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Umbau S-Bahnhof Warschauer Straße - Bauzeitraum ab 10/2017
geschrieben von manuelberlin 
Hallo zusammen,

unter dem verlängerten Überbau der Fußgängerbrücke zur U-Bahn wurden inzwischen tatsächlich die finalen Elastomerlager eingesetzt. Darüber hinaus konnte ich Fortschritte an der Elektroinstallation in den Ladenlokalen erkennen. Weitere nennenswerte Baufortschritte am Gebäude oder an der Fußgängerbrücke habe ich nicht entdeckt.

Viele Grüße
Manuel


Finale Elastomerlager unter dem verlängerten Überbau der Fußgängerbrücke zur U-Bahn. Die provisorischen Lager, die unter den gut erkennbaren runden Verstärkungsplatten saßen, wurden entfernt. Nun spricht nichts mehr dagegen, auch die Geländer zu komplettieren. (Foto von Sonntag, 22. September)

Eine für mich interessante Beobachtung von der anderen Seite der Warschauer Brücke. Damit Fahrzeuge von der Brücke nicht ins Einkaufszentrum "abkürzen" können, wurde der künftige Übergang zur Sicherung mit Pollern versehen.

Gruß O-37


Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen,

unter dem verlängerten Überbau der Fußgängerbrücke zur U-Bahn wurden inzwischen tatsächlich die finalen Elastomerlager eingesetzt. Darüber hinaus konnte ich Fortschritte an der Elektroinstallation in den Ladenlokalen erkennen. Weitere nennenswerte Baufortschritte am Gebäude oder an der Fußgängerbrücke habe ich nicht entdeckt.

Viele Grüße
Manuel


Finale Elastomerlager unter dem verlängerten Überbau der Fußgängerbrücke zur U-Bahn. Die provisorischen Lager, die unter den gut erkennbaren runden Verstärkungsplatten saßen, wurden entfernt. Nun spricht nichts mehr dagegen, auch die Geländer zu komplettieren. (Foto von Sonntag, 22. September)

Ich habe, nachdem ich Sonntag ebenfalls keinerlei relevanten Baufortschritt feststellen konnte, auch Deinen Beitrag hier zum Anlass genommen, nochmals eindringlich bei Senat, dB und Abgeordnetenhaus Druck für eine zügige Fertigstellung des gesamten Bahnhofs zu machen. Ich hoffe, es nützt etwas.

So langsam reißt bei diesem Projekt nämlich selbst mir der Geduldsfaden...

Viele Grüße
Arnd
Es ist vermutlich eher ein Aufprallschutz, da die Statik der Plattformkonstruktion einen LKW nicht so einfach verkraften würde.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Arnd Hellinger
Ich habe, nachdem ich Sonntag ebenfalls keinerlei relevanten Baufortschritt feststellen konnte, auch Deinen Beitrag hier zum Anlass genommen, nochmals eindringlich bei Senat, dB und Abgeordnetenhaus Druck für eine zügige Fertigstellung des gesamten Bahnhofs zu machen. Ich hoffe, es nützt etwas.

So langsam reißt bei diesem Projekt nämlich selbst mir der Geduldsfaden...

Ja, na klar, weil der eine Wichtigtuer Meckerbriefchen schreibt, stehen die zahlreichen irgendwie am Projekt beteiligten anderen Wichtigtuer, die zuvor mit diebischer Freude an weiteren Verzögerungen gearbeitet haben, plötzlich alle stramm, konvertieren zur guten Seite und der Bahnhof wird im Handumdrehen fertig.

DB Station und Service will den Bahnhof mit Sicherheit auch fertig haben, weil sie von Senat, Abgeordnetenhaus und mutmaßlich auch vom Konzern (Kaczmarek) Druck bekommt und nicht zuletzt auch interessiert daran ist, mit der Vermietung der Ladenflächen endlich dick Asche zu machen. Alle genannten Beteiligten wollen das Projekt fertig bekommen (außer vielleicht die Baufirmen, die weiter Nachträge schreiben wollen, Mutmaßung). Das weißt Du eigentlich auch selbst, dafür bist Du alt und gebildet genug. Insofern kannst Du Dir ganz sicher sein, dass dein persönlicher Geduldsfaden in dieser Frage ziemlich gleichgültig ist und dein Briefwechsel mit den genannten Stellen lediglich dazu dient, Aufwände und bedrucktes Papier zu produzieren. Einen Nutzen für die Fertigstellung des Bahnhofs wird dieser Schriftwechsel jedenfalls mit Sicherheit nicht haben, auch dann nicht, wenn der örtliche StuS-Chef dich schon persönlich kennt. Ich empfehle Dir, hier ein paar Gänge zurückzuschalten, so wird das nämlich eher nichts.

Im Übrigen verstehe ich nicht, wieso du Manuels Beitrag nun zum Anlass nimmst, noch schlimmer zu schimpfen. Immerhin hat Manuel einen wesentlichen Baufortschritt fotografisch dokumentiert, über den und das Wann und Wie seiner Umsetzung hier zuletzt seitenweise fabuliert und fantastiert wurde. Sollte das nicht eher ein Grund zur Freude und Kenntnisnahme sein, dass es doch irgendwie vorangeht und wir einer Fertigstellung des Bahnhofs zumindest noch nie näher waren? ;-)
Zitat
Arnd Hellinger
Ich habe, nachdem ich Sonntag ebenfalls keinerlei relevanten Baufortschritt feststellen konnte, auch Deinen Beitrag hier zum Anlass genommen, nochmals eindringlich bei Senat, dB und Abgeordnetenhaus Druck für eine zügige Fertigstellung des gesamten Bahnhofs zu machen. Ich hoffe, es nützt etwas.

So langsam reißt bei diesem Projekt nämlich selbst mir der Geduldsfaden...

Oh ja, jetzt wird alles besser. Arnd Hellinger schreib ein paar Mails und alle wissen auf einmal was sie vorher nicht wussten.
Was wirklich passiert: Alle denken sich, oh je, der gelangweile Bahnfan schreibt wieder mal ne Beschwerdemail, mal gucken was wir dem jetzt antworten damit er erstmal nicht mehr nervt...
(Sorry)
Und oh je, Herrn Hellinger reißt der Geduldsfaden.
Was ist da warscheinlicher? Alle beteiligten lächeln drüber oder ab morgen wird der Bahnhof mit 20 Bautrupps sofort fertiggestellt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.09.2019 21:53 von Kowalski.
Die Verkehrsfreigabe der Brücke erfolgt noch im 4. Quartal.
Und nach meiner letzten Information von der DB soll dann auch der Rest des Bahnhofs inkl. Ladeneinheiten und Aufzügen in Betrieb gehen.

Mittlerweile kann man beim künftigen Starbucks auch schon das Branding erkennen.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Heidekraut
Es ist vermutlich eher ein Aufprallschutz, da die Statik der Plattformkonstruktion einen LKW nicht so einfach verkraften würde.

Reine Prävention gegen diese Einbrecherbanden, die mit gestohlenen Autos nachts die geschlossenen Eingangstüren von Einkaufszentren durchbrechen und blitzartig hochpreisige Waren entwenden.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Heidekraut
Es ist vermutlich eher ein Aufprallschutz, da die Statik der Plattformkonstruktion einen LKW nicht so einfach verkraften würde.

Reine Prävention gegen diese Einbrecherbanden, die mit gestohlenen Autos nachts die geschlossenen Eingangstüren von Einkaufszentren durchbrechen und blitzartig hochpreisige Waren entwenden.

Der wesentliche Grund für die Poller und auch der Grund dafür, dass der direkte Zugang zur Mall noch immer nicht offen ist, ist die Absturzsicherung für Straßenfahrzeuge. Im Bereich des Zugangs zum Einkaufszentrum wäre die mit Entfernen des Brückengeländers nicht mehr gegeben [gewesen]. Das wurde doch hier im Thread schon x mal durchgekaut. Toll auch, das jetzt offenbar eine Lösung gefunden scheint.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.09.2019 22:41 von les_jeux.
Zitat
Kowalski
Zitat
Arnd Hellinger
Ich habe, nachdem ich Sonntag ebenfalls keinerlei relevanten Baufortschritt feststellen konnte, auch Deinen Beitrag hier zum Anlass genommen, nochmals eindringlich bei Senat, dB und Abgeordnetenhaus Druck für eine zügige Fertigstellung des gesamten Bahnhofs zu machen. Ich hoffe, es nützt etwas.

So langsam reißt bei diesem Projekt nämlich selbst mir der Geduldsfaden...

Oh ja, jetzt wird alles besser. Arnd Hellinger schreib ein paar Mails und alle wissen auf einmal was sie vorher nicht wussten.
(...)

Dass ich damit die Welt nicht retten kann und auf Bauabläufe keinen direkten Einfluss habe, ist mir schon klar. Ein förmliches Petitionsverfahren beim Abgeordnetenhaus zwingt die Zuständigen aber zu plausiblen Stellungnahmen und zeigt ihnen, dass sich auch "der Bürger draußen" für ihr Tun oder hier eher Nicht-Tun interessiert...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
les_jeux
Ja, na klar, weil der eine Wichtigtuer Meckerbriefchen schreibt, stehen die zahlreichen irgendwie am Projekt beteiligten anderen Wichtigtuer, die zuvor mit diebischer Freude an weiteren Verzögerungen gearbeitet haben, plötzlich alle stramm, konvertieren zur guten Seite und der Bahnhof wird im Handumdrehen fertig.

Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum Du Arnd so angehst. Es ist doch gut, wenn sich jemand für die Fahrgastinteressen einsetzt und den Behörden mal Feedback gibt, was sie für eine schlechte Arbeit abliefern. Wenn sich jemand in Öffentlichkeitsbeteiligungen, Petitionsverfahren o.ä. einbringt, ist das schon allein aus Demokratieverständnis-Gründen zu begrüßen. Nur, weil Dir das offensichtlich am A... vorbeigehst, musst Du nicht versuchen, andere auf diesen Level zu ziehen.

Zitat
les_jeux
DB Station und Service will den Bahnhof mit Sicherheit auch fertig haben, weil sie von Senat, Abgeordnetenhaus und mutmaßlich auch vom Konzern (Kaczmarek) Druck bekommt und nicht zuletzt auch interessiert daran ist, mit der Vermietung der Ladenflächen endlich dick Asche zu machen. Alle genannten Beteiligten wollen das Projekt fertig bekommen.

Toll, dass Du so blauäugig an das Gute im Menschen (hier: in den diversen Behörden) glaubst. Tatsächlich ist es eher so, dass sich niemand dort auch nur ansatzweise dafür interessiert, was man hier seit Jahren den Fahrgästen für Chaos, Dreck und Fusch vor die Füße wirft. Und auch in der DB-Behörde geht das Interesse an einer Fertigstellung ganz offensichtlich im Dickicht dunkler Bürogänge und Kaffeeküchen verloren.

Die Antwort gilt 1:1 für den Kowalski.
Zitat
andre_de
Zitat
les_jeux
Ja, na klar, weil der eine Wichtigtuer Meckerbriefchen schreibt, stehen die zahlreichen irgendwie am Projekt beteiligten anderen Wichtigtuer, die zuvor mit diebischer Freude an weiteren Verzögerungen gearbeitet haben, plötzlich alle stramm, konvertieren zur guten Seite und der Bahnhof wird im Handumdrehen fertig.

Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum Du Arnd so angehst. Es ist doch gut, wenn sich jemand für die Fahrgastinteressen einsetzt und den Behörden mal Feedback gibt, was sie für eine schlechte Arbeit abliefern. Wenn sich jemand in Öffentlichkeitsbeteiligungen, Petitionsverfahren o.ä. einbringt, ist das schon allein aus Demokratieverständnis-Gründen zu begrüßen. Nur, weil Dir das offensichtlich am A... vorbeigehst, musst Du nicht versuchen, andere auf diesen Level zu ziehen.

Zitat
les_jeux
DB Station und Service will den Bahnhof mit Sicherheit auch fertig haben, weil sie von Senat, Abgeordnetenhaus und mutmaßlich auch vom Konzern (Kaczmarek) Druck bekommt und nicht zuletzt auch interessiert daran ist, mit der Vermietung der Ladenflächen endlich dick Asche zu machen. Alle genannten Beteiligten wollen das Projekt fertig bekommen.

Toll, dass Du so blauäugig an das Gute im Menschen (hier: in den diversen Behörden) glaubst. Tatsächlich ist es eher so, dass sich niemand dort auch nur ansatzweise dafür interessiert, was man hier seit Jahren den Fahrgästen für Chaos, Dreck und Fusch vor die Füße wirft. Und auch in der DB-Behörde geht das Interesse an einer Fertigstellung ganz offensichtlich im Dickicht dunkler Bürogänge und Kaffeeküchen verloren.
[...]
Ich halte es ebenfalls für sehr blauäugig, den beteiligten Stellen (Senatsverwaltung für Verkehr, Politik, Bahnstellen) ein Interesse an der Fertigstellung rundheraus abzusprechen. Auch die Aussage, "dass sich niemand dort auch nur ansatzweise" für die Fahrgäste interessiere, ist etwas übers Ziel hinausgeschossen. An all diesen Stellen arbeiten auch (nicht nur) engagierte und fähige Leute, die allerdings wie jeder von den Fakten (z.B. Gesetze, Erhältlichkeit von Bauleistungen und -materialien) und vom lieben Geld eingeschränkt sind. Eure Kritik an der Situation vor Ort und den langsamen Baufortschritt halte ich für völlig gerechtfertigt. Deshalb zu behaupten, alle Beteiligten seien böse Menschen, die bewusst zum Ärgernis der Fahrgäste das Projekt verzögern würden, ist einfach Kindergartenniveau - mein Spielzeug ist nicht da, jetzt bin ich eingeschnappt.
Für die Verzögerungen bzw. den schleppenden Baufortschritt gibt es (mir nicht bekannte) Sachgründe. Diese wären womöglich bei einer mehr dem Verkehrskunden verpflichteten DB Station und Service schneller beseitigt worden. Im Status quo besteht dort nach meinem Verständnis eben nur ein mittelmäßiges kommerzielles Interesse an der Fertigstellung der Ladenflächen, die Entgelte für die Verkehrshalte fließen ja bereits. Daran kann weder Alexander Kaczmarek noch die Senatsverwaltung für Verkehr noch Arnd Hellingers schriftliche Eingabe etwas ändern. Solange die Bundespolitik der DB Station und Service nicht ein fahrgastfreundliches Verhalten als oberste Pflicht explizit auferlegt, müssen wir damit leben, dass betriebswirtschaftliche Erwägungen der innerste Antrieb des Handelns dieses Unternehmens sind.

@ Arnd Hellinger
Nochmals zur Klarstellung, Arnd, ich finde es ja in Ordnung, dass Du solche Briefe schreibt, aber aus meiner Sicht ändern sie nichts an der Faktenlage, sondern erzeugen nur unnütze Aufwände (die freilich relativ überschaubar sind, also nix für ungut). Ein Zusammenhang zwischen einzelnen Bürgerbeschwerden und der beschleunigten Fertigstellung eines Großbauprojekts ist jedenfalls in der Regel nicht herstellbar. Mich stört die Großspurigkeit und Selbstüberschätzung, in der Du offensichtlich ohne nähere Achtung der Hintergründe meinst, von deinem Beschwerdebriefchen ginge dann tatsächlich ein Impuls für die Fertigstellung des Bahnhofs aus. Das ist einfach nicht der Fall. Bleibe gern weiter so engagiert und frage nach, aber der Ton macht die Musik und mit einer überzogenen "Ihr-könnt-es-alle-nicht"-Haltung kommt man eben nicht weit.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.09.2019 13:36 von les_jeux.
@les_jeux:

Ich bin eigentlich der Letzte, der Mitarbeitenden oder Führungskräften von DB, SenUVK, BVG oder anderen Institutionen pauschal Inkompetenz, Ignoranz oder mangelndes Engagement unterstellt und ich möchte auch mitnichten behaupten, einen solchen Bau wie S+U Warschauer Straße irgendwie schneller oder besser organisieren zu können. Das sollte auch aus meinen übrigen Beiträgen hier im Forum mehr als deutlich werden... :-)

Worum es aber geht, ist doch Folgendes: Klar kann es immer mal wieder zu Insolvenzen, Lieferengpässen, Baumängeln, Planänderungen etc. pp. kommen - kennt ja Jeder, der privat schon einmal ein Haus gebaut oder eine Wohnung renoviert hat - überhaupt keine Frage. Aber wenn dem so ist, sollte man als - zumal öffentlicher bzw. öffentlich finanzierter - Bauträger derartige Probleme dann auch nebst deren Ursachen öffentlich benennen und dartun, wie man die eingetretene Verzögerung aufzuholen und bei anderen vergleichbaren Vorhaben (Schöneweide, Köpenick...) zu vermeiden gedenkt. Stattdessen rechtfertigt DB Station&Service im Juni 2019 den Baustillstand Warschauer Straße mit einem Defekt an dem - bereits im März 2019 abgebauten - Turmdrehkran und avisiert die Verfügbarkeit beider Aufzüge gleichzeitig für das III. Quartal 2019, welches genau morgen (30.09.2019) endet. Da ist es m. E. dann Ende September nach weiteren Monaten Stillstand schon angebracht, den verantwortlichen Damen und Herren ihre seinerzeitige Zusage vorzulegen und nachzufragen, wie es sich denn nun verhalte...

Laut derselben Erklärung sollte übrigens bei unserem "Problemaufzug" in Ostkreuz (Ro/Rn2) auch im Juli 2019 nur noch die Notrufleitung zur 3S-Zentrale konfiguriert und das Ding anschließend spätestens bis August d. J, freigegeben werden. Da fragt man sich dann schon...

Viele Grüße
Arnd
Hallo zusammen,

hier auch von mir nochmal ein kleines Update zum Bahnhof Warschauer Straße.

Erstmal: Ich muss Arnd völlig Recht geben. Arnd, es ist sehr wertvoll, dass Du den Verantwortlichen immer wieder auf die Finger klopfst. An den drei erwähnten Aufzügen (Warschauer Straße und Ostkreuz) war übrigens gestern nach wie vor kein Baufortschritt erkennbar.

Es gibt erhebliche Fortschritte an der Fußgängerbrücke in Richtung U-Bahnhof. Vermutlich war dort in der Tat der Einbau der finalen Lager ein Zwangspunkt im Bauablauf.

Im Inneren des Gebäudes ist nun das Ladenlokal auf der Südseite des Haupteingangs als "Starbucks" foliert. Es konnte also anscheinend an den Mieter übergeben werden.

Besonders ärgerlich ist neben den halbfertigen Aufzügen, dass das Geländer am südöstlichen Treppenabgang seit Monaten nicht fertiggestellt wird. Erstens sehe ich eine Unfallgefahr, da auf der Gebäudeaußenseite im oberen Bereich der Treppe kein vorschriftsmäßiges Geländer vorhanden ist (auch kein Provisorium), zweitens ist für das (wenige) abgelagerte Material weiterhin ein absurd großer, ansonsten fertiggestellter Bereich in der Halle abgesperrt.

Viele Grüße
Manuel


(1) Die Geländer am verlängerten Brückenüberbau sind nun komplett. Den beiden Leuchten fehlen nur noch die Köpfe, die sicherlich zeitnah montiert werden. Belag, Regenwassereinläufe, alles fertig. Umgekehrt macht allerdings der Bestand mittlerweile einen sehr schlechten Eindruck. Gehbahnbelag und Entwässerung müssen vermutlich schon bald grundhaft saniert werden - nach nur wenigen Jahren.


(2) Auch der Übergang zum Gebäude ist weitgehend fertig, nicht nur was das Geländer anbelangt, sondern auch in Hinblick auf die "Fahrbahnübergangskonstruktion" (was für ein schönes Wort ;). Es fehlen brückenseitig anscheinend noch ein Gitterrost und zwei Abdeckprofile. Es gibt aber noch einen Haken an der Sache: Im Gebäude fehlen vor der Öffnung noch zwei Reihen Gehwegplatten (sowie die Fassadenverkleidung der Gebäudeöffnung, die aber auch auf der Nordseite erst nach der Verkehrsfreigabe montiert wurde). Mit dem inzwischen schwer vermeidbaren Sarkasmus könnte man vermuten, dass das noch Monate dauern kann.

Zitat
manuelberlin

(2) Auch der Übergang zum Gebäude ist weitgehend fertig, nicht nur was das Geländer anbelangt, sondern auch in Hinblick auf die "Fahrbahnübergangskonstruktion" (was für ein schönes Wort ;). Es fehlen brückenseitig anscheinend noch ein Gitterrost und zwei Abdeckprofile. Es gibt aber noch einen Haken an der Sache: Im Gebäude fehlen vor der Öffnung noch zwei Reihen Gehwegplatten (sowie die Fassadenverkleidung der Gebäudeöffnung, die aber auch auf der Nordseite erst nach der Verkehrsfreigabe montiert wurde). Mit dem inzwischen schwer vermeidbaren Sarkasmus könnte man vermuten, dass das noch Monate dauern kann.

Und wieso ist die Brücke schmaler als der Eingang? Weil auch wieder die Linke nicht wusste was die Rechte bestellt hat? Da wird es sowieso eng werden, warum müssen nun noch einige Zentimeter fehlen?

Beste Grüße
Harald Tschirner
Die Brücke ist nicht zu eng, sondern die Gebäudeöffnung zu breit. Und Asymmetrisch zur Brückenachse :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Zitat
Florian Schulz
Die Brücke ist nicht zu eng, sondern die Gebäudeöffnung zu breit. Und Asymmetrisch zur Brückenachse :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

Lieber Florian,
Deine Antwort ist geil! Danke sehr! Ich hätte mir sowas nie gedacht... ich könnte mich tot lachen. Deutsche Qualität?

Mit frechen Grüssen aus Paris
umrk
dass der Steg schmaler ist als die Öffnung im Gebäude wurde schon mehrfach diskutiert. Leider haben mich keine Argumente davon überzeugt, daß hier etwas "richtig" gelaufen sei. Rastermaß der Beplankung am Gebäude bzw. Öffnungsbreite des Durchgangs hin oder her.
Jetzt sieht man deutlich wie gepfuscht wurde. Für mich ist die Brücke eindeutig zu schmal ! (wir können ja der philosophischen Frage nachgehen: wer war zuerst da / wurde geplant: das Gebäude oder der Steg). In Summe ist das nur beschämend !

Vielleicht sollte auch der Frage nachgegangen werden, ob das sicherheitstechnisch überhaupt zulässig ist. Bei Panik im Gebäude und Fluchtversuchen nach Draußen gibt es dann eine Engstelle. Höchst kritisch ! Hat jemand Kontakt zu den Aufsichtsbehörden ?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.09.2019 18:08 von Jim Knopf vom Niederrhein.
1. Rein optisch macht es den Eindruck dass die Brücke im Vergleich zur Gebäudeöffnung zu schmal sei.
2. Die Brücke ist in ihrer Breite wie der schon seit Jahren vorhandene Steg fortgeführt worden.
3. Bauherr der Brücke und Bauherr des Gebäudes sind zwei verschiedene.
4. Konzeption des Gebäudes war wohl früher da.
5. Die Brücke hat ihre Genehmigung aber eher erhalten.
6. Das Gebäude hat die Genehmigung später erhalten.
7. Beide Bauherren haben sich wie in Deutschland mittlerweile üblich bei ihren Bauvorhaben nicht abgestimmt -> so wie aktuell am Ostkreuz wo eben für die Vorplätze an keinerlei Entwässerung gedacht wurde und wir bis zur Lösung des "Problems" (alles noch mal aufreissen) mit hübschen Unkrautflächen leben müssen.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Bei einer Panik im Gebäude gibt es drei echte Ausgänge zuzüglich der 4 Treppenabgänge raus auf die Bahnsteige...

Ich glaube nicht, dass bei einer Panik alle zur U-Bahn rennen
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