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U3 wieder zur Warschauer Str.?
geschrieben von Tradibahner 
Zitat
Henning
Ich finde auch, dass sich die Leute wegen nicht direkte Verbindungen unnötig ärgern. Man muss meistens nur am selben Bahnsteig gegenüber umsteigen.
Im Berliner U-Bahnnetz ist Umsteigen zur Bahnsteigkante gegenüber nicht der Norm - dies geht nur am Mehringdamm (und hier nur Rudow<>Tegel und Mariendorf<>Spandau; wer anders umsteigen will, muß rauf, rüber und runter) am Nollendorfplatz in einer Richtung, und am Wittenbergbergplatz, und hier auch nur in bestimmten Relationen. In Richtung Osten bei den damaligen U1+U15-Betrieb sowie den künftigen U1+U3-Betrieb muß bei Umsteigen U2>U1/U3 manchmal den Bahnsteig gewechselt werden, manchmal nicht; man muß nur wissen wann.

Zitat
Henning
Was soll daran kompliziert sein?
Kompliziert ist es nicht, ausser wenn abwechselnd gefahren wird - hier muß der umsteigender Fahrgast nur mal aufpassen, von welchen Bahnsteig der nächster Zug fährt. Hierzu ist wichtig, daß die Anzeigen richtg mitspielen. Damals bei U1+U15 gab es keine Daisys, und die geschaltete Leuchtfelder am Behsteig hatten nicht geung Felder. Erst nach einige Monaten wurden oben in der Halle die Anzeigen ausgerüstet und geschaltet, diese konnter mann von bestimmte Perspektiven am Bahnsteig sehen; nur so wusste man von wo der nächste Zug fuhr.

Zitat
Henning
Die direkte Verbindung von Tegel in Richtung Rudow von der U6 zur U7 und umgekehrt gibt es auch schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Ärgern sich darüber auch viele Leute?
Diese Verbindung gibt es tatsächlich sehr lange nicht mehr. Die U1 und U2 wurden dagegen erst 1993 umgetauscht; das sind nur 25 Jahre hier. Manchen ärgert's immer noch, besonders seit Einführung der sog. "Teleskopierung" ab Theodor-Heuss-Platz. Durch diese zwei Maßnahmen hat sich die tägliche Reise zwischen den beiden gleichen U-Bahnhöfe über den Jahren hinweg nur verlängert. Mann fragt sich, wo hier der Fortschritt (bei immer steigende Fahrpreise) ist?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.02.2018 22:03 von Ruhlebener.
Und zwecks Liniennummer kann man bei der A3-Reihe und auch bei der Gisela* das auch ähnlich umsetzen wie damals bei der BR 477. Man stellt einen extra Kasten in die Frontscheibe, der beleuchtet ist, dazu eine Handkurbel wo (im Idealfall) einmal am Tag die Linie eingestellt wird und fertig. Das Ding muss auch in keiner Fahrgastinfo-Software mit drinhängen (obwohl, bei der BVG müsste es das schon, da macht man es sich ja immer extra unnötig kompliziert) sondern es würde reichen wenn das ein Mal am Tag gekurbelt wird und müsste danach nie wieder angefasst werden. Alternativ ginge ein beleuchteter Würfel wo transluzente Steckschilder, die mit der Liniennummer und -farbe bedruckt sind, davor kommen, die dafür in jedem Führerstand deponiert werden.

* Warum wurde hier eigentlich bei der Modernisierung nicht das Rollband in die Mitte gerückt und ein Linienrollband daneben gesetzt?
Zitat
Ruhlebener
Zitat
Henning
Die direkte Verbindung von Tegel in Richtung Rudow von der U6 zur U7 und umgekehrt gibt es auch schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr. Ärgern sich darüber auch viele Leute?
Diese Verbindung gibt es tatsächlich sehr lange nicht mehr. Die U1 und U2 wurden dagegen erst 1993 umgetauscht; das sind nur 25 Jahre hier. Manchen ärgert's immer noch, besonders seit Einführung der sog. "Teleskopierung" ab Theodor-Heuss-Platz. Durch diese zwei Maßnahmen hat sich die tägliche Reise zwischen den beiden gleichen U-Bahnhöfe über den Jahren hinweg nur verlängert. Mann fragt sich, wo hier der Fortschritt (bei immer steigende Fahrpreise) ist?

Was meinst du mit "Teleskopierung" ab Theodor-Heuss-Platz?
Zitat
182 004
Und zwecks Liniennummer kann man bei der A3-Reihe und auch bei der Gisela das auch ähnlich umsetzen wie damals bei der BR 477. Man stellt einen extra Kasten in die Frontscheibe, der beleuchtet ist, dazu eine Handkurbel wo (im Idealfall) einmal am Tag die Linie eingestellt wird und fertig. Das Ding muss auch in keiner Fahrgastinfo-Software mit drinhängen (obwohl, bei der BVG müsste es das schon, da macht man es sich ja immer extra unnötig kompliziert) sondern es würde reichen wenn das ein Mal am Tag gekurbelt wird und müsste danach nie wieder angefasst werden. Alternativ ginge ein beleuchteter Würfel wo transluzente Steckschilder, die mit der Liniennummer und -farbe bedruckt sind, davor kommen, die dafür in jedem Führerstand deponiert werden.

Diesen Kasten hatten meines Wissens auch die Baureihe 476.
Zitat
Henning
Was meinst du mit "Teleskopierung" ab Theodor-Heuss-Platz?

Damit meint Ruhlebener, dass zu vielen Zeiten nur jeder zweite Zug vom Theo weiter nach Ruhleben fährt.

Der Begriff kommt daher, dass man sich die Taktstärke wie bei einem ausgezogenen Teleskop vorstellen kann, dass zur einen Seite hin immer dünner wird.
Zitat
182 004
* Warum wurde hier eigentlich bei der Modernisierung nicht das Rollband in die Mitte gerückt und ein Linienrollband daneben gesetzt?

Ich schätze mal wegen des benötigten Sichtfelds des Fahrers, der ja im GI mittig sitzt. Also mich würde es stören wenn da schräg direkt über mir so ein Kasten hängt.
Ein einfaches Steckschild mit der farbigen Liniennummer würde in den meisten Fällen ausreichen. Günstig und effektiv. Außerdem kann da keine Technik kaputt gehen.
So war es auch bei der Baureihe 475.
Zum Thema hier nun die:

Zitat
BVG Pressemitteilung

Berlin, 7. März 2018



Hoch drei



Bekanntlich macht der Mai alles neu. Für die Fahrgäste auf einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen im U-Bahnnetz macht er nun aber auch vieles besser. Voraussichtlich ab dem 7. Mai erhöht die BVG den Takt auf der Hochbahn zwischen der westlichen City, Kreuzberg und Friedrichshain und schafft außerdem neue, attraktive Direktverbindungen. Das Land Berlin hat als Aufgabenträger das neue Verkehrskonzept bestellt.



Kernstück des neuen Konzeptes ist eine Verlängerung der Linie U3. Statt wie bisher am Nollendorfplatz zu enden, fahren die Züge von der Krummen Lanke künftig tagsüber auf der gleichen Strecke wie die U1 bis zur Warschauer Straße. Auf dem Hochbahn-Viadukt fährt die U-Bahn dann alle drei bis vier Minuten – und somit deutlich öfter als bisher. Für viele Fahrgäste entfällt damit außerdem das Umsteigen am Nollendorf- oder Wittenbergplatz. Insbesondere viele Studierende der Freien Universität profitieren von der neuen Direktverbindung.



Die U3 fährt tagsüber montags bis freitags auf der ganzen verlängerten Linie im 5-Minuten-Takt. Früh am Morgen und am späten Abend sowie sonnabends und sonntags sind die Züge alle zehn Minuten unterwegs. Lediglich frühmorgens (wochentags bis ca. 6 Uhr, am Wochenende bis 10 Uhr), spätabends vor Betriebsschluss und im durchgehenden Nachtverkehr am Wochenende fährt die U3 wegen der geringeren Nachfrage wie bisher bis zum Nollendorfplatz.



Die U1 fährt künftig von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss einheitlich im 10-Minuten-Takt, im Wochenend-Nachtverkehr alle 15 Minuten.



Bei der BVG laufen die Vorbereitungen für das neue Konzept bereits auf Hochtouren. Und das gilt nicht nur für die Betriebsplanung der U-Bahn, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um die Fahrgastinformation kümmern – schließlich sollen bis Mai auch die Liniennetzpläne, Linienverlaufsgrafiken (die sogenannten Perlschnüre), das Informations- und Leitsystem auf den U-Bahnhöfen, die Ansagen auf Bahnsteigen, in den Zügen und Aufzügen aktualisiert sein.


[unternehmen.bvg.de]

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2018 13:27 von Harald Tschirner.
Zitat
BVG Pressemitteilung
Die U3 fährt tagsüber montags bis freitags auf der ganzen verlängerten Linie im 5-Minuten-Takt. Früh am Morgen und am späten Abend sowie sonnabends und sonntags sind die Züge alle zehn Minuten unterwegs. Lediglich frühmorgens (wochentags bis ca. 6 Uhr, am Wochenende bis 10 Uhr), spätabends vor Betriebsschluss und im durchgehenden Nachtverkehr am Wochenende fährt die U3 wegen der geringeren Nachfrage wie bisher bis zum Nollendorfplatz.

Die U1 fährt künftig von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss einheitlich im 10-Minuten-Takt, im Wochenend-Nachtverkehr alle 15 Minuten.

[unternehmen.bvg.de][/quote]

Ich hoffe, dass dann regelmäßig nicht nur 4-Wagen-Züge unterwegs sind.

Mit besten Grüßen

phönix
Fahrinfo enthält die neuen Verbindungen. Abfahrten ab Warschauer Straße XX:X3 (U3), XX:X6 (U1), XX:X9 (U3), ab Wittenbergplatz XX:X2 (U1), XX:X5 (U3), XX:X9 (U3).

Entspricht also der Pressemitteilung und den Infos die hier schon zu lesen waren und ergibt entsprechend einen 6+4-Takt von und nach Krumme Lanke.
Zitat
vasarius
Fahrinfo enthält die neuen Verbindungen. Abfahrten ab Warschauer Straße XX:X3 (U3), XX:X6 (U1), XX:X9 (U3), ab Wittenbergplatz XX:X2 (U1), XX:X5 (U3), XX:X9 (U3).

Entspricht also der Pressemitteilung und den Infos die hier schon zu lesen waren und ergibt entsprechend einen 6+4-Takt von und nach Krumme Lanke.

Ausser daß die Pressemitteilung von einer 5-Minutentakt sprach, nicht von einer 4+6-Minutentakt.
Wieso denn nicht eine Minute Wartezeit am U Wittenbergplatz für die Abfahrten auf Minute x3 ab S+U Warschauer Straße und eine Minute Wartezeit ebendort für die Abfahrten auf Minute x3 ab U Krumme Lanke (verbunden mit einer Abfahrt auf Minute x2).
Hat man nicht auch als Argument genannt, es würden Fahrzeuge eingespart? Man braucht heute für beide Linien tagsüber 24 Kurse. Ab 7.5. dann aber 25 (6+19), so sagt es der vorläufige Umlaufplan.
Zitat
Ubahnschiller
Hat man nicht auch als Argument genannt, es würden Fahrzeuge eingespart?

Es stehen jetzt schon zu wenig Wagen zur Verfügung - das wird ja ab Mai ein richtiger Spaß

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Ubahnschiller
Hat man nicht auch als Argument genannt, es würden Fahrzeuge eingespart? Man braucht heute für beide Linien tagsüber 24 Kurse. Ab 7.5. dann aber 25 (6+19), so sagt es der vorläufige Umlaufplan.

Die Frage ist aber, mit welchen Wagenlängen die Linien verkehren. Acht-Wagen-Züge wird es dann wohl nicht mehr geben, wahrscheinlich wird der Rest der U1 mit einem Vier-Wagen-Zug gefahren, während die U3 mit Sechs-Wagen-Zügen fährt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.03.2018 11:44 von Arec.
Zitat
phönix
Es stehen jetzt schon zu wenig Wagen zur Verfügung - das wird ja ab Mai ein richtiger Spaß

Abwarten. Durch die kommenden Bauarbeiten werden erst einmal weniger Züge nötig werden, da kann die Grippewelle abgearbeitet werden und die IK18 werden hoffentlich auch Entlastung bringen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Arec
]

Die Frage ist aber, mit welchen Wagenlängen die Linien verkehren. Acht-Wagen-Züge wird es dann wohl nicht mehr geben, wahrscheinlich wird der Rest der U1 mit einem Vier-Wagen-Zug gefahren, während die U3 mit Sechs-Wagen-Zügen fährt.

Dann rechnen wir das mal in Wagen um: zuletzt sollten auf der U1 8- und auf der U3 6-Wagenzüge fahren, es fuhren aber meist 6- und 4-Wagenzüge. Allein dieses Konzept braucht 118 Wagen (11x6 + 13x4). Nach deiner Idee braucht man aber 6x4 + 19×6, also 138 Wagen...

Und denkt dran: nicht alles was die Presse schreibt, muss stimmen. Das Thema Fahrzeugmangel ist nicht erst seit Beginn der Grippewelle aktuell. Und der IK18 kann Entlastung bringen aber er soll ja auch andere Bauarten ablösen.
Diese Wagenrechnung haben wir schon vor Wochen hier aufgetan. ;-)
Hier [www.rbb24.de] gibt es noch einen Bericht darüber.
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