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geschrieben von Mezzo 
an Efchen

Leider mit der Aussage, das von der Bequemlichkeit und der Flexibilität der ÖPNV keine Chance hat, muss ich zustimmen.

Allerdings würde ich in den Umweltaspekt noch zweit Kriterien einbauen (die m.W auch tatsächlich bei Fachleuten mit als Teil des Problems gesehen werden, also das ist nicht meine Erfingung), die du außen vor gelassen hast: Auslastung und ruhender Verkehr. Ich habe jetzt nicht die aktuellen Zahlen, aber ich meine mal gelesen zu haben, das ein Auto im durchschnitt mit 1 Komma irgendwas Personen besetzt ist. Machst du damit die Rechnung, kann ein gut gefüllter Nahverkehr gegenüber einem nur einmänig besetztem Auto dennoch die Nase vor haben - umgekehrt natürlich auch, wenn im Gelenkbus ein Mensch sitzt, und im Auto 4 hat tatsächlich das Auto umwelttechnisch die Nase vorn. Würden also im ländlichen Bereich überwiegend Fahrgemeinschaften gebildet, oder eine Art Car Sharing durchgeführt, könnte das dort vielleicht tatsächlich gegenüber ÖPNV eine bessere Umweltbilanz ergeben.

Bliebe noch der ruhende Verkehr. Der stellt eher mittelbar eines der Probleme dar, da der Platz, der für den ruhenden Verkehr vorzusehen ist, eben zusätzliche Bodenversieglung darstellt, bzw. das gerade in Städten ohnhin oft knappe Grün schwieriger macht. Das wiederum hat natürlich dahingehend die bekannten Probleme, weniger Versickerung ins Grundwasser verschärft Wasserknappheit, mangel an Pflanzen die durch Fotosynthese Co2 binden können bzw O2 produzieren, dunkle (Asphalt-)Flächen absorbieren Sonneneinstrahlung, also auch nochmal Beitrag zur Erderwärmung. Zwar lassen sich da durch Rasenplatten ggf noch etwas bessere Lösungen finden, die wenigstens etwas grün noch zulassen als gegenwärtig im Parkraum meitens verbaut ist. Dennoch stellt auch der ruhende Verkehr eines der Probleme dar, gegen das die Verkehrswende (so sie denn irgendwann mal stattfinden sollte) helfen soll.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.2022 15:21 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
Leider mit der Aussage, das von der Bequemlichkeit und der Flexibilität der ÖPNV keine Chance hat, muss ich zustimmen.

Um das mal deutlich zu sagen, ich bin kein ÖPNV-Hasser. Aber inzwischen (ja, bin ich schon länger ;) bin ich Familienvater und wohne auch nicht mehr in Fürth, sondern außerhalb, und da ist der ÖPNV einfach leider keine Alternative mehr. Für die ganzen Nürnberger Singles hier ist Vieles sicher nicht annähernd so dramatisch, wie es viele hinstellen. Aber unterschiedliche Lebensumstände ergeben auch unterschiedliche Anforderungen.

Zitat

Ich habe jetzt nicht die aktuellen Zahlen, aber ich meine mal gelesen zu haben, das ein Auto im durchschnitt mit 1 Komma irgendwas Personen besetzt ist. Machst du damit die Rechnung, kann ein gut gefüllter Nahverkehr gegenüber einem nur einmänig besetztem Auto dennoch die Nase vor haben

Ja, das ist aber die Rechnung gegenüber Verbrennern, oder? Das E-Auto stößt nichts umweltschädliches aus (mal jetzt von Reifenabrieb abgesehen), da ist es doch eigentlich egal, ob da einer oder 7 drin sitzen.

Zitat

Bliebe noch der ruhende Verkehr. Der stellt eher mittelbar eines der Probleme dar, da der Platz, der für den ruhenden Verkehr vorzusehen ist, eben zusätzliche Bodenversieglung darstellt, bzw. das gerade in Städten ohnhin oft knappe Grün schwieriger macht.

Ja, das ist natürlich richtig. Beim Bau jeder Wohnung müssen ja auch soundosviele parkplätze vorhanden sein. Und, leider auch hier, große Familien-E-Autos (bezahlbar) habe ich leider immer noch nicht gefunden. D.h. wo vorher eine Familienkutsche stand, brauchts dann wenigstens zwei E-Autos, um die selbe Zahl Menschen befördern zu können. Aber hier kommt dann wieder hinzu, dass gerade die jüngeren Leute sich nicht so sehr an das eigen Auto klammern. Da ist dann auch CarSharing eine Option. Ist die Frage (das kann ich nicht beurteilen), ob die zugelassenen KFZ weiterhin ansteigen, je mehr E-Autos dazu kommen (und weniger Verbrenner).

Aber der ÖPNV ist (leider) trotzdem sehr sehr weit weg davon, eine echte Alternative zum PKW zu sein. In de Städten ist das sicher anders. Aber wer kann sich heute noch die Mieten in den Städten leisten? Die Menschen ziehen (glaube ich) wieder mehr aufs Land, weil die Stadt zu teuer wird. Und da bietet der ÖPNV nichts.

Und auch nochmal auf die Familien zu kommen, ich habe das Gefühl hier im Forum überwiegen die Singles oder Pärchen. Aber abgesehen davon, dass es voll besetzter PKW mit 5 Personen natürlich deutlich besser ist als ein 1-Personen-SUV, ist es oft gar keine Alternative, mit (kleinen) Kindern ÖPNV zu fahren. Vor allem, wenn ich das Gedränge an Pfingsten sehe, da geht mein jüngster eher noch verloren, oder er hat nach 30 Minuten Fahrt keine Lust mehr. Im Auto kann er wenigstens nicht weglaufen :-D aber doppelte Fahrtzeit im ÖPNV ist eine Qual für Eltern und Kinder. Die Strecke Siegelsdorf - Markt Erlbach, wenn auch im Dampfzug, ist schon anstrengend. Da nutzen IMHO auch familienabteile im ICE nicht viel.

Beim ÖPNV ist ein gewaltiges Umdenken nötig. Und ich bin auch der Meinung, dass das auf Dauer nicht funktioniert, wenn vor 20 Jahre eine StUB geplant wird, die dann in 10-20 Jahren mal fährt. Diejenigen, die die auf den Weg gebracht haben, werden keinen Nutzen mehr daraus ziehen. Wir brauchen Veränderung JETZT, wenn der ÖPNV eine echte Alternative werden soll und nicht nach 10 Jahren Vorausplanung, 10 Jahren Streckenplanung und 20 Jahren Bauzeit. Wie ich mir das vorstelle? Da hab ich keine Ahnung, wie das gehen soll, aber da gibt es Menschen, die viel schlauer sind als ich und viel besser bezahlt. Aber 40 Jahre Planungs- und Bauzeit sind natürlich toll, wenn man derweil einen guten Posten innehat, der viel Geld bringt. Je länger die Umsetzung dauert, desto länger ist mein Gehalt gesichert...

Ach, äh, vielleicht schweife ich ein wenig ab...aber letztlich staut sich hier beim Lesen einfach immer sehr viel an, und das wollte jetzt eben raus ;-)

Oder liege ich sooo falsch?

Danke fürs Lesen,
-Efchen
an efchen

In der Analyse stimme ich weitgehend zu, in den Schlussfolgerungen nicht ganz.

Letzlich stellt sich dennoch (zunächst mal für beide Verkehrsträger (E-Auto, und elektrischer Nahverkehr)mal die Frage, woher die Energie überhaupt stammt. Ja, die Verschmutzung vor Ort wird reduziert. Ja Kraftwerke haben ggf eine bessere Filteranlage als man in jedes Fahrzeug einbauen kann. Letzlich - und das ist das absurde daran - sind die Klimaziele der Bundesregierung darauf ausgelegt, das der Energieverbrauch insgesammt sinkt. (siehe auch [www.youtube.com] speziell 4:34 ) das meint ausdrücklich auch den Bedarf an Elektrizität für Deutschland. Derzeit muss auch in die Speichermedien mehr Energie hinein gesteckt werden, als man nachher wieder rausholen kann. Würde man im Autoverkehr auf kontinierliche Enegrieübertragung setzen (technisch müsste das dann ähnlich Autoscouter wohl gelößt werden) dann ist man zwar genauso gut wie elektrischer ÖPNV (Batteriezüge ausgeklammtert), allerdings hat man dann immer noch steigenden Energiebedarf.

Würde jeder Autofahrer seinen E-Autostrom per Solarpanel oder Windrad erzeugen, dann dürfte sich das Verhältnis umdrehen. Aber wie man an obigen Clip sieht,verfolgt man das ja schon gar nicht mehr. Einzigen Vorteil den man derzeit den E-Auto zurechnen kann, ist, das zumindest bei Ladung über Nacht, der Strom antiphasisch zum Verbrauch entnommen wird, und so die Stromnetze vermutlich schont, die vermutlich in Stoßzeiten, wenn alle Autos per Oberleitung fahren würden, mal eben elegant abrauchen würden, wenn wir den heutigen Autoverkehr als Maßstab nähmen.

Die Schlussfolgerung aus oben gesagt heißt natürlich, das dennoch ohne Verzicht nicht gehen wird. Verkehrsvermeidung als Stichwort. Natürlich nicht nur im Auto.

Ergänzend: Der VCD hat das in seiner Grafik recht schön zusammengestellt:

[www.vcd.org]
aus [www.vcd.org]

Die von Dir angesprochenen Schritte entsprechen der Antriebswende. Die ist zweifellos notwendig, reicht alleine aber eben nicht.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...
Weiß ja gar nicht was die mit vollen Zügen und Bahnhöfen haben... *sarcasm*

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)


Zitat
Daniel Vielberth
Einzigen Vorteil den man derzeit den E-Auto zurechnen kann, ist, das zumindest bei Ladung über Nacht, der Strom antiphasisch zum Verbrauch entnommen wird

Das gilt aber nur solange ausreichend konventionelle (Thermische) Kraftwerke am Netz sind, welche sich schlecht regeln lassen.
Denn Solarstrom, der im Netz inzwischen immer mehr wird, den gibt es nur Tagsüber.

Zitat

Die Schlussfolgerung aus oben gesagt heißt natürlich, das dennoch ohne Verzicht nicht gehen wird. Verkehrsvermeidung als Stichwort. Natürlich nicht nur im Auto.

Und dieser Punkt ist etwas das eben nicht kurzfristig geändert werden kann. Zumindest nicht, wenn man die Solziale Komponente berücksichtigt.
Mittel- bis Langfristig könnte sich das aufgrund von veränderten Lebensgewohnheiten auch von selbst ergeben. Allerdings denke ich, daß die Mobilität insgesamt auch bei der Autolosen Jungen Generation kaum abnehmen wird. Da fällt dann zwar das pendeln mit dem Auto zur Arbeit weg. Aber dafür ist die Mobilität im Privaten und Freizeitsektor auch ohne Auto oft sehr groß. Da sind Freunde über ganz Deutschland verstreut, da geht es mangels Auto dann grundsätzlich mit dem Flugzeug in den Urlaub, mehrmals pro Jahr...

Der letzte Punkt ist es übrigens, der bei genauerem hinsehen an solchen Klimaaktivisten wie Fridaysfor Future etc. Zweifel aufkommen lässt. Denn die Einstellung, das der Zug, der Bus oder das Flugzeug ja sowieso fährt, bzw. fliegt, die stimmt eben nur bedingt. Angebot und Nachfrage gibt es auch im Verkehrssektor, besonders bei Flügen und "mobilen Urlauben" wie z. B. Kreuzfahrten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.2022 21:36 von marco2206.
Zitat
marco2206
Zweifel aufkommen lässt. Denn die Einstellung, das der Zug, der Bus oder das Flugzeug ja sowieso fährt, bzw. fliegt, die stimmt eben nur bedingt. Angebot und Nachfrage gibt es auch im Verkehrssektor, besonders bei Flügen und "mobilen Urlauben" wie z. B. Kreuzfahrten.

Vor allem wenn jemand in Litterzhofen wohnt und Richtung Beilngries/Neumarkt wollte und es nur EINEN (sic! Quelle vgn.de) Bus Mo-Fr V01 um 6 uhr früh gibt!

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.2022 05:36 von Christian0911.
Zitat
Christian0911
Zitat
marco2206
Zweifel aufkommen lässt. Denn die Einstellung, das der Zug, der Bus oder das Flugzeug ja sowieso fährt, bzw. fliegt, die stimmt eben nur bedingt. Angebot und Nachfrage gibt es auch im Verkehrssektor, besonders bei Flügen und "mobilen Urlauben" wie z. B. Kreuzfahrten.

Vor allem wenn jemand in Litterzhofen wohnt und Richtung Beilngries/Neumarkt wollte und es nur EINEN (sic! Quelle vgn.de) Bus Mo-Fr V01 um 6 uhr früh gibt!

Klar das gibt es auch andersrum mit Angebot und Nachfrage. Und ja, da kommt dann wieder das Argument wo kein Angebot ist, da kann keine Nachfrage sein. Stimmt natürlich auch. Aber ob ein Dorf mit 99 Einwohnern jetzt unbedingt einen Halbstündlichen Bus von 4-23 Uhr braucht? Da ist ein "Bürgerbus" wie es ihn in immer mehr Gemeinden gibt, der die Bürger der Gemeinde auf Bestellung meist sogar kostenlos befördert, dann vielleicht doch die bessere Alternative.
Und nebenbei bemerkt: Ich habe sogar drei Busse von Litterzhofen nach Beilngries gefunden. Aber nur einer davon, eben der um 6 Uhr, fährt dort den ZOB an.
Zitat
marco2206

Und nebenbei bemerkt: Ich habe sogar drei Busse von Litterzhofen nach Beilngries gefunden. Aber nur einer davon, eben der um 6 Uhr, fährt dort den ZOB an.

Drei Busse sind jetzt auch net wirklich weltbewegend... (Ich bezog mich auf Linie 517, diese eine Fahrt von Litterzhofen ginge sogar bis Neumarkt Bahnhof -> ob es den 515 noch gibt hab ich nicht nachgesehen..., oder den RBA Bus nach Eichstätt -> und ja die Bilder entstanden bevor Merz Reisen der Betreiber wurde ;) )

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.2022 08:40 von Christian0911.


Zitat
Efchen


Ja, das ist aber die Rechnung gegenüber Verbrennern, oder? Das E-Auto stößt nichts umweltschädliches aus (mal jetzt von Reifenabrieb abgesehen), da ist es doch eigentlich egal, ob da einer oder 7 drin sitzen.

-Efchen

Das ist leider die Fehleinschätzung die überall propagiert wird.

Bei dem deutschen Strommix produzieren wir momentan pro KW/h Strom 408g Co2. Das heißt ein E-Auto mit einem verbrauch von 22KW/h auf 100km stößt auf dieser Strecke 8.976g Co2 aus. Ist also so umweltfreundlich wie der 15 Jahre alte Dieselgolf von meinem Vater!!!

Noch nicht beim E-Auto eingerechnet sind die Transportverluste, Ladeverluste, Batterrielebensdauer und vor allem die problemaitsche Rohstoffgewinnung in Co2 und Menschlicher hinsicht...

Wenn du umweltbewusste fortbewegung möchtest dann musst du den ÖPNV nehmen. E-Auto ist augenwischerrei...

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Zitat
R-ler
Wenn du umweltbewusste fortbewegung möchtest dann musst du den ÖPNV nehmen.

So pauschal ist das aber auch nicht korrekt, wenn ich einen Bus nutze, der mehr oder weniger nur meinetwegen täglich einige km fährt und ich ihn auch nur wöchentlich oder monatlich nutze, dann ist das nicht zwingend die umweltbewusstere Fortbewegung - selbst wenn das Gesamtsystem ÖPNV vermutlich eine bessere CO2-Bilanz hat als der MIV als Ganzes.
Zitat
R-ler
Bei dem deutschen Strommix produzieren wir momentan pro KW/h Strom 408g Co2. Das heißt ein E-Auto mit einem verbrauch von 22KW/h auf 100km stößt auf dieser Strecke 8.976g Co2 aus. Ist also so umweltfreundlich wie der 15 Jahre alte Dieselgolf von meinem Vater!!!

Also wenn das wirklich so ist, dann heißt das für mich doch, dass wir
a) nach Strich und Faden vera*** werden
b) eigentlich niemand (insb. aus der Regierung) irgendwas ändern will, auch nicht die Grünen
c) sich nichts ändern wird, denn der ÖPNV ist keine Alternative zum MIV.
vielleicht noch...
d) wir demnächst alle aussterben werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.2022 10:03 von Efchen.
Zitat
Efchen

a) nach Strich und Faden vera*** werden

d) wir demnächst alle aussterben werden.

Beide Punkte stimmen! Aber das ist nicht wirklich neu ;-)

Zitat
Efchen
b) eigentlich niemand (insb. aus der Regierung) irgendwas ändern will, auch nicht die Grünen

Auch der Punkt stimmt, da muss man halt auch die Frage stellen, WARUM sollte die Regierung etwas ändern wollen wenn sie so oder so das große Geld in ihre eigene Tasche scheffeln können???

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.2022 10:29 von Christian0911.
Zitat
Efchen
Zitat
R-ler
Bei dem deutschen Strommix produzieren wir momentan pro KW/h Strom 408g Co2. Das heißt ein E-Auto mit einem verbrauch von 22KW/h auf 100km stößt auf dieser Strecke 8.976g Co2 aus. Ist also so umweltfreundlich wie der 15 Jahre alte Dieselgolf von meinem Vater!!!

Also wenn das wirklich so ist, dann heißt das für mich doch, dass wir
a) nach Strich und Faden vera*** werden
b) eigentlich niemand (insb. aus der Regierung) irgendwas ändern will, auch nicht die Grünen
c) sich nichts ändern wird, denn der ÖPNV ist keine Alternative zum MIV.
vielleicht noch...
d) wir demnächst alle aussterben werden.

ja so ist das,

MIV wird nur funktionieren wenn wir ihn radikal reduzieren und einen Mix hinbekommen aus E-Mobilität (100% aus Sonne o. Wind geladen) Wasserstoff, und E-Fuels und was viel wichtiger ist:

Wir müssen aufhören für unsere beheizung von Räumen Gas oder Öl zu verbrennen. Hierfür gibt es schon seid 50Jahren die Wärmepumpentechnologie. Aber etwas was keine Lobby hat setzt sich in Deutschland nicht durch und die WP hat kein lobby weil keiner mehr danach ein Geld damit verdient. Kein Gas mehr verkaufen kein ÖL kein Schornsteinfeger...

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Also im Moment funktioniert MIV sehr gut, ÖPNV hingegen nicht.

Und bei uns in den Neubausiedlungen hat jedes Haus eine Wärmepumpe (und die meisten auch eine PV-Anlage auf dem Dach), das Problem damit wird nur sein, dass bestehende Gebäude nicht umgerüstet werden.
Zitat
R-ler
Zitat
Efchen
Zitat
R-ler
Bei dem deutschen Strommix produzieren wir momentan pro KW/h Strom 408g Co2. Das heißt ein E-Auto mit einem verbrauch von 22KW/h auf 100km stößt auf dieser Strecke 8.976g Co2 aus. Ist also so umweltfreundlich wie der 15 Jahre alte Dieselgolf von meinem Vater!!!

Also wenn das wirklich so ist, dann heißt das für mich doch, dass wir
a) nach Strich und Faden vera*** werden
b) eigentlich niemand (insb. aus der Regierung) irgendwas ändern will, auch nicht die Grünen
c) sich nichts ändern wird, denn der ÖPNV ist keine Alternative zum MIV.
vielleicht noch...
d) wir demnächst alle aussterben werden.

ja so ist das,

MIV wird nur funktionieren wenn wir ihn radikal reduzieren und einen Mix hinbekommen aus E-Mobilität (100% aus Sonne o. Wind geladen) Wasserstoff, und E-Fuels und was viel wichtiger ist:

Wir müssen aufhören für unsere beheizung von Räumen Gas oder Öl zu verbrennen. Hierfür gibt es schon seid 50Jahren die Wärmepumpentechnologie. Aber etwas was keine Lobby hat setzt sich in Deutschland nicht durch und die WP hat kein lobby weil keiner mehr danach ein Geld damit verdient. Kein Gas mehr verkaufen kein ÖL kein Schornsteinfeger...


Die werden doch, vor allem im Winter mit Strom betrieben, wo fast keine Sonne scheint, falls man eine PV-Anlage auf dem Dach hat - ansonsten freut sich der Energielieferant über den Umsatz.
Zitat
Efchen
Also im Moment funktioniert MIV sehr gut, ÖPNV hingegen nicht.

Und bei uns in den Neubausiedlungen hat jedes Haus eine Wärmepumpe (und die meisten auch eine PV-Anlage auf dem Dach), das Problem damit wird nur sein, dass bestehende Gebäude nicht umgerüstet werden.


Aus Interesse an WP.

Wo ist sie installiert - Dachboden oder im Garten - Lärm, Nachbarn?

Stromverbrauch - Wartung - Kundendienst - Reparaturen - Ersatzteile?

Wie lange läuft die WP schon?

Wie wird WW im Winter erwärmt?

Wieviel müsste man heute dafür ausgeben - betriebsbereite Installation?

Gruß elixir
Falls die Frage an mich gerichtet war, elixir, sorry, das kann ich nicht beantworten.
Ich kann da auch nur googlen. Aber anscheinend lohnen sich die Dinger ungemein.
Vor allem, wenn man unabhängig von Gas oder Heizöl sein will.
Sollte nicht hier sein

Tschö
UHM



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.2022 15:27 von UHM.
an Efchen

> a) nach Strich und Faden vera*** werden

Wie sonst bringt man Leute dazu, Regierungen zu wählen, die gegen 90% der Interessen der Bevölkerung arbeiten, und nur den reichsten 10% Nutzen?

> b) eigentlich niemand (insb. aus der Regierung) irgendwas ändern will, auch nicht die Grünen

An wessem Geldhahn hängen die Parteien, wer schmiert äh spendet denen?

> c) sich nichts ändern wird, denn der ÖPNV ist keine Alternative zum MIV.

Hier kann man nur an der eigenen Einstellung zum ÖPNV arbeiten, indem man trotz der unbestrittenen Nachteile sich aus Idealisimus den ÖPNV antut.

> vielleicht noch...
> d) wir demnächst alle aussterben werden.

Hoffen wirs, das würde viele Probleme lösen. Wichtig wäre mir persönlich dabei immer nur, das die ganze Menschheit gleichzeitig ausstirbt, ich gönne es den Weltpolitikern nicht, das die im Bunker auch nur einen Tag länger überleben, als der Rest der Menschheit ;-)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.2022 16:11 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
> c) sich nichts ändern wird, denn der ÖPNV ist keine Alternative zum MIV.

Hier kann man nur an der eigenen Einstellung zum ÖPNV arbeiten, indem man trotz der unbestrittenen Nachteile sich aus Idealisimus den ÖPNV antut.

Traurig, traurig...aus Idealismus wird sich das keiner antun. Da haben wir Jahrezehntelang verschlafen.
In der Stadt ist das Angebot wahrscheinlich gut. Für Singles ist das Angebot auch gut.

Für Familien und für Landbewohner ist es einfach nichts.

Und wenn man sieht, wie lange Projekte für den ÖPNV brauchen, bis sie realisiert werden, dann ist das auch nichts.

Jede Wette GEGEN die Verkehrswende, die Leute in den ÖPNV bringen soll. Da muss man das Auto schon verbieten.
Und auch 3€ Benzinpreis ändert daran nichts. Die Leute verzichten dann auf andere Dinge, was dazu führt, dass
andere (Firmen, Branchen) darunter leiden müssen.

Aber mal was positives zum ÖPNV. Wer es noch nicht erraten hat, ich wohne nicht mehr in Unterfarrnbach,
sondern in Langenzenn (und jetzt bitte gerne kalkulieren, wie die Fahrzeiten auf meinem Arbeitsweg nach Tennenlohe
sind (Fahrrad ist (wenn meine Kondition das hergäbe) schneller als ÖPNV)) und hier wurde ja kürzlich das komplette
Busnetz für den Lkr Fürth ausgeschrieben (Firma Lyst). Das Angebot hat sich gefühlt verzehnfacht. Hier war der
gute Wille am Werk.

Aber der Wille reicht leider nicht, die Langenzenner motzen darüber, dass ihr tolles Kopfsteinpflaster jetzt von den
schweren Bussen zerstört wird und auch wenn es da eine Direktlinie von Langenzenn zum Bahnhof Vach gibt, die
Fahrtzeiten sind natürlich unterirdisch, weil der Bus auf dem Weg jede Milchkanne (Retzelfembach, Tuchenbach,
und hastenichgesehn) mitnimmt.

Also sorry, aber ich seh schwarz für den ÖPNV auf dem Land. Und Bayern besteht nunmal hauptsächlich aus Land.
Im Ruhrgebiet sieht das natürlich ganz anders aus. Da kann das was werden.
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