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Potsdam: Straßenbahn zum Jungfernsee
geschrieben von schallundrausch 
Zitat
schallundrausch
Zitat
X-Town Traffic
Dieses Konzept sieht u.a. einen zweigleisigen Ausbau der gerade neugebauten Strecke an der Nedlitzer Str. vor.

Da werden viele Probleme besprochen, die hier auch schon diskutiert wurden (Zweigleisigkeit in der Nedlitzer Straße, Straßenbahnführung durch Neu-Fahrland, Planungshorizont, frühestmögliche Inbetriebnahme)

Wow, die alten Preußen haben doch schon gemerkt, dass sie Mist gebaut haben ...

so long

Mario
Noja, wo er recht hat, hat er recht. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Bin gespannt wie, und ob sie Tram in beide Richtungen eine eigene Fahrspur behalten kann, oder eine Richtung auf die Fahrbahn muss...
Mal ein Update aus Krampnitz:

Am 29.01. fand das 8. öffentliche "Forum Krampnitz" statt. Hier wurde u.a. der neue Masterplan vorgestellt:
Masterplan Krampnitz Januar 2019
Schwach zu erkennen ist der geplante Verlauf der Straßenbahn. Neu ist hier, dass die Wendeschleife am linken Bildrand etwas nach Westen gelegt wurde. Ergibt Sinn, bevor sich Anwohner über Geräuschkulissen von wendenden Bahnen oder Lärm von Klimageräten beschweren. Zudem kann der Platz im Wohngebiet sicher sinnvoller genutzt werden. Zum Vergleich hier die vorherige Lage am linken Bildrand mit P+R: Masterplan Krampnitz alt

Zur besseren Sichtbarkeit hab ich die Trasse mal nachgezeichnet (wenn's genehmigt ist):
Masterplan Krampnitz Verlauf Straßenbahn
Rot=Tram
Lila=Tram+Bus
Blau=Haltestellen

Die gesamte Präsentation gibt's auf der Seite der ProPotsdam: Direktlink Präsentation (ab Seite 45 geht's um Verkehr/Mobilität)
Auf Seite 56 seht ihr ein Linienkonzept mit den Buslinien 609/X609 nach Fahrland/Marquardt sowie wie gewohnt 638 nach Spandau und 697 nach Sacrow. Ich fänd 'nen zusätzlichen X38 mit direktem Weg nach Spandau ja sinnvoll (ohne diese Runde durch Groß Glienicke).

Ansonsten läuft wohl alles nach Plan: Noch dieses Jahr wird mit dem Straßenbau begonnen, so dass ab 2021 ein Busvorlaufbetrieb im 10-Min-Takt starten kann. 2023 soll dann der Bau der Straßenbahn starten.
Ich kann im Plan keine Trassenfreihaltung für den Fall einer Verlängerung Richtung Groß Glienicke erkennen - auch wenn diese kurz- und mittelfristig unwahrscheinlich sein dürfte.
Wo sollte die in diesem Gebiet sein? Eine Straßenbahn nach Groß-Glienicke würde doch Krampnitz lediglich tangieren.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Jei-jei-jei. Der Plan rühmt sich, alternativ und MIV-arm zu sein. Trotzdem gibt es 3 Tramhaltestellen, aber 7 Parkhäuser ("max. 300m Weg garantiert"!). Da ist viel Gutes dabei, aber da geht noch so einiges.
Mario dürfte sich freuen: der erste Bauabschnitt der Straßenbahnverlängerung beinhaltet explizit einen zweigleisigen Ausbau in der Nedlitzer Straße.
Zitat
Giovanni
Ich kann im Plan keine Trassenfreihaltung für den Fall einer Verlängerung Richtung Groß Glienicke erkennen - auch wenn diese kurz- und mittelfristig unwahrscheinlich sein dürfte.

Eine Trasse nach Groß Glienicke war genau wann mal im Gespräch? Ernstgemeinte Frage, keine Provokation. Außerdem wird da doch nichts verbaut, die Trasse (so man davon überhaupt sprechen kann) bleibt doch frei, oder seh ich das falsch?
Positiv ist doch, dass die Erweiterung nach Fahrland, Schule schon mitgedacht wird.
Interessant ist, dass auf Seite 55 die Straßenbahn als "Stadtbahn" bezeichnet wird. Ich weiß, Erbsenzählerei und so, aber dieser Begriff erinnert doch sehr an Konzepte der autogerechten Planung und die Stadtbahn gehörte nun mal zu den Mitteln ebendieser (und nebenbei ist es ein schöner Marketing-Begriff, um das Verkehrsmittel von der klassischen Bim abzusetzen)...
Zitat
schallundrausch
Mario dürfte sich freuen: der erste Bauabschnitt der Straßenbahnverlängerung beinhaltet explizit einen zweigleisigen Ausbau in der Nedlitzer Straße.

Wird auch langsam Zeit, dass sich diese Erkenntnis durchsetzt, beim Bau einer Neubaustrecke die BOStrab einzuhalten.
Echt schade wegen der Mehrkosten für den nachträglichen Umbau.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
schallundrausch
Mario dürfte sich freuen: der erste Bauabschnitt der Straßenbahnverlängerung beinhaltet explizit einen zweigleisigen Ausbau in der Nedlitzer Straße.

Wird auch langsam Zeit, dass sich diese Erkenntnis durchsetzt, beim Bau einer Neubaustrecke die BOStrab einzuhalten.
Echt schade wegen der Mehrkosten für den nachträglichen Umbau.

Viel spannender bleibt die Frage wie man das zu realisieren gedenkt und ob das überhaupt umgesetzt wird. Dem geplanten 10min Takt steht die kurze "Engstelle" nicht im Wege.
Ich wüsste auch nicht, wie man da ein zweites Gleis auf eigener Trasse realisieren könnte. Für einen 10-Minuten-Takt mag der Bereich ausreichend dimensioniert sein, aber ich finde, dass der 10-Minuten-Takt bei dem, was die Bahn künftig leisten soll, nicht ausreichen wird.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
X-Town Traffic
Auf Seite 56 seht ihr ein Linienkonzept mit den Buslinien 609/X609 nach Fahrland/Marquardt sowie wie gewohnt 638 nach Spandau und 697 nach Sacrow. Ich fänd 'nen zusätzlichen X38 mit direktem Weg nach Spandau ja sinnvoll (ohne diese Runde durch Groß Glienicke).

Wäre sicher wirklich angebracht. Mit dem geplanten Angebot lockt man sicher keinen wahlfreien Berlin-Pendler hinterm Ofen hervor. Denn die Straßenbahn - so sehr ich sie begrüße - ist für den Verkehr zwischen Krampnitz und Berliner Zentrum wegen des großen geographischen Umwegs wohl eher bedeutungslos. Und der 638er ist mit seinem Umweg durch Groß Glienicke auch nicht attraktiv. Ein X38, der zwischen Neu Krampnitz und der Heerstraße nur je einmal in Groß Glienicke und an der Ecke Ritterfelddamm hält, könnte zumindest einen Teil des Vorteil des Pkw zumindest aufwiegen.
Vielleicht sollte man die Gebiete Steinstücken und Groß Glienicke tauschen ^^

Das Problem ist vermutlich, dass sich keiner für eine schnelle Verbindung Krampnitz - Groß Glienicke - Messe Nord/ICC (o.ä.) zuständig fühlt.

Potsdam: Sollnse doch in Potsdam einkaufen, arbeiten... Oder reicht es, dass Potsdam sich über die gemeldeten Einwohner und Steuerzahler freut?

Berlin: Sollnse doch in Berlin wohnen und steuern zahlen... Oder könnte sich Berlin nicht eigentlich freuen, dass diese nicht noch in Berlin eine überteuerte Wohnung o.ä
brauchen?
Zitat
def
Und der 638er ist mit seinem Umweg durch Groß Glienicke auch nicht attraktiv. Ein X38, der zwischen Neu Krampnitz und der Heerstraße nur je einmal in Groß Glienicke und an der Ecke Ritterfelddamm hält, könnte zumindest einen Teil des Vorteil des Pkw zumindest aufwiegen.

Naja, ob der Weg durch Groß Glienicke so viel Zeit kostet, mag ich bezweifeln. Aber ein X38 dürfte mit der neuen Siedlung schon mal Fahrgastpotenzial haben, dass er dieses Wohngebiet schon mal nur tangieren braucht. Spart aber schon 5-7 Minuten. Daher fand ich die 638/639-Variante damals gar nicht so schlecht. Aber das Angebot attraktiv zu gestalten ist dann schon etwas schwierig. Und Seeburg hat ja eigentlich wieder ein vertretbares Angebot, obwohl ich kein Fan davon bin, dass in die Siedlung rein gar nichts mehr fährt. Und zum "X38": Warum sollte der Expressbus dann gerade an der Ecke Ritterfelddamm halten? Da ist ja eigentlich nichts außer der Campingplatz. ^^
Zitat
Nahverkehrsplan
Naja, ob der Weg durch Groß Glienicke so viel Zeit kostet, mag ich bezweifeln.

Ich habe mal geschaut, zwischen Am Park und Bassewitz hat der 604er sieben Minuten, der 638 vierzehn.

Zitat
Nahverkehrsplan
Aber ein X38 dürfte mit der neuen Siedlung schon mal Fahrgastpotenzial haben, dass er dieses Wohngebiet schon mal nur tangieren braucht.

Welche neue Siedlung meinst du genau?

Zitat
Nahverkehrsplan
Spart aber schon 5-7 Minuten.

Respekt, gut geschätzt.

Zitat
Nahverkehrsplan
Daher fand ich die 638/639-Variante damals gar nicht so schlecht.

Die fanden die Seeburger und Nord-Glienicker auch besser.

Zitat
Nahverkehrsplan
Aber das Angebot attraktiv zu gestalten ist dann schon etwas schwierig.

Das Kreuz mit den unterschiedlichen Verwaltungen. Potsdam und das Havelland ziehen da nicht an einem Strang.

Zitat
Nahverkehrsplan
Und Seeburg hat ja eigentlich wieder ein vertretbares Angebot, obwohl ich kein Fan davon bin, dass in die Siedlung rein gar nichts mehr fährt.

Schwierig. Ein stündlicher Bus nach Potsdam und Spandau wäre den Leuten wohl lieber.

Zitat
Nahverkehrsplan
Und zum "X38": Warum sollte der Expressbus dann gerade an der Ecke Ritterfelddamm halten? Da ist ja eigentlich nichts außer der Campingplatz. ^^

Du sagst es. Bis zur Heerstraße könnte der durchrauschen.

Aber ich sehe da ein anderes Problem. Der X38er müsste ein komplett zusätzliches Angebot sein, ansonsten kommt der Takt durcheinander und einige Haltestellen bekämen einen Holpertakt.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
schallundrausch
Zitat
Giovanni
Ich kann im Plan keine Trassenfreihaltung für den Fall einer Verlängerung Richtung Groß Glienicke erkennen - auch wenn diese kurz- und mittelfristig unwahrscheinlich sein dürfte.

Eine Trasse nach Groß Glienicke war genau wann mal im Gespräch? Ernstgemeinte Frage, keine Provokation.
Ernsthafte Planungen sind mir nicht bekannt - höchstens Gedankenspiele, auch im Zusammenhang mit einer möglichen Straßenbahn innerhalb Spandaus.

Zitat
schallundrausch
Außerdem wird da doch nichts verbaut, die Trasse (so man davon überhaupt sprechen kann) bleibt doch frei, oder seh ich das falsch?
Die B2 soll in der Nähe des Verknüpfungspunktes Bus/Tram "Krampnitz Ost" als abbiegende Hauptstraße realisiert werden.
Die grafischen Visualisierungen erwecken nicht den Eindruck, dass Platz vorhanden wäre damit die Straßenbahn hier dem Verlauf der B2 folgen könnte - angesichts der Belastung des Kreuzungsbereiches wäre dies wohl auch nicht sinnvoll.
Anzustreben wäre wohl eine Verlängerung um mindestens 100 Meter Richtung Norden entlang der "Planstraße 1" und anschließendes abknicken Richtung Osten - aber da scheint mir der Platz zwischen den Häusern etwas knapp.
Weiter nördlich abzuknicken erscheint mir schwierig, da wohl an den Gewässern naturschutzrechtliche Aspekte hinzu kämen und die Breite der Planstraße 1 nicht wirklich ausreichend für eine Straßenbahntrasse scheint.
Es sind nur Kleinigkeiten, die anzupassen wären, um eine Trassenfreihaltung zu schaffen.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nahverkehrsplan
Und zum "X38": Warum sollte der Expressbus dann gerade an der Ecke Ritterfelddamm halten? Da ist ja eigentlich nichts außer der Campingplatz. ^^

Du sagst es. Bis zur Heerstraße könnte der durchrauschen.

Mein Gedanke war eher, dort mittels 135er noch Kladow anzubinden (v.a. aus Richtung Potsdam kommend). Aber vielleicht reicht da auch der "normale" 638er. Daran sollte der X38 nicht scheitern.

Zitat
B-V 3313
Aber ich sehe da ein anderes Problem. Der X38er müsste ein komplett zusätzliches Angebot sein, ansonsten kommt der Takt durcheinander und einige Haltestellen bekämen einen Holpertakt.

Nicht nur das, Groß Glienicke sollte natürlich auch keine Nachteile haben, weder hinsichtlich Taktdichte noch hinsichtlich Fahrtmöglichkeiten (nach Potsdam UND Spandau). Aber mit der Entwicklung von Krampnitz sollte ja auch der Bedarf wachsen.

Geht man davon aus, dass der X38 sowohl den Schlenker durch Groß Glienicke als auch jenen über am Omnibushof weglässt (und die Haltestellen in der Potsdamer Chausse und der südlichen Wilhelmstraße sowieso), dürfte eine Fahrzeitersparnis von knapp über 10 min gegenüber dem 638er rauskommen. Und das bei Pendlern zweimal täglich. Das kann schon relevant bei der Verkehrsmittelwahl sein. Nicht zu vernachlässigen ist ja auch der psychologische Effekt, wenn man eine für den eigenen Weg überflüssige Stadtrundfahrt mit dem Bus macht, während man mit dem Auto einfach geradeaus fahren könnte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.2019 07:11 von def.
Zitat

"def" am 7.2.2019 um 6.49 Uhr:

Geht man davon aus, dass der X38 sowohl den Schlenker durch Groß Glienicke [...] weglässt [...]

Wenn man den "Schlenker durch Groß Glienicke" weglässt (also nicht mehr der B2 folgt), würde man Zeit auf der einzigen Alternativ-Route L20 verlieren, und müsste entweder über Seeburg und die Engelsfelder Chaussee (lange Strecke mit 30 km/h) zur Potsdamer Chaussee, oder noch weiter bis zur Kreuzung der L20 mit der B5 fahren, um wieder nach Spandau zu gelangen. Und ich schätze, dass das mehr als zehn Minuten dauert. ;-)

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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