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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab Oktober 2017)
geschrieben von klausberlin 
Zitat
Nemo
Wer in der Bevölkerung kennt denn bitte diese Yorck von Wartenburg? Wir sind nunmal alle Menschen und Menschen machen Fehler!

[ot]Etwas spät, aber so will ich dass nicht stehen lassen.
Es sei der Verweis auf die Napoleonischen Kriege, die Konvention von Tauroggen (er diente Preußen in dem er dem Befehl seines Königs Folge zu leisten verweigerte) und die Völkerschlacht bei Leipzig gestattet.
Sein Name ist mithin untrennbar mit dem Gedanken der modernen deutschen Nation verbunden.

Zu meiner Zeit zählte dass zum Allgemeinwissen.
[/ot]
Zitat
PassusDuriusculus
Am Westhafen nein, Wedding habe ich nicht gut sehen können
Heute da gewesen:
Weder Westhafen noch Wedding liegen Weichen.
Dafür wachsen die Tunnelwände an der Minna-Cauer-Straße immer weiter. Inzwischen sind erste Bewehrungen für die Tunneldecke zu erkennen, da dürfte bald noch deutlich mehr passieren. Ich frage mich ja, ob die Decken noch vor der Frostperiode betoniert werden. Diese und der Abschnitt Tegler Straße sind ja die letzten beiden großen Baustellen der Strecke.
Zitat
DerMichael
Zitat
PassusDuriusculus
Am Westhafen nein, Wedding habe ich nicht gut sehen können
Heute da gewesen:
Weder Westhafen noch Wedding liegen Weichen.

Ich war am Wochenende dort. Trotz Sperrpause, die m.M.n. dem konkreten Weicheneinbau im ostwärts führenden Gleis dienen sollte, gab es Null Bauaktivität. Offensichtlich also entgegen dem Plan abgesagt. Das Gleis war tatsächlich nicht gesperrt (keine Sh2-Scheiben), die Signale in Betrieb. Trotzdem lief der Zugverkehr "natürlich" nur stark eingeschränkt und zigtausende Fahrgäste wurden unnötig am Weiterkommen gehindert. Es gab bereits mehrere Wochenend-Sperrpausen, um alles vorzubereiten. Da kann man schon die Frage stellen, wie umfangreich man heutzutage eine Bahninfrastruktur komplett, mehrfach und tagelang außer Betrieb nehmen muss, um mal vier Weichen einzubauen. Wie schon mehrfach kritisiert: Man meldet eben Sperrpausen an, baut so, wie es aus Bausicht am bequemsten und schönsten ist, und in dem ganzen Genehmigungsprozess vertritt niemand die volkswirtschaftlichen oder Fahrgast-Interessen. Selbstbeschäftigung wie mit der Modelleisenbahn. Hier mal einige Eindrücke, wie "intensiv" zu den diversen Vorbereitungs-Sperrungen gearbeitet wurde (ab Bild 27):
http://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20171016/

Viele Grüße
André
^
Danke für den Einblick André. Was für ein weiteres Trauerspiel.

Offenbar gehen der Bahn die Projektleiter aus oder alles wird auf's minimalste DDR-Verschleissniveau nach unten gefahren.
Nachdem aus der Politik sehr großer Druck kam sind die fetten Jahre der Überbezahlung und des Rumgammelns offenbar vorbei.
Ich wurde heute bei meinem Fotorundgang an der Warschauer Straße von der zufällig anwesenden Projektleiterin (dafür gab sie sich jedenfalls aus,) des Bahnhofs verwiesen nachdem ich Fotos von der einst ungesicherten Rüstung und dem Geländer machte und mich weigerte ihr meinen Ausweis zu zeigen.
Sie teilte mir mit dass sie sehr wohl hier mitlesen und meinte dass wir hier Unwahrheiten verbreiten und hat uns alle als Querulanten bezeichnet.

Kritik ist also, insbesondere in der Öffentlichkeit, sehr unerwünscht. Innerhalb des Konzerns scheinen die Nerven also blank zu liegen und die mangelnde Expertise so gering dass man um sich schlagen muss.
Bedauernswerte, triste Personen von denen man sich nicht einschüchtern lassen sollte.

Hier am Projekt S21 können wir die Auswirkungen des oben erwähnten Rumgammelns sehr gut beobachten.
Wer glaubt dass die Strecke Ende 2020 in Betrieb geht, muss schon sehr großer Optimist sein.
Hier müsste längst am Unterbau zumindest gearbeitet werden. Nicht mal die Anschüttung der Rampe wurde vollzogen.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
@Stefan: Was Du da mit der Projektleiterin schilderst, ist blanke "Amtsanmaßung" ihrerseits. Sie ist weder in der Position noch hat sie die Kompetenz, irgendjemanden eines Bahnhofs zu verweisen oder sich einen Ausweis zeigen zu lassen. Sie ist genauso eine einfache Angestellte wie alle anderen Bahnmitarbeiter. Und da bildet sich auch nicht irgendein Zugbegleiter oder Koch in der DB-Kantine ein, bestimmen zu dürfen, wer sich auf einem Bahnhof aufhalten darf und wer nicht. In der Situation hätte ich wohl nach kurzer Diskussion meinerseits die Polizei gerufen. Dass sie sich für das, was sie und ihr Team dort vor Ort (nicht) abliefert, schämt, kann ich gut nachvollziehen.

Viele Grüße
André
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Das Problem an der Warschauer und den blank liegenden Nerven ist wohl darin zu begründen, dass der Bahnhof auch in diesem Jahr nicht vollständig fertig wird.

Hoffentlich überträgt sich dieser Arbeitsweise nicht auch auf das S21 Projekt. Leider sieht nach deinen Schilderungen und dem Stand der Arbeiten aber alles danach aus.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Ein großes Problem ist die mangelnde Kommunikation bei diesen Bauprojekten. Die Öffentlichkeit kann nur die Forschritte beobachten und entsprechend interpretieren. Ist ja schön für die (angebliche) Projektleiterin, dass sie die hier dargestellten Dinge und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen als Unwahr deklariert - nur wie soll man denn bitte wissen, was stimmt und was Gründe sind, wenn sich niemand äußert?

Ein Beispiel: Der Aufzug am Bahnhof Ostkreuz: Gab es da von der Bahn jemals ein Statement, warum dieser über ein Jahr lang verzögert ist, und wann er gesichert in Betrieb geht? Eines, was über das Niveau von "Verzögerungen im Betriebsablauf" hinausgeht? Ich denke nicht, und daher ist es sehr wohl gerechtfertigt, wenn das kritisch bewertet wird.

Von Warschauer Straße will ich gar nicht erst anfangen.
Zitat
Stefan Metze
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Danke für den Einblick André. Was für ein weiteres Trauerspiel.

Offenbar gehen der Bahn die Projektleiter aus oder alles wird auf's minimalste DDR-Verschleissniveau nach unten gefahren.
Nachdem aus der Politik sehr großer Druck kam sind die fetten Jahre der Überbezahlung und des Rumgammelns offenbar vorbei.
Ich wurde heute bei meinem Fotorundgang an der Warschauer Straße von der zufällig anwesenden Projektleiterin (dafür gab sie sich jedenfalls aus,) des Bahnhofs verwiesen nachdem ich Fotos von der einst ungesicherten Rüstung und dem Geländer machte und mich weigerte ihr meinen Ausweis zu zeigen.
Sie teilte mir mit dass sie sehr wohl hier mitlesen und meinte dass wir hier Unwahrheiten verbreiten und hat uns alle als Querulanten bezeichnet.

Kritik ist also, insbesondere in der Öffentlichkeit, sehr unerwünscht. Innerhalb des Konzerns scheinen die Nerven also blank zu liegen und die mangelnde Expertise so gering dass man um sich schlagen muss.
Bedauernswerte, triste Personen von denen man sich nicht einschüchtern lassen sollte.

Hier am Projekt S21 können wir die Auswirkungen des oben erwähnten Rumgammelns sehr gut beobachten.
Wer glaubt dass die Strecke Ende 2020 in Betrieb geht, muss schon sehr großer Optimist sein.
Hier müsste längst am Unterbau zumindest gearbeitet werden. Nicht mal die Anschüttung der Rampe wurde vollzogen.

@Stefan und André - ich bin ja manchmal etwas skeptisch, was Eure Formulierungen angeht. Die sind halt oft schon sehr hart und bestimmt; 'unfähig', 'unwillig', 'überfordert', 'Versagen'... Ich denke dann immer, Ok, ihr habt einen tieferen Einblick in die Materie oder mehr Erfahrung, und die lässt Schlüsse und solche Reaktionen zu. Ich würde sehr gerne die Gegenseite zu Wort kommen und sich rechtfertigen lassen.

Hier kommt aber der springende Punkt - ich kenne etliche, private wie öffentliche, Bauvorhaben, die eine hervorragende Baudokumentation, Einbeziehung von Anwohnern und Interessierten, Öffentlichkeitsarbeit und Dialogbereitschaft anbieten und leisten. Exemplarisch möchte ich hier das Projekt Rosenthaler Straße 43 (ggü. der Hackeschen Höfe) nennen, dort bekomme ich regelmäßig Newsletter inkl. Pläne für die BE-Flächen, Bauzeitenpläne etc. sowie außerplanmäßig updates, sofern sich irgendetwas ändert oder verschiebt; oder die Stadtregiotram Gmunden, wo für 2,5 km Straßenbahn (!) eine eigene Homepage mit wöchentlichen Foto- und Video(!)updates, Mitschnitten von Anwohnerdialogen, Beschreibung von Bauproblemen, Verfahren und Verzögerungen uvm. aufgesetzt wurde. Ist jetzt fertig, die Dokumentation bleibt aber online -> https://www.stadtregiotram-gmunden.at/index.php/start.html

Das ist hier nicht ansatzweise der Fall. Wer aktuelle Informationen sucht, egal ob Presse oder Privatmensch, findet auf Baustellen-Doku und Ostkreuzblog die zuverlässigsten und umfassendsten Fakten. Natürlich könnt ihr nicht alles wissen und viel müsst ihr schlussfolgern oder interpretieren, wenn nicht von Bauherrenseite Informationen durchgesteckt werden. kann ja sein, dass Ihr da manchmal auch falsch liegt oder ein zu hartes Urteil trefft.

Das ist aber gar nicht der Punkt, das kann man Euch nicht vorwerfen. Denn ihr füllt ja ein Vakuum, das nicht von ungefähr kommt. Allein, dass Ihr als Hobbyprojekt (!) eine Baudokumentation besorgt, die eigentlich der Bauherr hätte leisten sollen, ist schon recht absurd. Wenn jetzt aber die Bauleitung kommt, und sich falsch dargestellt fühlt und die Deutungshoheit über Eure Arbeit verlangt, da bleibt mir die Spucke weg.

Wenn man sich falsch verstanden fühlt, dann ist es doch ein Leichtes dem entgegenzutreten, mit Transparenz, Offenheit und Klarheit. Man kann sich auch nicht darauf berufen, dass das alles irrelevant sei, die Klickzahlen auf Eure Blogs zeigen doch deutlich, dass da eine großes Informationsbedürfnis besteht.
Wir leben doch im Zeitalter der Rechenschaft. Alles ist öffentlich, jede -zumindest öffentliche - Person muss ich für seie Handlungen zur Rechenschaft ziehen lassen. Und das ist doch gut. Wenn es jetzt immer noch Leute gibt, die großmütig genug sind zu denken, es reicht, hin und wieder mal eine Pressemitteilung rauszugeben, die dann 1:1 in der Abendschau berichtet wird, dann finde ich das sehr schade.
Auf der anderen Seite finde ich dieses Rechtfertigungszeitalter ziemlich ungeschickt

(1) Die Menschen sind mehr beschäftigt sich zu rechtfertigen als einfach pragmatisch mal zu machen...

(2) Beim Rechtfertigen werden die Menschen immer besser und dann werden auch irgendwann Sachen gerechtfertigt, die nicht zu rechtfertigen sind. (Es gibt i.d.R. ja auch immer einen Grund warum jemand bspw. Amok läuft.)

(3) Wenn man begründet, warum etwas ist, dann geht es schnell darum, welche externe Faktoren das "Ich" behindern. Das schmälert dann die Verantwortungsübernahme und

(4) ist für unsern Organismus vom Universum trennend. Aufgrund des Rechtfertigungszwang sucht man (a) nach Hindernissen, die man bei künftigen Rechtfertigungen heranziehen kann, was dazu führen kann, dass man die Möglichkeiten aus den Augen verliert (b) das trübt Geist und Stimmung und erschwert (c) Sachen, Kritik und auch Lob anzunehmen, unkommentiert stehen zu lassen und auszuhalten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.10.2019 20:43 von PassusDuriusculus.
Jetzt hast du auf ein Wort in meinem Beitrag abgestellt und den ganzen Rest vernachlässigt. Außerdem geht es mir nicht um Rechtfertigung, sondern um Rechenschaft. Ich habe versucht, das englische to hold someone accountable einzudeutschen. Das beste, was mir eingefallen ist: Rechenschaft für etwas ablegen. interessanterweise sind hier aktiv und passiv vertauscht.

Was ich meine: öffentliche Akteure müssen stets rechtschaffen arbeiten, sie müssen der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft ablegen. Es geht nicht mehr, hinter verschlossenen Türen rumzuwurschteln und zu Mauern und sich drauf rauszureden, dass man ja nach bestem Wissen handle und die anderen froh sein können, wenn überhaupt was passiert.

Weigert man sich, Rechenschaft abzulegen- siehe hier- dann muss sich niemand wundern, das er oder sie entsprechend beurteilt wird. Is halt so.

Zitat
PassusDuriusculus
Auf der anderen Seite finde ich dieses Rechtfertigungszeitalter ziemlich ungeschickt

(1) Die Menschen sind mehr beschäftigt sich zu rechtfertigen als einfach pragmatisch mal zu machen...

(2) Beim Rechtfertigen werden die Menschen immer besser und dann werden auch irgendwann Sachen gerechtfertigt, die nicht zu rechtfertigen sind. (Es gibt i.d.R. ja auch immer einen Grund warum jemand bspw. Amok läuft.)

(3) Wenn man begründet, warum etwas ist, dann geht es schnell darum, welche externe Faktoren das "Ich" behindern. Das schmälert dann die Verantwortungsübernahme und

(4) ist für unsern Organismus vom Universum trennend. Aufgrund des Rechtfertigungszwang sucht man (a) nach Hindernissen, die man bei künftigen Rechtfertigungen heranziehen kann, was dazu führen kann, dass man die Möglichkeiten aus den Augen verliert (b) das trübt Geist und Stimmung und erschwert (c) Sachen, Kritik und auch Lob anzunehmen, unkommentiert stehen zu lassen und auszuhalten.
Sorry dann habe ich dich missverstanden, weil du auch in deinen Beispielen von wöchentlichen Updates gesprochen hast.

Für die in Berlin sich schleppenden Projekte wäre halt auch nicht geholfen, wenn die Zuständigen sagen, warum es stockt, sondern im Idealfall (haha) wäre es vorallem besser zu kommunizieren, wie es jetzt weitergeht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.11.2019 00:42 von PassusDuriusculus.
Im aktuellen Navi steht jetzt der Hinweis zur Umverlegung der Linie 142 im Bereich Tegeler Straße.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
schallundrausch
Jetzt hast du auf ein Wort in meinem Beitrag abgestellt und den ganzen Rest vernachlässigt. Außerdem geht es mir nicht um Rechtfertigung, sondern um Rechenschaft. Ich habe versucht, das englische to hold someone accountable einzudeutschen. Das beste, was mir eingefallen ist: Rechenschaft für etwas ablegen. interessanterweise sind hier aktiv und passiv vertauscht.

Was ich meine: öffentliche Akteure müssen stets rechtschaffen arbeiten, sie müssen der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft ablegen. Es geht nicht mehr, hinter verschlossenen Türen rumzuwurschteln und zu Mauern und sich drauf rauszureden, dass man ja nach bestem Wissen handle und die anderen froh sein können, wenn überhaupt was passiert.

Weigert man sich, Rechenschaft abzulegen- siehe hier- dann muss sich niemand wundern, das er oder sie entsprechend beurteilt wird. Is halt so.

Zitat
PassusDuriusculus
Auf der anderen Seite finde ich dieses Rechtfertigungszeitalter ziemlich ungeschickt

(1) Die Menschen sind mehr beschäftigt sich zu rechtfertigen als einfach pragmatisch mal zu machen...

(2) Beim Rechtfertigen werden die Menschen immer besser und dann werden auch irgendwann Sachen gerechtfertigt, die nicht zu rechtfertigen sind. (Es gibt i.d.R. ja auch immer einen Grund warum jemand bspw. Amok läuft.)

(3) Wenn man begründet, warum etwas ist, dann geht es schnell darum, welche externe Faktoren das "Ich" behindern. Das schmälert dann die Verantwortungsübernahme und

(4) ist für unsern Organismus vom Universum trennend. Aufgrund des Rechtfertigungszwang sucht man (a) nach Hindernissen, die man bei künftigen Rechtfertigungen heranziehen kann, was dazu führen kann, dass man die Möglichkeiten aus den Augen verliert (b) das trübt Geist und Stimmung und erschwert (c) Sachen, Kritik und auch Lob anzunehmen, unkommentiert stehen zu lassen und auszuhalten.

Ich stimme hier absolut zu. Hier werden unsere Steuergelder verbraten und als Finanzier der ganzen Infrastruktur sollte der Bürger auch ein Recht haben, über den Baufortschritt und die Gründe informiert zu werden. Auf der einen Seite ist die Bahn ja relativ transparent und stellt so manche Baudokumentation ins Internet. Für die S21 und die Warschauer Straße gibt es das ja auch (z.B. Bauprojekt Berlin Warschauer Straße). Allerdings werden diese Seiten nur sporadisch aktualisiert und es ist im Grunde nur die Info, dass es das überhaupt gibt. Die Doku für die Schnellfahrstrecke VDE8 oder Stuttgart21 + NBS Stuttgart-Ulm liefert wenigstens eine Menge WebCams und wöchtentliche Fortschrittsmeldungen, zumindest, was den Tunnelbau betrifft. Und leider werden die Aktualisierungen weniger, je weiter das Projekt fortgeschritten ist. Am Ende gibt es nur noch die Info über die letzte Sperrpause und danach ist dann Schluss, ohne dass man das fertige Bauwerk je zu sehen bekommt. Das ist schade. Auf der einen Seite jammert auch die Bahn, dass es zu wenig Bauingenieure gibt, zum Anderen sind sämtliche Baustellen "Geheimsache" hinter blickdichten Bauzäunen.
Und das Beste war ja dann, als die Bahn gegen citytunnelleipzig.info geklagt hat, weil Frank damals zu viele Informationen herausgegeben hat und nicht mehr dokumentieren durfte.
Man hat das Gefühl, dass sich "die Obrigkeit" da nicht gerne in die Karten schauen lässt und das Volk das einfach zu erdulden hat.
Zitat

Stefan Metze am 1.11.2019 um 9.30 Uhr:

Im aktuellen Navi steht jetzt der Hinweis zur Umverlegung der Linie 142 im Bereich Tegeler Straße.

Allerdings unter der Überschrift "Vorschau Dezember", also nicht im November, wie es der Tagesspiegel-Leute-Newsletter angekündigt hatte. ;-)

Viele Grüße von Thomas (der das schon angesichts des Zustandes des "neuen" Nordufers vermutet hat)

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
S21 Webcam
01.11.2019 11:43
Dank eines Posts aus einem Nachbarforum haben wir via Webcam nun die Möglichkeit den Baufortschritt im Bereich der Rampe zu beobachten. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts...ausser kleine Isolierarbeiten als Vorbereitung zu Anschüttung und Verfüllung der Rampe.

Was im Vordergrund zu sehen ist, ist kein weiterer Tunnel. Sondern die Grube eines weiteren Bürokomplexes, die aber fast ebenso wie eine Tunnelgrube hergestellt wird. Nur eben viel viel schneller, da Privatwirtschaft.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.11.2019 11:45 von Stefan Metze.
Re: S21 Webcam
03.11.2019 00:00
Dieses Wochenende die gleiche Nummer wie vorige Woche: Wieder 20-Minuten-Takt, Umsteigezwang, Fahrzeitverlängerung. Und wieder keine Bauarbeiter, kein Weicheneinbau. Ach ja: Konsequenterweise lief der Verkehr heute dann auf dem anderen (südlichen) Gleis.

Viele Grüße
André
Re: S21 Webcam
03.11.2019 09:05
Zitat
andre_de
Dieses Wochenende die gleiche Nummer wie vorige Woche: Wieder 20-Minuten-Takt, Umsteigezwang, Fahrzeitverlängerung. Und wieder keine Bauarbeiter, kein Weicheneinbau. Ach ja: Konsequenterweise lief der Verkehr heute dann auf dem anderen (südlichen) Gleis.

Viele Grüße
André

Was der Michel nicht sieht, findet auch nicht statt? Vielleicht sollte man extra einen Bauarbeiter für jeden sichtbar ans Gleis stellen, damit Sperrungen von der Forenschaft legitimiert werden.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.


Re: S21 Webcam
03.11.2019 10:01
Zitat
Florian Schulz
Zitat
andre_de
Dieses Wochenende die gleiche Nummer wie vorige Woche: Wieder 20-Minuten-Takt, Umsteigezwang, Fahrzeitverlängerung. Und wieder keine Bauarbeiter, kein Weicheneinbau. Ach ja: Konsequenterweise lief der Verkehr heute dann auf dem anderen (südlichen) Gleis.

Viele Grüße
André

Was der Michel nicht sieht, findet auch nicht statt? Vielleicht sollte man extra einen Bauarbeiter für jeden sichtbar ans Gleis stellen, damit Sperrungen von der Forenschaft legitimiert werden.

Viele Grüße
Florian Schulz

Bei Schaltarbeiten an Kabeln sieht man draußen oft wirklich niemanden oder höchstens einen Abnahmetrupp herumlaufen. Wenn die Gleisfreimeldung geprüft wird, darf sogar gar nichts im Gleis stehen.
In der nächsten Ausschreibung werde ich eine Position "Visualisierung von Bauarbeiten für Fahrgäste" aufnehmen. Dann steht immer ein Zweiwegebagger dort, mit zwei Mann Besatzung, die so tun, als ob sie etwas tun. ;-)
Re: S21 Webcam
03.11.2019 10:43
^
Für die Baumaßnahmen bei denen der Einbau der Weichen angekündigt war habt Ihr dann doch sicherlich auch eine schlaue Erklärung warum nichts zu sehen war/ist?!
Vielleicht wurden aber auch diese neuartigen durchsichtigen Weichen eingebaut die auf der letzten InnoTrans vorgestellt wurden ;-)

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
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