen fernhalten, indem man dort Haltestangen und Anlehnpolster wegnimmt. Ich finde es deutlich angenehmer in so einem 4er-Abteil einen Sitzplatz zu haben als bei einem Quersitz, wo bei jeder Kurve oder Bremsung oder Beschleunigung die stehenden Fahrgäste den Sitzenden versehentlich auf die Füße steigen.

mfg fox

Man wird auch unkonventionell denken müssen um mehr Fahrgäste zu transportieren und diese Anlehnhilfen verringern nun mal die Breite der Eingänge - da mache ich mich auch nicht frei von - wenn frei ist komme ich auch schnell wieder zur Tür raus - dann bleibt man da stehen
Re: DT6-Modell
27.12.2019 14:02
Ich kann den Quersitzen in Bahnen, im Gegensatz zum Bus, wirklich was abgewinnen. Man kann auch mit größeren Taschen sich setzen und kommt einfach zu seinem Platz. In den etwas engeren U-Bahnen (gerade im Dt4) bleiben doch oft viele Plätze frei, da sich viele bei den Abteilsitze am Gang hinsetzen und so andere dann keine große Lust mehr haben da über Beine "zuklettern". Ich denke gerade in so Linien wie der U3 ist die verweildauer doch sowieso zu gering sich lange einen Sitzplatz suchen und sich nieder zulassen.
Re: DT6-Modell
27.12.2019 18:12
Ich sitze auch lieber in Fahrtrichtung in einem "abgetrennten" 4er-Abteil. Aber die Gründe, vor allem bei U-Bahnen ausschließlich auf Längsbänke zu setzen, liegen auf der Hand: anders lässt sich bei so räumlich begrenzten Zügen die Gesamtkapazität nicht erhöhen. Nicht umsonst beschränkt sich das in Berlin bei der U-Bahn mit Quersitzen ausschließlich auf die Baureihe F (sowie den einen A1-Wagen und den H97-Zug 5018), das war quasi ein Langzeitexperiment, was aber gescheitert ist. Nebenbei, so blöd wie es klingt, wird der Zug billiger, weil man ja nicht so viele Sitze bestellen muss.

Bei der "großen Eisenbahn" oder auch bei Straßenbahnen kann man ja noch mit der Länge der Fahrzeuge/Züge variieren, ggf. mit verlängerten Bahnsteigen. Das ist im Tunnel natürlich nur unter deutlich größerem Aufwand, sowohl baulich als auch finanziell, möglich. Somit erscheint es nur logisch, vorher an anderen Stellschrauben zu drehen.
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