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Fragen (IV/2019)
geschrieben von Alter Köpenicker 
Re: Fragen (IV/2019)
10.11.2019 23:58
Zitat
Henning
Fuhr die S3 dann wegen der Überfüllung nach Ostberlin durch?

Nein. Vor Juli 1990 war eh an der Friedrichstraße zwangsweise Schluss.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Hallo zusammen!

Wenn ich mich richtig erinnere, hatte der Bahnhof Friedrichstraße damals vier S-Bahn-Gleise und zwei Fernbahngleise - heute genau umgekehrt.

Die S-Bahn-Gleise waren zur Zeit der Teilung Berlins so angelegt, dass die S-Bahnen von Osten nicht in Richtung des damaligen West-Berlin durchbrechen konnten und umgekehrt die S-Bahnen aus West-Berlin nicht weiter nach Osten fahren konnten.

Für einen durchgehenden S-Bahn-Betrieb mussten nach dem Mauerfall meines Wissens erst die Gleisanlagen wieder entsprechend umgebaut werden. Es gibt bestimmt jemand, der das genauer weiß.

Zwischen den Gleispaaren waren zur Zeit der Teilung jeweils Wände installiert. Der ganze Bahnhof war noch bis in Mitte der 90er Jahre ein einziges Gewirr aus abgeteilten Gängen, der Umbau zum heutigen Zustand dauerte viele Jahre.

Man konnte meines Wissens aus der S-Bahn, die von West-Berlin kam, in die U6 und in die Nord-Süd-S-Bahn umsteigen. Von der S-Bahn, die von Osten kam, natürlich nicht, denn diese Linien hielten ohne Zugang für DDR-Bürger am Bahnhof Friedrichstraße und fuhren von dort jeweils ohne weitere Halte ("Geisterbahnhöfe") bis in die Westsektoren weiter. Der Fernbahnsteig war Grenzbahnhof und die ganze Bahnhofsanlage Grenzübergangsstelle, um es sehr vereinfacht zu erklären.

Ich kann nur jedem empfehlen, mal den "Tränenpalast" zu besuchen. Dort wird das alles sehr gut dargestellt. Meines Wissens ist sogar der Eintritt frei. Ansonsten gibt es gerade dazu viel Material, das die Situation viel besser darstellt, als ich es jetzt nach der langen Zeit spontan aus der Erinnerung kann.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Fuhr die S3 dann wegen der Überfüllung nach Ostberlin durch?

Nein. Vor Juli 1990 war eh an der Friedrichstraße zwangsweise Schluss.
Zitat
Henning
Fuhr die S3 dann wegen der Überfüllung nach Ostberlin durch?

Das war wegen der Pass- und Zollkontrolle erst mit der Währungsunion möglich. Am 2. Juli 1990 mit dem morgendlichen Betriebsbeginn 3:30 Uhr war es soweit. Der erste durchgehende Zug über die Stadtbahn in Richtung Westen fuhr in Friedrichstraße ab. Ich war selbst dabei.
Zuvor hatten die Bau-Eisenbahner in einer Wochenendsperrung die ursprünglichen Gleisverbindungen der S-Bahngleise zwischen Friedrichstraße und Lehrter Stadtbahnhof wieder hergestellt.

so long

Mario
Hallo Mario,

danke, was für ein Stichwort: "Währungsunion", ja, genau genommen "Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion" vom 1. Juli 1990. Schon fast vergessen. Für dieses Datum gibt es keine Feierstunde.

Es war damals total irre, was jeweils innerhalb nur weniger Wochen oder Monate diskutiert, beschlossen und umgesetzt werden musste. In "normalen" Zeiten reichen dafür zehn Jahre nicht.

Und das sollte man sich mal in Erinnerung rufen, wenn man an aus heutiger Sicht an diejenigen Dinge denkt, die dabei schlecht oder gar nicht bedacht wurden.

Es gab so viele Wahlmöglichkeiten, unendlich komplexe Varianten mit unabschätzbaren Folgen, weil es einen solchen Fall nie zuvor gab. Aber nur unfassbar kurze Zeit, daraus einen Weg auszuwählen.

Heute bin ich rund 50 Jahre alt, und wenn ich auf diese unglaubliche Zeit zurückblicke, ist es mir unbegreiflich, was damals in einem Zeitraffertempo umgesetzt werden musste und tatsächlich umgesetzt wurde - mit allen positiven wie negativen Folgen bis heute.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin
Es gab so viele Wahlmöglichkeiten, unendlich komplexe Varianten mit unabschätzbaren Folgen, weil es einen solchen Fall nie zuvor gab. Aber nur unfassbar kurze Zeit, daraus einen Weg auszuwählen.

Heute bin ich rund 50 Jahre alt, und wenn ich auf diese unglaubliche Zeit zurückblicke, ist es mir unbegreiflich, was damals in einem Zeitraffertempo umgesetzt werden musste und tatsächlich umgesetzt wurde - mit allen positiven wie negativen Folgen bis heute.

Es mußte ja nichts in so kurzer Zeit geschehen. Die Zeit war doch da - man hat sie sich einfach nur nicht genommen, teilweise aus fadenscheinigen Gründen. Da ich das Tempo ohnehin nicht vertragen kann, ging mir das damals viel zu schnell. Aber als Ausgleich wurde ja danach - und das bis in die Gegenwart - nur noch herumgetrödelt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Re: Fragen (IV/2019)
11.11.2019 07:48
Zitat
manuelberlin
Die S-Bahn-Gleise waren zur Zeit der Teilung Berlins so angelegt, dass die S-Bahnen von Osten nicht in Richtung des damaligen West-Berlin durchbrechen konnten und umgekehrt die S-Bahnen aus West-Berlin nicht weiter nach Osten fahren konnten.
Ich meine, es gab irgendwie eine Möglichkeit, S-Bahnfahrzeuge aus eigener Kraft zu überführen, nur war die dafür notwendige Gleisverbindung mit Stromschiene so angeordnet, dass sie für einen Regelbetrieb nicht nutzbar war.

Zitat
manuelberlin
Zwischen den Gleispaaren waren zur Zeit der Teilung jeweils Wände installiert. Der ganze Bahnhof war noch bis in Mitte der 90er Jahre ein einziges Gewirr aus abgeteilten Gängen, der Umbau zum heutigen Zustand dauerte viele Jahre.

So verwirrend fand ich das gar nicht.
Der nördliche, von Osten her erreichbare S-Bahnsteig war ein einfacher S-Bahnsteig mit 4 Ausgängen: Ostseite der Friedrichstraße (vom Ostende des Bahnsteigs aus), Westseite der Friedrichstraße/nördlicher/südlicher Bahnhofsvorplatz (von der Mitte des Bahnsteigs aus), Reichtstagsufer (hieß das damals auch so?) und Schiffbauerdamm (die letzten beiden vom Westende des Bahnsteigs aus, Schiffbauerdamm mit einer Brücke über die Spree unterhalb der Gleise wie auch heute noch).
Und der Westteil hatte auch nur eine Wegemöglichkeit, die alle Bahnsteige verband: von U-Bahnsteig über dessen nördliches Ende durch den Verbindungsgang zum Nordende des unterirdischen S-Bahnsteigs, von dessen Mitte zum Erdgeschoss des Bahnhofs und von dort ein paar Stufen hoch, wo die Treppe zum oberirdischen S-Bahnsteig (heute der Fernbahnsteig für Züge gen Westen) hochging oder an dieser Treppe vorbei noch ein paar Schritte weiter zur der Treppe zum Fernbahnsteig. Dieser Weg war allenfalls etwas eckig, weil man öfter abbiegen musste.
Und selbst der Wechsel vom West- zum Ostteil war relativ einfach: vor den paar Stufen zum oberirdischen S-Bahnsteig/Fernbahnsteig war der Zugang zur „Grenzübergangsstelle für die Einreise in die DDR“, der in die Bahnhofshalle mit den Ausgängen zur Westseite der Friedrichstraße und den Bahnhofsvorplätzen mündete. Diese „Grenzübergangsstelle“ war allerdings recht beengt durch die Kabinen, in denen die Passkontrolle erfolgte.
Verwirrend war allenfalls die „Ausreise aus der DDR“, die durch den Tränenpalast erfolgte. Wobei ich da einmal auch am Tränenpalast vorbeigegelotst wurde und dann im Verbindungsgang der unterirdischen Bahnsteige ankam.

Richtig verwirrend war dann die Umbauzeit. Da hatte ich irgendwann mal aufgegeben, weil ich einfach nicht den S-Bahnsteig Richtung Osten fand und bin dann irgendwie anders (über Stadtmitte?) gefahren, um zum Ziel zu kommen.

Soweit meine Erinnerung, die nach fast 30 Jahren natürlich auch schon teilweise getrübt sein kann.
Re: Fragen (IV/2019)
11.11.2019 14:37
Überführung S-Bahnen in Friedrichstr bis zur Wende:

Ab 1961 diente die (kleine) S-Bahn-Halle nur dem Verkehr von und nach Richtung Osten
In der großen Halle wurden in den 50er Jahren die beiden nördlichen Gleise mit Stronschienen ausgerüstet. Somit hatte der Bahnhof 4 Gleise für die S-Bahn, was Aufenthalte und Kontrollen ermöglichte. Ab 1961 dienten die S-Bahn Gleise in der Fernbahnhalle nur dem Verkehr von und nach Westen, die durchgehenden Gleisverbindungen der S-Bahn in Richtung Westen westlich der S-Bahn-Halle und in Richtung Osten von den S-Bahn Gleisen in der Fernbahnhalle wurden gekappt.
Da es nur eine Hauptwerkstatt für die S-Bahn gab, mussten die Züge zur HU - und auch die Materialzüge zur Versorgung der BW's - irgendwie diese Grenze trotzdem überwinden können. Dazu wurden die beiden verbleibenden Ferngleise ebenfalls mit einer Stromschiene ausgerüstet. Zugfahrten der S-Bahn unterlagen aber besonderen Bestimmungen (u.a. Zustimmung der Grenzorgane).
Später wurde die Stromschine auf einem Ferngleis wieder entfernt, so dass Überführungen nur noch auf dem nördlichen Ferngleis erfolgen konnten.

Bäderbahn
ich habs jetzt in der Suche auf die schnelle nicht gefunden, kann mir jemand sagen, ab wann die S-Bahn nach Wartenberg wieder durch fährt?
Meinem Verständnis nach am Donnerstag. Das war jetzt aber keine schwere Übung - oder habe ich was übersehen?

[sbahn.berlin]

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Re: Fragen (IV/2019)
11.11.2019 20:00
Hat alles seine Richtigkeit. Die S5 ist mit zwei Tagen Vorsprung die erste Linie, die wieder durch Lichtenberg fährt. DAISY informiert heute auch fleißig. Ich freu mich schon wieder auf nicht mehr randvolle Bahnen. Aber nur alle (5/)10-Minuten eine Bahn bis Ostkreuz, bin mal gespannt, wie das wird. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass zwischen Alexanderplatz und Lichtenberg, die U5 weiterhin als Alternative genutzt wird.
Re: Fragen (IV/2019)
11.11.2019 23:25
Zitat
manuelberlin
Hallo Mario,

danke, was für ein Stichwort: "Währungsunion", ja, genau genommen "Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion" vom 1. Juli 1990. Schon fast vergessen. Für dieses Datum gibt es keine Feierstunde.

Es war damals total irre, was jeweils innerhalb nur weniger Wochen oder Monate diskutiert, beschlossen und umgesetzt werden musste. In "normalen" Zeiten reichen dafür zehn Jahre nicht.

Und das sollte man sich mal in Erinnerung rufen, wenn man an aus heutiger Sicht an diejenigen Dinge denkt, die dabei schlecht oder gar nicht bedacht wurden.

Es gab so viele Wahlmöglichkeiten, unendlich komplexe Varianten mit unabschätzbaren Folgen, weil es einen solchen Fall nie zuvor gab. Aber nur unfassbar kurze Zeit, daraus einen Weg auszuwählen.

Heute bin ich rund 50 Jahre alt, und wenn ich auf diese unglaubliche Zeit zurückblicke, ist es mir unbegreiflich, was damals in einem Zeitraffertempo umgesetzt werden musste und tatsächlich umgesetzt wurde - mit allen positiven wie negativen Folgen bis heute.

Viele Grüße
Manuel

Dieses Ereignis hat meiner Ansicht nach so gut wie nur positive Folgen. Was findest du daran negativ?
Re: Fragen (IV/2019)
11.11.2019 23:31
Zitat
Jumbo
Zitat
manuelberlin
Zwischen den Gleispaaren waren zur Zeit der Teilung jeweils Wände installiert. Der ganze Bahnhof war noch bis in Mitte der 90er Jahre ein einziges Gewirr aus abgeteilten Gängen, der Umbau zum heutigen Zustand dauerte viele Jahre.

So verwirrend fand ich das gar nicht.
Der nördliche, von Osten her erreichbare S-Bahnsteig war ein einfacher S-Bahnsteig mit 4 Ausgängen: Ostseite der Friedrichstraße (vom Ostende des Bahnsteigs aus), Westseite der Friedrichstraße/nördlicher/südlicher Bahnhofsvorplatz (von der Mitte des Bahnsteigs aus), Reichtstagsufer (hieß das damals auch so?) und Schiffbauerdamm (die letzten beiden vom Westende des Bahnsteigs aus, Schiffbauerdamm mit einer Brücke über die Spree unterhalb der Gleise wie auch heute noch).
Und der Westteil hatte auch nur eine Wegemöglichkeit, die alle Bahnsteige verband: von U-Bahnsteig über dessen nördliches Ende durch den Verbindungsgang zum Nordende des unterirdischen S-Bahnsteigs, von dessen Mitte zum Erdgeschoss des Bahnhofs und von dort ein paar Stufen hoch, wo die Treppe zum oberirdischen S-Bahnsteig (heute der Fernbahnsteig für Züge gen Westen) hochging oder an dieser Treppe vorbei noch ein paar Schritte weiter zur der Treppe zum Fernbahnsteig. Dieser Weg war allenfalls etwas eckig, weil man öfter abbiegen musste.
Und selbst der Wechsel vom West- zum Ostteil war relativ einfach: vor den paar Stufen zum oberirdischen S-Bahnsteig/Fernbahnsteig war der Zugang zur „Grenzübergangsstelle für die Einreise in die DDR“, der in die Bahnhofshalle mit den Ausgängen zur Westseite der Friedrichstraße und den Bahnhofsvorplätzen mündete. Diese „Grenzübergangsstelle“ war allerdings recht beengt durch die Kabinen, in denen die Passkontrolle erfolgte.
Verwirrend war allenfalls die „Ausreise aus der DDR“, die durch den Tränenpalast erfolgte. Wobei ich da einmal auch am Tränenpalast vorbeigegelotst wurde und dann im Verbindungsgang der unterirdischen Bahnsteige ankam.

Richtig verwirrend war dann die Umbauzeit. Da hatte ich irgendwann mal aufgegeben, weil ich einfach nicht den S-Bahnsteig Richtung Osten fand und bin dann irgendwie anders (über Stadtmitte?) gefahren, um zum Ziel zu kommen.

Soweit meine Erinnerung, die nach fast 30 Jahren natürlich auch schon teilweise getrübt sein kann.

Ich kann mich als Kind noch etwas daran erinnern. Es müsste ca. 1994 gewesen sein, wo der Zugang von der U6 zur Stadtbahn wegen Umbau geschlossen war. Man musste den langen Weg über den Bahnsteig der Nord-Süd-S-Bahnlinien nutzen, um zur Stadtbahn zu gelangen.
Re: Fragen (IV/2019)
11.11.2019 23:40
Zitat
der weiße bim
Zitat
Henning
Fuhr die S3 dann wegen der Überfüllung nach Ostberlin durch?

Das war wegen der Pass- und Zollkontrolle erst mit der Währungsunion möglich. Am 2. Juli 1990 mit dem morgendlichen Betriebsbeginn 3:30 Uhr war es soweit. Der erste durchgehende Zug über die Stadtbahn in Richtung Westen fuhr in Friedrichstraße ab. Ich war selbst dabei.
Zuvor hatten die Bau-Eisenbahner in einer Wochenendsperrung die ursprünglichen Gleisverbindungen der S-Bahngleise zwischen Friedrichstraße und Lehrter Stadtbahnhof wieder hergestellt.

Dieser erste Zug kam bestimmt aus Ostberlin. Warum warst du um diese Uhrzeit noch unterwegs?

Ich bin in aller Regel nicht nachts unterwegs, außer wegen einer weiten Reise.
Wie kommst Du darauf, dass er persönlich unterwegs war? Was er schreibt ist in zahlreichen Büchern dokumentiert.
Du solltest auch mal Bücher lesen und nicht nur Wikipedia. Da steht nicht alles drin.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.2019 23:51 von GraphXBerlin.
Re: Fragen (IV/2019)
12.11.2019 00:38
Weil er es selbst schreibt
Zitat
der weiße bim
Zitat
Henning
Fuhr die S3 dann wegen der Überfüllung nach Ostberlin durch?

Das war wegen der Pass- und Zollkontrolle erst mit der Währungsunion möglich. Am 2. Juli 1990 mit dem morgendlichen Betriebsbeginn 3:30 Uhr war es soweit. Der erste durchgehende Zug über die Stadtbahn in Richtung Westen fuhr in Friedrichstraße ab. Ich war selbst dabei.
Zuvor hatten die Bau-Eisenbahner in einer Wochenendsperrung die ursprünglichen Gleisverbindungen der S-Bahngleise zwischen Friedrichstraße und Lehrter Stadtbahnhof wieder hergestellt.

Ist auch nicht so ungewöhnlich, dass ein BVGer dabei ist, wenn die BVG-Linie S3 Richtung Osten verlängert wird...

Zitat
Henning

Dieses Ereignis hat meiner Ansicht nach so gut wie nur positive Folgen. Was findest du daran negativ?

Wenn du ein Geschäft hast, und sich zum einen deine Schulden über Nacht verzwanzigfachen und dich deine Kunden zum anderen nicht mehr bezahlen können, dann hast du ein Problem. Dieses Problem hatten durch die Währungsunion fast alle Betriebe in der DDR. Es gab aber m.E. keine Alternative, sonst hätte die damalige Bundesrepublik in wenigen Wochen mit 10 Millionen Wirtschaftsflüchtlingen fertig werden müssen. Das wäre noch teuer gewesen, ganz abgesehen von den sozialen Verwerfungen...
Re: Fragen (IV/2019)
12.11.2019 00:40
Zitat
Henning
Ich kann mich als Kind noch etwas daran erinnern. Es müsste ca. 1994 gewesen sein, wo der Zugang von der U6 zur Stadtbahn wegen Umbau geschlossen war. Man musste den langen Weg über den Bahnsteig der Nord-Süd-S-Bahnlinien nutzen, um zur Stadtbahn zu gelangen.
Das war, als der südliche U-Bhf wegen der Bahnsteigverlängerung umgebaut wurde. Über die Straße statt durch den Bahnhof wäre es schneller gewesen.

Bäderbahn
Re: Fragen (IV/2019)
12.11.2019 01:10
Zitat
VvJ-Ente
Ist auch nicht so ungewöhnlich, dass ein BVGer dabei ist, wenn die BVG-Linie S3 Richtung Osten verlängert wird...

1990 gab es in Ostberlin aber noch die BVB und die hatte mit dem S-Bahnbetrieb an der Friedrichstraße nichts zu tun. Mario war wohl erst ab 1. Januar 1992 BVGer.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Fragen (IV/2019)
12.11.2019 01:49
T6
Re: Fragen (IV/2019)
12.11.2019 12:49
Zwar nicht Henning, aber:
Danke schön für die Links; sehr interessant.

Lg
Ju
Re: Fragen (IV/2019)
12.11.2019 23:16
Alles Links sind sehr interessant und Klasse.
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