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Heute vor 45 Jahren oder: Huch, wie lange ist das denn her? Der Thread für historisches.
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
B-V 3313
"Kapitel" 2:
Ab dem 1. Juli 1974 war bei der BVG (West) das Rauchen im Oberdeck der Busse untersagt. Bei der U-Bahn durfte man sogar noch bis 1978 quarzen. Beim Thema Nichtraucherschutz der Fahrgäste war der Osten übrigens schneller als der Westen: Schon seit dem 11. November 1957 war bei der BVG (Ost) Schluss mit dem Gequalme in Bus, Straßenbahn und O-Bus.

Herrlicher Schnippsel aus der Abendschau dazu:
https://twitter.com/rbbabendschau/status/1146010677481562112
Dank der Öffnung der Monumentenhalle konnte ich zu einem fairen Preis frühere Fahrplanaushänge kaufen und mir fiel etwas auf bei den verkürzten Fahrten, die mir als Zielschild so nicht in Erinnerung sind wie bspw. "Morsestr./Hof H"

Und "Potsd./Berliner Str." ist und war doch immer "Zehlendorf Eiche" oder?

Auch bei Linie 57 ist mir neu das es Wagen gab die am U Zwickauer Damm aussetzten statt zwei Stationen weiter an der Zitttauer Str.
Man konnte doch bis zur genannten Endhaltestelle eh nicht wenden aufgrund der dort liegenden Schienen.

Was mich aber sehr erstaunt hat folgt (aufgrund der zugelassenen Bildgröße) im nachstehenden Beitrag.


Und beim 82er gab es auch tagsüber Fahrten die nicht die gesamte Strecke fuhren?

Sorry für die schlechte Auflösung.


Der 1er fuhr mit 1E Helmholtzstr. seine Aussetzfahrten. Aussetzer nach Zehlendorf hatten oft schon Winfriedstr. geschildert.
Zitat
micha774
Dank der Öffnung der Monumentenhalle konnte ich zu einem fairen Preis frühere Fahrplanaushänge kaufen …
Auch bei der Linie 57 ist mir neu, dass es Wagen gab die am U Zwickauer Damm aussetzten statt zwei Stationen weiter an der Zitttauer Str.
Man konnte doch bis zur genannten Endhaltestelle eh nicht wenden aufgrund der dort liegenden Schienen.

...

Vielleicht hing dieser Fahrplanstreifen auch an einer Haltestelle westlich vom U-Bhf. Zwickauer Damm, also am Schriftsetzerweg oder an der Fleischerstr.,
sodass in Richtung Osten ausgesetzt wurde?
Es ist ja nicht ersichtlich, wo der Fahrplanstreifen hing.
Zitat
Zektor
Es ist ja nicht ersichtlich, wo der Fahrplanstreifen hing.

Das läßt sich ja anhand der Abfahrtszeiten nachvollziehen. Es müßte sich um die Haltestelle "Im Bauernbusch" handeln.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Da habe ich wohl etwas entscheidendes unbewusst weggelassen beim bearbeiten. Sorry.
Bin ich zuhause, reiche ich die Haltestelle nach.

Ich bin aber der Meinung das es keinen Unterschied macht ob westlich oder östlich des U-Bahnhofes.
Des Rätsels Lösung ist PRIEROSSER STR.


Zitat
VvJ-Ente
Der 1er fuhr mit 1E Helmholtzstr. seine Aussetzfahrten. Aussetzer nach Zehlendorf hatten oft schon Winfriedstr. geschildert.

Nein. Erstens hätten normale E-Wagen nicht im Fahrplan gestanden und zweitens hatten die Steckschilder mit dem Betriebshof gar keine Liniennummer angeschrieben. Die Busfahrer kurbelten für die letzte Fahrt auch kein E ein oder drehten das Schild um, hinten hätten sie gar keins gehabt. Die Aussetzfahrten stehen in den Umlaufplänen auch als normale Linie 1 drin und nicht als 1E.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
micha744
Und "Potsd./Berliner Str." ist und war doch immer "Zehlendorf Eiche" oder?
Mir ist nirgends eine Zielbeschilderung "Zehlendorf Eiche" bekannt. Weder beim Schild, erst recht nicht beim Rollband.
Gab es aber.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Was im Fahr- oder Dienstplan stand ist mir ziemlich wumpe. Ich bin öfter mit den 1ern Richtung Helmholtzstr. nach Hause gefahren, und die hatten mehrheitlich 1E geschildert. Und zwar auf dem großen Schild mit der Liniennummer vorne. Ob da nun noch eine kleine Liniennummer auf dem Zielschild selbst stand, oder was der hinten für eine Nummer trug, war mir als Fahrgast wieder egal.

Beim 1er musste man ohnehin immer aufpassen, weil der von Wilmersdorf nach Norden (Waldstr., Helmholtzstr., Fehrbelliner Platz) und nach Süden (Lindenstr., Goerzallee, Beeskowdamm, Winfriedstr., Rathaus Zehlendorf, Oskar-Helene-Heim, Clayallee E. Königin-Luise-Str.) sehr kreativ beschildert wurde. Aber wahrscheinlich waren die meisten Fahrten im Fahrplan ganz anders bezeichnet und unsere Forenpolizei nimmt jetzt sofort die Ermittlungen auf, wer da frevelhafterweise falsche Schilder benutzt hat...
Zitat
VvJ-Ente
Was im Fahr- oder Dienstplan stand ist mir ziemlich wumpe. Ich bin öfter mit den 1ern Richtung Helmholtzstr. nach Hause gefahren, und die hatten mehrheitlich 1E geschildert. Und zwar auf dem großen Schild mit der Liniennummer vorne. Ob da nun noch eine kleine Liniennummer auf dem Zielschild selbst stand, oder was der hinten für eine Nummer trug, war mir als Fahrgast wieder egal.

Vielleicht gab es mal reguläre E-Wagen zur Helmholtzstraße, dann könnte es passen. Bei Aussetzfahrten hat sich nun gewiss keiner die Mühe gemacht, extra das Schild zu drehen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Bei Aussetzfahrten hat sich nun gewiss keiner die Mühe gemacht, extra das Schild zu drehen.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Ende der 70er/Anfang der 80er waren noch eine Menge Fahrer "vom alten Schlag" auf den Bussen unterwegs, bei denen war vieles möglich. Ich bin mal als 8- oder 9-jähriger in einem total überfüllten 66er hinter dem Fahrersitz über die AVUS kutschiert worden. Meine Schwester saß währenddessen mit 3 anderen Kindern beim Schaffner auf dem Schoß. An den Haltestellen wurden Umsteigeverbindungen minutengenau angesagt (Duden- Ecke Katzbachstr., nächster 28er Richtung Schlesische Str. in 5 Minuten, Richtung Hoeppnerstr. in 2, bitte beim Haltestellenwechsel beeilen!), da würde heute jede Smartphone-App gelb vor Neid werden. Im 89er wurde Bornholmer Str. sogar die Straßenbahnlinie 3 angesagt, mit dem Hinweis, dass man zum Zustieg Personaldokumente, Passierschein und 25 D-Mark bereit halten müsste, aber bitte keine 5-Mark-Scheine in die Zahlbox stopfen soll.

Als meine Schwester noch im Kinderwagen kutschiert wurde, sind wir nach Gartenfeld öfter mit Käses Rundfahrt 1er bis Moabit -> 23er nach Buolstr. gefahren als mit der Ringbahn nach Jungfernheide und der Siemensbahn nach Gartenfeld, weil meine Mutter dann sicher war, dass der Fahrer höchstpersönlich beim Ein- und Aussteigen hilft, wenn kein Fahrgast in der Lage war zu helfen. Da war so ein umgedrehtes Steckschild doch eine Lachnummer.
Zitat
B-V 3313
Gab es aber.
Kannst Du mir bitte einen Zeitraum und eine Linie nennen damit ich im Bildarchiv gucken kann ob ich was finde. Interessiert mich.
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
B-V 3313
Bei Aussetzfahrten hat sich nun gewiss keiner die Mühe gemacht, extra das Schild zu drehen.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Ende der 70er/Anfang der 80er waren noch eine Menge Fahrer "vom alten Schlag" auf den Bussen unterwegs, bei denen war vieles möglich. Ich bin mal als 8- oder 9-jähriger in einem total überfüllten 66er hinter dem Fahrersitz über die AVUS kutschiert worden. Meine Schwester saß währenddessen mit 3 anderen Kindern beim Schaffner auf dem Schoß. An den Haltestellen wurden Umsteigeverbindungen minutengenau angesagt (Duden- Ecke Katzbachstr., nächster 28er Richtung Schlesische Str. in 5 Minuten, Richtung Hoeppnerstr. in 2, bitte beim Haltestellenwechsel beeilen!), da würde heute jede Smartphone-App gelb vor Neid werden. Im 89er wurde Bornholmer Str. sogar die Straßenbahnlinie 3 angesagt, mit dem Hinweis, dass man zum Zustieg Personaldokumente, Passierschein und 25 D-Mark bereit halten müsste, aber bitte keine 5-Mark-Scheine in die Zahlbox stopfen soll.

Wunderbare Einzelfälle, die meisten Busfahrer rülpsten aber doch mehr ins Mikro und bei den lauten Motoren verstand man meistens eh nichts. Um im DE die Liniennummer zu drehen hätte der Busfahrer die Treppe (in der Mitte) besteigen und dann die Klappe mit dem Vierkant aufschließen müssen. Dazu waren die meisten dann zu faul und es war ja auch nicht einmal vorgesehen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
micha774
Und "Potsd./Berliner Str." ist und war doch immer "Zehlendorf Eiche" oder?
Beim Rollband war es für diesen Aussetzer das etwas merkwürdige Ziel "Teltower Damm E. Clayallee". Die Clayallee ist ja die Verlängerung und nicht die "Ecke".
Und Steckschild demnach "Zehlendorf Rathaus?
Gehe ich nach meiner Bildrecherche (zeigten viele E-Linien) eher davon aus. Ich habe auch derzeit noch keine Bestätigung für ein angezeigtes Ziel "Zehlendorf Eiche".
Die Berliner Zeitung erinnert an den Brand im U-Bahnhof Alexanderplatz am 4. Oktober 1972:

"Anschlag oder Kabelschaden? Als ein Feuer die Tunneldecke unterm Alex einstürzen ließ "

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Viele Grüße aus Wedding
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