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Vergessene Orte: Die Siemensbahn
geschrieben von Tradibahner 
Zitat
Havelländer
Natürlich, deswegen setzt man in Brandenburg auch auf den Regionalverkehr und nicht die S(chleich)-Bahn :-)

Nun schließt die S-Bahn ja bekanntlich die Regionalbahn nicht aus. Aber das werden einige nie kapieren. Berlin sollte da auf Brandenburg pfeifen und die S-Bahn bis Albrechtshof bauen.

Zitat
Havelländer
Bis auf das Streitobjekt Hennigsdorf-Velten sind die Endpunkte der Gleichstrom S-Bahn auf Brandenburger Gebiet gesetzt.

Na in Rangsdorf und Stahnsdorf etc. überlegt man ja auch hin und her.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Havelländer
Zitat
B-V 3313
Hat Brandenburg überhaupt ein Interesse an funktionierendem Nahverkehr nach Berlin? Stichwort: S-Bahn ins Havelland? Soll Berlin nun Geld für P+R-Parkplätze dort ausgeben?

Natürlich, deswegen setzt man in Brandenburg auch auf den Regionalverkehr und nicht die S(chleich)-Bahn :-) Bis auf das Streitobjekt Hennigsdorf-Velten sind die Endpunkte der Gleichstrom S-Bahn auf Brandenburger Gebiet gesetzt.

Ähm, Rangsdorf, Falkensee, Kleinmachnow sind also gesetzt? Das wäre ja schön...

Ich gehe aber leider davon aus, dass in Bezug auf i2030 vor der Landtagswahl im September und der anschließenden Koalitionsbildung auf Brandenburger Seite noch überhaupt nichts "gesetzt" ist, leider. In Potsdam wird man diesbezüglich wohl frühestens zu Jahresende irgendwie entscheidungsfähig sein. :-(

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Ähm, Rangsdorf, Falkensee, Kleinmachnow sind also gesetzt? Das wäre ja schön...

Nein natürlich nicht, sondern die heutigen Endpunkte sind und bleiben Endpunkte. Geld alle, wirste noch sehen.

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark
Zitat
Havelländer
Zitat
Arnd Hellinger
Ähm, Rangsdorf, Falkensee, Kleinmachnow sind also gesetzt? Das wäre ja schön...

Nein natürlich nicht, sondern die heutigen Endpunkte sind und bleiben Endpunkte. Geld alle, wirste noch sehen.

Das weißt Du genau woher? In Rangsdorf, Falkensee und den zuständigen Landkreisen sieht man das jedenfalls anders und befürwortet die S-Bahn...

Viele Grüße
Arnd
Hallo,
bin sehr gespannt, was der Berliner Senator für Finanzen Dr. Matthias Kollatz zum Thema Finanzierung der Ausbauwünsche seiner Brandenburger SPD Genossin Frau Kathrin Schneider äußert und was schon fest finanziert ist und was als nächstes Projekt in Angriff genommen wird?

Demächst soll der Umbau des Güterbahnhof Berlin-Schönholz mit Elektrifizierung für Abstellung von Zügen aus /für Berlin-Gesundbrunnen begonnen werden? Fertigstellung sei für 2024 geplant...?

Bin auch gespannt, ob Er sich zum Thema Zuschüsse zu Wasserstoffzügen /Infrastruktur bei der NEB/NEBB äußert?
Die Wasserstoffzüge kosten bei Infrastruktur und Betrieb/Anschaffung bis zu etwa 40-50 % mehr als Dieselfahrzeuge?

Gruß
Stephan
Zitat
stephan
bin ...?

Demächst ...? Fertigstellung ...?

… ?
… ?

Das ist ja spannend, dass Du gespannt bist. Aber irgendwas funktioniert mit Deiner Fragezeichen-Taste nicht, bzw. zu gut.
Zitat
Arnd Hellinger
Das weißt Du genau woher? In Rangsdorf, Falkensee und den zuständigen Landkreisen sieht man das jedenfalls anders und befürwortet die S-Bahn...

Wünschen und Beschließen kann man viel in der Politik, Entscheidend ist was letztendlich hinten raus kommt und das wird im Falle neue S-Bahnen nach Brandenburg nicht viel sein.
Nicht einmal die S-Bahn Hennigsdorf - Velten ist in trockenen Tüchern obwohl die Realisierung hier noch am einfachsten (gewesen) wäre.

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark
Zitat
Havelländer
Zitat
Arnd Hellinger
Das weißt Du genau woher? In Rangsdorf, Falkensee und den zuständigen Landkreisen sieht man das jedenfalls anders und befürwortet die S-Bahn...

Wünschen und Beschließen kann man viel in der Politik, Entscheidend ist was letztendlich hinten raus kommt und das wird im Falle neue S-Bahnen nach Brandenburg nicht viel sein.
Nicht einmal die S-Bahn Hennigsdorf - Velten ist in trockenen Tüchern obwohl die Realisierung hier noch am einfachsten (gewesen) wäre.

Also, ganz so pessimistisch muß man es vielleicht nicht sehen. Mit dem Zeithorizont 2030 würde ich von einem S-Bahnbetrieb zum Flughafen BER, nach Gartenfeld, Velten, Rangsdorf, zu einem Ziel westlich von Spandau sowie auch von einem Zehnminutenverkehr nach Tegel - vielleicht auch östlich von Hoppegarten - ausgehen.

Damit wäre das (gleichstrombetriebene) Berliner S-Bahnnetz dann so groß wie nie zuvor. Im Rahmen des "Regionalisierungsmittelkompromisses" gelang es, die nach Artikel 23 GG (alte Fassung) beigetretenen 6 Länder um "dynamisierte 200 Mio. €" p.a. für die Bestellungen von Zugleistungen besserzustellen - und ihre Ausgangsforderung damit zu überkompensieren. Etwas "Geldluft" ist also immerhin auch vorhanden.

Irgendwie fällt mir an solchen Stellen immer das erfrischende "Goldbad" von Dagobert Duck ein, keine Ahnung, wie ich da immer drauf komme.
Offenbar macht man jetzt am ersten Nagel einen Kopf und unterzeichnet in der nächsten Woche eine Finanzierungsvereinbarung für die ersten Planungsleistungen.

[www.tagesspiegel.de]
[www.morgenpost.de]

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.06.2019 21:32 von Nemo.
Finanzierungsvereinbarung (für die Planung) ist unterzeichnet meldet der rbb:
[www.rbb24.de]

Bäderbahn
Auha, da sind gewisse Spandauer Tramfetis sicher nicht besonders erfreut.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Bäderbahn
Finanzierungsvereinbarung (für die Planung) ist unterzeichnet meldet der rbb:
[www.rbb24.de]

Die Morgenpost liefert noch einige weitere Infos und Prognosen zum Vorhaben:

https://www.morgenpost.de/berlin/article226319277/Bahn-und-Senat-unterzeichnen-Vereinbarung-ueber-Siemensbahn.html

Viele Grüße
André
Zitat
B-V 3313
Auha, da sind gewisse Spandauer Tramfetis sicher nicht besonders erfreut.
Warum? Glaubt denn auch irgendwer, dass man eine unterirdische Führung für eine S-Bahn im 10min-Takt auch nur irgendwie in die Nähe einer Wirtschaftlichkeit bekommen könnte?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.2019 11:25 von Nemo.
Flyer des i2030-Projektes Siemensbahn: [www.i2030.de]
Zitat
andre_de
Zitat
Bäderbahn
Finanzierungsvereinbarung (für die Planung) ist unterzeichnet meldet der rbb:
[www.rbb24.de]

Die Morgenpost liefert noch einige weitere Infos und Prognosen zum Vorhaben:

https://www.morgenpost.de/berlin/article226319277/Bahn-und-Senat-unterzeichnen-Vereinbarung-ueber-Siemensbahn.html

Und was zum Geier spräche jetzt dagegen, die angedachte Verlängerung über Gartenfeld hinaus ebenfalls aufgeständert zu realisieren? Ein paar Bohrpfähle für Pfeiler und Zugangsgebäude in den Boden einzubringen scheint mir doch effizienter und unter Verwendung vorgefertigter Fahrbahnelemente schneller umsetzbar als die "von Stadtplanern" favorisierte Tunnellösung.

Die Wiener haben ihre Verlängerung der U1 in das Neubaugebiet Seestadt ja exakt auf diese Weise umgesetzt und deren U-Bahn (außer U6( entspricht in wesentlichen Parametern unserer S-Bahn...

Viele Grüße
Arnd
Wenn Verlängerung, dann oberirdisch und Bau, bevor man mit Wohnungsbau beginnt, bzw. Leute dort hinziehen lässt. Dann ist die Trasse da, bevor jemand dort wohnt und irgendwelche Einwendungen geltend machen kann. Ist jedenfalls meine Meinung.

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Viele Grüße aus Wedding
Zitat
Wollankstraße
Wenn Verlängerung, dann oberirdisch und Bau, bevor man mit Wohnungsbau beginnt, bzw. Leute dort hinziehen lässt. Dann ist die Trasse da, bevor jemand dort wohnt und irgendwelche Einwendungen geltend machen kann. Ist jedenfalls meine Meinung.

Die Wasserstadt ist schon bewohnt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Arnd Hellinger
Und was zum Geier spräche jetzt dagegen, die angedachte Verlängerung über Gartenfeld hinaus ebenfalls aufgeständert zu realisieren? Ein paar Bohrpfähle für Pfeiler und Zugangsgebäude in den Boden einzubringen scheint mir doch effizienter und unter Verwendung vorgefertigter Fahrbahnelemente schneller umsetzbar als die "von Stadtplanern" favorisierte Tunnellösung.

Die Wiener haben ihre Verlängerung der U1 in das Neubaugebiet Seestadt ja exakt auf diese Weise umgesetzt und deren U-Bahn (außer U6( entspricht in wesentlichen Parametern unserer S-Bahn...

Aber in Berlin hat man (außer einem Strich im Flächennutzungsplan) eben keine Trassenfreihaltung gemacht. "Mal eben" ein paar Bohrpfähle bekommt man zwischen breits gebaute Häuser nicht so einfach hin...
Zitat
B-V 3313
Die Wasserstadt ist schon bewohnt.

Dort hat man aber "vergessen" Platz für eine S-Bahn vorzuhalten und dazwischen wird erst entwickelt.

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark
Ich mag ja nachwievor die Idee eines großen Umsteigepunktes in Gartenfeld zwischen S-Bahn und Tram, die dann in Wasserstadt und co. die Feinerschließung übernimmt und in Paulsternstr. und Gartenfeld die Menschen in die Schnellbahn entlässt.
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