Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
[N] U-Bahn nach Stein
geschrieben von Klaus Schöner 
Zitat
Stanze
Das ein U-Bahnhof auf Steiner Grund liegt sehe ich nicht mal als das große Problem. Das wurde mit der Haltestelle Stadtgrenze in Fürth auch gelöst.

Ich sehe eher bauliche Probleme. Wenn man FaberCastell Schloß nicht als endgültigen Haltepunkt zementieren will, muß man bereits mit diesen U-Bahnhof tiefer gehen um später die Regnitz unterqueren zu können, die hier ein sehr tiefes Bett hat.

Auch ist eine mögliche Weiterführung komplett unklar. Unter bzw. parallel zur B14 oder eine südliche Umgehung des Schlosses, weil es auf der Strecke leichter ist einen U-Bahnhof in Stein zu errichten?


Btw... Söder hat mal den Vorschlag gemacht, München als eigenen Regierungsbezirk zu deklarieren, auch um ÖPNV Probleme einfacher zu lösen. In München haben sie zum Teil auch das Problem, dass man die Ubahn über die Stadtgrenze verlängern müsste. Da wäre es doch einfacher den Lkr München nach München einzugemeinden.

Und hier entsprechend. Stein nach Nürnberg und Zirndorf & Oberasbach nach Fürth eingemeinden.

Aber das Geschrei wäre bestimmt groß.

Stadt Fürth

In den 70er Jahren wurde ein Vertrag zwischen der Stadt Nürnberg, der Stadt Fürth und der VAG Nürnberg über den Bau und den Bertrieb der U-Bahn auf Fürther Stadtgebiet geschlossen.

Stadt Stein

Mit der Stadt Stein gibt es so einen Vertrsg nicht. Die U-Bahn kann dort nicht mal geplant!, geschweige gebaut werden.

Deine Ideen zum Thema Eingemeindungen sind lustig.
Vor 50 Jahren hat Stein mal zum Landkreis Nürnberg gehört.
Wenn ich den Namen Söder schon wieder lese bekommen meine Augen rheuma...

Ich sag es offen und ehrlich, ich glaube eine U-Bahn nach Stein wird nicht vor 2085 kommen. -> Man hätte sie ja schon ab der Ankunft in Röthenbach im Jahre 1985 haben können wenn man gewollt hätte...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Marktkauf
Mit der Stadt Stein gibt es so einen Vertrsg nicht.

Ja Ja, es gibt keinen entsprechenden Vertrag, weil er nicht benötigt wurde.

Aber was willst du damit aussagen? Dass es Gott gegeben ist, dass so ein Vertrag nicht gemacht werden darf?

Falls die Stadt Nürnberg der Meinung ist, es macht Sinn die U2 [nur] bis zur Stadtgrenze Stein zu verlängern (was ich so nicht glaube), würden sich die beiden Städte sicherlich einigen können und entsprechende Verträge abschließen.


Zitat
Marktkauf
Die U-Bahn kann dort nicht mal geplant!, geschweige gebaut werden.

Also planen darf man erstmal alles.

Im Gegenteil. Sollte, wie oben erwähnt, Nürnberg unerwarteter weise der Meinung sein, die U2 um eine Station zu verlängern, müssen sie sogar gewisse Grundplanungen anstellen, wie man die U-Bahn in Stein weiterführen könnte um sich diese Option nicht zu verbauen.


Zitat
Christian0911
Ich sag es offen und ehrlich, ich glaube eine U-Bahn nach Stein wird nicht vor 2085 kommen. -> Man hätte sie ja schon ab der Ankunft in Röthenbach im Jahre 1985 haben können wenn man gewollt hätte...

Ich glaube es auch nicht. Aber durch Klimawandel und dadurch geänderten Verständnis und auch angedachte geänderte Standardbewertung seitens der aktuellen Regierung, könnte es doch was werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2022 12:26 von Stanze.
Zitat
Stanze
Zitat
Marktkauf
Mit der Stadt Stein gibt es so einen Vertrsg nicht.

Ja Ja, es gibt keinen entsprechenden Vertrag, weil er nicht benötigt wurde.

Aber was willst du damit aussagen? Dass es Gott gegeben ist, dass so ein Vertrag nicht gemacht werden darf?

Falls die Stadt Nürnberg der Meinung ist, es macht Sinn die U2 [nur] bis zur Stadtgrenze Stein zu verlängern (was ich so nicht glaube), würden sich die beiden Städte sicherlich einigen können und entsprechende Verträge abschließen.


Zitat
Marktkauf
Die U-Bahn kann dort nicht mal geplant!, geschweige gebaut werden.

Also planen darf man erstmal alles.

Im Gegenteil. Sollte, wie oben erwähnt, Nürnberg unerwarteter weise der Meinung sein, die U2 um eine Station zu verlängern, müssen sie sogar gewisse Grundplanungen anstellen, wie man die U-Bahn in Stein weiterführen könnte um sich diese Option nicht zu verbauen.


Zitat
Christian0911
Ich sag es offen und ehrlich, ich glaube eine U-Bahn nach Stein wird nicht vor 2085 kommen. -> Man hätte sie ja schon ab der Ankunft in Röthenbach im Jahre 1985 haben können wenn man gewollt hätte...

Ich glaube es auch nicht. Aber durch Klimawandel und dadurch geänderten Verständnis und auch angedachte geänderte Standardbewertung seitens der aktuellen Regierung, könnte es doch was werden.

Wieviele Meter liegen zwischen der Abstellanlage Röthenbach und der Stadtgrenze Stein?

Wer soll im Stadtrat Nürnberg die Planungen auf dem Stadtgebiet Stein bezahlen.
Da wird auf Euro und Cent abgerechnet.
Zitat
Marktkauf
Wieviele Meter liegen zwischen der Abstellanlage Röthenbach und der Stadtgrenze Stein?

Ca 530m. Aber was willst du mit dieser Frage bezwecken? Könntest du deine Gedanken klarer ausführen.


Zitat
Marktkauf
Wer soll im Stadtrat Nürnberg die Planungen auf dem Stadtgebiet Stein bezahlen.
Da wird auf Euro und Cent abgerechnet.

Nürnberg hat ein U-Bahnbauamt mit fest angestellten Mitarbeitern. Im Bereich UB/1 werden auch Vorplanungen gemacht. Für interne Überlegungen muss da der Stadtrat gar nichts genehmigen, weil dies im Mitarbeitertopf bezahlt ist. Erst wenn zusätzliche Gelder benötigt werden läuft das über den Stadtrat.

Und für Überlegungen die U2 eine Station zu verlängern muss sogar nach Stein hinein mitgedacht werden, um sich keine Erweiterungsoption zu verbauen. Hab ich doch bereits oben ausgeführt. Liest du das nicht?

War doch in Gebersdorf das gleiche. Da wurde auch in Oberasbach geguckt, wie man sie vielleicht irgendwann dahin verlängern könnte. Ob das jemals realisiert wurde sei mal dahin gestellt. Auch hier hat Nürnberg mit Oberasbach keinen Vertrag zum Betrieb einer gemeinsamen UBahn und sicherlich die Vorplanungen dazu auch selbst gestemmt. Ist das so schwer zu verstehen?
Es geht ja nicht nur um den Willen der Kommunen und um die Baukosten.
Hat schon mal jemand an die laufenden Betriebskosten gedacht? Da hat bereits eine Großstadt wie Fürth Probleme damit. Wie soll da eine Kleinstadt wie Stein das stemmen? (Wie es in Garching läuft weiß ich nicht...!)
Zitat
Stanze
Zitat
Marktkauf
Wieviele Meter liegen zwischen der Abstellanlage Röthenbach und der Stadtgrenze Stein?

Ca 530m. Aber was willst du mit dieser Frage bezwecken? Könntest du deine Gedanken klarer ausführen.


Zitat
Marktkauf
Wer soll im Stadtrat Nürnberg die Planungen auf dem Stadtgebiet Stein bezahlen.
Da wird auf Euro und Cent abgerechnet.

Nürnberg hat ein U-Bahnbauamt mit fest angestellten Mitarbeitern. Im Bereich UB/1 werden auch Vorplanungen gemacht. Für interne Überlegungen muss da der Stadtrat gar nichts genehmigen, weil dies im Mitarbeitertopf bezahlt ist. Erst wenn zusätzliche Gelder benötigt werden läuft das über den Stadtrat.

Und für Überlegungen die U2 eine Station zu verlängern muss sogar nach Stein hinein mitgedacht werden, um sich keine Erweiterungsoption zu verbauen. Hab ich doch bereits oben ausgeführt. Liest du das nicht?

War doch in Gebersdorf das gleiche. Da wurde auch in Oberasbach geguckt, wie man sie vielleicht irgendwann dahin verlängern könnte. Ob das jemals realisiert wurde sei mal dahin gestellt. Auch hier hat Nürnberg mit Oberasbach keinen Vertrag zum Betrieb einer gemeinsamen UBahn und sicherlich die Vorplanungen dazu auch selbst gestemmt. Ist das so schwer zu verstehen?

Mit der Vorplanung rutscht Du nach HOAI von der LP 1 in die LP 2. Und da muss man irgendwie Geld beantragen und verbrauchen. Geht es in die Werkplanung, muss man durch die Genemigung. Diese fehlenden 500 Meter hätten wohl kaum einen Nutzen und man würde kaum Zuschüsse erhalten. Und genau an der Stadtgrenze ist sowiso das Ende erreicht.

Die Buslinien 63, 64 und 67 hätten auch keinen Vorteil, weil Sie ja sowiso Röthenbach anfahren müssen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2022 16:52 von Marktkauf.
Zitat
subwayschorsch
Es geht ja nicht nur um den Willen der Kommunen und um die Baukosten.
Hat schon mal jemand an die laufenden Betriebskosten gedacht? Da hat bereits eine Großstadt wie Fürth Probleme damit. Wie soll da eine Kleinstadt wie Stein das stemmen? (Wie es in Garching läuft weiß ich nicht...!)

Nicht nur Fürth auch Nürnberg belastet es sehr.

Dass Stein dies nicht kann, ist klar. Darum habe ich die Idee mit der Eingemeindung angesprochen. Aber das würde zu viele Befindlichkeiten Auslösen.

Aber vielleicht wäre es möglich die Betriebskosten von U-Bahnstrecken - zumindest die in die Region führen über die BEG abzurechnen.

Irgendwelche Lösungen müssen her um den ÖPNV zu verbessern.
> Diese fehlenden 500 Meter hätten wohl kaum einen Nutzen und man würde kaum Zuschüsse erhalten. Und genau an der Stadtgrenze ist sowiso das Ende
> erreicht.

Hätte man dieses Kirchtumdenken seinerzeit bei Fürth gehabt, hieße der Endpunkt heute wohl noch Stadtgrenze und man hätte noch nichtmal Jakobinenstraße gebaut...

Da ich das Gefühl habe, manche sind alleine deshalb gegen die Steiner U-Bahn, weil es "In" ist, gegen die U-Bahn zu sein, mal eine kleine Tabelle, die zum Nachdenken anregen soll:

Stadt/ Gemeinde       |    Garching         |        Stein          |      Planegg        
Einwohner ges.        |      17.300         |         14.329        |       10.948
Bevölkerungsdichte    |     614/ km²        |        734/ km²       |     1025/ km²
hat U-Bahn            |        ja           |         nein          |    ja (baut gerade*)
Stationen (+geplant)  |        3            |          0            |   1  (+ 1 optional)
finde den Fehler      |                     |         hier          |

* Vorarbeiten, Hauptausschreibung läuft (Quelle [www.sueddeutsche.de]

Und ich habe bewusst Norderstedt mit seinen nominell 77.932 Einwonern weg gelassen, damit die Vergleichbarkeit besser ist

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2022 19:29 von Daniel Vielberth.
Dazu muss man aber auch beachten, dass die Verlängerung hauptsächlich dem Hochschul- und Forschungszentrum der TU München geschuldet ist. Dort sind ja knapp 18.000 Studenten und Unibeschäftigte tätig. Diese bringen ein entsprechendes Fahrgastaufkommen. Etwas vergleichbares gibt es aber in Stein nicht.

Grüßle
Der Werkstattmeister



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2022 21:37 von werkstattmeister.
an werkstattmeister

Da gebe ich dir recht, allerdings der erste Abschnitt der Garchinger U-Bahn bis Garching-Hochbrück, den würde ich kausal nicht der Uni "anlasten" sondern der wurde m. M. wirklich nur der Erschließung halber gebaut. Ob es zu Garching Stadt gekommen wäre ohne Forschungszentrum OK, da lege ich meine Hand nicht ins Feuer. Andererseits steht ja die optinale Verlängerung Martinsried - Planneg Bahnhof im raum, sofern sie kommt, können da die Forschungseinrichtungen sicher nicht zweimal eingerechnet werden.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Da kommt die Zukunft - rette sich, wer kann...
Ich denke auch, dass der Abschnitt bis Garching-Hochbrück nur wegen der Erschließung dieser Stadt gebaut wurde, da er wesentlich früher als der Abschnitt bis zur Universität eröffnet wurde.
Lasst uns einfach eine Uni an der man die Erschaffung von Stiften studieren kann nach Stein bauen ^^

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Re: [N] U-Bahn nach Stein
17.09.2022 08:35
Zitat
Daniel Vielberth
an werkstattmeister

Da gebe ich dir recht, allerdings der erste Abschnitt der Garchinger U-Bahn bis Garching-Hochbrück, den würde ich kausal nicht der Uni "anlasten" sondern der wurde m. M. wirklich nur der Erschließung halber gebaut. Ob es zu Garching Stadt gekommen wäre ohne Forschungszentrum OK, da lege ich meine Hand nicht ins Feuer. Andererseits steht ja die optinale Verlängerung Martinsried - Planneg Bahnhof im raum, sofern sie kommt, können da die Forschungseinrichtungen sicher nicht zweimal eingerechnet werden.

Erinnere ich mich richtig, dass der Abschnitt bis Hochbrück ebenerdig ist (auch schon auf Münchener Stadtgebiet) und die Strecke erst danach wieder abtaucht? Das dürfte sich bei den Unterhaltskosten der Infrastruktur des nicht universitätsgetriebenen Abschnitts vorteilhaft auswirken. Das wäre ja bach Stein nicht möglich.
Zitat
Daniel Vielberth
an werkstattmeister

Da gebe ich dir recht, allerdings der erste Abschnitt der Garchinger U-Bahn bis Garching-Hochbrück, den würde ich kausal nicht der Uni "anlasten" sondern der wurde m. M. wirklich nur der Erschließung halber gebaut.

Garching Hochbrück ist ein nahezu reines Industriegebiet und hat vermutlich eine entsprechende Zahl Pendler aus München heraus. Der oberirdische Bau war relativ einfach. Außerdem bot sich so die Möglichkeit eines weiteren P&R Platzes an der A9 zur Entlastung der teilweise überlasteten Anlage in Fröttmaning.

Grüßle
Der Werkstattmeister



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.2022 10:19 von werkstattmeister.
Die vielen Fahrgäste zur Hochschule spielen bei der Standardisierten Bewertung eine Rolle. Beim Unterhalt eher nicht.

Aber da der Lkr. München einer der reichsten Landkreise Deutschlands ist, kann man vermuten sie können sich die U-Bahn leisten.

Stein könnte maximal das Palm Beach anführen. Ich bilde mir ein, dass vor Corona die Besucherzahl bei ca. 5.000 pro Tag war.
Eventuell würde ja ab Stein Schloss eine eingleisige Tunnelstrecke genügen, die dann in der Steiner Hauptstraße etwa in Höhe der Einmündung der Deutenbacher Straße in einem ein- oder zweigleisigen Bahnhof endet, der in offener Bauweise recht flach unter dem Straßenniveau errichtet wird.
Zitat
StefanK
Eventuell würde ja ab Stein Schloss eine eingleisige Tunnelstrecke genügen, die dann in der Steiner Hauptstraße etwa in Höhe der Einmündung der Deutenbacher Straße in einem ein- oder zweigleisigen Bahnhof endet, der in offener Bauweise recht flach unter dem Straßenniveau errichtet wird.

Da ist nur die Rednitz dazwischen, die an der Stelle recht tief liegt.

Recht flach unter dem Straßenniveau geht da gar nicht.

Egal wie man es macht, eine U-Bahn nach Stein würde teuer.
Immerhin wäre die aufgezeigte Variante (eingleisiger Tunnel von Stein Schloß bis Stein Mitte, vermutlich mit TBM gebohrt, und offene Bauweise einer Station Stein Mitte) geschätzt etwa 65% günstiger als die ursprüngliche Planung, die ja wohl eine zweigleisige Strecke mit mehreren Stationen bis etwa zum Palm Beach vorsah.
Re: [N] U-Bahn nach Stein
18.09.2022 17:20
Ich denke es ist allen Klar das eine Ubahn nach Stein nicht an der Nachfrage und an der technischen Machbarkeit scheitert sonder einzig und allein am Politischen WIllen oder eben auch nicht.

Ich hoffe sehr für mich das die Ubahn bald kommt. Die Lösung von Stefan K könnte ich mir sehr gut vorstellen.

______________________________

Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen