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TV-Tipp 2
geschrieben von Jumbo 
Re: TV-Tipp 2
13.08.2021 15:43
Was ich mich grad frage: Hat der Werkstattzug eigentlich die ZBS erhalten? Letztens hab ich ihn tagsüber auf der Stadtbahn gesehen.

Gruß Ralf
Jay
Re: TV-Tipp 2
13.08.2021 17:10
Zitat
Ralf
Was ich mich grad frage: Hat der Werkstattzug eigentlich die ZBS erhalten? Letztens hab ich ihn tagsüber auf der Stadtbahn gesehen.

Gruß Ralf

Nein, hat er nicht. Er soll demnächst abgestellt werden. Vmax im ZBS-Bereich ist 40 km/h und für die Signalsicht ist ein Beimann erforderlich.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Re: TV-Tipp 2
13.08.2021 20:34
@Ur-Koladose. Ich finde die primitiveren, wenn auch etwas größeren Frontscheiben bemerkenswert. Diese finden sich aber auch an verschiedenen Dieselloks E-Loks. Die Coladosen bekamen hingegen die Gummieinfassung und die veränderten Kombilampen.

edit: ich wollte schreiben, bei verschiedenen E-Loks, z.B: BR 243. Sorry, war unkonzentriert.

Heidekraut zum Hauptbahnhof



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2021 02:58 von Heidekraut.
Re: TV-Tipp 2
13.08.2021 21:00
Zitat
Heidekraut
@Ur-Koladose. Ich finde die primitiveren, wenn auch etwas größeren Frontscheiben bemerkenswert. Diese finden sich aber auch an verschiedenen Dieselloks. Die Coladosen bekamen hingegen die Gummieinfassung und die veränderten Kombilampen.

Lustigerweise gibt es so etwas ähnliches auch mit der BR 250, deren Prototypen hatten auch eine andere Front mit größeren Scheiben.
Re: TV-Tipp 2
13.08.2021 22:33
Zitat
Slighter
Zitat
Heidekraut
@Ur-Koladose. Ich finde die primitiveren, wenn auch etwas größeren Frontscheiben bemerkenswert. Diese finden sich aber auch an verschiedenen Dieselloks. Die Coladosen bekamen hingegen die Gummieinfassung und die veränderten Kombilampen.

Lustigerweise gibt es so etwas ähnliches auch mit der BR 250, deren Prototypen hatten auch eine andere Front mit größeren Scheiben.

Desgleichen die Nahverkehrstriebwagen für die Wechselstrom-S-Bahnen BR 280, deren technische Daten der DB BR 420 ähnelten. Hauptsächlich wegen der schwachen Stromversorgung in Leipzig, Halle, Dresden und Magdeburg verzichtete die DR auf eine Serienbestellung und verwendete Ellok-bespannte Wendezüge.

so long

Mario
Re: TV-Tipp 2
14.08.2021 06:52
Zitat
Heidekraut
Ich finde die primitiveren, wenn auch etwas größeren Frontscheiben bemerkenswert.

Inwiefern kann denn eine Frontscheibe primitiv sein und was unterscheidet sie von der Sorte, die diese Eigenschaft nicht inne hat?


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Re: TV-Tipp 2
14.08.2021 10:27
Damit meine ich einerseits das Design, sie wirken etwas zu groß und in der Form nicht wirklich harmonisch der Frontpartie des Fahrzeugs angepasst und andererseits, die mit Aluminiumleisten verwirklichte Dichtung plus Schrauben. Scheinbar ein Standard von der Stange im LEW Hennigsdorf oder besser im Kombinat Fahrzeugbau, oder wie das hieß. Da erscheinen die Gummidichtungen einfach besser. Ist aber auch klar, dass man für ein Prototyp eher so eine Kataloglösung verwendet, als für eine Fahrzeugserie, für die man extra Lösungen entwickeln kann.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Re: TV-Tipp 2
14.08.2021 14:18
Zitat
der weiße bim
(..) die Nahverkehrstriebwagen für die Wechselstrom-S-Bahnen BR 280, deren technische Daten der DB BR 420 ähnelten. Hauptsächlich wegen der schwachen Stromversorgung in Leipzig, Halle, Dresden und Magdeburg verzichtete die DR auf eine Serienbestellung und verwendete Ellok-bespannte Wendezüge.

Die Geschichte verlief bei der Bundesbahn im Prinzip ähnlich, allerdings konnte die DB in ihren damals neuen S-Bahn-Netzen München, Rhein-Main und Stuttgart wegen der dortigen "Stammstrecken" mit ihren Tunnelrampen, kurzen Bahnhofsabständen sowie extrem dichten Zugfolgen nicht auf den 420 verzichten und musste entsprechend zusätzliche Unterwerke, Speisekabel etc an den zur S-Bahn hochgestuften Strecken realisieren. Analog zur DR wurde dabei auch gelegentlich das 50Hz-Netz etwa der Bayernwerke im Raum München angezapft - wenn auch mit statischen statt elektromechanischen Umformern.

Entsprechend versuchte auch die DB in S-Bahn-Netzen ohne "Stammstrecke" wie Nürnberg, Ruhrgebiet und (seinerzeit Vorlaufbetrieb) Hannover, auf die 420 zu verzichten und setzte ebenfalls auf - für diese Verkehre eher untaugliche - Wendezüge...

Hätte es also den City-tunnel Leipzig schon zu DDR-Zeiten gegeben, wäre auch die Reichsbahn kaum um eine Serienbestellung der 280 herumgekommen. Wie diese Züge dann wohl ab 1991/92 in lichtgrau/orange und später verkehrsrot ausgesehen hätten...?

Viele Grüße
Arnd
Re: TV-Tipp 2
14.08.2021 15:36
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
der weiße bim
(..) die Nahverkehrstriebwagen für die Wechselstrom-S-Bahnen BR 280, deren technische Daten der DB BR 420 ähnelten. Hauptsächlich wegen der schwachen Stromversorgung in Leipzig, Halle, Dresden und Magdeburg verzichtete die DR auf eine Serienbestellung und verwendete Ellok-bespannte Wendezüge.


Hätte es also den City-tunnel Leipzig schon zu DDR-Zeiten gegeben, wäre auch die Reichsbahn kaum um eine Serienbestellung der 280 herumgekommen. Wie diese Züge dann wohl ab 1991/92 in lichtgrau/orange und später verkehrsrot ausgesehen hätten...?

Das wäre die große Frage...ob es die Verkehrsströme von heute auch damals und damit so den Bedarf an diesen Fahrzeugen gegeben hätte.
Schon die Einführung der 243 für die S-Bahnlinien in L war gegen anfängliche Widerstände in der Verwaltung der DR ein Fortschritt,
sank doch mit deren Einführung als Zugfahrzeug der Verbrauch an Bremsklötzen gewaltig.
Die Massenverkehre im Gebiet Halle/Leipzig schrien ja zu Stoßzeiten eher nach Doppelstockzügen.
Interessant wäre die Verwendung wohl dann im Raum MD nach Elektrifizierung gewesen.
Was dem Berliner ( und auch Hamburger) wenn anderswo als S-Bahn in Form dessen auftritt,
was hier Personen oder später Regionalzug genannt wird, eh immer ein mitleidiges Grinsen aufzwingt...

T6JP
Re: TV-Tipp 2
06.11.2021 02:21
Nicht aus der Fernsehröhre sondern aus der Youtube:

> Jubiläumsausstellung Zeuthen 2021

Vor 70 Jahren, am 30.04.1951, wurde der elektrische S-Bahn-Betrieb zwischen Grünau und Königs Wusterhausen aufgenommen. Im Oktober diesen Jahres präsentierten die Modelleisenbahner des Heimatvereins Zeuthen wieder ihre gigantische Modellbahnanlage. In diesem Video wird gezeigt, wie sie sich darauf die Fahrt mit einer BR 165 von Grünau nach Königs Wusterhausen am Eröffnungstag in 1:87 vorstellen. Wer ein wenig mentale Entspannung benötigt, kann anschließend noch bis Breslau mitfahren.

Gruß
Micha




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.2021 02:30 von Micha.
Re: TV-Tipp 2
08.11.2021 22:40
Re: TV-Tipp 2
14.01.2022 21:40
Der Youtuber Matthias Schwarzer hat für die Freunde der (mir unbekannten) Netflix-Serie "Dark" die Friedhofsbahn von Wannsee nach Stahnsdorf erkundet:

> Geheimnis der „Dark“-Brücke

Die Stammbahn von Zehlendorf nach Griebnitzsee bin ich ja vor über 15 Jahren mal langgewandert und habe dabei auch die Friedhofsbahn überquert. Deren alte Trasse wollte ich separat besuchen. Habe ich aber noch nicht hingekriegt ...

Gruß
Micha




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.2022 21:42 von Micha.
Re: TV-Tipp 2
15.01.2022 21:04
Zitat
Micha
... (mir unbekannten) Netflix-Serie "Dark" ...

Gruß
Micha

Die PR-Aktion der BVG von 2019 schon vergessen? ;-)
Re: TV-Tipp 2
21.03.2022 21:10
Ulli Zelle hat sich im Bahnhof Lichtenberg umgesehen:

Webseite: [www.rbb-online.de]
Video: [rbbmediapmdp-a.akamaihd.net] (3:07 Minuten)

Links wie immer nur eine Woche gültig.
Re: TV-Tipp 2
04.04.2022 08:21
Moin.

Ich hatte 'mal in diesem Disksussionsfaden am 18. und am 28. Oktober 2020 über das Projekt der ARD und, für mich noch interessanter, des RBBs berichtet, ein dauerhaftes Archiv von alten Nachrichtensendungen aufzubauen, geführt unter dem Stichwort Retro. In den nun knapp eineinhalb Jahren wurden sehr viele weitere Beiträge aus der Berliner Abendschau im Archiv aufgenommen, von denen ich hier wieder einmal einige mit verkehrs- und stadthistorischen Themen verlinken möchte:

Berliner Abendschau vom 20. März 1959: Erste Ausflüge mit den Schiffen der Stern und Kreis (z. Bsp. Wannsee - Kladow)
Berliner Abendschau vom 28. September 1959: Verkehrsfreigabe Kurfürstendamm nach U-Bahnbau
Berliner Abendschau vom 14. Oktober 1959: Rückfahrt des Trans-Europ-Express von der Berliner Industrieausstellung

Berliner Abendschau vom 5. Januar 1960: 100. Ampelanlage an der Heerstraße / Pichelsdorfer Straße
Berliner Abendschau vom 1. April 1960: Berliner U-Bahn mit Musikbeschallung
Berliner Abendschau vom 21. Juni 1960: Zuschüttung des Schöneberger Hafens
Berliner Abendschau vom 15. Juli 1960: Bushaltestellen in gefährlicher Lage
Berliner Abendschau vom 16. Juli 1960: Freigabe der Schnalle am Breitscheidplatz
Berliner Abendschau vom 25. August 1960: Bau der Nordwestbogenbrücke (spätere Rudolf-Wissell-Brücke)
Berliner Abendschau vom 14. November 1960: Zweites Radarfahrzeug im Einsatz (vermutlich auf dem Spandauer Damm, nebenbei Straßenbahnen mit Dreifachtraktion)

Berliner Abendschau vom 28. August 1961: Eröffnung der U-Bahnlinie G (spätere U9)

Berliner Abendschau vom 26. Februar 1962: Schnellstraße Nordwestbogenbrücke (spätere Rudolf-Wissell-Brücke)
Berliner Abendschau vom 25. Mai 1962: Amphicar-Produktion in Berlin
Berliner Abendschau vom 24. Oktober 1962: Sprengung des Görlitzer Bahnhofs
Berliner Abendschau vom 18. Dezember 1962: Fahrkartenautomaten

Berliner Abendschau vom 30. April 1963: Bundesdeutsche Busfahrer in Westberlin
Berliner Abendschau vom 20. Juli 1963: Endstation für Straßenbahn: Laubenkolonie
Berliner Abendschau vom 10. September 1963: Fast fertig: U-Bahn-Linie nach Britz
Berliner Abendschau vom 23. September 1963: Türen für Busse mit offener Platform und Kleinbusse für Außenbezirke
Berliner Abendschau vom 27. September 1963: Neue Kontrollbrücke an Neuköllner Sektorengrenze

Berliner Abendschau vom 27. Februar 1964: Das Aus für die Straßenbahn (im Straßenbahnbetriebshof Pichelsdorfer Straße)
Berliner Abendschau vom 10. April 1964: Die autogerechte Stadt
Berliner Abendschau vom 20. November 1964: U-Bahn- und Straßenbau in der Bundesallee
Berliner Abendschau vom 26. November 1964: Sprengung des Berek-Hauses in Charlottenburg
Berliner Abendschau vom 27. November 1964: Hotel und Omnibusbahnhof am Funkturm

Berliner Abendschau vom 5. August 1965: Sprengung für den U-Bahnhof Kleistpark

Viel Spaß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Re: TV-Tipp 2
04.04.2022 09:36
Zitat
krickstadt
Berliner Abendschau vom 14. November 1960: Zweites Radarfahrzeug im Einsatz (vermutlich auf dem Spandauer Damm, nebenbei Straßenbahnen mit Dreifachtraktion)

Das ist die Nonnendammallee, links hinter dem Reporter sieht man das Osramgebäude. Der erste Straßenbahnzug ist eine 55 nach Nollendorfplatz, die Fahrleitung an den gebogenen Auslegern ist von der Siemensgüterbahn.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.2022 09:40 von B-V 3313.
Re: TV-Tipp 2
04.04.2022 09:47
Danke Thomas
Da sind ja wahre Schätze dabei.

Bäderbahn
Re: TV-Tipp 2
04.04.2022 12:30
Zitat

"B-V 3313" am 4.4.2022 um 9.36 Uhr:

Das ist die Nonnendammallee, links hinter dem Reporter sieht man das Osramgebäude.

Vielen Dank, da habe ich wohl nicht genau genug hingeschaut. Links oben in der Bildschirmecke ist sogar das Osram-Firmenzeichen am Gebäude zu erkennen.

Zitat

Der erste Straßenbahnzug ist eine 55 nach Nollendorfplatz, die Fahrleitung an den gebogenen Auslegern ist von der Siemensgüterbahn.

Tatsächlich! Und beim Blick aus dem Radarwagen durch die Frontscheibe ist auch das Hochhaus des Schaltwerks zu erkennen. In den ersten Sekunden des Videos sieht man auch den Scherenstromabnehmer der Straßenbahn über dem Dach des Radarwagens (vermutlich an einer Haltestelle vor dem Eingang zu Osram haltend). Das heißt also, dass sich der Radarwagen in der Nonnendammallee einige Meter östlich der Paulsternstraße befand (dort, wo sich heutzutage auch oft Radarwagen hinstellen).

Ich vermute nun auch, dass man den Straßenbahnzug der Linie 55, bestehend aus einem Trieb- und zwei Beiwagen nicht "Dreifachtraktion" nennt, richtig? Laut einem Stadtplan aus dem Jahr 1961 (siehe hier) ist die Straßenbahnlinie 55 auch die einzige Straßenbahnlinie, die in der Nonnendammallee verkehrte, neben den Autobuslinien A10, A72 und A99. Also müsste auch der zweite Straßenbahnzug aus der Gegenrichtung am Ende des Videos eine 55 sein.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Re: TV-Tipp 2
04.04.2022 12:36
Zitat
krickstadt
Ich vermute nun auch, dass man den Straßenbahnzug der Linie 55, bestehend aus einem Trieb- und zwei Beiwagen nicht "Dreifachtraktion" nennt, richtig?

Richtig, das ist ein simpler Dreiwagenzug.

Zitat
krickstadt
Laut einem Stadtplan aus dem Jahr 1961 (siehe hier) ist die Straßenbahnlinie 55 auch die einzige Straßenbahnlinie, die in der Nonnendammallee verkehrte, neben den Autobuslinien A10, A72 und A99. Also müsste auch der zweite Straßenbahnzug aus der Gegenrichtung am Ende des Videos eine 55 sein.

Auch richtig, seit dem 1. Oktober 1960 war die 55 dort oben allein unterwegs, die 35 war Geschichte.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Re: TV-Tipp 2
04.04.2022 16:21
Zitat
B-V 3313
Zitat
krickstadt
Ich vermute nun auch, dass man den Straßenbahnzug der Linie 55, bestehend aus einem Trieb- und zwei Beiwagen nicht "Dreifachtraktion" nennt, richtig?

Richtig, das ist ein simpler Dreiwagenzug.

Naja, Dreiwagenzug ist eher ein Begriff aus der U-Bahn.

Bei der Straßenbahn wurden in der Vor-Tatra-Ära diese Züge mit zwei Beiwagen als "doppelt behängt" bezeichnet, mit einem Beiwagen als "einfach behängt" und mit allein fahrendem Triebwagen als "solo".
In der Vergangenheit gab es allerdings auch Doppel- und (zumindest testweise) Dreifachtraktion mit den Mitteleinstiegswagen der Bauart 1927. Die Starkstrom-Schützensteuerung war allerdings nicht ausgereift, so dass die Aufsichtsbehörde 1931 nach mehreren bösen Unfällen der ganzen Bauart von immerhin 300 Wagen die Betriebszulassung entzog. Die BVG baute in den folgenden Jahren 1933 bis 1936 die Serie nach und nach mit neuen Fahrschaltern um, 250 der 300 Wagen weiterhin doppeltraktionsfähig als sogenannte Verbundzüge. Die Verbundzüge konnten bei Bedarf mit einem Beiwagen behängt werden.

so long

Mario
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