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Verlängerung der A 100 (16. Bauabschnitt)
geschrieben von andre_de 
Zitat
andre_de
Das in der Zeitung skizzierte Vorgehen ist ja zunächst mal die grobe Idee der Berliner Verwaltung. Nun führt über die Elsenbrücke aber eine Bundesstraße, und da wird bei einem Ersatzneubau der Bund (der ja den folgenden A100-Abschnitt als Maßnahme verfolgt) ein deutliches Wörtchen mitreden. Zumal er den Ersatzneubau auch bezahlen muss. Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass die östliche Brückenhälfte überhaupt nochmal neu gebaut wird, solange die Fläche durch die A100 planungsbefangen ist. Eher steht dort sehr lange eine Behelfsbrücke.

Viele Grüße
André

Hat man da seit meinem Studium die Vorschriften geändert? Nach meinem Kenntnisstand zahlt der Bund bei Orten über 30.000 Einwohner lediglich die Bundesautobahnen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Ich bringe mal meine Verschwörungstheorie mit ein:

Ich finde es schon sehr seltsam, dass jetzt plötzlich, kurz vor Vollendung der aktuellen Verlängerung der A100, die Elsenbrücke kaputt geht. Kann es sein, dass hier schon mal Vorbereitungen getroffen werden sollen, um die weitere Verlängerung zum Ostkreuz und weiter vorzubereiten?

Und wenn der Bund das bezahlt, könnte ich mir vorstellen, dass im Zuge des Neubaus auch gleich schon Vorleistungen (Widerlager, Brückenpfeiler) entsprechend ausgelegt werden. Alles andere wäre auch ziemliche Geldverschwendung, da man die Elsenbrücke im Falle des Weiterbaus nicht wieder abreißen wird.

Kommt vielleicht gar nicht so ungelegen...
Der Riss ist echt: [www.bz-berlin.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Nemo
Vielleicht geht man davon aus, dass die Westbrücke auch nicht so lange hält.

Geht denn der Bau einer Behelfsbrücke so viel schneller? Und warum ist das so?
Zitat
Wutzkman
Zitat
Nemo
Vielleicht geht man davon aus, dass die Westbrücke auch nicht so lange hält.

Geht denn der Bau einer Behelfsbrücke so viel schneller? Und warum ist das so?

Behelfsbrücken gibt es quasi vom Baumarkt.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Wutzkman

Geht denn der Bau einer Behelfsbrücke so viel schneller? Und warum ist das so?

Behelfsbrücken gibt es quasi vom Baumarkt.

... und vor allem können sie ewig überdauern. Siehe die Ebertbrücke in Mitte oder die Lange Brücke in Köpenick :)

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
Nemo

Hat man da seit meinem Studium die Vorschriften geändert? Nach meinem Kenntnisstand zahlt der Bund bei Orten über 30.000 Einwohner lediglich die Bundesautobahnen.

Kann aber nicht alles sein. Der Bund hat auch das Adlergestell bezahlt. Da hieß es, die Straße bezahlt der Bund weil es eine Anwohnerfreie Straße wäre und diese würde auch der Bund finanzieren.
Zitat
Nemo
Zitat
Wutzkman
Zitat
Nemo
Vielleicht geht man davon aus, dass die Westbrücke auch nicht so lange hält.

Geht denn der Bau einer Behelfsbrücke so viel schneller? Und warum ist das so?

Behelfsbrücken gibt es quasi vom Baumarkt.

Gut, ich muss es wohl anders formulieren: Warum verwendet man dann nicht immer die Baumarktbrücken, sondern baut nochmal kompliziert eine "richtige"? Frage als blutiger Laie...
Zitat
LariFari
Zitat
Nemo
Zitat
Wutzkman

Geht denn der Bau einer Behelfsbrücke so viel schneller? Und warum ist das so?

Behelfsbrücken gibt es quasi vom Baumarkt.

... und vor allem können sie ewig überdauern. Siehe die Ebertbrücke in Mitte oder die Lange Brücke in Köpenick :)

Naja, wie man es nimmt. Die Lange Brücke, hier in unserem schönen Köpenick, wird justament bereits das zweite Mal aufgehübscht.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Alter Köpenicker
Die Lange Brücke, hier in unserem schönen Köpenick, wird justament bereits das zweite Mal aufgehübscht.

Die Behelfsbrücke ist seit 4 Monaten gesperrt, weil sie wieder mal repariert werden muss. Aber selbst die für August geplante provisorische Reparatur scheiterte bisher.
Eine provisorische Reparatur einer Behelfsbrücke? Verstehe...
Zitat
Wutzkman
Eine provisorische Reparatur einer Behelfsbrücke? Verstehe...

siehe hier [www.berliner-woche.de]
Die richtige Reparatur soll eigentlich irgendwann 2019 erfolgen.
Zitat
Wutzkman
Eine provisorische Reparatur einer Behelfsbrücke? Verstehe...

Und was gibt es da auch nicht zu verstehen? Provisorien können nun mal nur provisorisch repariert werden, alles andere wäre ja paradox.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
LariFari
Zitat
Nemo
Zitat
Wutzkman

Geht denn der Bau einer Behelfsbrücke so viel schneller? Und warum ist das so?

Behelfsbrücken gibt es quasi vom Baumarkt.

... und vor allem können sie ewig überdauern. Siehe die Ebertbrücke in Mitte oder die Lange Brücke in Köpenick :)



Naja, wie man es nimmt. Die Lange Brücke, hier in unserem schönen Köpenick, wird justament bereits das zweite Mal aufgehübscht.

"Aufgehübscht"? Wurde sie abgerissen und eine andere gebaut?

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Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Wutzkman
Eine provisorische Reparatur einer Behelfsbrücke? Verstehe...

Und was gibt es da auch nicht zu verstehen? Provisorien können nun mal nur provisorisch repariert werden, alles andere wäre ja paradox.

Das leuchtet mir ein.
Zitat
Logital
"Aufgehübscht"? Wurde sie abgerissen und eine andere gebaut?

Nein, nur aufgehübscht = wieder schick-/hübsch-/flottgemacht, diesmal im Sinne von instandsetzen.
Wenn Du Dich morgens vor dem Spiegel aufhübschst, wechselst Du doch hoffentlich nicht den ganzen Kopf aus?


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
andre_de
Das in der Zeitung skizzierte Vorgehen ist ja zunächst mal die grobe Idee der Berliner Verwaltung. Nun führt über die Elsenbrücke aber eine Bundesstraße, und da wird bei einem Ersatzneubau der Bund (der ja den folgenden A100-Abschnitt als Maßnahme verfolgt) ein deutliches Wörtchen mitreden. Zumal er den Ersatzneubau auch bezahlen muss. Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass die östliche Brückenhälfte überhaupt nochmal neu gebaut wird, solange die Fläche durch die A100 planungsbefangen ist. Eher steht dort sehr lange eine Behelfsbrücke.

Im Berliner Kurier von heute/morgen findet sich die Bestätigung, dass der Bund auf einer Berücksichtigung der angedachten A100-Spreequerung besteht:

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/abriss-und-neubau-10-jahresplan-fuer-die-elsenbruecke--kritik-wird-immer-lauter-31654632

Viele Grüße
André
Logisch, ist ja als "im Bau" deklariert im Bundesverkehrswegeplan.
Zitat
andre_de
Zitat
andre_de
Das in der Zeitung skizzierte Vorgehen ist ja zunächst mal die grobe Idee der Berliner Verwaltung. Nun führt über die Elsenbrücke aber eine Bundesstraße, und da wird bei einem Ersatzneubau der Bund (der ja den folgenden A100-Abschnitt als Maßnahme verfolgt) ein deutliches Wörtchen mitreden. Zumal er den Ersatzneubau auch bezahlen muss. Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass die östliche Brückenhälfte überhaupt nochmal neu gebaut wird, solange die Fläche durch die A100 planungsbefangen ist. Eher steht dort sehr lange eine Behelfsbrücke.

Im Berliner Kurier von heute/morgen findet sich die Bestätigung, dass der Bund auf einer Berücksichtigung der angedachten A100-Spreequerung besteht:

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/abriss-und-neubau-10-jahresplan-fuer-die-elsenbruecke--kritik-wird-immer-lauter-31654632

Viele Grüße
André

Ach je. Na gut, dann besteht wenigstens die Hoffnung, dass sich durch Streiterei und Gutachten und Gegengutachten der Bau und Planung so weit verzögern, bis sich die Sache eh erledigt hat.
Zitat
Nemo
Zitat
andre_de
Das in der Zeitung skizzierte Vorgehen ist ja zunächst mal die grobe Idee der Berliner Verwaltung. Nun führt über die Elsenbrücke aber eine Bundesstraße, und da wird bei einem Ersatzneubau der Bund (der ja den folgenden A100-Abschnitt als Maßnahme verfolgt) ein deutliches Wörtchen mitreden. Zumal er den Ersatzneubau auch bezahlen muss. Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass die östliche Brückenhälfte überhaupt nochmal neu gebaut wird, solange die Fläche durch die A100 planungsbefangen ist. Eher steht dort sehr lange eine Behelfsbrücke.

Viele Grüße
André

Hat man da seit meinem Studium die Vorschriften geändert? Nach meinem Kenntnisstand zahlt der Bund bei Orten über 30.000 Einwohner lediglich die Bundesautobahnen.

Das kann so pauschal nicht stimmen. So steht in Wikipedia zum Ersatzneubau der Freybrücke (ebenfalls Bundesstraße über Bundeswasserstraße):

Zitat

Die Baukosten waren mit rund 33 Millionen Euro veranschlagt, wovon die Bundesfernstraßenverwaltung rund 16,2 Millionen Euro, das Land Berlin rund 5,4 Millionen Euro sowie die Bundesstraßenverwaltung rund 11,4 Millionen Euro zu tragen beabsichtigten.

Viele Grüße
André
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