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"Metrobus"-Anzeigetext gestrichen?
geschrieben von kasi.mir 
Zumindest momentan sticht die Elbphilharmonie den Michel als bei Touristen beliebte Sehenswürdigkeit. Im Abendblatt ist da heute sogar ein Artikel.

Insgesamt verstehe ich die ganze Aufregung hier nicht – und das zeigt mal wieder, in was für einer Blase man sich hier auf Bahninfo manchmal aufhält. Nach jahrelanger Nonsensschilderung (wer weiß schon, wo der Wildacker ist?) hat man sich nun endlich auf ein sinnvolles und einheitliches System geeinigt. Wie viele Zielhaltestellen werden in Hamburg tagtäglich geschildert?

Dass es da ein, zwei Fälle gibt, in denen es durch das neue System nicht besser geworden ist, ist doch völlig normal. Ich sehe aber nicht, was für den durchschnittlichen Fahrgast an "Rotherbaum Alsterchaussee" oder "Schenefeld Schenefelder Platz" schlechter sein soll als an der vorherigen Beschilderung.

Im Falle der Alsterchaussee ist eine Kritik völlig unangebracht, in Falle vom Schenefelder Platz ergibt sich halt eine seltene Doppelung, weil normalerweise nach orten benannte Straßen und Orte nicht im gleichnamigen Ort vorkommen (siehe Kaltenkircher Platz oder Bremer Reihe).
Zitat
Ingo Lange
Die 109 schildert Rotherbaum, weil der Bus zwar noch durch Rotherbaum fährt, aber nicht mehr durch Harvestehude. Das ist so vernünftig. Und wegen der Einheitlichkeit ist dasselbe bei der 15 sinnvoll. Außerdem: Auf der 15 liegen alle Haltestellen ab U-Schlump in Fahrtrichtung Alsterchaussee eindeutig in Rotherbaum, nämlich auf der südlichen Straßenseite …

Was bei der 15 Sinnvoll ist, halte ich bei der 23 für Sinnlos, denn diese Schildert von Barmbek aus kommend Groß Borstel, Lufthansa Basis. Dies mag einheitlich zur 114 sein, macht aber bei der 23 wenig Sinn, da diese gar nichts mit Groß Borstel zu tun hat. Das ist eben das Problem mit der Einheitlichkeit
Wieso hat denn die 23 nichts mit Groß Borstel zu tun?! Die 23 fährt regulär dort entlang und endet nunmal mit manchen Fahrten an der Lufthansa-Basis in eben diesem Stadtteil.
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VBB/HVV
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Ich warte noch auf den Tag, an dem jemand meint, dass es unbedingt auch im Zieltext stehen muss, wenn ein Bus über Michaeliskirche fährt.

Naja, immerhin wäre das bei den momentanen Linienführungen nicht so gravierend, dort kommen ja nur 6 und 37 vorbei....

Dann stell dich mal nachts (wochentags) an die Haltestelle. Du wirst überrascht sein. :-)

Ist es nicht immer so, dass nur wenig Linien betroffen sind, wenn im Zieltext zusätzlich eine Zwischenhst aufgeführt ist?

Ich finde diese Ausnahmen jedenfalls blöd. In der heutigen Zeit steht der Linienverlauf an jedem Haltestellenmast, sodass man sich bei der Beschilderung auf das Fahrtziel beschränken sollte. Ansonsten ließe sich für jede Linie einen Zwischenhalt finden, den man im Zieltext erwähnen könnte. Akzeptabel finde ich dieses Abweichen vom Prinzip nur, wenn es unterschiedliche Linienwege gibt (z. B. 180 S Stellingen über Arenen). Besser wären jedoch in solchen Fällen unterschiedliche Liniennummern, also 280, wenn die Fahrt über Arenen geht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.2018 12:01 von Wolf Tiefenseegang.
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Wolf Tiefenseegang
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VBB/HVV
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Wolf Tiefenseegang
Ich warte noch auf den Tag, an dem jemand meint, dass es unbedingt auch im Zieltext stehen muss, wenn ein Bus über Michaeliskirche fährt.

Naja, immerhin wäre das bei den momentanen Linienführungen nicht so gravierend, dort kommen ja nur 6 und 37 vorbei....

Dann stell dich mal nachts (wochentags) an die Haltestelle. Du wirst überrascht sein. :-)

Sicherlich gibt es dort auch noch andere (Nacht-)Linien, jedoch bin ich jetzt mal davon ausgegangen, dass Über-Ziele von touristischer Bedeutung (gerade solch eines wie die Michaeliskirche) für den Nachtverkehr nicht allzu erheblich sind und bezog mich nur auf die Tages-Linien (natürlich fährt der 6 auch nachts, ja).
Das Problem ergibt sich doch wenn die Endhaltestelle zwar technisch in einem Stadtteil liegt aber nicht in der Gegend die im allgemeinen damit Identifiziert wird. Der 15er faehrt nach gerade 5m nach Rotherbaum hinein, und ich finde einfach das 'Alster' schon eine gute Richtungsanzeige ist wenn mann bedenkt wo der Bus herkommt. Beim 23er ist Gross Borstel einfach nur falsch - den die Luftwerft liegt in Fuehlsbuettel...

Das Schenefelder Platz und Eidelstedter Platz ja irgendwo liegen kann stimmt zwar theoretisch, aber kaum in der Praxis. Nenn' mal drei (Zwischen-)Endhaltestellen in Hamburg mit bekannten Ortsnamen die in die Irre fuehren koennten (und Klodzkoer Strasse zaehlt nicht).

Aber ich stimme zu dass 'Eidelstedt Dorf' oder 'Schenfeld Grenze' besser waere - und da gibt es noch einige andere Haltestellen die ich umbennen wuerde da sie am Ortszentrum bzw. oertlichen Markt/Kirche/Bezirksamt liegen (z.B. Osterleystrasse, Langelohstrasse (Nord), Eckhoffplatz, Gross-Flottbeker-Strasse, Wittenbergener Weg (Nord), Waehlingsallee, Warnckesweg). Rathaus Stellingen hatte doch auch mal einen anderen Namen?

'Jarsmoor ueber Eidelstedter Platz' anstelle von 'Eidelstedt Jarsmoor' finde ich eigentlich ganz pfiffig. Da wird eine Extrainfo (der Bus faehrt ueber das Ortszentrum von Eidelstedt faehrt) praktisch umsonst dazu geliefert. Andererseits koennte sowas natuerlich auch verwirrend sein wenn einige Busse so Zwischenziele haben, andere nicht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.01.2018 21:13 von christian schmidt.
Zitat
christian schmidt
Beim 23er ist Gross Borstel einfach nur falsch - den die Luftwerft liegt in Fuehlsbuettel...

Tatsächlich, ich hatte das bisher gar nicht weiter angezweifelt, die Stadtteilgrenze liegt etwas weiter westlich.
Zitat
VBB/HVV
Zitat
christian schmidt
Beim 23er ist Gross Borstel einfach nur falsch - den die Luftwerft liegt in Fuehlsbuettel...

Tatsächlich, ich hatte das bisher gar nicht weiter angezweifelt, die Stadtteilgrenze liegt etwas weiter westlich.
Jein - Weg beim Jäger ist genau die Grenze.
Zitat
christian schmidt
Das Problem ergibt sich doch wenn die Endhaltestelle zwar technisch in einem Stadtteil liegt aber nicht in der Gegend die im allgemeinen damit Identifiziert.

Vor einigen Jahren wollte man unbedingt abschaffen, dass im Zielschild Stadtteil und Himmelsrichtung wie Schnelsen (Nord) steht. Diese Vorgehensweise stammt noch aus der Zeit, in der die Busse Rollbänder für Ihre Zielanzeige hatten und bei geringfügigen Linienwegänderungen nicht einfach ein neues Fahrtziel einprogrammiert werden konnte. Da dies nun möglich ist, muss man nicht mehr so schwammig bleiben, der Zieltext musste nicht mehr für ein ganzes Gebiet passen, und so wurde z. B. aus Schnelsen (Nord) Schnelsen Grothwisch.

In diesem Zug wollte man leider dann alle Himmelsrichtungen im Zieltext abschaffen. Selbst für Kirchdorf (Süd) wurde lange vergeblich ein anderer passender Begriff gesucht, aber die Siedlung heißt ja nun mal so.

Eine Ausnahme war die Endstation Braune Brücke, heute Osterbrookplatz. Vor der damaligen „Reform“ wurde Hamm (Süd) Braune Brücke geschildert, also eine Kombination aus Stadtteil mit Himmelsrichtung und konkretem Haltestellennamen. Leider wurde dies dann verschlimmbessert zu Hamm Braune Brücke. Dabei empfand ich die alte Form als die Toplösung, denn durch die Angabe von Hamm (Süd) war irgendwo klar, dass der Bus nicht unbedingt über Hammer Kirche oder was man sonst unter Hamm versteht verkehren muss.

Die Lösung wäre also Stadtteil ggf. mit Himmelsrichtung und in der unteren Zeile die Zielhaltestelle. Beispiel: Groß Borstel (Nord) Lufthansa-Basis.
Dazu muss man aber anmerken, dass Hamm-Süd bis 2010 ein eigenständiger Stadtteil war.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Dazu muss man aber anmerken, dass Hamm-Süd bis 2010 ein eigenständiger Stadtteil war.

Sie ist es. Und alle hier waren froh, dass das „Süd“ endlich weg war. Käme es wieder an den Bus, gäbe es wohl Protest.
Zitat
Der Hanseat
Dazu muss man aber anmerken, dass Hamm-Süd bis 2010 ein eigenständiger Stadtteil war.

Wieder was gelernt. Dennoch schrieb sich der Stadtteil nicht so, dass das „Süd“ in Klammern stand.

Ich hoffe, dass Bramfeld (Ost) nicht auch mal ein eigener Stadtteil war. Und wenn, wäre es auch egal. Früher wurde Bramfeld (Ost) Thomas-Mann-Straße geschildert. Das fand ich auch sehr gut, denn die dort endenden Linien kommen von Farmsen und bedienen den Stadtteil nur am Rand. Das (Ost) wurde leider ebenfalls wegreformiert.

Übrigens: Im Gegensatz zu Schenefeld Schenefelder Platz wurde bei den Fahrtzielen Langenfelder Damm und Eidelstedter Platz darauf verzichtet, die Stadtteile Langenfelde und Eidelstedt im Fahrtzielanzeiger mit aufzuführen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.01.2018 10:31 von Wolf Tiefenseegang.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Übrigens: Im Gegensatz zu Schenefeld Schenefelder Platz wurde bei den Fahrtzielen Langenfelder Damm und Eidelstedter Platz darauf verzichtet, die Stadtteile Langenfelde und Eidelstedt im Fahrtzielanzeiger mit aufzuführen.
Wobei Langenfelde kein Stadtteil ist, sondern nur Ortsteil. Richtig wäre also Stellingen / Langenfelder Damm.

Oder werden Ortsteile konsquent verwendet?

Und mir fiele noch Immenbusch ein. Früher als Osdorfer Born / Immenbusch geschildert (keine Ahnung, ob noch immer).
Osdorfer Born ist weder Stadtteil, noch Ortsteil, sondern eine sich über die Stadtteile Osdorf und Lurup erstreckende Siedlung.
Richtig wäre also Osdorf / Immenbusch.
Thomas-Mann-Straße ist noch so ein Beispiel wo Stadtteile einfach nicht passt - richtig wäre dort Karlshöhe. Und wie wird dass eigentlich beim 275er gemacht? Ganz Meiendorf ist ja Teil von Rahlstedt. Stadtteiles. Und die Doppel-Namen-Stadt-Teile werden doch sicherlich auch nicht ausgeschrieben? Und wird wirklich 'Waltershof BAB-Auffahrt Waltershof" geschrieben? "Finkenwerder Finkenwerder (Fähre)", "Moorwerder Freiluftschule Moorwerder", "Allermöhe Allermöher Werftstegel" - oder gar "Moorfleet Moorfleet"?
Der 275er schildert immer Meiendorf als Stadtteilbezeichnung und in der zweiten Zeile dann je nach Fahrtziel Spitzbergenweg, Wildschwanbrook oder Künnekestraße.
Zitat
LH
Und mir fiele noch Immenbusch ein. Früher als Osdorfer Born / Immenbusch geschildert (keine Ahnung, ob noch immer).

Meines Wissens wird es immer noch so geschildert.


Zitat
christian schmidt
Thomas-Mann-Straße ist noch so ein Beispiel wo Stadtteile einfach nicht passt - richtig wäre dort Karlshöhe.

Karlshöhe ist mir so als Stadt- oder Ortsteil eigentlich nicht bekannt?!


Zitat
christian schmidt
Und die Doppel-Namen-Stadt-Teile werden doch sicherlich auch nicht ausgeschrieben? Und wird wirklich 'Waltershof BAB-Auffahrt Waltershof" geschrieben? "Finkenwerder Finkenwerder (Fähre)", "Moorwerder Freiluftschule Moorwerder", "Allermöhe Allermöher Werftstegel" - oder gar "Moorfleet Moorfleet"?

Wie schon gesagt, das wären ja dann quasi Gelsenkirchener Verhältnisse.
Beim ersten, zweiten und dritten Beispiel enthält der Haltestellenname ja schon den Stadtteil.
Beim vierten Beispiel ist es ähnlich wie mit dem Bramfelder Dorfplatz, der Straßenname lässt hier die geografische Zugehörigkeit schon deutlich werden.
Beim fünften Beispiel gibt es meines Wissens die Haltestellen Moorfleet, Moorfleet (Feuerwehr) und Moorfleet (Halskestraße). Da die Haltestelle Moorfleet an sich als Stadtteilzentrum zu sehen ist wird hier denke ich wirklich nur Moorfleet geschildert. Bei den anderen beiden Haltestellen wird meines Wissens exakt so geschildert, wie die Haltestellen heißen.
Zitat
VBB/HVV
Karlshöhe ist mir so als Stadt- oder Ortsteil eigentlich nicht bekannt?!


Ja, Karlshöhe ist eine Siedlung im Nordosten Bramfelds, die zu Beginn der 60er Jahre auf Teilen des Staatsgutes Karlshöhe (alte Schreibweise: "Carlshöhe") entstanden ist. Unbebaute Reste des Gutes sind noch als "Gut Karlshöhe" (früher "Umweltzentrum Karlshöhe") vorhanden.

Der Vorschlag von Christian Schmidt:
Zitat
cristian schmidt
...richtig wäre dort Karlshöhe
würde aber für Verwirrung vor Ort sorgen, da es längst eine hochfrequentierte Haltestelle "Karlshöhe" an der Kreuzung Pezolddamm - August-Krogmann-Str./Karlshöhe gibt, an der die Buslinien 277/617 (Berne - Barmbek (über Bramfeld)) und 27 (Billstedt - Wellingsbüttel) / 171 (Barmbek (über Farmsen) - Thomas-Mann-Str.) halten.

Die Fahrzielinformation soll "griffig" sein. Den "Volksmund" kümmert es dabei ziemlich wenig, ob er die korrekte Verwaltungsmäßige Zuordnung vornimmt - und so kann es doch auch bleiben.

Gruß
Hartwig
BTW: Die Beschilderung für Karlshöhe lautet mitlerweile: Täterätä:

Bramfeld Karlshöhe
Auf Kurzenmoor (gehört zu Seester) waren bis vor einigen Jahren die Haltestellen noch nach den Bauern benannt, die ihre Höfe in der Nähe der entsprechenden Haltestellen hatten. Jetzt gehört die Hausnummer zum Haltestellennamen. Und Seester, Schwarzer Weg Seester, Dorfstraße (West) ist auch neu.

Passiert also nicht nur in der Stadt, dass man Haltestellen, von denen jeder weiß, wo sie sind, umbenennt.

---
Gregor Jacobs
root@127.0.0.1 <-- Don't send mail or else!
Hummelsbüttel Lentersweg finde ich auch sehr unpassend. Bei Hummelsbüttel denke ich doch an den Bereich Tegelsbarg bis max zum Lademannbogen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.01.2018 13:36 von Wolf Tiefenseegang.
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