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Erste Elektrobuslinie in Berlin
geschrieben von Heidekraut 
Zitat
Barnimer
Und es gibt nun auch eine 2. Elektrobuslinie in Berlin, wenn auch nur zeitweise.

... Auf der Buslinie 259 wird früh ein Verstärkerumlauf Buch -> Aubertstraße -> Buch mit E-Antrieb gefahren.

Danke für den Tipp. Tatsächlich ist Wagen 1689 für den 6. Umlauf wie geschaffen.
Einsetzen nach Buch, einmal Französisch Buchholz und zurück und aussetzen zum Hof I macht knapp 50 km. Dafür sind E-Busse bestens geeignet.

Auf ähnlichen Umläufen haben die dieselelektrischen Hybridbusse MB O405N vom Hof Müllerstraße (ab 2008 im Spandauer Betriebsteil) fast 15 Jahre durchgehalten!

so long

Mario
Die heutige Morgenpost stellt den aktuellen Sachstand bei der BVG zum Thema E-Busse nochmal kompakt zusammen.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Die heutige Morgenpost stellt den aktuellen Sachstand bei der BVG zum Thema E-Busse nochmal kompakt zusammen.

Die im Artikel erwähnten geplanten E-Bus Linien 142,147,194,240 interessieren mich in der Hinsicht, welche Leistungen die BT dann als Ersatz bekommt. Der 147 wird ja in Gänze, 142,194 in Teilen durch die BT bedient. Da diese Linien ja dann alle in die Hände der BVG Kollegen übergehen, bin ich gespannt, was sich in dieser Hinsicht tut.

Fahrer bei der BT - Berlin Transport
Instagram: sunsetofberlin
Wieso sollten die BTer keine E-Busse fahren dürfen/können?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Wieso sollten die BTer keine E-Busse fahren dürfen/können?

Da dieses Projekt ein "Prestigeprojekt" des Mutterkonzerns wird und man natürlich auch BVG eigenes Personal auf den Wagen sehen will.
Leider sind wir in dieser Hinsicht "nur" der Dienstleister. Ich hatte mich selber um evtl. Schulungen bzgl. E-Busse beworben, aber leider keine positive Antwort bekommen mit dem Vermerk, das das ein BVG Projekt ist.

Fahrer bei der BT - Berlin Transport
Instagram: sunsetofberlin
Zitat
biesdorfer83
Zitat
Arnd Hellinger
Die heutige Morgenpost stellt den aktuellen Sachstand bei der BVG zum Thema E-Busse nochmal kompakt zusammen.

Die im Artikel erwähnten geplanten E-Bus Linien 142,147,194,240 interessieren mich in der Hinsicht, welche Leistungen die BT dann als Ersatz bekommt. Der 147 wird ja in Gänze, 142,194 in Teilen durch die BT bedient. Da diese Linien ja dann alle in die Hände der BVG Kollegen übergehen, bin ich gespannt, was sich in dieser Hinsicht tut.

War es nicht ohnehin so, dass die BT in naher Zukunft aufgelöst und deren Mitarbeitende (wieder) von der BVG übernommen werden sollen, weil man eh Alle nach TVN entlohnen möchte? In diesem Falle hätte sich das Problem doch erledigt...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
biesdorfer83
Zitat
Arnd Hellinger
Die heutige Morgenpost stellt den aktuellen Sachstand bei der BVG zum Thema E-Busse nochmal kompakt zusammen.

Die im Artikel erwähnten geplanten E-Bus Linien 142,147,194,240 interessieren mich in der Hinsicht, welche Leistungen die BT dann als Ersatz bekommt. Der 147 wird ja in Gänze, 142,194 in Teilen durch die BT bedient. Da diese Linien ja dann alle in die Hände der BVG Kollegen übergehen, bin ich gespannt, was sich in dieser Hinsicht tut.

War es nicht ohnehin so, dass die BT in naher Zukunft aufgelöst und deren Mitarbeitende (wieder) von der BVG übernommen werden sollen, weil man eh Alle nach TVN entlohnen möchte? In diesem Falle hätte sich das Problem doch erledigt...

Das Thema ist fast so alt wie die BT selber. Von daher gebe ich solchem Spekulatius keine Beachtung. Ich bin der BT dankbar, dass sie mir ermöglicht haben, den Beruf auszuüben, da sie mir den Führerschein finanziert haben, Die BVG wollte das nicht machen. Damals hätte ich dort 2015 beginnen können, allerdings nur mit einen Schein vom Arbeitsamt mit der Aufschrift "Kostenübernahme" -.-.

Fahrer bei der BT - Berlin Transport
Instagram: sunsetofberlin
Zitat
nicolaas (im Thema Kurzmeldungen am 7.10.18)
BVG-Buschef Torsten Mareck verspricht, dass spätestens Mitte März 2019 die ersten Serien-Elektrobusse im Liniendienst stehen sollen.

Interview mit neues deutschland zu E-Doppeldeckern und weiterem
Zitat
md95129
Zitat
andre_de
...Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel!

Zitat

Dafür müssen die Hersteller aufhören, nur das Dieselaggregat herauszureißen und einen Elektromotor reinzuschrauben, und zu sagen, das wäre ein Elektrobus. Sie müssen das System für die Elektromobilität vollinhaltlich neu konzipieren.

Genau das ist schon lange mein Reden, insbesondere auch bei Elektro-PKWs. Ist es denn tatsächlich schon so, dass die verfügbaren E-Busse (z.B. die auf der InnoTrans) mit Radnabenmotoren fahren?

Viele Grüße
André
TESLA und Proterra (Bushersteller) haben ihre Fahrzeuge von Grund auf fuer Elektrobetrieb konzipiert. Interessant auch eine Kooperation zwischen Daimler und Proterra (Daimler-Proterra). Radnabenmotore muessen nicht unbedingt die beste Loesung fuer den Antrieb sein (relativ hohe ungefederte Massen)!
Die Diskussion gehoert eigentlich in den Elektrobus-Thread.
Henner

Dann also weiter hier.

Radnabenmotore sind nun wirklich nicht das Problem. Ich möchte in diesem Zusammenhang an die bereits ab 1997 von der BVG zuerst auf Innenstadtlinien getesteten Hybridbusse verweisen. Die damaligen O405 N2 wiesen bereits dieselelektrischen Antrieb mit Radnabenmotoren auf. Die Probleme mit diesen Exoten waren vor allem die Batterien.
Daher liefen die letzten drei Wagen zuletzt jahrelang in Spandau im Schülerverkehr mit geringen täglichen Laufleistungen. Sie wurden erst 2013 ausgemustert, als die Type O405 in der normalen Dieselausführung längst Geschichte waren.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Radnabenmotore sind nun wirklich nicht das Problem. Ich möchte in diesem Zusammenhang an die bereits ab 1997 von der BVG zuerst auf Innenstadtlinien getesteten Hybridbusse verweisen. Die damaligen O405 N2 wiesen bereits dieselelektrischen Antrieb mit Radnabenmotoren auf. Die Probleme mit diesen Exoten waren vor allem die Batterien.
Daher liefen die letzten drei Wagen zuletzt jahrelang in Spandau im Schülerverkehr mit geringen täglichen Laufleistungen. Sie wurden erst 2013 ausgemustert, als die Type O405 in der normalen Dieselausführung längst Geschichte waren.

Ja genau. Tauscht man nur den zentralen Antriebsmotor aus, bleibt die ganze sonstige Komplexität wie bei einem normalen Verbrennungs-Fahrzeug. Die Radnabenmotoren bieten die Chance, den ganzen mechanischen Ramsch (Getriebe, Differenzial, ABS, Traktionssteuerung usw.) auf die Software-Seite zu verschieben. Dann sollte sich der Wartungsaufwand beträchtlich reduzieren und auch die Lebensdauer sich deutlich erhöhen. Das Problem der höheren ungefederten Masse ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, aber sicher lösbar. Zumal jeder einzelne Motor bei vier oder sechs verteilten Antrieben dann kein so hohes Gewicht (auch im Vergleich zu Achse, Differenzial und Kardanwelle) aufbringt.

Außerdem kann man dann den Innenraum viel flexibler gestalten, Niederflur-Gang bis ganz hinten, die sonstigen technischen Aggregate irgendwo hin, nicht zwangsweise in die Nähe der Antriebsachse usw. Den

Viele Grüße
André
Auch der blaue Brennstoffzellen-Testbus der BVG mit der Wagennummer 2006 wurde über Radnabenmotoren angetrieben (war ursprünglich ein für Zürich vorgesehener O405GNTD Obus).

Der im Juli vergangenen Jahres von der Firma Ziehl-Abegg der BVG für den Testbetrieb auf der Linie 204 zur Verfügung gestellte VDL Citea SLF 120 Electric wurde ebenfalls über Radnabenmotoren angetrieben.

Gruß
Micha

Während der Versuchsbetrieb auf der Linie 204 leise weinend zurückgefahren wird, erhielt gestern die BVG eine Förderzusage des Bundes und ergänzende Landesfinanzierung sämtlicher Mehrkosten der Anschaffung und des laufenden Betriebes der ersten bereits bestellten Elektrobusse. In einer Unternehmensmeldung heißt es:

Zitat
BVG
Bund fördert Elektrobusbeschaffung der BVG

Die BVG erhält eine Zuwendung in Höhe von rund 12,75 Millionen Euro.

Anfang des Jahres bewarb sich die BVG mit ihren Plänen zur Elektrobusbeschaffung für eine Förderung im „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Mit Erfolg: Heute überreichte Bundesminister Andreas Scheuer der BVG-Vorstandsvorsitzenden Dr. Sigrid Nikutta (Mitte) sowie Mike Wohlbold (links), Abteilungsleiter Alternative Finanzierungen (FRF-AF), den Förderbescheid über eine Zuwendung von rund 12,75 Millionen Euro.

Mit dem Betrag übernimmt der Bund 40 Prozent der Mehrkosten für 90 Elektro-Eindecker und für ebenso viele Ladensäulen bis Ende 2020. Den Rest der Mehrkosten übernimmt laut einer Absichtserklärung von Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, das Land Berlin. Das bedeutet, dass die BVG für die Beschaffung von 90 Elektrobussen nebst Ladesäulen nur so viel zahlt, wie sie auch für die derzeit noch günstigeren Dieselbusse gezahlt hätte.

Teile der Förderung werden direkt für die erste Lieferung von 30 E-Bussen im kommenden Jahr verwendet.

Das BMVI vermeldete das bereits: [www.bmvi.de]
Natürlich gibt es auch Fotos von Smalltalk der Chefin mit dem Verkehrsminister: [www.flickr.com]

so long

Mario
Offensichtlich versucht sich Daimler zusammen mit Proterra in den USA an Schulbussen. Interessant wird das Projekt auch dadurch, dass die Busse waehrend der Standzeit als Speicher fuer elektrische Energie dienen koennen. Vorlaeufer und Versuchsfeld fuer Stadtbusse?
Henner
Zitat
md95129
Offensichtlich versucht sich Daimler zusammen mit Proterra in den USA an Schulbussen. Interessant wird das Projekt auch dadurch, dass die Busse waehrend der Standzeit als Speicher fuer elektrische Energie dienen koennen. Vorlaeufer und Versuchsfeld fuer Stadtbusse?
Henner

Nicht so repräsentativ für den Stadtverkehr, da die Schulbusse ja regelmäßig nur zwei längere Touren am tag unternehmen und ansonsten rumstehen und warten. Aber spanned trotzdem, danke für den Link. Wusste gar nicht, dass Thomas Built zu Daimler gehört.

Ich musste sehr lachen weil
Zitat

Since the first Thomas Built bus rolled off the assembly line, the company has been committed to delivering the smartest and most innovative buses in North America.
ich in den 90ern exzessiv unter diesen Karren zu leiden hatte. Dei waren damals für mich der Inbegriff von American Engineering: sturdy, grob, unkaputtbar, based on proven design, mit anderen Worten, wenn's einmal funktioniert wird's nie wieder geändert. Hat mich jeden Morgen wieder in die 30er Jahre katapultiert, weil es in der ganzen Kiste kein einziges Element gab, das auf die postindustriale Zeit verwiesen hätte.
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