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ÖPNV-Strategie für die Corona-Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen
geschrieben von DaniOnline 
Zitat
Alter Köpenicker
Also ich finde das Tragen der Maske gerade bei höheren Temperaturen auf Dauer als recht unangenehm. Gestern habe ich sie während einer dreistündigen Fahrt im IC ein paar mal abgenommen, ebenso, wie andere Reisende im Wagon auch. Es war aber auch nicht sehr voll, so dass es kein Problem dargestellt haben soll.

Dass das Tragen einer Maske unangenehm ist, wird wahrscheinlich niemand bestreiten. (Das unterstellen die Möchtegern-Rebellen Maskentragenden nur oft.) Es geht ja eher um die konstruierten Fälle, derzufolge angeblich plötzlich mindestens 180 % der Bevölkerung an Atemnot leiden, weil sie im Supermarkt oder in der U-Bahn mal zehn Minuten eine Maske tragen sollen.

Wir leben nunmal aktuell in einer Pandemie, das sollten die ganzen Prinzessinnen (m/w/d, vor allem m...) mal endlich kapieren. Und dass ein fünfzehnminütiger Kurs auf der Youtube-Universität kein mehrjähriges Studium und eine jahrzehntelange Berufserfahrung ersetzt, auch. (Ich bin sowieso überrascht, wieviele Leute innerhalb weniger Wochen vom Asylrechtsexperten zum Virologen oder Epidemiologen umgeschult haben.)
Wenn ich z. B. zum Einkaufen gehe, setze ich die Maske schon zu Hause auf bevor ich mit dem Auto losfahre und erst ab, wenn ich wieder zu Hause bin. Das war mir nie unangenehm.

ÖPNV bin schon seit vier Monaten nicht mehr gefahren, weil ich keine Lust dazu habe, obwohl ich einen Studententicket besitze.
Zitat
def
Zitat
Postillon
Contra Maske:
- sensible, meist männliche "Querdenker" können damit nicht atmen

Was hat die Atemnot mit Querdenkern zu tun?
Sie scheint offenbar nicht alle - oder nur einen kleineren Teil der Menschen zu betreffen. Aber ob sie jemand betrifft oder nicht kann nur derjenige selbst empfinden und somit entscheiden. Ein Arzt kann das wohl kaum widerlegen, nur medizinisch beurkunden.

Zitat
def
Und der Umstand, dass es Morde gibt, führt das Verbot von Morden ad absurdum.
Es ist einfach eine Abwägungsfrage. Wenn Kleinkinder die Maske umherwedeln, ist das Risiko sicher höher als wenn sie gar keine tragen.

Morde sind ja nicht einmal verboten. Sie werden nur mit lebenslänglichem Freiheitsentzug (in der Praxis 15 bis 30 Jahre (einschließlich Sicherheitsverwahrung)) geahndet. Das mag man vielleicht als Verbot interpretieren. Aber trotzdem hinkt dein Vergleich, da es nicht darum geht dass einige ihre Masken nicht tragen, sondern von der Pflicht befreit sind führt es ad absurdum. Das wäre vergleichbar mit einer Morderlaubnis, also nur in Ländern wo es die Todesstrafe gibt, würde das gelten. Ok, du magst hierbei noch auf die Strafunmündigkeit einiger Personen abzielen. Insofern gibt dann die Absurdität für das ganze Strafrecht, aber lass uns zurück zur Maskenpflicht kommen. Hier gilt einfach wenn man Leute befreit, warum nicht auch die von Dir zitierten Querdenker?

Zitat
def
Oder die einfach ihre "querdenkenden" Pappenheimer kennen.

Wenn jemand sagt, dass er "querdenkt" und befreit werden möchte, mag das kein Grund sein, aber wenn jemand sagt, dass er nicht atmen kann, keine Luft bekommt oder so, dann muss der Arzt das ernstnehmen und die Befreiung ausstellen.

Zitat
def
Du meinst, dass jemand, der aus medizinischen Gründen keine Maske aufsetzen kann, nicht sowieso in ärztlicher Behandlung ist und deshalb die Befreiung nicht einfach per Post oder Mail geschickt werden kann? Und diejenigen, denen nun spontan auffällt, was für schwere gesundheitliche Probleme sie doch haben, dürften in >95 % der Fälle zur Gruppe aus dem Postillon-Zitat gehören.

Nicht alle Menschen, die Atemnot unter der Maske verspüren müssen vorher in medizinischer Behandlung gewesen sein...

Machen wir es einfach: Was ist mit den <5% der Fälle, um die geht es.

Normalerweise wäre in diesen Fällen ein Arztbesuch kein Problem. Aber
1. sollten aktuell Arztbesuche vermieden werden wegen Corona (egal ob mit oder ohne Maske),
2. wenn diese Menschen ein Atemproblem mit Maske haben können sie vielleicht nur ganz kurz oder nur mund-aber nicht nasenbedeckt die Praxis aufsuchen, müssten sofort dran kommen.

Zitat
LariFari
Ich frage mich auch, warum die ganzen Ärzte, Krankenpfleger, OP-Helfer, Lackierer, Schleifer, etc. nicht reihenweise durch Atemnot umfallen... Sie tragen den Schutz mehrere Stunden täglich. Aber Herr Meier und Frau Schulze empfinden 20 Minuten Masken tragen in der U5 als unzumutbar und Diktatur...
Oder auch die ganzen asiatischen Länder, die seit Jahren Masken täglich tragen - sogar auf der Straße... Denen hat es wohl auch nicht geschadet. Aber der Deutsche mault ja gerne rum. Gut so, dass es die BVG endlich durchsetzen kann.

Das liegt daran dass die "ganzen" Ärzte, Krankenpfleger usw. nicht ihren Beruf zwangsweise ausüben. Es werden eben "Herr Meier" und "Frau Schulze" und andere mit Atemnot unter der Maske solche Berufe nicht ausüben.

Die asiatischen Länder kann man nicht als Vergleich ran ziehen. Da lassen sich die Menschen eh alles gefallen. Dann kann man auch argumentieren, dass Vögel ja auch fliegen können und Menschen das nur deshalb nicht tun können, weil sie "querdenken" und Katzen vom Dachspringen, ohne dass es ihnen schadet. Die Asiaten sind Unterdrückung gewöhnt und gehen lieber drauf. Das "rummaulen" der Deutschen ist nur das Wahrnehmen ihrer Grundrechte.
Und dass die BVG anstatt kundenfreundlich und menschlich zu sein etwas durchsetzen kann und du das auch noch gut findest, zeigt die sadistische Ader (der Deutschen).
Zitat
Henning
Wenn ich z. B. zum Einkaufen gehe, setze ich die Maske schon zu Hause auf bevor ich mit dem Auto losfahre und erst ab, wenn ich wieder zu Hause bin. Das war mir nie unangenehm.

ÖPNV bin schon seit vier Monaten nicht mehr gefahren, weil ich keine Lust dazu habe, obwohl ich einen Studententicket besitze.

Warum hast du keine Lust mehr?

*******
Das wird man doch wohl noch schreiben dürfen! ;-)
Denkst du, dass man in der jetzigen Situation noch Lust dazu hat? Das sind eher die Leute, die keinen Auto besitzen und daher nur die ÖPNV als Möglichkeit haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2020 23:44 von Henning.
Zitat
Henning
Wenn ich z. B. zum Einkaufen gehe, setze ich die Maske schon zu Hause auf bevor ich mit dem Auto losfahre und erst ab, wenn ich wieder zu Hause bin. Das war mir nie unangenehm.

Ich hoffe nicht, dass du selber fährst. Am Steuer hat die Maske nichts zu suchen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Wenn ich z. B. zum Einkaufen gehe, setze ich die Maske schon zu Hause auf bevor ich mit dem Auto losfahre und erst ab, wenn ich wieder zu Hause bin. Das war mir nie unangenehm.

Ich hoffe nicht, dass du selber fährst. Am Steuer hat die Maske nichts zu suchen.

Das stimmt so nicht. Nicht-Haushaltsangehörige müssen auch im Auto Maske tragen. Sitz man allein im Auto, ist das natürlich nicht nötig.
Zitat
PassusDuriusculus
Zitat
B-V 3313
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Henning
Wenn ich z. B. zum Einkaufen gehe, setze ich die Maske schon zu Hause auf bevor ich mit dem Auto losfahre und erst ab, wenn ich wieder zu Hause bin. Das war mir nie unangenehm.

Ich hoffe nicht, dass du selber fährst. Am Steuer hat die Maske nichts zu suchen.

Das stimmt so nicht. Nicht-Haushaltsangehörige müssen auch im Auto Maske tragen. Sitz man allein im Auto, ist das natürlich nicht nötig.

Paragraph 23, Absatz 4 der StVO gilt auch in dieser Zeit!

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
PassusDuriusculus
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B-V 3313
Zitat
Henning
Wenn ich z. B. zum Einkaufen gehe, setze ich die Maske schon zu Hause auf bevor ich mit dem Auto losfahre und erst ab, wenn ich wieder zu Hause bin. Das war mir nie unangenehm.

Ich hoffe nicht, dass du selber fährst. Am Steuer hat die Maske nichts zu suchen.

Das stimmt so nicht. Nicht-Haushaltsangehörige müssen auch im Auto Maske tragen. Sitz man allein im Auto, ist das natürlich nicht nötig.

Paragraph 23, Absatz 4 der StVO gilt auch in dieser Zeit!

Wie immer ist es keine Ja-Nein-Sache sondern liegt im Ermessensspielraum des Polizeibeamten. Wegen der Pandemie dürften die Beamten die StVO-Regel großzügiger auslegen. Wenn man nicht gerade eine Straftat begeht, wird kein Beamter jemanden wegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus dem Verkehr ziehen. Vor allem dann nicht wenn man Mitfahrer im Auto hat, wie zum Beispiel im Taxigewerbe [www.autozeitung.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Florian Schulz
Wie immer ist es keine Ja-Nein-Sache sondern liegt im Ermessensspielraum des Polizeibeamten.

Ermessensspielraum ja, denn die Polizei hat ohnehin keine Verpflichtung einzugreifen. Wenn sie grad auf dem Weg zu bzw. in einem anderen Einsatz ist, wird dies sicher nicht geahndet. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle kann es schon anders aussehen und würde dann zurecht bestraft, denn die Abwägung, ob die StVO-Regel oder die COVID-19-Regel höher zu bewerten ist, greift nicht, wenn nur eine Person im Fahrzeug ist.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Florian Schulz
Wie immer ist es keine Ja-Nein-Sache sondern liegt im Ermessensspielraum des Polizeibeamten.

Ermessensspielraum ja, denn die Polizei hat ohnehin keine Verpflichtung einzugreifen. Wenn sie grad auf dem Weg zu bzw. in einem anderen Einsatz ist, wird dies sicher nicht geahndet. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle kann es schon anders aussehen und würde dann zurecht bestraft, denn die Abwägung, ob die StVO-Regel oder die COVID-19-Regel höher zu bewerten ist, greift nicht, wenn nur eine Person im Fahrzeug ist.

Zudem besteht ein Unterschied zwischen den Bundesländern. Manche Bundesländer hatten die Verfolgung der Regel ausgesetzt, andere explizit darauf verwiesen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Henning
Denkst du, dass man in der jetzigen Situation noch Lust dazu hat? Das sind eher die Leute, die keinen Auto besitzen und daher nur die ÖPNV als Möglichkeit haben.

Ich hab eher Mitleid mit denen, die keine andere Möglichkeit sehen, sich fortzubewegen als mit dem Auto.

Und was für eine jetzige Situation? Abgesehen davon, dass derzeit weniger Schüler, weniger Studenten, weniger ausländische Touristen und paar weniger Berufspendler unterwegs sind, sehe ich kaum einen Unterschied in der ÖV-Nutzung im Vergleich zu sonst.
Richtig, aber die Strassen sind voller, auch zu Nebenzeiten als vor der Krise, auch in den Ferien. Aber wenn stadtauswärts z. B. die Landsberger Allee auf eine Spur reduziert wird muss man sich auch nicht wundern. Ähnlich die Parkplätze vor Baumärkten. Da versuche ich nicht unbedingt am Freitag Nachmittag hinzufahren, das könnten viele andere auch.
Mindestabstand bei der BVG kann man eh vergessen, Dank der Ausdünnung zu Ferienzeiten.
Man merkt eben, viele Leute verreisen nicht.
Zitat
Florian Schulz
Zitat
B-V 3313
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PassusDuriusculus
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B-V 3313
Zitat
Henning
Wenn ich z. B. zum Einkaufen gehe, setze ich die Maske schon zu Hause auf bevor ich mit dem Auto losfahre und erst ab, wenn ich wieder zu Hause bin. Das war mir nie unangenehm.

Ich hoffe nicht, dass du selber fährst. Am Steuer hat die Maske nichts zu suchen.

Das stimmt so nicht. Nicht-Haushaltsangehörige müssen auch im Auto Maske tragen. Sitz man allein im Auto, ist das natürlich nicht nötig.

Paragraph 23, Absatz 4 der StVO gilt auch in dieser Zeit!

Wie immer ist es keine Ja-Nein-Sache sondern liegt im Ermessensspielraum des Polizeibeamten. Wegen der Pandemie dürften die Beamten die StVO-Regel großzügiger auslegen. Wenn man nicht gerade eine Straftat begeht, wird kein Beamter jemanden wegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus dem Verkehr ziehen. Vor allem dann nicht wenn man Mitfahrer im Auto hat, wie zum Beispiel im Taxigewerbe [www.autozeitung.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

Wenn ich irgendwo hingehe oder hinfahre, wo keine Masken nötig sind, träge ich auch keinen. Ansonsten setze ich sie immer schon zu Hause auf und erst ab, wenn ich zurück bin. Man muss die Maske dann nicht ständig anfassen, was auch deutlich besser ist, weil Viren darauf sein können. Außerdem ist am Steuer eine Maske auch erlaubt, wenn nur Mund und Nase bedeckt sind. Siehe [www.presseportal.de]
Zitat
Global Fisch
Zitat
Henning
Denkst du, dass man in der jetzigen Situation noch Lust dazu hat? Das sind eher die Leute, die keinen Auto besitzen und daher nur die ÖPNV als Möglichkeit haben.

Ich hab eher Mitleid mit denen, die keine andere Möglichkeit sehen, sich fortzubewegen als mit dem Auto.

Und was für eine jetzige Situation? Abgesehen davon, dass derzeit weniger Schüler, weniger Studenten, weniger ausländische Touristen und paar weniger Berufspendler unterwegs sind, sehe ich kaum einen Unterschied in der ÖV-Nutzung im Vergleich zu sonst.

Warum hast du Mitleid zu solchen Leuten? Es gab und gibt schon immer Leute, die den ÖPNV fast nie nutzen.

In der jetzigen Krise meiden sehr viele Leute möglichst den ÖPNV im Gegensatz zu normalen Zeiten. Sie haben Auto und/oder Fahrrad als Alternative.
Laut Berliner Zeitung möchte die BVG nun verstärkt gegen Masken-Muffel vorgehen.

Ich frage mich, warum man 45.000 Fahrgäste ohne vorgeschriebene Mund- und Nasenbedeckung zwar angesprochen, jedoch am Ende nur bei insgesamt 270 Personen die 50 Euro Strafe kassiert hat. Wenn man hier genauso vorgeht, wie man es bei Rauchern und Falschparkern macht, dann kann das zu nichts führen.

Auf nahezu jeder meiner Fahrten sehe ich Maskenmuffel. Hier muss dringend gehandelt werden. Nur wenn konsequent kassiert wird, dann hält sich auch jeder dran.
Hallo
auf DSO gab es vor Kurzem einen Thread, der sich mit dem Test von Lüftungskiemen statt einfacher Klappfenster an einem Kölner Stadtbahnwagen befasste-> [www.drehscheibe-online.de]
Wenn das tatsächlich mit der aktuellen Situation zu tun haben sollte und dahinter die Suche nach effektiven Möglichkeiten des Luftaustauschs in Fahrzeugen ohne Klimaanlage steht, ist meine Frage ans Forum, ob wer davon weiß, ob die BVG ähnliche Überlegungen anstellt? Oder aber solche oder ähnliche Tests beobachtet, um ggf. Schlüsse für ihre eigene Corona- Strategie zu ziehen?
Ich habe den Eindruck, als gäbe es bisher keine wirkliche Vorstellung darüber, wie Fahrzeuge ohne Klimaanlage in der kommenden kalten Jahreszeit ausreichend gut gelüftet werden können. Und da die Bahnen vermutlich wieder etwas voller werden dürfen, wird dieses Problem ja durchaus relevant.
Es gab dieser Tage in einer der Berliner Zeitungen einen Bericht (finde ihn gerade nicht), in dem es um die Frage des Ansteckungsrisikos in Öffentlichen ging; Tenor: Äußerst geringes Risiko, wenn alle Mitfahrenden FFP-2- Masken trügen, immer noch signifikant niedriges Risiko mit einfacher Mund- Nase- Bedeckung. Wir alle können es täglich erleben: Die Disziplin steht und fällt mit spürbaren Kontrollen der Maskenpflicht. Weiterer Tenor: Der Luftaustausch ist ein wesentlicher Faktor.

Immerhin können wir Dank der Forschung inzwischen mehr valide Aussagen über das Virus und den möglichen Gegenstrategien treffen. Und von daher denke ich, ist es wichtig, sich nicht auf dem Niveau der Vorbereitung auszuruhen, der vor ein paar Monaten gut und richtig war.

Wie seht ihr die Sache?
Zitat
Greifswalder89
Hallo
auf DSO gab es vor Kurzem einen Thread, der sich mit dem Test von Lüftungskiemen statt einfacher Klappfenster an einem Kölner Stadtbahnwagen befasste-> [www.drehscheibe-online.de]
Wenn das tatsächlich mit der aktuellen Situation zu tun haben sollte und dahinter die Suche nach effektiven Möglichkeiten des Luftaustauschs in Fahrzeugen ohne Klimaanlage steht, ist meine Frage ans Forum, ob wer davon weiß, ob die BVG ähnliche Überlegungen anstellt? Oder aber solche oder ähnliche Tests beobachtet, um ggf. Schlüsse für ihre eigene Corona- Strategie zu ziehen?
Ich habe den Eindruck, als gäbe es bisher keine wirkliche Vorstellung darüber, wie Fahrzeuge ohne Klimaanlage in der kommenden kalten Jahreszeit ausreichend gut gelüftet werden können. Und da die Bahnen vermutlich wieder etwas voller werden dürfen, wird dieses Problem ja durchaus relevant.
Es gab dieser Tage in einer der Berliner Zeitungen einen Bericht (finde ihn gerade nicht), in dem es um die Frage des Ansteckungsrisikos in Öffentlichen ging; Tenor: Äußerst geringes Risiko, wenn alle Mitfahrenden FFP-2- Masken trügen, immer noch signifikant niedriges Risiko mit einfacher Mund- Nase- Bedeckung. Wir alle können es täglich erleben: Die Disziplin steht und fällt mit spürbaren Kontrollen der Maskenpflicht. Weiterer Tenor: Der Luftaustausch ist ein wesentlicher Faktor.

Immerhin können wir Dank der Forschung inzwischen mehr valide Aussagen über das Virus und den möglichen Gegenstrategien treffen. Und von daher denke ich, ist es wichtig, sich nicht auf dem Niveau der Vorbereitung auszuruhen, der vor ein paar Monaten gut und richtig war.

Wie seht ihr die Sache?


" Herr Schaffner!! Es zieht!!!"



Oder anders ausgedrückt, in der kalten Jahreszeit wird der Kampf entbrennen zwischen denen die Fenster offen haben wollen wegen Durchlüftung,
und denjenigen die bei +5° Angst haben zu erfrieren.

T6JP
Es wird in den Bussen bereits wie im tiefsten Winter geheizt, manche Fahrer setzen Zwangsvordereinstieg und Fahrkartenkontrolle längst wieder durch. Wenn man doch zu Veränderungen gezwungen sein sollte, wird man diese wieder solange verschleppen, bis man nur noch völlig planlos reagieren kann.

Unabhängig davon hast Du natürlich Recht. Wenn Lüftungskiemen zu einer vergleichbaren Durchlüftung führen wie seinerzeit die Dachklappen in Tatra, Ikarus oder B- und C-Wagen, könnte das den Rückschritt der letzten Jahrzehnte natürlich beheben.

Berlins Straßen sind zu eng, um sie nur dem MIV zu opfern!
Nun, ich denke, dass viel davon abhängt, dass die Verkehrsbetriebe transparent mit ihren Versuchen umgehen, diese Corona- Herausforderung zu bewältigen.
Und dass sie das auch kommunizieren, ohne dazu erst von der Politik gezwungen zu werden. Und erzähle mir niemand, dass sich das keiner aus der oberen Verwaltungsebene dazu nichts traut, weil die designierte Chefin noch nicht in Amt und Würden ist.
Ich möchte mich nicht unwohl fühlen in den Öffentlichen, nur weil die Zuständigen in den Betrieben meinen, dass es keiner weiteren Umbauten sowie Kommunikationskampagnen bedarf; oder, dass die verantwortliche Politik sich einen schlanken Fuß macht bei der Durchsetzung der Regeln.

Schade, dass alle Anzeichen darauf hindeuten, dass die BVG hier abermals mit aller Lust das Scheitern an den aktuellen Herausforderungen ausleben möchte.
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