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Corona Fahrplanänderungen seit Januar 2021
geschrieben von Logital 
Welche Taktausdünnungen gibt es eigentlich aktuell?

Wird etwa tatsächlich überall der Schulfahrplan gefahren?
Die SRS fährt ja jetzt sogar ihren 10 Minutentakt. Die Strausberger haben dagegen bis vor kurzen auf 40 Minutentakt ausgedünnt, schieben aber wegen der S5 Sperrung einen zweiten Umlauf zur HVZ (20 Minutentakt) rein.

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Tugäsa ägänst caurona!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.02.2021 20:21 von Logital.
Zitat
Logital
Wird etwa tatsächlich überall der Schulfahrplan gefahren?

Was bleibt der BVG anderes übrig, wenn die zuständige Senatsverwaltung alle paar Tage ihr Meinung hinsichtlich des Schulbetriebs ändert?

Gruß
Salzfisch

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Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Köpenick fährt trotz Schulschließung die beiden Schülerzüge der 68......

T6JP
Zitat
Logital
Welche Taktausdünnungen gibt es eigentlich aktuell?

Außer auf dem X7 (fährt werktags alle 20 Minuten statt alle 5 - 10) weiß ich nur von Zusatzangeboten. Darunter so bemerkenswerte Sachen wie einem 5-Minuten-Takt von morgens bis mittags auf dem 125er (S Frohnau - Schubarstraße).

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Serviervorschlag
Zitat
Salzfisch
Zitat
Logital
Wird etwa tatsächlich überall der Schulfahrplan gefahren?

Was bleibt der BVG anderes übrig, wenn die zuständige Senatsverwaltung alle paar Tage ihr Meinung hinsichtlich des Schulbetriebs ändert?

Gruß
Salzfisch

Im März war die BVG zumindest im Ausdünnen erstmal sehr schnell. Das ging ja fast über Nacht.

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Tugäsa ägänst caurona!
Zitat
Logital
Im März war die BVG zumindest im Ausdünnen erstmal sehr schnell. Das ging ja fast über Nacht.

Nicht nur fast. Plus Lücke zum nächsten Tag.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Das wäre doch die Gelegenheit, Überstunden und Resturlaub abzubummeln. Oder braucht der Betriebsrat wochenlang Vorlaufzeit?
Einstellen ginge schnell, aber das Hochfahren würde dauern.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
In Oberspreewald Lausitz wird beim Bus diese Woche nach Ferienfahrplan gefahren.

In den Wochen zuvor wurde das Angebot übrigens dort massiv herunter gefahren. Sämtlicher Wochenendverkehr wurde gestrichen, unter der Woche fielen die meisten Busse vor 06:00 und nach 18:00 komplett aus.


In Ostprignitz-Ruppin gibt es offensichtlich viele Krankheitsfälle unter den Busfahrern, sodass es derzeit "pandemiebedingte" Einschränkungen bis 08.02 gibt:
Auf der Stadtlinie Kyritz (701) ist bereits 16:00 statt regulär 18:00 Feierabend.
Die Neuruppiner Stadtlinie 770 verkehrt Sonntag gar nicht, hier wird auf die Plusbusse 756 und 764, welche miteinander gekoppelt sind, verwiesen.
Auf der zweiten Stadtlinie 771 wird jede zweite Fahrt gestrichen, aus einem 60 Minutentakt wird ein 120 Minutentakt.
Beim ViP in Potsdam stellt sich folgendes Bild dar:

Zitat

Aufgrund der Fortführung der Corona-bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens, insbesondere des Aussetzens des Präsenzunterrichtes für die Mehrzahl der Schulklassen und die Ausgangsbeschränkungen ab 22.00 Uhr, wird das

seit Montag, 04.01.2021.

bestehende Fahrplanangebot der ViP bis auf weiteres beibehalten.

Grundsätzlich gilt für Tram und Bus der Schultagsfahrplan, um alle Schülerrelationen zu bedienen.

Aufgrund der geringeren Nachfrage sind jedoch folgende Einschränkungen vorgesehen:

Die Tramlinie 98 verkehrt nicht. Wir bitten unsere Fahrgäste, ersatzweise die Tramlinien 91, 93 und 94 zu nutzen.

Der Nachtbus N14 wird in den Nächten Fr/Sa und Sa/So nicht auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet, sondern verkehrt wie in den anderen Nächten stündlich.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Logital
Welche Taktausdünnungen gibt es eigentlich aktuell?

Außer auf dem X7 (fährt werktags alle 20 Minuten statt alle 5 - 10) weiß ich nur von Zusatzangeboten. Darunter so bemerkenswerte Sachen wie einem 5-Minuten-Takt von morgens bis mittags auf dem 125er (S Frohnau - Schubarstraße).

Es gibt bei der BVG in der Tat aktuell nur zwei Linien mit Corona-Kürzungen, den X7 und den 100er. Aber gut 20 Linien mit Corona-Zusatzangeboten, da wo es besonders voll war oder ist oder wo man bei Schulbetrieb mit vollen Bussen gerechnet hat (Wie Salzfisch zurecht schrieb, ist bei dem üblichen Vorlauf der Dienstpläne und der Fahrplanmedien nicht wirklich verlässlich prognostizierbar, welche politische Entscheidung es dann jeweils zum Schulbetrieb gibt). Zudem das Zusatzangebot des 128er zum Einsatzstandort der mobilen Impfteams und zukünftigen Impfzentrum am Flughafen Tegel.

Auch die S-Bahn fährt zuverlässig das volle Programm.

Es gibt also anders als beim ersten Lockdown keinen Anlass zur Klage im Berliner ÖPNV. Wer fahren muss, findet ein volles Angebot und bestmöglichen Abstand in den Fahrzeugen vor.
Na bestmöglicher Abstand ist oft nicht gegeben, sogar in der Mittagszeit zum Beispiel auf dem Nordring. Home-Office wird nicht so intensiv wie im letzten Frühjahr genutzt, Appelle helfen dagegen wenig, nur Gesetze und Verordnungen.......Arbeitgeber wollen das nicht, die wollen volle Kontrolle. "Herr X, rücken sie gefälligst Ihren Schlips zurecht".
Bei Kitas wird nicht richtig geprüft ob Eltern einen systemrelevanten Beruf haben, Die Impfstrategie ist eine einzige Schluderei.

Die Nähe zu anderen in Verkehrsmitteln und teilweise die Disziplinlosigkeit einiger wenige ist schon beängstigend.

Hätte ich die finanziellen Mittel, würde ich mir auch nach 26 Jahren ohne Auto mir wieder eins kaufen.

**** Viele Grüße **** bleibt gesund !
Zitat
T6Jagdpilot
Köpenick fährt trotz Schulschließung die beiden Schülerzüge der 68......

Die Plänterwald-Einsetzer der Linie 165 sind auch unterwegs - warum auch nicht, es sind ja schließlich keine Ferien.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
M48er
Wer fahren muss, findet ein volles Angebot und bestmöglichen Abstand in den Fahrzeugen vor.

Je nach dem, wie man "bestmöglichen Abstand" definiert, ist Deine Äußerung sehr widersprüchlich. Ob nun Schultüten unterwegs sind oder nicht - voll ist das Angebot auf der Linie X69 eigentlich immer und man denkt offenbar im Traum nicht daran, etwas zu ändern.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Nordender
Das wäre doch die Gelegenheit, Überstunden und Resturlaub abzubummeln. Oder braucht der Betriebsrat wochenlang Vorlaufzeit?

Wie oft muss man hier eigentlich noch erklären, wie die Dienstplanung abläuft??

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Wie oft muss man hier eigentlich noch erklären, wie die Dienstplanung abläuft??

Immer noch so wie im März 2020 und da konnte man über Nacht ausdünnen! Gut, man hat es natürlich nicht - typisch BVG - auf die Kette bekommen, aber man machte es natürlich trotzdem.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Nordender
Das wäre doch die Gelegenheit, Überstunden und Resturlaub abzubummeln. Oder braucht der Betriebsrat wochenlang Vorlaufzeit?

Wie oft muss man hier eigentlich noch erklären, wie die Dienstplanung abläuft??

T6JP

Ich habe die Frage bewusst gestellt, weil die Ausdünnung im März auch ohne Vorlaufzeit des Betriebsrates erfolgt ist.
Von solchen Regelungen können andere Berufsgruppen derzeit mal träumen.

Ich und meine Kollegen (auch mit Familie) mussten als es losging damals innerhalb von 24 Stunden Arbeitsort und Schichten wechseln, die Lobby
von Verdi für das Waschschutzgewerbe tendiert eh gegen null. Viele können sich den Beitrag finanziell auch nur schwer leisten, da nicht vollbeschäftigt.
Zitat
Nordender
Waschschutzgewerbe

Ist in der ersten Silbe ein "s" zu viel oder kenne ich einfach diese Branche nicht?
Wachschutzgewerbe, aber im Moment wasche ich meine Hände in Unschuld.
Zitat
Nordender
Ich habe die Frage bewusst gestellt, weil die Ausdünnung im März auch ohne Vorlaufzeit des Betriebsrates erfolgt ist.
Von solchen Regelungen können andere Berufsgruppen derzeit mal träumen.

Ja, das ist wohl richtig, aber noch lange kein Grund, warum die Beschäftigten, die sich gute Strukturen mit Betriebsräten und ordentlichen Tarifverträgen jahrzehntelang erkämpft haben, darauf verzichten sollten. Es war ohnehin klar, dass die zweite Corona-Welle kommen würde, da hätten die Arbeitgeber längst Konzepte erarbeiten und abstimmen können.
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