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Schienenverkehrswochen 2019
geschrieben von micha774 
Auch ich kann nur subjektiv die Vorredner bestätigen. Sowohl stadtauswärts also auch -einwärts kommt es gefühlt mit der Siedlungsgrenze zu einer deutlichen Geschwindigkeitsänderung. Warum weiß ich nicht.


Das mit den Signalen zwischen Waidmannslust und Frohnau ist ja ärgerlich. Aber ist es wirklich ein großer Aufwand noch 2 Signale in Hermsdorf zu setzen und entsprechen zu programmieren und zu verkabeln? Wäre das nicht in 2 kürzeren Sperrpausen machbar? Auch kann ich mir eine IBN der S21 2020 nicht vorstellen, so gefühlt langsam wie da gebaut wird. Dann hätte man noch gute 2 Jahre Zeit.

Ansonsten stimme ich zu, dass erstmal viele Waggons fehlen. Ich könnte nicht sagen, ob es den Frohnauern/Hermsdorfern lieber wäre, dass der Verstärkerzug ebenfalls als Vollzug fährt und dafür müsste man in Waidmannlust 5 min warten zum Hauptbahnhof oder ob man alle 20 min eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof will.

Davon mal abgesehen, dass neue Waggons auf dem Ring oder zum Sichern der Verstärkerzüge (S5, S3, S1 Süd) oder zum S75 Aufstocken besser aufgehoben wären.
Zitat
Reißwolf
[...] Aber ist es wirklich ein großer Aufwand noch 2 Signale in Hermsdorf zu setzen und entsprechen zu programmieren und zu verkabeln? Wäre das nicht in 2 kürzeren Sperrpausen machbar? [...]

Nein. Signalfundamente erstellen, Kabelarbeiten, Signale aufstellen, Softwareupdate + Prüfung sind nicht in "2 kürzeren Sperrpausen" schaffbar.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jumbo
Zitat
Latschenkiefer
Zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf sind 90 km/h zulässig. Ich tippe also auf "urbane Legende". Warum keine 100 km/h möglich ist, kann ich nicht sagen. Aktuell dürfen die 481er das aber ohnehin nicht ausfahren.
Stadteinwärts brems(t)en die Bahnen immer vor dem Einfahrsignal von Frohnau ab. Neben dem Einfahrsignal stand ein Lf-Signal als Blechschild, ich meine mit 'ner „4“ drauf. Von dort ging es dann langsam bis zum Bahnsteig, egal auf welches Gleis. Und das Einfahrsignal steht ja kurz nach Beginn der Bebauung (jedenfalls die Bebauung westlich der Trasse), sodass man da schon einen Zusammenhang herstellen könnte – es kann natürlich auch andere Gründe für die Geschwindigkeitsbegrenzung geben.

Ob die Geschwindigkeitsbegrenzung immer noch existiert, kann ich jetzt aber nicht sagen.

Ich glaube, das ist nicht mehr. Bin vor einigen Tagen dort langgefahren, und bis auf 40 ging es m.E. nicht runter. Vor einiger Zeit sind im Nordkopf des Bahnhofs Frohnau ja alle Weichen erneuert worden, ggf. bezog sich die La auf die alten Weichen? Leider ist die Weiche am Übergang zur eingleisigen Strecke weiterhin "falschrum", sodass nicht auf dem geraden Strang aus Hohen Neuendorf kommend ins rechte Bahnsteiggleis eingefahren werden kann. Da das Einfahrsignal sehr weit draußen steht, ist das dann ein ewiges Rumgezuckel mit 60 km/h bis zum Bahnsteig.

Viele Grüße
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.2019 20:32 von andre_de.
Zitat
andre_de
Insgesamt fällt auf, dass bei Finanzierung durch den Bund die Signal-Infrastruktur gerne etwas großzügiger gebaut wird (bis hin zu Nachrücksignalen in Steinwurfweite), bei Finanzierung durch die DB selbst jedoch nur das Nötigste gebaut wird. Ergebnis ist, dass die nun fälligen Erweiterungen mit höherem Aufwand nachträglich erfolgen müssen, und dies "natürlich" nicht die DB bezahlen wird, sondern der Aufgabenträger.
Natürlich.

Macht ja betriebswirtschaftlich auch Sinn. Warum sollte die DB mehr Geld investieren als benötigt? Sie erhöht ja im Gegenzug für ihre Investition nicht die Einnahmen.

Aus Eisenbahnsicht ist das natürlich absoluter Mist.
Aber niemand hat der DB gesagt "baut ein tolles Eisenbahnnetz".
Sondern "seid wirtschaftlich, macht Gewinne - und werft eine nette Dividende an den Bund ab".
Und dann kommt halt sowas dabei raus..

~ Mariosch
Zitat
andre_de
Zitat
Jumbo
Zitat
Latschenkiefer
Zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf sind 90 km/h zulässig. Ich tippe also auf "urbane Legende". Warum keine 100 km/h möglich ist, kann ich nicht sagen. Aktuell dürfen die 481er das aber ohnehin nicht ausfahren.
Stadteinwärts brems(t)en die Bahnen immer vor dem Einfahrsignal von Frohnau ab. Neben dem Einfahrsignal stand ein Lf-Signal als Blechschild, ich meine mit 'ner „4“ drauf. Von dort ging es dann langsam bis zum Bahnsteig, egal auf welches Gleis. Und das Einfahrsignal steht ja kurz nach Beginn der Bebauung (jedenfalls die Bebauung westlich der Trasse), sodass man da schon einen Zusammenhang herstellen könnte – es kann natürlich auch andere Gründe für die Geschwindigkeitsbegrenzung geben.

Ob die Geschwindigkeitsbegrenzung immer noch existiert, kann ich jetzt aber nicht sagen.

Ich glaube, das ist nicht mehr. Bin vor einigen Tagen dort langgefahren, und bis auf 40 ging es m.E. nicht runter. Vor einiger Zeit sind im Nordkopf des Bahnhofs Frohnau ja alle Weichen erneuert worden, ggf. bezog sich die La auf die alten Weichen? Leider ist die Weiche am Übergang zur eingleisigen Strecke weiterhin "falschrum", sodass nicht auf dem geraden Strang aus Hohen Neuendorf kommend ins rechte Bahnsteiggleis eingefahren werden kann. Da das Einfahrsignal sehr weit draußen steht, ist das dann ein ewiges Rumgezuckel mit 60 km/h bis zum Bahnsteig.

Viele Grüße
André
Ich helfe Euch mal ein bisschen weiter.
Von Hohen Neuendorf kommend Richtung Frohnau...ab dort,wo es eingleisig wird beträgt die Streckengeschwindigkeit 90km/h bis zum Vorsignal vom Einfahrsignal Frohnau. Ab Vorsignal dann 80.
Eine verspätete S1 aus Oranienburg lässt man auch gerne gerade einfahren um die 80 noch ausnutzen zu können. Ist sie pünktlich,(ja in den meisten Fällen) dann gibts die 50 am Einfahrsignal und es geht rechts rüber.
In die Gegenrichtung kann man natürlich gleich mit 80 los, gehts von der linken Seite in Frohnau los...dann natürlich wieder die 50 bis letzte Weiche im Fahrweg.
Gibt es schon einen Bericht vom gestrigen BVG-Fahrgastsprechtag?
Du fragst aber zeitlich ziemlich früh.
Ich hätte höchstens Notizen, aber da wird bestimmt jemand zeitnah etwas reinstellen.
Zitat
Henning
Du fragst aber zeitlich ziemlich früh.

Wie kommst du auf deine Aussagen? Prüfe es doch wenigstens ab und zu mal.
Wenn ich auf einem Sprechtag war, versuche ich einen Kurzbericht am nächsten Tag online zu stellen. Die Folien sind leider noch nicht online.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2019
Ich will nicht zuviel spoilern... aber: es wird sicher wieder lustige U-Bahn-Verlängerungsdiskussionen geben ;)

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Folgendes kann ich zur Veranstaltung berichten:

Erfrischend war die erwartete Abwesenheit von Frau Nikutta. Die beiden Herren Emmerich und Grätz haben den üblichen Folienvortrag zwar auch nicht kürzer fassen können (im Gegenteil, letztes Jahr hatte Frau Nikutta sich ja diesbezüglich erfolgreich bemüht), aber ich fand es dennoch sehr viel angenehmer, dem Vortrag zu folgen. Auch hatte ich den Eindruck, dass sie besser rüberbringen konnten, was die Geschicke der BVG betrifft. So war deutlicher als bisher zu vernehmen, dass die BVG sich vor Allem deshalb auf Gebiete außerhalb ihrer Kernaufgabe bewegt (Ridesharing, Multimodale Verkehre, autonomes Fahren), um langfristig an diesen Diensten einen überwiegenden Anteil zu haben. So erhofft man sich eine höhere Kontrolle in diesen Marktbereichen. "Wenn wir es nicht tun, machen es andere!".

Was die BVG an neuen Straßenbahn- und U-Bahnstrecken in der Mache hat, muss sicherlich nicht nochmal erläutert werden - und wenn, die Folien dazu werden sicherlich zeitnah online sein. Eine wichtige (wenn auch nicht neue) Aussage war - vor allem Herr Grätz - dass die BVG am Thema U-Bahn-Bau dran bleiben muss.

Zur laufenden U-Bahnwagen-Ausschreibung wurde natürlich noch einmal der aktuelle, weitgehend bekannte Stand wieder gegeben. Der Mehrbedarf zugunsten der zu verlängernden U5 sei mit den noch erwarteten weiteren GP-Umbau-Ik zu bewältigen.

Im Busbereich ging es natürlich um den emmissionsfreien Wagenpark, der bis 2030 vorgesehen ist. Man rechnet mit einer höheren Zahl als den heute ~1400 Bussen - etwa 1800 - bis 1900. Für ein gutes Zeichen halte ich es, dass die BVG weiterhin auch die Doppeldecker im Blick hat (wurden von selbst angesprochen). Eine Reduzierung der Flotte von den eigentlich etwa 450 Wagen dieser Bauart ist nicht vorgesehen, der derzeitige Mangel ist auf den Zustand der DL zurückzuführen. Für die Neubeschaffung wird natürlich auch hier am elektrischen Antrieb festgehalten, auch wenn sicherlich erst einmal noch Dieselfahrzeuge kommen werden. Hier werden derzeit praktikable Lösungen gesucht. Der derzeit nächste Schritt zur Umstellung auf den elektrischen Antrieb ist die Anschaffung von E-Gelenkwagen für den 200er. Für diese wird an der Michelangelostraße eine Ladestation errichtet. An konkrete Umsetzungszeiten kann ich mich leider nicht erinnern.

Mit der neuen Linie 300 sei man zufrieden, da man entlang der Spree hohe Fahrgastnachfragen generiert und bedient.

Die Machbarkeitsstudie zum Hybrid-O-Bus (mit Oberleitungen) in Spandau liegt weitgehend vor und bescheinigt der Ideee die wirtschaftliche und auch sonst sinnvolle Durchführbarkeit. Die ist gegeben, wenn sich die Oberleitungen auf Strecken ohne Abzweige und Kreuzungen beschränken. Vor dem Rathaus Spandau soll es auch aus städtebaulichen Gründen keine Oberleitungen für dieses System geben. Den Anfang machen soll der M32 mit Oberleitungen auf dem Brunsbütteler Damm. Jetzt wird geprüft, wie hoch der planerische Aufwand für solch eine Anlage ist (ob z.B. auf ein PFV verzichtet werden kann). Im Idealfall fahren dann in einigen Jahren Hybrid-O-Busse (leider als Doppelgelenkwagen, sowohl in der Visualisierung als auch wortwörtlich genannt) auf dieser Linie, außerhalb der Fahrleitung im Batteriebetrieb.

Umfangreiche Bauarbeiten finden bei der U-Bahn vor Allem auf der U1/U3 statt. Zum Einen geht es um die Hochbahnstrecke in Kreuzberg (Warschauer Straße - Kottbusser Tor, Vollsperrung über ein ganzes Jahr), zum Anderen um die Rampe zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße (Zeiten nicht mehr im Kopf). Für diese Maßnahme wird es wieder die U12 geben.

Bezüglich der Fahrgastinformationen soll es nun an die Aufrüstung mit kleineren Informationsdisplays gehen, um das Netz an Standorten für die digitalen Auskünfte deutlich auszuweiten. Dabei kommen Anlagen für Haltestellenmasten, aber auch kombinierte Stadtplan/Bildschirmtafeln für die Haltestellenhäuschen zum Einsatz. Außerdem wird an der Hintergrundstruktur gearbeitet, künftig sollen alle stationären und mobilen Informationskanäle aus einer Hand "bespielt" werden.

Der kommende Fahrplanwechsel sieht die im aktuellen Navi genannten Maßnahmen vor (M5, 50 sowie N79/N77), zudem die dort nicht aufgeführte Verlängerung des 390ers zum KaufPark Eiche. Hinzu kommt die Verlegung des Nachtlinien-Hauptknotenpunkts vom Hackeschen Markt zum Alexanderplatz.

Die nächsten Maßnahmen sollen im April kommen. Dieser wird eine neue Kiezlinie 215 mit sich bringen. Wie bisher fährt der 249er im 10-Minuten-Takt vom Zoologischen Garten zum Elsterplatz und teilt sich dort in den weiteren 249er zum Roseneck und eine neue Linie nach rechts auf den Hohenzollerndamm und gleich wieder rechts auf die Forckenbeckstraße zurück zum S U Heidelberger Platz. Weitere Linienänderungen sind zusammen mit der RVS im Bereich Großziethen vorgesehen, die aber nur deren Linien betreffen. Genaueres, auch zu weiteren Mehrleistungen ohne Linienänderungen, bitte später den noch zu verlinkenden Folien entnehmen.

Für die Anbindung des BER soll im Anschluss an jede U7 ein X7 ab Rudow dorthin fahren, mit einem Zwischenhalt am dann Terminal 5 genannten bisherigen Flughafenempfangsgebäude. Ein X71 wird zusätzlich alle 20 Minuten fahren und soll die südlichen Ortsteile anbinden. Ob und inwieweit sich dieser mit dem X11 die Leistungen teilt oder ob eine völlig andere Wegführung gewählt wird (die seitens der BVG favorisiert wird, sie verliefe "überland" über Schönefeld und Mahlow), ist noch nicht entschieden.

Einen neuen BVG-Atlas wird es wieder geben, sobald die großen Änderungen diesbezüglich stattfinden, spätestens aber mit der Eröffnung der durchgehenden U5.

Im Fragenteil tauchten - abseits der bisher genannten - u.A. folgende Themen auf:

- Sauberkeit der U-Bahn-Züge (Graffiti) und U-Bahnhöfe als Raum für Obdachlose, Drogenhandel und -konsum: Ernsthaft neue Aspekte kamen nicht zur Sprache. Die BVG hat nicht mehr den Fuhrpark, um beschmierte Züge aus dem Verkehr zu nehmen, außerdem nicht die nötigen Werkstattkapazitäten - so könnten aus dem Betrieb genommene Züge ohnehin nicht schneller gereinigt werden. Man verweist darauf, dass die BVG nicht für die Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme verantwortlich ist und auch nicht sein kann. Bezüglich Graffiti wünscht man sich mehr gesellschaftliche Ächtung.

- Umbenennung von Haltestellen (Buschallee...): Hier verweist man auf die Eindeutigkeit von Haltestellennamen und eine möglichst geringe Verwechslungsgefahr, im konkreten Fall zu Stadion Buschallee/Hansastraße.

- Einsatz der GT6N auf der M4 (Hitze im Sommer, zu wenig Stellflächen): Die Wagen stehen natürlich mittelfristig zum Austausch an. An der nächsten Generationen Straßenbahnen wird gearbeitet, sie wird auch 50-Meter-Züge beinhalten, die zunächst auf die M4 sollen. Man erhofft sich die ersten Wagen 2023.

- Länger andauernde Bauarbeiten an U-Bahn-Ausgängen: Hier gab es nichts ernsthaft neues zu berichten. Es ist das übliche Spielchen: Problem gefunden - drumherum gearbeitet - größere, bisher unbekannte Probleme gefunden. Und die will man verständlicherweise nicht einfach wieder zutapezieren.

Selbstverständlich gab es reichlich weitere Fragen. Mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein. Das ist jetzt alles unvollständig, aber das was ich für wichtig erachte, habe ich aufgeführt. Vielleicht fällt mir nach 'nem Denkanstoß noch mehr relevantes ein. Und in Kürze gibt es sicherlich die Folien, die mehr Fragen beantworten werden sowie den ausführlicheren Bericht von jemandem, der sich die Mühe des Mitschreibens gemacht hat.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.2019 20:18 von Philipp Borchert.
Vielen Dank an Philipp für die sehr gute Zusammenfassung! Mir hat der Sprechtag auch deutlich besser gefallen im Vergleich zu den Jahren davor.

Viele Grüße
André
Mich hätte interessiert, warum die Bauarbeiten bei der U-Bahn immer jahrelang dauern und kein Fortschritt erkennbar ist (U Bismarckstraße, U Sophie Charlotte Platz).

______________________

Nicht-dynamische Signatur
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Henning
Du fragst aber zeitlich ziemlich früh.

Wie kommst du auf deine Aussagen? Prüfe es doch wenigstens ab und zu mal.
Wenn ich auf einem Sprechtag war, versuche ich einen Kurzbericht am nächsten Tag online zu stellen. Die Folien sind leider noch nicht online.

Ich denke, man sollte bei sowas mindestens drei Tage Geduld haben.
Zitat
Philipp Borchert

Umfangreiche Bauarbeiten finden bei der U-Bahn vor Allem auf der U1/U3 statt. Zum Einen geht es um die Hochbahnstrecke in Kreuzberg (Warschauer Straße - Kottbusser Tor, Vollsperrung über ein ganzes Jahr), zum Anderen um die Rampe zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße (Zeiten nicht mehr im Kopf). Für diese Maßnahme wird es wieder die U12 geben.

Vielen Dank für deinen Bericht!
Eine U12 (Warschauer Straße <> Ruhleben) macht doch gar keinen Sinn wenn die Strecke zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße gesperrt wird!? Oder habe ich etwas falsch verstanden?

Eine U23 von Krumme Lanke nach Gleisdreieck (U2) würde Sinn machen. So bräuchten die ganzen HU-Studenten nur einmal umsteigen.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
LariFari
Zitat
Philipp Borchert

Umfangreiche Bauarbeiten finden bei der U-Bahn vor Allem auf der U1/U3 statt. Zum Einen geht es um die Hochbahnstrecke in Kreuzberg (Warschauer Straße - Kottbusser Tor, Vollsperrung über ein ganzes Jahr), zum Anderen um die Rampe zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße (Zeiten nicht mehr im Kopf). Für diese Maßnahme wird es wieder die U12 geben.

Vielen Dank für deinen Bericht!
Eine U12 (Warschauer Straße <> Ruhleben) macht doch gar keinen Sinn wenn die Strecke zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße gesperrt wird!? Oder habe ich etwas falsch verstanden?

Eine U23 von Krumme Lanke nach Gleisdreieck (U2) würde Sinn machen. So bräuchten die ganzen HU-Studenten nur einmal umsteigen.

Die Rampe zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße wird erst einmal nicht gemacht. Die U12 verkehrt temporär zwischen Ruhleben und Kottbusser Tor wegen Sanierungsarbeiten im Bereich Bülowstraße. Die U2 verkehrt in der Zeit zwischen Pankow und Gleisdreieck, die U3 nur zwischen Krumme Lanke und Nollendorfplatz.
Zitat
LariFari
Eine U12 (Warschauer Straße <> Ruhleben) macht doch gar keinen Sinn wenn die Strecke zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße gesperrt wird!? Oder habe ich etwas falsch verstanden?

Du hast völlig Recht. Dann hat die U12 keinen Sinn.
...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.2019 23:20 von Henning.
Zitat
Philipp Borchert
Umfangreiche Bauarbeiten finden bei der U-Bahn vor Allem auf der U1/U3 statt. Zum Einen geht es um die Hochbahnstrecke in Kreuzberg (Warschauer Straße - Kottbusser Tor, Vollsperrung über ein ganzes Jahr), zum Anderen um die Rampe zwischen Gleisdreieck und Kurfürstenstraße (Zeiten nicht mehr im Kopf). Für diese Maßnahme wird es wieder die U12 geben.

Großes Dankeschön für den Bericht.

Die Erneuerungsarbeiten am Kreuzberger Hochbahnviadukt müssen in der Tat fortgesetzt werden. Zwischen Lausitzer Platz und Oberbaumbrücke wird zur Entlastung der Statik wie im Bereich Kotti - Prinzenstraße und Hallesches Tor - Möckernbrücke nochmals schotterloser Oberbau entstehen.
Da auch am Kottbusser Tor bei der letzten Vollsperrung nicht alles fertig wurde, gibt es mehrere Bauabschnitte. Nach letztem Stand wird von Mitte April bis Mitte Juni 2020 zwischen Kotti und Warschauer gearbeitet. Dann muss für etwa eine Woche der Ersatzverkehr bis Hallesches Tor verlängert werden, danach bis April 2021 wieder ab Kotti.
Wenn dann die Hochbahn wieder in Schuss ist, folgt zeitnah die dreigleisige Gleisdreieckbrücke westlich des oberen Bahnsteigs, natürlich einschließlich Kehrgleis als Ersatzneubau. Dazu soll das Verbindungsgleis zur U2 wieder aufgebaut werden, da der Inselbetrieb Gleisdreieck - Warschauer mehrere Jahre dauern wird. Durch private Neubauten auf verkauften Bahngrundstücken bis dicht an die zu erneuernde Hochbahnbrücke ran werden Abriss und Neubau sehr kompliziert.

Die Baumaßnahme mit Rückkehr der U12 betrifft die Gleiserneuerung auf der Rampe der U2 zwischen Nollendorfplatz/oben und Wittenbergplatz in den Sommerferien zwischen Ende Juni und Mitte August. Leider konnte das aus Kapazitätsgründen nicht bei der diesjährigen Sperrung am Wittenbergplatz mit erledigt werden. In dieser Zeit fährt die U2 nur Pankow - Gleisdreieck, die U12 Kotti - Ruhleben, die U3 Nolle - Krumme Lanke und die U1 wahrscheinlich nur im Ersatzverkehr Kotti - Warschauer.

so long

Mario
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