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Teslaansiedlung in Grünheide (Mark) bei Erkner bei Berlin
geschrieben von Nemo 
Zitat
angus_67
also kann in einer 100m langen Strasse mit beidseitiger Beleuchtung ca. 8-10 Autos geladen werden?!..Bravo!
Naja, das sind immerhin 8-10 Autos pro 100m Straße mehr als ohne Ladeanschluss in den Laternen, oder?

Zitat
angus_67
achja...was ist mit Vandalismus?
Das ist natürlich ein Problem.
Denn wer kennt es nicht: Tagsüber noch völlig zugeparkt, verwandeln sich die Berliner Straßen des Nachts völlig leergefegte Asphaltbänder, weil alle abends noch schnell ihre Autos wegfahren bevor die Vandalen kommen...

~ Mariosch
Zitat
angus_67
Zitat
andre_de
...Eine separate, zentral geschaltete Ader kenne ich nur von Freileitungsanlagen, dort meist das unterste Seil auf den Masten. Heutzutage wird das ganze so gebaut, dass das "normale" Längskabel im Gehweg, was auch die Hausanschlüsse versorgt, pro Laterne mit einer Abzweigmuffe versehen wird, die einphasig den Anschluss der Straßenlampe herstellt. Abgesichert ist dies separat pro Straßenlampe, und in der Leuchte sitzt auch die Schaltelektronik fürs Einschalten in der Nacht...

...aja und wieviel Leuchten hat man Berlin und anderswo entsprechend so verbaut?...und die Leuchten stehen wie weit auseinander? 4m? oder doch eher 25m vielleicht?...also kann in einer 100m langen Strasse mit beidseitiger Beleuchtung ca. 8-10 Autos geladen werden?!..Bravo!
achja...was ist mit Vandalismus?

Zitat
andre_de
... Deine ganze restliche Rechnung in Deinem Beitrag ist hier also nicht relevant.

Viele Grüße
André

das seh ich allerdings anders. Ich bin überzegt das dem Elektroantrieb die Zukunft gehört...aber nicht batteriebetrieben.
Und ausserdem...man sollte mehr Geld in den ÖPNV stecken. Damit löst man weit aus mehr Probleme und wesentlich nachhaltiger.

Ich kann überhaupt nicht erkennen, was dieser ganze Beitrag von Dir aussagen soll. Offensichtlich fühlst Du Dich irgendwie angegriffen, dabei hatte ich lediglich einige technische Zusammenhänge erläutert, völlig wertungsfrei. Aktuell bin ich nicht davon überzeugt, dass Du diese verstanden hast, was allerdings auch kein größeres Problem darstellt.
Zitat
Mariosch

Denn wer kennt es nicht: Tagsüber noch völlig zugeparkt, verwandeln sich die Berliner Straßen des Nachts völlig leergefegte Asphaltbänder, weil alle abends noch schnell ihre Autos wegfahren bevor die Vandalen kommen...

~ Mariosch

Sehr geil :) Danke für die Ironie/den Humor :-D
Zitat
andre_de
Ich kann überhaupt nicht erkennen, was dieser ganze Beitrag von Dir aussagen soll. Offensichtlich fühlst Du Dich irgendwie angegriffen, dabei hatte ich lediglich einige technische Zusammenhänge erläutert, völlig wertungsfrei. Aktuell bin ich nicht davon überzeugt, dass Du diese verstanden hast, was allerdings auch kein größeres Problem darstellt.

ich sags mal so:
Ich kann überhaupt nicht erkennen, was dieser ganze Beitrag von Dir aussagen soll.Offensichtlich fühlst Du Dich irgendwie angegriffen, dabei hatte ich lediglich einige technische Zusammenhänge erläutert, völlig wertungsfrei.

Gruß
Zitat
angus_67

... Ich bin überzegt das dem Elektroantrieb die Zukunft gehört...aber nicht batteriebetrieben.
Bist Du etwa ein Anhaenger der "Wasserstoffbombe"?
Henner
...aber so was von!

Wie lange fahren eigentlich unsere U-Boote schon mit Brennstoffzellen..?
Zitat
angus_67
...aber so was von!

Wie lange fahren eigentlich unsere U-Boote schon mit Brennstoffzellen..?

[de.wikipedia.org]

Seit 2003...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Mit was fuhren unsere U-Boote vorher?
Zitat
Henning
Mit was fuhren unsere U-Boote vorher?

Das findest Du mit einem einzigen (!) Klick innerhalb des o.g. Wikipedia-Artikels ganz leicht selbst raus.
Zitat
angus_67
...aber so was von!

Wie lange fahren eigentlich unsere U-Boote schon mit Brennstoffzellen..?


Also:
Auch wenn jetzt alle Firmen, die das Batterieauto verschlafen haben, jetzt ploetzlich Wasserstoffantriebe als das Heilmittel sehen: Hier ein paar Beispiele, warum Wasserstoff/Brennstoffzellen fuer PKW nicht so grossartig sind.
1. Sicherheit: Ich fahre jedenfalls nicht mit einer "Wasserstoffbombe" unter dem Sitz herum. Auch wenn die Hersteller behaupten, die Behaelter sind sbsolut sicher (etwa wie die Titanic). Ausserdem ist schon die erste Tankstelle in Norwegen in die Luft geflogen und niemand weiss, warum. (Tankstelle in Norwegen). Stellt euch eine Grosstankstelle mit Dutzenden von Zapfsaeulen vor.
Wegen dieser Explosion wurde der Druck fuer Wasserstoffbefuellungen reduziert, damit ist man wieder ungefaehr bei der Reichweite von Batterien!
2.Zeit zum Wiederbetanken:
Jetzt kommt der Knueller: Obwohl das Tanken nur ca. 5min dauert, braucht das System zumindest bei kleinen/mittleren Anlagen 20min, um wieder Druck aufzubauen. D.h. mit zwei Kunden in der Schlange ist man schon bei den (derzeitigen) Batterieladezeiten.(Nachtankzeiten)
3. Gesamtwirkungsgrad
Ist etwa 30% gegen 76%.fuer Batterieautos(VW)
4. Fahreigenschaften:
Der Innenwiderstand von Brenntoffzellen ist relativ hoch, d.h. viele Fahrzeuge brauchen eine zusaetzliche Lithiumbatterie, um vernuenftige Beschleunigugswerte zu erreichen. An diesem Problem wird seit Jahrzehnten geforscht ohne wirklichen Durchbruch. Die Batterie wird auch gebraucht, um Bremsenergie zurueckzuspeichern, sonst wird der Wirkungsgrad noch schlechter.
5. Preis zum Betanken:
Liegt deutlich hoeher als fuer Benzin/Diesel. Toyota etc. bieten bei ihren Leasingvertraegen kostenlose Tankfuellungen an, um Kunden zu gewinnen. Auch die Beschaffungs/Wartungskosten sind wegen der komplexen Technik deutlich hoeher als bei Batteriewagen.
6. Waehrend die Anzahl von Batterieautos in den USA und besonders Kalifornien sprunghaft ansteigt, geht die Zahl der Wasserstoffautos zurueck Verkaufszahlen Wasserstoffautos!
7. Kurzstrecken (z.B. Stadtverkehr) sind nicht gut fuer Brennstoffzellen.
8. Ein Freund hat einen Tesla (Batterie) und einen Mirai (Brennstoffzelle) und damit den direkten Vergleich im Alltag. Er faehrt praktisch nur den Tesla!

Elon Musk nennt Fuel-Cell-Cars Fool-Cell-Cars. Er ist natuerlich voreingenommen, aber viele Experten geben ihm recht. Er hat uebrigens auch Physik studiert und hat eine gewisse Ahnung, vovon er spricht. Er wird im September eine Batterie vorstellen, die 2 Millionen km(!) haelt und um die $100/kWh kosten wird (ohne oder mit wenig Kobalt), moeglicherweise sogar mit groesserer Reichweite. Sie ist schon in Serienproduktion. Damit kann ein Elektroauto mindestens so kostenguenstig wie ein Verbrenner hergestellt werden, von der Wasserstoffbombe ganz zu schweigen.


Natuerlich wird es immer Nischen fuer Wasserstoff geben (vermutlich nicht Deine U-Boote), aber fuer eine grossflaechige Einfuehrung beim PKW ist das die falsche Technik.
Henner



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.08.2020 02:41 von md95129.
Zitat
Nemo
Nun, man schafft es nicht in Berlin eine Ladedose in eine Laterne einzubauen.

Also auf den ersten Blick scheint das sehr wohl zu gehen. Ich weiß allerdings nicht, was genau es damit auf sich hat. Die Dose ist unverschlossen, nicht weiter gekennzeichnet und scheint eher ein (allerdings sichtbarer) Geheimtipp zu sein. Ich weiß nicht, was da für 'ne Spannung an liegt und wer die nutzen kann, aber ich wüsste auch nicht was es anderes als ein Auto-Ladeanschluss sein soll...



Zu sehen an der Mollstraße 10.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.

Zitat
Philipp Borchert
[...], aber ich wüsste auch nicht was es anderes als ein Auto-Ladeanschluss sein soll...

Das dürfte die Frage beantworten: [www.stern.de]
Ja, es ist eine Ladebuchse.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Und da gibt es nur einen Standard, sodass nichts dran stehen muss? Und warum ist die so versteckt? Und wer zahlt die gezapfte Energie? Ein paar Meter weiter steht im Übrigen eine 'normale' Ladestation mit umfangreicher Kennzeichnung auch der entsprechenden Parkfläche. Sowas fehlt an der fotografierten Stelle auch.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2020 21:30 von Philipp Borchert.
Zitat
md95129

[...]

Dass die Wasserstofftechnik noch nicht ausgereift ist, ist hinlänglich bekannt. Aus genau diesem Grund wird ja nun so viel in die Forschung investiert.

Die Technik stellt auf dem Papier den perfekten umweltfreundlichen Hybriden zwischen elektrischem Fahren und Verbrennungsmotor mit fossilem Treibstoff dar.
Es ist die eierlegende Wollmilchsau, die man aber bisher nicht alltagstauglich auf die Straße bekommt.
Elektrofahrzeuge sind kein Hexenwerk. Nur die Reichweite und das Aufladen sind der erheblich begrenzende Faktor.
Sobald es entweder die Brennstoffzelle oder die neuartigen Battieren der Elektroautos auf mindestens die Reichweite, Netzdichte und Wiederbetankung der Benziner bei vertretbaren Preisen bringen, hat diese Technik gewonnen.

Problem bei Wasserstoff ist leider genau das Betankungsnetz. Strom hingegen bekomme ich überall, wenn auch mit unterschiedlicher Leistung.
Selbst wenn die beiden konkurrierenden Techniken auf gleicher Höhe sind, wird das Netz für Elektrofahrzeuge immer weiter sein.

Das Interesse von Deutschland ist klar: Verbrennungsmotoren sind hochkomplexe Bauteile, für die es jahrzehntelange Erfahrung braucht. Deutschland hat diese und die Patente und wir (ob wir wollen oder nicht) holen uns immer noch sehr erheblich unseren Wohlstand daraus. Doch falls diese Technik jetzt langsam auf Rückzug ist, muss ein ebenso komplexer wie praktischer Ersatz her.
Zitat
Trittbrettfahrer

Dass die Wasserstofftechnik noch nicht ausgereift ist, ist hinlänglich bekannt. Aus genau diesem Grund wird ja nun so viel in die Forschung investiert.

das ist jetzt nicht dein Ernst oder?!...ignorierst du einfach die Fakten oder bist du Batterielobbyist?

[de.wikipedia.org]
Zitat
angus_67
das ist jetzt nicht dein Ernst oder?!...ignorierst du einfach die Fakten oder bist du Batterielobbyist?

[de.wikipedia.org]

Naja.. ich sag mal, zwischen einem militärischen U-Boot und der Alltagsanwendung im PKW besteht dann aber vielleicht doch nochmal der eine oder andere kleine Unterschied.

Es gibt auch Flugzeugtträger und U-Boote mit Nuklearantrieb, schlägt aber auch keiner vor, diese Technik in PKWs zu verbauen (heutzutage jedenfalls nicht mehr). Neue Flugzeugträger auf Basis dieser Technik werden aber noch gebaut.

~ Mariosch
Hallo Mariosch,

Ende der 1950er Jahre wurden tatsächlich Pkw mit Kernreaktoren propagiert. Als sicher und sauber, und man müsse nur noch alle knapp zehntausend Kilometer "tanken" oder während der gesamten Auto-Lebensdauer gar nicht mehr. Technisch womöglich realisierbar. Aus heutiger Sicht glücklicherweise nie in die Tat umgesetzt.

Studie von damals

Anscheinend gibt es heute noch Spinner, die so etwas propagieren, hoffentlich (und glücklicherweise höchst wahrscheinlich) ohne Erfolg.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
Mariosch
Zitat
angus_67
das ist jetzt nicht dein Ernst oder?!...ignorierst du einfach die Fakten oder bist du Batterielobbyist?

[de.wikipedia.org]

Naja.. ich sag mal, zwischen einem militärischen U-Boot und der Alltagsanwendung im PKW besteht dann aber vielleicht doch nochmal der eine oder andere kleine Unterschied.

Es gibt auch Flugzeugtträger und U-Boote mit Nuklearantrieb, schlägt aber auch keiner vor, diese Technik in PKWs zu verbauen (heutzutage jedenfalls nicht mehr). Neue Flugzeugträger auf Basis dieser Technik werden aber noch gebaut.

~ Mariosch
Zitat
manuelberlin
Ende der 1950er Jahre wurden tatsächlich Pkw mit Kernreaktoren propagiert.
ich weiß, deswegen schrieb ich ja "heutzutage zumindest nicht mehr" :)

Zitat
manuelberlin
Anscheinend gibt es heute noch Spinner, die so etwas propagieren, hoffentlich (und glücklicherweise höchst wahrscheinlich) ohne Erfolg.

Das scheint mir aber was ganz anderes zu sein als das Atomauto von damals.
Hier geht es - zumindest soweit ich es nach dem Überfliegen verstanden haben - darum, aus eh vorhandenem radioaktivem Abfall Kohlenstoff-14 zu extrahieren und dieses sicher eingeschlossen als langlebige Batterie zu verwenden.
Das ist ja erstmal was ganz anderes als einen Nuklearreaktor auf vier Rädern herumzufahren :)

Gegen die Idee, eh vorhandenen atomaren Abfall zweitzuverwerten hätte ich noch nicht mal was.
Bleibt natürlich die Frage, ist es wirklich sicher, wieviel kann die Batterie leisten, gibt es überhaupt genügend atomaren Abfall um das ganze für die nächsten Jahrzehnte sinnvoll nutzbar zu machen (denn hoffentlich möchte niemand deswegen neue Kernkraftwerke bauen), was bleibt am Ende übrig (weiterhin strahlender Atommüll oder zerfällt der Kram dann in ungefährliche oder wenigsten deutlich ungefährlichere Materialien?) und natürlich die allerwichtigste Frage: welcher (Energie-)Aufwand muß für die Produktion dieser Batterien aufgewand werden.
Es nützt ja nichts, die Herstellung so einer Batterie ein deutliches mehr an CO2 produziert als man damit später gegenüber Benzin / Diesel einspart.
(wobei auch da natürlich gilt: in einer Fabrik wie in einem Kraftwerk lassen sich ggf. bessere Filter & Abscheider installieren als in einem PKW)

~ Mariosch
@angus_67:
Warum gehst Du eigentlich mit keinem Wort auf meine Argumente ein? Was hast Du fuer eine Qualifikation, dass Du z.B. die Entscheidung von VW, sich fuer Batterieautos zu entscheiden, in Frage stellst?
@Mariosch, Manuel:
In der Batterieentwicklung steckt noch sehr viel Potential und die Entwicklung ist rasant. Batterielebensdauern > Lebensdauer des Fahrzeugs und Reichweiten > Verbrenner mit aehnlichen Nachfuellzeiten sind keineswegs Zukunftsmusik. Wartet mal auf "Battery Day" Mitte September.
@Trittbrettfahrer:
Wenn ich etwas weniger komplex, billiger und zuverlaessiger mit zumindest gleicher Leistung herstellen kann, rate mal, wer gewinnt. Mercedes will sicher kein zweites Kodak werden wollen.

Uebrigens: TESLA hat jetzt 4 Quartale mit Gewinn gearbeitet, macht keine Werbung und will - um mal zum Nahverkehr zurueckzukommen - Batterien fuer Busse bauen.
Henner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.2020 02:49 von md95129.
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