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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
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B-V 3313
Ihr sprecht mir aus der Seele. Mal schauen, wie lange das "Havelländer-Spandauer Kursbuch" hier noch rumpöbeln darf...

Staakener nicht vergessen... so hieß er vor 10, 15 Jahren auch mal... und Pedalritter glaube ich auch. Eigentlich erbärmlich, sich immer wieder unter neuem Namen anzumelden, nachdem man rausgeflogen ist.

Einen User namens Staakener findet die Suche nicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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VvJ-Ente
Gestern abend war auch sehr gut zu beobachten, warum die Straßenbahn durch die Sonntagstr. so bekämpft wird: 14 Falschparker, die auf einer Straßenbahntrasse wohl mit der Abschleppkeule rechnen müssten...

In der Abendschau ist übrigens auch ein Beitrag dazu. Und kurz nachdem die NIMBYs erklärt haben, dass gar kein Platz ist, hat man sehr schön die zahlreichen abgestellten Pkws gesehen. Aber Hauptsache, man geht immer schön Bio einkaufen. Friedrichshain halt.

Lustig auch das Argument, mehr Straßenbahngleise seien eine größere Gefahr für Radfahrende: zum einen gibt es ja gar nicht mehr Gleise (weil ja einfach die Strecke durch die westliche Markt- und östliche Boxhagener Straße ersetzt wird), zum anderen sind die derzeitigen Kopfsteinpflaster ja auch keine Freude für Radfahrende.
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B-V 3313
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B-V 3313
Ihr sprecht mir aus der Seele. Mal schauen, wie lange das "Havelländer-Spandauer Kursbuch" hier noch rumpöbeln darf...

Staakener nicht vergessen... so hieß er vor 10, 15 Jahren auch mal... und Pedalritter glaube ich auch. Eigentlich erbärmlich, sich immer wieder unter neuem Namen anzumelden, nachdem man rausgeflogen ist.

Einen User namens Staakener findet die Suche nicht.

Vielleicht war auch irgendeine Zahl dabei - und/oder er nannte sich bei DSO so. Ist lange her... :)
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(...)
Lustig auch das Argument, mehr Straßenbahngleise seien eine größere Gefahr für Radfahrende: zum einen gibt es ja gar nicht mehr Gleise (weil ja einfach die Strecke durch die westliche Markt- und östliche Boxhagener Straße ersetzt wird), zum anderen sind die derzeitigen Kopfsteinpflaster ja auch keine Freude für Radfahrende.

Und die lauten Anfahrgeräusche der Straßenbahn! Der reale Grund dürfte doch schlicht und einfach sein, dass man seine kostenlosen Parkplätze behalten möchte.
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Aber Hauptsache, man geht immer schön Bio einkaufen. Friedrichshain halt.

Naja, wer Bio einkauft verpflichtet sich damit ja nicht, ein vollwärtig umweltfreundliches Leben zu führen. Wenn jeder einen Teil beiträgt, ist das ja prinzipiell erstmal positiv zu werten.
Ab zum Bio-Markt mit dem SUV, und wenn ich BIO kaufe, hab ich ein reines Gewissen.

Aber bloß nicht meinen Parkplatz vor der Tür verlieren, ich muß ja auch noch Eltern-Taxi spielen.

Diese Leute reden mit gespaltener Zunge, Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Öko für alle, nur nicht für mich...

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Viele Grüße aus Wedding
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Lustig auch das Argument, mehr Straßenbahngleise seien eine größere Gefahr für Radfahrende: zum einen gibt es ja gar nicht mehr Gleise (weil ja einfach die Strecke durch die westliche Markt- und östliche Boxhagener Straße ersetzt wird), zum anderen sind die derzeitigen Kopfsteinpflaster ja auch keine Freude für Radfahrende.

Generell ist da was Wahres dran. Allerdings ist das bei der Sonntagstraße vollkommen egal, einfach weil sie für den Radverkehr absolut unwichtig ist und auch bleiben wird.

Aber wenn die NIMBYs solche Sorgen um uns haben, dann parken sie vielleicht ihren Kleinwagen zukünftig nichtmehr auf Radwegen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Wollankstraße
Ab zum Bio-Markt mit dem SUV, und wenn ich BIO kaufe, hab ich ein reines Gewissen.

Aber bloß nicht meinen Parkplatz vor der Tür verlieren, ich muß ja auch noch Eltern-Taxi spielen.

Diese Leute reden mit gespaltener Zunge, Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Öko für alle, nur nicht für mich...

Das ist ein wenig pauschal. ;-) Weder kaufen alle Menschen in dem Kiez im Bio-Markt ein, noch fahren die, die dort einkaufen, ihre Kinder alle im SUV umher. Und außerdem will nicht jeder, der im Biomarkt einkauft, gleich die ganze Welt retten.

Wie ist es denn bei dir? Verhältst du dich im Leben gänzlich umweltbewusst und niemals widersprüchlich? Gehst du im Bio-Markt einkaufen? Fährst du Auto?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2019 23:26 von Railroader.
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Nemo

Allerdings ist das bei der Sonntagstraße vollkommen egal, einfach weil sie für den Radverkehr absolut unwichtig ist und auch bleiben wird.

Ganz so unwichtig scheint sie nicht zu sein. Auf der Sonntagstraße sind recht viele Radler unterwegs, wenn auch zum großen Anteil auf den Gehwegen. Ein Bedarf scheint also vorhanden zu sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2019 23:30 von Railroader.
@Railroader

Vielleicht verhalte ich mich mich widersprüchlich, ich kaufe das Günstigste, weil mein Geldbeutel recht klein ist. Ich sehe zu, Abfall zu vermeiden oder es dem Recycling zuzuführen.

Ich hab seit 2005 kein eigenes Auto mehr, na gut waren finanzielle Gründe, aber selbst wenn sich meine Finanzen wieder bessern, würde ich mir für meine Wege kaum ein Auto kaufen. Ich fahre mal ein bis zweimal im Jahr, am Steuer eines fremden Autos.

Man will es ja nicht verlernen ;-)

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Viele Grüße aus Wedding
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Wollankstraße

Vielleicht verhalte ich mich mich widersprüchlich

Ich denke, dass das fast jeder irgendwo tut. Von daher empfinde ich es einfach immer ein bisschen unfair, pauschal etwas überzustülpen. Wenn Menschen SUV fahren und im Biomarkt einkaufen, tun sie mehr als Leute, die SUV fahren und jeden Tag Billigfleisch essen. Erste müssen sich aber Vorwürfe machen lassen. Ich habe kein Auto und kaufe dennoch selten im Biomarkt. Das wäre ja dann genau so verwerflich und von Doppelmoral geprägt. Nicht jeder der sagt, er macht etwas, möchte auch gleich alles machen und solange man nicht andere Menschen penetrant belehrt, was sie alles falsch machen, sehe ich darin auch keinen Widerspruch.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2019 23:51 von Railroader.
Ja jedes Verkehrsmittel was sinnvoll ist.

Kenne Leute, die fahren jeden Tag ins Umland, wo man ein Auto braucht. Gründe kennen wir ja alle.

Na wo heute Leute einen Kult daraus machen, die Landschaft nicht zu vermüllen...

Na ich bin Jahrgang 1967 und schon damals so erzogen worden, meinen Müll nicht auf Straße und Landschaft zu werfen.

Aber mal weg von OT hier :

Erstmal massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs, danach Einschränkungen für den MIV, sonst funktioniert das nicht.

Es wird immer viel geredet, doch nichts passiert. Sollten einige Vorhaben verwirklicht werden, na das erlebe ich wohl nicht mehr.

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Viele Grüße aus Wedding
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Wollankstraße

Es wird immer viel geredet, doch nichts passiert.

Das ist eben der Punkt, auch wenn du oder ich diese einfachen Worte dafür finden. Es wird einfach zu viel totdiskutiert. Das Argument "komplexe Angelegenheiten können nicht mit einfachen Antworten gelöst werden" zieht eben irgendwann auch nicht mehr, wenn stattdessen 10 Jahre gar nichts passiert. Irgendwann muss eben auch mal eine Entscheidung her und man sollte mE von dem Denkmuster wegkommen, es wirklich jedem rechtmachen zu können. Das funktioniert nicht.
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Wollankstraße
Erstmal massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs, danach Einschränkungen für den MIV, sonst funktioniert das nicht.

Denke doch mal eine halbe Minute über diesen Satz nach. Kann das auch nur ansatzweise funkionieren? Nein, das kann es natürlich nicht!
Oder möchtest du ernsthaft z.B in der Leipziger Straße so vorgehen:
1.) Bau zwei zusätzlicher Fahrpuren.
2.) Bau der Straßenbahn, dafür Wegnahme der mittleren Spuren.
3.) 205x Wegnahme der unter Punkt 1 gebauten Spuren.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313

Denke doch mal eine halbe Minute über diesen Satz nach. Kann das auch nur ansatzweise funkionieren?

Wir haben diese Diskussionen ja immer wieder. ;-) Andersrum wird auch kein Schuh draus. Straßen zurückbauen und dann 205X den ÖPNV ausbauen, was dichtere Takte und Straßenbahn-Beschleunigung inkludiert, würde Londoner Verhältnisse bis dahin nach Berlin bringen. Von attraktivem ÖPNV wären wir da mit all unseren zusätzlichen Unzulänglichkeiten, die London nicht hat, weit entfernt. Also sollte sowas zumindest halbwegs zeitgleich passieren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 00:41 von Railroader.
@B-V 3313

Mir geht es ja nicht hier um Einzelprojekte, sondern um einen generellen Ausbau.

Warum sind O-Busse Teufelswerk beim Senat, ebenso naue Straßenbahnen ?

würde gerne auf der Nordsüdbahn (S-Bahn-Tunnel) und auf der Stadtbahn einen 2.5 Takt einführen, U-Bahn auf 3-Min.Takt usw usf. Erstmal das vorhandene Netz richtig leistungsfähig machen.

Die Leipziger ist da so ein Ding, was von heute auf morgen nicht verwirklicht wird, z.B. Neubau Mühlendammbrücke. Das wird dauern.

Und bei anderen geforderten Taktverdichtungen der Busse, z.B. 125 auf durchgehend 10er-Takt wird gesagt:

"Wir könnten ja mal vielleicht mal darüber reden"

Tollle Verkehrspolitik, und die SPD, die ja bald unter 10% kommt, träumt von neuen U-Bahnen......Nichts dazu gelernt, die Genossen.

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Viele Grüße aus Wedding
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Wollankstraße
U-Bahn auf 3-Min.Takt

Zumal wir das ja mal hatten. In meiner Schulzeit fuhren die U-Bahnen in der HVZ alle 2-3 Minuten, im Fahplan war "dichte Zugfolge" angegeben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 00:39 von Railroader.
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Railroader
Zumal wir das ja mal hatten. In meiner Schulzeit fuhren die U-Bahnen in der HVZ alle 2-3 Minuten, im Fahplan war "dichte Zugfolge" angegeben.

Auch nicht überall und durchgehend.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313

Auch nicht überall und durchgehend.

Das mag durchaus sein. Das Angebot in der HVZ war aber besser und die Züge dennoch voll. Auf der U5 folgten die Züge häufig im Raumabstand. Gut, da gab es den S-Bahn-Ring auch noch nicht, aber die Stadt ist seither auch gewachsen und die Wege zur Arbeit wurden länger.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 00:48 von Railroader.
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Railroader
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Wollankstraße
U-Bahn auf 3-Min.Takt

Zumal wir das ja mal hatten. In meiner Schulzeit fuhren die U-Bahnen in der HVZ alle 2-3 Minuten, im Fahplan war "dichte Zugfolge" angegeben.

Das wieder zu machen, wäre eine große Hilfe für die Fahrgäste....
Aber mit dem ganzen Verwaltungsquatsch wird uns ein 5-Min-Takt mit Lücken von 10/15 Min. erhalten bleiben.

Soweit ich weiß, war der S-Bahn Takt Alex-Warschauer zu DDR-Zeiten dichter als heute, mit alter Technik

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Viele Grüße aus Wedding
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