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StUB Erlangen (Planung)
geschrieben von Manfred Erlg 
Gestern Abend war Lokalforum in Haundorf und Häusling:

>> StUB: "Park and Ride"-Parkplatz für die A3?

Beim Lokalforum in Häusling und Haundorf wurde eine Idee angesprochen, die noch Zukunftsmusik ist - vor 16 Minuten

HAUNDORF/HÄUSLING - Wie wird die Stadt-Umland-Bahn (StUB) bei Haundorf und Häusling verlaufen? Das interessierte rund 80 Bürger bei einem Lokalforum des Zweckverbands StUB am Mittwoch. <<

Weiterlesen: [www.nordbayern.de]
Bin gespannt, ob die Raumplanung durchgewunken wird:

[www.nordbayern.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.11.2019 09:30 von HansL.
Die Landesplanung wird nicht durchgewunken. Die Landesplanung ist Grundlage für die Beurteilung des Vorhabens.

Das ROV war ein Tagesordnungspunkt auf der letzten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsaussusses (UVPA) im Stadtrat von Erlangen.

Dazu gibt es eine neue Präsentation. Sie nennt prognostizierte Fahrgastzahlen auf einzelnen Streckenabschnitten (Fahrt-Ziel-Beziehung):

>> StUB Nutzer

- An einem durchschnittlichen Werktag nutzen ca. 46.000 Fahrgäste die StUB.

- Davon fahren zwischen:
o Erlangen Herzogenaurach: 8.000 Personen
o Erlangen Nürnberg: 7.800 Personen
o Erlangen andere Kommune: 2.600 Personen
o Nürnberg Herzogenaurach: 1.700 Personen
o Nürnberg andere Kommune: 600 Personen
o Herzogenaurach andere Kommune: 1.500 Personen

- Wesentliche Reisebeziehungen der StUB Nutzer sind innerstädtisch. So liegen Start und Ziel von
o 17.700 Fahrgästen innerhalb der Stadt Erlangen
o 3.100 Fahrgästen innerhalb der Stadt Nürnberg
o 3.200 Fahrgästen innerhalb der Stadt Herzogenaurach

- Mit über 16.000 Fahrgästen/Werktag liegt der stärkste Querschnitt in der Erlanger Innenstadt. <<

[stadtumlandbahn.de] (zum PDF nach unten scrollen)

Anmerkung: "Nürnberg Herzogenaurach" bedeutet nicht von Stadtmitte bis Stadtmitte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.11.2019 09:24 von Manfred Erlg.
Aktualisierung der Nutzen-Kosten-Untersuchung

Teil 1 der Dokumentation der Aktualisierung der Nutzen-Kosten-Untersuchung für die StUB ist fertiggestellt.

Download: [stadtumlandbahn.de]

Hinweis: „Teil 2“ beinhaltet die Untersuchungen zur Regnitzquerung und wird nach Fertigstellung ebenfalls bereitgestellt.


Methode: Standardisiertes Verfahren in Version 2016 (--> NKF = 1,16)
Trasse:
-- in H'aurach durch die Rathgeberstraße (neue Vorzugstrasse),
-- in Erlangen über die Regnitz per Kosbacher Brücke (ursprüngliche Trasse, keine Varianten)
Buslinien: aktualisierte Busnetzplanung für Ohnefall und Mitfall

Neben der StUB werden zwei Buslinien (E2 und E1.2/E1.3) über die Regnitzquerung zugrunde gelegt:
-- Büchenbach D. Polli - Mönaustr. - Dorfstraße - Am Hafen - Schulzentrum West - Arkaden - Hugo - Schwabachanlage - Sieglitzhof
(Mo - Fr: täglich 36 Fahrten und 28 Verstärkerfahrten nur bis Hugo)
-- Höchstadt - Adelsdorf - Dechsendorf - Schulzentrum West - Arkaden - Buckenhof/Spardorf - Neunkirchen am Brand - Eschenau
(Mo - Fr: täglich 32 Fahrten und 26 Verstärkerfahrten zwischen Adelsdorf und Neunkirchen)

Linie 280 (E1.1) ab Dechsendorf über Kosbach - Adenauerring - Schulzentrum West - P. Gossen - TechFak - Buckenhof/Spardorf
(Mo - Fr: täglich 52 Fahrten)

Eine weitere Hauptlinie für Büchenbach ist eine Kombination aus 287 und 289 (E6):
-- Fr'aurach Sportplatz - Steudach - Kosbach - Adenauerring - Odenwaldallee - Steigerwaldallee - Am Hafen - Schulzentrum West - Schlachthof - Busbahnhof - Äuß. Brucker Str. - Bruck
(Mo - Fr: täglich 30 Fahrten und 34 Verstärkerfahrten zwischen Büchenbach und Bruck)

Dann gibt es noch die Tangentiallinie über Am Europakanal - Fr'auracher Str. - H'auracher Damm - Bf Bruck - Zollhaus (E12):
(Mo - Fr: täglich 18 Fahrten von Höchstadt über Heßdorf nach Sieglitzhof, 22 Verstärkerfahrten zw. Klinikum und Markuskirche)

Busplan (Aktualisierung Mitfall) für Erlangen West und Zentrum:



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.12.2019 08:53 von Manfred Erlg.


Zitat
Manfred Erlg
Aktualisierung der Nutzen-Kosten-Untersuchung

Teil 1 der Dokumentation der Aktualisierung der Nutzen-Kosten-Untersuchung für die StUB ist fertiggestellt.

Download: [stadtumlandbahn.de]

Hinweis: „Teil 2“ beinhaltet die Untersuchungen zur Regnitzquerung und wird nach Fertigstellung ebenfalls bereitgestellt.

Untenstehendes bezieht sich wohl auf die "Hochbrückenlösung", nicht auf die derzeit bevorzugte "bodennahe" Talquerung? Stimmt's?

Zitat
Manfred Erlg
Methode: Standardisiertes Verfahren in Version 2016 (--> NKF = 1,16)
Trasse: in H'aurach durch die Rathgeberstraße (neue Vorzugstrasse), in Erlangen über Kosbacher Brücke (ursprüngliche Trasse)
Buslinien: aktualisierte Busnetzplanung für Ohnefall und Mitfall

...

sb



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.12.2019 02:56 von StribelB.
Die sogenannte Kosbacher Brücke geht Richtung AB-Anschlussstelle "Zentrum" (W-v-Siemens-Straße).
Zumindest Erlangen scheint gewillt zu sein, jetzt wenigstens mal die erneuten Voruntersuchungen mit zu bezahlen:

[www.nordbayern.de]
Wie man aus dem Abstimmungsergebnis sieht, hat die CSU mit Nein gestimmt:

Aus dem Beschluss des Stadtrats [III. Abstimmung]:

>> Beratung im Gremium: Haupt-, Finanz- und Personalausschuss am 15.01.2020

Ergebnis/Beschluss:

Die Stadt Erlangen unterstützt die Initiative StUB Ostast zur Förderung des ÖPNV und im Hinblick auf künftigen Klimaschutz.
Für die zu beauftragenden notwendigen Planungsleistungen gibt die Stadt Erlangen dem Zweckverband StUB eine Vorfinanzierungszusage für die beteiligten Kommunen der Initiative StUB Ostast.

mit 9 gegen 5 Stimmen <<

>> Beratung im Gremium: Stadtrat am 16.01.2020

Ergebnis/Beschluss:

Die Stadt Erlangen unterstützt die Initiative StUB Ostast zur Förderung des ÖPNV und im Hinblick auf künftigen Klimaschutz.
Für die zu beauftragenden notwendigen Planungsleistungen gibt die Stadt Erlangen dem Zweckverband StUB eine Vorfinanzierungszusage für die beteiligten Kommunen der Initiative StUB Ostast.

mit 32 gegen 17 Stimmen <<

---------------------------

Unter Berücksichtigung der letzten Wahlergebnisse (Landtag, Europaparlament) und des aktuellen Trends kann man vermuten, dass der jetzige Erlanger OB Dr. Janik (SPD) nicht in die Stichwahl kommt, sondern dass es zur Stichwahl zwischen der Kandidatin der Grünen und dem Kandidaten der CSU kommt.

Der Kandidat der CSU schreibt in seinem Wahlflyer zum Thema "Kluge Verkehrskonzepte":

>> Erlangen darf nicht am Verkehr ersticken. Daher brauchen wir eine intelligente Verkehrslenkung. [... (gegen Durchfahrverbote)] Der andere wichtige Baustein ist ein zukunftsfähiges Mobilitätsangebot für alle Verkehrsteilnehmer. Hierzu gehört die Förderung von ÖPNV und Radfahrer ebenso wie ein stadtverträglicher Individualverkehr. <<

Das mag jeder selbst interpretieren.
Zitat
Manfred Erlg
Wie man aus dem Abstimmungsergebnis sieht, hat die CSU mit Nein gestimmt:

(…)

---------------------------

Unter Berücksichtigung der letzten Wahlergebnisse (Landtag, Europaparlament) und des aktuellen Trends kann man vermuten, dass der jetzige Erlanger OB Dr. Janik (SPD) nicht in die Stichwahl kommt, sondern dass es zur Stichwahl zwischen der Kandidatin der Grünen und dem Kandidaten der CSU kommt.

Der Kandidat der CSU schreibt in seinem Wahlflyer zum Thema "Kluge Verkehrskonzepte":

>> Erlangen darf nicht am Verkehr ersticken. Daher brauchen wir eine intelligente Verkehrslenkung. [... (gegen Durchfahrverbote)] Der andere wichtige Baustein ist ein zukunftsfähiges Mobilitätsangebot für alle Verkehrsteilnehmer. Hierzu gehört die Förderung von ÖPNV und Radfahrer ebenso wie ein stadtverträglicher Individualverkehr. <<

Das mag jeder selbst interpretieren.

Nun ist so eine OB-Wahl immer auch eine Personenwahl. Bei den Wahlen zum Stadtrat mag die SPD schlecht abschneiden, aber der OB wird wiedergewählt - so ein Szenario würde ich z.B. in München nicht ausschließen.
Außerdem war und ist Erlangen keine CSU-Hochburg.

Meines Erachtens sollte man immer wieder beharrlich versuchen, auch in der Erlanger CSU Verbündete für die STUB zu finden. So ein großes Vorhaben wie die STUB eignet sich nicht für politische Grabenkämpfe. Für die finanzielle Absicherung wird man sicherlich den Freistaat selbst brauchen - in dem die CSU ja eine wichtige Rolle spielt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.2020 07:56 von Marienfelde.
Heute in der Presse:

>> Regierung billigt Planungen: Die StUB kann kommen

Raumordnungsverfahren ist abgeschlossen - Letzte Hürden bei Streckenführung - vor 35 Minuten

NÜRNBERG - Seit Jahren wird über eine Stadt-Umland-Bahn (StUB) zwischen Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach debattiert, nun ist die Realisierung des Projekts einen Schritt näher gerückt: Die Regierung in Mittelfranken hat die bisherigen Pläne größtenteils abgesegnet. Allerdings liegen auf dem Weg bis zur Umsetzung noch einige Hürden. <<

[www.nordbayern.de]

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Heutige Pressemitteilung der Regierung von Mittelfranken:

>> Raumordnungsverfahren zur Stadt-Umland-Bahn Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach abgeschlossen

Die Regierung von Mittelfranken hat am 24.01.2020 das Raumordnungsverfahren für die geplante Stadt-Umland-Bahn Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach abgeschlossen.

Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn, zu dem sich die drei Städte zusammengeschlossen haben, will einen schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr vom Norden Nürnbergs über Erlangen nach Herzogenaurach realisieren. Die Vorzugstrasse des Zweckverbands hat eine Länge von rund 25 Kilometern. Für Teilabschnitte bei Tennenlohe, im Bereich der Friedrich-Bauer-Straße in Erlangen, in der Erlanger Innenstadt, bei der Regnitzquerung und in Herzogenaurach wurden Alternativen geprüft.

Das Raumordnungsverfahren wurde im Juli 2019 eingeleitet. Insgesamt wurden 82 Behörden, Institutionen und Kommunen zur Stellungnahme aufgerufen. Aus der Öffentlichkeit gingen etwa 200 Äußerungen ein. Nach Auswertung sämtlicher Einwendungen und Hinweise der verschiedenen Fachstellen und der Äußerungen aus der Öffentlichkeit kommt die Regierung von Mittelfranken zu dem Ergebnis, dass die Stadt-Umland-Bahn raumverträglich ist. Dabei zeigte sich, dass die vom Zweckverband gewählte Vorzugsvariante lediglich in einem Abschnitt beim Hutgraben in Tennenlohe aus raumordnerischer Sicht nicht realisierbar ist. Die Zustimmung wurde außerdem an eine Reihe von Maßgaben zu Belangen des Verkehrs, des Freiraumschutzes und der Land- und Forstwirtschaft geknüpft. Beispielsweise sind im folgenden Planfeststellungsverfahren noch Nachweise über die ausreichende Leistungsfähigkeit von Verkehrsknotenpunkten zu erbringen und Detailuntersuchungen zum Artenschutz erforderlich. Weitere Maßgaben betreffen u.a. die Ausführung der Brücke für die neue Regnitzquerung und deren Sperrung für den motorisierten Individualverkehr, die Rücksichtnahme auf die Wasserwirtschaft im Regnitzgrund, die Minimierung von Baumfällungen insbesondere von Bäumen mit Lebensraumfunktion zum Beispiel in der Brucker Lache und in der Allee der Nürnberger Straße sowie die Koordinierung mit dem Radverkehr, vor allem in Bezug auf den ebenfalls geplanten Radschnellweg Nürnberg-Erlangen. Die Maßgaben können den Zweckverband noch zur Wahl einer Alternative oder zur Anpassung der Planung veranlassen.

Die landesplanerische Beurteilung steht ab dem 27.01.2020 auf der Internetseite der Regierung von Mittelfranken

[www.regierung.mittelfranken.bayern.de].

Die Verfahrensunterlagen mit Karten zum Trassenverlauf sind dort bereits verfügbar.

Allgemeine Informationen zum Raumordnungsverfahren:

Die Regierung von Mittelfranken prüft im Raumordnungsverfahren wie sich das geplante Vorhaben auf die für die Raumordnung wichtigen Aspekte, wie z.B. Natur und Landschaft, Wasser, Verkehr, Immissionsschutz, Stadtentwicklung und Wirtschaft auswirkt. Dazu hört die Regierung als höhere Landesplanungsbehörde Fachbehörden, Kommunen, Verbände und sonstige betroffene Organisationen an. Die Regierung bittet ferner die betroffenen Kommunen, die Projektunterlagen für einen angemessenen Zeitraum und möglichst auch während arbeitsfreier Zeiten öffentlich auszulegen. Anhand der eingegangenen Stellungnahmen prüft die Regierung dann, ob und unter welchen Maßgaben das Projekt mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar ist und wie es mit Vorhaben öffentlicher oder sonstiger Planungsträger abgestimmt werden kann. Nach Abwägung der einzelnen Belange schließt die Regierung das Raumordnungsverfahren mit der so genannten „landesplanerischen Beurteilung“ ab.

Dieser landesplanerischen Beurteilung kommt für sich alleine keine unmittelbare Rechtswirkung im Hinblick auf die Zulässigkeit des Vorhabens zu. Ihr Ergebnis fließt jedoch in nachfolgende Genehmigungsverfahren (Planfeststellungsverfahren, Baugenehmigungen etc.) ein. <<



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.2020 13:03 von Manfred Erlg.
Tennenlohe ist ein besonderer Problempunkt. Aus der Beurteilung:

V7: In Tennenlohe Süd ist in der Vorzugsvariante die ausreichende Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte Am Wetterkreuz/ Sebastianstraße und Am Wetterkreuz/ Reutleser Weg (bei Bau-km 107) unter Berücksichtigung des Prognoseverkehrs und der StUB mit ihren Taktzeiten nachzuweisen. Dabei sind auch Auswirkungen auf die AS Wetterkreuz der B 4 mit zu betrachten. Andernfalls ist die Rückfallebene zu planen, d. h. für die StUB eine Unterführung der Straße Am Wetterkreuz und der Anschlussrampen zur B 4. Im Falle einer Unterführung ist zu prüfen, ob diese vom geplanten Radschnellweg mit genutzt werden kann.

F7: Die Teilvariante 1012 ist nicht raumverträglich. Im Bereich Hutgraben ist Variante 1000 oder eine Streckenführung auf der Sebastianstraße bereits ab der Einmündung Am Wetterkreuz zu planen.

H7: Es wird empfohlen, in Tennenlohe eine Streckenführung östlich am Gewerbegebiet vorbei und geradeaus in die Sebastianstraße zu prüfen.


Auch in Boxdorf sind einige Punkte zu beachten, insbesondere wie die Trasse an der B4 von der Ost- auf die Westseite wechseln kann:

V 2: Im Fall einer Schließung der Einmündung Am Knappsteig (bei Bau-km 103,0 +10) ist diese in ausreichender Leistungsfähigkeit für den ortsüblichen und landwirtschaftlichen Verkehr mit der Neunhofer Hauptstraße zu verbinden.

V 3: Die ausreichende Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes Erlanger Straße (B 4) / Boxdorfer Hauptstraße (bei Bau-km 103,0 +10) ist unter Berücksichtigung des Prognoseverkehrs und der StUB mit ihren geplanten Taktzeiten nachzuweisen. Andernfalls ist so zu planen, dass eine ausreichende Leistungsfähigkeit gewährleistet bzw. hergestellt wird. Dabei sind Auswirkungen geänderter Signalprogramme auf benachbarte Knotenpunkte einzubeziehen.

V 4: Beim Ersatz der Brücke über den Kothbrunngraben (bei Bau-km 103,0 +45) ist die dortige Geh- und Radwegunterführung barrierefrei wiederherzustellen.

V 5: Für eine plangleiche Querung der B 4 innerhalb oder im Umfeld des Knotenpunktes Erlanger Straße (B 4) / Alfred-Rohrmüller-Straße / Moosäckerstraße (bei Bau-km 103,4 +60) ist die ausreichende Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung des Prognoseverkehrs und der StUB mit ihren geplanten Taktzeiten nachzuweisen. Andernfalls ist so zu planen, dass eine ausreichende Leistungsfähigkeit gewährleistet bzw. hergestellt wird. Dabei sind Auswirkungen geänderter Signalprogramme auf benachbarte Knotenpunkte einzubeziehen. Soweit auch durch diese Maßnahmen eine ausreichende Leistungsfähigkeit nicht herzustellen ist, wäre eine planfreie Querung im Zuge der Reutleser Straße zu prüfen.

V 6: Die ausreichende Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes Erlanger Straße (B 4) / Würzburger Straße (N 3) (bei Bau-km 104) ist unter Berücksichtigung des Prognoseverkehrs und der StUB mit ihren geplanten Taktzeiten nachzuweisen. Andernfalls ist so zu planen, dass eine ausreichende Leistungsfähigkeit gewährleistet bzw. hergestellt wird. Dabei sind Auswirkungen geänderter Signalprogramme auf benachbarte Knotenpunkte einzubeziehen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.2020 21:30 von Manfred Erlg.
Ein neuer Presseartikel mit Reaktion der Bürgermeister, der BI (gegen die mittlere Regnitzquerung) und des BN:

>> Freude bei Bürgermeistern: Weichen für StUB sind gestellt

Von der Bürgerinitiative gibt es allerdings Kritik - vor 2 Stunden

ERLANGEN - Bei den Rathauschefs herrscht große Freude, Kritik kommt allerdings von der Bürgerinitiative: Die Regierung von Mittelfranken billigt die Planungen der Stadt-Umland-Bahn. <<

[www.nordbayern.de]

Nachtrag 15:55 Uhr:

Und noch ein Pressekommentar zu langen Planungszeiträumen und den Fördermöglichkeiten durch Bund und Land (keine Förderung für Abschnitte mit straßenbündigem Bahnkörper):

>> Kommentar: Mehr Tempo bei der StUB, bitte!

Die Stadtumlandbahn zeigt, dass zügig neue Förderregeln nötig sind - vor 1 Stunde <<

[www.nordbayern.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.2020 15:58 von Manfred Erlg.
Am Montag ist die landesplanerische Beurteilung des Regierungspräsidiums veröffentlicht worden; heute Mittag hat der Bundestag das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (mit erweiterter Förderung) geändert.

Gestern Abend hat es dazu eine Informationsveranstaltung des ZV StUB gegeben, in der auch eine neue Kostenrechnung auf Basis 2019 vorgelegt worden ist. Das Erfreuliche, der Nutzen-Kosten-Indikator liegt mit 1,1 immer noch deutlich über der Schwelle von 1,0. Heute ist dazu eine Pressemitteilung des ZV StUB veröffentlicht worden:

>> Grünes Licht für die StUB: Stadt-Umland-Bahn ist raumverträglich und erhält mehr Fördermittel

Gleich drei positive Nachrichten für das Projekt „Stadt-Umland-Bahn“ (StUB) gab es in dieser Woche: Die Regierung von Mittelfranken hat die Planung als raumverträglich beurteilt. Die aktualisierte Kostenschätzung zeigt nur einen leichten Anstieg im Vergleich zur bisherigen Kostenermittlung. Zusätzlich wird es vom Bund mehr Fördergelder für das Straßenbahnvorhaben geben. Das bedeutet eine deutliche Entlastung für die drei Städte. Die weiteren Planungen können beginnen.

Nach knapp sieben Monaten hat die Regierung von Mittelfranken das sogenannte Raumordnungsverfahren zur Stadt-Umland-Bahn abgeschlossen. Am Montag, 27. Januar 2020, hat sie das Ergebnis veröffentlicht. Demnach ist das Straßenbahnprojekt, das die drei Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden soll, raumverträglich. Lediglich einen Teilabschnitt der Strecke in Tennenlohe gilt es, erneut zu betrachten. Die positive Beurteilung durch die Landesplanungsbehörde ist ein großer Schritt hin zum Bau der StUB. „Knapp zwei Jahre hat das Team des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn im Vorfeld des Raumordnungsverfahrens gearbeitet. Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde der unter Abwägung sämtlicher Kriterien beste Linienverlauf ermittelt. Über 100 Alternativen wurden dabei intensiv diskutiert und untersucht. Wir freuen uns, dass die Regierung von Mittelfranken die gute Arbeit der Planerinnen und Planer nun bestätigt hat“, betont Dr. German Hacker, Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn (ZV StUB) und Erster Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach. Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik ergänzt: „Mit dem positiven Abschluss des Raumordnungsverfahrens kommen wir einer dringend notwendigen Verkehrslösung für die Region ein ganzes Stück näher. Die StUB ist ein wichtiger Beitrag zum lokalen Umwelt- und Klimaschutz. Sie steht für mehr saubere Luft und auch mehr Lebensqualität in den Städten Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach.“

Die landesplanerische Beurteilung

Insgesamt 90 Seiten umfasst die landesplanerische Beurteilung der Regierung von Mittelfranken. Als zuständige Landesplanungsbehörde für das Vorhaben wägt sie darin die wichtigen Aspekte der Raumordnung, wie Natur und Landschaft, Wasser, Verkehr, Immissionsschutz, Stadtentwicklung und Wirtschaft, ab. 82 Behörden, Institutionen und Kommunen wurden dafür zur Stellungnahme aufgerufen. Aus der Öffentlichkeit gingen etwa 200 Äußerungen ein. In der Gesamtschau der Auswirkungen hält die Regierung fest, „dass das Vorhaben unter den Blickwinkeln der fachlichen Belange des Verkehrs […], der Siedlungsstruktur und der regionalen Wirtschaft positive Beiträge von hoher Bedeutung leistet.“ Auch zu einer erfolgreichen, klimafreundlichen Verkehrswende trage die StUB bei. Im Ergebnis ist die Stadt-Umland-Bahn raumverträglich.

Maßgaben für die Planung

Für die weiteren Planungen des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn hat die Regierung verschiedene Maßgaben aus den Bereichen Verkehr, Wirtschaft (inkl. Land- und Forstwirtschaft), Energieversorgung und Freiraumschutz formuliert. „Viele der Maßgaben sind bereits Bestandteil unserer bisherigen Planung. So werden wir Bike- & Ride-Anlagen soweit möglich an allen Haltestellen vorsehen. Auch die geforderte Prüfung einer Park- & Ride-Anlage im Umfeld der Rastanlage Aurach an der A 3 findet bereits statt“, erläutert Daniel Große-Verspohl, Geschäftsleiter des ZV StUB. Zudem gilt es, an wichtigen Kreuzungsbereichen entlang der Strecke die Vereinbarkeit von prognostiziertem Verkehr und den geplanten Taktzeiten der StUB weiterhin zu untersuchen und nachzuweisen. Für die Nürnberger Straße in Erlangen fordert die Regierung zudem eine Sperrung des Abschnitts zwischen Gebbertstraße und Stintzingstraße / Komotauer Straße für den motorisierten Individualverkehr. Zudem soll abgewogen werden, ob auch der Abschnitt zwischen Stintzingstraße / Komotauer Straße und Am Röthelheim für den Pkw-Verkehr geschlossen werden kann. „Bei der Prüfung der verschiedenen Alternativen zur Streckenführung in der Nürnberger Straße haben wir auch die unterschiedlichen Querschnittsaufteilungen betrachtet. Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten die Empfehlungen der Regierung mit der Stadt Erlangen abstimmen. Wichtig ist dabei die Beachtung der verkehrlichen Auswirkungen“, so Florian Gräf, Technischer Leiter des ZV StUB.

Tennenlohe

Im Bereich des Feuerwehrhauses in Tennenlohe ist die Planung der Strecke noch einmal näher zu betrachten. Hier tangiert der Linienverlauf von Nürnberg kommend erstmals den Bannwald. „Nach Abwägung aller Kriterien haben wir uns in diesem Abschnitt für die verkehrlich bessere Streckenführung entschieden, die wir als Vorzugstrasse in die Unterlagen des Raumordnungsverfahrens aufgenommen haben. Uns war bewusst, dass diese aus Natursicht sensibel ist. Aus diesem Grund haben wir auch Alternativen aufgezeigt, die Waldverluste vermeiden. Die Regierung hat uns nun beauftragt, auf dieser Basis weiterzuarbeiten. Wir werden hier aus den Möglichkeiten das Optimum entwickeln“, erklärt Florian Gräf.

Regnitzquerung

Ein sensibler Bereich der Streckenführung ist die Querung des Regnitzgrundes. Die landesplanerische Beurteilung hat die Querung im Bereich der Wöhrmühlinsel als raumverträglich bescheinigt. Mit Blick auf den Bau der Brücke formuliert sie Maßgaben zum Landschaftsschutz und Schallschutz sowie mit Blick auf Baustelleneinrichtungen und Ausgleichsmaßnahmen. Die Regierung von Mittelfranken betont zudem ausdrücklich, dass die Nutzung der Brücke auf Busse und Straßenbahnen sowie Einsatzfahrzeuge dauerhaft zu beschränken ist. Eine Öffnung der Brücke für den Pkw-Verkehr ist damit nicht möglich. Des Weiteren bestätigt sie, dass die Querungsalternativen im Bereich der Bestandsdämme „Büchenbacher Damm“ und „Dechsendorfer Damm“ mit „großer Wahrscheinlichkeit unwirtschaftlich“ sind.

Aktualisierte Kostenschätzung und GVFG-Novellierung

Nach Vorlage der landesplanerischen Beurteilung hat der ZV StUB die Kostenschätzung für das Projekt aktualisiert. Diese beinhaltet im Vergleich zum Preisstand 2015 (258 Millionen Euro) die Optimierungen der Streckenführung (u. a. Fahrt über die Sieboldstraße im Erlanger Zentrum) sowie Kosten zum Grunderwerb, zu Ausgleichs- und Schallschutzmaßnahmen. „Der größte Teil der Anpassung ist auf die Inflation zurückzuführen. Rund 49 Millionen Euro kommen hierdurch hinzu. Neben den ermittelbaren Kosten für Grunderwerb mit 6 Millionen Euro, Ausgleichs- und Schallschutzmaßnahmen in Höhe von 21 Millionen Euro enthält die neue Kostenschätzung 28 Millionen Euro für die verbesserte Streckenführung. Durch die konkretere Planung konnten die Kosten zudem genauer kalkuliert werden, was unterm Strich zu einer Kostensteigerung für das Projekt von 10 Millionen Euro führt. In Summe liegen wir nun bei 372 Millionen Euro. Die bisherige Kostenermittlung wurde damit grundsätzlich bestätigt“, so Daniel Große-Verspohl.

Ein wichtiger Schub für das Projekt ist die am Donnerstag, 30. Januar 2020, vom Bundestag beschlossene Novellierung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG): Durch die Gesetzesänderung werden die Fördermittel des Bundes für Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse deutlich angehoben. Für die StUB erhöht sich die bislang zugesagte Bundesförderung von 60 Prozent auf 75 Prozent. Zusätzlich werden nun auch Planungskosten anteilig sowie straßenbündige Abschnitte des Streckenverlaufs gefördert. „Das bedeutet konkret: Der Eigenanteil der drei Städte wird um einen achtstelligen Betrag verringert“, freut sich Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. „Bleibt die Gesamtfördersumme von Bund und Land bei den bisher zugesagten 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, sinkt der Eigenanteil der Städte von 127 Millionen Euro auf 78 Millionen Euro.“ Die Stadt Erlangen würde statt den bisherigen 79,7 Millionen Euro (entspricht 66,5 Millionen Euro mit altem Preisstand von 2015), nur noch 49 Millionen Euro aus der eigenen Kasse zahlen müssen. Für Nürnberg wären es 16 Millionen Euro und für Herzogenaurach 13 Millionen Euro.

Die nächsten Schritte

In den kommenden Wochen und Monaten wird der ZV StUB die Maßgaben der Regierung von Mittelfranken aus der landesplanerischen Beurteilung in die Planunterlagen einarbeiten. Zeitgleich wird mit den Bodenuntersuchungen und Vermessungen entlang der Strecke begonnen. Im Anschluss folgt die detailliertere Ausarbeitung der Linienführung. Diese beinhaltet unter anderem die Planung der Haltestellen, der genauen Gleisführung in den Straßen und der Sonderbauwerke wie Brücken. „Auch hier werden wir wieder mit den Bürgerinnen und Bürgern aktiv in den Austausch gehen“, hebt Daniel Große-Verspohl hervor. „So möchten wir mit Blick auf die Querung des Regnitzgrundes einen Realisierungswettbewerb durchführen. Der Regnitzgrund ist nicht nur ein wichtiges Naherholungsgebiet, sondern auch Landschaftsschutzgebiet. Um eine möglichst umweltverträgliche, architektonisch ansprechende und technisch optimierte Gestaltung der Brücke zu erreichen, werden wir einen Wettbewerb umsetzen. Die verschiedenen Ingenieurbüros können hier ihre Vorschläge einreichen. Auch die Bürgerinnen und Bürger werden wir dabei einbinden.“

Im Dialog

Am Mittwochabend, 29. Januar 2020, hat der Zweckverband die Ergebnisse der landesplanerischen Beurteilung sowie der Kostenschätzung im Redoutensaal in Erlangen der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und Organisationen nahmen an der Informationsveranstaltung teil.

Auch in den kommenden Monaten lädt der Zweckverband wieder zum Dialog ein:

Am Dienstag, 18. Februar 2020, findet eine Vor-Ort-Begehung in Herzogenaurach statt. Für den Bereich der Herzo Base möchte der ZV StUB bereits mit allen Interessierten über Ideen zur Ausgestaltung der Streckenführung sprechen. Das Lokalforum startet um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Montag, 10. Februar 2020, beim ZV StUB per E-Mail (info@stadtumlandbahn.de) oder Telefon (09131 / 933 084 0) möglich.

Vom 25. bis 27. Februar 2020 organisiert der Stadtjugendring Erlangen gemeinsam mit dem ZV StUB das nächste Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt. Unter dem Motto „Lego-Architekt*innen für die StUB gesucht“ können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren ihre Ideen zur Stadt-Umland-Bahn einbringen. Diesmal steht die Querung des Regnitzgrundes im Mittelpunkt. Die Planungswerkstatt ist bereits ausgebucht.

Einmal im Monat öffnet die Geschäftsstelle des ZV StUB in der Nägelsbachstraße 49 a in Erlangen ihre Türen. Jeweils von 15 Uhr bis 17 Uhr beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fragen zum Projekt und nehmen Anregungen für die weitere Planung entgegen. Die nächsten Termine der „Offenen Geschäftsstelle“ sind am Mittwoch, 26. Februar 2020, und Dienstag, 24. März 2020.

Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn

Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn (ZV StUB), mit seiner Geschäftsstelle in Erlangen, ist für die Planung, den Bau und Betrieb der StUB zuständig. Mitglieder des ZV StUB sind die drei Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach. Verbandsvorsitzender ist derzeit Dr. German Hacker, Erster Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach. Bei der Stadt-Umland-Bahn handelt es sich aktuell um eines der größten Straßenbahnprojekte in Deutschland.

Das Raumordnungsverfahren

Das Raumordnungsverfahren (ROV) beurteilt bauliche Vorhaben, die eine überörtliche Bedeutung haben, auf ihre Raumverträglichkeit. Gesetzliche Grundlage ist das Bayerische Landesplanungsgesetz (BayLplG). Beteiligt werden sollen alle von der raumbedeutsamen Maßnahme berührten öffentlichen Planungsträger. Seitens der Landesplanungsbehörde werden die verschiedenen fachlichen Interessen abgewogen. Das Verfahren wird mit einer landesplanerischen Beurteilung, das heißt einer Befürwortung ohne oder unter Auflagen bzw. einer Ablehnung, abgeschlossen. <<
Gelöscht von mir
30.01.2020 18:08
da an der falschen Stelle.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2020 14:59 von elixir.
Presseartikel zur Veranstaltung am Mittwoch:

>> Applaus und Unbehagen beim Info-Abend zur StUB

Informationsveranstaltung des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn in Erlangen - vor 5 Stunden

ERLANGEN - Bürger erleben die Erleichterung der StUB-Verantwortlichen: Im Redoutensaal in Erlangen brandet zwar angesichts guter Nachrichten immer wieder Beifall auf, gleichwohl bleibt das Unbehagen an so manchen Detaillösungen unübersehbar. <<

[www.nordbayern.de]

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Wie es weitergeht:

>> StUB-Detailplanung beginnt im Mai

Nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens geht das Projekt ungebremst weiter. - 30.01.2020 17:13 Uhr

HERZOGENAURACH/ERLANGEN - Nach dem positiven und in der öffentlichen Informationsveranstaltung auch positiv aufgenommenen Bescheid im Raumordnungsverfahren für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) soll es gleich mit den Planungen weitergehen. <<

[www.nordbayern.de]

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Und zur neuen Kostenlage:

>> Trotz Kostensteigerung: StUB kostet die Städte weniger

Geschäftsleitung hat neue Kostenberechnung vorgelegt - 29.01.2020 19:00 Uhr

ERLANGEN - Obwohl sich die Kosten für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) laut der jüngsten Schätzung auf mindestens 400 Millionen Euro erhöhen, müssen die beteiligten Städte, Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach, weniger zahlen, als zunächst angenommen. Ein Grund sind die neuen Förderregeln des Bundes. <<

[www.nordbayern.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2020 11:48 von Manfred Erlg.
Die Erlanger CSU war schon immer gegen die StUB. Parkhäuser und Einfallsstraßen für die Siemensianer, weiter ging ihr Horizont nie, bestenfalls noch an Billiganbieter outgesourcete Busrumpeln für die Habenichtse. Straßenbahnen sind nur Verkehrshindernisse für BMW-Limousinen, deren Fahrer eine Windschutzscheibe vorm Hirn haben. Außerdem kostet die StUB Schweinegeld, das dann die honorigen Gewerbesteuerzahler als Perlen vor die Säue werfen müssen, ohne was davon zu haben. Alles sozialistische Gleichmacherei, das löst bei diesen Gestalten Allergien aus.
Die StUB wird sowohl vom Erlanger Bundestagsabgeordneten Stefan Müller (CSU) wie auch vom Erlanger Landtagsabgeordneten Innenminister Joachim Herrmann (CSU) unterstützt. Dass die StUB ein Renommierobjekt und Testprojekt für weitere neue Verkehrsanlagen in Bayern ist, haben die Erlanger Kleingeister von CSU, FWG und natürlich AfD nicht verstanden. Ihr Anführer, der Ritter Don Quijote, wird wohl weiter gegen die Riesen (ursprünglich Windmühlen) ankämpfen.

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In der Nürnberge Presse gibt es einen weiteren Artikel zur Infoveranstaltung am vergangenen Mittwoch:

>> Das sind die größten Baustellen der StUB

Die Planer müssen sich nicht nur um umstrittene Bauwerke kümmern - 01.02.2020 19:50 Uhr

ERLANGEN - Nach dem "Ihr dürft weiterplanen"-Beschluss der Regierung von Mittelfranken für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) rücken neue "Baustellen" der geplanten Straßenbahn von Nürnberg-Nord über Erlangen bis Herzogenaurach ins Zentrum. Um diese müssen sich nun die Planer und die beteiligten Städte kümmern. <<

[www.nordbayern.de]

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Noch einige Informationen aus Einzelgesprächen nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung:

a) Die Strecke wird zeitgleich von drei Planungsbüros in drei Abschnitten geplant: 1. vom Wegfeld bis zur Südkreuzung, 2. weiter bis zum Schulzentrum West und 3. der Schlussabschnitt bis Herzogenaurach.

b) Wendemöglichkeiten wird es etwa alle sechs Kilometer geben: 1. im Raum Reutles/Tennenlohe, hier ein T-Gleis mit drei Weichen und einer Gleiskreuzung, 2. im Bereich der Südkreuzung, 3. beim PBf Erlangen bzw. Großparkplatz, 4. in Büchenbach West, hier eine Wendeschleife für fahrplanmäßiges Wenden der Verstärkerzüge.

c) Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 werden die Buslinien in Büchenbach entsprechend dem Verkehrsentwicklungsplan neu geordnet. Die in Büchenbach West endenden Busfahrten werden nicht mehr am Kreisverkehr an der Zambellistraße wenden, sondern den Rudeltplatz (Nahversorgungszentrum) umrunden. Die Lindnerstraße an der Südseite des Platzes wird derzeit ausgebaut - mit leicht erhöhtem Bürgersteig für die Bushaltestelle (Steht nach eigener Besichtigung kurz vor der Fertigstellung).

Nachtrag: Das Nürnberger Netz wird zur Inbetriebnahme der StUB auf 750 V umgestellt. Bis dahin sollten ältere Fahrzeuge, die nicht umgestellt werden können, ausgemustert sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2020 18:51 von Manfred Erlg.
(Gelöscht)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2020 10:51 von Manfred Erlg.
Bundestagsabgeordneter Stefan Müller (CSU) und MdL Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sind dem lokalen Dunstkreis entwachsen und haben einen etwas erweiterten Horizont, da hast Du völlig recht. Ansonsten ist die Charakterisierung als Ritter von der traurigen Gestalt eine gute Annäherung, auch wenn die Figur von Cervantes wesentlich honoriger ist und den Vergleich nicht verdient hat.
Zitat
Manfred Erlg
Noch einige Informationen aus Einzelgesprächen nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung:

b) Wendemöglichkeiten wird es etwa alle sechs Kilometer geben: 1. im Raum Reutles/Tennenlohe, hier ein T-Gleis mit drei Weichen und einer Gleiskreuzung, 2. im Bereich der Südkreuzung, 3. beim PBf Erlangen bzw. Großparkplatz, 4. in Büchenbach West, hier eine Wendesachleife für fahrplanmäßiges Wenden der Verstärkerzüge.

Das T-Gleis ist eine clevere Lösung, sofern ein Fahrschalter hinten in den Wagen vorhanden ist, kann man es doch in beide Richtungen zum Wenden sinnvoll nutzen - vielleicht wollen nicht alle Fahrgäste bis zum vom Bahnof Erlangen zum Wegfeld bzw. vom Plärrer nach Erlangen rein - auch bei Störungen ist eine Verkürzung aus jeder Richtung möglich.
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