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Modernstes Busnetz Europas
geschrieben von Norderstedt 
Danke Christian! Und ja, tatsächlich, es IST ein kompletter Straßenneubau. Vor einem Monat noch war da alles nur Dreck ...

Lese ich richtig, dass der M26 dieses Jahr noch endlich Gelenkbusse bekommt? Interessant wäre auch, ob der ab dieses Jahr auch dann komplett über die Gründgenstraße geht. Auf den Plänen zur Beschleunigung ist es so eingezeichnet. Macht auch Sinn!
Also dass die 26 umgestellt wird freut mich, bei der 23 genauso. Lohnen sich denn eigentlich, ausserhalb der HVZ Gelenkzuege zwischen Barmbek - Lufthansa Basis - Niendorf Markt oder wird die Linie getrennt?
Und welche Linien sollen in Harburg umgestellt werden? 143/443 hatte Heiko ja angedeutet, sonst noch welche?

Viele Grüsse aus North Conway, New Hampshire, USA.

Saludos,
Felipe
Ich würde mir ja eine Komplettumstellung der 15 auf Gelenkbusse wünschen. Oder einen dichteren Takt (von mir aus alle 20 Minuten Alsterchaussee – Klein Flottbek, alle 10 Minuten Alsterchaussee – Agathe-Lasch-Weg und alle 5 Minuten Schlump-Altona). Die Linie ist zur HVZ zwischen Altona und Schlump eine einzige Sardinenbüchse und seit IKEA Altona (in fußläufiger Entfernung zur Haltestelle Gerichtstraße) eröffnet hat, ist es noch schlimmer geworden. Aber da scheint sich ja insgesamt nix zu tun, auch in Sachen Verlängerung nach Barmbek ist man ja keinen Schritt weiter gekommen.
Zitat
Sebastian
Selbst bei kleineren Defekten werden Fahrzeuge in diesem Alter häufig ersatzlos ausgemustert.

Das Thema hatten wir ja schon mal Sebastian.
Es kommt immer darauf an, ob Fahrzeuge auch wegen kleineren Schäden ausgemustert werden, oder nicht.
Wenn Fahrzeuge einen größeren Schaden haben, machen hier immer zwei ein Geschäft.
Einmal das VU, was den Schaden nicht groß noch reparieren möchte und ihn lieber so verkauft und der Käufer, der das Fahrzeug dadurch günstiger bekommt
und einfach selbst repariert.
Zitat
PAD
Ich würde mir ja eine Komplettumstellung der 15 auf Gelenkbusse wünschen. Oder einen dichteren Takt (von mir aus alle 20 Minuten Alsterchaussee – Klein Flottbek, alle 10 Minuten Alsterchaussee – Agathe-Lasch-Weg und alle 5 Minuten Schlump-Altona).

Die vollständige Umstellung der M15 auf Gelenkbusse scheitert unter anderem daran, daß es in der Straße Hochrad mehrere Engstellen gibt, an denen sich derzeit regelmäßig Gelenkbusse festfahren und nur mit sehr großem fahrerischen Können wieder befreit werden können. Dafür müssen hin und wieder krisenerprobte Busfahrer herangeschafft werden, die dann die Strecke wieder freimachen.

Ursache dieser Engstellen sind Pkw-Fahrer, die sich zwar an die geltenden Parkeinschränkungen halten (dort wird massivst abgezettelt [und auch recht zügig abgeräumt]) -- aber es genügt ein 10cm zu weit vom Fahrbahnrand entfernt abgestelltes Fahrzeug, und schon kann ein Busfahrer, der noch nicht so lange dabei ist, ziemliche Probleme bekommen. Zudem ist die Straße an der betreffenden Stelle einerseits recht schmal und andererseits durch einen hügeligen Verlauf für eine vorausschauende Fahrweise sehr unübersichtlich. Kommt dann noch ein Bus oder Lkw entgegen, war's das...

Außerdem gibt es in Klein Flottbek im aktuellen Bauzustand nicht ausreichend Überliegeplätze, wenn auch noch die M21 auf G umgestellt wird -- zumindest nicht nach den aktuellen Lenk- und Ruhezeitvorschriften, während derer die Fahrzeuge offiziell nicht mal einen Meter bewegt werden dürfen. Es ist jetzt schon zu beobachten, daß einige Fahrer ihre lange Pause außerhalb der Kehre am Fahrbahnrand bei der Parkplatzzufahrt zum Botanischen Garten verbringen, um nicht ständig von durchfahrenden oder rangierenden Kollegen genervt zu werden.
Allerdings bietet die Buskehre Klein Flottbek ausreichend Platz zum Ausbau für weitere Stellplätze.

Gruß Ingo
Zitat
INW
Die vollständige Umstellung der M15 auf Gelenkbusse scheitert unter anderem daran, daß es in der Straße Hochrad mehrere Engstellen gibt, an denen sich derzeit regelmäßig Gelenkbusse festfahren und nur mit sehr großem fahrerischen Können wieder befreit werden können.
Da auf der M15 momentan aber bereits Gelenkbusse fahren, scheint das ja nicht wirklich ein problem darzustellen.
Das mit der Erweiterung kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen, das stammt noch aus dem Jahr 2008, wo es eigentlich losgehen sollte.
Immerhin sind die Linien 213, 167 und statt der 212 die 111 dazu gekommen.
Zitat
Heiko T.
Das mit der Erweiterung kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen, das stammt noch aus dem Jahr 2008, wo es eigentlich losgehen sollte.
Immerhin sind die Linien 213, 167 und statt der 212 die 111 dazu gekommen.

213 mit Gelenkbussen? Ich nutze diese Linie und finde, dass die Solobusse, mit denen zur Zeit im 10-Minutentakt gefahren wird, ausreichen. Im Gegensatz dazu sollte man darüber nachdenken, den Takt der 261 zu verdichten oder mit Gelenkbussen zu fahren...

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
213 mit Gelenkbussen? Ich nutze diese Linie und finde, dass die Solobusse, mit denen zur Zeit im 10-Minutentakt gefahren wird, ausreichen. Im Gegensatz dazu sollte man darüber nachdenken, den Takt der 261 zu verdichten oder mit Gelenkbussen zu fahren...

Öhm, ich kann dir jetzt nicht wirklich folgen, was möchtest Du uns damit sagen?

Es war nicht die Rede davon, das die 213 zum Gelenkbusbetrieb umgestellt werden soll, sondern das die aufgezählten Linien nach 2008 in den Betrieb gingen, die Linie 15 aber nicht verlängert wurde, wie auch andere Dinge nicht.

Die Linien sind dazu gekommen, also in Betrieb genommen worden.
Zitat
Heiko T.
Zitat
Der Hanseat
213 mit Gelenkbussen? Ich nutze diese Linie und finde, dass die Solobusse, mit denen zur Zeit im 10-Minutentakt gefahren wird, ausreichen. Im Gegensatz dazu sollte man darüber nachdenken, den Takt der 261 zu verdichten oder mit Gelenkbussen zu fahren...

Öhm, ich kann dir jetzt nicht wirklich folgen, was möchtest Du uns damit sagen?

Es war nicht die Rede davon, das die 213 zum Gelenkbusbetrieb umgestellt werden soll, sondern das die aufgezählten Linien nach 2008 in den Betrieb gingen, die Linie 15 aber nicht verlängert wurde, wie auch andere Dinge nicht.

Die Linien sind dazu gekommen, also in Betrieb genommen worden.

Achso, dann habe ich falsch gelesen...

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Ich habe mal kurz den neuen Fahrplan der Linie 5 mit meinem Fahrplanbuch von 2010 verglichen.

Stadteinwaerts sind es jetzt zwischen Niendorf und Dammtor 21 anstatt von 27 Minuten. Eine Minute weniger zwischen Niendorf und Siemersplatz, 2 zwischen Siemersplatz und Gaertnerstrasse, weiter 2 von dort bis Grindelberg und nochmal eine gesparrt bis Dammtor.

Stadtauswaerts kommen dann noch 2 Minuten zwischen ZOB und Dammtor hinzu, also 8 Minuten gesamt (=ueber 20%).

Interessant wuerde ich auch einen Vergleich mit 1979 (erstes Busjahr) und 1978 (letztes Strassenbahnjahr) finden. Hat da jemand Zahlen?
Also Winter 1979/80 waren es zwischen Niendorf, Markt und Dammtor 23 Min. in der Gegenrichtung ebenfalls 23 Min.
Das war dann auch schon die Zeit, als dort Gelenkbusse liefen, denn zwischendurch fuhr man mit Solofahrzeugen, die fast immer zu zweit auf einer Schicht fuhren.

Sommerfahrplan 1978 waren es mit der Strab 22 Min.

Als Vergleich noch mal Sommer 1998, da waren es 24 Min.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.2014 10:06 von Heiko T..
An Hand der Fahrzeiten merkt man schnell, dass die Kapazität schnell gestiegen ist. Durch den längeren Fahrgastwechsel, musste die Fahrtzeit erhöht werden. Zusätzlich wurden zu der Zeit öftere Male auf der Strecke an größere Kreuzungen umgebaut, was wiederum Auswirkung auf die Fahrtzeit hatte... Schon interessant, was so einige Ampeln bewirken können.

Und wenn man mal die Fahrtzeiten mit der U2 ab Gänsemarkt vergleicht:
Die U2 benötigt von Gänsemarkt bis Niendorf Markt 16 min
Die Linie 5 benötigt von Gänsemarkt bis Niendorf Markt 22 min
Und Laut HVV benötigt die Linie 5 zwischen Dammtor und Niendorf Markt nur 18 min ...

Hierran kann man eigentlich sehr gut erkennen, dass ein Bus trotz Straßenverkehr fast genauso schnell sein kann, wie eine U-Bahn... Und wegen weitere 5 Min Zeitersparnis wird es keinen Sinn machen eine Straßenbahn bzw. U-Bahnlinie auf dieser Strecke zu bauen. Dies wäre erst sinnvoll, wenn die Kapazität auf der Strecke mit den XXL-Bussen voll ausgeschöpft sind und die Busse schon in 2 min-Takt fahren müssen. Zusätzlich sollte man bedenken, dass neben der Linie 5 noch die Linie 4 gibt, die ebenfalls den Teil der Strecke mit entlastet.
Soweit in der Theorie. In der Praxis braucht der Bus länger, die Ampeln sind bei weitem nicht alle grün die Busse zur HVZ brechend voll. Heute habe ich am Siemersplatz stadtauswärts drei 5er hintereinander gesehen. Mit einer U-Bahn würde das nicht passieren.
Zitat
Koschi1988
Die Linie 5 benötigt von Gänsemarkt bis Niendorf Markt 22 min
...
Und Laut HVV benötigt die Linie 5 zwischen Dammtor und Niendorf Markt nur 18 min ...

In der HVZ 28 Minuten, sonst mindestens 24 Minuten. Wo hast du die 22 her? Von Dammtor entsprechend 24 und 21 Minuten, nicht 18.
18 Min. sind es in der Nebenzeit, also Abends und am Sonntag...
Stimmt, hatte noch den alten... Aber zum 22. September ändert sich der Fahrplan schon wieder. Dann gibts wieder 2 Minuten drauf.
Zitat
Koschi1988
Und wegen weitere 5 Min Zeitersparnis wird es keinen Sinn machen eine Straßenbahn bzw. U-Bahnlinie auf dieser Strecke zu bauen. Dies wäre erst sinnvoll, wenn die Kapazität auf der Strecke mit den XXL-Bussen voll ausgeschöpft sind und die Busse schon in 2 min-Takt fahren müssen.

Abgesehen davon, dass das eben nur Theorie ist: Eine U-/Straßenbahn (erst dann) zu bauen, wenn die Kapazität der Busse (bereits) voll ausgeschöpft ist, ist nicht die beste Idee. Erstmal dauert der Bau ein paar Jahre und die Planung selbstverständlich ein paar Jahre mehr, rechne dann noch Bürgerbeteiligung und die eine oder andere Klagewelle dazu und du weißt, wie viel früher so ein System initiiert werden muss.

Das soll nicht heißen, dass von heute auf morgen die Busse durch Bahnen ersetzt werden müssen, aber man muss halt im Hinterkopf haben, dass die Busbeschleunigung als mittelfristige Lösung gedacht war, und darf eine langfristige Lösung nicht vergessen. Hier ist man mit der U5 auf dem Richtigen Weg und wenn die Prognosen es rechtfertigen, wird man Ernst machen.

Bis dahin verkürzt die Busbeschleunigung die Fahrzeiten und dadurch frei gewordene Ressourcen (Fahrzeuge+Personal) können eingesetzt werden, um Kapazitäten zu erhöhen.
Vor allem, wenn man so anfängt. Als ich noch in Horn gewohnt habe bin ich manchmal mit den Nachtbus nach Altona gefahren. Damit war ich auch schneller als mit der Kombi aus U2 und S-Bahn, soll man die Bahnen jetzt einstellen, nur weil der Bus schneller bzw. nicht viel langsamer ist?
Heute gibt es ein Mal negative Berichterstattung über die begonnenden Bauarbeiten am Mühlenkamp:

[www.ndr.de]

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
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