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StUB Erlangen (Planung)
geschrieben von Manfred Erlg 
phk
Re: StUB Erlangen (Planung)
09.05.2019 20:30
genau deshalb bin ich der Meinung, dass es Quatsch ist alles über eine Linie abdecken zu wollen.
Herzi nicht ordentlich angebunden, Die Hochhaussiedlung in Bruck u Büchenbach nicht, keine ordentliche Verknüpfung mit S-Bahn Halt PGS und dem Siemens Campus, die Leute die von Herzogenaurach nach Nürnberg Nord möchten müssen erstmal durch die Erlanger Innenstadt...

Klar wer von Herzi nach Nürnberg Zentrum will, wird sicher nicht die komplette StUB Strekce fahren, sonderm am Erlanger Hbf umsteigen, dennoch denke ich dass man jetzt versucht mit nur einer Linie zu viel abzudecken und sich dadurch in Zukunft ordentliche Linienführungen für weitere denkbar Strecken verbauen könnte.
Der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss (UVPA) der Stadt Erlangen wird am Donnerstag, den 14. Mai, über die endgültige StUB-Vorzugstrasse im Stadtgebiet Erlangen zum Raumordnungsverfahren beschließen. Die ursprüngliche Trasse von 2012 geht auf jeden Fall mit ins Raumordnungsverfahren.

Tagesordnung der Sitzung des UVPA am 14. Mai (mit Dokumenten): Link

Siehe TOP 14 bis 18: Begründungen der Beschlussempfehlungen in den Beschlussvorlagen. Gesamttrasse (2 PDF) in TOP 14 (leider stark verkleinert). Siehe auch TOP 9.4 (Probebefahrung der Verbindung Kosbach-Dechsendorf mit dem Bus) und TOP 23 (Großparkplatz).


Nach dem derzeitigen Planungsstand sind diese Haltestellen vorgesehen:

Am Wegfeld
Buch Nord
Boxdorf
Moosäckerstraße
(Boxdorf Nord entfällt)
Reutleser Straße (Ecke Reutleser Weg)
Tennenlohe Süd (Ecke Reutleser Weg)
Tennenlohe Nord (Sportplatz)
Erlangen Süd
Freyeslebenstraße
Gebbertstraße
Stintzingstraße
Ohmplatz
Werner-von-Siemens-Straße
Sieboldstraße (anstatt Neuer Markt)
Langemarckplatz
Arcaden
Hauptbahnhof (Westseite)
Schulzentrum West
(Albert-Schweitzer-Gymn. entfällt) -> Bus 280
(Würzburger Ring entfällt) -> Bus 280
Odenwaldallee
(Neuweiher entfällt) -> Bus 280
Josef-Will-Straße
Mönaustraße
Büchenbach West (Adenauerring Nordseite)
Häusling (Adenauerring Westseite)
Haundorf (Feldstraße)
Herzo Base / adidas (Olympiaring)
Zeppelinstraße
PUMA Way
Rathgeberstraße
Schaeffler Osttor
Herzo Zentrum (ehem. Bf)

Die Führung über die Arcaden (Busverknüpfung Stadtmitte) ist aus Erlanger Sicht unverzichtbar. Die Fahrzeit von Herzogenaurach zum Plärrer wird ca. 1 Stunde betragen. Das ist nicht schlechter als heute (mit Umstieg am Wegeld).



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.05.2019 08:16 von Manfred Erlg.
Zitat
phk
Klar wer von Herzi nach Nürnberg Zentrum will, wird sicher nicht die komplette StUB Strekce fahren, sonderm am Erlanger Hbf umsteigen, dennoch denke ich dass man jetzt versucht mit nur einer Linie zu viel abzudecken und sich dadurch in Zukunft ordentliche Linienführungen für weitere denkbar Strecken verbauen könnte.

Die Anzahl der Leute, die die ganze Strecke fahren, wird sehr stark gegen 0 gehen. Wie du schreibst, wer von Herzogenaurach nach Nürnberg will, und da nicht gerade in die Nordstadt, wird in Erlangen in die S-Bahn oder den RE umsteigen und deutlich schneller am Ziel sein. Die Leute werden, zum Teil längere, Teilstrecken fahren. Deswegen muss die Linienführung so sein, das sich die Teilstrecken rentieren und möglichst vielen Leuten zum Vorteil sind, nicht die Komplettstrecke.
Rückenwind für die Nebenbahn der StUB in Erlangen-Bruck [www.nordbayern.de]
Zitat

Rückenwind für die Nebenbahn der StUB in Erlangen-Bruck

Das ist eine Sinnlos-Überschrift zu einem Zeitungsartikel ohne Substanz. Die Wiedereröffnung der Aurachtalbahn steht nicht auf der Agenda der Staatsregierung und der BEG.

Und wer sind die Eisenbahnfreunde Erlangen-Bruck und ihr Sprecher Günter Strobel? Eine eigene Webpräsenz dieser Gruppe finde ich nicht. Stattdessen diese Zeitungsartikel:

>> Brucker Warteraum ist immer noch zu << von September 2012:

[www.nordbayern.de]

>> Aurachtalbahn - Gerichtlicher Bremsschuh für die Brucker Eisenbahnfreunde << von April 2019:

[www.infranken.de]

>> Ablehnung - Eisenbahnfreunde klagen über Behandlung und klagen vor Gericht << von April 2019:

[www.infranken.de]

Es entsteht der Eindruck, dass es hier in erster Linie um Querschüsse gegen die StUB geht.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.2019 11:37 von Manfred Erlg.
90408reloaded

> Rückenwind für die Nebenbahn der StUB in Erlangen-Bruck

Hm, wenn das Kriterium, wie im Artikel genannt wirklich "mit noch intaktem Gleiskörper" ist, dann wirds schwierig:

Also ich war erst jüngst mal wieder auf dem alten Bahnkörper unterwegs, und inzwischen habe ich ja auch eher einen Blick für Zustände eines Gleises, und zumindest für den Abschnitt Frauenaurach-Herzogenaurach steht da inzwischen ein komplett-Austausch des Oberbaus an. Die Strecke hat ja nur in Kurven Stahlschwellen, an graden Stücken Holzschwellen, und da gibt es einige Schwellen, wo nur noch die Anwesenheit von Kleineisen von deren früherer Exitenz kündet. Ein Anwohner hat uns dann auch noch darauf gestoßen, das dort ein Schienenprofil kleiner den heute üblichen (also offenbar kleiner S49) verlegt sei, was für Personenverkehr vielleicht nicht das Problem wäre, aber bei einem (hoffentlich wiedereinzurichtenden) Güterverkehr. Die Schienen selber sind auch erheblich runter gefahren, würde man das Profil mit dem Schleifzug retten wollen, bliebe von den Schienenköpfen zu wenig über, kurz gesagt, mal eben so reaktivieren wird eher nichts. Hier müsste erstmal die Strecke ähnlich Selb-Plößberg-Asch mit neuen Material neu aufgebaut werden. Abgesehen davon müssten gegenüber früher noch mehrere Bü technisch gesichert werden, die das früher offenbar nicht waren, und auch die Bü, die schon mal über eine Sicherung verfügten sind ja komplett zurückgebaut. Nicht desto trotz finde auch ich, das diese Strecke zusätzlich zur StuB wieder fahren sollte, aber das wird kein Spaziergang, da wäre ordenlich was zu tun.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Dieser Bewertung kann ich mich nur anschließen. Ich habe zwar wenn ich dort unterwegs war nicht auf Walzzeichen geachtet, aber optisch ist es weitgehend ein recht schwaches Schienenprofil. Der Schwellenzustand scheint recht stark schwankend, vielen traue ich aber keine Tauglichkeit mehr zu. Zudem wachsen zwischen Kriegenbrunn (bis dahin wurde die Strecke als Anschlussgleis noch länger bedient) und Herzogenaurach ganz stattliche Bäume direkt im Gleis, so dass es mit Gewächsrückschnitt nicht getan ist sondern zur Beseitigung der Wurzelstöcke das Schotterbett raus muss.
Zurück zum Thema StUB:

Der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss (UVPA) des Stadtrats Erlangen hat gestern die vom ZV StUB empfohlene Vorzugsstrasse bestätigt, also einschließlich der etwas umwegigen Variante Sieboldstraße. Dazu der Bericht im Rathausreport von heute:

>> UVPA trifft Empfehlungen zum StUB-Streckenverlauf

Nach der im April gefassten Grundsatzentscheidung zur Regnitzquerung im Bereich Wöhrmühlinsel hat sich der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrats nun mit den weiteren Trassenvarianten für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) in den Bereichen Tennenlohe, Erlangen-Süd, in der Innenstadt und in Büchenbach auseinandergesetzt und Empfehlungen für eine Vorzugsvariante ausgesprochen.

Im Bereich Tennenlohe votierte das Gremium dafür, die Trasse nördlich der B4-Anschlusstelle Wetterkreuz mit der Bundesstraße B4 gebündelt bis in die südlichen Ausläufer der Brucker Lache zu führen. Im weiteren Verlauf würde die Trasse dann nördlich des Feuerwehrhauses Tennenlohe in die Sebastianstraße einschwenken. Die Variante soll dabei in den weiteren Planungsschritten soweit optimiert werden, dass die schützenswerten Baumbestände im nördlichen Bereich geschont werden. Als Alternative soll eine Neugestaltung der B4-Anschlusstelle Wetterkreuz mit der Unterquerung des Wetterkreuzes im Rahmen der neu gestalteten Straßenführung verfolgt werden. Der Stadtrat spricht sich für eine Umsetzung dieser Variante aus, falls eine angemessene Kostenteilung zwischen Staatlichem Bauamt, Zweckverband StUB und Stadt für den mit dieser Variante verbundenen Umbau der B4-Anschlussstelle Tennenlohe vereinbart werden kann.

Im Erlanger Süden spricht sich das Ratsgremium für eine Trassenführung durch die Friedrich-Bauer- und Hammerbacherstraße aus, wodurch der Siemens-Campus mit einer zusätzlichen Haltestelle erschlossen würde. In der Innenstadt wird eine Führung der StUB durch die Sieboldstraße gegenüber einer Trasse durch die Nürnberger Straße bevorzugt, da sich so eine leistungsfähige Nahverkehrsachse zwischen den wesentlichen Hochschuleinrichtungen in den Städten Nürnberg und Erlangen ergeben würde. Im Bereich Büchenbach schließlich soll die Trassen entlang der Mönau- und der Lindnerstraße geführt werden.

Oberbürgermeister Florian Janik sprach von einer wichtigen Zwischenetappe, die mit den Vorschlägen zur Vorzugsvariante erreicht ist: „Das Verfahren war aufwändig, aber es hat sich gezeigt, dass sich der Dialog lohnt, denn die Trasse konnte an vielen Stellen verbessert werden.“

Nach der Behandlung im Mai in den Verkehrsausschüssen bzw. Stadträten der drei Städte Erlangen, Nürnberg und Herzogenaurach beschließt der Verbandsausschuss des Zweckverbands StUB final am 7. Juni. Im Anschluss werden die Unterlagen bei der Regierung von Mittelfranken als zuständige höhere Landesplanungsbehörde eingereicht. „In den Unterlagen werden wir nicht nur die Vorzugstrasse aufführen, sondern sämtliche Varianten, die in der letzten Stufe der Prüfung untersucht wurden. Im Raumordnungsverfahren wird die Regierung von Mittelfranken die Arbeit kritisch hinterfragen und eine sogenannte landesplanerische Beurteilung vornehmen“, sagte der städtische Planungs- und Baureferent Josef Weber. <<
Zitat
90408 reloaded
Rückenwind für die Nebenbahn der StUB in Erlangen-Bruck [www.nordbayern.de]

Es ist eher ein Irrlicht. In dem Beitrag wird erst hervorgehoben daß vorhandene Brücken mitbenutzt werden können im Gegensatz zur StUB. Um dann über ein aufwendiges Einfädelungsbauwerk in Bruck nachzudenken.

Abhaken und weiter gehts.
Ein Teil der Strecke ist außerdem bereits von Bahnbetriebszwecken gem. § 23 AEG freigestellt.
siehe EBA-Freistellungsbescheid
Neben dem an der Nordseite von Schaeffler gelegenen Abschnitt der Trasse ist bereits ein östlich anschließender Abschnitt von Bahnzwecken freigestellt worden, da er der geplanten Umgehungsstraße Haupten-/Niederndorf im Wege ist.

Die Einwendungen der Bürgerinitiative und eines privaten Einwenders gegen die letzte Freistellung sind vom EBA zurückgewiesen worden, da sie reine Erwartungshaltungen sind und die Behauptungen zum zukünftigen Erfordernis der Strecke (z.B. Werksverkehr Schaeffler oder Planungen von Freistaat und DB) nicht belegt werden können.

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Möglicher Ostast der StUB - Neue Querschüsse von CSU und FW, diesmal in Uttenreuth:

>> Vorstudie zur StUB in Uttenreuth prüft auch das Bussystem

Der Gemeinderat lehnt weitergehende Verkehrsstudien zum Ostast ab <<

[www.nordbayern.de]
Zitat
Manfred Erlg

>> Vorstudie zur StUB in Uttenreuth prüft auch das Bussystem

Der Gemeinderat lehnt weitergehende Verkehrsstudien zum Ostast ab <<

[www.nordbayern.de]

Die CSU und die freien Wähler in Uttenreuth wollten weitergehend untersuchen lassen, ob nicht doch ein Bus statt einer StUB reichen würde. Damit haben sie sich ziemlich blamiert, denn das ist ja Bestandteil der bereits in Auftrag gegebenen Prüfung.

Trotzdem bestanden sie darauf, über ihren Unsinn abstimmen zu lassen. Und gingen mit 4:8 Stimmen baden.

Der Querschuss war also ein Rohrkrepierer.
Zitat
Manfred Erlg
Als Alternative soll eine Neugestaltung der B4-Anschlusstelle Wetterkreuz mit der Unterquerung des Wetterkreuzes im Rahmen der neu gestalteten Straßenführung verfolgt werden.

Gibts hierzu in irgendeiner Weise Pläne, Skizzen oder sonstwas, womit man sich vorstellen kann, was da angedacht ist?
Da es derzeit kein Projekt zur Neugestaltung der B4-Anschlusstelle Wetterkreuz gibt, gibt es auch keine entsprechenden Zeichnungen, sondern nur die Trassenskizze in den oben verlinkten Dokumenten der StUB.
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