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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab Oktober 2017)
geschrieben von klausberlin 
Hab ihr eigentlich sowas wie eine Literaturempfehlung, um in die Materie etwas rein zu kommen? Ich habe gerade ziemliche Schwierigkeiten, den obigen Lageplan und die Angaben ordentlich zu deuten und ein zu ordnen, wo Gleis 13 und 14 genau sein sollen. Und überhaupt frage ich mich gerade, wie Potsdamer Platz gegenwärtig überhaupt aussieht.
Zitat
Slighter
Hab ihr eigentlich sowas wie eine Literaturempfehlung, um in die Materie etwas rein zu kommen? Ich habe gerade ziemliche Schwierigkeiten, den obigen Lageplan und die Angaben ordentlich zu deuten und ein zu ordnen, wo Gleis 13 und 14 genau sein sollen. Und überhaupt frage ich mich gerade, wie Potsdamer Platz gegenwärtig überhaupt aussieht.

Dieses kann ich sehr empfehlen:
Michael Braun: Nordsüd-S-Bahn Berlin – 75 Jahre Eisenbahn im Untergrund. Herausgeber: Berliner S-Bahn Museum, GVE-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89218-112-5

Online-Leseproben: [www.nordsued-s-bahn.de]

Viele Grüße
André
Zitat
Slighter
Hab ihr eigentlich sowas wie eine Literaturempfehlung, um in die Materie etwas rein zu kommen? Ich habe gerade ziemliche Schwierigkeiten, den obigen Lageplan und die Angaben ordentlich zu deuten und ein zu ordnen, wo Gleis 13 und 14 genau sein sollen. Und überhaupt frage ich mich gerade, wie Potsdamer Platz gegenwärtig überhaupt aussieht.

Zusätzlich zu den beiden Büchern von Michael Braun kann man auch dessen Quellen einsehen, d.h. Artikel in den Zeitschriften "Verkehrstechnische Woche", "Die Reichsbahn" und dem "Zentralblatt der Bauverwaltung".

Als Goodie die "Karte der Berliner S-Bahn" aus Fritz Rémy's Artikel in der "Verkehrstechnischen Woche" Nr. 1 des 27. Jahrgangs vom 4. Januar 1933 über „Die Elektrisierung der Wannseebahn in ihrer baulichen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Bedeutung“.

Bestand der 'Verkehrstechnische Woche' in akademischen Bibliotheken
Die VT erschien von 1906 bis 1940, wechselte 1924 Verlag und Titel, wird deswegen als zwei verschiedene geführt. Nicht irremachen lassen!

dito für 'Die Reichsbahn' ('amtliches Nachrichtenblatt der Deutschen Reichsbahn und der Gesellschaft "Reichsautobahnen" / hrsg. von der Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn, Berlin


heute mal keine sig


Zitat
Slighter
Hab ihr eigentlich sowas wie eine Literaturempfehlung, um in die Materie etwas rein zu kommen? Ich habe gerade ziemliche Schwierigkeiten, den obigen Lageplan und die Angaben ordentlich zu deuten und ein zu ordnen, wo Gleis 13 und 14 genau sein sollen. Und überhaupt frage ich mich gerade, wie Potsdamer Platz gegenwärtig überhaupt aussieht.

Es sei auch noch auf die Ausstellung des Vereins Berliner Unterwelten verwiesen, die sehr interessant und fundiert ist. Ergänzend zu den toll gemachten Infotafeln kann außerdem fachkundiges Personal vor Ort befragt werden:

https://www.berliner-unterwelten.de/neuigkeiten/ausstellung-zur-nordsued-s-bahn.html

Geöffnet ist die Ausstellung morgen Abend im Rahmen der Langen Nacht der Museen von 18 bis 2 Uhr. Allerdings geht dies am morgigen 31.8. nur mit dem entsprechenden Ticket dafür.

Die nächsten regulären Öffnungstermine sind dann wieder am jeweils letzten Sonnabend im Monat von 11 bis 17 Uhr:
28. September
26. Oktober
30. November
28. Dezember

Viele Grüße
André
Zitat
L.Willms
Als Goodie die "Karte der Berliner S-Bahn" aus Fritz Rémy's Artikel in der "Verkehrstechnischen Woche" Nr. 1 des 27. Jahrgangs vom 4. Januar 1933 über „Die Elektrisierung der Wannseebahn in ihrer baulichen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Bedeutung“.
Durch die Verkleinerung des Bildes war manches nicht mehr klar erkennbar. Es folgt mein ursprünglicher Scan in 2623 x 2140 Pixel. Hier im Beitrag wird das runterskaliert, wenn man auf das Bild klickt, wird es in Originalgröße gezeigt. Immer noch nicht perfekt. Ich müßte mal einen besseren Scan machen.


heute mal keine sig


Zitat

"Slighter" am 30.8.2019 um 16.51 Uhr:

Habt ihr eigentlich so etwas wie eine Literaturempfehlung, um in die Materie etwas rein zu kommen?

Als gedruckte Literatur zum Thema Nordsüd-S-Bahn ist wirklich das Buch von Herrn Braun zu empfehlen, eine Empfehlung für das Thema "wie sieht der Potsdamer Platz aus" kann ich aber überhaupt nicht geben (da das Angebot unüberschaubar ist). Als Berliner kann ich nur die mehr oder weniger preisgünstige Variante empfehlen, 'mal hinzufahren und sich selbst umzusehen.

Um etwas online zu erklären, sind Fachzeitschriften aus der Zeit des Baus der Nordsüd-S-Bahn ganz nützlich, neben anderem auch aus dem Grund, dass man Texte und Grafiken daraus frei verwenden darf. Unten zeige ich 'mal zwei Grafiken aus der Zeitschrift "Verkehrstechnische Woche", Heft 15 vom 12.4.1939, Seite 170.

Zitat

Ich habe gerade ziemliche Schwierigkeiten, den obigen Lageplan und die Angaben ordentlich zu deuten und einzuordnen, wo Gleis 13 und 14 genau sein sollen.

Na, dann versuche ich 'mal, Dir zu helfen ...



Diese Grafik aus der oben genannten Ausgabe der Verkehrstechnischen Woche soll den Zustand der Gleisanlagen und des S-Bahnhofs Potsdamer Platz im Jahr 1939 zeigen. Die farbigen Elemente habe ich zur weiteren Erläuterung eingefügt. Die Autoren haben aber ein wenig geschummelt, denn die Ausfädelung Richtung "Südring" war wegen der zwischenzeitlich entstandenen Germania-Planung nicht fertiggestellt worden. Die Tunnelstutzen endeten etwa da, wo ich die rote Linie eingemalt habe.

In Blau habe ich die Gleisnummern des S-Bahnhofs eingefügt: 1939 wurden die Gleise von West nach Ost einstellig durchnummeriert (1, 2, 3, 4). Gleis 1 und 2 Richtung Anhalter Bahnhof, Gleis 3 ein Stumpfgleis, das später die Züge von der Ringbahn über Großgörschenstraße aufnehmen sollte, und Gleis 4 vom Anhalter Bahnhof. Bei Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Potsdamer Platz wurde den Gleisnummern des S-Bahnhofs der Wert 10 hinzuaddiert (11, 12, 13, 14).

Einen grünen Rahmen habe ich der Grafik hinzugefügt, um etwa den Bereich des Lageplans aus meinem Beitrag vom Donnerstag zu zeigen, hier noch einmal als Kopie (für die Telnehmer, die die lineare Ansicht des Forums nutzen):



Als letztes zeige ich hier noch eine interessante Ansicht (oberirdisch) bzw. einen interessanten Schnitt (unterirdisch) vom Potsdamer Platz aus dem Jahr 1939 (von der gleichen Seite der Verkehrstechnischen Woche):



Die Saarlandstraße heißt heute Stresemannstraße, der Rundbau war das Haus Vaterland, der heutige Rundbau an gleicher Stelle ist fast doppelt so breit, weshalb sich der Eingang zum U-Bahnhof unter ihm befindet (ein Luftbild von dem neuen Gebäude habe ich hier ergoogelt).

Ich hoffe, dass Dir dieser Beitrag etwas hilft, den Lageplan besser zu deuten.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Ich danke euch allen, das sind wirklich brauchbare Tipps! Bei sowas hilft mir oft die Zentral- und Landesbibliothek an einem langem, freien Nachmittag, um einmal in der Literatur zu schmökern. Da werde ich bestimmt auch die verkehrstechnische Woche finden.

Hinfahren ist auch eine gute Idee, werde ich bald mal machen. Mithilfe eures theoretischen Rüstzeugs werde ich mich da auch bestimmt gleich etwas besser zurechtfinden.
Zitat
krickstadt
Als letztes zeige ich hier noch eine interessante Ansicht (oberirdisch) bzw. einen interessanten Schnitt (unterirdisch) vom Potsdamer Platz aus dem Jahr 1939 (von der gleichen Seite der Verkehrstechnischen Woche):

Ergänzend hierzu der Hinweis, das ein modellhafter Nachbau der in der Abbildung gezeigten Situation - inkl. des unterirdischen Schnitts - im Technikmuseum zu bestaunen ist. Irgendwo im Ringlokschuppen.

Ansonsten Danke an Thomas für die tolle Recherche und Erläuterung!

Viele Grüße
André
Gestern habe ich beim vorbei fahren gesehen das am Bahnhof Westhafen Teile für den Einbau von Weichen und Stromschienen liegen.

Werden dort jetzt doch schon die Weichen eingebaut??



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.09.2019 11:04 von S-Bahnberlin28.
^
Wenn man 2020 wirklich noch eröffnen will, sollte man das dann jetzt ernsthaft angehen. Von daher kann es schon richtig sein was du gesehen hast.
Man benötigt ja von irgendwo her für den Gleisbau dann ja auch einen Anschluss an das Bestandsnetz um die nicht unerhebliche Menge an Schotter verteilen zu können.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Als Ergänzung noch ein paar Bilder vom letzten Sonntag.
Die Straße am Nordufer, oder wird sie weiterhin Tegeler Straße heißen(?), ist inzwischen asphaltiert worden.
Auch die Gehwege rechts und links sind fast fertig (Mit Gehwegplatten belegt).
Die Haltestelle an der Kreuzung zur Fennstraße ist fertig betoniert.

Gruß O-37


Zitat
S-Bahnberlin28
Gestern habe ich beim vorbei fahren gesehen das am Bahnhof Westhafen Teile für den Einbau von Weichen und Stromschienen liegen.

Werden dort jetzt doch schon die Weichen eingebaut??

Ja, lt. Punkt3 gibt's dazu die erste Sperrpause in der Nacht vom 1. zum 2. Oktober. Weitere am 3./4.10. sowie 06./07.10. bis 09./10.10.

Viele Grüße
André
Zitat
Stefan Metze
Man benötigt ja von irgendwo her für den Gleisbau dann ja auch einen Anschluss an das Bestandsnetz um die nicht unerhebliche Menge an Schotter verteilen zu können.

Das stimmt, wobei es hierfür eine bauzeitliche Weichenverbindung vom HuL-Gütergleis aus geben wird, die Weiche dort ist bereits eingebaut, siehe hier Bild 13:
http://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20190102/

Ob man zusätzlich auch über die S-Bahngleise anliefern wird, weiß ich nicht.

@O-37: Die neue Straße heißt "Nordufer", ohne "am". So wie auch die im weiteren Verlauf bereits bestehende Straße. Und die Tegeler Straße wird weiterhin Tegeler Straße heißen, sie entfällt ja nicht.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
Stefan Metze
Man benötigt ja von irgendwo her für den Gleisbau dann ja auch einen Anschluss an das Bestandsnetz um die nicht unerhebliche Menge an Schotter verteilen zu können.

Das stimmt, wobei es hierfür eine bauzeitliche Weichenverbindung vom HuL-Gütergleis aus geben wird, die Weiche dort ist bereits eingebaut, siehe hier Bild 13:
http://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20190102/

Ob man zusätzlich auch über die S-Bahngleise anliefern wird, weiß ich nicht.
[..]

Das halte ich auch für eher unwahrscheinlich. Es ergibt wenig Sinn einen Zug kompliziert in das S-Bahnnetz zu überführen, wenn man die Baustelle auch direkt erreichen kann, zumal Bauzugfahrten kaum ohne Betriebseinschränkungen bei der S-Bahn abzuwickeln sind, wie aktuell das Beispiel Wartenberg/Ahrensfelde zeigt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
andre_de
Zitat
Stefan Metze
Man benötigt ja von irgendwo her für den Gleisbau dann ja auch einen Anschluss an das Bestandsnetz um die nicht unerhebliche Menge an Schotter verteilen zu können.

Das stimmt, wobei es hierfür eine bauzeitliche Weichenverbindung vom HuL-Gütergleis aus geben wird, die Weiche dort ist bereits eingebaut, siehe hier Bild 13:
http://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20190102/

Ob man zusätzlich auch über die S-Bahngleise anliefern wird, weiß ich nicht.
[..]

Das halte ich auch für eher unwahrscheinlich. Es ergibt wenig Sinn einen Zug kompliziert in das S-Bahnnetz zu überführen, wenn man die Baustelle auch direkt erreichen kann, zumal Bauzugfahrten kaum ohne Betriebseinschränkungen bei der S-Bahn abzuwickeln sind, wie aktuell das Beispiel Wartenberg/Ahrensfelde zeigt.

Ungeachtet dessen müssen aber die Weichen in Westhafen und Wedding früher oder später ohnehin eingepflanzt werden, möchte man auf der Neubaustrecke wirklich dereinst S-Bahnen im Regelbetrieb fahren lassen. Es kann daher sein, dass das jetzt schon passiert, auch um in künftigen Bauphasen nicht mehr im Lichtraumprofil der Bestandsgleise arbeiten zu müssen.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Jay
Zitat
andre_de
Zitat
Stefan Metze
Man benötigt ja von irgendwo her für den Gleisbau dann ja auch einen Anschluss an das Bestandsnetz um die nicht unerhebliche Menge an Schotter verteilen zu können.

Das stimmt, wobei es hierfür eine bauzeitliche Weichenverbindung vom HuL-Gütergleis aus geben wird, die Weiche dort ist bereits eingebaut, siehe hier Bild 13:
http://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20190102/

Ob man zusätzlich auch über die S-Bahngleise anliefern wird, weiß ich nicht.
[..]

Das halte ich auch für eher unwahrscheinlich. Es ergibt wenig Sinn einen Zug kompliziert in das S-Bahnnetz zu überführen, wenn man die Baustelle auch direkt erreichen kann, zumal Bauzugfahrten kaum ohne Betriebseinschränkungen bei der S-Bahn abzuwickeln sind, wie aktuell das Beispiel Wartenberg/Ahrensfelde zeigt.

Missverständnis, @Jay redete von der Anlieferung von Baumaterial über die S-Bahngleise. Trotzdem werden nun wohl bald die Weichen eingebaut, sie werden nur noch nicht genutzt werden.

Ungeachtet dessen müssen aber die Weichen in Westhafen und Wedding früher oder später ohnehin eingepflanzt werden, möchte man auf der Neubaustrecke wirklich dereinst S-Bahnen im Regelbetrieb fahren lassen. Es kann daher sein, dass das jetzt schon passiert, auch um in künftigen Bauphasen nicht mehr im Lichtraumprofil der Bestandsgleise arbeiten zu müssen.
Zitat
andre_de
Zitat
S-Bahnberlin28
Gestern habe ich beim vorbei fahren gesehen das am Bahnhof Westhafen Teile für den Einbau von Weichen und Stromschienen liegen.

Werden dort jetzt doch schon die Weichen eingebaut??

Ja, lt. Punkt3 gibt's dazu die erste Sperrpause in der Nacht vom 1. zum 2. Oktober. Weitere am 3./4.10. sowie 06./07.10. bis 09./10.10.

Viele Grüße
André

Auch unter der Perleberger Brücke lagern große Schwellenstapel, der Gleisbau scheint demnächst im großen Stil loszugehen.

Ich habe mir die Straße 'Nordufer' gerade nochmal angeschaut. Die ist bis auf letzte Pflasterarbeiten an den Gehwegen und eine Asphalt-Deckschicht soweit komplett. Radwege gibt es allerdings überhaupt nicht, und wenn die Gehwege für Radfahrer freigegeben werden, dann wird es echt eng (und wegen der starken Neigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeiten auch echt ungemütlich.)
Hallo zusammen!

Zitat
schallundrausch
Ich habe mir die Straße 'Nordufer' gerade nochmal angeschaut. Die ist bis auf letzte Pflasterarbeiten an den Gehwegen und eine Asphalt-Deckschicht soweit komplett. Radwege gibt es allerdings überhaupt nicht, und wenn die Gehwege für Radfahrer freigegeben werden, dann wird es echt eng (und wegen der starken Neigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeiten auch echt ungemütlich.)

Ja, das ist in der Tat sehr verwunderlich. Die Fahrbahn ist so schmal, dass gerade eben zwei Busse aneinander vorbeikommen. Und die Gehwege sind auch alles andere als üppig angelegt, im Haltestellenbereich regelrecht als schmal zu bezeichnen. Wie das dort mit Radfahrern gedacht ist - keine Ahnung.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Zitat
schallundrausch
Ich habe mir die Straße 'Nordufer' gerade nochmal angeschaut. Die ist bis auf letzte Pflasterarbeiten an den Gehwegen und eine Asphalt-Deckschicht soweit komplett. Radwege gibt es allerdings überhaupt nicht, und wenn die Gehwege für Radfahrer freigegeben werden, dann wird es echt eng (und wegen der starken Neigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeiten auch echt ungemütlich.)

Ja, das ist in der Tat sehr verwunderlich. Die Fahrbahn ist so schmal, dass gerade eben zwei Busse aneinander vorbeikommen. Und die Gehwege sind auch alles andere als üppig angelegt, im Haltestellenbereich regelrecht als schmal zu bezeichnen. Wie das dort mit Radfahrern gedacht ist - keine Ahnung.

Viele Grüße
Manuel

Die Witzigkeit geht ja weiter, indem zumindest der eine Bussteig nur eine Insel ist, die gar nicht am Gehsteig liegt, und am einen Ende von einer Treppe erschlossen wird.
Zitat
schallundrausch
Ich habe mir die Straße 'Nordufer' gerade nochmal angeschaut. Die ist bis auf letzte Pflasterarbeiten an den Gehwegen und eine Asphalt-Deckschicht soweit komplett. Radwege gibt es allerdings überhaupt nicht, und wenn die Gehwege für Radfahrer freigegeben werden, dann wird es echt eng (und wegen der starken Neigung und der daraus resultierenden Geschwindigkeiten auch echt ungemütlich.)

Bei der Straße hat sich der Bezirk nicht mit Ruhm bekleckert.
Aus Faulheit wurde hier keine Umplanung vorgenommen, um dem Mobilitätsgesetz gerecht zu werden.
Man nimmt bewusst den bequemen Weg zum Nachteil aller Verkehrsteilnehmer.

Wenn ich aber die Planungen für berlinweite Radwegverbindungen richtig deute, ist eventuell eine komplett eigenständige Radverkehrsanlage geplant:

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