Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Sanierung der U3 im Innenstadtbereich
geschrieben von NVB 
Zitat
Koschi1988


Ein Beispiel ist hier Hauptbahnhof Süd. Wenn man hier mit einem Zug aus den Süden ankommt und in die U1 umsteigen musst, musst man über die Wandelhalle einmal den ganzen Bahnhof entlang gehen, über die Straße und dann noch ein Stück Richtung Zob gehen, um zum Fahrstuhl zu kommen. Alle anderen Fahrgäste können direkt auf den Südsteg hochgehen.
Und in der Hinsicht finde ich es gut, dass es nun diese Barrierefreiheit gibt, aber die Umwege, die teilweise dafür in Kauf genommen werden müssen, sind dann, wie ich oben schon schrieb, wieder eine Frechheit für die Menschen, die tatsächlich darauf angewiesen sind.

Aber muss man denn am Hauptbahnhof umsteigen? Gibt es keine alternativen, wie Lübecker Straße? Die Fahrstühle kann man ja auch nicht einfach irgendwo in die Böden rammen. Am Ende wird man es nie allen wirklich recht machen. Dafür hätte man wohl das Thema schon 1912 aufgreifen müssen.
Zitat
Kirk
Zitat
Koschi1988


Ein Beispiel ist hier Hauptbahnhof Süd. Wenn man hier mit einem Zug aus den Süden ankommt und in die U1 umsteigen musst, musst man über die Wandelhalle einmal den ganzen Bahnhof entlang gehen, über die Straße und dann noch ein Stück Richtung Zob gehen, um zum Fahrstuhl zu kommen. Alle anderen Fahrgäste können direkt auf den Südsteg hochgehen.
Und in der Hinsicht finde ich es gut, dass es nun diese Barrierefreiheit gibt, aber die Umwege, die teilweise dafür in Kauf genommen werden müssen, sind dann, wie ich oben schon schrieb, wieder eine Frechheit für die Menschen, die tatsächlich darauf angewiesen sind.

Aber muss man denn am Hauptbahnhof umsteigen? Gibt es keine alternativen, wie Lübecker Straße? Die Fahrstühle kann man ja auch nicht einfach irgendwo in die Böden rammen. Am Ende wird man es nie allen wirklich recht machen. Dafür hätte man wohl das Thema schon 1912 aufgreifen müssen.

Halten aus Süden kommende Züge (womit bei dem Begriff sicher keine U-Bahnen gemeint sind) jetzt auch Lübecker Straße?
Moin,

Zitat
Ingo Lange
...
Du meinst, es wird absichtlich nur ein Teil erhöht, damit der restliche Bahnsteig nicht benutzt werden kann? Das glaube ich nicht. Dann hätte man in der HafenCity ja auch nur eine Teilerhöhung bauen dürfen. Ich denke, es liegt schlicht am Geld.

doch, doch,
so ist es (ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern hier auch schon 2018 kommuniziert worden) - aber natürlich nicht, "damit" ein Teil des restlichen Bahnsteigs nicht benutzt werden kann, sondern, damit die relevanten Fahrgäste an der Zielhaltestelle auch wieder aus dem Zug kommen.
Zitat
Sonnabend
Moin,

Zitat
Ingo Lange
...
Du meinst, es wird absichtlich nur ein Teil erhöht, damit der restliche Bahnsteig nicht benutzt werden kann? Das glaube ich nicht. Dann hätte man in der HafenCity ja auch nur eine Teilerhöhung bauen dürfen. Ich denke, es liegt schlicht am Geld.

doch, doch,
so ist es (ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern hier auch schon 2018 kommuniziert worden) - aber natürlich nicht, "damit" ein Teil des restlichen Bahnsteigs nicht benutzt werden kann, sondern, damit die relevanten Fahrgäste an der Zielhaltestelle auch wieder aus dem Zug kommen.

Da stehen alle möglichen Gründe gegen eine Vollerhöhung (Kosten, Gewicht, Rolltreppen, Bauzeit, …), aber eine Art von Fahrgastlenkung ist da nicht erwähnt. Im Gegenteil: Da, wo besonders viele Leute ein-, aus- und umsteigen, wurde vollerhöht.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Zitat
Kirk
Zitat
Koschi1988


Ein Beispiel ist hier Hauptbahnhof Süd. Wenn man hier mit einem Zug aus den Süden ankommt und in die U1 umsteigen musst, musst man über die Wandelhalle einmal den ganzen Bahnhof entlang gehen, über die Straße und dann noch ein Stück Richtung Zob gehen, um zum Fahrstuhl zu kommen. Alle anderen Fahrgäste können direkt auf den Südsteg hochgehen.
Und in der Hinsicht finde ich es gut, dass es nun diese Barrierefreiheit gibt, aber die Umwege, die teilweise dafür in Kauf genommen werden müssen, sind dann, wie ich oben schon schrieb, wieder eine Frechheit für die Menschen, die tatsächlich darauf angewiesen sind.

Aber muss man denn am Hauptbahnhof umsteigen? Gibt es keine alternativen, wie Lübecker Straße? Die Fahrstühle kann man ja auch nicht einfach irgendwo in die Böden rammen. Am Ende wird man es nie allen wirklich recht machen. Dafür hätte man wohl das Thema schon 1912 aufgreifen müssen.

Halten aus Süden kommende Züge (womit bei dem Begriff sicher keine U-Bahnen gemeint sind) jetzt auch Lübecker Straße?

Na, ich dachte es geht um die U3. Das diese südlich kommt, geht natürlich nur mit Sonnenuhr bei Taschenlampenbetrieb.......das hatte ich überlesen.
Also ich finde Vollerhöhungen sehr gut und finde die sollten überall wo es möglich ist eingebaut werden. Bahnsteigerhöhungen helfen ja nicht nur Rollstuhlfahrern und anderen die garantiert stufenlos brauchen, sondern auch vielen anderen Leuten die eine Stufe schon schaffen wenn sie müssen es aber problematisch finden (z.B. Kinderkarren, alte Leute mit Gehstock).

Auch beschleunigen Vollerhöhungen den Fahrgastwechsel, was insbesondere in der HVZ auch nicht ganz unwichtig ist...
S-Bahn und U-Bahn huldigen unterschiedlichen Konzepten.

Die S-Bahn hat besser angeglichene Bahnsteighöhen, was in Kurvenbereichen zu größeren und teilweise sogar problematischen und heute nicht mehr genehmigungsfähigen "Durchblicken" ins Gleisbett führt.

Die U-Bahn verfolgte das Prinzip der Stufe, sodass der Wagenboden auch im Bogen die Bahnsteigkante überdecken konnte. Bei neueren Bahnsteigumbauten wird die Vollerhöhung nur dann nicht angewendet, wenn es zu größeren "Durchblicken" zwischen Türkante und Bahnsteigkante kommen würde.
Zitat
NVB
Die U-Bahn verfolgte das Prinzip der Stufe, sodass der Wagenboden auch im Bogen die Bahnsteigkante überdecken konnte. Bei neueren Bahnsteigumbauten wird die Vollerhöhung nur dann nicht angewendet, wenn es zu größeren "Durchblicken" zwischen Türkante und Bahnsteigkante kommen würde.

Aber der Ausgangspunkt der letzten 2 Seiten war doch, dass am Rödingsmarkt nur teilerhöht wurde. Und Rödingsmarkt ist doch - bis auf den kleinen Knick über der Willy-Brandt-Straße - wie mit dem Lineal gezogen.
Zitat
Sonnabend
Zitat
oskar92

Gibt es Aussagen der Hochbahn, was eine teilweise / komplette Erhöhung eines Bahnsteigs kostet?

Darum geht es eigentlich gar nicht.
Es geht darum, dass die mobilitätseingeschränkten Zeitgenossen nicht "irgendwo" in den Zug einsteigen und dann an der Zielhaltestelle den Zug nicht barrierefrei verlassen können.
Und weil es absehbar auch in diesem Jahrhundert nicht gelingen wird, sämtliche Bahnsteige auf volle Länge zu bringen und gleichzeitig auch noch vollständig zu begradigen, hat man Abstand von den vollständigen nachträglichen Erhöhungen genommen, es bleibt beim Kompromiss der Teilerhöhung.
Schade, aber "isso".

Da ist ein schlechtes Argument. Dann hätte man auch nirgendwo einen Aufzug in Betrieb nehmen dürfen, bis nicht alle Stationen einen Aufzug haben.
Es genügt schlichtweg genau 2 Stationen mit vollerhöhtem Bahnsteig um schon einer Zahl von Fahrgästen das Leben leichter zu machen.

Wie man bei [dialog.hochbahn.de] sehen kann, würde die Station und die Bahnsteige quasi neu gebaut. Einen Preisunterschied kann ich mir nicht vorstellen an dieser Stelle.
Zitat
flor!an
... Wie man bei [dialog.hochbahn.de] sehen kann, würde die Station und die Bahnsteige quasi neu gebaut. Einen Preisunterschied kann ich mir nicht vorstellen an dieser Stelle.

Ich mir auch nicht.

Wenn es also keine technischen Gründe hat, wäre die Teilerhöhung ein richtiger Schildbügerstreich. Zumal es ja schon einige Haltestellen gibt, die durchgehend erhöht sind.
Moin,

hat mal jemand direkt bei der Hochbahn gefragt, warum nicht jeweils auf voller Länge eine Bahnsteigerhöhung erfolgt ist?
Bei den alten Tunnelhaltestellen würde der zur Verfügung stehenden "Gesamtluftraum" und die Deckenhöhe deutlich beschränkt werden.
Vielleicht sind da die Planer und Durchführenden durch diverse Vorschriften begrenzt worden? Man kennt es ja von Brandschutzvorschriften...
Was Rödingsmarkt betrifft, statische Gründe?
Heute Mittag auf der U3, jeweils Rathaus und Rödingsmarkt in beide Richtungen:
Die Züge bremsten kurz vor der Einfahrt in die Station ab, und fuhren im Schritttempo bis zum Halt.
Kennt jemand den Grund?
Zitat
oskar92
Heute Mittag auf der U3, jeweils Rathaus und Rödingsmarkt in beide Richtungen:
Die Züge bremsten kurz vor der Einfahrt in die Station ab, und fuhren im Schritttempo bis zum Halt.
Kennt jemand den Grund?

So etwas kann aufgrund eines gestörten Signal vorkommen.
Zitat
Djensi
Zitat
oskar92
Heute Mittag auf der U3, jeweils Rathaus und Rödingsmarkt in beide Richtungen:
Die Züge bremsten kurz vor der Einfahrt in die Station ab, und fuhren im Schritttempo bis zum Halt.
Kennt jemand den Grund?

So etwas kann aufgrund eines gestörten Signal vorkommen.

An zwei Haltestellen und in beide Richtungen??? Müssten da nicht mindestens 4 Signale gestört sein?
Ist in den letzten Tagen da mal jemand längs gefahren: Fahren die Züge "normal"?
Zitat
DT5-Online
Moin,

ich war statt am Morgen (haha...) am Abend für Fotos los. Insgesamt 26 Fotos von den Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt habe ich mitgebracht und zeige sie auf [dt5online.de]

Viele Grüße

Moin,

die Erklärung für die Langsamfahrt war hier bereits zu lesen. Hintergrund sind die fehlenden Schutzräume in Verbindung mit fehlenden Trittstufen.

Viele Grüße

DT5 Online - Seit 10 Jahren die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
oskar92
Wirklich eine Frechheit ist es, wenn auch an Neubauten solche Umwege gleich mit eingebaut werden.
So bekommt z.B. die S-Bahn-Haltestelle Ottensen einen eingebauten Umweg. Dort wird der einzige Fahrstuhl am Zugang am Ostende des Bahnsteigs gebaut.
Am Westende liegt die Thomasstraße ca. 3m tiefer als die Gleise. Hier hätte ein Zugang per Tunnel geplant werden müssen! Der Zugang zum Tunnel, wäre dort (fast) ebenerdig, mit Treppe (plus Fahrstuhl!) zum Bahnsteig.
So wie bebaut wird, wird man erst eine sehr lange Treppe hochgehen müssen, um dann wieder per Treppe runter auf den Bahnsteig zu kommen. Oder eben dumm gucken, laut fluchen und weit laufen.

Bei der Lösung mit Seitenbahnsteigen hätte man im Westen sowohl von Gaussstr (niveaugleich) als auch von Thomasstr (mit Rampe) ebenerdige Zugänge ohne Aufzug herstellen können. Die Zugänge zum Tunnel hätten auch mit barrierefreien Rampen ausgestattet werden können, es ist mehr als genug Länge vorhanden. das ganze wäre zudem viel billiger und schneller gewesen.

Aber so bekommt die Bahn eine neue Brücke über der Bahrenfelder Str vom Steuerzahler geschenkt.
Zitat
r2rho
... Aber so bekommt die Bahn eine neue Brücke über der Bahrenfelder Str vom Steuerzahler geschenkt.


Ich habe mich von Anfang an über den dort fabrizierten Unsinn gewundert. Du wirst also vermutlich Recht haben, so weit hatte ich noch gar nicht gedacht ...
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen