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Schienenverkehrswochen 2019
geschrieben von micha774 
Flüsse sind auch nur Menschen mit geringer Geschwindigkeit und engen Grenzen.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Gibt es einen Bericht zum S-Bahn-Sprechtag?

Ja!

Und zwar hier: -> Fahrgastsprechtag S-Bahn vom 24.09.2019
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Zektor
(...) auch wenn er jetzt natürlich außerhalb der Schienenverkehrswochen stattfinden wird (...)

Diese "Schienenverkehrswochen" sind doch aber an kein ernst zu nehmendes Datum gebunden, oder?

Naja, jein.

Aber wenn da steht: IGEB Schienenverkehrswochen 2019

"Schienenverkehrs-Wochen 2019

vom 24. August bis 6. Oktober 2019
",

dann gehe ich ja wohl davon aus, dass dies ja wohl einigermaßen ernst gemeint ist. ;-p
Zitat
Logital
Zitat
Zektor
recht knapp 2 Wochen vor dem eigentlichen Fahrplanwechsel stattfinden wird.

Wieso knapp? Knapp für was? Es ist ja nicht so, dass nach so einem Sprechtag noch irgendeine Erkenntnis reift, die zur Änderung des Fahrplans führt.

Nein, das natürlich nicht, aber ein kleiner Teil dient ja nun auch zur Information über kommende Fahrplanänderungen zum Fahrplanwechsel,
aber an diesem Tage werden wir wohl schon über das "BVG navi 12.2019" über die anstehenden Fahrplanänderungen informiert sein.
Zitat
Zektor
Zitat
Lehrter Bahnhof
Gibt es einen Bericht zum S-Bahn-Sprechtag?

Ja!

Und zwar hier: -> Fahrgastsprechtag S-Bahn vom 24.09.2019

Danke, ich meine aber nicht die S-Bahn-Propaganda, sondern einen unabhängigen Bericht.

______________________

Nicht-dynamische Signatur
Nee, einen unabhängigen Bericht habe ich bisher hier nicht erspähen können.
Zitat
Zektor
Nee, einen unabhängigen Bericht habe ich bisher hier nicht erspähen können.

Ich wüsste nicht, dass mein kurzer Bericht abhängig wäre: Dieses Thema - Seite 6 - bisschen runterscrollen

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2019
Zitat
485er-Liebhaber

Ich wüsste nicht, dass mein kurzer Bericht abhängig wäre: Dieses Thema - Seite 6 - bisschen runterscrollen

Vermutlich geht es nicht um einen sachlichen Bericht, sondern um eine wenig wohlwollende Stellungnahme, keine Ahnung. So richtig verstehe ich Lehrter Bahnhofs Frage nicht. Er war doch dort. Ein besseres Bild als seine eigenen Eindrücke von der Veranstaltung kann ein Artikel ihm doch nicht bieten?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.2019 19:22 von Mike485.
Zitat
Philipp Borchert
Ja, wie, ohne Frau Nikutta? Da bin ich gespannt drauf.

Ja ohne Frau Nikutta.

Klaus Emmerich, Leiter des Bereichs Angebot
und Helmut Grätz, Leiter der Abteilung Strategische Produktentwicklung im Bereich Angebot werden anwesend sein.
Zitat

Strategische Produktentwicklung

:D

______________________

Nicht-dynamische Signatur



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2019 19:41 von Lehrter Bahnhof.
Im Tagesspiegel-Newsletter schreibt Gerd Appenzeller heute unter Das S-Bahn-Dilemma am Stadtrand, dass es unter i2030 Überlegungen gibt, die S1 nach Norden auszubauen und die derzeit in Waidmannslust endenden Bahnen nach Frohnau zu verlängern. Es wird verwiesen auf Drucksache 1255/XX-01.
Darin findet sich dieser Wortlaut:
Zitat
Drucksache 1255/XX-01
Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:



In der Erledigung des Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 12.09.2018 - Drucksache Nr. 1255/XX -:



„Dem Bezirksamt wird empfohlen, das Mobilitätsgesetz und hier insbesondere § 7, § 14, § 25 und § 31 zum Anlass zu nehmen, sich mit Nachdruck gegenüber der Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dafür einzusetzen, dass die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg zeitnah Gespräche mit der DB Netz AG aufnehmen, um den für einen 10-Minuten-Takt der S 1 Richtung Oranienburg notwendigen Infrastrukturausbau mit dem Ziel in die Wege zu leiten, dass die Strecke nördlich von Frohnau zumindest abschnittsweise 2-gleisig wird. Zusätzlich muss durch den Einsatz von Vollzügen die für alle Benutzerinnen und Benutzer unzumutbare Überlastung zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt schnellstens beendet werden.“



wird gem. § 13 BezVG berichtet:



Das Bezirksamt ist der Empfehlung der Bezirksverordnetenversammlung gefolgt und hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz um Stellungnahme gebeten. Der zuständige Staatssekretär hat Folgendes geantwortet:



„[…] Der Infrastrukturausbau der Strecke der S1 Frohnau Richtung Oranienburg, um einen 10-Minutentakt zu realisieren, ist Bestandteil des sogenannten Korridors „Engpassbeseitigung und Weiterentwicklung S-Bahnnetz“ der „Rahmenvereinbarung über das Entwicklungskonzept für die Infrastruktur des Schienenverkehrs in Berlin und Brandenburg – i2030“. Entsprechend kann ich Ihnen zusichern, dass das Vorhaben derzeit vorangebracht wird. […] 2019 finden die erforderlichen Projektkonsolidierungsgespräche zu den S-Bahnvorhaben mit Beteiligung der Länder Berlin und Brandenburg, der DB AG und dem VBB statt. […]



Das vertraglich vereinbarte S-Bahn-Verkehrsangebot sieht derzeit für die Tageszuggruppe der Linie S1 (Frohnau – Wannsee) den Einsatz von Dreiviertelzügen mit sechs Wagen vor, auf der Stammzuggruppe der Linie S1 (Oranienburg – Wannsee) kommen Vollzüge mit acht Wagen zum Einsatz. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Rahmen der begrenzten Fahrzeugverfügbarkeit bei der S-Bahn eine Verteilung der vorhandenen Fahrzeugkapazitäten auf die einzelnen Linien grundsätzlich entsprechend der vorhandenen Fahrgastnachfrage erfolgen muss. Alle für den Linienbetrieb verfügbaren S-Bahn-Fahrzeuge werden bereits für das bestehende S-Bahn-Angebot eingesetzt. Der Einsatz längerer Züge auf der Tageszuggruppe der Linie S1 ist im Rahmen der begrenzten Fahrzeugverfügbarkeit bei der S-Bahn kurz- und mittelfristig nur zu Lasten anderer bestehender Verkehrsangebote möglich, was somit an anderer Stelle zu verkehrlichen bzw. kapazitativen Nachteilen führen würde und daher nicht vorgesehen ist. Entsprechend der dem Land Berlin vorliegenden Nachfragedaten treten auf der Linie S1 zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt zwar erhöhte Auslastungen in den Hauptverkehrszeiten, jedoch im Regelfall keine grundsätzlichen Überfüllungen auf.


In Anbetracht der künftig weiter steigenden verkehrlichen Nachfrage sind Kapazitätserhöhungen im Verlauf der Linie S1 jedoch Bestandteil der Planungen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in ihrer Funktion als ÖPNV-Aufgabenträger. Hierbei ist für die Tageszuggruppe der Linie S1 der Einsatz von Vollzügen mit acht Wagen angedacht. Zudem ist geplant, derzeit im Tagesverkehr in Waidmannslust beginnende/endende Züge nach Frohnau zu verlängern. Durch diese zusätzliche S-Bahn-Zuggruppe von und nach Frohnau würde die Linie S1 auf dem nördlichen Abschnitt zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt eine zusätzliche Entlastung erhalten.


Die vorgenannten Angebotsausweisungen erfordern aber noch weitere Prüfungen und können zudem erst mit dem Zulauf zusätzlicher S-Bahn-Fahrzeuge voraussichtlich ab Mitte der 2020er-Jahre schrittweise umgesetzt werden. […]“


Wir bitten, die Drucksache Nr. 1255/XX damit als erledigt zu betrachten.
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Zektor
Nee, einen unabhängigen Bericht habe ich bisher hier nicht erspähen können.

Ich wüsste nicht, dass mein kurzer Bericht abhängig wäre: Dieses Thema - Seite 6 - bisschen runterscrollen

Naja, in erster Linie hatte ich nur an einen "unabhängigen" (fachlichen) Beitrag vom User "Jens Fleischmann" unter BahnInfo.de/Bericht zum S-Bahn Sprechtag gedacht.
(der auch erst am Tag meines letzten Posting online gesetzt wurde und sich so wohl ein wenig überschnitten hatte mit meinem Posting)
Zitat
DerMichael
Zitat
Drucksache 1255/XX-01
Zudem ist geplant, derzeit im Tagesverkehr in Waidmannslust beginnende/endende Züge nach Frohnau zu verlängern. Durch diese zusätzliche S-Bahn-Zuggruppe von und nach Frohnau würde die Linie S1 auf dem nördlichen Abschnitt zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt eine zusätzliche Entlastung erhalten.

Ich bin ja gespannt, wann mal jemand merkt, dass die von der Deutschen Bahn errichtete Sparvariante der Signalanlagen am ESTW Waidmannslust gar keine Verlängerung der derzeit in Waidmannslust endenden Zuggruppe (aktuell S26) bis nach Frohnau zulässt. Auch die S15 zum Hauptbahnhof (als Teil der S21-Strecke) sollte ja eigentlich ab Frohnau verkehren, wovon man aber nichts mehr hört. Und insbesondere hört man nichts von einer Planung/Beauftragung zur Erweiterung eben dieser Signalanlagen zwischen Waidmannslust und Frohnau. Die Vorlaufzeit für so etwas dürfte im Bereich mehrerer Jahre liegen...

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
DerMichael
Zitat
Drucksache 1255/XX-01
Zudem ist geplant, derzeit im Tagesverkehr in Waidmannslust beginnende/endende Züge nach Frohnau zu verlängern. Durch diese zusätzliche S-Bahn-Zuggruppe von und nach Frohnau würde die Linie S1 auf dem nördlichen Abschnitt zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt eine zusätzliche Entlastung erhalten.

Ich bin ja gespannt, wann mal jemand merkt, dass die von der Deutschen Bahn errichtete Sparvariante der Signalanlagen am ESTW Waidmannslust gar keine Verlängerung der derzeit in Waidmannslust endenden Zuggruppe (aktuell S26) bis nach Frohnau zulässt. Auch die S15 zum Hauptbahnhof (als Teil der S21-Strecke) sollte ja eigentlich ab Frohnau verkehren, wovon man aber nichts mehr hört. Und insbesondere hört man nichts von einer Planung/Beauftragung zur Erweiterung eben dieser Signalanlagen zwischen Waidmannslust und Frohnau. Die Vorlaufzeit für so etwas dürfte im Bereich mehrerer Jahre liegen...

Viele Grüße
André

Woher hast Du die Erkenntnis, dass die Signalfolge im ESTW Waidmannslust nicht ausreichend ist? Das Problem ist doch aktuell, dass man für eine Taktverdichtung überhaupt keine S-Bahn-Fahrzeuge hat (siehe diverse Verstärkerfahrten, die immer noch ausfallen).
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
andre_de
Zitat
DerMichael
Zitat
Drucksache 1255/XX-01
Zudem ist geplant, derzeit im Tagesverkehr in Waidmannslust beginnende/endende Züge nach Frohnau zu verlängern. Durch diese zusätzliche S-Bahn-Zuggruppe von und nach Frohnau würde die Linie S1 auf dem nördlichen Abschnitt zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt eine zusätzliche Entlastung erhalten.

Ich bin ja gespannt, wann mal jemand merkt, dass die von der Deutschen Bahn errichtete Sparvariante der Signalanlagen am ESTW Waidmannslust gar keine Verlängerung der derzeit in Waidmannslust endenden Zuggruppe (aktuell S26) bis nach Frohnau zulässt. Auch die S15 zum Hauptbahnhof (als Teil der S21-Strecke) sollte ja eigentlich ab Frohnau verkehren, wovon man aber nichts mehr hört. Und insbesondere hört man nichts von einer Planung/Beauftragung zur Erweiterung eben dieser Signalanlagen zwischen Waidmannslust und Frohnau. Die Vorlaufzeit für so etwas dürfte im Bereich mehrerer Jahre liegen...

Viele Grüße
André

Woher hast Du die Erkenntnis, dass die Signalfolge im ESTW Waidmannslust nicht ausreichend ist? Das Problem ist doch aktuell, dass man für eine Taktverdichtung überhaupt keine S-Bahn-Fahrzeuge hat (siehe diverse Verstärkerfahrten, die immer noch ausfallen).

Weil es nördlich vom Bahnhof Waidmannslust bis zum Bahnhof Frohnau keine Blocksignale gibt, Hermsdorf ist ein Haltepunkt. Die Fahrtdauer von Waidmannslust bis Frohnau beträgt 5 Minuten, damit ist also eine zusätzliche Fahrt zwischen dem heutigen 10-Minuten-Takt nicht stabil möglich. Südlich von Waidmannslust gibt es dagegen eine deutlich dichtere Signalfolge, die von der S26 (früher S85) auch genutzt wird.

Die Anzahl der Fahrzeuge hat damit nichts zu tun. Wenn man das als Grund anführt und sich dahinter versteckt, dann steht man spätestens dann, wenns mal wieder ein paar mehr Fahrzeuge gibt, mit großen Augen da.

Viele Grüße
André
Pikanterweise fällt der CDU in Reinickendorf damit ihre Verhinderungspolitik der letzten Jahre auf die Füße. Hätte es den Ausbau der Nordbahn, der ja von der CDU in Reinickendorf heftig hintertrieben wird, schon gegeben, dann hätte man auch direkt die S-Bahn gleich zweigleisig aufbauen können.

Ich habe sogar mal von jemanden gehört, dass es einen Anwohner nördlich von Frohnau gab, der erfolgreich durchgesetzt hat, dass die S-Bahn da nur langsam fahren darf. Ob das in den Bereich der Urban Legends gehört, oder ob das mit der Umstellung auf ESTW erledigt wurde, weiß ich aber nicht.

Aber wenn man eben nur aufs Auto setzt und ÖPNV nur was für Arme ist, dann kommt eben so etwas dabei raus. Dann braucht man sich aber auch nicht zu beschweren.
Zitat
andre_de
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
andre_de
Zitat
DerMichael
Zitat
Drucksache 1255/XX-01
Zudem ist geplant, derzeit im Tagesverkehr in Waidmannslust beginnende/endende Züge nach Frohnau zu verlängern. Durch diese zusätzliche S-Bahn-Zuggruppe von und nach Frohnau würde die Linie S1 auf dem nördlichen Abschnitt zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt eine zusätzliche Entlastung erhalten.

Ich bin ja gespannt, wann mal jemand merkt, dass die von der Deutschen Bahn errichtete Sparvariante der Signalanlagen am ESTW Waidmannslust gar keine Verlängerung der derzeit in Waidmannslust endenden Zuggruppe (aktuell S26) bis nach Frohnau zulässt. Auch die S15 zum Hauptbahnhof (als Teil der S21-Strecke) sollte ja eigentlich ab Frohnau verkehren, wovon man aber nichts mehr hört. Und insbesondere hört man nichts von einer Planung/Beauftragung zur Erweiterung eben dieser Signalanlagen zwischen Waidmannslust und Frohnau. Die Vorlaufzeit für so etwas dürfte im Bereich mehrerer Jahre liegen...

Viele Grüße
André

Woher hast Du die Erkenntnis, dass die Signalfolge im ESTW Waidmannslust nicht ausreichend ist? Das Problem ist doch aktuell, dass man für eine Taktverdichtung überhaupt keine S-Bahn-Fahrzeuge hat (siehe diverse Verstärkerfahrten, die immer noch ausfallen).

Weil es nördlich vom Bahnhof Waidmannslust bis zum Bahnhof Frohnau keine Blocksignale gibt, Hermsdorf ist ein Haltepunkt. Die Fahrtdauer von Waidmannslust bis Frohnau beträgt 5 Minuten, damit ist also eine zusätzliche Fahrt zwischen dem heutigen 10-Minuten-Takt nicht stabil möglich. Südlich von Waidmannslust gibt es dagegen eine deutlich dichtere Signalfolge, die von der S26 (früher S85) auch genutzt wird.

Die Anzahl der Fahrzeuge hat damit nichts zu tun. Wenn man das als Grund anführt und sich dahinter versteckt, dann steht man spätestens dann, wenns mal wieder ein paar mehr Fahrzeuge gibt, mit großen Augen da.

Nach dem S-Bahn-Betriebskonzept sind nördlich Waidmannslust bis Frohnau nur 2 Zuggruppen, also ein 10 Minuten-Takt vorgesehen. Dafür reicht die Blockteilung aus. Von "Sparvariante" zu sprechen, halte ich daher für übertrieben. Warum sollen Millionen für Blocksignale ausgegeben werden, die gar nicht benötigt werden?

Bis Waidmannslust sind es laut Konzept 4 Zuggruppen, also ein 5 Minuten-Takt. Bis genau dorthin sind aber auch reichlich Blocksignale vorhanden, die rechnerisch einen 2,5 - 3 Minuten-Takt ermöglichen.

Ansonsten "verstecke" ich mich nicht hinter dem Fahrzeugmangel. Fakt ist jedenfalls, dass aktuell nicht genügend Fahrzeuge vorhanden sind, selbst wenn man wollte. Das ändert sich ja hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft. Dennoch denke ich, dass es andere Strecken gibt (z.B. Ring), welche wesentlich dringender längere Züge brauchen als die S1 Nord.
Zitat
DerMichael
Pikanterweise fällt der CDU in Reinickendorf damit ihre Verhinderungspolitik der letzten Jahre auf die Füße. Hätte es den Ausbau der Nordbahn, der ja von der CDU in Reinickendorf heftig hintertrieben wird, schon gegeben, dann hätte man auch direkt die S-Bahn gleich zweigleisig aufbauen können.

Ich habe sogar mal von jemanden gehört, dass es einen Anwohner nördlich von Frohnau gab, der erfolgreich durchgesetzt hat, dass die S-Bahn da nur langsam fahren darf. Ob das in den Bereich der Urban Legends gehört, oder ob das mit der Umstellung auf ESTW erledigt wurde, weiß ich aber nicht.

Aber wenn man eben nur aufs Auto setzt und ÖPNV nur was für Arme ist, dann kommt eben so etwas dabei raus. Dann braucht man sich aber auch nicht zu beschweren.

Zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf sind 90 km/h zulässig. Ich tippe also auf "urbane Legende". Warum keine 100 km/h möglich ist, kann ich nicht sagen. Aktuell dürfen die 481er das aber ohnehin nicht ausfahren.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
andre_de
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Latschenkiefer
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Zitat
DerMichael
Zitat
Drucksache 1255/XX-01
Zudem ist geplant, derzeit im Tagesverkehr in Waidmannslust beginnende/endende Züge nach Frohnau zu verlängern. Durch diese zusätzliche S-Bahn-Zuggruppe von und nach Frohnau würde die Linie S1 auf dem nördlichen Abschnitt zwischen Frohnau und der Berliner Innenstadt eine zusätzliche Entlastung erhalten.

Ich bin ja gespannt, wann mal jemand merkt, dass die von der Deutschen Bahn errichtete Sparvariante der Signalanlagen am ESTW Waidmannslust gar keine Verlängerung der derzeit in Waidmannslust endenden Zuggruppe (aktuell S26) bis nach Frohnau zulässt. Auch die S15 zum Hauptbahnhof (als Teil der S21-Strecke) sollte ja eigentlich ab Frohnau verkehren, wovon man aber nichts mehr hört. Und insbesondere hört man nichts von einer Planung/Beauftragung zur Erweiterung eben dieser Signalanlagen zwischen Waidmannslust und Frohnau. Die Vorlaufzeit für so etwas dürfte im Bereich mehrerer Jahre liegen...

Viele Grüße
André

Woher hast Du die Erkenntnis, dass die Signalfolge im ESTW Waidmannslust nicht ausreichend ist? Das Problem ist doch aktuell, dass man für eine Taktverdichtung überhaupt keine S-Bahn-Fahrzeuge hat (siehe diverse Verstärkerfahrten, die immer noch ausfallen).

Weil es nördlich vom Bahnhof Waidmannslust bis zum Bahnhof Frohnau keine Blocksignale gibt, Hermsdorf ist ein Haltepunkt. Die Fahrtdauer von Waidmannslust bis Frohnau beträgt 5 Minuten, damit ist also eine zusätzliche Fahrt zwischen dem heutigen 10-Minuten-Takt nicht stabil möglich. Südlich von Waidmannslust gibt es dagegen eine deutlich dichtere Signalfolge, die von der S26 (früher S85) auch genutzt wird.

Die Anzahl der Fahrzeuge hat damit nichts zu tun. Wenn man das als Grund anführt und sich dahinter versteckt, dann steht man spätestens dann, wenns mal wieder ein paar mehr Fahrzeuge gibt, mit großen Augen da.

Nach dem S-Bahn-Betriebskonzept sind nördlich Waidmannslust bis Frohnau nur 2 Zuggruppen, also ein 10 Minuten-Takt vorgesehen. Dafür reicht die Blockteilung aus. Von "Sparvariante" zu sprechen, halte ich daher für übertrieben. Warum sollen Millionen für Blocksignale ausgegeben werden, die gar nicht benötigt werden?

Bis Waidmannslust sind es laut Konzept 4 Zuggruppen, also ein 5 Minuten-Takt. Bis genau dorthin sind aber auch reichlich Blocksignale vorhanden, die rechnerisch einen 2,5 - 3 Minuten-Takt ermöglichen.

Ansonsten "verstecke" ich mich nicht hinter dem Fahrzeugmangel. Fakt ist jedenfalls, dass aktuell nicht genügend Fahrzeuge vorhanden sind, selbst wenn man wollte. Das ändert sich ja hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft. Dennoch denke ich, dass es andere Strecken gibt (z.B. Ring), welche wesentlich dringender längere Züge brauchen als die S1 Nord.

Dass die Signaltechnik für das aktuell gefahrene Betriebsprogramm ausreichend ist, ist natürlich unstrittig. Hier ging es aber darum, dass nach Verfügbarkeit von neuen Fahrzeugen auch eine zusätzliche Fahrt von Waidmannslust nach Frohnau vorgesehen ist (S26 bzw. S15), diese mit der aktuellen Signaltechnik nicht mehr fahrbar ist, und hierfür bisher keine Aktivitäten zur Erweiterung bekannt sind.

"Sparvariante" nenne ich das deswegen, weil die Bahn eben gerade so viel gebaut hat, dass es für das aktuelle Betriebsprogramm reicht, und keine Schraube zusätzlich. Dagegen war bereits zum damaligen Zeitpunkt das Thema "S21-Linie nach Frohnau" bekannt. Auf den S-Bahn-Strecken innerhalb von Berlin, wo der Takt bei mind. 10 Minuten liegt, würde ein vorausschauender Ausbau der Signaltechnik von vorneherein einen 5-Minuten-Takt unterstützen, was auch im Verspätungsfall hilfreich wäre. Im konkreten Fall also mindestens ein Blocksignal in Höhe Hermsdorf.

Ebenfalls an der Nordbahn sparte sich die DB den dringend nötigen Gleiswechsel zwischen Schönholz und Wilhelmsruh. Gerade bei Trennungsbahnhöfen wäre es wichtig, flexibel aus allen Richtungen an alle Bahnsteigkanten einfahren zu können. Geht im Falle Schönholz von Frohnau kommend aber nicht. Ergebnis ist, dass in den letzten Jahren wegen diverser (teils monatelanger) Bauarbeiten jedesmal nur ein 20-Minuten-Takt zwischen Waidmannslust und Schönholz angeboten werden konnte, d.h. nur ein Drittel der Zugfahrten! Erschwert wird der eingleisige Verkehr noch dadurch, dass das Gegengleis weniger Blocksignale aufweist. Das, was die DB Netz dort hingeschmissen hat, ist das komplette Gegenteil einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur.

Insgesamt fällt auf, dass bei Finanzierung durch den Bund die Signal-Infrastruktur gerne etwas großzügiger gebaut wird (bis hin zu Nachrücksignalen in Steinwurfweite), bei Finanzierung durch die DB selbst jedoch nur das Nötigste gebaut wird. Ergebnis ist, dass die nun fälligen Erweiterungen mit höherem Aufwand nachträglich erfolgen müssen, und dies "natürlich" nicht die DB bezahlen wird, sondern der Aufgabenträger.

Den gleichen Mist gibt's bei der "großen" Eisenbahn aber auch. Da wird in Bahnhöfen jeder Gleiswechsel weggespart, um ihn dann später mit jahrelangem Planungsaufwand und Fremdfinanzierung doch noch einzubauen, damit der Betrieb (wieder) stabil läuft. "Schönes" Beispiel dafür ist Dessau Hbf, wo sich seit dem DB-finanzierten Umbau in der Ausfahrt nach Norden nun 5 der 6 Bahnsteiggleise zunächst auf dem Gegengleis treffen, bevor es über eine einzige (!) Weichenverbindung ins Regelgleis geht. Für das damalige Betriebsprogramm hat das auch gerade so gereicht, blöd nur, dass kurz danach Dessau zum Nullknoten wurde mit entsprechend vielen nahezu parallelen Ausfahrten. Und die DB das beim Projektieren irgendwie nicht wissen konnte/wollte. Vor dem Umbau (resp. Rückbau) waren dort übrigens umfangreiche Parallelausfahrten möglich.

Viele Grüße
André
Zitat
Latschenkiefer
Zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf sind 90 km/h zulässig. Ich tippe also auf "urbane Legende". Warum keine 100 km/h möglich ist, kann ich nicht sagen. Aktuell dürfen die 481er das aber ohnehin nicht ausfahren.
Stadteinwärts brems(t)en die Bahnen immer vor dem Einfahrsignal von Frohnau ab. Neben dem Einfahrsignal stand ein Lf-Signal als Blechschild, ich meine mit 'ner „4“ drauf. Von dort ging es dann langsam bis zum Bahnsteig, egal auf welches Gleis. Und das Einfahrsignal steht ja kurz nach Beginn der Bebauung (jedenfalls die Bebauung westlich der Trasse), sodass man da schon einen Zusammenhang herstellen könnte – es kann natürlich auch andere Gründe für die Geschwindigkeitsbegrenzung geben.

Ob die Geschwindigkeitsbegrenzung immer noch existiert, kann ich jetzt aber nicht sagen.
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