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Vorschläge zur Liniennetzoptimierung in Kiel
geschrieben von Deniz90 
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Biene
Die 51 schafft die Leute aus Hassee zum Kolonnenweg, damit sie dort in die 6 umsteigen können. Denniz90 scheint meine Idee, aus 51 und 6 eine einzige Linie zu machen, gut zu heißen. Problem ist aber, dass die 51 viertelstündlich und die 6 halbstündlich - ohne Wochenende - verkehrt. Lösung: nur jede zweite 51 fährt über Kolonnenweg hinaus weiter auf dem Kurs der bisherigen 6.

Ein Umstieg macht eine Linie unattraktiv. Den Vorschlag aus diesen Linien eine einzige zumachen ist unsinnig, da fest geplant ist, jede 2. Fahrt der Linie 51 im Bereich Knooper Weg abzuzweigen. U.U. könnte dies eine Kreuzung der selben Linie bedeuten: Wik -> Uni -> Kronshagen -> Mettenhof -> Hassee -> Hbf. -> Uni -> BoGa. Das wäre noch schlimmer, als ohnehin schon die Linie 81. Bei der 81 gehört DRINGEND eine Änderung.
Erst neulich hat sich ein Fahrer mal wieder verfahren: Ab Goetheschule Richtung Bahnhof fuhr der Fahrer irrtümlich in die Gutenbergstr.! Statt dann aber in den Knooper Weg abzubiegen, ging es weiter über Lehmberg - Holtenauer Str. - Bergstr. - Martensdamm - Rathausstr. - Exerzierpl. - Möllingstr. - Eckernförder Str. - Westring zur Hst. P.-Peters-Pl. Das war vielleicht eine Fahrt!

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Deniz90
Zum Mini-Fahrplanwechsel im September folgender, zusätzlicher Vorschlag
Linie 6 statt bis Kolonnenweg weiter bis "Bf. Kiel-Hassee CITTI-Park".
Warum die Haltestelle allerdings nahezu neben der Haltestelle Stadtrade geplant ist (also direkt in der Einmündung Altenrade-Saarbrückenstr.) statt an der Ecke Altenrade-Neuenrade, bleibt ein Rätsel. Soll das Heckstück des haltenden Busses auf der Kreuzung etwa als "Verkehrsberuhigung" dienen?

Wenn man sich nur ein bisschen in der Gegend auskennt, ist es ganz klar, warum die Haltestelle dort hinkommt, wo sie hinkommt:

1. Alle anderen Standorte scheiden aus:
a) In der Altenrade vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet sich ein Schutzzaun an der Gehwegkante, da sich in dem Gebäude ein Kinder/Jugendtreffe befindet. Außerdem stehen dort häufig unzulässiger Weise die Anlieferer der Firma Fuchs.
b) Sämtliche Standorte in der Neuenrade scheiden aus, weil dort die Zufahrten zur Firma Fuchs liegen und die Straße ansonsten von Bäumen gesäumt ist. Außerdem wäre die Haltestelle dann wohl auch wieder zu dicht an der Haltestelle "Bärenkrog".
c) Standorte, die auch nur ansatzweise in Kurven liegen, scheiden aus, weil dort nicht so dicht an den Bordstein gefahren werden kann.

2. Was aber viel wichtiger ist: die Haltestelle soll in erster Linie die Haltestelle "Uhlenkrog" ersetzen. Und je dichter die neue Haltestelle an der Einmündung ist, desto dichter ist sie auch an der alten Haltestelle "Uhlenkrog".
Zitat
Deniz90
Ein Umstieg macht eine Linie unattraktiv. Den Vorschlag aus diesen Linien eine einzige zumachen ist unsinnig, da fest geplant ist, jede 2. Fahrt der Linie 51 im Bereich Knooper Weg abzuzweigen. U.U. könnte dies eine Kreuzung der selben Linie bedeuten: Wik -> Uni -> Kronshagen -> Mettenhof -> Hassee -> Hbf. -> Uni -> BoGa. Das wäre noch schlimmer, als ohnehin schon die Linie 81. Bei der 81 gehört DRINGEND eine Änderung.

Mit Deinem Vorschlag, die 6 bis Citti durchzuführen, willst Du doch den jetzt bestehenden Umsteig am Kolonnenweg vermeiden, dachte ich. Meine Frage, ob die 51 dieses Stück dann Deiner Meinung nach nicht auch noch fahren soll, hast Du nicht beantwortet. Ein Umstieg kann m.E. nicht "eine Linie unattraktiv" machen, sondern nur die Verbindung, die diesen Umstieg benötigt.
Wenn jede 2. Fahrt der 51 ohnehin umgeleitet werden soll - wohin übrigens und woher ist das Dir bekannt? -, spricht das doch nur für meinen Vorschlag. Dann bekommt die lange Strecke, bei der nicht mehr am Kolonnenweg umgestiegen werden muss, z.B. die Nummer 56, und nur jede zweite, d.h. die andere, fährt wie bisher als 51.
Hinsichtlich der 81 vertrete ich seit Jahren dieselbe Meinung wie Du jetzt offenbar.
Da ist eine richtige Ringlinie wesentlich sinnvoller. Hier hatte ich ja vorgeschlagen, aus 6 und 41 oder 42 und 51 eine solche zu bilden.
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Biene
Mit Deinem Vorschlag, die 6 bis Citti durchzuführen, willst Du doch den jetzt bestehenden Umsteig am Kolonnenweg vermeiden, dachte ich. Meine Frage, ob die 51 dieses Stück dann Deiner Meinung nach nicht auch noch fahren soll, hast Du nicht beantwortet.
Wenn jede 2. Fahrt der 51 ohnehin umgeleitet werden soll - wohin übrigens und woher ist das Dir bekannt? -, spricht das doch nur für meinen Vorschlag. Dann bekommt die lange Strecke, bei der nicht mehr am Kolonnenweg umgestiegen werden muss, z.B. die Nummer 56, und nur jede zweite, d.h. die andere, fährt wie bisher als 51.

Richtig, Umstieg am Kolonnenweg für Fahrten bis Citti-Park. Aber NICHT darüber hinaus. Denn es ist kein kleines Stück, sondern ein sehr großes.
Es ist folgendes fest eingeplant: Änderung des Linienweges im Bereich Hassee, Umstellung auf Gelenkbusbetrieb sowie jede 2. Fahrt von der Haltestelle "Alsenstr." weiter bis Uni/BoGa statt Reventloubrücke.
(Ich frage mich, warum es denn keine Direktverbindung Reventloubrücke/Fähre-F2<->Uni/BoGa gibt.)

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Die Umlaufzeit der 6 ist zu knapp bemessen, so dass man sie nicht bis Citti-Park verlängern kann, so wünschenswert das auch wäre.
Zitat
jwn
Die Umlaufzeit der 6 ist zu knapp bemessen, so dass man sie nicht bis Citti-Park verlängern kann, so wünschenswert das auch wäre.
Das stimmt nicht. In Wik können sie zwischen 6 und 32 tauschen. Dann hat die 32 auch wieder eine angemessene Wendezeit. Nebenbei kann dann die 32 auch am Seegarten halten und nicht dran vorbei fahren.

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Zitat
Dario1608
Ich habe auf liniefuenf.de mal zwei Vorschläge für Änderungen an Linienführungen entworfen, die mir seit einiger Zeit durch den Kopf gehen. Beschreibungen sind unterhalb der Karte im Link.
Verlegung der Linie 22 über Kaistr. – Bahnhofstr.
Verlegung der Linie 50 zum CITTI-Park
Was meint ihr, haltet ihr das für soweit sinnvoll, dass man es ausprobieren könnte?

An sich eine "gute Idee", aber nicht bis zum Schluss.
Sicher wäre es schon, wenn endlich auch mal ein Bus "am Wasser" entlang fährt. Da das Liniennetz aber so ist, wie es ist, kommen wir um eine gravierende Änderung zahlreicher weiterer Linien nicht drumrum.

Zur 22 selbst: Statt einen Umweg über Holstenbrücke zu fahren, wäre es sinnvoller, die Linie direkter fahren zu lassen. Sprich: Ab Hbf./Kaistr weiter über Hbf./Sophienhof, Kirchhofallee, Adelheidstr. zum Arndpl.

Zur 50: Mit diesem Vorhaben wird der Kolonnenweg vom Busverkehr stark ausgegrenzt. Zudem wird der einheitliche Takt auf der Kirchhofallee zerstört.
Zum Citti-Park würde ich lieber z.B. die 33 verlängern.

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Zitat
Deniz90

Zur 22 selbst: Statt einen Umweg über Holstenbrücke zu fahren, wäre es sinnvoller, die Linie direkter fahren zu lassen. Sprich: Ab Hbf./Kaistr weiter über Hbf./Sophienhof, Kirchhofallee, Adelheidstr. zum Arndpl.

Genau diesen Vorschlag hatte ich schon vor Jahren unterbreitet. EBK ist froh, den "Umweg" über Holstenbrücke endlich los zu sein. Die Verlängerung der 52 zur Werftstraße könnte rückgängig gemacht werden.
Die Musikschule hätte endlich eine vernünftige Verkehrsanbindung und die Suchsdorfer und Gaardener kämen ebenfalls in den Genuss eines Vorteils, den bislang nur die Mettenhofer haben: zwecks Bahnreise könnten sie am Hbf auf Busstieg A oder B aussteigen und auf der Rückfahrt ebenfalls auf Bussteig A oder B einsteigen, natürlich in eine andere Linie.
Falls sie zum Sophienhof möchten, gilt für die Bussteige C oder D dasselbe.
Die Fahrt durch die Möllingstraße ist für die 22 überflüssig und umständlich und zeitaufwendig. Wenigstens eine Regionalbuslinie fährt aber ebenso.
Gruß von Biene
Ein weiterer Vorschlag für eine Optimierung des Liniennetzes betrifft die Fähren.
Alle weiteren Informationen sind hier: [www.liniefuenf.de] Beschreibung ist unterhalb der Karte.
Ich würde gern mal eure Meinung dazu hören. ;)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.2014 18:58 von Dario1608.
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2021 19:44 von cedric30003.
Ist mittlerweile schon korrigiert, war ein Fehler seitens des Systems.
Den Anleger Kitzeberg gibt es momentan nicht. Heißt ja nicht, dass da keiner zukünftig sein kann.
Zum Bordzuschlag: Dennoch sind die anderen nicht mit inbegriffen. Das sollte aufgehoben werden.
Verlängerung der F2: Unnötig. Niemand, aber wirklich niemand würde extra deutlich länger mit der Fähre unterwegs sein, als mit dem Bus.
Der einzige Vorteil ist die direkte "Ost-West" Verbindung mit Umgehung des Zentrums. Wobei hier eine deutliche Verbesserung der Busanbindung von Nöten wäre. In etwa Reventloubrücke-Universität o.ä.

F4 wäre etwas für die Sommerferien, evtl. Kieler Woche, aber auch nur an ausgewählten Tagen. Auch hier fährt weiterhin ein Bus (deutlich schneller) sowie irgendwann auch sogar planmäßig eine RB. Ich weiß zwar nicht, ob die besagten Anleger (Schönberger Strand usw.) existieren, ein Neubau allerdings würde aber garantiert nicht stattfinden.

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Zitat
Dario1608
Den Anleger Kitzeberg gibt es momentan nicht.
Da war aber mal einer, wurde auch angefahren.
Zitat
Deniz90
Verlängerung der F2: Unnötig. Niemand, aber wirklich niemand würde extra deutlich länger mit der Fähre unterwegs sein, als mit dem Bus.

So allgemein stimmt das nicht: die F1 benötigt zwischen Hbf und Laboe bekanntlich 70 Min., die 100 nur 27-30 Min., die 102 noch weniger. Dennoch nimmt mancher die Fähre.
Außerdem ist jegliche Ausweitung des Fährbetriebes mit den derzeitigen Schiffen völlig ausgeschlossen. Die SFK weigert sich sogar, auf der F1 den durchaus möglichen 90-60-90-60-Min.-Takt einzuführen.

Gruß von Biene
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2021 19:45 von cedric30003.
Zitat
Dario 1608
Ist mittlerweile schon korrigiert, war ein Fehler seitens des Systems.

Leider nein, immer noch völlig unverständlich und falsch.
Die Fähren stellen ihren Betrieb meist gegen 20 Uhr ein.

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Ich habe mir diesen Monat mal wieder utopische und möglicherweise total sinnlose Sachen überlegt, ich würde sie euch trotzdem einmal gerne zeigen.

Zum einen habe ich eine Art Regio-S-Bahnnetz für Kiel entworfen. Mir ist bewusst, dass manche Haltepunkte vielleicht sinnlos oder zu nah aneinander sind, allerdings ist dies mehr als eine Sammlung aller möglichen und unmöglichen Haltepunkte zu verstehen. Auch bin ich mir, v.a. bei den heutigen Güterstrecken, nicht sicher, ob dort überhaupt ein regelmäßiger Personenverkehr möglich und notwendig ist.
[www.liniefuenf.de]

Als zweites habe ich ein mögliches Straßenbahnnetz, bestehend aus vier Linien, entworfen. Auch hier habe ich mir über die Realisierbarkeit eher weniger Gedanken gemacht, v.a. auf dem Theodor-Heuss-Ring ist so etwas mit Sicherheit kaum möglich.
[www.liniefuenf.de]

Bitte auch die Beschreibungen unterhalb der Karte beachten.

Vielleicht sind bei den Vorschlägen ja ein paar halbwegs gute Ideen dabei.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2015 00:08 von Dario1608.
Ich äußere mich nur zum 2. Vorschlag und kann leider nur wenig positives dazu sagen. Denn es geht nicht darum, möglichst über Hauptstraßen zu fahren, sondern darum, möglichst an Ballungsgebieten zu fahren.
Das die "Westring-Ostring"-Linie die Innenstadt komplett meidet ist eher der größte Nachteil.
Wiederum ist es völlig Absurd durch solche Fußgängerzonen wie die Holstenstraße oder den Vinetaplatz zu fahren.
Ein 10er Takt nach Melsdorf ist völlig übertrieben. Wer soll denn da mit fahren?

Eine StraBa-Linie entlang des Westringes war schon gut, aber müsste sie dann über Südfriedhof in die Innenstadt führen. Entlang der Feldstraße war es auch ein guter Vorschlag, Aufgrund des UKSH (die Bakterien-Panne mal außen vor ;) ).

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Schöne Vorschläge! Nett, dass du dir die Arbeit gemacht hast.

Zur Straßenbahn ein paar Anmerkungen:

- im Gegensatz zu den SRB-Planungen führst du die Straßenbahn durch die Johann-Fleck-Straße zur Eckernförde Straße nach Suchsdorf. Zum einen ist die Johann-Fleck-Straße dafür zu schmal. Zum anderen liegt die Eckernförde Straße doch recht abseits (praktisch nur Autohäuser in dem Abschnitt). An der Stelle macht eine Führung durch Klausdorf einfach mehr Sinn.

- die Führung durch die Kieler Altstadt wird durch den Überbau der Eggerstedtstraße nicht mehr möglich sein.

- eine Ausfädelung zur Uniklinik macht wirklich Sinn, genauso wie die Schleife am Botanischen Garten. Der Verkehr zur Uni wird doch so stark sein, dass es Sinn macht, einzelne Kurse dort enden zu lassen

- die Führung über den Westring halte ich auch für überflüssig. Zu viel Konkurrenz zum Auto, zu wenig Erschließungswirkung

- mir fehlt die Anbindung Hassees über die Hamburger Chaussee. Da sollte irgendwann eigentlich wieder eine Straßenbahn lang führen.

- leider wurde bisher auch nicht eine Anbindung der Schönberger Strecke über die Preetzer Straße diskutiert. Bindet Gaarden ein und sollte keinen Umweg darstellen

- Projensdorf könnte man auch über einen Schlenker durch den Elendsredder anbinden. Auf dem Weg eventuell auch das Holsteinstadion.

Zur Regio-S-Bahn:

Die Haltepunkte Wellsee und Meimersdorf sind eine gute Idee. Wellsee wurde durchaus auch im Zuge der SRB-Planungen diskutiert. Für Meimersdorf wird man sich aber ganz schön strecken müssen.

Die alten Güterbahnen Kiel-Nordhafen und Kiel-West liegen viel zu weit abseits und bilden Sackgassen. Da wird nie SPNV stattfinden.

Zusätzliche Haltepunkte in Eckernförde und Preetz werden auch für die SRB diskutiert (über die ursprünglichen Planungen hinaus)

Die Führung über den Kanal ist mutig! Dieses heiße Eisen wird man erst anfassen können, wenn schon irgendwo in Kiels Straßen Schienen liegen. Leider bleibt auch Holtenau so links liegen.
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