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U4 Horner Geest
geschrieben von christian schmidt 
Zitat
Sonnabend
Zitat
PFB
"Aus Gründen der Betriebssicherheit, des Brandschutzes und der sicheren Rettung von
Fahrgästen ist es sinnvoll und geboten die Streckenführung so auszulegen, dass jeder Zug
auch im Falle von Störungen eine Haltestelle und damit gute Flucht- und Rettungsmöglichkeiten erreichen kann, ohne dass dieser Bahnsteig von einem anderen Zug blockiert wird.
Daher sind Einfädelungen auf freier Strecke und die daraus folgende Nutzung eines Bahnsteiges für zwei verschiedene Züge zu vermeiden."
Auf mich macht dies den Eindruck eines vorgeschobenen Argumentes, dass den Steuerzahler wohl einen dreistelligen Millionenbetrag kostet, und die verkehrlich sinnvolle Möglichkeit eines bahnsteiggleichen Umstieges in der Relation Horner Geest<->Billstedt verhindert hat.
Wenige Nutzen für mehr Kosten sollte schon sehr gut begründet werden, was hier nicht gegeben ist.

Dem ersten Satz könnte ich noch voll zustimmen, wenn man "sinnvoll und geboten" durch "vorteilhaft" ersetzt. Es wäre aber absurd, diese Forderung auf Haltestellen mit Einfädelungen zu beschränken. Wendet man sie auf alle Haltestellen an, führt das dazu, dass ein Zug erst dann an einer Haltestelle abfahren darf, wenn der Fahrweg einschließlich der nächsten Haltestelle frei ist. Vermutlich sind die Haltestellenabstände im Tunnelbereich des Hamburger Netztes eng genug, um dieses Betriebsverfahren nicht auszuschließen, auch wenn es die maximal mögliche Streckenkapazität beschränkt.
Entscheidet man sich aber für dieses Betriebsverfahren, so kann man es auch für die Einfädelungshaltestelle anwenden, die Züge würden dann nur wechselweise von zwei verschiedenen vorhergehenden Haltestellen abfahren, was keine Auswirkungen auf die Gesamtkapazität hat, da sich die Linien auch im weiteren Streckenverlauf die Streckenkapazität teilen müssen.

Sollte man die Forderung des ersten Satzes nicht umsetzen, so muss man wohl andere Sicherheitsmaßnahmen treffen, aber dies sollte dann sowohl für normale als auch die Einfädelungshaltestelle möglich sein.

Daher sehe ich nicht wie der zweite Satz obigen Zitats aus dem PFB aus dem ersten folgt, selbst wenn man dessen Formulierung korrigiert, denn statt Bahnsteig war wohl Bahnsteiggleis oder Bahnsteigkante gemeint. Schließlich sollen gemäß PFB doch U2 und U4 Horner Rennbahn stadteinwärts an verschiedenen Kanten des gleichen Bahnsteigs halten.
Zitat
Computerfreak
Dem obigen Gleisplan zur Folge wäre es wohl eher sinnvoll die U2 aus Richtung Billstedt in Horner Rennbahn abzukehren, da sie locker in Gleis 2 im Bahnsteig wenden kann.

Ich kann nicht erkennen, warum es sinnvoller sein sollte, die U2 in Horner Rennbahn abzukehren. Laut Gleisplan sind die Möglichkeiten zum Kehren am Bahnsteig für die U4 doch genauso gegeben über den Gleiswechsel vor Stoltenstraße.

Um das bahnsteiggleiche Umsteigen zu gewährleisten könnten auch die Fahrten der U2 in beide Richtungen am alten Bahnsteig durchgeführt werden, in einem dann sowieso auf 10 Minuten ausgedünnten U2-Takt vielleicht sogar in beide Richtungen auf dem mittleren Gleis.

Ist es nicht aber durch die aktuelle Neuerrichtung des Kehrgleises in Burgstraße sinnvoller die U4 dann dort abzukehren, als in Horner Rennbahn?
Nur für den Fall, dass die Strecke zwischen Berliner Tor und Burgstraße gesperrt ist und nur die U2 in Burgstraße wenden könnte, wäre das nach meiner Meinung sinnvoll die U4 in Horner Rennbahn zu kehren.
Re: U4 Horner Geest
17.10.2022 07:45
Moin,
Ich denke auch, dass es überhaupt kein Problem ist, im Bedarfsfall einen Pendelverkehr im Inselbetrieb für beide Linien einzurichten. Ob nun nur bis Horner Rennbahn, Rauhes Haus oder Burgstraße. Es gibt genug Gleiswechselmöglichkeiten.
Re: U4 Horner Geest
23.10.2022 13:27
Ich hatte bei der Hochbahn nachgefragt bezüglich
A - Kehranlage Horner Rennbahn
B - Umstieg zwischen alter und neuer Haltestelle

zu A:
Die Kehr- und Abstellanlage bleibt erhalten, siehe auch www.gleisplanweb.eu

zu B:
Umstieg muss tatsächlich über die Oberfläche erfolgen da die Bestandshaltestelle
nur gut 2 Meter unter Oberflächenniveau liegt. Alternativ hätte man vom
Bestandsbahnsteig nach unten eine Treppe nebst Aufzug bauen können, dann einen
Gang unter dem stadtweinwärtigen U2 Gleis und dem stadtauswärtigen U2/U4
Gleis durch und auf dem neuen Bahnsteig mittels Treppe und Aufzug wieder nach
oben, aber das wäre sehr aufwändig.

Der neue Bahnsteig liegt ja weiter östlich als der alte, deshalb bekommt die alte
Haltestelle einen neuen, zusätzlichen Ausgang in der Mitte so dass man dort
bequem und schnell den westlichen Zugang zum neuen Bahnsteig erreichen kann,
auf Höhe Rennbahnstrasse 27, da wo die Haspa Filiale ist.

Quelle: www.schneller-durch-hamburg.de
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