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Historische Fotoaufnahmen aus Berlin und Brandenburg II
geschrieben von Sasukefan86 
Zitat
DasVerkehrswesen
Kiez schreibt man übrigens derzeit bevorzugt ohne t.

Nicht in unserem schönen Köpenick. Wir haben hier einen Kietz, eine Kietzer Straße und sogar ein Kietzer Feld.
Die Doppelbezeichnung ist wohl Verschwunden und die Station heißt nur noch Wittenau.

[de.m.wikipedia.org])
Hallo,

Zitat
GraphXBerlin
Danke für das letzte Bild. Das Ziel bzw. diese Rollbandversion welches dieses Ziel beinhaltete ist mir bisher völlig unbekannt. Sehr interessant für mein Zielverzeichnis ;-)

Aber gerne doch.

Zitat
Wollankstraße
glaube der Name "Wilhelmsruher Damm" war für die Station Wittenau vorgesehen, als die S-Bahn in West-Berlin noch keine Rolle in den Planungen spielte.

Ich will mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich habe das Ziel Wilhelmsruher Damm damals für das Foto selbst in die Anzeige gedreht und bin eigentlich der Meinung, dass Wittenau ebenfalls auf dem Rollband war.

Zitat
Wollankstraße
Bei Eröffnung der U8 dort (die S-Bahn fuhr ja schon wieder) gab es den Doppelnamen "Wittenau-Wilhelmsruher Damm", anstatt "Wittenau (Nordbahn)" wie früher.

Hat der Bahnhof eigentlich immer noch den Doppelnamen ?

Doppelname? Wilhelmsruher Damm war beim Bhf. Wittenau immer nur ein Namenszusatz.

Viele Grüße vom Oberdeck...


Der richtige Weg in die Zukunft: Autos mit eckigen Rädern!
Bei der (S-) Bahn gehört der Inhalt in Klammern zum vollständigen Namen der Betriebsstelle :)
Wittenau (Wilhelmsruher Damm), vormals Wittenau (Nordbahn)

Der Zusatz gehört deswegen vollständig zum Namen wegen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik
ehem. Wittenau (Kremmener Bahn) ehem. Dalldorf (Kremmener Bahn)

[www.bahnhof.de]

Der Zusatz könnte aber "eigentlich" weg. Aber Änderungen kosten Geld ^^

Edit: Typo



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2016 10:44 von TomB.
Zitat
Oberdeck
Wurden die GIer 1993 nicht aufgrund irgendwelcher Anrainerproteste so schnell wieder von der U4 abgezogen? Wenn ich mich recht erinerre, soll es damals irgendwo entlang der Linie zu starken Erschütterungen gekommen sein.

Der Einsatz von Vierwagenzügen auf der U4 geht am Bedarf vorbei, seit der Kriegszerstörung des Umformerwerks Baumeisterstraße am Schöneberger Betriebsbahnhof ist auch die Stromversorgung nicht mehr so ergiebig. Die langen Kabelwege vom Gleichrichterwerk Gleisdreieck sind verlustreich bei größeren Strömen.

Zitat
Oberdeck
Ja, einige (oder sogar alle) der damals im Einsatz befindlichen GI-Züge erhielten nach der Fusion von BVG und BVB die übliche BVG-Lackierung, ...

Nicht alle GI-Züge erhielten nach 1992 noch den BVG-Lack, ursprünglich waren sie allerdings alle in Gelb geliefert worden:


Leipziger Herbstmesse 1982, Wagen 135 864 im Originallack, gleich nach der Messe zu GII umgebaut und nach Athen geliefert - ISAP 101, 1984 wieder als GI bei den BVB, 1987 unfallbeschädigt, bis 1990 in den Schrott.

Bei den GI/1 war es umgekehrt, alle wurden 1988/89 im Hauptstadtlack geliefert und ab 1992 in BVG-Gelb umlackiert.

Zitat
Oberdeck
...mir ist zwar bis heute nicht ganz klar wie es möglich war, dass der Folgezug so dicht auf den mit dem letzten Wagen noch im Bahnhof stehenden Vordermann auffahren konnte, da die Sicherungstechnik derartiges eigentlich gar nicht zulassen dürfte, aber anscheinend ging es ja.

Natürlich lässt das die Sicherungstechnik zu. Beim automatischen Streckenblock kann nach dem Anhalten am haltzeigendem Hauptsignal durchaus permissiv, also auf Sicht weitergefahren werden. Deshalb haben gewöhnliche Signalstörungen bei der U-Bahn meist geringere Auswirkungen auf den Betrieb als bei Eisenbahnen.
Kurz nach der Verbindung der U2 mit der Linie A im November 1993 kam es zu einer Vielzahl von Störungen. Die Fahrer der BVG kamen mit den G-Zügen nicht zurecht, die A3 machten ebenfalls Probleme.

Zitat
Oberdeck
Das zweite Bild nahm ich am 23.11.1992 auf; es zeigt einen Zug vom Typ DL, der seiner Zeit damals weit voraus war...

Zu dieser Zeit waren DL-Züge ihrer Zeit schon lange nicht mehr voraus. Der abgebildete Wagen wurde erst 1970 gebaut, 15 Jahre nach dem D-Prototyp. Weder Form noch Technik wurden in dieser Zeit weiter entwickelt, bis auf Aluminium als Baustoff.
Schon drei Jahre später erschien der F74 Prototyp, 1980 der Drehstromantrieb bei der Serie F79.3, das waren damals Innovationen.

so long

Mario
Er dürfte das Zielschild gemeint haben...
Zitat
der weiße bim
Zitat
Oberdeck
Wurden die GIer 1993 nicht aufgrund irgendwelcher Anrainerproteste so schnell wieder von der U4 abgezogen? Wenn ich mich recht erinerre, soll es damals irgendwo entlang der Linie zu starken Erschütterungen gekommen sein.

Der Einsatz von Vierwagenzügen auf der U4 geht am Bedarf vorbei, seit der Kriegszerstörung des Umformerwerks Baumeisterstraße am Schöneberger Betriebsbahnhof ist auch die Stromversorgung nicht mehr so ergiebig. Die langen Kabelwege vom Gleichrichterwerk Gleisdreieck sind verlustreich bei größeren Strömen.

Zitat
Oberdeck
Ja, einige (oder sogar alle) der damals im Einsatz befindlichen GI-Züge erhielten nach der Fusion von BVG und BVB die übliche BVG-Lackierung, ...

Zitat
Oberdeck
...mir ist zwar bis heute nicht ganz klar wie es möglich war, dass der Folgezug so dicht auf den mit dem letzten Wagen noch im Bahnhof stehenden Vordermann auffahren konnte, da die Sicherungstechnik derartiges eigentlich gar nicht zulassen dürfte, aber anscheinend ging es ja.

Natürlich lässt das die Sicherungstechnik zu. Beim automatischen Streckenblock kann nach dem Anhalten am haltzeigendem Hauptsignal durchaus permissiv, also auf Sicht weitergefahren werden. Deshalb haben gewöhnliche Signalstörungen bei der U-Bahn meist geringere Auswirkungen auf den Betrieb als bei Eisenbahnen.

Man darf nie vergessen, das rein rechtlich die U-Bahn nach BOStrab betrieben wird. Deshalb kann man da auch wie bei der Straßenbahn auf Sicht fahren. Genaueres weiß vielleicht jemand anders.

Die Regelungen mit permissiv weiterfahren stammen vor der DR.

Zitat
Signalbuch SB (DV301) Hl13 Halt!
Signal Hl 13 Halt
Hinsichtlich der Vorbeifahrt eines Zuges an einem Halt zeigenden Lichthauptsignal mit weiß-schwarz-weiß-schwarz-weißem Mastschild wird auf § 1 Abs. 13 verwiesen

Zitat
Signalbuch SB (DV301) § 1 Abs. 13ff.
13.
An einem durch ein weiß-schwarzweiß-schwarz-weißes Mastschild gekennzeichneten Lichthauptsignal oder
Lichtsignal der Berliner S-Bahn, das Halt oder zweifelhaftes Signalbild zeigt oder erloschen ist, darf ein Zug,
nachdem er gehalten und der Triebfahrzeugführer das Mastschild eindeutig erkannt hat, ohne Auftrag permissiv
vorbeiund weiterfahren. Hinsichtlich des Verhaltens beim permissiven Fahren wird auf Abs.14 verwiesen.
14.
Nach Vorbeifahrt an einem durch ein rotes oder weiß-schwarz-weiß-schwarzweißes Mastschild gekennzeichneten
Lichthauptsignal oder Lichtsignal der Berliner S Bahn, das Halt oder zweifelhaftes Signalbild zeigt oder erloschen
ist, ist bis zum nächsten Hauptsignal so vorsichtig - bei Dunkelheit oder unsichtigem Wetter mit höchstens 15 km/h
- weiterzufahren, dass der Zug vor einem etwa auftretenden Hindernis mit Sicherheit zum Halten gebracht werden
kann. Bemerkt der Triebfahrzeugführer in seinem Fahrgleis einen Zug, so darf er vorsichtig bis auf 200 m an
diesen heranfahren. Fährt der vorliegende Zug weiter, so darf diesem nur bis zum nächsten Hauptsignal und im
Abstand von mindestens 200 m gefolgt werden.
Ist das nächste Hauptsignal ein Lichtsignal mit einem weiß-schwarz-weißschwarz-weißen Mastschild, so ist auch
bei Fahrtstellung dieses Signals mit gleicher Vorsicht bis zu dem dann folgenden Hauptsignal weiterzufahren. Vom
permissiven Fahren ist möglichst die nächste Zugmeldestelle zu verständigen, bei durchfahrenden Zügen durch
Zuruf. Der Triebfahrzeugführer hat dies durch einen Achtungspfiff anzukündigen.
Hinsichtlich des Verhaltens bei Signal »Zs 9« wird auf § 13 Absätze 2 und 3 verwiesen.
Für Züge, die beim Befahren des falschen Gleises und beim zeitweise eingleisigen Behelfsbetrieb das Gleis
entgegen der gewöhnlichen Fahrtrichtung befahren, gelten die Bestimmungen für das permissive Fahren nicht

Hier noch zwei Fotos von 2006...

GI 279, 27.05.06


Innenraum von GI 279, 27.05.06

Gruß fairsein



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.2016 10:48 von fairsein.
Hallo,

Zitat
TomB
Bei der (S-) Bahn gehört der Inhalt in Klammern zum vollständigen Namen der Betriebsstelle :)
Wittenau (Wilhelmsruher Damm), vormals Wittenau (Nordbahn)

Ich hatte mich wohl wieder einmal zu unpräzise ausgedrückt: Natürlich meinte ich den U-Bhf. Wittenau. Bei dem war der Wilhelmsruher Damm stets als Namenszusatz zu betrachten.

Zitat
der weiße bim
Nicht alle GI-Züge erhielten nach 1992 noch den BVG-Lack, ursprünglich waren sie allerdings alle in Gelb geliefert worden (...)

Bei den GI/1 war es umgekehrt, alle wurden 1988/89 im Hauptstadtlack geliefert und ab 1992 in BVG-Gelb umlackiert.

Dass ein Teil der Gieselas in gelb geliefert wurde, so waren sie ja auch in Athen im Einsatz, ist mir natürlich bekannt. War das eigentlich der selbe Farbton, der in West-Berlin bei der BVG Verwendung fand? Auf allen Fotos sieht es jedenfalls stets so aus.

Zitat
der weiße bim
Natürlich lässt das die Sicherungstechnik zu.

Na fein, dann habe ich ja wieder einmal etwas dazugelernt. Jetzt interessiert mich noch folgendes...

Zitat
der weiße bim
Beim automatischen Streckenblock kann nach dem Anhalten am haltzeigendem Hauptsignal durchaus permissiv, also auf Sicht weitergefahren werden.

Auch eigeninitiativ oder nur nach absprache mit der bzw. nach Anordnung durch die Leitstelle?

Zitat
der weiße bim
Kurz nach der Verbindung der U2 mit der Linie A im November 1993 kam es zu einer Vielzahl von Störungen. Die Fahrer der BVG kamen mit den G-Zügen nicht zurecht, die A3 machten ebenfalls Probleme.

Wie gesagt, die Aufnahme entstand in den Abendstunden des Tages der Durchbindung. Der A3-Zug hatte den Bahnhof kurz zuvor mit relativ geringer Geschwindigkeit verlassen und hielt dann plötzlich an. Nach einiger Zeit kam der Fahrer des Zuges aus dem Tunnel heraus auf den Bahnsteig zurückgelaufen, auf dem Foto ist er neben dem Ausfahrsignal zu erahnen, und kontaktierte einen Mitarbeiter aus dem Dienstraum, das ist im Bild der Herr, der auf den Zug zugeht. Anschließend verschwand er für eine Weile wieder im Tunnel, während dieser Zeit fuhr dann der GIer in den Bahnhof ein - extram langsam, wohlgemerkt. Er hielt dann an dem Punkt, an welchem ihn die Aufnahme zeigt. Einen Augenblick später kehrte der Zugfahrer des A3 erneut in den Bahnhof zurück, woraufhin dann der Mensch aus dem Dienstraum noch einmal angewandert kam - in diesem Moment ist das Foto entstanden. Nachdem die beiden noch einmal einige Minuten lang miteinander sprachen, kehrte der Zugfahrer in den Fahrerstand zurück und setzte seine Fahrt fort. Auf dem Bahnsteig sorgte die ungewöhnliche Situation übrigens für mehrere Zuschauer.

Zitat
der weiße bim
Zu dieser Zeit waren DL-Züge ihrer Zeit schon lange nicht mehr voraus.

Meine Worte bezogen sich natürlich auf das geschilderte Ziel. ;)

Apropos geschildertes Ziel: Nie werde ich einen Moment vergessen, den ich Anfang 1990 erlebt habe. Gemeinsam mit einem damaligen Freund habe ich in jener Zeit erstmals die U-Bahnbetriebswerkstatt Friedrichsfelde besucht. Zunächst einmal muss ich dazu anmerken, dass in dieser Zeit irgendwie alles möglich schien. Noch heute verblüfft es mich, wie offen und freundlich wir dort empfangen und vom Leiter der Betriebswerkstatt, ein überaus netter Mensch, dem ich an dieser Stelle unbedingt noch einmal meinen ganz herzlichen Dank aussprechen möchte, höchstpersönlich über das gesamte Gelände geführt wurden - über mehrere Stunden hinweg, praktisch bis in den letzten Winkel. Uns wurde alles genauestens erklärt, wir durften nach herzenslust fotografieren und wurden zusätzlich reich beschenkt - und das im bis kurz zuvor noch so restriktiv geglaubten Osten. Es sollte nicht der letzte Besuch bleiben, einige weitere folgten damals.
Um nun auf das geschilderte Ziel zu kommen: Manchmal ist es wohl besser, wenn man seine vorlaute Klappe einfach mal hält. Im Laufe der Führung über das Gelände, näherten wir uns irgendwann nämlich einem abgestellten AI-Zug. Als wir diesen erreicht hatten, ist mir in meinem jugendlichen Leichtsinn die Anmerkung: "Ach, so ein Zielschild hätte ich ja auch gern" entwichen, noch bevor ich ein Foto von dem Zug angefertigt hatte. Daraufhin marschierte der Herr Betriebsleiter stan­te pe­de in den Zug und noch bevor ich überhaupt begriff, was er vorhatte, war das Schild auch schon aus dem Schilderkasten verschwunden und ich nenne es seither mein Eigen. Dafür muss ich nun zeitlebens damit zurechtkommen, dass der Zug auf dem Bild leider nicht mit "Pankow (Vinetastr.)" beschildert ist, sonderen eben "kahl" dort herumsteht...


126 512-2, Berlin-Lichtenberg (Bw Friedrichsfelde), 1990.

Während des Rundgangs stießen wir übrigens auch auf einen sehr interessanten Arbeitswagen, den "Laubfrosch"...


716 001-8, Berlin-Lichtenberg (Bw Friedrichsfelde), 1990

...dieser zum Gleisbettsauger umfunktionierte Wagen kam über einige Testfahrten nicht hinaus, da keine Lösung für das Problem gefunden werden konnte, dass stets in größerem Umfang Gleisschotter mitangesaugt wurde. Die Verringerung der Saugkraft führte zu unbefriedigenden Ergebnissen in der Reinigungswirkung und nachträglich angebrachte, relativ großmaschige Gitter vor den Saugrohren hatten zur Folge, dass die angesaugten Schottersteine dort hängengeblieben sind und diese somit verstopften. So verwarf man die Idee und der Wagen gammelte seither in der stillen Ecke herum, in der ihn die Aufnahme zeigt.

Viele Grüße vom Oberdeck...


Der richtige Weg in die Zukunft: Autos mit eckigen Rädern!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.2016 11:52 von Oberdeck.
Zitat
der weiße bim
Leipziger Herbstmesse 1982, Wagen 135 864 im Originallack, gleich nach der Messe zu GII umgebaut und nach Athen geliefert - ISAP 101, 1984 wieder als GI bei den BVB, 1987 unfallbeschädigt, bis 1990 in den Schrott.

Was war 1987 passiert?
Zitat
der weiße bim

Zitat
Oberdeck
Das zweite Bild nahm ich am 23.11.1992 auf; es zeigt einen Zug vom Typ DL, der seiner Zeit damals weit voraus war...

Zu dieser Zeit waren DL-Züge ihrer Zeit schon lange nicht mehr voraus. Der abgebildete Wagen wurde erst 1970 gebaut, 15 Jahre nach dem D-Prototyp. Weder Form noch Technik wurden in dieser Zeit weiter entwickelt, bis auf Aluminium als Baustoff.
Schon drei Jahre später erschien der F74 Prototyp, 1980 der Drehstromantrieb bei der Serie F79.3, das waren damals Innovationen.

Der D-Prototyp wurde 1956 gebaut, also 14 Jahre vor dem abgebildeten Wagen. Siehe [home.bahninfo.de]
Wie ist der aktuelle Stand der Umbau dieser Einheit?
Daten im Wikipedia Artikel sind wohl Falsch daher habe ich die Verlinkung gelöscht, sowie meinen vorherigen Text ebenfalls gelöscht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.2016 10:07 von Sasukefan86.
Der war aber im Mai 1986.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Sasukefan86
Dürfte dem Brand im Verbindungstunnel Klosterstr.-Alexanderplatz 1987 zum Opfer gefallen sein, ...

Der Fahrzeugbrand am 7. Mai 1986 betraf ausschließlich AII-Wagen, ein Achtwagenzug aus den Triebwagen 127 606, 127 632, 127 634, 127 646, den Beiwagen 177 619, 177 633, 177 635, 177 647 sowie dem Stromwagen 710 005.
1987/88 passierten kurz nacheinander zwei Unfälle mit GI bei einer Überführungsfahrt nach Friedrichsfelde und am Luxemburgplatz, wobei zwei GI-Doppeltriebwagen (135 780/781, 135 864) stark beschädigt wurden. Da gerade der Serienbau der GI/1 begann, wurde die Lieferung von 100 auf 104 Wagen erhöht und die beschädigten Wagen ausgemustert. Daher umfasste die Reihe GI/1 nach den Nummern 135 900 - 135 999 noch die Wagen 135 896 - 135 899.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.2016 21:32 von der weiße bim.
Ich hab da beim Stöbern ein paar alte Bilder entdeckt.
Ostkreuz:
November 2003

Mai 2004 (aus der Panorama-S-Bahn)


U15 Warschauer Straße:
auch Mai 2004

Zum letzten Bild:

Träume ich oder hab ich "Hallu's"?

Die BVG zeigt(e) doch sonst nur grundsätzlich das eigentliche und nicht das tatsächliche Fahr(t)ziel an?!?
Bild auf jeden Fall aufheben, scheint ja eine kleine Rarität zu sein!?

Das Bild beweist es ja, wenn die BVG will, dann kann sie auch. (Liebe BVG, warum nicht immer so?!?)
Dachte ich mir auch gerade das Bild dürfte zu den Raritäten schlechthin gehören.
Zitat
Zektor
Die BVG zeigt(e) doch sonst nur grundsätzlich das eigentliche und nicht das tatsächliche Fahr(t)ziel an?!?

Nein. Nicht grundsätzlich.
So schildert die U2 gegenwärtig Olympia-Stadion statt Ruhleben.
Dagegen wird die U5 ab Montag wahrscheinlich "Alexanderplatz" schildern, obwohl der Alex ab Frankfurter Allee mit U5 nur mit dreimaligen Umsteigen (Pendel- und Ersatzverkehr) erreichbar sein wird. Diskussionen darüber aber bitte im passenden Thema.

so long

Mario
Ja, ich weiß, bei längeren Linienunterbrechungen (z.B. U2 oder U8 > Boddinstr.) zeigt(e) die BVG wirklich das tatsächliche Ziel an.
Aber Prinzenstr. kann ja nicht längere Zeit angefahren worden sein, da dort in der Nähe ja kein Gleiswechsel vorhanden ist (erst zwischen Hallesches Tor und Möckernbrücke
oder Schlesisches Tor bzw. über das Kehrgleis vom Kottbusser Tor), nur darauf wollte ich aufmerksam machen.
Dazu habe ich mal eine kurze Frage zur ehemaligen U15: Was war der Sinn dahinter, die Fahrt auf Prinzenstr. zu beenden? Soweit ich es in Erinnerung habe, fuhr die U15 zwischen Warschauer Str. und Uhlandstraße. Inwiefern gab es diese Ausnahmen?

Grüße
Wahrscheinlich wegen einer Baustelle oder Betriebsbedingt.
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