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Auf ins Pankower Mexiko-Viertel - SPD will U2, U3 und U8 verlängern
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
DerMichael
Davon abgesehen: sollte die U-Bahn nicht ursprünglich zum Senftenberger Ring verlängert werden? Wenn man die U-Bahn im (geographischen) Zentrum des MV enden lassen würde, wäre es vlt. noch sinnvoll, um die Laufwege zu reduzieren und die Leute an ihrer Haustür abzuholen. Dann könnte man sich überlegen, ob man den alten Müllberg abträgt und die Großsiedlung Richtung Lübars erweitert.

Korrekt. Die letzte Station vom Märkischen Zentrum zum Senftenberger Ring wäre erstmal weit unter U-bahnwürdigem Verkehrsaufkommen geblieben. Gerade unter den Verhältnissen des ummauerten Berlin (West) musste man sich jedoch eine Option für eine weitere Satellitenstadt auf den Lübarser Feldern offen halten.

Eine detailliert Untersuchung der Quelle-Ziel-Kombination der vorhandenen Fahrgäste stellt nur einen Augenblickszustand dar, hilft somit nicht viel weiter. Daraus gehen weder die Verkehrsströme in zwanzig, fünfzig oder 100 Jahren hervor (für diese Zeiträume baut man schließlich U-Bahnanlagen) noch kann man daraus sichere Aussagen über eine Veränderung der Fahrtverläufe nach Realisierung der U-Bahn machen. In den 1920er Jahren betrachtete man einfach die Zahl der im Umkreis der neu geplanten Bahnhöfe wohnenden und arbeitenden Menschen, multiplizierte mit den aus Erfahrungswerten der bestehenden Strecken gewonnenen Faktoren und erhielt die zu erwartende Fahrgastzahl mit Ein- und Aussteigern zu verschiedenen Tageszeiten und insgesamt. Damit wurde die Wirtschaftlichkeit belegt oder in Frage gestellt.

so long

Mario
Ihr vergesst den dringend notwendigen Umsteigepunkt zu Heidekrautbahn, ohne den die Verkehrsprobleme Groß Berlins nicht lösbar wären.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Ihr vergesst den dringend notwendigen Umsteigepunkt zu Heidekrautbahn, ohne den die Verkehrsprobleme Groß Berlins nicht lösbar wären.

Den gibt es am Gesundbrunnen. ,-)

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
... und wieder wird gefordert, gefordert, gefordert.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/streit-um-verkehrspolitik-spd-fordert-drei-neue-u-bahn-strecken-fuer-berlin-33427856

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Hach, Martin aus Weißensee heißt eigentlich Havelländer. Hat er sich verlaufen?
Und wieder ist die U9 Nord kein Thema. Merkwürdig...
Ich war auch bei dieser interessanten, aber etwas seltsamen Veranstaltung der SPD für den U-Bahnausbau.
Zitat
Artikel in neues deutschland
»Wenn ich feststelle, dass ich mit dem Straßenbahnausbau viel mehr Leute in den Umweltverbund hereinholen kann als mit drei U-Bahnstummeln, dann muss ich doch die Mittel darauf konzentrieren«, fordert Uwe Hiksch von den Naturfreunden Berlin.
Zitat
hansaplatz
Hach, Martin aus Weißensee heißt eigentlich Havelländer. Hat er sich verlaufen?

Martin aus Weißensee sah eher wie ein Snowboarder oder Surfer aus, der sich verlaufen hatte. Das deckt sich nicht mit meinen Vorstellungen zu der anderen genannten Person.
Und U9 Süd nach Lankwitz, mehr als wichtig ...

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Ich hänge es mal hier dran, denn es gibt etwas Neues aus der Endlosserie "Wünsch Dir was":

Nun hat man die Idee, auch die U6 gen Süden nach Lichtenrade zu verlängern.

Artikel beim Tagesspiegel


Edit: Besonders dämlich finde ich folgende Argumentation. Was hat das mit der U6 zu tun? "Zudem wird auf die geplante Öffnung des BER im Herbst 2020 verwiesen. Diese werde eine Verkehrszunahme mit sich bringen, die die bisherigen Verkehrswege nicht bewältigen könnten."



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.11.2019 11:09 von Latschenkiefer.
Zitat
Latschenkiefer
Edit: Besonders dämlich finde ich folgende Argumentation. Was hat das mit der U6 zu tun? "Zudem wird auf die geplante Öffnung des BER im Herbst 2020 verwiesen. Diese werde eine Verkehrszunahme mit sich bringen, die die bisherigen Verkehrswege nicht bewältigen könnten."
Das ist doch ganz logisch: Hunderttausende, die zum BER wollen, werden in die S2 nach Süden springen und dann in Mahlow / Blankenfelde entsetzt feststellen, dass die S-Bahn ja gar nicht zum Flughafen fährt. Alternativ werden sie auf dem zeitnah errichteten Regionalbahnhof Buckower Chaussee in den FEX umsteigen.
In beiden Fällen wird die S2 natürlich völlig überlastet, so dass die Lichtenrader dringend eine U-Bahn brauchen, um von dort wegzukommen ;)

Spaß beiseite - habe mir die gleiche Frage gestellt. Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist dass mit "bisherige Verkehrswege" gar nicht der ÖPNV gemeint ist, sondern primär die B96 aka Lichtenrader Damm. Sollte der nämlich wegen Zubringerverkehr zum Flughafen ständig verstopft sein, bricht natürlich auch der Busverkehr nach Lichtenrade zusammen. Es bleibt zwar noch die S-Bahn, aber die verläuft ziemlich weit westlich und bindet 2/3 des Ortsteils gar nicht richtig an.

~ Mariosch
Der relativ breite Mittelstreifen der B96 ist ja (soweit ich mich erinnere) fast durchgängig vorhanden. Zwar nicht so großzügig wie z.B. an der Osloer Straße, aber müsste doch so nutzbar sein wie ehemals für die Linie 99.
Nun, da es noch Jahrzehnte dauern wird, bis die M11 als Straßenbahn in Alt Mariendorf vorbeikommt, kann man diese Jahrzehnte auch auf die U-Bahn warten!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Latschenkiefer
Der relativ breite Mittelstreifen der B96 ist ja (soweit ich mich erinnere) fast durchgängig vorhanden.
Ja, von kurz hinter Alt-Mariendorf bis zum Kirchhainer Damm.
Nur zwischen Goethestr./Potsdamer Str. und Grimmstr./Fehlingstr. wäre er nicht für eine Straßenbahn nutzbar, weil der Lichtenrader Damm dort stadtauswärts höher liegt als stadteinwärts und der "Mittelstreifen" da eher Böschung ist.
(Kreuzung mit dem ehemaligen Güteraussenring).

~ Mariosch
Zitat
Mariosch
Zitat
Latschenkiefer
Der relativ breite Mittelstreifen der B96 ist ja (soweit ich mich erinnere) fast durchgängig vorhanden.
Ja, von kurz hinter Alt-Mariendorf bis zum Kirchhainer Damm.
Nur zwischen Goethestr./Potsdamer Str. und Grimmstr./Fehlingstr. wäre er nicht für eine Straßenbahn nutzbar, weil der Lichtenrader Damm dort stadtauswärts höher liegt als stadteinwärts und der "Mittelstreifen" da eher Böschung ist.
(Kreuzung mit dem ehemaligen Güteraussenring).

~ Mariosch

Ein paar kleinere Erdarbeiten inklusive der Beseitung einer zu hohen Fahrbahn sollte bei einer derartigen Baumaßnahme sicherlich möglich sein.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Ein paar kleinere Erdarbeiten inklusive der Beseitung einer zu hohen Fahrbahn sollte bei einer derartigen Baumaßnahme sicherlich möglich sein.
Mit kleineren Erdarbeiten wäre es wohl nicht getan, der GAR verlief ja ebenerdig, die Straße oben drüber. Das sind einige aufgeschüttete Meter.
Und wenn du die Straße tiefer legst, brauchen die Anwohner der dortigen Häuser anschließend Leitern, weil der Hauseingang plötzlich im ersten Stock liegt :)

Aber: bei genauerer Betrachtung der 3D-Ansicht von Maps sowie Streetview sieht es fast so aus, als wäre zwischen stadtauswärtigen Fahrspuren und Böschung noch genügend Platz für zwei Strab-Gleise. Ist mir bei der Vorbeifahrt bewusst nie so aufgefallen, aber in der Regel schaue ich da auch auf die Straße und nicht zum Seitenfenster raus :)

Vermutlich liefen damals schon die Strab-Gleise derart über den GAR hinweg. Falls es mit den heutigen Gleismittenabständen eng werden sollte, könnte man bestimmt noch etwas Platz gewinnen, in dem man auf dem Abschnitt Spundwände errichtet und die Böschung auffüllt.

Aber die Strab will ja eh keiner von denen, es muß ja eine U-Bahn sein. Mit der würden dann auch keine Parkplätze wegfallen - denn auf dem Abschnitt Alt-Mariendorf - Buckower Chaussee ist der Mittelstreifen fast komplett Parkfläche (was vermutlich der Hauptgrund für den Wunsch nach U- statt Straßenbahn ist)

~ Mariosch



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.11.2019 16:15 von Mariosch.
Zitat
Mariosch
Aber die Strab will ja eh keiner von denen, es muß ja eine U-Bahn sein. Mit der würden dann auch keine Parkplätze wegfallen

Genau das scheint mir bei 90% der U-Bahn-Befürworter das entscheidende Argument für die U-Bahn zu sein - endlich mehr Parkplätze...
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Mariosch
Aber die Strab will ja eh keiner von denen, es muß ja eine U-Bahn sein. Mit der würden dann auch keine Parkplätze wegfallen

Genau das scheint mir bei 90% der U-Bahn-Befürworter das entscheidende Argument für die U-Bahn zu sein - endlich mehr Parkplätze...

Das halte ich für Quatsch.
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Mariosch
Aber die Strab will ja eh keiner von denen, es muß ja eine U-Bahn sein. Mit der würden dann auch keine Parkplätze wegfallen

Genau das scheint mir bei 90% der U-Bahn-Befürworter das entscheidende Argument für die U-Bahn zu sein - endlich mehr Parkplätze...

Das halte ich für Quatsch.

Es sind nur 60%. Der Rest hat Angst um seine Fahrspuren...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
Latschenkiefer
Genau das scheint mir bei 90% der U-Bahn-Befürworter das entscheidende Argument für die U-Bahn zu sein - endlich mehr Parkplätze...
Das halte ich für Quatsch.
Ich würde sagen: zumindest bezogen auf die Politiker-Forderungen nach U-Bahnen ist da sicherlich was dran :)

~ Mariosch
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